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Kundenrezensionen

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am 28. Juli 2013
Es bedarf keiner Beurteilung wenn man großer die drei ??? Fan ist
Entweder man mag sie, oder eben nicht.
Sehr gut!
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"Der namenlose Gegner" ist die 149. Folge der Serie und basiert erneut auf einer Buchvorlage von Kari Erlhoff.

Die Story an sich hat durchaus ihre Reize, welche den Hörer zeitweilig in ihren Bann ziehen können. Bob wird durch seinen Gedächtnisverlust zu Stan, dem besten Freund von Skinny. Ein toller Einfall, zumal Kari Erlhoff oft dazu tendiert, alte und bekannte Charaktere der Serie erneut in die Fälle mit einzubeziehen. Was in dem Hörspiel, im Gegensatz zum Buch, nicht so deutlich heraustritt, ist der Umstand, dass Bobs Gedächtnisverlust einige Tage andauert und etliche weitere Aktionen im Kampf der Nachbarn folgen, wobei Stan und Skinny sich immer weiter anfreunden.
Dadurch verliert das Hörspiel, wieder einmal, an inhaltlicher Tiefe und letztendlich bleibt ein harmloser Fall übrig, der mit viel Feuerwerk drumherum gelöst wird. Die künstlich erzeugte Dramatik zum Schluss bringt noch etwas Action in die Handlung, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der eigentliche und interessante Kern der Geschichte Skinnys Verhalten gegenüber Bob beziehungsweise Stan ist.

Die Leistungen der Sprecher sind durchweg in Ordnung. Neben der Stammbesetzung ist es schön, dass Andreas von der Meden erneut in die Rolle des zwielichtigen Skinny Norris geschlüpft ist und dabei mit guter Arbeit überzeugt. Auch der Einsatz von Annabelle Krieg (unter anderem in Sacred) ist eine positiver und gelungener Umstand, da ihre Stimme hervorragend in das Gesamtbild passt.

Insgesamt ist "Der namenlose Gegner" eine durchschnittliche Folge, bei der wieder einmal mehr die Action anstatt der inhaltlichen Motive zum Tragen kommt. Eigentlich steht Bob in der Vorlage deutlich im Fokus, doch hier wird das Verhältnis der "ewigen" Feinde nur kurz beleuchtet und auch der eigentliche Fall stark gekürzt. Zwei halbe Geschichten ergeben jedoch keine große Handlung.
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am 25. August 2011
Ui ui ui, das hätte aber ins Auge gehen können. Hatte Marco Sonnleitner bei der letzten Folge der drei ??? noch den Erzrivalen Skinny Norris völlig unnötiger Weise 'aus dem Hut' gezaubert, ohne ihn sinnvoll in die Story zu integrieren, traut sich nun Jungautorin Kari Erlhoff daran, einer weiteren altbekannten Figur aus dem Drei ???-Universum neues Leben einzuhauchen: Allie Jamison, bekannt als das Mädchen mit dem Pferd aus den Fällen "Singende Schlange" und "Silbermine". Und genau wie in dem ersten genannten Klassiker-Fall geht es auch bei "Die feurige Flut" um übernatürliche Phänomene. Denn Allie, die sich nunmehr im Umfeld einiger Esoteriker aufhält, wurde mit einem Fluch belastet, der schon bald ihr Leben kosten soll. Und so bleibt den drei ??? nicht viel Zeit den Fall zu lösen.

Positiv an diesem Fall ist die Tatsache, dass die Rückkehr von Allie nicht platt oder "gewollt" daherkommt. Das alles wirkt schon recht rund. Hier und da trumpfen die Sprecher ein bisschen dick auf, wenn es darum geht, die Esoteriker heraushängen zu lassen. Aber das geht schon in Ordnung. Der Fall ist interessant, ihm fehlt vielleicht ein bisschen Tempo. Und es handelt sich einmal mehr um einen Sprach-Rätsel-Fall, genau wie der Vorgänger "Grusel auf Campbell Castle". Mir wäre eine kleine Abwechslung zwischendurch lieber gewesen. Wer den Fall "Singende Schlange" kennt und mag, wird viele kleine Querverweise finden (z. B. "Was riecht denn hier so nach Pferd?" oder die Erwähnung des fehlenden "Hausmanns").

