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am 10. März 2016
Dieser Streifen ist, auch aufgrund seiner eher billig wirkenden Machart, sehr bedrückend-gruselig und fordert die grauen Zellen. Es geht um Zeitreisen und um das Thema Zeitreise-Paradoxon. Meiner Meinung nach ein sehr guter Film, den man aufgrund der komplizierten "Zeitsprünge" nicht unbedingt sofort versteht.

Bei der Special Edition ist u.a. auch die chronologische Schnittfassung, also ohne "Zeitsprünge" dabei, was ich auch sehr interessant und nochmal hilfreich für das Verständnis fand.

Super Film!
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am 28. August 2011
Nein, langweilig ist der Streifen nicht, jedenfalls nicht, wenn man sich auf ruhiges europäisches Arthauskino jenseits des Hollywood-Actionkinos einlässt.

Die Story des Films ist für den, der gerne intelligente Zeitreise-Thriller ansieht und mit den üblichen komplexen Handlungsschemata vertraut ist, in sich schlüssig und überzeugend, der Film wirkt mit einfachen mitteln stimmungsvoll und überzeugend umgesetzt, auch wenn die Schauspieler sicher nicht internationales Format haben.

Die Qualität der BluRay allerdings ist solala. Der doch etwas unsteten, fahrigen Bildqualität merkt man die einfache Herkunft des Materials durchaus an; man darf sich einfach keinen Hochglanz-Hollywood-Streifen des Digitalzeitalters erwarten, sondern einen kernigen europäischen Festivalfilm.

Ein insgesamt überzeugendes Alternativerlebnis, für alle, die noch Geduld genug haben, einfaches Kino auch ohne Explosionen und überstilisiertes Gedöns zu akzeptieren...
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Bei einer kleinen Rast im Garten seines frisch bezogenen Landdomizils entdeckt Hector per Fernglas eine Frau im Gebüsch, die vor seinen Augen zu strippen anfängt. Als sie plötzlich verschwindet, schleicht Hector in den Wald und findet die Unbekannte splitternackt und bewusstlos auf einer Lichtung. Plötzlich gerät er in einen Hinterhalt und wird von einer verschleierten Person grundlos attackiert. Blutüberströmt beginnt er, um sein Leben zu rennen. Doch der gespenstisch vermummte Angreifer ist ihm dicht auf den Fersen und kennt kein Erbarmen. Auf der Flucht trifft Hector auf einen Helfer, doch dies fordert den Preis, der Hector selbst zum Verfolger werden und weitere Probleme entstehen lässt...

