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Kundenrezensionen

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am 4. Oktober 2016
Ich bin ein wenig im Zwiespalt. Einerseits möchte ich den Inhalt und auch die Offenheit würdigen, sich einem solch sensiblen Thema vor breitem Publikum zu widmen. Andererseits weist der Film doch zahlreiche vorwiegend technische und dramaturgische Mängel auf, die ich als derart störend empfand, dass ich mehrere Anläufe benötigte, um den Film überhaupt zu Ende anzusehen.

Beginnen wir bei der Würdigung des Films:

Zunächst empfinde ich es als äußerst mutig von der Betroffenen, sich vor die Kamera zu stellen und aller Welt zu verkünden, dass sie an einer Psychose leidet.

Dies ist gewiss kein einfacher Schritt, vermutlich umso schwieriger, wenn man keine körperliche, sondern eine psychische Erkrankung hat und noch dazu eine, die von (psychisch) gesunden Menschen schwer zu verstehen, schwer nachzuempfinden ist.

Dafür zolle ich Frau Bak meine Anerkennung, auch für ihre tiefgehende Auseinandersetzung mit der Erkrankung und letztlich auch für ihre Motivation, aufklärerisch zu wirken. Darüber hinaus beeindruckten mich folgende Merkmale des Films in positiver Weise:

-) Schilderung aus Sicht der Betroffenen und ihres Umfelds (sonst kommt ja gerne nur das "Fachpersonal" zu Wort, also vorwiegend die Psychiater und Therapeuten)

-) authentisch wirkende Schilderung der Krankheit, schonungslose Offenheit

-) Betrachtung der Krankheit auf der Metaebene ("An welchem Punkt verliere ich den Überblick?", "Ist nicht bereits alles, was ich tue, psychotisch?")

-) kritisches Hinterfragen der Betroffenen

-) deutliche Krankheitseinsicht (wohl nicht immer selbstverständlich, gerade bei psychisch Kranken fehlt diese Krankheitseinsicht häufig)

-) mehrmalige Versuche, die Situation zu verändern (Medikamenteneinnahme, Absetzversuche, Selbstbeobachtung/Frühwarnsystem,...)

-) Mutig fand ich auch die direkten Einblicke in ihr privates Umfeld (Wohnsituation, Klassentreffen,....)

Dennoch fiel es mir streckenweise sehr schwer, den Film "durchzustehen". Dies lag aber gar nicht am Thema selbst, sondern an der Filmgestaltung, an der "Präsentationstechnik".

Mir war der Film schlicht und einfach zu langwierig und zu langweilig. 1 Stunde und 32 Minuten hätte man auch mit mehr Content füllen (oder auch kürzen) können, hätte man so gestalten können, dass beim Zuseher Interesse geweckt (und vor allem aufrechterhalten) wird.

Von einem Dokumentarfilm erwartet man natürlich keine actiongeladenen durchgeknallten Szenen und auch keine Hochspannung, wie man sie von einem Thriller oder Psychodrama à la "Girl, interrupted" oder "Einer flog übers Kuckucksnest" kennt. Dennoch war der Spannungsbogen beinahe den gesamten Film hindurch flach, es gab keine Highlights, nicht mal die musikalische Untermalung (und gerade mit Filmmusik hätte man so vieles bewirken können) wurde adäquat eingesetzt.

Die Bildgebung selbst ist auch höchst eigenwillig, langatmig und nervenzehrend. In einigen Szenen (ja, die gab es leider mehrmals) musste ich mir beispielsweise Kaffeegeschirr eine gefühlte Ewigkeit lang anschauen, eine der Aufnahmen beginnt um 0:57:50 und endet um 0:58:25. Dazu die ganze Zeit über Geklimper als musikalische Untermalung.

Bei allem Sinn für künstlerische Freiheit, aber ich will mir nicht über eine halbe Minute lang alte Kaffeetassen anschauen und monotone Klänge anhören.

Diese Aufnahme war vergeudete Zeit, sowohl meine als auch des filmischen Materials, ja der gesamten filmischen Ressourcen. Und leider war es nicht die einzige Zeitverschwendung in diesem Film. Einige Szenen auf dem Klassentreffen beispielsweise hätte man entweder kürzen oder sogar völlig entfernen können, da sie weder eine Erklärung für die Erkrankung bieten noch den Krankheitsverlauf erhellen. Ja, man sieht Gamma inmitten ihrer ehemaligen Mitstudenten, man sieht sie lachen, plaudern, alte Fotos betrachten - kurzum, man sieht, dass sie zwischendurch (wenn der "Schnupfen im Kopf" gerade nicht akut ist) auch ein "ganz normales Leben" führen kann - dafür hätte allerdings auch eine kurze Aufnahme genügt. Oder man sieht Gamma in einem Raum sitzen und rauchen - und das ohne jegliche Handlung, ohne jegliche Kommunikation.