Schön ist's auf jeden Fall, Katrin Fröhlich in ihrer Rolle als Allie wiederzuhören. Zwischen diesem und ihrem letzten Einsatz sind schon ein paar Jährchen vergangen. Das kann man natürlich auch hören. Aber das macht gar nichts, denn sie reiht sich prima in die Juniordetektive mit den überaus erwachsen Stimmen ein.

Die anderen Sprecher sind wie bereits kurz erwähnt teilweise ein wenig überspielt, was sicherlich genauso gewollt ist und reine Geschmackssache. Die Geräusche sind stimmig und sorgen für eine recht dichte Gesamtatmosphäre.

Sehr schade fand ich nur, dass der Titel des Falls eigentlich nur in einer im Nachhinein vergleichsweise harmlosen Situation eine Rolle spielt. Die Story hätte so viele gute Titelmöglichkeiten geboten. Gut wiederum gefällt mir die Umsetzung des Covers.

Fazit: In Kari Erlhoffs drittem Fall wagt sie sich gleich an die Klassiker-Folgen heran. Das macht sie mit viel Feingefühl ohne die klassischen Fälle dabei schlicht kopieren zu wollen. Völlig überzeugt hat mich der Fall jedoch nicht.
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am 10. August 2013
"Früher war alles besser"-ein oft gewagter Ausspruch, welchen man häufiger hört, wenn es um Lebensumstände, Politik oder die Lieblings- Fernsehserie geht. Mag sein, dass ich damit polarisieren werde, aber für mich haben die drei ??? schon weitaus bessere Zeiten erlebt, als die Momentanen: Die Folgen sind oft nur noch ein Schatten der Vergangenheit, vieles hört sich wie ein schlechter Abklatsch an, Dialoge ziehen sich und vieles wirkt teils künstlich und die Atmosphäre bleibt oft auf der Strecke...Wenn man sich an Folgen wie "Rufmord(99)" oder "Nacht in Angst(86)" erinnert, scheinen diese Kritikpunkte wie weggeblasen. Aus einer grundsoliden Story wurde eine spannende und knackige Handlung entwickelt. Klar, damals war auch nicht alles immer rosig, aber im Gesamten scheint es mir doch so, als ob das Niveau zur dieser Zeit, um einiges höher lag. Wie meine Kritik zu verstehen ist, das möchte ich an dieser Folge einmal aufzeigen:

Handlung- Künstlicher Einstieg, ideenlos, unrealistisch?

In der Folge "Die drei ??? und die feurige Flut(148)" bekommen die drei Detektiv Besuch von ihrer alten Bekannten Allie Jamison, welche nach eigenen Aussagen verflucht wurde und nicht mehr lange zu leben hat. Zudem sollte man wissen, dass sie momentan bei ihrer Tante in einer obskuren Zauberer-WG haust. Dem Alchemie-Lehrling Emerald Pendragon hat Allie dann gleich mal beim Betrügen geholfen, um seine Aufgabe zu lösen. Dumm nur, dass das Buch in dem sie nach der Lösung suchen wollten, verflucht war...Für euch mag dies eindrücklich nicht so schlimm klingen, aber wenn man es selbst hört, merkt man deutlicher wo es harkt: Zu Anfang wäre da der lieblose und konstruierte Einstieg: Die drei ??? sitzen in ihrer Zentrale und langweiligen sich. Peter spricht diese Langeweile an, der Dritte entgegnet so, als ob er wüsste was gleich in ihrer Zentrale steht und plötzlich ist Allie schon da. Das ist nicht nur ideenlos, sondern auch unverschämt. Selbstverständlich muss zu Beginn einer Folge nicht die große Party steigen, ein wenig mehr Ambition und Mühe einen guten Einstieg zu schaffen, wäre aber durchaus angebracht. Mit dem tollen Radiointerview zu Beginn von "Rufmord(99)" oder dem action-reichen Einstieg aus der Folge "Schwarze Madonna(127)" ist das nicht zu vergleichen.