TimeCrimes ist ein kleiner, sympathischer Film, der Freunde origineller Unterhaltung sicherlich begeistern wird. Man fiebert mit den Figuren, weil sie keine unerreichbaren Lichtgestalten oder Finstermänner sind, sondern (mehr oder minder) alltägliche Charaktere, die in völlig abstruse Situationen geraten, die sie heillos überfordern – was ungemein amüsant mitanzusehen ist. Die Figuren finden sich nämlich in einer astreinen Pulp-Geschichte wieder, die liebevoll mit altbekannten (und geliebten?) Stereotypen wie des maskierten Killers oder des verrückten Wissenschaftlers spielt und auch mit den Sets an zweitklassige Science-Fiction-Filme oder Slasher einer längst vergangenen Zeit erinnert. Aber Zeit kann man ja wiederaufleben lassen, und durch die wendungsreiche Handlung vermag der Film trotz reichlich klassischer Spannungserzeugung mittels suggestiver Kameraführung und effektvollen Sound bis zur grandiosen Schlusseinstellung mitzureißen. Da macht es auch nichts weiter, dass die Vorhersehbarkeit zum Ende hin zunimmt und weitere Sichtungen das Erlebnis abnutzen: Wenn jedes Ereignis seinen Ursprung in sich selbst hat, so ist TimeCrimes unbedingt Wert gesehen werden.
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am 17. Juni 2017
mir erschließt sich die Aussage des Films nicht.
Nach kurzer Laufzeit beginnt ein Szenario, in dem Hector-2 Ratschläge missachtend, selbständig und auch mit Gewalt beginnt, den zeitlichen Verlauf so zu manipulieren, wie sein Original ihn augenscheinlich erlebte.
Das ist skurril und unlogisch und damit verlässt der Film gewohnte Pfade herkömmlicher Zeitreisefilmchen.
Leider wird nicht logisch aufgelöst, was sich Macher Nacho Vigalondo dabei dachte. (Nigel Cole ist übrigens falsch)
So kann ich es nur als Zeitreise-Parodie verstehen, die auch inhaltlich besser als Kurzfilm funktioniert hätte.
Um den Anschein von Komplexität zu erzeugen, wird zum Schluss noch Hector-3 ins Spiel gebracht.
Außerdem ist es mir inzwischen zu dumm, die Nichterklärung der verwendeten Technologie einfach so hinzunehmen. So einen albernen Bottich mit weisser Suppe kann man einfach nicht mehr anbieten.
Brillant im Gegensatz dazu ist "Primer". und der hat auch noch extrem viel weniger gekostet.
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am 18. April 2017
Am Anfang war das ganze noch spannend. Doch der Protagonist wurde immer unsympatischer. Immer wenn er Hilfe angeboten bekommen hat, macht er das Gegenteil von dem, was ihm gesagt wird. Auch, dass er nie auf die Idee kommt, dass er genau das hervorruft, was er schon erlebt hat. Außerdem ist er an dem einen Abend noch von jemanden verfolgt, am nächsten Tag wird er selber zum Psychopath. Er nötigt eine Frau, gegen ihren Willen bei ihm zu bleiben und missbraucht sie. Was ist das für ein Protagonist, der eigentlich ein Verbrecher ist. Auch wenn in seinen Augen alles logisch erscheint, ist es doch genau das, was einen Bösewicht ausmacht - das Böse tun, weil es in den eigenen Augen das richtige ist.
Es ist auch zu keinem Punkt der Geschichte nachvollziehbar, warum er sich selbst töten will. Auf jeden Fall wirkt er einfach nur dumm und verrückt.
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am 17. Juni 2015
Was soll ich dazu sagen, außer das, was im Betreff dieser Rezension schon steht?
"Timecrimes" ist mein absoluter Lieblingsfilm. Man muss ihn mehrmals sehen, um ihn vollends zu verstehen und es ist ganz wichtig, so wenig wie nur möglich über diesen Film zu lesen, bevor man ihn sich anschaut. Denn das beste an dem Film waren die vielen Mindf***-Gänsehaut-Momente, die ich beim ersten und zweiten Mal anschauen hatte.
Timecrimes erzählt ein so fesselndes, atmosphärisches und realistisches Zeitschleifenproblem, dass ich schon wieder eine Gänsehaut bekomme, wenn ich auch nur darüber schreibe.
Klar ist der Film technisch kein Glanzlicht. Die Bildqualität ist sehr schlecht, die Schauspieler sind nicht die besten, die Ausstattung ist mau und Spezialeffekte gibt es eigentlich gar keine. Doch das ist nicht entscheidend und das verzeiht man dem Film gern, da man anderweitig mehr als entschädigt wird.
Ich könnte jetzt seitenweise über die Genialität und den Reiz von Timecrimes schreiben, doch wie gesagt: Man sollte so wenig wie möglich über den Film wissen, bevor man ihn sieht.
Ich empfehle jedem auch die anderen Filme von Nacho Vigalondo. Der Spanier ist wirklich ein genialer Regisseur, der noch ganz groß rauskommt, wenn er so weitermacht. Sein letzter Film mit Elijah Wood ist ja leider etwas gefloppt, dabei besaß er in der ersten Hälfte die gleiche Genialität wie Timecrimes.

