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Kundenrezensionen

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am 17. März 2008
In einer realen Welt, in der es vor hochbegabten Kindern nur so zu wimmeln scheint, tut es gut, den nach eigener Aussage tiefbegabten Rico kennen zu lernen und dabei zu begleiten, wie er seinen neuen Freund Oskar aus den Händen des so genannten ALDI-Kidnappers, Mister 2000, befreit.
Dabei begegnet er Menschen, an deren Verstand man am Ende mehr zweifeln darf als an dem des tiefbegabten Helden!

Eine wunderbare Menschenstudie, die den klug-naiven Charme eines Forrest Gump(Rico) mit dem Zauber von Kästners Emil und die Detektive verbindet!

Der Autor, der uns die Ereignisse aus der Sicht von Rico schildert, versteht es dabei zudem, ein gut lesbares und dennoch hohes sprachliches Niveau mit rabenschwarzem Humor so zu kombinieren, dass man manchmal nicht recht weiß, ob man weinen oder lachen soll. Ein Buch nicht nur für Kinder ab 10 Jahren, sondern auch für jung gebliebene große Leser.
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am 12. Juli 2008
Ich hatte dieses Hörbuch gekauft, um unserer Familie eine angenehme Fahrt in den Urlaub zu bescheren, nämlich ohne die ewige Fragerei: "Simmer bald daaa?" Meine Rechnung ist zu 100% aufgegangen. Sowohl unsere Kinder (8 und 11 J.) als auch wir als Eltern hatten einen Riesenspaß beim Zuhören. Ausgesprochen unterhaltsam und lustig, aber auch so, dass zum Nachdenken angeregt wird und wir uns hinterher noch schön über den Inhalt unterhalten konnten. Sehr empfehlenswert!!!
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am 7. April 2012
Die Geschichte vermittelt, dass man trotz oder gerade wegen eines Handicaps fähig ist, besonders zu sein und, dass man mit ein wenig Courage die Aufgaben, die das Leben bereit hält, meistern kann. Das Buch ermöglicht aufgrund seiner ungewöhnlichen Perspektive einen Blick auf das Thema Behinderung bzw. Außenseiter: Tiefbegabung/Hochbegabung.

Mit dem jüngeren Oskar hat Rico das erste Mal so etwas wie einen Freund. Als hochbegabtes Kind ist auch Oskar ein Außenseiter und Einzelgänger. Im Gegensatz zu dem grundsätzlich fröhlichen und optimistischen Rico ist Oskar ein Pessimist, für den überall Gefahren lauern und der aus diesem Grund ständig einen Sturzhelm trägt. Für seinen neuen Freund überwindet Rico am Ende seine Grenzen. Er wagt sich sogar in die Nähe der sehr dunklen Schatten (der 'Tieferschatten') im Hinterhaus. Bisher hat ihn die Angst davor nachts nicht schlafen lassen.

"Rico, Oskar und die Tieferschatten" ist durchgehend aus der Perspektive des jungen Helden Rico erzählt. Darin liegt eine der Stärken des Buches, denn Ricos Sicht der Dinge ist äußerst eigenwillig. Sie wirkt jedoch an keiner Stelle wie die eines 'behinderten Jungen', absonderlich oder befremdend. Ganz im Gegenteil, sie ist eine Bereicherung der eigenen, konventionellen Perspektive! Ricos Wirklichkeitswahrnehmung ist überraschend, aber immer nachvollziehbar und zudem ausgesprochen scharfsinnig!! Es ist kein Zufall, dass der 'tiefbegabte' Ermittler die Entführung aufklärt.

Rico - ein außerordentlich begabter Erzähler. Die Sprache, die Andreas Steinhöfel seinem Protagonisten in den Mund legt, ist direkt, kraftvoll und originell. Freiheit der Ausdrucksweise hat der Autor mit einer virtuos konstruierten Geschichte kombiniert. So gewinnen sowohl Rico als auch die Bewohner der 'Dieffe 93' enorme Plastizität und Glaubwürdigkeit.