Auch die folgenden Ereignisse mögen zwar etwas Spannung aufbauen, dafür fehlt es dieser Folge an jeglicher Seriosität. Allein schon durch das gewählte Setting (Magie) macht die Folge sich schon selbst lächerlich und reif für das Kinderzimmer. Es zeugt keinesfalls von Ideenreichtum, sondern bestätigt eher das fehlen selbigen. Aber noch ist nicht alles verloren, so haben sich doch zwei drei interessante Ideen eingeschlichen: Beispielsweise der aus mehreren Zylindern bestehende Chemiesave, in welchem die Erlösung vom Fluch aufbewahrt ist, ist eine im Rahmen der Möglichkeiten, gute Idee. Auch die namensgebende Ereignis mit der feurigen Flut ist solide umgesetzt. Schließlich wird am Ende noch ein ganz großer Bogen zu einer Kritikmafia in Kansas gezogen. Meiner Meinung nach ein unnötiger Schritt, der nur dem Zweck dient, die Handlung künstlich nach oben zu treiben.

Im Allgemeinem ist mir überdies aufgefallen, dass die Qualität der Rätsel immer stärker abnimmt und sie mittlerweile viel zu häufig verwendet werden. Erst in der vorhergehenden Folge "Grusel auf Campbell Castle(147)" hatten es die drei ??? mit einem Rätsel zu tun. Das auch diese Folge sich wieder durch ein Rätsel aufwerten möchte, ist meiner Meinung nach zu viel des Guten. Zumal, die Rätsel in beiden Fällen nicht sonderlich gut gelungen sind.

In Bezug auf die Handlung geht diese Folge und auch die gesamte Reihe zwar nicht völlig unter, dafür wirkt alles viel künstlicher und konstruierter als früher. Eine simple, dafür logische und spannende Handlung reicht aus um zu unterhalten, auf künstliches Drum-Herum kann ich getrost verzichten!

Charaktere-Weniger authentisch, überzogen, schlecht gesprochen?

Glücklicherweise hat sich nicht alles so drastisch verändert. Zumindest die Charaktere und ihre Sprecher scheinen in vielen Folgen ein gutes Niveau gehalten zu haben. Ganz zu schweigen von Justus, Peter und Bob welche schlichtweg nicht langweilig werden. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie z.B. Emerald Pendragon, welcher zwar eine authentische Stimme hat, die jedoch nicht zu einem jungen Alchemie-Lehrling passt, weil sie viel zu sehr erwachsen klingt.

Vermissen tue ich allerdings mal wieder ein richtig authentische Stimme, die unter die Haut geht. Beispielsweise, die Stimme des Raben aus der Folge "Spur des Raben(75)" oder dem Radiomoderator aus "Rufmord(99)". Solche Stimmen bzw. Charaktere werten teils ganze Folgen um einiges auf und erzeugen zusätzlich Spannung und ein innerliches Kribbeln.

Zuletzt sei noch Thomas Fritsch erwähnt, welcher mir persönlich sehr gut als Erzähler gefällt. Seine Stimme ist stark bzw. rau, drängt sich aber nicht übermäßig in den Vordergrund. Genauso, wie die Stimme eines Erzählers eben sein sollte!

---Fazit---

Meiner Meinung nach ist die Serie momentan am Ende eines Weges angelangt, welcher sich jetzt aufspaltet: Die eine Möglichkeit wäre es sich Zeit zu lassen und von der Vergangenheit zu lernen, indem man auf künstliche Zusätze verzichtet und im Stil vieler alter Folge neue Ideen einbringt. Die andere Möglichkeit besteht darin weiter zu versuchen schlechte Folgen an den Mann oder die Frau zu bringen und darauf zu hoffen, dass es der "gut gesinnte Fan" schon runterschlucken wird. Meiner Einschätzung nach wird dies recht schnell zu einem Niedergang der Serie führen.