Welche Erkenntnisse soll der Zuschauer dadurch gewinnen? Oder geht es hier gar nicht um Erkenntnisse, jedenfalls nicht des Zuschauers? Ist das Ganze nur eine Art intellektueller Nabelschau, an der auch die restliche Welt teilhaben darf? (Falls ja: Was hätte dann die Welt davon?)

Das Thema selbst, eine Psychose, bietet sicherlich genug Spannungselemente für einen packenden Dokumentarfilm, der den Zuschauer zu fesseln vermag. Und die entsprechenden filmischen und dramaturgischen Fähigkeiten sollten ja gerade bei einer Regisseurin vorhanden sein, gerade sie sollte doch wissen, wie man einen Stoff packend verfilmt (ja, das geht auch bei einer Doku).

Erst in den letzten 20 Minuten entsteht eine atmosphärische Dichte, die mich mitreißt und die Welt da draußen vergessen lässt, die in mir den Wunsch weckt, mehr zu erfahren und den Film nicht in wenigen Minuten enden zu lassen. Erstmals verspüre ich emotionale Beteiligung, als Gamma ihrer verlorenen Lebenszeit nachtrauert und sagt: "Ich hätte Kinder haben können - statt Nervenzusammenbrüche", als eine Freundin und Mitpatientin "auspackt" und Interna aus dem Klinikalltag erzählt, von einer Beinahekatastrophe berichtet.

Die technischen Details:

Ich fand die Beleuchtung teilweise grenzwertig. Jedoch vermute ich, dass es sich hierbei um einen "Low-Budget-Film" handelt, somit fehlten vermutlich die Mittel für bessere Lichttechnik.

Aber jetzt kommts: Kameraführung und Schnitt waren wirklich unzumutbar. Die wackelige Kameraführung am Klassentreffen - ganz ehrlich, als Regisseurin hat sie doch sicherlich schon mal davon gehört, dass es Equipment namens Steadycam und Stativ gibt. Grad das Stativ haben sie nicht erst vorgestern erfunden, das gabs schon vor über 100 Jahren und kostet nicht die Welt.

Bei 1:00:45 rennen Leut durchs Bild, die nicht nur den Blick auf die Hauptdarstellerin verstellen, sondern auch den Film weder optisch noch inhaltlich aufwerten und nur wertvolle Zeit kosten. Hätte man den vorübereilenden Unbekannten und sein Kind nicht einfach rausschneiden können? Filmschnitt kann recht mühsam sein, das ist mir klar, vor allem, wenns professionell sein soll.

Und genau das fehlt mir an dieser Doku: Filmisch wirkt es überwiegend alles andere als professionell.

Darüber würde ich ja noch gnädig hinwegsehen, wenn es das Werk von Laien wäre.

Aber hier wird mehrfach darauf hingewiesen, dass Frau Gamma Bak Regisseurin ist. Somit sollte sie auch zumindest handwerklich-technisch einwandfreie Arbeit abliefern und nicht etwa wackelige Kameraführung, es sei denn, sie möchte "Cloverfield" Konkurrenz machen (dort hat das funktioniert).

Noch ein Wort zu den von anderen Usern hier mehrfach kritisierten Untertiteln:

Zum Unterschied von einigen anderen habe ich nicht die geringsten Einwände gegen den Einsatz der englischen Sprache, da ich des Englischen durchaus mächtig bin. Überdies sprach jede der betreffenden Personen ein gut akzentuiertes "proper english".

Fehlende Synchronisation hätte ich in diesem Fall sogar als Gewinn betrachtet, denn es stört mich umso mehr, wenn falsch synchronisiert wird und damit meine ich nicht etwa die dichterische Freiheit beim Transport einer schwer zu übersetzenden Redewendung von einer Sprache in die andere, sondern schlicht und simpel die falsche Anwendung der Groß- und Kleinschreibung.

Es ist enorm störend, wenn mitten im Satz Verben, Adverbien, Präpositionen und andere der Kleinschreibung zu unterwerfende Wortarten willkürlich großgeschrieben werden. Bedauerlicherweise war dies kein einmaliger Ausrutscher, sondern die falsche Großschreibung imponierte in nahezu jedem Satz.

