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am 21. Juni 2011
Tolles Buch! In Martin's neuestem Buch steht diesmal total viel über ihn persönlich drin, was mir sehr gut gefallen hat - er zeigt, dass es auch für ihn ein weiter Weg bis ganz oben war, und gibt viele, viele Schwächen zu.
Aber kompromislos zeigt er auf, was es braucht um ein professioneller Entwickler sein zu wollen. Das Buch ist sehr dünn, und ich habe es in wenigen Tagen verschlungen - liest sich wirklich sehr einfach & gut! :)
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am 16. Juli 2011
Uncle Bobs "Clean Code" steht auf meiner Empfehlungsliste sowohl für Programmiereinsteiger als auch für gestandene Softwareentwickler, die ihren Code optimieren wollen, seit dem Tag, an dem ich die ersten Kapitel gelesen habe. Sein Nachfolger, wenn man "The Clean Coder" so nennen will, gesellt sich nun direkt dazu.

Anders als in "Clean Code" geht Robert Martin in "The Clean Coder" nicht auf das Ergebnis der Programmierarbeit - den Code - ein, sondern widmet sich ausgiebig dem Prozess des Programmierens und dem professionellen Verhalten von Softwareentwicklern im betrieblichen Umfeld. Wer also Tipps zur Programmierung oder zur weiteren Optimierung seines Codes sucht, wird definitiv enttäuscht. Wer jedoch auf der Suche nach Lösungen oder Handlungsempfehlungen für häufige Probleme im zwischenmenschlichen Bereich der Softwareentwicklung ("Soft Skills") ist, dem sei "The Clean Coder" wärmstens empfohlen. Zwar geht Martin in eigenen Kapiteln auch (oberflächlich) auf eher technische Themen wie TDD, Code Katas und Teststrategien ein und listet im Anhang noch ein paar wichtige von ihm verwendete Werkzeuge zur Programmierung auf, aber der Großteil des Buches behandelt die effektive Kommunikation mit Kollegen (insb. Managern) und die "Programmiererehre".

Robert Martin vermittelt seine "Lessons Learned" insbesondere anhand praktischer Beispiele aus seiner eigenen Karriere. Diese teils mehrere Jahrzehnte zurückliegenden Erfahrungsberichte sind sehr unterhaltsam und zeigen, dass sich das Feld der Softwareentwicklung in den vielen Jahren doch weniger stark verändert hat, als man annehmen könnte. Vieles ist auch heute noch genauso gültig wie damals, etwa die häufigen Missverständnisse zwischen Managern und Entwicklern beim Schätzen von Projektdauern oder die Annahme, dass man mit ein paar Überstunden die Deadline schon irgendwie halten kann. Martin macht sich auf Basis der von ihm gemachten Fehler für ein professionelles Verhalten als Entwickler stark, z.B. für das Nein-Sagen zu unmöglichen Anforderungen oder die Verantwortung, sich ständig fortzubilden, und schließt daher das Buch auch mit seiner Definition des "Software Craftsmanship" ab, dessen Verfechter er ist.

Letztlich waren mir viele Forderungen in "The Clean Coder" bereits aus anderen Büchern bekannt oder könnten mit ein wenig gesundem Menschenverstand selbst aufgestellt werden, aber niemand bringt sie so gut und absolut unterhaltsam auf den Punkt wie Robert Martin. Da man die Kernaussagen des Buches auf wenigen Seiten zusammenfassen könnte und Martin an einigen Stellen sogar teilweise komplette Anekdoten wiederholt, um seine Aussagen noch einmal zu unterstreichen, gibt es von mir in der Bewertung einen Punkt Abzug. Aber durch die meiner Meinung nach gut geschriebenen Geschichten und den relativ geringen Umfang des Buches ist es insgesamt leicht und flüssig in ein paar Stunden gelesen und jedem Einsteiger in das Thema "Software Craftsmanship" daher absolut zu empfehlen.
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am 7. April 2017
Vorweg: Das Buch ist vom Inhalt her meiner Meinung nach gar nicht schlecht.
Jedoch finde ich den Preis für ein Buch mit ~200 Seiten viel zu hoch, zumal anfangs auch noch Geschichten erzählt werden, die relativ wenig Wissen vermitteln. Zusammengefasst also guter Inhalt, aber zu wenig davon.
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am 11. April 2015
Insgesamt ein wirklich lesenswertes Buch, welches ich jedem Software-Entwickler empfehlen kann. Es ist flüssig geschrieben, die einzelnen Beispiele oft mit einem gewissen Sinn für Humor und sehr unterhaltsam. Ich persönlich hätte mir noch ein bisschen mehr Struktur erhofft, Checklisten, Zusammenfassungen etc. Das würde meiner Meinung nach enorm dabei helfen, auch nach dem Durchlesen jederzeit einen schnellen Überblick gewinnen zu können. Alle, die Tipps und Tricks für die Optimierung von Quelltext (wie in dem Buch “Clean Code”) erwarten, dürften enttäuscht werden. In “The Clean Coder” geht es “nur” um Soft Skills.
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am 3. Juli 2011
You care about clean code? How much do you care about being professional? And what the heck does professional mean for a programmer? In slightly more than 200 pages Robert C. Martin gives you a quite good understanding what professionalism means. He describes his understanding of being professional in an amusing, sometimes quite ironic but almost always very striking way.

