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am 28. Mai 2016
Es läuft gut für die Harvard-Absolventin Emilia Greenleaf. Sie verliebt sich in ihren Chef, den Juristen Jack Woolf (Scott Cohen), der sich für sie von seiner Frau, der Gynäkologin Dr.Carolyn Soule (Lisa Kudrow) trennt und sie heiratet, und mit der Geburt der Tochter Isabell scheint das Glück perfekt, doch die Kleine stirbt nach drei Tagen, plötzlicher Kindstod.
Dies darf jede Frau aus der Bahn werfen (Väter auch, pardon), aber jetzt kommt noch hinzu, dass der 8jährige Sohn aus erster Ehe William (CharlieTahan) ein altkluger Junge ist, dem Emilia nichts recht machen kann. Er ist offensichtlich aufgestachelt von der rachsüchtigen Ex-Ehefrau, die ihn überbehütend (overprotectif auf Deutsch) großgezogen hat und auch keine Gelegenheit ausläßt, Emilia als unfähige, nicht fürsorgliche und ihren Sohn nicht liebende und gar gefährdende Frau darzustellen.
Ein weiteres Problem ist für Emilia die offensichtliche Wiederannäherung ihrer schon lange geschiedenen Eltern. Der Vater hatte die Mutter jahrelang betrogen und die Familie verlassen, was Emilia nicht nur auf ihre Muter, sondern auch gegen sich selbst gerichtet empfindet, sie wird ungenießbar, und schließlich kommen auch noch Selbstvorwürfe hinzu, weil die Tochter in ihrem Arm an die Brust gehalten gestorben ist ("Ich habe sie erstickt!").
Als sich das Eheapar getrennt hat, ist es die Gynökologin, die Lisa davon überzeugen kann, dass das Kind nicht erstickt ist, sondern das Atmen eingestellt hat ((plausibel, gut recherchiertes Obduktionsergebnis, Kompliment an den Film!), aber der Sinneswandel der Ex erstaunt. Der Gatte bleibt noch unversöhnlich, Emilia habe alle gemein behandelt, aber im Rahmen der Hochzeit seiner Ex, zu der der Sohn nur gemeinsam mit Emilia möchte, lässt schließlich eine glückliche Patchworkfamilie entstehen.

Natalie Portman spielt zum Teil ergreífend, und auch Lisa Kudrow die kalte rachsüchtige Ex, die alles tut, ihre Nachfolgerin zu diskreditieren und dafür sogar den Sohn einspannt, sehr gut
Aber was für Gestalten sehen wir denn hier?
Dass Scott Cohen als Jack Woolf die Ausstrahlung einer Schaufebnsterpuppe hat, mag an mir liegen, er bleibt für mich auf jeden Fall blass.
Natalie Portman zeigt für mich bei dem Besuch der Party des Noch-Ehepaares, bei dem Lisa Kudrow die souveräne mondäne Gattin gibt und Natalie als Firmenpersonal früh zu gehen hat, ein Lächeln, das für mich signalisiert, sie wisse schon, dass sie der Frau den Mann wegnehmen will und werde (aber sicherheitshalber lässt sie sich schwängern), völlig unpassend, aber das hätte dem Regisseur auffallen müssen, Portman hätte auch anders spielen können, oder sollte sie etwa so ein Biest sein?
Völlig übertrieben ist die Rollle von Lisa Kudrow, die hier das das drastisch überzeichnete Klischee der rachsüchtigen verlassenen Frau spielen muss, deren Verhalten und Blicke Portman wie Lots Frau zum Erstarren bringen müssten. Das geschieht nicht ganz, aber dass Emilia den Drohungen der Mutter des Jungen als Harvardabsolventin so wenig entgegenzusetzen hat und auch der Jurist Jack so spät für klare Verhältnisse sorgt, lässt doch Zweifel an der Kompetenz aufkommen.
Fast noch schlimmer ist der besonders zu Beginn hölzern gespielte Sohn, der präpariert durch seine Mutter eigentlich anfangs nichts anderes zu tun hat, als die Stiefmutter zu provozieren, er mag intelligent sein, aber dass es ein Gesetz gebe, nachdem die im Alter von 3 Tagen verstorbene Tochter von Emilia noch gar kein Mensch gewesen sei, ist schon grenzüberschreitend, und auch unter Berücksichtigung der schwierigen Situation, zwischen Mutter und Stiefmutter zu stehen, um Emilia zu trösten hat er es bestimmt nicht gesagt, und das dürfte ihm auch klar gewesen sein.
Das Verhältnis zwischen Emilia und dem Stiefsohn entspannt sich mit der Zeit, das zeigt auch ein besonderes Bild der Patchworkfamilie, das die Exfrau wütend zerreißt, warum in der Situation Lisa jetzt der Verdacht kommt, sie könne am Tod der Tochter schuld sein, steht in den Sternen.
Und entlastet Carolyn Emilia gegen Ende, weil sie selber einen neuen Partnergefunden hat und von ihm schwanger wird? Hat diese positive Wende in ihrem Leben sie plötzlich Emilia gegenüber "gnädig" werden lassen?
Die Versöhnung am Ende geht Hopplahopp, verstehe sie, wer mag. Ich kann mit keinem Protagonisten der Patchworkfamilie etwas anfangen.

