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Jon Ronson hat die wertvolle Gabe, interessante Bücher unterhaltsam zu präsentieren.

Them handelt von Extremisten. Jon Ronson begibt sich in die Höhle des Löwen. Auf der Suche nach der Bilderberg-Gruppe, die heimlichen Lenker der ganzen Welt, trifft er Fanatiker und geht Verschwörungstheorien nach. Er landet bei selbst bei Neo-Nazis oder im Ku-Klux-Klan. Davor ziehe ich ehrfürchtig meinen Hut - bedenkt man, dass Jon Ronson jüdisch ist.

Jon Ronson zeigt einerseits, wie unberechenbar und blenderisch Extremisten sein können. Andererseits zeigt er aber auch, wie blinde Vorurteile gegenüber vermeintliche Extremisten ebenfalls zu völlig falschen Bildern führen können. Extremisten sind ein beliebtes Thema in den Medien, doch oft geht es vorrangig um Schlagzeilen, nicht um die Wahrheit. Jon Ronson gelingt es, dass man seinen Schilderungen Vertrauen schenkt. Sie wirken ehrlich und Jon Ronson hat keine Scheu, auch schonungslos ehrlich über seine eigenen Gedanken zu schreiben.

Allerdings schrieb er Them bereits vor dem 11. September 2001. Seitdem hat sich vieles verändert. Seine Reise wäre heute aufgrund verschärften Sicherheitskontrollen so vermutlich gar nicht mehr möglich. Und manches klingt heute, über zehn Jahre später, unglaublich.

Them ist ein fantastisches Buch, das tiefe Einblicke in geheime und private Organisationen bietet. Es zeigt einige sehr interenssante Beispiele von Extremisten.

Aber, ich muss gestehen, dass mir seine beiden anderen Bücher (The Men Who Stare at Goats,The Psychopath Test ) sogar noch besser gefallen haben. Ob es daran liegt, dass sich die Welt seit dem 11. September so sehr verändert hat und Them heute anders wirkt, oder ob mich verrückte militärische Experimente oder die Suche nach den Psychopathen unter uns mehr gefesselt haben, ist schwer zu sagen.

Empfehlen kann ich aber uneingeschränkt alle drei Bücher von Jon Ronson.

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Nachtrag:

Das Kindle hat bei diesem Buch Probleme mit Sonderzeichen. Bei Nicolae Ceau'escu zum Beispiel wird das "'" zu groß und in Grau angezeigt. Im Kapitel zu Nicolae Ceau'escu stört das zwar ein wenig, aber man kommt noch gut klar damit.
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am 23. Juni 2017
Ich fand es am Anfang unterhaltsam, und habe es gerne gelesen. Ca nach der Hälfte des Buches fing es an, dass ich es als anstrengend empfand. Bei 87% brach ich das Lesen dann leider ab.
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am 3. September 2016
Das Thema ist spannend, aber leider ist dieses Buch weder gut recherchiert noch sonderlich lustig.
Wer sich mit dem Thema Psychopathie auseinander setzen möchte, dem sei Robert D. Hare's "Without Conscience" empfohlen. Er ist der Psychologe, auf dessen Arbeit sich der Buchtitel bezieht, der sich aber sehr kritisch zu diesem Buch geäußert hat.
Auch Martha Stout's "The sociopath next door" ist fundierter.
Wer einfach gute Unterhaltung möchte, ist vielleicht mit anderen Büchern des Autors besser bedient.
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am 11. Dezember 2009
The authors adventures in the world of left- and right-wingaconspiracy-theorists and conspirators are well reported and yield insights into the mindset and perceived world of the paranoid and over-focussed.
It is a short book, but probably any more would have become dreary - as it is, the book delivers fast paced and well proportioned peeks into worlds far removed, yet oh-so-near.
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am 5. Februar 2012
While Jon Ronson has previously paid tribute to men who stare at goats, he's now giving all those madmen out there a scrutinizing look in his book The Psychopath Test, almost single-handedly solving the puzzle of a mysterious book and the person behind it.
I must admit that before I started reading, and even throughout the first chapter, I thought this book was riding mostly on the humorous wave, yet it turned out to be wonderfully entertaining and self deprecating, while at the same time taking a smart and serious look at what psychopaths are made of. Jon skilfully eases into the subject taking the reader on a journey through the madness industry. Not just observing, he inevitably finds himself doing amateur diagnosis of those around him, and he does not spare himself either.
One has to wonder about that fine line that separates crazy from normal. Why do some people end up in a mental institution despite appearing to be perfectly normal folks? Or what about high achievers who show scarily many traits that fit into the scheme of "psychopaths"? Do the mad know they are mad? Could it be possible, just how Scientologists believe, that there is no such thing as mental illness?
This book won't give easy answers to any of these questions, instead it tries to make sense, sometimes doubting then believing, but most of all making you rethink your own preconceptions and knowledge.
In short: A fascinating topic - a wild, mad read!

Disclosure of Material Connection: I received this book free from Pan MacMillan. I was not required to write a positive review. The opinions I have expressed are my own.
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am 24. Februar 2014
So unterhaltsam kann ein Sachbuch sein. Ohne Polemik, Übertreibungen oder Sarkasmus gegen seine Interviewpartner schreibt Jon Ronson sehr humorvoll und für mich als totalen Laien sehr verständlich über ein stark missverstandenes Thema. Nach diesem Buch hat man ein Verständnis was ein Psychopath ist und fühlt sich um einiges klüger. Ich kann es kaum erwarten mehr von ihm zu lesen.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Januar 2012
Unter anderem will Jon Ronson diesen Fragen nachgehen: Stimmt es, dass führende Politiker und Wirtschaftsbosse oft als Psychopathen diagnostiziert werden würden? Stimmt es, dass psychopathische Eigenschaften sich positiv auf solche Karrieren auswirken?

