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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 15. September 2017
Das 1985 bei der EMI erschienene 5.Album der britischen Ausnahme-Sängerin und -Komponistin Kate Bush dürfte wohl ihr bekanntestes und erfolgreichstes sein.
Mit "Running Up That Hill" und "Cloudbusting" wurden die Charts gestürmt und auch sonst kann "Hounds Of Love" voll überzeugen.
Wieder einmal ist Kate von ausnahmslos versierten Könnern an den vielen Instrumenten umgeben;als Beispiele seien hier Stuart Elliott (Drums) und Eberhard Weber (Baß) genannt.
Das Instrumentarium reicht von den klassischen Arbeitsgeräten für Pop-und Rockmusik,wie Gitarren Synthesizern,Schlagzeug,bis hin zu Streichern,Balalaika,Fiedel,Digeridu und vielem mehr.
Dazu sind auch mal Chöre zu hören,die herrliche Kontraste zur glockenklaren hellen und vor allem unverkennbaren Elfenstimme der Künstlerin bilden.
Zur Stimme von Kate Bush,die übrigens die Musik stets selbst komponiert,sei noch erwähnt,daß sie sich im Vergleich zu den ersten Alben deutlich weiterentwickelt hat;sie klingt nun reifer,voller,erscheint mir deutlich variantenreicher und sinnlicher.
Ihre Stimme stellt grundsätzlich den Mittelpunkt der Musik dar,wird dabei jedoch äußerst abwechslungsreich auf vielfältigste Weise gekonnt durch die Instrumente flankiert.
Man tut sich schwer,das noch als Pop zu deklarieren,aber zB Talk Talk haben gezeigt,daß Pop extrem anspruchsvoll und abseits des Mainstream begeistern,auf komplexe Art Emotionen erschaffen kann,ohne platt ins Strophe/Refrain -Schema zu verfallen und durch ständige Ähnlichkeiten in der Melodik und den Klangfarben schnell zu langweilen.
"Hounds Of Love" teilt sich in den ersten Teil,der auf Vinyl Seite 1 darstellt (e),der noch recht eingängig wirkt und den 2.Teil,der deutlich progressiver,fordernder daherkommt,ohne überladen oder allzu schrullig oder überkomplex zu wirken.
Vielmehr ist es eine Mixtur,aus Anleihen an die Sentimentalität,Rhythmik,mal computergeneriert im 80er-Jahre-Sound,dann sehr gut "von Hand" gemacht,dann sphärischen Sounds,plötzlich wieder Cello,sanft,betörend,hypnotisch,dann wieder schräg,direkt...und immer mit unzähligen Feinheiten in der Stimme,die das genaue Hinhören mit feinem Genuß belohnen.
Nie hat man das Gefühl,daß in sachlicher Abgeklärtheit Stile gemixt werden,um auf Krampf interessant zu wirken;Inspiration und Können heben Bush von anderen Sängerinnen des Genres so weit ab,daß sie in ihrer Liga allein spielt.
Daß die Alben mit wachsender Anzahl von Hördurchgängen immer mehr wachsen,zeigt die Substanz dahinter.
Interessant ist auch,daß Leute,die eigentlich andere Musik hören,oft gerade Prog-Rock-Hörer,Kate Bush sehr gerne hören.
Entdeckt und vor allem gefördert wurde sie übrigens von keinem Geringeren als David Gilmour (Pink Floyd), dem sie noch heute,nach Jahrzehnten,freundschaftlich verbunden ist und der schon als Gastmusiker bei ihr auftauchte.
Für viele ist "Hounds Of Love" DAS Album der Künstlerin,für andere ist es das Debut "The Kick Inside" oder das sperrige "The Dreaming";selbstverständlich haben auch die anderen Alben ihre Anhänger,jedoch ist es auch nicht ganz einfach,diese zu vergleichen,da sie sich in ihrer musikalischen Ausrichtung stark voneinander unterscheiden.
Ein "Best Of"-Album ergibt für mich wenig Sinn,da eine sinnvolle Auswahl der "besten" Songs wohl kaum möglich sein dürfte;zu unterschiedliche Gefühle bauen die Stücke auf,zu vielfältige Emotionen werden jeweils freigesetzt.
In einer kleinen Auswahl der mittlerweile 9 Studioalben (Director`s Cut" zähle ich nicht mit) dürfte "Hounds Of Love" aber wohl ein klares "must have" für die meisten Hörer sein.