"Die drei ??? und die feurige Flut" enthält sowohl von Weg eins, als auch von Weg zwei Elemente. Somit ist der Kauf dieser Folge eine Sache, die jeder selbst für sich entscheiden muss. Die Einstellung als knallharter Fan jede Folge, auch trotz schlechter Bewertungen, kaufen zu wollen, lasse ich persönlich aber fallen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. September 2013
Die neugierige Allie Jamison hat unerlaubterweise versucht, ein ihrem Freund gestelltes Rätsel mit Hilfe eines Buches zu entschlüssel. Doch leider hat der Besitzer des Buches, ein angeblicher Zauberer, ein Fluch auf das Buch gelegt, der nun auf die beiden unberechtigten Leser übergegangen ist. So bittet Allie die ??? ihr zu helfen und den Fluch, der das Buch umgibt zu ergründen, denn ihr Gesundheitszustand wird von Tag zu Tag schlechter.
Hier wartet eine alles in allem wirklich schwache Detektivstory auf den Hörer, die zu keiner Zeit eine mitreizende Wirkung erzeugen kann. Vielmehr fragt man sich, warum eigentlich die beiden Kranken nicht zum Arzt gehen und was der Quatsch mit dem gläsernen Safe soll. Neben der schlechten Geschichte gibt es also auch noch logische Ungereimtheiten. Der Schlußplot ist dann überraschenderweise eigentlich ganz o.k.
Nostalgiker dürfte es freuen, daß mit der Figur der Allie Jamison eine Charaktere mitwirkt, die man bereits aus den Anfängen der ???-Serie kennt (spielte bereits in Die drei Fragezeichen - Folge 25: und die singende Schlange und Die drei Fragezeichen - Folge 26: und die Silbermine). Daß man mit Katrin Fröhlich auch noch die selbe Sprecherin wie aus den 1980er Jahren rekrutieren konnte, ist dabei ganz besonders klasse.
Fazit: Schlechte ???-Episode, die nur wenig positive Aspekte vorzuweisen hat.
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am 26. August 2011
Aufgrund der zahlreichen dürftigen Hörspielfolgen der vergangenen Monate hatte ich Schlechteres erwartet, wurde dann aber dennoch angenehm überrascht. Sicherlich ist dies keinesfalls eine der besonders gelungenen Folgen, aber eben auch durchaus besser als nur zufriedenstellend. Schön zu hören, dass es wieder bergauf geht.
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am 21. August 2011
Mit Rezensionen, insbesondere zu ???-Hörspielen, ist das so eine Sache: Natürlich ist das immer alles subjektiv, außerdem emotional aufgeladen. Meine erste Hörspielfolge bekam ich 1979 von meinem älteren Bruder zu meinem Geburtstag. Seitdem habe ich keine Einzige verpasst, obwohl längst erwachsen. Und genau da liegt doch der Punkt: Das "Gespensterschloss" oder "Der grüne Geist" (ein all-time-favorite, den ich noch im Altersheim hören werde!) wirken auf Kinder anders als auf Erwachsene (triviale Erkenntnis). Es wäre spannend zu lesen, was Kinder und Jugendliche hier als Rezension schreiben würden zu der Folge ...

Zur Folge 148: Meine Erwartungen waren eh gering, da viele der neueren Folgen zu konstruiert wirken nach dem Motto "Oh, wir brauchen eine Story". Ausnahmen, trotz aller offenkundigen Unstimmigkeiten, gibt es, z.B. "Das versunkene Dorf".

