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am 27. November 2006
Ich bin Engländer und diese Frau ist der Grund, warum ich auf mein Land stolz bin.

Keine Note, kein Wort, kein Ton und kein Song sind in diesem Album deplatziert. Es ist ein Werk atemberaubenden Könnens, aufregender Originalität und gewaltiger Sololeistung. Niemand soll Kate Bush mit irgendeiner anderen Sängerin oder Songschreiberin vergleichen und dieses Album ist der Beweis.

In der guten alten Zeit, als Alben nur in Vinyl verfügbar waren und zwei Seiten hatten, hätte die erste Seite aus den ersten fünf Songs bestanden. Vier von den fünf waren Charthits in Großbritannien und die ganze Seite versprüht eine festliche Laune.

,Running up that Hill' ist ein eindringlicher, stimmungsvoller Song und stellt die Frage: wie wäre es, wenn wir mit einem anderen Menschen tauschen würden um seinen Schmerz mitzuerleben? Sein Rhythmus ist dringend und von fast kriegerischen Trommeln angetrieben.

,Hounds of Love' ist wunderbar festlich und erzählt darüber, wie hilflos die Liebe uns macht. Sein ebenso dringender Rhythmus untermauert des Thema des Songs.

,The Big Sky' ist Kate in ausgeflippter Hochform, den Himmel betrachtend und die Wolken ankichernd, die wie Irland aussehen, was durch den volksmusikartigen Refrain im Hintergrund subtil wiederspiegelt wird. Das Video ist auch Klasse.

,Mother Stands for Comfort' ist einer der seltsamsten Songs, die sie bisher geschrieben hatte, aber seltsam auf gute Weise. Sein lockerer Rythmus ergänzt die fast kinderreimmäßige Art des Textes. Es gibt keine ,Melodie' im traditionellen Sinne des Wortes aber dies bedeutet nicht, dass der Song unmelodisch ist. Sie verwendet Trommeln, das Klavier, die Bassgitarre und sogar zerbrechendes Glas sehr wirkungsvoll.

,Cloudbusting'. Dieser Song ist oft als getragen bezeichnet worden und zwar mit Recht. Er ist eine glühende Lobrede für einen verloreren Vater. Er basiert auf die Geschichte eines Jungen, dessen Vater von den Behörden weggebracht wurde, weil er eine Maschine gebaut hatte, die den ganzen, mit Wolken beladenen Himmel zum Regnen brachte. Der tuckernde Rhythmus, die schön arrangierten Streichinstrumente und sogar der Dampflok fangen alle den fast bedrohenden Eindruck von Wolken ein, die sich im Himmel sammeln und herumjagen. Das Video, das den ernsthaften Schauspieler Donald Sutherland in der Hauptrolle zeigte, tat das, was Musikvideos tun sollen. Es erzählte die Story in dem Song und fügte dabei eine zusätzliche, visuelle Dimension hinzu.

Der Prozess, wobei das Album vom Erhabenen ins Außerirdische übergeht, geschieht im Zyklus der sieben Songs namens ,The Ninth Wave', dessen Titel seinen Ursprung im Gedicht ,The Coming of Arthur' hat, zu einem Zeitpunkt wo das Meer Uthers Nachfolger an Merlins Füßen gebärt.

,And Dream of Sheep' ist der ertse Song im Zyklus und verfolgt den Abstieg in Ohnmacht seiner ertrinkenden Protagonistin, die versucht, wach zu bleiben, während das Meer sie allmählich in seine opiumhaltige Schwärze herunterzieht. Eine schläfrige Stimmung ist durch einen sparsamen Gebrauch des Klaviers und ihrer Stimme meisterhaft erschafft.

Im zweiten Song wenden sich die Dinge zum Unheimlichen. ,Under Ice' stellt uns das auf interessante Weise schizophrene Bild einer Frau vor, die auf dem Eis Schlittschuh läuft, bevor es ihr dämmert, dass sie auch unter dem Eis eingeschlossen im Wasser weht. Mit dem Ablauf des Songs wird diese Erkenntnis noch verzweifelter und endet in einem hoffnungslosen Schrei.

