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Kundenrezensionen

2,6 von 5 Sternen
3
Kill All Control
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 30. August 2013
Nun, Ausnahme-Gitarrist G. Lynch hat mit seinen 50+ Lenzen das Gitarrespielen nicht verlernt, kommt aber auch mit seinen Soloprojekten in den letzten Jahren künstlerisch nicht wirklich voran, sprich: tritt auf der Stelle z.T. auch einen Schritt rückwärts. Während ich seinem letzten Solo-Album "souls of we" noch gutgemeinte 4 Sterne zuteilen würde, bleiben für das rezensierte Album nur 3 Sterne übrig. Warum????

- Zum ersten bleibt auch nach mehrmaligem Durchhören kaum ein Song als wirklicher "Earcatcher" hängen, alles sehr beliebig, gefällig, man meint die Mehrzahl der Hooklines schon zigmal in den letzten 20 Jahren woanders gehört zu haben, alles nicht wirklich schlecht, schön zum gefälligen Nebenbeihören, aber innovativ ist anders.... Natürlich ist die Frage erlaubt: hat das G. Lynch noch nötig....? Trotzdem: Stillstand ist Rückschritt! Das Songwriting gehört derzeit definitiv nicht zu seinen Hauptqualitäten....Da nutzt auch die Vielzahl der mehr oder weniger illustren engagierten Vocalisten wenig.

- Zum zweiten waren in der Vergangenheit für den Ausnahme-Gitarrero Lynch sein Markenzeichen die virtuosen Gitarren-Soli bzw. seine Spieltechnik die unzählige Möchte-Gern-Nachwuchs-Gitarristen inspiriert hat. Auf der aktuellen Platte funkeln die Mehrzahl seiner Soli wie eine lässig von beiden Enden angezündete Wunderkerze ab: flirrend, kurzfristig betörend mit seiner Artistik, aber ohne wirklichen nachhaltigen Eindruck hinterlassend (z.B. Tr. 9 "Sun"). Der frühere "Wow"-Faktor seiner Soli fehlt größtenteils, alles eher uninspiriert und fast lieblos aus dem (virtuosen) Ärmel geschüttelt. Zum Vergleich höre man sich mal nur (für meine Begriffe sein bestes Solo-Album) "Sacred Groove" aus den frühen 90ern an, die dort aufzufindenden 3 instrumentalen Tracks sind der absolute Hammer was Artistik , Kompositorik, Stimmführung und struktureller Aufbau zu bieten hat, hört Euch dort mal Tr. 5 (I will remmember) an, Gänsehaut pur!

Anspieltips auf der aktuellen Platte wären eventuell Track. Nr.4 (Brand New Day), Nr. 5 (Wicked Witch), Nr. 12 (Son of Scary, instrumental, fast schon a bisserl "progressiv").

Fazit: diese Album muß man nicht wirklich haben, für eingefleischte G. Lynch-Fan (wie ich es bin - war??) weiterhin ein Muß, aber es gibt weiß Gott bessere Alben von ihm. Ob da nochmal eine Steigerung von ihm kommt??????
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am 25. Mai 2013
Saitenhexer GEORGE LYNCH muss sich in der Szene nicht mehr großartig vorstellen. Er hat sich durch sein Mitwirken dein DOKKEN in den Achtzigern schnell einen Namen in der Szene gemacht und auch seine eigene Band LYNCH MOB kann auf einige hochwertige Veröffentlichungen blicken. Mit „Kill All Control“ liegt nun das neue Soloalbum des Gitarristen vor, für das er quasi eine Heerschar an Sängern verpflichtet hat – u.a. Marq Torien (BULLET BOYS) und Keith St. John (MONTROSE).

Über das Können von GEORGE LYNCH muss man nicht viele Worte verlieren. Der Mann ist ein Meister seines Fachs. Viel interessanter ist es hier, zu hören, ob er es noch immer versteht gute Rocknummern zu komponieren. Wobei es da in der Vergangenheit eigentlich auch nie wirkliche Zweifel dran gab. Auf „Kill All Control“ befinden sich zahlreiche gute, modern gehaltene Rockstücke, die immer wieder zeigen, was für ein guter Gitarrist GEORGE LYNCH ist. Auf der einen Seite gibt es Nummern wie den eröffnenden Titeltrack oder „Man On Fire“ auf dem Album, die modernen Hard Rock bieten und mit knackigen Riffs zu punkten wissen. Auf der anderen Seite befinden sich aber auch ruhigere Songs wie das starke „Wicked Witch“ auf dem Album, so dass vom Songwriting her, hier für genug Abwechslung gesorgt ist.

