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Kundenrezensionen

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am 7. September 2012
Ich durfte nun die Uhr während unseres Urlaubs gründlich testen.

Positiv:

Gut finde ich das das Finden von Satelliten gegenüber meinem bisherigen Garmin Foreunner 305 wesentlich schneller geschieht.
Dies war auch eines der Hauptargumente mir eine neue Uhr (die alte habe ich bereits 2006 gekauft) zuzulegen. Ein Loslaufen ist hier innerhalb einer Minute nach Start der Uhr möglich. Ebenfalls schön ist es die Uhr auch als Uhr im Alltag tragen zu können, so hat man immer sein Messinstrument dabei und läuft nicht Gefahr es zu vergessen. Die Uhr schaltet bei Nichtgebrauch in den Stromsparmodus um, hier reicht de Saft dann für maximal 4 Wochen. GPS und der Kontakt zu externen Sensoren ist hierbei ausgeschaltet, nur die normale Uhr mit Zeitanzeige funktioniert. Nach meinen Beobachtungen klappt der Stromsparmodus gut.

Das Display ist gut ablesbar, besonders mit Licht bietet sich ein klares Bild. Der Touchscreen hakt manchmal, dies kann aber auch an meiner Feinmotorik liegen, es ist jedenfalls noch vertretbar und selten störend. Maximal können 6 Displays mit Informationen gefüllt werden. Dies ist mehr als genug. Auch an Einstellmöglichkeiten herrscht kein Mangel, für den nicht technikbegeisterten User kann es aber leicht verwirrend werden.

Ebenfalls überzeugt mich die gute Verarbeitung der Uhr, sie fühlt sich sehr gut an.
Die Akkulaufzeit wird mit 8 Stunden angegeben, was auch nach meinen Beobachtungen zutreffend ist. Der erste Alarm wird bei ca. 20% der Akkukapazität ausgegeben, hiervon braucht man sich auch nicht verrückt machen zu lassen, es reicht noch ein gutes Stück.

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Negativ:

Leider hat es aber beim Update auf die Firmwareversion 2.80 (ausgeliefert wird 2.40) Probleme gegeben. Das Update verlief zuerst reibungslos, allerdings hatte ich anschließend für ca. 6 Stunden keine Möglichkeit mittels des ANT - Sticks auf die Uhr zugreifen zu können um Daten runterzuladen. Auch ein Neustart der Uhr, Rückstellen auf Auslieferungszustand, Neuinstallation der Software unter Windows 7 brachte keinen Erfolg. Erst Abends klappte alles wieder wie zuvor, als wäre nichts geschehen, nachdem ich die Client-Software in einer VM unter Windows XP installierte und mich dort mit der Uhr verband. Nun habe ich auch unter WIN7 keine Probleme mehr.

Ebenfalls negativ ist es, dass die Anleitung zum Update a) unvollständig und b) nur in Englisch verfügbar ist. Für das Update der Firmware müssen unverständlicherweise Einstellungen im Internet Explorer (wenn Win7) geändert werden und es müssen die Sicherheitseinstellungen des IE unter WIN7 drastisch heruntergeschraubt werden. Aus diesem Grund empfehle ich ein Update der Firmware unter WIN XP durchzuführen! Es erschließt sich mir nicht, wofür das Update einer Firmware durch eine bereits auf dem PC installierte Software noch den IE benötigt ( es sei denn es fließen Daten im Hintergrund hin und her).
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Positiv war aber hier die Reaktion von Garmin, ohne große Diskussionen wurde mir die Möglichkeit gegeben die Uhr umzutauschen, wenn es weiterhin Probleme gegeben hätte.

Ich habe meine alte 305 und die neue 610 mal testweise während eines Laufes parallel betrieben, beide zeigten exakt die gleiche Distanz an.

Wegen dieses ganzen Schlamassels rund um das Firmwareupdate, ziehe ich einen Stern ab. Wenn das Update problemlos geklappt hätte wären 5 Sternchen gerechtfertigt. Die Uhr an sich ist richtig gut und ein wichtiges Mittel für den Sportler.