Fazit: Ich werde diesen Film kein zweites Mal mehr ansehen.
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am 17. August 2012
Im Rahmen meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie wurde mir dieser Film sehr ans Herz gelegt und er war eine sehr gute Ergänzung zu vielen Fachbüchern. Allerdings ist die DVD schlecht ausgestattet, als ich nach ca. 1/3 des Films doch die Untertitel einblenden lassen wollte stellte ich fest, dass es kein Menü gibt, um einzelne Scenen anzuwählen und 'vorspulen' ist auch nicht möglich. Mir blieb nichts anderes übrig, als den Film erneut von vorne anzuschauen. Also auf jeden Fall vorher die Untertitel einstellen, es sei denn, man versteht Ungarisch.
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am 28. November 2013
Mit Abstand eine der schlechtesten DVDs die ich in meiner psychologischen Sammlung besitze. Aufmachung, Inhalt und Qualität sind eine Zumutung - weder ich noch meine Psychologieschüler konnten diese Doku überhaupt zu Ende sehen.
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am 1. Oktober 2012
Also mir gefällt die Doku nicht. Finde es das Geld einfach nicht wert. Muss jeder für sich wissen. Habe aber im TV schon besseres gesehen. Zum Glück habe ich die DVD gleich umgetauscht. Habe den Film geliehen bekommen.

Die Art der Interviews, der schlechte Ton, die Untertitel... Alles sehr billig.
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am 17. März 2015
Sehr langweilig und überhaupt nicht umfangreich. Schade um das Geld, eigentlich nur Interviews zu sehen in dieser DVD und diese meist auf einer anderen Sprache und nicht wirklich interessant.
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am 7. Juli 2012
Gamma Bak stellt mit diesem autobiographischen Film Lebensabschnitte vor, die von ihrer Psychose direkt bzw. indirekt gekennzeichnet sind.

Sie beleuchtet verschiedene Seiten, an denen sie sich entwickelt und waechst. Sie versucht zu verstehen. Sie interpretiert. Sie tastet, oft - wie es scheint - mit verbundenen Augen. Doch so ist es, wenn man sich auf unbekanntem Gebiet bewegt. Manches bleibt wohl auf der Strecke, verliert sich mit der Zeit und macht traurig. Dagegen entwickelt sich Unerwartetes zu einem foerdernden, hoffnungsvollen Lebensbestandteil.

Sie laesst ihr nahe stehende Personen zu Wort kommen. - Wie wichtig es doch ist, dass man von Menschen umgeben ist, die in solchen Krisen zu einem halten, Halt geben! Auch wenn sie nicht unmittelbar begreifen, was in einer psychotischen Phase ablaeuft. Schließlich werden sie in aller Regel ja auch davon ueberrascht. Nicht jeder Mensch, der sich mit einer Psychose auseinanderzusetzen hat, kann auf ein so foerderndes, menschliches Netzwerk verweisen.

Gamma Bak widerlegt durch diesen Film das Vorurteil so vieler Unwissenden, dass ein von einer Psychose betroffener Mensch kontinuierlich "ver-rueckt" zu sein hat.

"Die" Psychose gibt es nicht. Jeder Fall liegt anders.

Sehenswert!

Nachtrag:

Als ich diesen Film zum ersten Mal anschaute, erschien nahezu zeitgleich von der Deutschen Gesellschaft fuer Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde eine Pressemitteilung mit dem Titel "Arzneimittelreport: Alte Vorurteile gegen psychisch Kranke" (Stellungnahme Nr.12, 04.07.2012) und kurz zuvor veroeffentlichten Stefan Feucht et al. Antipsychotic drugs versus placebo for relapse prevention in schizophrenia: a systematic review and meta-analysis. Lancet (2012), doi: 10.1016/50140-6736(12)60239-6.
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am 3. Januar 2013
Wer sich interessiert mal die Welt von der Seite eines psychisch Kranken zu sehen, der sollte sich die Zeit dazu nehmen und diesen Film ansehen. Leider gibt es viel zu viele Vorurteile gegenüber psychisch Kranken, dabei kann es jeden zu jeder Zeit treffen, und das ohne Vorwarnung !!
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am 3. Januar 2013
Diese DVD gefällt mir nicht. Es wird zu viel englisch gesprochen. Die Untertitel sind zu kurz gefasst. Dvd erreicht mich nicht.
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am 19. Mai 2014
Diese DVD habe ich nicht gekauft, weil ich kein Interesse mehr daran habe. Es gibt bessere DVD's zu diesem Thema.
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