Who's the target audience of this book? Well, it depends on your personal background and to which degree you already buy in into principles such as pair programming, TDD, sustainable pace .... - and you live them!

If you already live these principles, I think this book will widely attest you that you're doing well. Thus, for all of you who want to get a confirmation of their processes and attitudes - this book is for you.

If you are a computer science student who's close before leaving university and you have serious plans to write at least a few lines of code - this book is a must read. It reminds me of myself a few years ago when many of my discussions with fellow students focused on what criteria a future employee has to satisfy - like regular training courses, certifications etc. One of our greatest concerns was that we would get stuck on the experience level we learned at university. An employer should provide us with a perspective! Boy, if you read this book it becomes pretty clear how odd this attitude was (but not uncommon for students I guess). Uncle Bob leaves no doubt that programmers have to take care for their education by themselves. In their spare time! And professionalism is an attitude one has to learn and which goes by far over the principles of Clean Code and being a good programmer.

If you are already a programmer but feel unprofessional or strongly believe that development goes wrong in your department, you should also dare to get copy. You won't find any clean code examples but a set of problems caused by humans and human interactions. After reading the book you may figure out that much more social stuff is involved in programming than you may expect. Coding is just more than the sum of it's bits and bytes.

As a team lead this book might contain some interesting findings. Since Uncle Bob draws many of this conclusions from his own experiences (in the past as a young scholar) and explains some problems by some very common scenarios you may take away some interesting thoughts here too.

In any case, the book is worth reading but quite different from all the previous books like Clean Code, Agile Development etc. Thus, I would rate it four out of five stars. It contains lots of things to think about but it's not that mind-changing as previous books: Common sense - but excellent worked up.
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am 27. Dezember 2013
40 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung auf den Punkt gebracht. Beim Lesen hat man einige Deja-Vus und erkennt sein eigenes Verhalten wieder...

Das Buch ist ein Kompass für jeden Softwareentwickler!