Update 1.12.2012

Beim Armband wurde ein simpler Metallstift verwendet, welcher leicht nach einer Seite herausrutscht. Aus diesem Grund besteht die Gefahr die Uhr während des Tragens unbemerkt zu verlieren. Schlecht, deshalb nun nochmals ein Sternchen Abzug.

Update 14.12.2012

Der Umtausch durch Garmin verlief problemlos. Montags die Uhr zu Garmin geschickt, Freitags die neue Uhr in den Händen gehalten.
Ach ja bei meiner alten Uhr zeigten sich ebenfalls auf der Rückseite braune "Rost"stellen. Mal schauen ob die neue nun diese Qualitätsmängel nicht mehr hat.

Update:
25.1.2015
Mit der neuen Garmin Software ist es nicht möglich die Laufdaten fehlerfrei hoch zu laden.
Es braucht zahlreiche Anläufe irgendwann (letzten Sonntag 2 Stunden) sind sie dann oben (oder auch nicht).
Die Hardware ist top, die Software ein Flopp
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am 27. Februar 2012
Meine Forerunner kam leider mit zwei (gelegentlich auftretenden) Defekten an, weshalb ich sie nach zwei Wochen bei Garmin in Reparatur geben musste. Es fing damit an, dass die Uhr ab und zu dauerhaft vibrierte und einmal wollte sie eine Stunde unter klarem Himmel kein GPS-Signal empfangen. Ich war natürlich ziemlich enttäuscht, allerdings tauschte Garmin die Uhr nach Eingang des Paketes innerhalb von 24h anstandslos und schickte sie mir mit neuem Zubehör zu. Das ist guter Service, auch wenn ich befürchte, dass der Support mit diesem Modell einfach viel Routine hat.

Zur Uhr an sich: Sie ist für eine GPS-Uhr erstaunlich klein und unauffällig. Das Display ist selbst in der Nacht dank der Hintergrundbeleuchtung gut ablesbar. Für die wichtigsten Parameter kann man aber auch (Vibrations-)Alarme setzen, so dass man nicht so oft auf die Uhr schauen muss. Akustische Signale kann man dank der Vibrationsfunktion komplett deaktivieren. Der Touchscreen benimmt sich nicht wie der eines Smartphones und erfordert etwas Übung. Allerdings funktioniert er auch mit nassen Händen oder Handschuhen problemlos. Insgesamt finde ich es sehr angenehm, wie die Uhr trotz der Funktionsvielfalt dezent im Hintergrund bleibt.

Die Anzeige ist bis auf den Virtual Racer frei konfigurierbar. Obwohl diese Funktion wirklich nett ist sollte Garmin dem Nutzer überlassen, ob er diese Funktion braucht und angezeigt haben will. UPDATE: Den Virtual Racer kann man doch ausschalten. Ich hatte die Option nur an anderer Stelle vermutet.

Der drahtlose Datenabgleich funktioniert auch am Mac ziemlich gut. Allerdings hakt die Kommunikation zwischen Ant Agent und Garmin Connect bei mir öfter, dann muss ich auf Connect nochmals manuell hochladen. Die Auswertungsmöglichkeiten auf Connect sind für meine Zwecke vollkommen ausreichend.

Die Forerunner 610 ist in Form und Funktion momentan ungeschlagen. Einziger Wermutstropfen ist der hohe Preis und die relativ hohe Gefahr eines Garantiefalls. Für beide Kritikpunkte ziehe ich insgesamt einen Stern ab.