Der Titel dieser Folge ist unpassend, weil eine feurige Flut nicht wirklich eine prominente Rolle in dem Hörspiel spielt. Wieso sucht man nicht etwas bessere Titel wie "Der gläserne Tresor" oder "... und der alchimistische Fluch" oder "Das Magier-Haus"? Natürlich haben auch andere Titel von früher nicht immer was mit der Story zu tun; das ist aber kein Grund, bei jeder neuen Veröffentlichung nicht doch einen besseren auszuwählen. Ganz persönlich fand ich die "... und der"-Titel besser als die alleinstehenden.

Die Handlung selbst wird hier bei einigen als nicht zusammenhängend beschrieben, was ich wiederum nicht finde. Soweit kann man allem gut folgen. Chemische Formeln im Kamin, na gut, aber es sind keine wirklichen logischen Brüche im Plot. Vorsicht nur, dass die Auflösungen durch Justus am Ende nicht zu lang werden; dieses gab es aber auch schon immer. Das war der Punkt "mehr als befürchtet".

Zu den Sprechern: Eine sich kaum verändernde Stimme zu haben wie Jens Wawrczeck, ist eine Gnade! Auch auf Oliver Rohrbeck trifft dies größenteils zu, wenngleich ich ihn persönlich dann als Synchronstimme in James-Bond-Filmen völlig deplatziert finde, weil mir da nicht Justus Jonas begegnen soll. Die Idee, Jamie wieder - nach all den Jahren - mit Katrin Fröhlich zu besetzen, ist süß gemeint, aber ihre Stimme ist die einer eindeutig erwachsenen Frau - und passt deswegen leider nur bedingt. Anerkennung für den Versuch, aber das Ergebnis ist nicht gut. Sie sollte andere Rollen übernehmen, denn als Sprecherin selbst hat sie es drauf. Das Genörgel an Thomas Fritsch ist mir unverständlich! Einen Peter Pasetti (oder einen Hans Paetsch) kann niemand ersetzen! Das sind wahre Götter - und nun weg. Ganz am Anfang musste ich mich an Thomas Fritsch gewöhnen, aber inzwischen muss ich sagen, dass seine maskuline, rauchige Stimme und seine Ausdrucksweise ziemlich würdig sind für einen ???-Sprecher. Und ein Erzähler ist ein Erzähler; gelegentlich muss er etwas schauspielern, ja, aber ansonsten soll er erzählen. Das macht Fritsch. Und zwar ganz gut. Ich hätte keinen besseren Sprecher-Vorschlag für den Erzähler.

Ich habe alle anderen bisherigen Rezensionen gelesen hier. Manchem schließe ich mich an, anderen Punkten nicht. Da ich das öde finde, alles zu wiederholen, habe ich jetzt nur einige Punkte rausgegriffen. Fazit: Diese Folge würde ich kaufen und Kindern schenken, auch wenn ich die "feurige Flut" vermutlich nicht im Alterheim noch hören werde ;-)
33 Kommentare| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Bei dieser Folge handelt es sich um eine weniger Gelungene.
Der Titel ist absolut unpassend, die Handlung an sich zwar vielversprechend, aber schlecht umgesetzt. Spannung kommt innerhalb der etwas über 60 min nicht auf. Die Charaktäre entpuppen sich als reine Statisten, so erfährt man doch recht wenig bis gar nichts über die "Zauberer" und "Hellseher". Ich erinnere an die Folge das Auge des Drachen, in der über die Einsiedlerin/Hellseherin viel mehr Informationen preisgegeben wurden und sie somit von zentraler Bedeutung war. In dieser Folge könnte man die "Zauberer" und "Hellseher" getrost streichen ohne, dass es der Story schädigen würde. Zudem ist die Darstellung o.g. Charaktäre ziemlich klischeehaft (Zauberer/Hellseher=alte, verwirrte u. etwas merkwürdige Person).
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am 21. August 2011
Nun nähert man sich auch bei den |EUROPA|-Studios mit der Vertonung der "regulären" Folgen der magischen 150-Fall-Linie und somit einem weiteren Jubiläum in der erfolgreichen Geschichte der inzwischen legendären Serie. Nähme man die ganzen Sondereditionen und -folgen hinzu, hätte man diese Marke bereits jetzt überschritten, wo Nummer 148 "Die drei ??? und die feurige Flut" Mitte August anno 2011 veröffentlicht ward. Die Buchvorlage dieser Geschichte von Kari Erlhoff stammt übrigens schon aus dem Jahre 2009, was wieder einmal deutlich macht, dass die Hörspieladaptionen den Bänden des |KOSMOS|-Verlags immer noch ein gutes Stück hinterherdackeln.