Viel Spaß beim Lesen,
Markus
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am 20. September 2011
if you read the clean code book by bob martin, then you will love this new one. little bit less code but more clean infrastructure for your daily life. example: be a pro and sleep, eat and recreate in a proper way. my head did not stop to nod while i read it.
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am 21. April 2012
"Es gibt nicht viel auf dieser Welt
Woran man sich halten kann."
(Die Toten Hosen, Bayern).
Nikolaus Lenau reiste mit ursprünglich grossen Hoffnungen 1832 nach Amerika. Seine Stimmung schlug jedoch schnell um. Er war von diesem zwar tüchtigen, aber grobschlächtigen Volk schwer enttäuscht. Sein Resumee "Die Nachtigallen singen da nicht".
Prinzipiell finde ich das Anliegen des Autors in diesen Buch sehr sympathisch. Er betrachtet Programmieren als Handwerk und will dafür eine Art Zunftverfassung aufstellen. Meine - 1992 gegründete Firma - habe ich sehr bewusst NimzoWerkstatt genannt. "Werkstatt" ist eine Hommage an die "WienerWerkstatt", Nimzo an den Schachspieler A. Nimzowitsch. Ich gebe als Berufsbezeichnung "Bitschnitzer" an. "Software-Engineer" betrachte ich hingegen als Beleidigung.
Ich möchte aber mit dem Autor nicht in einer Gilde sein. Er ist mir schlicht und einfach zu grobschlächtig und ungebildet. Er übt auch sein Handwerk seit einem Projektdebakel im Jahr 1988 nicht mehr aus, sondern ist ins Consulting Business gewechselt. Dort ist er zweifellos erfolgreich. Nur hat Ezzes geben wenig mit der Ausübung eines Handwerkes zu tun. Es ist vor allem viel leichter. Er hat auch als aktiver Handwerker nichts Bedeutendes geschaffen.
Martin betont an mehreren Stellen die Verpflichtung des Programmier-Handwerkers zur Bildung. Nicht nur auf seinem Fachgebiet, sondern darüber hinaus. Er outet sich auch als Opernliebhaber. Eine Handwerksverfassung ist eindeutig keine Programmieraufgabe, sondern ein philosophisches und soziologisches Unterfangen. Im Buch kommen aber nur Zitate von Programmierbüchern (die meisten seine eigenen) vor. Es gibt sehr tiefschürfende Untersuchungen von Richard Sennet zum Thema "Handwerk" und der Qualifikation ([1],[2]).
Ich vermute, dass Martin keinerlei Ahnung von Sennet hat.
Das Buch enthält so manche Programmierweisheit. Aber damit kann wohl jeder alte Programmierhase aufwarten. Es fehlt ihm aber jegliche Fähigkeit zur kritischen Selbstreflektion. Z.B. geht Martin implizit vom Protestantischen Arbeitsethos aus. Aus dieser Perspektive argumentiert er gegen den "Flow" und empfiehlt sogar Techniken, wie man verhindert in den "Flow" zu kommen. Arbeit darf gemäß dem Protestantischen Ethos keinen Spass machen, Lust erzeugen. Selbstverständlich kommt auch M. Csikszentmihalyi im Buch nicht vor. Auch Max Weber und seine Abhandlung über die Protestantische Ethik ist ein "never heard". Martin hat die Prinzipien mit der Muttermilch aufgenommen und hält sie nun für selbstverständlich.
Dafür muss der Martinsche Handwerker auch um 3 in der Früh aus dem Schlaf gerissen die Design-Patterns der Gang of Four von hinten nach vorne heruntersagen können.
Der absolute Antiklimax ist der Schlusssatz des Buches "My machine is a Macbook Pro, 2.8GHz Intel Core i7, with a 17-inch matte screen, 8GM ram, 512GB SSD, with two extra screens". Das ist wohl der banalste Schlusssatz den ich jemals in einem Buch gelesen habe.

Frage meiner Ehefrau: "Bist sicher, dass das nicht vom Hofer-Prospekt ist?". Natürlich bin ich sicher, beim Hofer gibts noch keinen Mac.

Der Schlusssatz von Sennet in [2] lautet: "Da die Menschen nur dann sicheren Halt in ihrem Leben finden können, wenn sie versuchen, etwas um seiner selbst willen gut zu tun, erscheint mir der Triumph der Oberflächlichkeit in Arbeit, Schule und Politik sehr zweifelhaft. Und vielleicht wird die Revolte gegen diese entkräftete Kultur die nächste neue Seite der Geschichte sein, die wir aufschlagen müssen".
Wahrscheinlich würde Martin dieser Satz auch gefallen. Er will auch so etwas sagen, nur fehlt ihm halt das Talent zur Nachtigall.

Stellt sich die Frage, warum der Autor trotzdem eine beachtliche Fangemeinde hat und auch in den übrigen Besprechungen hier gut ankommt. Ich habe nur eine Erklärung. Es gibt nicht viel in der Programmierwelt woran man sich halten kann. Aber es bleibt ja immerhin noch Uncle Bob, wenn man sonst niemand hat. Vielleicht wollen schlichte Programmierer auch gar keine Nachtigall hören.

Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen möchte sollte keinen gescheiterten Programmierer sondern den gescheiterten Musiker R. Sennet lesen:
[1] R. Sennet: Handwerk
[2] R. Sennet: DIe Kultur des neuen Kapitalismus
[3] R. Sennet: Respekt im Zeitalter der Ungleichheit
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