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am 21. März 2016
Jo Nesbo mal anders. Ohne sonderlich brutale Szenen . Mit Witz und einem interessanten Protagonisten.
Man erfährt so einiges über das Manipulieren von Menschen, die unbedingt Karriere machen wollen und die geschickten Schachzüge die es dazu braucht.
Ich habe das Buch an einem Stück gelesen und mich dabei sehr gut erholt und amüsiert.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. November 2010
Jo Nesbø ist für mich ein Synonym für spannende Unterhaltung mit dem Kommissar Harry Hole, den ich in diesem Thriller doch vermisst habe. In diesem Thriller steht der Täter im Mittelpunkt des Geschehens. Der Leser begleitet den Ich-Erzähler Roger Brown und hat somit einen ganz anderen als den von Nesbø sonst verwendeten Zugang zu dem Geschehen. Da dieser Thriller sich so von den bisherigen des Autors unterscheidet, verbietet sich ein Vergleich mit den Harry-Hole-Fällen von allein. Aber nichts desto trotz ist auch Headhunter ein spannender und rasanter Thriller, den man gern und schnell liest. Unverhoffte Wendungen, ausdrucksvolle Charaktere und versteckte Hinweise auf das wirkliche Geschehen machen den Unterhaltungswert dieses Thrillers aus. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise ein wenig unglaubwürdig. Die Headhunter-Szene bildet einen interessanten Hintergrund für diesen Kriminalfall. Die Auflösung des Falles lies mich zwar schmunzeln, irgendwie hatte Nesbø es doch geschafft mich auf die Seite von Brown zu ziehen, trotzdem fand ich sie fast etwas einfallslos.

"Headhunter" ist ein gut zu lesender, aber kein überragender Thriller, der den Leser schnell in den Bann zieht. Mir hat er, bis auf das Ende, recht gut gefallen. Wer spannende Unterhaltung sucht, ist bei diesem Nesbø sicher nicht gänzlich falsch.
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am 27. September 2010
Der Nummer Eins Headhunter in Oslo, Roger Brown, hat einen Nebenverdienst: er beraubt seine eigenen Kandidaten ihrer Gemaelde, um seiner geliebten Frau den dekadenten Lebensstil zu bieten, den sie sich sonst nicht leisten koennten.
Der Thriller ist in der ersten Person geschrieben, wobei Roger der Ich-Erzaehler ist. Roger ist arrogant, selbstsicher, brilliant. Er hat eine attraktive Frau, sein einziger wunder Punkt, denn entgegengesetzt seines sonst so riesigen Egos, fragt er sich taeglich, was diese wunderbare Frau eigentlich bei ihm haelt.
Als seine Frau ihm einen hochkaraetigen, potentiellen Klienten fuer eine Jobvermittlung vorstellt, und es sich herausstellt, dass dieser als Bonus noch einen Rubens zu Hause haengen hat, stehen Roger bereits die Dollarzeichen in den Augen. Aber der Plan erweist sich schnell als zu perfekt, und das Blatt wendet sich, nun ist Roger der Gejagte.
Ein fast surrealistisches Katz-und Maus- Spiel beginnt, und wenn der Leser glaubt, dass es verrueckter nicht werden kann, setzt Nesbo trotzdem noch einen drauf.
Zudem geht es in Headhunter um Betrug, Lebensluege, Selbsterkenntnis und Vergebung.
Der Roman liesst sich sehr fluessig und spannend, und Roger's Selbstreflektionen und skurreale Gedankengaenge sind einfach zum totlachen. Gespannt wartet der Leser darauf, ob, wann oder wie Roger in dem ausbrechenden Chaos den Kopf verliert.
Eine Achterbahnfahrt.