Doc Halliday
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am 19. März 2016
Die Geschichte ist zwar an sich interessant, aber leider - wie in amerikanischen Filmen so oft - mit sehr viel Bausch und überflüssigem Happy End erzählt. Die Figuren, besonderes die "böse" Ehefrau und das altkluge Kind sind total überzogen dargestellt und natürlich haben sich am Ende alle wieder lieb. Alles schon mal besser gesehen. Authentisch können leider nur wenige amerikanische Regisseure.
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am 18. Februar 2015
Dramaturgisch durchgehend spannend mit vielen interessanten Entwicklungen, voll von Enthüllungen und lebensnahen Gefühlen und Charakteren. Jede Minute hat mich angerührt. Ich kann "the other woman" nur empfehlen wenn man einen Film sucht, der schwierige Dynamiken und Gefühle realistisch, vielschichtig und wertungsfrei thematisiert. Betroffene erkennen sich darin sicher wieder - mir ging es jedenfalls so.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. April 2016
Der Film hat mich positiv überrascht.

Ich habe mich einige Male dagegen entschieden ihn zu gucken, weil ich mit einer Geschichte über eine Affäre gerechnet hatte, was mich weniger interessiert hätte.

Stattdessen ist es eine emotionale Geschichte über Beziehungen in einer Patchwork-Familie, die mich gefesselt hat.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 26. Februar 2016
Ein schöner Film über Liebe und Freundschaft über das Leben als Patchwork Familie. Viele traurige Momente, aber auch sehr viele schöne Momente. Auch für Menschen, die keine Kinder oder eine Patchwork Familie haben. Tiefgründige Story und tolle Schauspieler
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am 8. April 2016
Klassisches Drama, das ans Herz geht. Lisa Kudrow in ungewohnt fieser Rolle gefiel mir gut und Natalie Portman sowie ihr "Stiefsohn" porträtieren ihre Charaktere glaubhaft. Einzig die zeitlichen Sprünge gefallen mir nicht, da der Film mittendrin anfängt und dann immer mal wieder in die Vergangenheit springt.
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am 24. Oktober 2015
sehr guter Film! Lohnt sich eindeutig anzuschauen!
Erzählt die Geschichte klar und deutlich!
Wurde wunderschön umgesetzt!
Sehr mitreißend!!!
Danke für den tollen Film!
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am 19. August 2016
Zu Beginn etwas schleppend, aber zum Ende hin, sehr ergreifend und vor allem, nicht sooo vorhersehbar.

Frau sollte vielleicht Taschentücher parat halten :)
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am 18. Januar 2013
Echt ein toller Film, am Anfang dauert es etwas bis man drin ist. Sehenswert für Sie und Ihn, gerade wenn es ähnliche Situationen im Leben gibt.
Die Darsteller spielen großartig ihre Rollen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Februar 2012
Die Schwierigkeiten, denen man sich stellen muss, wenn man einen verheirateten Mann mit Kind liebt und ihn dann heiratet. Scheidung ist schwer und die Verbitterung der "im Stich" gelassenen Ehefrau richtet sich oftmals gegen die neue Frau. Gekränkt macht die die Exfrau der Familie über das gemeinsame Kind das Leben schwer. Für die neue Familie ist oftmals ein gemeinsames Kind, ein kleines Geschwisterchen, der Kit, der gegen diese Hasstiraden immun macht und der Familie den notwednigen Zusammenhalt stärkt. Bei der Totgeburt des Kindes zerbricht hier nicht nur das Herz der jungen Mutter, sondern auch die Beziehung - fast.
Sehr schön und warm dargestellt, welche Schwierigkleiten es in einer Patchworkfamilie gibt und welches Spannungsfeld diese darstellt.
In der Beschreibung steht was von komisch, was ich im Film nicht nachvollziehen kann. Ganz im Gegenteil, es ist eher dramatisch, weil so alles schief geht. Stress und das langsame Zerfallen der Beziehung ist auch nicht komisch. Dass sich die Exfrau dann plötzlich doch für ihre Rivalin stark macht, ist eine Wendung im Film, die etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt.
Alles in allem eine gute Unterhaltung, eine Umsetzung des Themas Beziehungsprobleme in Patchworkfamilien und den Einfluss der Expartner auf die Kinder - aber auch nicht mehr. Vielleicht vor allem interessant für Leute, die sich in ähnlichen Situationen befinden.
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