Und doch hapert es genau hier. Die musikalische Klasse von GEORGE LYNCH ist unbestritten, aber trotz der Vielseitigkeit von „Kill All Control“ ist es ihm abgegangen, den Stücken nachhaltige Refrains und Hooklines zu verpassen. Nummern wie das erwähnte Highlight „Wicked Witch“ oder der Ohrwurm „Sun“, der zudem noch gut nach vorne geht, sind klar in der Unterzahl auf dem Album. Da reißen auch die verschiedenen Sänger den Karren nicht mehr aus dem Dreck. Die Hooklines sind zu schwach, um den Hörer längerfristig an sich zu binden. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen.

So bleibt die Erkenntnis, dass GEORGE LYNCH zwar nach wie vor ein sehr talentierter Gitarrist ist, seine songwriterisch stärksten Momente aber immer dann hat, wenn er mit einem kreativen Sänger (wie eben Don Dokken) zusammenarbeitet. So ist einer der besten Songs auf „Kill All Control“ das Instrumental „Son Of Scary“, bei dem George sein Können eindrucksvoll unter Beweis stellt. LYNCH-Komplettisten greifen die Platte natürlich ab. Auch Hard Rocker dürfen gerne ein Ohr riskieren. Wer aber die Gitarre von LYNCH zusammen mit einem richtig guten Refrain hören will, der muss auf die DOKKEN- und LYNCH MOB-Platten zurück greifen.
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am 1. Juli 2011
Das Georg 'Mr Scary' Lynch zu den wegweisendsten Gitarristen der 80er Jahre gehört ist unbestritten. Mit Dokken und Lynch Mob hat er Hardrockgeschichte geschrieben bevor es zwischendrin etwas ruhiger oder auch etwas unguter wurde um den Saitenhexer. Ob das der Identitäskrise geschuldet war (George wollte wohl Bodybuilder und Alternativerock Musiker in einem sein) oder ob es nur einer unglückliche Verkettung vieler Umstände geschuldet war bleibt dahingestellt, aber immer wieder versucht sich der Mann mit den wirbelnden Fingern als Stehaufmännchen. Jedoch mit der Konsequenz das er nach einem Schritt nach vorne gleich wieder einen zurück macht und die Fans immer wieder aufs Neue verprellt.

Mit 'Soul Of We' hat er ein Mistalbum DeLuxe abgeliefert um dann mit der Wiederauferstehung von Lynch Mob wieder zu alten Tugenden zurückzufinden.

Was hat es also jetzt mit der neuen Veröffentlichung auf sich bei der sogar unterschiedliche Sänger und Musiker zu Ehren kommen?

Sehen wir doch mal was die Bilanz ergibt:

Auf der Haben Seite findet sich wieder das die Töne die George seinem Instrument entlockt noch immer einen extrem hohen Wiedererkennungswert haben und er nicht verlernt hat Gitarrenfreunde für sich zu begeistern. Dazu muss man nicht mal selbst das Instrument spielen.

Die Produktion ist sauber, nicht zu dumpf und schön druckvoll. Man erkennt vor allem im vordergründigen Gitarrensound das hier Wert aufs Detail gelegt wurde.

Die Sängertypen welche die zum Zuge kommen haben den Charakter der Platte und der Lieder verstanden und können sie angemessen interpretieren und mit Leben ausfüllen.

Jedoch gibt es zu jeder Haben auch eine Sollseite und die ist es die leider Gottes sogar ein wenig überwiegt:

Das Songwriting, welches klingt als würde man Sixx A.M. mit dem läppischen Solooutput von Slash in einen Topf hauen und umrühren. Alternativerock'.Modern Rock'.wenn man so etwas will greife ich halt zu Kapellen die für diesen Sound stehen und nicht zu einer Legende die plötzlich am Puls der Zeit rumfühlen möchte. Das ist Herrn Lynch schon öfters misslungen. Noch dazu das die Lieder zu keiner Zeit den Qualitätsanspruch erfüllen können den man an jemanden wie George Lynch stellt. Es bleibt nach dem Hören des Albums keine einzige Nummer hängen. Am ehesten noch das Instrumental 'Son Of Scary', welches halt 'Mr. Scary' fortführt aber ziemlich aus dem Albumkontext herausbricht.

Wenn man von einem Highlight sprechen möchte dann am ehesten noch 'Voices In My Head' bei dem man sich total an Alice In Chains erinnert fühlt. Der Song strahlt eine Depression aus wie man sie erstmal fühlen muss.

Es bleibt also eine Scheibe die man als George Lynch Fan gerne besitzen, hören und interessant finden darf, aber wenn ich einfach nur guten Hardrock möchte, dann gibt es ganz andere Quellen und Bands.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und es bleibt zu Beten das Lynch, Pilson, Dokken und Brown ihre Egospielchen irgendwann bleiben lassen und da weitermachen wo sie mit 'Dysfunctional' aufgehört haben.
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