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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen
Get Off the Cross,We Need the Wood for the Fire
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,32 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 4. Juli 2004
firewaters debut-album ist natürlich nicht ganz vom himmel gefallen. immerhin hat mastermind tod a. schon jahre zuvor mit cop shoot cop aufhorchen lassen, und als diese sich auflösten und firewater ins leben gerufen wurde, sagte tod nur, dass er endlich weg wollte von dem was CSC gemacht haben: weg vom politischen noise-rock, weg von dieser ernsthaftigkeit. und was wäre weniger ernsthaft als eine "wedding band"?
na gut, eine wirkliche "wedding band", wie es tod a. wohl gerne hehabt hätte, ist dann firewater doch nicht geworden, und das ist in meinen augen auch gut so, denn es bleibt dann ein gutes gleichgewicht, zwischen den neuen, frischen, balkan- und gypsy-elementen und dem gut durchdachten, straighten rock, wie wir ihn von CSC kannten. vielleicht ist, wenn man sich die späterer entwicklung von firewater anschaut, auf diesem album die CSC-lastigkeit noch etwas stärker als später, deswegen bleiben auch mal zu beginn diese stücke stärker hängen; der opener "some strange reaction" begeistert mit eine refrain, der später vielleicht nur auf "anything at all" eingeholt wurde, "i am the rain" ist so kitschig-pathetisches früh-90er-grunge-lastiges gegröle, dass es wirklich mitreist und zum singen verleitet, "one of those" würde auf "ask questions later" von CSC überhaupt nicht auffallen - "trotz" dem hohen qualitätsniveau, das jenes album hatte.
und erst im laufe der zeit kommt dann langsam dieses "neue" an firewater durch, das, was CSC nicht konnten, und das wewegen ich firewater durch ihre späteren alben erst lieben gelernt habe. "balalaika" besingt die russische gitarre wegen ihrer traurigkeit - aber auch wegen ihrem lächeln, zum einschlafen schön, zum auftanzen beschwinegend. "when i burn this place down" ist gar ein düsterer tango, und "the drunken jew" ein kurzes instrumental, dass auf "the man on the burning tightrope" 7 jahre später nicht aufgefallen wäre.
alles in allem bleibt es ein grandioses album, die brücke zwischen CSC und dem, was firewater dann jahre danach noch auszeichnen sollte - feinster rock mit starkem blick auf balkan-pop, zirkusmusik und folklore. noch etwas unausgefeilt wirkt es im vergleich zu den alben ab der "psychopharmacology" - aber die 5 sterne hier kommen daher, dass diese alben dann 6 erhalten würden, wenn sie könnten. :-)
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