_Zur Story_

Allie Jamison, eine - aus zwei lange zurück liegenden Fällen - alte Bekannte der drei Fragezeichen, ist wieder da. Das sonst so selbstbewusste Mädel hat einen bedrohlich klingenden Fall für die drei Detektive auf Lager: Allie befürchtet nämlich allen Ernstes verflucht worden zu sein und binnen weniger Tage zu sterben. Sie ist, da ihre Eltern mal wieder unterwegs sind, derzeit mit ihrer Tante Patricia Osborne in einer Art Zauberer-WG an der Küste Santa Monicas wohnhaft. Dort tummelt sich allerhand seltsames Volk unter einem Dach, von der Handleserin bis zum Alchimisten - und genau jener ist es auch, der das anstehende Problem verursacht hat. Das heißt, eigentlich sein Sohn Emerald Pendragon, mit welchem sich Allie inzwischen ein wenig angefreundet hat. Sie wollte dem jungen Mann, in ihrer typisch forschen Art, eigentlich nur ein wenig unter die Arme greifen.

Der angehende Alchimist sollte nämlich von seinem Vater geprüft werden, ob er des Berufes - welchem die ganze Familie seit Generationen anhängt - würdig sei. Leider ist der Filius nicht so ganz auf der Wellenlänge seines alten Herrn und nutzt während dessen mehrtägiger Abwesenheit lieber das Mittel des Beschisses. Mit anderen Worten: Er will schummeln, indem er das umfangreiche Formelbuch seines Daddys konsultiert, von welchem er schließlich genau weiß, wo dieser es aufbewahrt. Da hat er allerdings die Rechnung ohne seinen mit allen Wassern chemisch rein gewaschenen Erzeuger gemacht, der seinen faulpelzigen Sohnemann offenbar doch bestens kennt. Der olle Wälzer enthält offenbar eine perfide Sicherung gegen unbefugten Zugriff. Diese erwischt Allie und Emerald, deren Gesundheitszustand sich seither zusehends verschlechtert. Das Buch stellt aber auch Rettung in Aussicht. Natürlich in Form eines kniffligen Rätsels.

_Eindrücke_

Schon die Romanvorlage wusste geschickt mit alten Elementen und eben auch der Figur der Allie Jamison zu spielen, die hier - nach den Klassikern "Singende Schlange" und später noch einmal in der "Silbermine" - ihr Revival feiert. Selbstverständlich hat sich der Charakter ein wenig gewandelt, oder besser gesagt: Er ist behutsam modernisiert worden. In den seligen Sechzigern und Siebzigern war sie noch so etwas wie das Sinnbild des hochnäsigen Pferdemädels, heute spielt ihr Pferd "Queeny" keine Rolle mehr, findet aber in Anlehnung an gute, alte Zeiten hier wenigstens ansatzweise Erwähnung. Allie besitzt jedoch noch immer ein selbstbewusstes und eigensinniges Wesen, ein Umstand durch den man sich manchmal an die nicht minder starke Persönlichkeit Jelena Charkovas erinnert fühlt, deren Figur ganz ähnlich ausgelegt ist und deren frühes Rolemodel Allie durchaus sein könnte. Leider kommt ihre esotherisch-spinnerte Tante Patricia diesmal nicht in persona vor, doch ihre schrägen WG-Mitbewohner machen die Scharte mehr als wett.