Für mich gehört das Album in jede gute richtungsoffene Musiksammlung.
Klanglich ist "Hounds Of Love" ein Kind der 80er.
Mancher hält das Album für etwas überproduziert,hell im Klang,für nicht wuchtig genug in den tiefen Frequenzen,die Keyboards für zu poppig..
nun ja,die 80er eben.
Schallplatte und die alte CD (Mastering:Ian Cooper) klangen aber anständig,der Kauftip ist jedoch die Jubiläumsausgabe von 1997 (CD).
Diese CD enthält nicht nur 6 Bonustracks (4 Extra-Stücke,2 Remixes),sondern auch noch ein sehr gutes Remastering durch Chris Blair.
Beim Remastering wurden zwar die zuvor sehr guten Dynamikwerte etwas reduziert,aber insgesamt der Klang erfolgreich veredelt.
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am 10. September 2017
...denn das war ein bis dato noch nicht gehörter, zauberhafter, engelsgleicher Gesang mit interessanten, teilweise auch schrägen musikalischen Ideen. Interessante Ideen gibt es natürlich auch auf Hounds of Love. Jedoch die ersten beiden Songs, Running up that hill und Hounds of Love sind für meinen Geschmack ein schlechter Einstieg in das Album. Es ist dieser typische, nervige 80-er Jahre Sound, d.h. stampfende Drummachine, sterile (z.T. penetrante) Synthesizersounds, die mir persönlich gar nicht gefallen. Man sollte mit dem dritten, vierten oder fünften Song in das Album einsteigen, dann ist es meiner Meinung nach stimmiger, aber das ist wie immer natürlich Geschmacksache...
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am 17. Januar 2017
Herrliche LP, habe ich an meine Tochter verschenkt, die mir einen langen Vortrag über die Geschichte dieser Platte erzählt hat. Immer noch zeitlos schön...
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am 16. Dezember 2002
Nach dem großartig durchgeknallten "The Dreaming" wirkt dieses Nachfolge-Album etwas verbindlicher, weniger hysterisch, aber nicht im geringsten weniger spannend oder originell: Immer wieder gibt es überraschende Klänge, sowohl im Harten als im Zarten. Ich liebe die "Hits", die sich auf der ersten Hälfte des Albums finden, diese Mischung aus Verzweiflung und Fröhlichkeit in Hounds of Love, die dunklen Töne von Running up that hill, das kleingliedrige und doch so beeindruckend gesteigerte Cloudbusting, das so innig traurige Mother stands for comfort. Darüber stelle ich aber noch den zweiten Teil, diese Traumsequenz von Einschlafen (Dream of sheep; wie der Schluss allmählich verklingt und ins nächste Lied übergeht, bildet den Grenzübertritt vom Wachen ins Träumen großartig ab), Alpträumen (Under ice, Watching you without me), Dämmern (das geniale Intro von Waking the witch mit den durcheinandersprechenden Stimmen), Vision (Jig of life, Hello earth) und erlöstem Aufwachen (Morning Fog). Diese Empfindung einer alles durchdringenden Liebe zur ganzen Welt, nachdem man durch solche Schrecken und Erhabenheiten gegangen ist: Einen berührenderen Schluß hätte Kate Bush nicht finden können. Was hier an dunklen, heimlichen und warmen Empfindungen aufgespürt und festgehalten ist, sucht im Pop seinesgleichen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. März 2006
Es wurde hier schon so viel gutes und positives über dieses Album geschrieben...das dem eigentlich nichts hinzuzufügen scheint. Wenn die typische ein paar Teile mit auf eine einsame Insel mitnehmen - Frage fällt, wird natürlich auch Kate Bushs "Hounds of Love" mit eingepackt. Sie hat damals den Weg für so viele eifrige und fast so geniale Nachfolge-Künstlerinnen geebnet (siehe natürlich Björk oder Tori Amos...)! Doch "Hounds of Love" ist so ein aussenstehendes, herausragendes Album, ein Meilenstein der Popmusik....es ist schwer zu beschreiben....einer akustischen Reise gleichzusetzen. Man hat den Eindruck, mit dieser Platte in Kate Bushs Gedankenwelt einzudringen...es ist ein so intimes und dennoch aggressiv forderndes Album! Man wird unweigerlich mit einer emotionalen Tiefe in ihre Musik hineingesogen...das ist mir davor und selten auch danach mit kaum mit einer anderen Platte so wiederfahren. Ein Meilensteiin der 8oer und ein Meisterwerk der modernen Popmusik. Perfekt!
