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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 12. Januar 2011
Die erste namhafte Veröffentlichung des Jahres 2011 ist gleich eine auf die die Freunde der Gruppe lange warten mußten. Über 6 Jahre Jahre sind es schon her, seit ,Pressure Chief' - das letzten Album von Cake mit neuem Material - erschien und wenn sich auch im Rest der Musikwelt vieles verändert haben mag, Cake klingen immer noch wie Cake.

Da sind Sie wieder - die Bontempi Orgel sounds, die schrammeligen Gitarren, die immer leicht an Mariachi's erinnernde Trompete und die fast phlegmatische Stimme mit dezentem zynischem Unterton von John McCrea.

Jetzt kann man einer so (relativ) jungen Band wie den Sacramentern natürlich Stillstand vorwerfen (bei Rock Dinosaurieren ist das ja eh ein Normalzustand), aber andererseits hat die Band ja einen wirklich einzigartigen Sound und Stilmix, den so bis jetzt auch noch niemand anderer gemacht bzw. kopiert hat und der sich immer angenehm vom sonst oft so ähnlich klingenden Indierock abhebt.

Apropos Stilmix - Blues, Pop, Folk, Country oft mit funkigen Grooves verfeinert, bestimmen auch diesen sechsten Longplayer und die notorischen Entschleuniger des Pop-Rock schaffen es trotzdem manchmal die Dinge auch packender und dynamischer anzugehen. Das obercoole ,Mustache Man (Wasted)' legt davon Zeugnis ab und weckt in Zusammenhang mit dem Titel auch gleich den Wunsch selbst Schnurrbartträger zu werden. Extrem groovy und tanzbar ist ,Long Time' dessen Instrumentalspur (vor allem der Baß) so klingt als würden die Stereo MCs ihre tracks jetzt im Indiepop Gewand aufnehmen. Gewohnt gemütlich geht's bei ,Got To Move' zur Sache, das mit seiner weinseligen Melodie fast zum Schunkeln zwingt. Ohrwürmer sind das aber fast alle songs hier und man ist geneigt zu sagen, daß das ihr kompositorisch stärkstes Album ist. Arrangementmäßig oder klanglich hat sich - wie gesagt - nichts verändert; genausowenig wie bei den cover-Motiven die immer ein wenig an alte Briefmarken erinnern.

,What's Now Is Now' ist dann ein sunny-californian pop song in dem es fiept und wabert, daß es nur so eine Freude ist. Das großartige Instrumental ,Teenage Pregnancy' begeistert wiederum mit seiner Bach/Beethoven meets Serienkrimi-Titelmelodie meets New Orleans Trauermarsch Konfrontation die nicht nur sehr unterhaltsam ist, sondern auch von zügelloser Kreativität und großem Humor zeugt.

Erwähnt werden soll auch noch ,Sick Of You' indem wieder der Cake-typische wie-durchs-Telefon-gesungene aber immer relaxte Sprechgesangs-Part eingebaut ist, der country waltz ,Bound Away' und das fast ergreifend schöne und augenzwinkernde 'The Winter'.

Auf jeden Fall ist ,Showroom Of Compassion' ein erfreulicher Auftakt für die Neuveröffentlichungen des Jahres 2011 zumal einem die Mannen aus Kalifornien mit ihrer ,nehmt uns nicht so ernst, wir tun es auch nicht'-Aura ja sowieso sympathisch sein müssen.
1616 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 17. Januar 2011
Das Warten hat ein Ende, die Tristesse ist vorbei.
Nach beinahe 7 Jahren Pause, ist jetzt Showroom Of Compassion auf dem bandeigenen Label Upbeat Records erschienen. Wobei das Wort Pause eigentlich falsch ist, denn CAKE waren nie weg. Sie waren nur nicht überall immer präsent. Auf ihrer Internetseite spiegelt sich ihr soziales und politisches Engagement munter wider und bei aller politischer Korrektheit, blieb da für die Produktion eines neuen Albums offenbar wenig Zeit.

Dass CAKEs Einstellungen zu Politik und Gesellschaft auch nicht zu einem spannungsfreien Verhältnis mit ihrem bisherigen Label SONY/Columbia geführt haben, dürfte kaum verwundern. Nachdem zunächst 2007 ein Album mit Raritäten und B-Seiten und im Jahr 2009 ihr Debutalbum auf dem neuen, eigenen Label wiederveröffentlicht wurde, bescheren uns CAKE einen verheißungsvollen Start ins Jahr 2011 und geben uns endlich wieder mit neuem Material die Ehre.

Und die Band tut dies in gewohnt souveräner Weise. John McCrea's unverwechselbare Stimme kolportiert auch wieder einen gepflegten ironischen Zynismus, der durch den ebenfalls gewohnt lässigen Stilmix sämtlich denkbarer Genres seine besondere Würze verliehen bekommt. Die Instrumentierung trägt dann ebenfalls noch ihren Teil dazu bei. Vincent DiFiore's Tromepeten- und Euphoniumspiel, sein Einsatz von diversen Keyboards, wie es in den Credits genannt wird, schließen die Benutzung auch von Spielzeuginstrumenten ein. Xan McCurdy und Gabriel Nelson vervollständigen mit ihren Gitarren den Sound von CAKE.

