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am 2. April 2012
Sein erstes Buch hat mir besser gefallen, aber auch das Zweite ist unterhaltsam, kurzweilig und manchmal sogar etwas lehrreich. Im ersten Band erschienen mir die Fälle authentischer, näher am tatsächlich Erlebten. Der Leser hatte den Eindruck, dem Strafverteidiger über die Schultern zu schauen. Im zweiten Buch sind die Fälle weniger authentisch bzw. offensichtlich nicht authentisch (wenn er das Innenleben eines kurz darauf Verstorbenen beschreibt). Diese Teile fand ich dann auch weniger gelungen. Einige Teile sind auch der Rechtsprechung netnommen bzw. klassische juristische Fragestellungen (die Frage ob die geprügelte Ehefrau die Arg- und Wehrlosigkeit des schlafenden Ehemanns ausnutzt). Da wurde dann noch ziemlich dick aufgetragen und ein Liebhaber ins Spiel gebracht.

Aber insgesamt empfehlenswert, wobei ich mit dem ersten Band anfangen würde.
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am 12. April 2013
Gut lesbare Kurzgeschichten ganz unterschiedlicher Fälle.
Besonders interessant finde ich die Beleuchtung der Tatsache, dass Alles im Leben zwei Seiten hat - auch Verbrechen.
Empfehlung!
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am 17. Oktober 2010
Das 1. Buch "Verbrechen" fand ich super. Nun kommen mir allerdings die Geschichten noch kürzer und eindimensionaler vor, als zuvor. Nach der Hälfte des Buches hatte ich kurz überlegt, das Lesen zu beenden. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass man nach einem Buch dieser emotionslosen und wertfreien Geschichten schon genug von diesen hat.
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am 25. April 2017
Sehr gut lesbarer Stoff, der zum Nachdenken Anlass gibt. Auch die übrigen Werke von Ferdinand von Schirach sind zu empfehlen.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. April 2012
von Schirachs Denkanstöße
Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger. Die Frage nach Schuld und Unschuld, der Blick in die Abgründe menschlichen Seins, das Nachdenken über die Justiz faszinieren immer. In diesem Buch trägt er in knapper Sprache, zuweilen fast skizzenhaft, Fälle vor, bei denen man sich immer wieder fragt, ob hier Wirklichkeiten beschrieben werden oder ob der Verfasser Fälle konstruiert hat, um auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen Da gibt es den Fall der widerlichen Vergewaltigung einer jungen Frau durch eine Musikergruppe, die kostümiert auftrat. Die schwer misshandelte Vergewaltigte konnte keinen der Täter identifizieren, und alle leugneten jegliche Schuld ab, so dass Freisprüche das Ergebnis waren und somit eine Untat ungesühnt blieb.
Fragwürdig auch der Fall des jungen Paares, das als junge Menschen asozial lebte und in dieser Zeit einen Mord beging, der den beiden nicht nachzuweisen war. Sie fanden dann endlich in eine normal bürgerliche Existenz, lebten 19 Jahren völlig einwandfrei. Aber durch die fortschrittlicheren Möglichkeiten der Spurensicherung wurden sie nun als Täter der früheren Untat überführt, zu einer Zeit also, in der sich nichts mehr mit ihrer Vergangenheit gemein hatten. Vor Gericht geladen, blieb ihnen nur die Selbsttötung als letzte Möglichkeit.
Wie schwierig ist die Situation für den Juristen, den Richter, wenn er Recht sprechen muss, weil er an die strikte Einhaltung von Gesetzen gehalten ist, obwohl er weiß, dass dieses Recht einem Menschen nicht gerecht wird. Das wird sehr deutlich am Beispiel der Frau, die über Jahre von ihrem sadistischen Mann misshandelt wird, bis sie ihn im Schlaf tötet. Dass dieser Fall in Wirklichkeit dann anders war, erfuhr Schirach später und der vernünftige Richter vielleicht nie.
Das Buch ist sprachlich ausgezeichnet. Schirach gibt Denkanstöße, Mehr nicht. Aber die sind sehr wichtig.
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am 16. März 2017
Das Buch handelt von den verschiedensten Fällen, in denen Ferdinand von Schirach der Verteidiger war. So gibt es da recht kuriose Fälle, in einem Fall wird beispielsweise der eigentliche Täter nicht verurteilt – wobei man hier ziemlich mitfühlen kann (ich möchte da gar nicht zuviel verraten). In einem anderen Fall geht schief, was nur schief gehen kann – und letztendlich klappt doch alles (hinsichtlich des Verbrechens) – und Nachweisen kann man dem Täter nichts…

Eine Freundin „warnte“ mich bereits vor diesem Buch, da sie ja weiß, dass ich solche Fallschilderungen a la Benecke gerne mag. Diese hier wären anders. Gut. Nun habe ich das Buch selbst gelesen. Die Fälle sind verschieden wie Tag und Nacht. Von Vergewaltigung mit verdrängter Schwangerschaft (sowie Geburt bzw. getötetem Kind) bis hin zu Drogendelikten ist wirklich einiges an Fällen im Buch vertreten. Diese Fälle schildert Ferdinand von Schirach äußerst sachlich und klar. Die Fakten werden wenig ausführlich, die Geschichten eher kurz und knapp erzählt. Dennoch sind die wichtigsten Details erhalten.

Aber die Fälle wirken eben sehr kühl, sehr traurig, erschreckend, wie die Realität eben ist. Dennoch finde ich es teilweise eher emotionslos, wie hier mit den Fällen umgegangen wird – im Vergleich zu Benecke gesehen. Dort erfährt man doch oft noch etwas über die genaueren Hintergründe der Tat. Natürlich gibt’s hier auch Hintergründe, diese werden jedoch maximal kurz und knapp ausgeführt – ausgeschmückt wird hier kein Satz.