(Da sich die Frage aufdraengt, ob der Roman mit der Harry Hole Serie vergleichbar ist - nein, ist er nicht. Er ist verglichen mit den Geschichten um Kommissar Harry Hole mehr ein Feel-Good Roman, und die Handlung ist schneller und kompakter, auch muss der Leser weniger Geduld aufbringen und liest ohne grosse Anstrengung.)
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am 28. Oktober 2013
Wer die Harry Hole Krimis von Nesbø kennt, weiß, dass dieser Autor es besser kann. Tatsächlich ist dieses Buch aber schlicht enttäuschend: eine konstruierte Handlung ohne jeden zur Identifikation einladenden Charakter. Sämtliche Figuren agieren hier gewissermaßen nur als Funktionsträger der anscheinend zuvor unabhängig von ihnen zurecht gedrechselten und möglichst spektakulären Handlung und tun das, was sie tun (oder auch nicht) lediglich, um ebendiese Handlung am Laufen zu halten.

Das mag in einem schnell konsumierten und schnell wieder vergessenen Film noch so eben angehen, aber von einem Buch eines Autors von Nesbøs in der Vergengenheit ja durchaus bewiesener Klasse erwarte ich, dass die Figuren an erster Stelle stehen, dass die Charaktere so gezeichnet sind, dass die Handlung sich daraus glaubwürdig entwickelt.

Tatsächlich wusste ich zuvor überhaupt nicht, dass es einen Film zum Buch gibt, aber es ist nur folgerichtig und scheint meinen Eindruck zu bestätigen, dass hier um (leider) filmtypischer vordergründiger Action wegen das Pferd quasi von hinten aufgezäumt wurde: die Protagonisten agieren so und nur so, wie eine wenig glaubwürdige Action es eben verlangt, aber so etwas zu lesen möchte ich mir doch lieber ersparen. Es gibt glücklicherweise genug andere Bücher, in denen die Figuren die Handlung - so wie es sein soll - antreiben und nicht umgekehrt.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Juli 2014
Der Thriller "*Headhunter*" vom norwegischen Erfolgsautor "*Jo
Nesbø*" wurde ein Bestseller und erschien 2008 im "*Ullstein Verlag*".

Der Top-Headhunter Roger Brown hat alles was er sich wünschen kann, Geld, eine tolle Frau und Erfolg im Beruf. Als Sohn eines Chauffeurs hat er sich eine Karriere aufgebaut, die ihm alles bedeutet. Bis er eines Tages auf einen gnadenloser Gegner trifft, der ihm sein falsches Spiel austreiben will.

In diesem Buch erzählt der Protagonist Roger Brown in der Ich-Perspektive.Dadurch taucht man als Leser tief in seine Gedankenwelt ein und erlebt alles hautnah mit.
Brown ist Headhunter, nur 1.68m groß und darauf spezialisiert, sein Gegenüber genau einzuschätzen und dann zu manipulieren. Der Leser erfährt einiges über das übliche Gebahren in dieser Berufsszene.
Doch Brown spielt ein falsches Spiel, denn er ist Kunsträuber von Gemälden. In seinen Gesprächen mit Managern gewinnt er die nötigen Erkenntnisse über vorhandene Kunstschätze und deren Sicherheitssyteme.
Der Kunstraub ermöglicht ihm ein Leben im Luxus.
Doch er hat einen harten Gegner, Greve, der wiederum Brown hinters Licht führen will. Dies bringt eine hochinteressante Handlung mit sich und eine unheimliche Spannung ist vorprogrammiert. Es gibt die in Thrillern üblichen actionreichen Szenen, aber auch sehr ungewöhnliche, die ich so noch nie gelesen habe. Unter diesen schon sehr speziellen Vorfällen leidet aber auch die Glaubwürdigkeit des Thrillers. Hier scheint beim Autor die Fantasie durchgegangen zu sein.
Trotzdem hat mich dieser Thriller mit seinen ausdrucksstarken Charakteren mitgerissen und gut unterhalten. Aufgebaut ist das Ganze wie ein Film, der Prolog erscheint mir unnötig.

Ein Thriller mit einem Grundthema aus der Headhunter-Branche, der spannend ist und fesselnd zu lesen.
Dennoch hat mir persönlich Harry Hole gefehlt!
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am 22. August 2010
Die aktuelle Neuerscheinung von Jo Nesbø ist wieder ein Thriller und trägt den Titel Headhunter". Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, da ich bisher nur Leopard" von dem Autor gelesen habe und dieses mir sehr gut gefiel.