Federal Funding und Long Time bestätigen gleich von Anfang an den Eindruck, das die CAKE-Welt immer noch irgendwie in Ordnung ist. Und in Got To Move heisst es: "you have always got to move / you're racin' just to prove / that there is something new / in everything you do". Und das kann man CAKE nun wahrhaftig nicht vorwerfen...

Weitere Höhepunkte auf dem neuen Album sind für mich Mustache Man (Wasted), Sick Of You und Easy To Crash. Dass das einzige Instrumentalstück der CD den Titel Teenage Pregnancy trägt, darf ebensowenig als Zufall angesehen werden, wie die Verwendung eines Walzers im Countrystil auf Bound Away.

Auch wenn das alles auf eine gediegene Weise wohl vertraut und zeitlos klingt und manch ein Fan der ersten Stunde vielleicht etwas mehr Innovation einfordern möchte: Showroom Of Compassion ist ein CAKE-Album aller erster Güter und entwickelt nach mehreren Durchläufen hohes Suchtpotential. CAKE is not a four letter word...
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2015
Cake sind eine Band geblieben, die weder sich noch sonst jemand etwas beweisen müssen. Auch für dieses Album haben sie den ihnen eigenen Sound nicht kompromitiert und sind sich treu geblieben. Die Vielfalt der Kompositionen gibt ihnen recht, wer so viel Abwechslung bietet, muss sich nicht ständig neu erfinden und kann sich perfektionieren. Geblieben ist auch die Vorliebe für Texte, die zunächst banal erscheinen mögen, aber schmerzliche bis befreiende Wahrheiten transportieren. Neu ist hingegen, dass auf diesem Album zum ersten Mal das erste Stück am Schluss als Reprise wieder aufgenommen wird.
Wer mit Cake vertraut ist, wird das Album mögen.
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am 5. September 2011
Leider fand ich diese aktuelle CD von Cake nur mittelmäßig. Es gab meiner Meinung nach deutlich bessere (z.B. "fashion nugget" oder "comfort eagle"), aber auch schlechtere CDs (sorry, aber mit "motorcade of generosity" konnte ich nicht viel anfangen). Irgendwie fehlen "showroom..." die richtig mitreißenden und eingängigen Songs.

Insgesamt wird "showroom of compassion" wohl keine von meinen Lieblings-CDs, aber als Cake-Fan bereue ich den Kauf nicht.
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am 21. November 2011
Sehr schöne CD, hat 4 Lieder die sehr nach dem alten Cake gehen und neues MAterial das ebenfalls interessant ist. Habe die gerade live gesehen und es ist bemerkenswert die Art wie sie spielen. Noch besser als in der CD!

Eines muss man sagen: die CD hat leider kein Bonus-Track...
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am 1. Februar 2011
Super Scheibe! Als Liebhaber der ersten Stunde, kann ich sowohl Entwicklung, als auch den "typischen" Cake-Sound ausmachen.
Ich habe jedenfalls richtig Freude an dem Showroom of Compassion.
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am 22. November 2014
i receiced the item in excellent condition, fast shipment, friendly seller. all in all i am very happy with this transaction. thank you very much.
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am 10. Juni 2011
Steht Cake drauf, ist Cake drin. Was will man mehr als Fan? Ich freue mich auf das Konzert.
Absolut empfehlenswert.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Januar 2011
... haben kanadische Forscher eine Studie veröffentlicht, welche Musik nun offiziell und hochwissenschaftlich zum Rauschmittel erklärt und nachweist, dass durch den Genuß liebgewonnenen Liedguts reichliche Mengen des Glückshormons Dopamin im Körper umgeschlagen werden - Ergebnis: ekstatische Zuckungen (siehe auch: Tanz), glänzende Augen und das lautstark geäußerte Verlagen nach Erhöhung der Dosis.

Will sagen, damals, Mitte der Neunziger, galten die Songs von Cake aus dem sonnigen Sacramento als regelrechte Partydroge, keine noch so biedere Studentensause kam ohne die Covernummer "I Will Survive" von Gloria Gaynor aus, das komplette Album der Kalifornier, "Fashion Nugget", galt als fest gebuchte Größe im Ikearegal und der wissbegierige Auskenner schwärmte, bewaffnet mit Basecap und Schweinehälftenshirt, von der lässigen Mischung aus Mariachi, Indiechords und bösen Texten. Live waren die Jungs zwar ziemlich spannungsarm, was aber zur Attitüde passte - man wollte ihnen eigentlich ständig anerkennend auf die Schulter klopfen.

So war das damals. Vier bis fünf Platten und fünfzehn Jahre später hat sich eigentlich nichts Wesentliches geändert: Cake schrammeln immer noch ihren Westküstenstiefel herunter, die genannte Mixtur wird, soweit möglich, verfeinert und variiert, die Bläser blasen und die Geigen geigen, nun ja. Von musikalischer Schärfe und textlicher Bissigkeit haben sich die gemütlichen Kappenträger weitestgehend verabschiedet, fern die Zeiten von "The Distance", "Perhaps,..." und ähnlichen Knallern. Heute gibt's Kuscheliges (Got To Move), Hardcorecountry (Bound Away) und Instrumentals da, wo man nach bissigen Worten giert (Teenage Pregnancy) - "The Winter" glänzt fast am Ende mit der Zeile: "It's all behind you now, no moving on, ..." Ganz meine Meinung.
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