Dieses Buch ist meiner Ansicht nach recht brutal – was eben durch die geschilderten Fälle so ist. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen, die Dinge werden so geschildert wie sie auch tatsächlich passiert sind. Nichts wird beschönigt (was ja auch nicht sein muss bzw. kann, denn es ist ja leider passiert).

Ich bin hier sehr unentschlossen, was eine Empfehlung angeht. Man muss sich schon für solche Fälle bzw. die Thematik über die verschiedensten Verbrechen interessieren. Ich vergebe 3 von 5 Sternen, generell interessant war das Buch, dennoch ist es oft recht kühl geschildert, wie ich finde.
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am 13. Februar 2017
Meine Meinung

Bekanntschaft mit Ferdinand von Schirach habe ich bereits mit seinem Theaterstück Terror gemacht, welches mich fasziniert hat. Nun habe ich mich für eines von vielen Büchern entschieden zu lesen, welche im btb-Verlag erschienen sind. Schuld beinhaltet 15 kurze Storys, die alle das gleiche Thema behandeln: Schuld!

Jede einzelne Story dieses Erfolgsautors sind Auslöser für moralische Fragen zwischen Gerechtigkeit, Justiz und dem Selbstempfinden, die einen an die Grenzen des möglichen Denkens bringt. Der Autor beschreibt viele unterschiedliche Situationen, in denen die Protagonisten, die allesamt kurz und knackig beschrieben wurden, an Scheidepunkten stehen, weil sie etwas getan haben, was sie nicht hätten tun sollen. Bei einigen Geschichten passiert dieses Unglück nur durch Zufall, andere wurden bei vollem Bewusstsein begangen. Und der Autor lässt fast immer den Leser mit der Frage zurück: „Ist die Verhaftung gerecht? Hat die Person das verdient? Was hätte passieren sollen?“ Ich sehe in diesem Buch auch eine kleine Kritik an die deutsche Justiz und an das deutsche Rechtssystem, denn in diesen Geschichten kann man schön sehen, wie die Antagonisten den Konsequenzen entgehen können. Ich habe mich oft geärgert, dass besagte Antagonisten ungeschoren davongekommen sind, es gab aber auch Stories, die so ausgingen, dass zu Unrecht verurteilte am Ende doch noch etwas Positives passiert ist, und auch hier sieht man wieder ein gesellschaftskritisches Thema: Schuld oder Unschuld. Wie kann man diese beiden vollkommen verschiedenen Begriffe klar differenzieren? Wie kann man sichergehen, dass ein Verurteilter unschuldig ist? Herr von Schirach hat hier ein sehr interessantes und zum Nachdenken anregendes Werk verfasst – bzw. Werke, die die Augen öffnen. Nun ist die Frage, ob das Buch nur zur Unterhaltung dient, oder für eine gewisse Botschaft existiert – und der Titel Schuld beschreibt diese Botschaft bereits bestens! Im Vordergrund stehen auch immer wieder die Menschenrechte, ohne die wir nicht leben können. Dies kenne wir bereits von Schirach’s Erfolgswerk „Terror“!

Fazit

Ein Buch, welches sehr interessante Stories enthält, die kritisch, aber unterhaltend zugleich sind. Schirach spielt mit dem Gefühl des Lesers, mit der Frage, ob man schuldig oder unschuldig ist, ob gerichtliche Schritte gerechtfertigt sind oder nicht. Sehr empfehlenswert für diejenigen, die sich mit dieser Frage gerne auseinandersetzen möchten. Klasse!
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am 28. April 2016
Der Erzählband "Verbrechen" von Ferdinand von Schirach, im Hauptberuf als Strafverteidiger tätig, war bei seinem Erscheinen im Jahr 2009 ein unglaublicher Erfolg. Das Buch ist längst verfilmt, der Autor mit namhaften Literaturpreisen ausgezeichnet. Im August 2010 folgte der zweite Band "Schuld". Ferdinand von Schirach stellt in fünfzehn literarisch aufbereiteten Gerichtsfällen die Frage nach Schuld und Sühne. Eine Antwort darauf gibt der Autor freilich nicht. Seine schmalen Erzählungen zeigen: Böses kommt auf leisen Sohlen. Misshandlung, Folter, Tod. Das Buch "Schuld" berichtet eindringlich von Grauen und Elend. Der Autor ist ein glänzender Stilist. Er schreibt in einer sehr lakonischen, stark ver-knappten Sprache. Kurz, hart und unerbittlich: da sitzt jedes Wort. Die Notizen aus den beschädigten Leben verstören. Ferdinand von Schirach beschönigt nichts, nirgends. Seine Erzählungen sind äußerst unangenehm. Aber er schildert die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, das ist leider alles so.
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am 24. März 2014
Sehr empfehlenswert, denn jede einzelne Geschichte ist unvergleichbar und spannend. Wer sich für Verbrechen verschiedenster Art und die Deutsche Justiz interessiert, sollte das Buch lesen.
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am 16. März 2017
Auf jeden Fall interessant ,spannend,habe das Hörbuch gebraucht bekommen,war als guter Zustand ausfegen worden,der Zustand war leider alles andere als gut,trotzdem noch genug bezahlt,CD Nummer 2 ging mit vielen Tricks ud Kniffen,CD Nummer 3 fast garnicht,Schade,Schade,der Punkt nur für prompte Lieferung ,auf keinen Fall kaufe ich nochmal gebrauchte Dinge
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