Die Hauptfigur in diesem neuen Werk ist der Headhunter Roger Brown: neben seiner eigentlichen Tätigkeit hat er auch noch kriminelle Energie und raubt seine Klienten aus. Dies läuft alles glatt, bis er an den Kunstsammler Clas Greve gelangt. Ein ebenbürtiger Gegner, der sich nicht um seinen Besitz bringen lassen will, noch einige andere Interessen verfolgt und vor allem die Jagd liebt... Eine rasante Verfolgungsjagd auf Leben und Tod folgt. Wer ist der überlegendere Gegner und wie gnadenlos wird er handeln?

Die Hauptfigur Roger war mir erst nicht sympathisch aber nach Beenden dieses Buches muss ich sagen, ein wirklich gelungene neue Romanfigur! Als Headhunter ist er die Nummer 1 in seiner Branche und sehr interessant fand ich die regelrechte Verhörtechnik bei den Bewerbungsgesprächen, die er von dem FBI übernommen hat und sich Inbaud, Reid und Buckley" nennt. Auch in seinen kriminellen Machenschaften ist Roger spitze und seine rechte Hand, Ove Kjikerand, ist ein weiterer etwas spezieller Charakter, dessen Beschreibung teils zwar etwas bizarr aber auch amüsant zu lesen sind Sehr gut gefiel mir, dass man von fast allen Personen die in dem Buch vorkommen auch sehr persönliche Sachen Erfährt. So spielen Ehefrauen wie Diana, Geliebte, längst zurückliegende Sachen oder persönliche Schicksale und Fehlentscheidungen eine große Rolle in dem Buch.

Die knapp 300 Seiten sind sehr gut zu lesen: flüssig und schnell. Der Schreibstil gefiel mir außerordentlich, da er spannend, gut formuliert ist und die zahlreichen Dialoge kurzweilig und fesselnd sind. Erst dachte ich, dass dem Buch noch das gewisse etwas fehlt, aber am Ende des Buches kommen noch mal einige Wendungen und Überraschungen und der Kreis schließt sich, so dass ich volle 5 Sterne für gute und fesselnde Unterhaltung gebe!
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am 4. April 2012
Nachdem Nesbos Bücher immer wieder die Bestsellerlisten erklommen, konnte ich nicht umhin mir auch eines zu kaufen. Die ersten Seiten hatten sehr wenig von einem Krimi, dafür offenbarten sie umso mehr Detailkenntisse des Autors über Human Capital. Auch die kriminellen Machenschaften des erfolgreichen und skrupellosen Selfmademan waren überzeugend dargestellt. Aber mit der ersten Leiche ging das Niveau dann schnell nach unten. Den haarsträubenden und zum Teil sehr unappetitlichen Wegen des Thrillers war nur mit viel Geduld zu folgen. Mit der letzten überraschenden Wendung kann ich leider überhaupt nichts mehr anfangen. Der Autor kann schreiben, verzettelt sich aber im Bemühen um spektakuläre Szenen. In einer guten Verfilmung wird man dem Stoff allerdings vieles nachsehen können.
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am 4. August 2010
Denke ich an Jo Nesboe, denke ich an Harry Hole. Vielleicht denkt sich Jo Nesboe: genau der Fehler! und macht deswegen ein paar Lockerungsübungen und zeigt, dass er auch ohne den desparaten, sich zu Tode siegenden Spitzenermittler und Außenseiter schreiben kann.

Denn "Headhunter" ist anders: Ich-Erzähler, nicht nur brilliant, sondern auch gesellschaftlich erfolgreich ("mit Renomee"), wie Hole aber verletztlich, voller Ängste und deswegen gefährlich und gefährdet, anders als Hole aber prinzipiell daran interessiert, die Welt, in der er lebt zu erhalten, während Hole dies ohnehin nur bedingt zu wollen scheint, wobei sowohl der Headhunter als auch Hole schlussendlich reichlich selbstverschuldetes Chaos durchleben.

