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am 30. Juli 2012
What starts as an interesting story unfolds into a brilliant saga of a family and its handling of matters which are not supposed to be spoken about. The characters have an authentic feel, historical and political events are woven into the personal stories of the characters in a credible way. I couldn't put the book down once I had started reading. And I will definitely read it again after a while. A brilliant book by a marvellous storyteller.
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2011
2004 wurde Alan Hollinghurst für seinen Roman Line of Beauty mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Und auch sein erstes Buch seit diesem Zeitpunkt hat es wieder auf die Longlist des diesjährigen Booker Prize geschafft. Auf der vor wenigen Tagen veröffentlichten Shortlist war "The Stranger's Child" dann aber nicht mehr zu finden, und das völlig zu Recht. Der Roman, der kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges beginnt und im Jahr 2008 endet, zieht sich gegen Ende doch arg in die Länge und ist auch nicht frei von Klischees.

England 1913: Auf dem Anwesen der Familie Sawles erwartet man gespannt den Besuch des Sohnes George, der in Cambridge studiert und den charmanten Dichter Cecil Valance zu Besuch mitbringt. Der Aufenthalt des Schreiberlings führt zu diversen hormonellen Verwirrungen. Daphne, die 16-jährige Tochter der Familie, verliebt sich in den Poeten und er sich auch in sie. Doch Cecil hat zeitgleich auch mit George was am laufen. Cecil steigt in den kommenden Jahren zum patriotischen Kriegsdichter mit nationalem Ruhm auf. Sein Tod am 1. Juli 1916, dem ersten Tag der legendären Somme-Offensive, an dem 20.000 britische Soldaten den Tod fanden, machen ihn zur Legende. Es ist vor allem das Vermächtnis Cecils und das weitere Leben Daphnes, welches in den folgenden Kapiteln bis hin zur Gegenwart im Mittelpunkt stehen.

Thematisch dreht sich dabei vieles um die Liebesgewohnheiten der Charaktere, wobei sich Hollinghurst vor allem auf schwule Beziehungen konzentriert. Die Darstellung der sexuellen Konventionen im Verlauf des 20. Jahrhunderts werden durchaus humorvoll und unterhaltsam dargestellt, können den Roman aber auch allein über die 564 Seiten tragen. Somit bleibt am Ende ein leichtes Gefühl der Enttäuschung und ein wenig Verwunderung, wie es dieser Roman überhaupt auf die diesjährige Longlist geschafft hat.
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am 3. Januar 2013
Das neueste Werk von Alan Hollinghurst ist sehr sorgfältig aufgebaut: Von einer breiten Schilderung der Ereignisse um einen bisexuellen Dichter der eduardischen Epoche vor dem Ersten Weltkrieg durch immer kürzer werdenden Schilderungen von Ereignissen, die sich immer weiter vom vermuteten Vater des im Buchtitel erwähnten Kindes bis zu einer Trauerfeier erstrecken, wird dem Leser eine Welt der Liebesverhältnisse und sozialen Gegensätze unterbreitet, die sich immer näher auf ihren Untergang hinbewegt. Ein Meisterwerk des Gesellschaftsromans à la Forsythe-Saga mit anderen, nämlich homoerotischen Vorzeichen.
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