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am 15. Januar 2007
Oh, wie lange habe ich diese Platte nicht gehört! Seit es CDs gibt, kehrt ja doch ein bisschen der Schlendrian ein, was das Auflegen von Vinylplatten angeht. Aber jetzt erinnere ich mich endlich wieder, WIE gut dieses Album ist. Wenn man diese Stimme hört, wenn man diesen lyrischen und schlauen Texten lauscht und sich die vertrackten musikalischen Arrangements zu Gemüte führt, die diese beeindruckende Frau da zusammengeschustert hat, ärgert man sich um so mehr über diesen gewaltigen Berg an Mist, der einem von den Popsternchen der aktuellen Musikszene vorgesetzt wird.

Man sollte alle Sängerinnen dazu nötigen, diese Scheibe immer und immer wieder zu hören, auf dass sie vor Scham verstummen und uns mit ihrem liedgewordenen Unfug verschonen.
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am 25. Mai 2004
Manchmal kommt man in die Verlegenheit, seine Lieblings-CD zu benennen, oder die zehn CDs, die man auf eine Insel mitnehmen würde. Ich denke dann immer auch an "Hounds od love".
Kate Bush ist ähnlich wie Joni Mitchell, oder später auch Björk und Tori Amos, ihren ganz eigenen Weg gegangen. sie hat von Anfang an traditionelle Instrumente mit Synthesizern verbunden und so ein Klanguniversum erschaffen.
Bei "Hounds of love" funktioniert dieses Konzept vom ersten bis zum letzten Ton. Mit "Running up that hill" stellt sie den kommerziellsten Song an den Anfang - für mich einer der besten Pop-Songs aller Zeiten. Mystisch, druckvoll, und in der Struktur ebenso simpel wie ergreifend.
"Hounds of love" mit seinem dominaten Rhythmus, "big sky" mit seinem sich hypnotisch wiederholenden Refrain und natürlich "Cloudbusting", ein Ohrwurm, der sich bis heute nicht abgenutzt hat.
Danach stößt Kate Bush eine Tür zum zweiten Teil auf, der kommerzielle Pfade völlig verläßt. Es ist, als wollte sie die Hörer am Anfang ein bißchen warmmachen, um dann richtig loszulegen.
Hier verbindet sie mit traumwandlerischer Sicherheit Stile, Rhythmen, Tempi und Stimmungen. von traumhaft bis albtraumhaft, von bedrohlich bis versöhnlich. Ein großes Experiment, dass aber gar nicht verkopft und konstruiert wirkt, sondern ganz organisch dahinfließt. Ihre Stimme offenbart ihre ganze Bandbreite, flüstert, schreit, fleht und klagt an. Dazu kommen Klangflächen, Trommeln, irische Flöten und Chöre.
Das ist Musik, so vielsschichtig, so emotional, dass man völlig davon aufgesogen wird. Ein ganz großes Meisterwerk der Popmusik.
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am 18. Dezember 2005
Ja, ich gehöre auch zu den jüngeren Kate Bush Fans, die Leider die Anfangszeiten nicht miterlebt haben. Dieses war das erste komplette Kate Bush Album, das ich mir von ihr zugelegt hatte, und auch mein Verlangen nach mehr von ihr ist dadurch gewachsen. Gleich der erste Track "Running up that Hill" ein Meisterwerk! Musik die einen immer wieder zum Träumen und Nachdenken einlädt. Doch die Nachfolgenden Tracks werden immer besser...meine Favoriten sind der Titeltrack "Hounds of Love" und vorallem "The Big Sky". Dieser Song versprüht einfach eine gute Laune..und man kann Kate einfach gut verstehen, wenn man selbst zu den größten Träumern gehört. Fast kindlich und verspielt singt sie: "I'm looking at the Big Sky...looking at the Big Sky now..you never understood me...you never really tried"
Dieses Album ist einfach magisch...es zieht einen in den Bann großer Gefühle, vorallem spürt man dass diese Tracks zusammengehören, fast jedes Lied wird mit einer Überleitung verbunden. Der zweite Teil von "Hounds of Love" also "The Ninth Wave" klingt etwas düster und mystisch. Es fängt mit dem lieblichen "And Dream of Sheep" an, mit wunderschönen Klavier geklimpere und Streichereinlagen...und geht danach über in das düstere Stück "Under Ice". Schon ihre Stimme lässt einen wirklich einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Das tolle an dieser CD sind außerdem die Bonustracks, darunter ein interessanter Remix von "Running up that Hill" und "The Big Sky".