Nicht nur Kinder, auch vorlesende Eltern könnten verzaubert sein von diesem Buch. Besonders lesemotivierend ist der humorvolle Stil und die spannende Detektivgeschichte mit vielen Überraschungsmomenten.
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am 20. Dezember 2015
band eins der drei bücher über die spannend und liebevoll geschilderten abenteuer der beiden berliner jungs, geschrieben von Andreas Steinhöfel, mit zeichnungen von Peter Schössow.
im ersten buch lernen sich Rico und Oskar erst einmal kennen, aber sie werden sehr schnell freunde. Rico, der etwas langsamme vom beiden, aber absolut nicht dumme und Oskar der alles schneller kapierte. zu schön die scene an der eisbude.
Andreas Steinhöfel hat wunderbare, schöne und manches mal aufregende geschichten über die beiden jungs geschrieben.
inzwischen gibt es teil 1 und teil 2 der drei bücher auch schon verfilmt im kino, aber auch schon auf DVD. ich bin gespannt, ob das dritte buch auch noch verfilmt wird.
alle drei bücher sind sehr lesenswert, spannend, fröhlich und sehr liebevoll geschrieben und nicht nur für kleine kinder sehr zu empfehlen.
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am 1. Mai 2011
Rico ist ein tiefbegabter Junge, wie er sich selbst bezeichnet, der mit seiner alleinerziehenden Mutter zusammenlebt.
Rico fallen Dinge aus dem Kopf, vieles kann er sich einfach nicht merken. Und so hat sein Lehrer ihm den Auftrag gegeben, über die Ferien ein Tagebuch zu schreiben. In diesem Buch notiert er nun alles, was er über Tag erlebt, ebenso wie Definitionen für Worte, die sonst wieder aus seinem Kopf zu fallen drohen.

Rico lernt Oskar kennen. Dieser ist jünger als Rico und ist eine seltsame Erscheinung. Genau wie Rico ist Oskar ein Außenseiter, was die beiden fest zusammenschweißt.
In den Ferien erleben die beiden nun ein Abenteuer. Seit Wochen treibt ein Kindesentführer sein Unwesen in der Stadt, und Rico hat es sich zur Aufgabe gemacht Mister 2000 zu schnappen.

Das wunderschöne Kinderbuch ist mir letztes Jahr auf der Buchmesse ins Auge gefallen, alleine dadurch, wie Rico eine Depression erklärt:
"Eine Depression ist, wenn all deine Gefühle im Rollstuhl sitzen. Sie haben keine Arme mehr und es ist leider auch gerade niemand zum Schieben da. Womöglich sind auch noch die Reifen platt. Macht sehr müde."
Mittlerweile ist es als Taschenbuch erschienen.

Andreas Steinhöfel hat mich durchgehend mit seiner herzerwärmenden Ausdrucksweise und der Stimme, die er Rico gegeben hat, beeindruckt.
Dabei driftet die Geschichte nicht ins kindliche oder kitschige ab, sondern ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ein Lesegenuss.
Alleine die Wortkreationen, die Steinhöfel geschaffen hat, haben es mir angetan, so werde ich auch ganz sicher das nächste Buch "Rico, Oskar und das Herzgebreche" lesen.
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am 13. Dezember 2014
Ein super Buch was zunächst für die Schule gedacht war und am Ende hat mein Sohn es 3 Mal gelesen!! Mein Kind ist eigentlich ein Lesemuffel, aber diese Buch ist scheinbar ein Buch was selbst "Lesemuffel" zu Leseratten macht!!
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am 21. Juni 2011
In einer leistungsorientierten Gesellschaft treffen wir auf Rico, einen Jungen der in dieser Welt nicht in die Norm fällt, da er zu langsam denkt und auf eine Förderschule geht. Sein Lehrer hat ihm über die Ferien die Aufgabe gegeben, Tagebuch zu führen, um die Dinge in seinem Kopf nochmals überdenken und ordnen zu können.

Er lernt Oskar kennen, einen jüngeren aber vernachlässigten Jungen, der im Gegensatz zu ihm aber ein hochbegabter Schüler ist. Die beiden Außenseiter werden Freunde und machen es sich zur Aufgabe einen Kindesentführer zu "schnappen". Als Oskar dann entführt wird, muss Rico logisch denken und handeln.

Andreas Steinhöfer beschreibt Kinder aus dem Armenmileu, die sich mit Problemen wie das "Anderssein" rumschlagen. Es ist sehr witzig und kurzweilig geschrieben und absolut kein ernstes Buch, viele Stellen sind zum Lachen. Auch Ricos eigenes Lexikon ist toll beschrieben. Ich empfehle als Anschluss Teil 2: Rico, Oskar und das Herzgebreche. Das Lesealter würde ich ab 12 vorschlagen, da manche Sachen vorher nicht unbedingt verständlich sind. Als Vorlesebuch (da man dabei einiges erklären kann) ist es schon ab 9 geeignet.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Daumen hoch!
Jana
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am 23. Mai 2013
Als meine SchülerInnen aus der 6. Jahrgangsstufe hörten, dass wir demnächst ein Buch lesen würden, war das Gezeter groß und die Verweigerungshaltung schon vor dem Eintreffen der Bücher vollends vorhanden.