Der Einblick in die Welt der Headhunter ist spannend, wenn er auch letztlich überzeichnet wirkt - allein schon die Idee mit der FBI-Verhörtechnik scheint mir doch eher dem Gruselkabinett der Headhunterphobien zu entstammen als der Realität (aber wer weiß, was ich alles nicht weiß). Der Einblick in die Kunstsammlerszene bleibt (wohl gewollt?!) oberflächlich. Auf ein paar Umwegen kommt es dann in typischer Nesboe-Manier wieder zum Kampf Mann gegen Mann, bei dem natürlich auch eine Frau ein tragisches Ende findet und bei dem natürlich eine Beziehung am Abgrund steht und bei dem mindestens einer der beiden Kämpfer genial und schwerstgradig psychisch gestört ist (und man sich ständig fragt, auf welchen der beiden das nun (mehr) zutrifft).

Nesboe überraschte mich im "Headhunter" damit, dass er im Epilog plötzlich die gesamte Geschichte noch einmal umdrehte und umdeutete. Ich möchte hier nicht zu viel vom eigentlichen Plot verraten, weswegen ich nicht konkreter werde, aber spätestens an dieser Stelle fand ich den Krimi einfach schwach. Es tauchte zwar nicht der große Unbekannte auf, aber dennoch wurde auf eine für meinen Geschmack höchst unoriginelle Art und Weise die Handlung nochmal umgekrempelt. Als Leser war ich mindestens genau so überrascht, wie ich über diese plumpe Wendung enttäuscht war. Ich wusste keinen anderen Nesboe-Roman, der vergleichbar banal aufgelöst worden wäre. Auch der Beziehungsaspekt wird unglaubwürdig und psychologisch nur schwer nachvollziehbar aufgelöst.
Außerdem hat es mich ehrlich gesagt gestört, dass sich eine der Hauptpersonen zwischendurch über 10 Seiten in menschlichem Kot wälzt bzw. mit diesem beschmiert ist. Sinnlos ekelhaft!

Ich will das Buch insgesamt nicht zerreden: es hat seine Stärken. Die Business- und Headhunterszene ist, wenn auch übertrieben, so doch in Ansätzen realistisch und vor allem unterhaltsam geschildert. Die Spannung bleibt über weite Strecken erhalten. Insgesamt ist das Buch auch unterhaltsam. Dennoch: Nesboe ist zur Zeit eigentlich nach Sieg Larsson mein zweitliebster Krimiautor und Werke wie allen voran "Rotkehlchen", aber auch z.B. "Leopard" oder "Schneemann" sind einfach Werke, die mich sehr verwöhnt haben, so dass ich "Headhunter" einfach nur vergleichsweise zweitklassig fand.

Nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Lesbar, gut, aber auch keine große Lücke, wenn man nicht gelesen hat. Wer es noch nicht hat, sollte stattdessen besser die Hole-Bücher, am besten in der Enstehungsreihenfolge lesen.
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am 26. September 2010
Zwei Erkenntnisse bedurften wieder einmal einer kleinen Auffrischung: Das Cover eines Buches sagt über dessen Qualität ungefähr soviel aus wie die Farbe eines Autos über dessen Verbrauch. Zweitens: Mit dem "Argument" "#1 Bestseller (in Norwegen)" bzw. seiner Abwandlung "Das wird momentan sehr gerne genommen" / "Das verkaufen wir im Moment sehr viel" verhält es sich recht ähnlich: Es ist für die Tonne.

Jetzt kann man dem entgegen: "Selbst schuld, das hätte ma wissen können." Richtig. Aber hier sitzt ein junger Vater mit einem vierzehn Monate alten Kleinkind, der von morgens fünf bis abends halb acht ausreichend beschäftigt ist, und der, bis um 22 Uhr die Lichter ausgehen, etwas lesen möchte, das gut erzählt und unterhaltsam ist. Und: Der Mensch ist leicht verführbar auf der Suche nach Befriedigung für sein Bedürfnis nach Glück.