Meiner Meinung nach gibt es nicht viele Alben auf dieser Welt die man sich komplett vom ersten bis zum letzten Lied anhören kann, (natürlich abgesehen von den Greatest Hits Alben diverser Künstler) aber dieses Album ist wirklich als ein ganzes Kunstwerk zu sehen, das nach mehrmaligen hören immer besser und auf gar keinen Fall langweilig wird.
Die meisten Dinge über dieses Album sind bereits gesagt worden, ich kann den anderen wirklich mehr als nur zustimmen, außerdem braucht man mehr als 1000 Worte um irgendetwas zu beschreiben!!! Menschen die gerne vielseitige und atmosphärische Musik mögen, werden von diesem Album begeistert sein.
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am 23. September 2010
Neben "The Dreaming" DAS Kate-Bush-Album schlechthin, das erstaunlicherweise auch noch Erfolg hatte. Zusätzlich zu den sonstigen Argumenten für diese Platte muss man sagen, dass vor allem die zweite Hälfte einfach genial ist. Nicht die Hits wie "Cloudbusting" oder "Running up the hill" machen die Seele dieses Albums aus, sondern das geniale, unheimliche "the ninth wave", Die erste Hälfte ist natürlich auch toll.
Bei der CD-Ausgabe sind nun noch zusätzliche Stücke dabei, das wunderschöne "under the ivy" und weitere, die nur auf den CDs der Kate-Bush-Box erhältlich waren oder auf Singles. Die Remixe halte ich allerdings für verzichtbar.
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am 3. Dezember 2003
Schwer ist es, die Wahl zu treffen, welches Kate Bush Album nun das wirklich beste ist, aber nach reiflichem Nachdenken kommt man dann doch nur auf : HOUNDS OF LOVE. Es ist ihr kommerziell erfolgreichstes, bekanntestes und doch auch ihr bestes. Das ist kein Widerspruch.
Die CD Zusammenstellung ist schoen. Als sei die Originalversion, die nur die ersten zwoelf Tracks umfasste, nicht schon exzellent genug, wurden hier auch noch Maxis und B-Seiten draufgehauen, es ist grandios.
Trotzdem sollte man hier auch mal das Konzept des Albums ansprechen. Die Platte war urspruenglich Vinyl. Erste Seite (Track 1-5) nannte sich HOUNDS OF LOVE und beinhaltete mit Running Up That Hill, Cloudbusting, Hounds Of Love und The Big Sky auch alle der grandiosen Singles dieses Albums. Hounds Of Love (Single) gehoert uebrigens zu meinen absoluten Favoriten aller Zeiten, nie ist die Angst vor einer Liebesbeziehung besser beschrieben worden (diese musikalische Umsetzung wie man das Herz (des Fuchses) in den Streichern zittern hoert- unglaublich!!!).
Die zweite Seite schafft das allerdings noch zu toppen. THE NINTH WAVE (Track 6-12) heisst dieser zweite Teil der Platte und beschaeftigt sich mit den Traeumen einer Nacht. Anfangs noch sanft entschlummert (Dream of Sheep) beschreibt Kate Bush dann als naechsten schon den typischen "Ich breche im Eis ein"-Traum in "Under Ice". Unbeschreiblich fantastisch umgesetzt. Und dann geht es ueber in weitere Traumwelten - Hexenverbrennung, der durchsichtbare Mensch etc. Das klingt jetzt vielleich allzu fantastisch und irreal, dass sich vielleicht manch einer jetzt fragt: Wie bloed muss man denn sein, um sich darauf einzulassen ? Leider Gottes dreht Kate den Spiess um und einem wird die Frage gestellt : Wie bloed und unmusikalisch muss man sein, um sich dem entziehen zu koennen ?
Seis drum, die Traeume werden heftiger und haerter, bis Kate aufwacht. The "sweet" Morning Fog umgibt sie, und sie freut sich nach den ganzen Strapazen unbaendig auf ihr reelles Leben, ihre Familie, Liebe und Freunde. Und wenn man gut zugehoert hat, lernt man sein Leben auch in diesem herausreissendem letzten Track wieder lieben.
Deswegen, haltet auch Ihr Eure CD nach Track 12 kurz an und atmet aus. Und geniesst den Rest dann wannanders. Eines der besten Alben aller Zeiten.
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