Der nächste Song ,Waking the Witch' ist der erschreckendste aller seiben. Er beginnt mit einer traumähnlichen Stimmung, während seine halluzinierende Protagonistin durch ein Kaleidoskop fremder Stimmen geweckt wird. Einige sind angenehm und einige nicht, was ihr bevorstehndes Schicksal andeutet. Die letzte Stimme ist lieb und leise und wiegt die Frau in trügerische Sicherheit, kurz bevor der Song in eine albtraumhafte, quasselnde klangliche Landschaft aufflammt, während die Hexe ertränkt wird. Ihre Panik wird durch apokalyptische Kirchglocken und das üble, gierige Brummen des Hexenjägers begleitet (,Du brennst nicht, du blutest nicht - geh runter!'). Das verzweifelte Anflehen der Hexe rettet sie nicht, während sie vor einem Hintergrund finsterer Stammegesänge und Fetzen Latein ins Wasser wiederholt getaucht wird.

In ,Watching You Without Me' kommt sie zu ihrem Liebhaber in Form eines Gespenstes zurück. Er ist ein sehr rührender Song, dessen highe Stimmung und leichte Musikalität dem Thema perfekt entsprechen. Auf geschickter Art und Weise wird seine Sanftheit durch das verzweifelte Anflehen der Hexe vom vorigen Song unterbrochen, um uns an die schreckliche Art ihres Todes zu erinnern. Angeblich singt sie etwas rückwärts aber nach 20 Jahren habe ich keine Ahnung was dies ist.

,Jig of Life' huldigt ihre irischen Wurzeln und feiert die Weisheit einer alten Zigeunerin, vielleicht die Wiedergeburt des ertrinkenden Mädchens oder der Hexe aus der Vergangenheit oder der Zukunft. Er ist irre gutes Volkslied voller Trommeln und Streichinstrumente.

In ,Hello Earth' befindet sie sich im Raumschiff als Astronautin und betrachtet verschlafen eine nasse, stürmige, von Gewittern bedrängte Erde. Mit seinem Nosferatu-Cantus und sanftem Cello wiegt uns der Song absichtlich in den Schlaf, bevor wir für den letzten Song freudig aufwachen.

In ,Morning Fog' wird sie in die Arme seiner Familie wieder geboren. Der Song ist fröhlich und voller Liebe ohne einmal sentimental oder klischeehaft zu werden. Ein sehr befriedigender Abschluss zu einem erstaunlichen Werk.

Schafe, kleine Lichter, Möwen, Schneelandschaften, quasselnde Hexen, Gespenster, weise alte Damen, Astronautinnen, Gewitter und Neugeborenen - sie sind alle da.

