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TOP 500 REZENSENTam 28. Dezember 2011
Kaum hatte ich mit dem Buch angefangen, wollte ich es eigentlich nicht mehr zur Seite legen und habe es trotz Unterbrechungen in wenigen Tagen verschlungen.

Daß auf Reisen einiges schief gehen kann, weiß ich als begeisterter Weltenbummler aus eigener Erfahrung. Was aber aus Sicht eines Reiseleiters bei einer organisierten Bustour alles schief gehen kann, sprengte dann doch meine Vorstellungskraft.

Das Buch beginnt relativ harmlos mit Gästen, die nicht in der Lage sind, einer einfachen Wegbeschreibung zum ersten Hotel zu folgen oder in einem heißen Klima sich wenigstens so um die eigene Körperpflege zu kümmern, daß die Sitznachbarn im Bus nicht von dem Geruch in Ohnmacht fallen. Und steigert sich dann über eine der vermutlich schrägsten Hochzeiten in Las Vegas, Begegnungen mit einem wilden Bären und liebeshungrigen Ehefrauen schließlich zu einem Horror-Trip, bei dem Murphy's Law offensichtlich gnadenlos zuschlug und schiefging, was auch nur schiefgehen konnte.

Dennoch kann der Autor und Reiseleiter dem ganzen immer auch eine positive und vor allem lustige Seite abgewinnen und besitzt das Talent, die Ereignisse so zu schildern, daß man nicht nur das Gefühl hat, selbst dabei gewesen zu sein, sondern auch regelmäßig herzhaft lachen muß.

Er ist sich zudem nicht zu schade, eigene Fehler und Peinlichkeiten in die Sammlung lustiger Geschichten mit aufzunehmen und spart dabei auch nicht mit humorvoller Selbstkritik.

Ganz nebenbei erfährt man dann auch noch einiges an interessanten Details über den Südwesten der USA und die Eigenheiten seiner Bewohner. Da meine Frau und ich eine recht ähnliche Route vor einigen Jahren auf eigene Faust bereist haben, kann ich vieles anhand selbst gemachter Erfahrungen voll bestätigen. Unerwartet komisch waren auch seine Erfahrungen als Reiseleiter mit amerikanischen Touristen und vor allem Touristinnen in Deutschland, die u.a. regelmäßig ihre Lockenstäbe im deutschen Stromnetz zum Glühen zu bringen scheinen. Eigentlich sind wir ja überzeugte Individualreisende, aber trotz der vielen Pannen und Mißgeschicke bekommt man nach der Lektüre des Buches regelrecht Lust, den nächsten Urlaub auch einmal als Teilnehmer einer Bustour zu verbringen.

Aus meiner Sicht ist das Buch sowohl geeignet für Leute, die an einer Busreise durch die USA interessiert sind, sich aber bisher noch nicht ganz dafür entscheiden konnten oder sich schon einmal auf die anstehende Tour vorbereiten möchten, wie auch für ehemalige Bustouristen, die ihre Erinnerungen einfach wieder aufleben lassen wollen. Und sowieso für alle, die Spaß an witzigen Anekdoten haben, die gekonnt auf unterhaltsame Art vorgetragen werden. Ich bin mir sicher, daß Reisen mit Oliver Tappe als Reiseleiter definitiv alles mögliche, aber keinesfalls langweilig sein dürften.