Edit: Auch nach 6 Monaten läuft sie einwandfrei. Ich muss mich bezüglich Virtual Racer korrigieren: Man kann die Anzeige abschalten. Allerdings hätte ich die Option an einer anderen Stelle im Menü erwartet.
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am 9. September 2012
Habe die Uhr nach 9 Monaten zurückschicken müssen.
- unterer Armbandstift lockerte sich immer wieder, zunächst im Training, Uhr fiel vom Arm
- beim Halbmarathon in HH lief ich mit der Uhr in der Hand durchs Ziel, Stift raus
- etwas Rost an der metallischen Unterseite
- Ladepins wollten nach ca. 6 Monaten kaum noch Strom übertragen, immer mehrere Versuche notwendig
- zuletzt bei einem Lauf im Regen ein Displaytotalausfall!
Von einer Sportuhr in dieser Preisklasse habe ich mehr erwartet - sehr schade.
Datenübertragung, garminconnect und Bedienung sind allerdings top!!
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am 14. Juli 2011
Nach zirka einem Monat kann ich über den 610er nichts negatives sagen. Klar, günstiger geht immer und man muß ja auch nicht den eErsten haben;-).
Vorweg, ich hatte früher den 405cx, mußte mich aber trennen, wein der Akku am Ende (nach 6 Monaten) nur noch 4h hielt. Beim 2. 405er war dann das Armband komisch. Hat irgendwie geknackt.
Der 610er jedoch: Cooles Teil.

Plus:
+perfekte Verarbeitung
+Sieht am Handgelenk gut aus, Protzerfaktor
+Satelitenempfang geht sehr schnell
+super Akkulaufzeit
+einfache, intuitive Bedienung
+viel Display, viele Infos

kleine Minus:
-Messung der Fettkalorien nur mit Zusatzzubehör (Garmin Waage)
-Angabe der HF in % zunächst nicht gefunden, weil das Zeichen "%" in der deutschen Sprachversion nicht angezeigt wird. Kurz auf englisch gestellt und gut. SW-Update?

Also, wer Garmin mag (keine extra Geräte für GPS notwendig) wird vom 610er nicht enttäuscht. absolute Empfehlung
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am 11. Mai 2013
Nachdem ich am Donnerstag eine aktuelle Rezension der 610HR gelesen hatte, in der eine überarbeitete Uhrenversion angesprochen wurde, bestellte ich mir sofort die einfache Version der 610 (Pulsgurte habe ich bereits von der 405, der funktioniert nach 4 Jahren noch tadellos und vom EDGE800).

Der erste Blick fiel auf die Geräterückseite um meine Uhr mit den Userfotos hier auf Amazon zu vergleichen und tatsächlich: die Rückseite sieht anders aus. Es muss also wirklich eine überarbeitete Version sein -> gut, die behalte ich!

Den Touchring der 405 mochte ich sehr gerne. Die Bedienung hierüber lief sehr gut. Bei der 610 sollte das über einen Touchscreen erfolgen: gemischte Gefühle. Ich denke da immer an ein festes Display wie bei einem iPhone. Das Display der Uhr ist allerdings eher wie bei einem Samsung GalaxyTab2, wirkt also eher wie ein leicht nachgebender Kunststoff.
Die Touchfunktion sagte mir, zumindest bei der Einrichtung, ganz und garnicht zu. Schön bei der 405 hätte ich mir ein Softwaretool gewünscht, um die Uhrenkonfiguration am PC machen zu können. Das ist bei der kleinen Uhr einfach eine fummelige Sache und wird durch den Touchscreen, der eher mäßig reagiert, nicht einfacher.

Vom Funktionsumfang ist kaum ein großer Unterschied zur 405 zu erkennen. Es ist mit Spannung zu erwarten, wie sich die Uhren im Training unterscheiden werden.

Bisher gibt es also nur einen Stern abzug wegen der miserablen Einrichtung -> Garmin, bitte macht ein Tool im TrainingCenter für die Einrichtung.

UPDATE: nach dem ersten Lauf bin ich absolut begeistert! Beim gut eingerichteten FR610 muss das Display während dem Training nicht bedient werden.
Der Bildschirm mit seinen Anzeigefeldern ist konsequent weiterentwickelt worden und macht einen besseren Eindruck als beim 405cx. Zeichen werden klarer dargestellt und sind demnach besser ablesbar.