OK, so I like my German dictionary -:)
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am 3. Dezember 2003
Schwer ist es, die Wahl zu treffen, welches Kate Bush Album nun das wirklich beste ist, aber nach reiflichem Nachdenken kommt man dann doch nur auf : HOUNDS OF LOVE. Es ist ihr kommerziell erfolgreichstes, bekanntestes und doch auch ihr bestes. Das ist kein Widerspruch.
Die CD Zusammenstellung ist schoen. Als sei die Originalversion, die nur die ersten zwoelf Tracks umfasste, nicht schon exzellent genug, wurden hier auch noch Maxis und B-Seiten draufgehauen, es ist grandios.
Trotzdem sollte man hier auch mal das Konzept des Albums ansprechen. Die Platte war urspruenglich Vinyl. Erste Seite (Track 1-5) nannte sich HOUNDS OF LOVE und beinhaltete mit Running Up That Hill, Cloudbusting, Hounds Of Love und The Big Sky auch alle der grandiosen Singles dieses Albums. Hounds Of Love (Single) gehoert uebrigens zu meinen absoluten Favoriten aller Zeiten, nie ist die Angst vor einer Liebesbeziehung besser beschrieben worden (diese musikalische Umsetzung wie man das Herz (des Fuchses) in den Streichern zittern hoert- unglaublich!!!).
Die zweite Seite schafft das allerdings noch zu toppen. THE NINTH WAVE (Track 6-12) heisst dieser zweite Teil der Platte und beschaeftigt sich mit den Traeumen einer Nacht. Anfangs noch sanft entschlummert (Dream of Sheep) beschreibt Kate Bush dann als naechsten schon den typischen "Ich breche im Eis ein"-Traum in "Under Ice". Unbeschreiblich fantastisch umgesetzt. Und dann geht es ueber in weitere Traumwelten - Hexenverbrennung, der durchsichtbare Mensch etc. Das klingt jetzt vielleich allzu fantastisch und irreal, dass sich vielleicht manch einer jetzt fragt: Wie bloed muss man denn sein, um sich darauf einzulassen ? Leider Gottes dreht Kate den Spiess um und einem wird die Frage gestellt : Wie bloed und unmusikalisch muss man sein, um sich dem entziehen zu koennen ?
Seis drum, die Traeume werden heftiger und haerter, bis Kate aufwacht. The "sweet" Morning Fog umgibt sie, und sie freut sich nach den ganzen Strapazen unbaendig auf ihr reelles Leben, ihre Familie, Liebe und Freunde. Und wenn man gut zugehoert hat, lernt man sein Leben auch in diesem herausreissendem letzten Track wieder lieben.
Deswegen, haltet auch Ihr Eure CD nach Track 12 kurz an und atmet aus. Und geniesst den Rest dann wannanders. Eines der besten Alben aller Zeiten.
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am 25. Mai 2004
Manchmal kommt man in die Verlegenheit, seine Lieblings-CD zu benennen, oder die zehn CDs, die man auf eine Insel mitnehmen würde. Ich denke dann immer auch an "Hounds od love".
Kate Bush ist ähnlich wie Joni Mitchell, oder später auch Björk und Tori Amos, ihren ganz eigenen Weg gegangen. sie hat von Anfang an traditionelle Instrumente mit Synthesizern verbunden und so ein Klanguniversum erschaffen.
Bei "Hounds of love" funktioniert dieses Konzept vom ersten bis zum letzten Ton. Mit "Running up that hill" stellt sie den kommerziellsten Song an den Anfang - für mich einer der besten Pop-Songs aller Zeiten. Mystisch, druckvoll, und in der Struktur ebenso simpel wie ergreifend.
"Hounds of love" mit seinem dominaten Rhythmus, "big sky" mit seinem sich hypnotisch wiederholenden Refrain und natürlich "Cloudbusting", ein Ohrwurm, der sich bis heute nicht abgenutzt hat.
Danach stößt Kate Bush eine Tür zum zweiten Teil auf, der kommerzielle Pfade völlig verläßt. Es ist, als wollte sie die Hörer am Anfang ein bißchen warmmachen, um dann richtig loszulegen.
Hier verbindet sie mit traumwandlerischer Sicherheit Stile, Rhythmen, Tempi und Stimmungen. von traumhaft bis albtraumhaft, von bedrohlich bis versöhnlich. Ein großes Experiment, dass aber gar nicht verkopft und konstruiert wirkt, sondern ganz organisch dahinfließt. Ihre Stimme offenbart ihre ganze Bandbreite, flüstert, schreit, fleht und klagt an. Dazu kommen Klangflächen, Trommeln, irische Flöten und Chöre.
Das ist Musik, so vielsschichtig, so emotional, dass man völlig davon aufgesogen wird. Ein ganz großes Meisterwerk der Popmusik.
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am 16. Dezember 2002
Nach dem großartig durchgeknallten "The Dreaming" wirkt dieses Nachfolge-Album etwas verbindlicher, weniger hysterisch, aber nicht im geringsten weniger spannend oder originell: Immer wieder gibt es überraschende Klänge, sowohl im Harten als im Zarten. Ich liebe die "Hits", die sich auf der ersten Hälfte des Albums finden, diese Mischung aus Verzweiflung und Fröhlichkeit in Hounds of Love, die dunklen Töne von Running up that hill, das kleingliedrige und doch so beeindruckend gesteigerte Cloudbusting, das so innig traurige Mother stands for comfort. Darüber stelle ich aber noch den zweiten Teil, diese Traumsequenz von Einschlafen (Dream of sheep; wie der Schluss allmählich verklingt und ins nächste Lied übergeht, bildet den Grenzübertritt vom Wachen ins Träumen großartig ab), Alpträumen (Under ice, Watching you without me), Dämmern (das geniale Intro von Waking the witch mit den durcheinandersprechenden Stimmen), Vision (Jig of life, Hello earth) und erlöstem Aufwachen (Morning Fog). Diese Empfindung einer alles durchdringenden Liebe zur ganzen Welt, nachdem man durch solche Schrecken und Erhabenheiten gegangen ist: Einen berührenderen Schluß hätte Kate Bush nicht finden können. Was hier an dunklen, heimlichen und warmen Empfindungen aufgespürt und festgehalten ist, sucht im Pop seinesgleichen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. März 2006
Es wurde hier schon so viel gutes und positives über dieses Album geschrieben...das dem eigentlich nichts hinzuzufügen scheint. Wenn die typische ein paar Teile mit auf eine einsame Insel mitnehmen - Frage fällt, wird natürlich auch Kate Bushs "Hounds of Love" mit eingepackt. Sie hat damals den Weg für so viele eifrige und fast so geniale Nachfolge-Künstlerinnen geebnet (siehe natürlich Björk oder Tori Amos...)! Doch "Hounds of Love" ist so ein aussenstehendes, herausragendes Album, ein Meilenstein der Popmusik....es ist schwer zu beschreiben....einer akustischen Reise gleichzusetzen. Man hat den Eindruck, mit dieser Platte in Kate Bushs Gedankenwelt einzudringen...es ist ein so intimes und dennoch aggressiv forderndes Album! Man wird unweigerlich mit einer emotionalen Tiefe in ihre Musik hineingesogen...das ist mir davor und selten auch danach mit kaum mit einer anderen Platte so wiederfahren. Ein Meilensteiin der 8oer und ein Meisterwerk der modernen Popmusik. Perfekt!
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am 15. Januar 2007
Oh, wie lange habe ich diese Platte nicht gehört! Seit es CDs gibt, kehrt ja doch ein bisschen der Schlendrian ein, was das Auflegen von Vinylplatten angeht. Aber jetzt erinnere ich mich endlich wieder, WIE gut dieses Album ist. Wenn man diese Stimme hört, wenn man diesen lyrischen und schlauen Texten lauscht und sich die vertrackten musikalischen Arrangements zu Gemüte führt, die diese beeindruckende Frau da zusammengeschustert hat, ärgert man sich um so mehr über diesen gewaltigen Berg an Mist, der einem von den Popsternchen der aktuellen Musikszene vorgesetzt wird.