Was ich jedoch sehr schade fand: daß das Buch bereits nach 216 Seiten zu Ende war. Ich hätte gerne noch weitere hundert Seiten mit lustigen Episoden aus dem Alltag eines Reiseleiters gelesen. Vielleicht beglückt uns der Autor ja irgendwann mit einer Fortsetzung von "Hopp! Hopp! Es geht weiter."
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am 17. September 2014
Schon der erste Teil - Hurra die Deutschen kommen - war witzig, der 2. Teil ist es ebenso. Das Buch vermittelt gute, interessante und humorvolle Einblicke in (unter anderem) amerikanische Hotelgepflogenheiten, deutsche Touristeneigenheiten und so ganz nebenbei befindet man sich in einem 'Roadmovie' - Super unterhaltsam zu lesen!!!
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am 20. Mai 2011
Ich habe mir das Buch als Vorbereitung für meine bevorstehende Busrundreise durch die USA heruntergeladen und konnte meinen Kindle einfach nicht mehr ablegen. Zum Teil musste ich laut lachen, so witzig waren die Ausführungen des Autors. Einfach herrlich, wie sich Herr Tappe den Reiseleiterstress von der Seele schreibt.
Jedem Tag der Reise ist ein eigenes Kapitel gewidmet und man kann den Verlauf der Strecke sehr gut nachvollziehen. Es ist fast so, als wäre man im Bus dabei. Da ich schon einmal in den USA war, kann ich viele Dinge sehr gut nachvollziehen. Besonders interessant finde ich auch die Vergleiche zwischen Deutschen und Amerikanern und die unerwartet vielen Informationen über die einzelnen Stationen der Reise, die von Los Angeles über die Nationalparks des Westens nach Las Vegas und San Francisco führt.
Ich kann das Buch allen empfehlen, die gern mal hinter die Kulissen einer organisierten Reise blicken wollen! Echt witzig!
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am 23. April 2017
Grundsätzlich eine interessante und leichte Lektüre, wenn man Reisen im allgemeinen mag und vor allem auch Interesse an einer Reise an der Westküste von Amerika hat. Allerdings wirken die kleinen Anekdoten sehr künstlich und ausgeschmückt. Vor Allem muss ich aber anderen Kritiken hier zu stimmen: Der Autor bemitleidet sich eine Spur zu viel und der Humor im Buch geht fast vollständig auf Kosten der Frauen. Schade.
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am 27. April 2015
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und freue mich auf die Fortsetzung.
Lustige Geschichten in einem lockeren Schreibstil.
Von mir klare Empfehlung.
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am 7. Juni 2013
Spannend und abenteuerlich schildert Oliver Tappe ganz sympatisch von den Höhepunkten seiner Arbeit als Reiseleiter.
Dieses Buch ist absolut eine „Reise‟ wert.
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am 10. Juni 2014
Ich komme gerade von einer 19tägigen USA Busrundreise durch den Westen und mein Reiseleiter war Oliver Tappe. Dieses Buch spiegelt alles wieder:). Ich habe Tränen gelacht. Oliver ist ein göttlicher Reiseleiter, die Rundreise mit ihm war ein großes Vergnügen. So wie er das Buch geschrieben hat, so ist er wirklich. Einen herrlichen Humor und er kümmert sich um alles. Es war ein großes Vergnügen,mit ihm Amerika zu erleben und dieses Buch ist ein tolles Leseerlebnis. Jeder, der schon einmal eine Busrundreise gemacht hat, wird sich in vielen Dingen selbst erkennen. Und für welche, die noch nie in Amerika waren, ist es eine schöne Anregung, dieses tolle Land zu besuchen.
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am 6. Oktober 2011
Für mich macht`s die Mischung aus humorvoll geschriebenen Anekdoten und die wirklich interessanten/ informativen Beschreibungen von Land(schaften) und Leuten. Wirklich gelungen - auch für diejenigen zu empfehlen, die noch nicht in den Staaten waren (und dieses auch nicht vorhaben).
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am 15. Dezember 2013
Ich habe dieselbe Reise vor etlichen Jahren gemacht und konnte so richtig alles nachvollziehen.
Einige der Mitreisenden erinnerten mich an meine Mitreisenden.
Schön, von den Orten zu lesen, die auch wir besucht haben und vom Stress, den eine solche Reise mit sich bringt.
Das schlimmste ist wirklich, dass man aus dem Koffer leben muss und dabei immer alles in Unordnung gerät.
Wir hatten eine tolle deutsche Reiseleiterin und einen tollen amerikanischen Busfahrer, der zwar schon ziemlich alt, aber sehr erfahren war.

Das Buch kann Leute wirklich gut auf Dinge einstellen, die einen erwarten.
Man merkt zwar, dass der Autor kein Schriftsteller ist. Er schreibt halt, "wie ihm der Schnabel gewachsen ist".
Aber wirklich unterhaltsam und eine nette Lektüre zu einem günstigen Preis als Kindl Version.

Und übrigens, man trifft sich oft wirklich zweimal. Auf dieser Reise haben meine Mutter und ich unseren Reiseleiter aus Florida am Fishermans Wharf in San Francisco getroffen,
der dort mit einer anderen Gruppe unterwegs war. Und auf vielen anderen Reisen ist mir Ähnliches passiert. Allerdings machen wir unsere Rundreisen (inzwischen mit Mann) nur noch
auf Kreuzfahrtschiffen, denn dann hat man sein Hotel dabei.

Bin gespannt, wie das Buch meinem Mann gefällt, der auf dieser Reise nicht dabei war, weil er sich den Stress nicht antun wollte.
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am 28. Oktober 2013
Man merkt dem Autoren an, dass ihm sein Beruf Spaß macht, er das Herz am rechte Fleck trägt und gleichzeitig zu seinen Gästen wie auch zu seinem gastgebenden Land trotzdem eine ironische Distanz hat (wo nötig).

Ich finde das Buch wegen dieser Mischung, und weil es immer wohlwollend geschrieben ist, großartig. Daneben verknüpft Tappe wunderbar die Reiseziele mit den Episoden, Porträts seiner Pappenheimer und praktischen Tipps zu Land und Leuten.

Das Buch hätte von mir fünf Sterne bekommen, wenn noch einmal jemand rübergeschaut hätte ... und dieses Buch hätte es eben verdient! Leider strotzt das Buch vor sprachlichen Floskeln, die man leicht hätte ausmerzen können. Und immer, wenn die Wendung à la "desto oller, desto doller" auftaucht, sträubt es sich in mir. Das aber sind Petitessen, und so bleibt das Buch eben auch, wie man so schön sagt: authentisch.
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