The Psychopath Test ist eine interessante und gleichzeitig unterhaltsame Reportage. Dass Jon Ronson ein Gespür spannende Themen und schräge Interviewpartner hat, hat er bereits in The Men Who Stare at Goats bewiesen. Sprachlich setzt Ronson in seinem neuen Buch sogar noch eins drauf. Das Buch liest sich fast wie ein Roman. Gelegentlich lockert Jon Ronson die teilweise schockierenden Berichte mit wohl dosiertem Humor auf und er beherrscht das Englisch, er spielt förmlich mit der Sprache. (Vorsicht allerdings mit der deutschen Übersetzung, die soll angeblich nicht sehr überzeugen.)

Im Buch erzählt Ronson von vielen, ganz unterschiedlichen Personen. Von Psychiatern, von Psychopathen an Anstalten, von Profilern, die bei Gewalttaten als Berater hinzugezogen werden und von egozentrischen Wissenschaftlern. Er trifft sich mit Scientologen und berichtet über die neuesten "Moden" in Sachen Geisteskrankheiten. Und was er über Pharmakonzerne zu berichten weiß, wird niemanden kalt lassen.

Immer wieder geht er dabei auch auf seine eigenen Gedanken, Gefühle und Unsicherheiten ein. (Teilweise bin ich mir aber nicht sicher, wie ehrlich er in diesen Fällen ist, doch das spielt keine große Rolle. Es lockert auf und verdeutlicht manche Aspekte sehr gut.)

Wer bereit ist, sich auf eine Reise durch die unterschiedlichsten Bereiche von Geisteskrankheiten zu begeben, der ist hier gut aufgehoben! Es mag eine beängstigende Reise sein, doch ich verspreche, sie macht auch viel Spaß!
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am 19. Februar 2017
Jon Ronson - der Mann hinter "Männer, die auf Ziegen starren", sucht sich oft ein abseitiges Thema aus und interviewed Leute dazu. Viele, viele Leute und die meisten davon ungewöhnlich. In diesem Buch geht es um Psychopathen und Geisteskrankheiten.
Das Buch beginnt gut damit, dass jemand kryptische Bücher an ausgesuchte Psychologen verschickt. Dadaurch kommt Ronsons dazu über Geisteskrankheiten und Psychopathen nachzudenken (und Leute zu befragen). Der Teil hat mirt sehr gut gefallen (Es ist natürlich kein Fachbuch und keine ernsthafte Abhandlung zu dem Thema - das darf man auch nicht erwarten). Allerdings hat man dann das Gefühl, dass Ronson so ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiß, wo er eigentlich hin will. Hier verliert das Buch den Fokus und er interviewed einfach alle möglichen Leute. Das ist nach wie vor interessant und auch unterhaltsam (wobei zwischen witzigen Szenen und wirklich echtem Drama z.T. sehr wenig Platz zum Umschalten gelassen wird), aber eben auch etwas wenig fokussiert. "Geistenskrankheiten" ist eben ein ziemlich diffuses Thema und es wird nicht weniger diffus, wenn man nicht gezielt in die eine oder andere Richtung recherchiert. Es gibt ein paar Schwerpunkte - z.B. ob man überhaupt scharf diagnostizieren kann - aber nur weil ich 2,3 Meinungen und Anekdoten gehört habe, bin ich nicht schlauer.
Nein, bei diesem Buch geht es mehr um die Reise, weniger um das Ziel. Man erfährt eine Menge Schnipsel, man wird unterhalten und zum nachdenken angeregt. Das ist gut. Man sollte jetzt aber nicht erwarten, allzu viel wirklich tiefsinniges zum Thema "Wahnsinn" zu lesen.
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am 2. Oktober 2013
Wenn das Buch so weiter ginge, wie es im ersten Kapitel losgeht: Es müsste mehr als die fünf möglichen Sterne bekommen. Pointenreich, stilistisch klasse gemacht, spannend und witzig. Immer wieder tolle Beobachtungen. Gleichzeitig entlarvend und doch mit Respekt gegenüber den Menschen, die hier porträtiert werden.

Insgesamt erinnert das Ganze - was die Sozialkritik angeht - an Tucholsky (Witz, schärfe der Beobachtung), an vielen Stellen aber auch an Thomas Pynchon (auf der Suche nach Verschwörung oder nach der Paranoia?). Ein Journalist auf der Suche nach den geheimen Beherrschen der Welt - und der Weg führt über die Verschwörungstheoretiker, die selbst in einiger Hinsicht Parallelen aufweisen zu den Leuten, vor denen sie die Welt warnen wollen.

A very good read über weite Strecken. Ganze fünf Sterne aber dann doch nicht, weil das Buch immer wieder dann doch Längen hat. Einiges kann - und sollte - man eher diagonal lesen.
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am 21. Februar 2013
Jon Ronson himself seems so engaging and likeable and his writing reflects his personality. The material itself is wonderful and I would recommend this book to anyone. Easy to read, funny, fascinating, insightful.... I like most of Jon Ronson's work but this is a class apart. Why isn't this a film?
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