Erstaunlicherweise durfte ich aber feststellen, dass mit Austeilen der Bücher die Hälfte der SchülerInnen bereits nach einer Woche fast das gesamte Buch gelesen hatten, wohlgemerkt freiwillig! Und auch mit Begeisterung, da sie mir immer wieder berichteten, was für ein komischer, aber irgendwie auch lustiger Typ der Rico doch sei.
Und ehrlich gesagt, hab auch ich meine reinste Lesefreude gehabt, denn die Geschichten um Rico und Oskar sind so herzerfrischend und aus Kindermund geschrieben, dass ich mich immer wieder dabei ertappt habe, wie ich herzhaft lachen musste.

Vor allem meine Sorge, dass das Buch für 13-Jährige SchülerInnen nicht mehr von Interesse sein könnte, wurde somit schnell eines Besseren belehrt.

Ich kann eine dringende Leseempfehlung an alle LehrerInnen, Eltern und Erwachsene sowie an alle Kinder weitergeben, denn das Buch geht so ungezwungen mit der Thematik der Lernbehinderung oder, um in Ricos Worten zu bleiben, der Tiefbegabung um, dass es zum einen zum Nachdenken anregt, aber auch zu einer Anerkennung dieser "tiefbegabten" Menschen als Menschen mit einer tatsächlichen Begabung, die vielmehr sind als nur Außenseiter in unserem Bildungssystem, sondern die in so vielfältiger Weise begabt sind, dass sie vielmehr in diesen Bereichen gefördert werden müssten.

Alles in allem ein tolles Buch, absolut empfehlenswert!!!
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am 18. November 2012
In der Uni hatte ich von diesem Buch gehört und es dann gleich mal bestellt und gelesen. Ich war wirklich wie gefesselt von der Geschichte. Die Kombination der Charaktere -ein unter- und ein überbegabter Junge mit unterschiedlichen Fähigkeiten- finde ich einfach genial. Rico schildert sehr verständlich, wie es in seinem Kopf zugeht, was sicher vielen Aufmerksamkeitsgestörten oder Lernbehinderten Lesern aus der Seele sprechen wird. Auch der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und Kindgerecht. Die Ich-Perspektive des Protagonisten macht es sehr einfach, seinen Gedanken zu folgen und sich in die Geschichte einzudneken. Dazu ist die Geschichte sehr spannend und man fiebert richtig mit. Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können. Nun bin ich zwar kein Kind mehr, aber auch mein Nachhilfeschüler war hin und weg von diesem Buch und auch in unserer Bibliothek sind sämtliche Bücher von Rico und Oskar ständig verliehen. Sehr zu empfehlen, selbst für Lesemuffel.
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am 13. Juli 2009
Das vorliegende Buch - nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit dem Katholischen Jugendbuchpreis - ist das schönste Kinderbuch, welches ich dieses Jahr gelesen habe. Warmherzig im Ton erinnert es mich zum Teil an die Entdeckungslust des "Kleinen Prinzen" von Saint-Exupery, auch wenn der "kleine Prinz" Rico um einiges frecher und vorlauter daherkommt.

Rico ist "tiefbegabt", geht in die Förderschule, weil er zwar richtig und logisch denken kann, aber sehr sehr langsam. Sein Kopf besteht seiner Meinung nach aus Bingokugeln, viel ist da durcheinander. Was seinem Scharfsinn aber nicht schadet...

Eines Tages sieht Rico einen seltsamen kleinen, sehr altklugen Jungen mit einem Helm. Sie freunden sich langsam an. Rico erfährt, dass der Junge Oskar heißt und extrem ängstlich ist. Rico selber ist alles andere als ängstlich: er muss sich durchbeißen, zumal er in Berlin Kreuzberg in einem sozial benachteiligte Viertel mit seiner Mutter wohnt, die als Bardame arbeitet. Gerade die Unterschiedlichkeit der Charaktere - glaubhaft geschildert - ist das reizvolle an diesem Buch - neben der gnadenlosen Ehrlichkeit Ricos.

Doch die Freundschaft zwischen Oskar und Rico bewährt sich erst dann, als Oskar plötzlich entführt wird. Rico unternimmt nun alles, um seinen neuen Freund zu retten und hat bald eine Idee...

"Andreas Steinhöfel erzählt aus der Perspektive des sozial benachteiligten Frederico Doretti in einer Mischung aus Großstadtabenteuer und Kriminalgeschichte mit Tempo, Witz, wunderbaren Spracheinfällen und viel Herzenswärme" - heißt es in der Begründung für die Nominierung zum Deutschen Jugendliteraturpreis. So ist es. Die herzerfrischende Schlagfertigkeit beider Protagonisten macht dieses Buch des Kästner-Preisträgers Steinhöfel (und zumindest die eindeutige Parteinahme für das Kind hat Steinhöfel mit Kästner gemein) zu einem wirklichen Ereignis: ein wunderbares Leseerlebnis, zusammen mit Peter Schössows lapidaren Illustrationen. Für mich das schönste Kinderbucherlebnis dieses Jahres!
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