Das Beste: die Uhr trägt sich traumhaft. Durch den flacheren und etwas längeren Aufbau liegt sie besser am Handgelenk an und ist so kaum spürbar. Die Gehäuserückseite ist perfekt geformt, das Material wirkt sehr angenehm auf der Haut.

Was mich neben der fummeligen Touchscreenbedienung noch stört, ist die Akkustandsanzeige. Beim FR405 war diese in % abzulesen. Hier wurde sie durch eine kleine Batterie dargestellt, an deren grafischem Füllstand man die aktuelle Akkukapazität abschätzen muss. Bei einer Anzeige in % konnte ich relativ gut einschätzen, wieviele Kilometer und Minuten die Uhr noch halten wird. Wie das nun funktionieren soll, ich weiß es noch nicht.

Alles in allem jedoch eine gute GPS-Uhr für ambitionierte Sportler. Der Preis von 245€ dürfte nun am Tiefpunkt angelangt sein. Etwas schade ist das fehlende Textilarmband. Im Winter hatte ich das immer gern benutzt und nun muss es für 20 Euro separat gekauft werden.
Der eine Stern abzug bleibt wegen der Touchscreenbedienung und der Batterieanzeige.

UPDATE vom 27.01.2014: in den Fachforen wurde bereits erwähnt, dass gerne mal die blauen Ringe unter den 3 Tasten brechen. Das war bei meiner Uhr nach 3 Wochen auch bereits der Fall (siehe hochgeladenes Produktbild)! Garmin hatte im Forum garnicht darauf reagiert. Ich werde das ganze im Februar über die Garantie abwickeln. Die Ringe rutschen in das Gehäuseinnere, habe keine Lust, dass diese irgendwann ggf. die Tasten blockieren und somit der Druckpunkt und die Reaktion verschlechtert werden.
Sorry für das verspätete Update.

UPDATE: da es für das Tastenproblem wohl keine Lösung gibt und ich Angst vor verminderter Reaktionsfähigkeit der Tasten, sowie Dichtheitsproblemen hatte, wurde mir die Uhr gegen ein anderes Modell getauscht. Hier zeigt sich erneut der perfekte Kundendienst von Garmin!
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am 19. Mai 2014
Also, meine alte Polar mit Laufsensor war defekt. Eine neue mit GPS sollte es schon sein. Meine Wahl fiel auf den Forerunner 610. Mein Urteil mit wenigen Worten:
- die Uhr sieht recht gut aus, ist aber nicht gar so dünn
- meist klappt der GPS-Empfang nach ca. 10 Sec.
- die Genauigkeit ist ok (bei mir ware es eine Abweichung von 200 m bei einem Bergcrosslauf über 13,6 km
- bei ca. 5 1/2 Stunden Trainung und laufendem Tragen reicht es einmal in der Woche die Uhr aufzuladen
- sie informiert gut alle km über duie durchschnittliche Pace
Nicht so gut finde ich:
- zum Aufladen muss sie abgenommen werden
- und als dickes Minus: Man kann mit ihr nicht schwimmen. Das ist eigentlich ein Unding für so eine Uhr

Deshalb 4 Sterne
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TOP 500 REZENSENTam 1. Februar 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Meine Einsteigerzeit als Läufer ist inzwischen über 30 Jahre her - satellitengestützte Laufstrecken-Vermessung mit einer "Armbanduhr" wäre damals Science Fiction gewesen. Inzwischen gibt es aber schon lange brauchbare GPS-Trainingscomputer.

Seit Anfang 2009 war ich recht zufriedener Nutzer eines Forerunner 305, auch wenn das Gerät noch etwas klobig war und die Datenübertragung zum PC einiger Kompromisse bedurfte (niemals bei bestehender USB-Verbindung den Forerunner 305 von der Basis nehmen, sonst drohte ein Bluescreen... und für jede Datenübertragung musste der Treiber neu installiert werden, damit der PC das Gerät erkannte).