Man sollte alle Sängerinnen dazu nötigen, diese Scheibe immer und immer wieder zu hören, auf dass sie vor Scham verstummen und uns mit ihrem liedgewordenen Unfug verschonen.
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am 11. Juli 2005
"Hounds of Love" ist eines der ganz wenigen Alben die von Anfang bis Ende erstklassig sind; es gibt nicht einen Titel der schwächelt oder gegenüber den anderen auch nur ein wenig abfällt, obwohl die Stücke ganz unterschiedlich sind. Hier ist echter Elfenzauber am Werk, denn Kate nimmt den Hörer mit auf eine verspielte Reise in bodenlose Tiefen und einsame Höhen, wie nur sie es vermag. Drei der weniger oft genannten Titel mögen dafür ein Beispiel geben: Richtige Gänsehaut verursacht mir noch immer das böse, grollende "Confess to me" in "Waking the witch"; es ist ein grandioser Alptraum den der Zuhörer mitträumen, miterleiden muss von Anfang bis Ende...Musik die im wahrsten Sinne des Wortes gefangen nimmt ! In "Looking at the big sky" träumen wir den Wolken nach, so als wären wir wieder Kinder, die unverständliche und zauberhafte Dinge in den weißen Gebilden sehen, und auf einmal ist alles wieder greifbar und nah wie damals, und wir fragen uns wie wir es je vergessen konnten. Elfenzauber ! Das schönste und traurigste Lied ist "Hello earth" für mich, denn hier wird Kate tatsächlich durchscheinend wie Glas, sie tanzt wie ihre Stimme zart und nebelhaft um die Erde, die sie mit einer Bewegung ihrer Hand davontragen könnte und die sie dennoch nur still und liebevoll betrachtet, mit Stürmen über Amerika ("...watching storms ...start to form... over America. Can't do anything...just watch them swing...with the wind...out to sea....") und Schiffen die den fernen Hafen suchen. Hier verlässt die Elfe wirklich die Erde und erreicht in der Verbindung von Klang und Poesie etwas jenseitiges, das den Zuhörer tief in der Seele berührt...echte, fühl- und erlebbare Elfenmagie !
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am 23. September 2010
Neben "The Dreaming" DAS Kate-Bush-Album schlechthin, das erstaunlicherweise auch noch Erfolg hatte. Zusätzlich zu den sonstigen Argumenten für diese Platte muss man sagen, dass vor allem die zweite Hälfte einfach genial ist. Nicht die Hits wie "Cloudbusting" oder "Running up the hill" machen die Seele dieses Albums aus, sondern das geniale, unheimliche "the ninth wave", Die erste Hälfte ist natürlich auch toll.
Bei der CD-Ausgabe sind nun noch zusätzliche Stücke dabei, das wunderschöne "under the ivy" und weitere, die nur auf den CDs der Kate-Bush-Box erhältlich waren oder auf Singles. Die Remixe halte ich allerdings für verzichtbar.
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am 18. Dezember 2005
Ja, ich gehöre auch zu den jüngeren Kate Bush Fans, die Leider die Anfangszeiten nicht miterlebt haben. Dieses war das erste komplette Kate Bush Album, das ich mir von ihr zugelegt hatte, und auch mein Verlangen nach mehr von ihr ist dadurch gewachsen. Gleich der erste Track "Running up that Hill" ein Meisterwerk! Musik die einen immer wieder zum Träumen und Nachdenken einlädt. Doch die Nachfolgenden Tracks werden immer besser...meine Favoriten sind der Titeltrack "Hounds of Love" und vorallem "The Big Sky". Dieser Song versprüht einfach eine gute Laune..und man kann Kate einfach gut verstehen, wenn man selbst zu den größten Träumern gehört. Fast kindlich und verspielt singt sie: "I'm looking at the Big Sky...looking at the Big Sky now..you never understood me...you never really tried"
Dieses Album ist einfach magisch...es zieht einen in den Bann großer Gefühle, vorallem spürt man dass diese Tracks zusammengehören, fast jedes Lied wird mit einer Überleitung verbunden. Der zweite Teil von "Hounds of Love" also "The Ninth Wave" klingt etwas düster und mystisch. Es fängt mit dem lieblichen "And Dream of Sheep" an, mit wunderschönen Klavier geklimpere und Streichereinlagen...und geht danach über in das düstere Stück "Under Ice". Schon ihre Stimme lässt einen wirklich einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Das tolle an dieser CD sind außerdem die Bonustracks, darunter ein interessanter Remix von "Running up that Hill" und "The Big Sky".
Meiner Meinung nach gibt es nicht viele Alben auf dieser Welt die man sich komplett vom ersten bis zum letzten Lied anhören kann, (natürlich abgesehen von den Greatest Hits Alben diverser Künstler) aber dieses Album ist wirklich als ein ganzes Kunstwerk zu sehen, das nach mehrmaligen hören immer besser und auf gar keinen Fall langweilig wird.
Die meisten Dinge über dieses Album sind bereits gesagt worden, ich kann den anderen wirklich mehr als nur zustimmen, außerdem braucht man mehr als 1000 Worte um irgendetwas zu beschreiben!!! Menschen die gerne vielseitige und atmosphärische Musik mögen, werden von diesem Album begeistert sein.
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am 5. Mai 2014
Wobei ja das Wort Pop oftmals eher abwertend verstanden wird, für meine Begriffe ist es aber genau das, ein Pop-Album, wenn auch ein anspruchsvolles, das nicht jedem sofort ins Ohr gehen dürfte. Aber wenn man generell offen für gutgemachte Musik ist, in mehr als einem Genre daheim ist und keine Aversion gegen Frauenstimmen hat dann sollte man hier unbedingt mal ein Ohr riskieren.