Das trifft auch auf das Hörspiel zu, wo die SprecherInnen passend zu ihren teils ganz schön überkandidelten Freak-Rollen agieren, ohne dabei jedoch zu sehr ins Kitschige abgleiten. Wieder einmal in einer Gastrolle: Comedian und Schauspieler Tetje Mierendorf, wo er sich erneut gut macht, wie bei seinem ersten Auftritt im ???-Fall "Pfad der Angst". Von den Stammsprechern darf man solcherlei natürlich ohnehin erwarten - insofern bietet sich auch dort allerbeste Performance. Die Geräuschkulisse sowie die Musik passen bei dieser Folge ebenfalls sehr gut, besser als bei manch anderen Adaptionen der jüngeren Vergangenheit. Klar, die Story an sich ist mit ihrem Schüttelrätsel nun kein Ausbund an Innovation und der Plot streckenweise ein wenig herbei gedichtet, doch wir sind hier ja bei den drei ??? und da erwartet man derartiges irgendwo ja - und vor allem, wenn es so stimmig präsentiert wird, macht's auch Freude.

_Fazit_

Die Lösung des Falles findet auf mehreren Ebenen statt und erst ganz am Schluss werden alle Stränge zusammengeführt bzw. Rätsel nachvollziehbar aufgelöst. Das will schon was heißen. Pädagogisch gesehen gibt diese Folge der Zielgruppe recht brauchbares Allgemeinwissen über Chemie mit auf den Weg. Die Kürzungen zur, doch ausführlicheren, Handlung des zugrunde liegende Buch fallen nur moderat aus und schaden dem Gesamtkonzept keineswegs. Die rund 66 Minuten Spielzeit reichen vollkommen, um diese nach klassischem Muster gestrickte Geschichte spannend und flott unter - und auf den Punkt - zu bringen. Produktionsseitig gibt man sich auch keine Blöße und liefert besonders saubere Arbeit ab. Bei aller gewohnten Professionalität, scheint es, als motiviere eine gute Vorlage doch noch mal zusätzlich und steht dieser in Nichts nach: Das Hörspiel ist dem Team bei |EUROPA| ebenso stimmungsvoll wie schlüssig gelungen. Daumen hoch.

Jürgen Pern - buchwurm.info Redaktion
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am 9. September 2011
"Wir haben über 100 Fälle gelöst und sind erfolgreicher denn je." So Justus am Anfang des Hörspiels zu Allie Jamison. Dieser Satz ist vielleicht symptomatisch für die momentane Situation der drei Fragezeichen auf der Ebene der Charaktere wie auf der der Sprecher.

Sie sind furchtbar selbstbezogen; das heißt, der Bühnenerfolg der drei Sprecher ist deutlich spürbar, indem immer wieder darauf angespielt wird. Es scheint ein wenig so, als würden die Folgen nur noch für Nostalgiker produziert, was bewirkt, dass kein frischer Enthusiasmus zu spüren ist. Bei vielen früheren Folgen wurden, meiner Meinung nach, mit Begeisterung Geschichten erzählt; da war es nicht so wichtig, ob die eine mal etwas mehr oder weniger logisch ausfiel als die andere. Wie die vorigen Folgen, mit Ausnahme des 'Bisses der Bestie' wirkt die Folge lieblos produziert und ohne Balance.

Ab dem 'Pfad der Angst' traten drastische Verhaltensänderungen bei den Drei auf (Sie handelten so blauäugig, dass es nicht auszuhalten war), was sich weiterhin gehalten hat. Wie lange es in der 'Feurigen Flut' dauert bis mal an einen Arzt gedacht wird. Der Bühnenhumor der Drei tritt mehr in den Vordergrund: Homoerotische Anspielungen zwischen Bob und Peter und Bezüge zu den Sprechern selber - z.B. die Frage nach dem Alter - deren Kunst es sein sollte hinter ihren Figuren zu verschwinden. Bisweilen wird die Sprache etwas roher. Vielleicht wird das alles von vielen gemocht, in meinen Augen stagniert die Serie durch fehlende Begeisterung an den Detektivfällen selbst.
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