Mit dem Forerunner 610 habe ich nun einen in allem Belangen verbesserten (Nach-) Nachfolger im Einsatz. Ich verwende ihn übrigens auch mit dem immer noch perfekt intakten Brustgurt meines Forerunner 305 (kompatibel durch ANT+).

Das wasserdichte Gehäuse des Forerunner 610 wirkt robust, das Armband ist sehr angenehm zu tragen. Das Gerät trägt nur unwesentlich mehr auf als eine normale Herren-Armbanduhr. Er passt im Gegensatz zum Forerunner 305 unter die Ärmel der Trainingskleidung. Die breite Dornschließe und die in die Öffnungen des Armbandes einrastende Halteschlaufe sind zunächst etwas fummelig - letzten Endes hat das Armband damit aber sicheren Sitz, und es verrutscht nichts.

Der Touchscreen reagiert nur auf deutlich mehr Druck als etwa ein Smartphone-Bildschirm. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber wohl erforderlich, um versehentliches Auslösen zu vermeiden. Während des Laufens ist die grobe Bedienung (etwa Auswahl einer Anzeigeseite) gut möglich, komplexere Aktionen (etwa Konfiguration einer Anzeigeseite) sind schwierig bis unmöglich. Ein großes Problem ist das natürlich nicht.

Das mitgelieferte USB-Ladekabel endet in einem leicht gebogenen Kunststoff-Stück, das magnetisch am Forerunner 610 andockt und mit vergoldeten Kontakten sichere elektrische Verbindung herstellt. Ein USB-Steckernetzteil wird ebenfalls mitgeliefert, falls man nicht am PC laden möchte. Das USB-Kabel dient im Gegensatz zum Forerunner 305 (und auch Forerunner 210) nur zum Laden - es ist keine Datenübertragung möglich.

Die drahtlose Übertragung über den mitgelieferten, sehr kompakten USB-Funkadapter für ANT+ ist sehr bequem, denn man muss den Forerunner 610 lediglich in eingeschaltetem Zustand in die Nähe des PC bringen.

Ziemlich träge ist der GPS-Fix, solange man noch nicht unter freiem Himmel ist. Gegenüber dem Forerunner 305 ist eine geringfügige Verbesserung erkennbar, aber ich muss vor dem Loslaufen draußen immer noch kurz warten. Mein Smartphone ist jedenfalls beim GPS-Fix weitaus schneller.

In der Voreinstellung wertet der Forerunner 610 jeden gelaufenem Kilometer als "Runde", signalisiert mit einem kurzen Vibrieren die Vollendung und zeigt für ein paar Sekunden in einem Popup die gelaufene Zeit an. Das finde ich recht praktisch.

Sehr gelungen sind die Konfigurationsmöglichkeiten für die Anzeigeseiten. Man kann vier Seiten frei definieren, wobei je 1-4 Anzeigewerte aus einer umfassenden Auswahl frei zusammengestellt werden können. Meine erste Seite zeigt bspw. Herzfrequenz, Stoppuhr und Distanz an, die zweite Seite Uhrzeit, aktuelle Geschwindigkeit, Höhe und GPS-Genauigkeit. Die Präzision, mit der Geschwindigkeit bzw. Pace (min/km) angegeben werden, wurde gegenüber dem Forerunner 305 zwar verbessert - sehr nützlich im Training ist die Anzeige aber nicht, da sie immer noch zu heftig schwankt.

Zur Auswertung der Daten aus meinem Forerunner 305 habe ich in den letzten Jahren das recht gute Programm SportTracks verwendet (letzte kostenlose Version 2.1). Leider erlaubt dieses keinen direkten Import aus dem Forerunner 610. Die von Garmin selbst mitgelieferte lokal zu installierende Software "Training Center" hat mich nicht überzeugt. Also habe ich mich statt dessen für das recht ordentliche Online-Programm "Garmin Connect" entschieden. Dazu braucht man nur eine schlanke Installation des "ANT Agent" (stellt die Verbindung zum Forerunner her) und des "Communicator Plugin" (ermöglicht den Zugriff durch den Browser). Beides kann man separat von der Garmin-Webseite herunterladen. Übrigens ist es kein Problem, aus "Garmin Connect" die Trainingsdaten per Datei zu exportieren (Format TCX) und in SportTracks 2.1 zu importieren - den Export muss man aber pro Aktivität (Laufeinheit) einzeln machen.