Immerhin ist das eine der äußerst rar gesäten Aussagen dieses Buches, das ansonsten mit Oberflächlichkeiten wie dem "wie lackiert" glänzend-erhabenen Schriftzug auf seinem Cover um Aufmerksamkeit buhlt, am Ende aber den faden Nachgeschmack der Belanglosigkeit hinterlässt. Die Story mit ihrem Versuch, sich selbst einen (Pseudo-)Technik- und (Pseudo-)Wirtschaftshintergrund zu geben, ist so absurd, dass man sich ab einem bestimmten Zeitpunkt (der Leser wird wissen, wann) das Lachen kaum noch verkneifen kann.

Die Figuren mit ihren (pseudo-)psychologischen Hintergründen bleiben flach, ja langweilig, und ohne echte Substanz oder die Fähigkeit, Interesse beim Leser zu wecken. Bei Roger Brown haben wir es also mit dem erfolgreichen, unterkühlten Headhunter ohne empathische Fähigkeiten, wie er selbst sagt, zu tun, der in seiner Kindheit von seinem Vater geschlagen wurde, und deshalb mit Kindern nicht kann und seine Freundin zu einer Abtreibung zwingt. Das Bedürfnis einmal herzhaft zu gähnen macht sich bemerkbar. Leider war's das dann auch schon wieder mit der Charakterisierung. In der Folge sind Schwule schwul, attraktive Frauen attraktive Frauen, Soldaten eiskalte Killermaschinen. Meine Güte... Das iast Literatur für Leute, die glauben, bei Vapiano gebe es italienisches Essen.

Das Ganze ist völlig belanglos und auf dem schriftstellerischen Niveau eines Zwölftklässlers erzählt, voller Klischees, wirkt unausgegoren, teils an den Haaren herbei gezogen, langweilig. Der literarische Gehalt geht gegen null. Ab und zu wird - völlig grundlos - Sex eingestreut. Es ist alles so platt...

Am Ende bleibt ein wenig zufriedener Leser zurück, der Herrn Nesbø raten möchte, sich zukünftig vielleicht doch wieder besser als Ökonom zu verdingen. Immerhin fließen die Einnahmen aus diesem Buch laut Klappentext komplett in eine von Nesbø gegründete Stiftung gegen Analphabetismus bei Kindern. So nimmt das Ganze doch noch ein Ende, für das es einen zweiten Stern gibt.
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am 17. September 2010
Der Thriller "Headhunter" von Jo Nesbo hat mich in den Bann gezogen. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen.

Es handelt sich um ein Taschenbuch mit einem recht festen Einband. Es ist gut zu lesen ohne dass das Buch gleich "zerfällt". Der Titel läßt zunächst etwas anderes als einen Thriller vermuten.

Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben. Zunächst lernt der Leser die Hauptfigut Roger Brown, einen Headhunter kennen. In Wirtschaftskreisen hat er sich bereits einen Namen gemacht. Durch Vorgespräche mit den potentiellen neuen Mitarbeitern erfährt Brown privates der Kandidaten. Meist sind es wohlhabende Kunstliebhaber, die er geschickt um ihre teueren Kunstwerke bringt. Kein Verdacht fällt auf ihn. Doch er bekommt es mit dem Holländer Clas Grevezu tun. Jetzt beginnt eine atemberaubende Jagd.

Im Roman wechseln die Schauplätze ständig. Die Spannung steigt von Seite zu Seite. Der Autor legt geschickt Hinweise, die dann Seiten später aufgeklärt werden. Die Protagonisten werden nicht immer vollständig beschrieben, so dass der Leser ab und an im Zweifel gelassen wird, wer denn nun gerade die "Rolle spielt". Es sind die genialen Einfälle, die die Hauptfigur Roger Brown hat, die den Thriller so spannend machen. Eine Portion Humor rundet das Ganze ab.

Besonders das Ende hat mich überzeugt. Es wird nach und nach alles entschlüsselt, was sich an Fragen während des Lesens aufgetan hat. Manches klärt sich anders auf, als man es vermutet hat.

Auf ca. 300 Seiten geballte Spannung, ab und an etwas übertrieben (deshalb nur 4 Sterne), aber dennoch sehr empfehlenswert.
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