Ich kenne "Running Up that Hill", einen von Kate Bush's bekanntesten Titel seit meinen Kindheitstagen, das komplette Album habe ich aber erst viel später im Jahre 2003 kennengelernt. Und ich bin froh diese Perle entdeckt zu haben denn es gehört für mich ohne Zweifel zu meinen persönlichen Top-10 Alben (und ich hab eine ziemlich umfangreiche Sammlung)

Wer auf aufwändige und anspruchsvolle Popmusik steht wird mit "Hounds Of Love" große Freude haben, für mich auch gleichzeitig ihr bestes Album, ich mag die Singles der ersten Hälfte genauso wie das "Mini-Konzeptalbum" der 2. Seite (ja, mittlerweile hab ich das Album auch auf Schallplatte).

Die Produktion ist sehr aufwendig und man merkt dass Kate Bush sehr viel Herzblut und Zeit da reingesteckt hat, die Aufnahmen haben angeblich fast 1,5 Jahre gedauert, so lange dauert heutzutage in den wenigsten Fällen die "Karriere" der meisten Eintagsfliegen die heute die Charts dominieren und an die sich bereits ein Jahr später niemand mehr erinnern kann.

Vergleichbare Werke werden in der heutigen Zeit sehr selten aufgenommen, ich vermute dass es einfach daran liegt dass der Markt für derartige Musik mittlerweile nicht mehr attraktiv genug für die Plattenfirmen ist, höhere Chartplatzierungen für Nummern wie "Cloudbusting" oder "Running Up That Hill" waren in den 80ern zwar sehr wohl Realität, sind aber heutzutage nicht realistisch.

Ich würde mir wünschen dass auch heute noch Alben von dieser Qualität produziert werden, sowohl was die Musik aber auch den Klang angeht. Hier ist auch noch nichts von Dynamikkompression ("Loudness War") zu merken, wie es bei heutigen Veröffentlichungen auch altgedienter Künstler leider Usus ist.

Bin mir sicher dass auch in Zukunft neue Generationen dieses Album für sich entdecken werden und es seinen Klassiker-Status auch noch in 50 Jahren bewahren wird.
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