Mein Fazit: unbedingt anschauen. Timecrimes ist nicht umsonst mein absoluter Lieblingsfilm.
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am 11. Januar 2014
Abgesehen von der "heile Welt" Einleitung eines Pärchens, das in einer entlegenen Gegend in ein neues Haus einzieht, verläuft die Handlung dann eher mysteriös und beklemmend. Als man in weiterer Folge dann die (wenigen) Protagonisten besser zu kennen glaubt verliert sich zwar der Thrill, es bleibt jedoch die Neugier über das weitere Geschehen, da die wahre Handlung nur ganz stückchenweise ausgerollt wird.
Auf ein "wie alles begann" und "wie schließlich alles endete" wurde wohl bewusst verzichtet, um Zeitreisen - deren Unmöglichkeit durch die Handlung eigentlich indirekt bewiesen wird - nicht auf irgendeine unphysikalische Weise erklären zu müssen.

Mich wundert allerdings der Titels des Films, weil ich darin keinen "Mord" entdecken konnte.

Der Ton ist ganz in Ordnung, die Bildqualität lässt allerdings zu wünschen übrig. Das Bild ist sehr verrauscht und man hat irgendwie den Eindruck, als ob der Film in den 80er Jahren gedreht worden wäre.

Auf der zweiten CD (Extras) befindet sich unter anderem dann auch ein "linearer Schnitt", also eine Version, die zeitlich so geschnitten wurde, wie ein Außenstehender, nicht in der Zeitschleife gefangener, die Handlung miterlebt. Wer die ganzen Wendungen im Hauptfilm also nicht ganz mitverfolgen konnte, hat noch eine zweite Chance in dieser Version.
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am 16. Januar 2013
Hector sitzt im Liegestuhl im Garten und beobachtet mit dem Fernglas die Umgebung. Eine junge Frau in den Büschen weckt sein Interesse und er geht nachschauen. Er findet die junge Frau nackt und tot vor. Zudem wird er von einem vermummten Mann angegriffen. Hector flieht auf das weitläufige Nachbargrundstück. In dem leeren Haus entdeckt er ein Funkgerät. An dem anderen Ende des Funkgerätes ist ein Mann der ihm helfen will.

Die Geschichte verbindet drei Handlungsstränge miteinander. Knappe Dialoge und dafür ausgeprägte schlüssige Handlungen feilen wenig an den Charakteren der Protagonisten. So bleiben sie oberflächlich und austauschbar. Die Story trägt sich selber und lebt von den überraschenden Wendungen und den Antworten darauf. Die Szenenbilder fallen asketisch aus und lenken nicht vom Geschehen ab. Regie und Schauspielern ist ein raffinierter Genrefilm gelungen.
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am 4. August 2011
Ich habe mich trotz des Covers und der reisserischen Pressezitate auf der Hülle zum Kauf verleiten lassen und wurde extrem positiv überrascht. Ich hatte einen halbgruseligen B-Movie erwartet und bekam statt dessen arthaus.

Nicht mal eine Handvoll Schauspieler, im Grunde nur dreieinhalb Locations und die nicht immer nachvollziehbaren Handlungen eines um die Leibesmitte schon etwas fülligeren Protagonisten, der im Grunde nur nach einem strebt: Sein Leben genau so weiter zu führen, wie bisher.

Wie so oft bei Zeitreisefilmen wird die Frage nach Henne und Ei nicht gelöst und wer mag, kann sich darüber den Kopf zerbrechen.

Ich empfehle den Film jedem, der auch in SF Filmen auf Smalltalk, Aliens und Explosionen verzichten kann, und sich statt dessen lieber unaufgeregt das Hirn etwas verschwurbeln lässt.

Welchen Film werde ich mir wegen dieses Streifens noch mal ansehen: K-Pax.
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am 3. April 2015
Es ist ein durchaus intelligenter Aufbau, aber es gibt auch Unlogik. Es soll nicht zuviel aufgedeckt werden; Der Protagonist wird von einer Schere in den Arm gestochen. Spätestens als zeitversetzter Protagonist hätte er die Schleife stoppen können. Warum tat er es nicht? Der Film hätte noch mehr an Thematik gewinnen können. Dennoch ist die ENtwicklung nach einem ruhigen Anfang gut.
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