Das Communicator Plugin (Version 4.1.0) habe ich übrigens mit dem Internet Explorer 11 nicht zum Laufen bekommen. Erst ein Downgrade auf Internet Explorer 10 hat geholfen.

Update 13.03.2014: Inzwischen bietet Garmin eine neue Software namens "Garmin Express" an, die "ANT Agent" und "Communicator Plugin" ersetzt und darüber hinaus den Forerunner mit Firmware-Updates versorgen kann. "Garmin Express" ist übersichtlich und recht kompakt. Es läuft auf meinem System problemlos (Windows 7, 64 Bit).

Fazit

Nach kurzer Einarbeitung stellt der Forerunner 610 für mich einen sehr guten Laufbegleiter dar. Der Wechsel vom Forerunner 305 war für mich in jeder Hinsicht ein Fortschritt. Dennoch muss ich - vor allem für den noch zu trägen GPS-Fix - einen Stern abziehen.

Insgesamt reicht es aber aus meiner Sicht für eine Empfehlung und vier Sterne ****.
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am 23. Mai 2013
Die Uhr ist klasse! Das vorweg.

Die Möglichkeiten der Auswertung beim Onlinedienst von Garmin sind klasse und einfach zu setzen. Die Uhr ist präzise und einfach zu bedienen. Ein verläßlicher Partner.

Es wäre zwar schön, wenn außer Laufen und Radfahren noch ein paar andere Sportarten abbildbar wären (z. B. Inliner), aber gut, dass kann man vorher ja erlesen.

Ein Kritikpunkt besteht aber: Es ist mir nicht gelungen, eine Radtour länger als 3 Stunden Dauer aufzuzeichnen. Vorher schaltet sich leider die Uhr aus Energiemangel aus.

Sonst aber zu empfehlen, für alle die ernsthaft trainieren wollen und eine genaue Führung beim Training benötigen!
TIPP!!!!!
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am 21. April 2013
Gleich los gehen oder rennen geht nicht , die umfangreiche Anleitung macht es fast unmöglich. Ebenfalls wer länger als 8 std. etwas unternimmt , muß sen Accu ( 100 % ) wieder nachladen.Die Datenübermittlung habe ich nach 4 Wochen noch nicht gemacht , kommt sicherlich noch einmal. Bin zwar kein Profi beim Trekking ( Urlaub Thailand - Phuketurlaub 03-2013 ) , aber die Uhr ist sein Geld ( Preis - Leistung ) wert. Auch in Thailand waren alle Satelitten da und konnte auch wieder zum Hotel zurück kommen ( Vorher den Standort abspeichern ) und einfach nach der Pfeilrichting gehen. Manches an der Uhr könnte sicherlich vereinfacht werden , aber das wissen die Profis sicherlich besser.
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am 27. August 2012
Ich habe die Uhr jetzt seit einem Jahr in Gebrauch.
Nach dieser Zeit habe ich einige erhebliche Mängel festgestellt:

- Die Unterseite der Uhr fängt an zu oxidieren, es sind sogar schon einige Rostpunkte erkennbar, obwohl die Uhr nach jedem Gebrauch sofort getrocknet wird.
- Vibrationsalarm fällt öfters aus.
- GPS ist nicht genau, zeigt nicht die genaue Entfernung an.
- Kunststoff des Display ist viel zu weich, es zerkratzt sehr schnell
- Akku viel zu schwach

Ich hatte viele Jahre zur vollsten Zufriedenheit die 305er im Einsatz, aber die 610er ist ihr Geld nicht wert!
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