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am 2. März 2008
Der Film aus dem Jahre 1986 basiert auf einer Geschichte
von Stephen King (~Die Leiche~), die im gleichen Jahr
erschien. ~Stand by Me~ erzählt rückblickend die Kind-
heitserinnerungen eines Schriftstellers (gespielt von
Richard Dreyfuss, bekannt aus der ~Weiße Hai~). Er er-
zählt von einem toten Jungen der irgendwo im Wald liegen
soll und vom Zug überfahren wurde. Es ist Sommer 1959 in
der amerikanischen Kleinstadt Castle Rock. Vier Freunde
im Alter von 13 Jahren machen sich auf ihn zu finden.
Die 4 kommen aus unterschiedlichen sozialen Schichten
und können verschiedener nicht sein und doch sind sie
Freunde. Wir haben den sensiblen Gordie (gespielt von
Wil Wheaton ~Enterprise~), seinen besten Freund Chris
(sehr talentiert River Phoenix), der etwas zurückge-
bliebene Teddy (Corey Feldman) und der etwas beleibte
Vern (man erkennt ihn wohl nur an den Augen, aber es
ist tatsächlich Jerry O Connell :-), bekannt aus
~Tomcats~ oder ~Sliders~) Desweiteren spielen Kiefer
Sutherland und John Cusack in Nebenrollen.

Regisseur Rob Reiner inszenierte ein einfühlsames Drama
mit toll harmonierenden Jungdarstellern und zeitlosen
Themen wie Freundschaft, Familie, Charakterbildung,
Selbstachtung und Tod. Die tolle Musikuntermalung ist
passend, allen voran der Titelsong von Ben E. King.

Man fühlt sich unweigerlich an die eigene Kindheit
erinnert...

Die letzte Bemerkung des Schriftstellers im Film, die ich
sehr treffend fand, war:
"Solche Freunde wie damals hatte ich später nie wieder"
22 Kommentare| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2005
Wer Stephen King liest und auch auf auf seine Verfilmungen steht, wird diesen Film ohnehin lieben, alle anderen die noch keine große Erfahrung mit seinen Werken gemacht haben, können gerne weiterlesen.
In "Stand by me - Das GEheimnis eines Sommers" geht es mehr denn je um Zusammenhalt, Freundschaft und Nostalgie und den schönsten Sommer der Kindheit, als um das zentrale Thema des Streifens, einen toten Jungen zu finden, den ein Zug überrollt haben soll. Die Kleinstadt Castle Rock - in der übrigens verschiedene Stephen King Romane und Verfilmungen (u.a. Needful Things) spielen - ist ein idyllisches von der AUßenwelt abgeschntittes kleines Provinznest mit nur 1200 Einwohnern. Doch für Gordy und seien Freunde bedeutet es die Welt. Hier verbringen sie ihren letzten gemeinsame nSommer bis die Zukunft sie trennen wird.."
Der Film besicht vor allem durch seine einzigartige Atmosphäre und die kindlichen Dialoge der vier Freunde. Jeder fühlt sich zurückerinnert, an seine Clique in der Jugendzeit. Man kann sich mit jedem der Charaktere identifizieren und der Erzählstil wechselt oft von Drama zu Komödie und zur Grotesken (Gordys Geschichte im Wald).
Für mich bedeutet der Film sehr viel, da er mich näher zu Stephen King und seinen anderen Romanen geführt hat, meiner Meinung nach ist Stand by me die vielleicht beste Romanverfilmung seiner Bücher. Es ist ein Film der ohne jegliche Actionspektakel aufkommt, es ist viel zu schön in die Welt und Lanschaften rudn um Castle Rock einzutauchen, die Charaktere zu analysieren und einfach während des Filmes in Erinnerung schwelgen.
Ein Pflichtkauf!!!
und wer das Buch zum Film will, darf nicht den Fehler machen und nach "Stand by me" in Buchform suchen, der Titel heißt "The Corpse - Die Leiche" und findet sich im Kurzgeschichtenband Frühling,Sommer,Herbst und Tod"
Wer das Buch liebt wird den FIlm lieben und andersrum
5 VOLLE STERNE für dieses Meisterwerk!
22 Kommentare| 59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 22. Dezember 2002
Stand By Me ist wohl eine der schönsten Geschichten über Freundschaft, die es gibt. Bei jedem, der diesen Film ansieht, werden mit 100%iger Garantie Erinnerungen an die eigene Kindheit wach. Denn wer hat sich noch nicht auf ein Abenteuer begeben (sei es auch noch so klein gewesen), und fand das damals schrecklich aufregend? Wer kennt das nicht, dass es in einer Clique Streitereien am laufenden Band gibt, man aber doch weiss, dass eben diese Personen die einzigen sind, auf die man sich in jeder Situation verlassen kann? Nur wahre Freunde können einem dieses Sicherheitsgefühl geben, das mit diesem Film absolut glaubwürdig vermittelt wird. Das Abenteuer an sich - vier Freunde begeben sich auf eine kleine Reise, um die Leiche eines Jungen in ihrem Alter zu finden, und dadurch zu lokalen Helden zu werden - steht eher fast schon im Hintergrund, denn bei Stand By Me kommt es eben mehr auf die Freundschaft an sich an.
Ein toller Film, der einen regelrecht verzaubert und in seinem Bann hält, und der nichts zu wünschen übrig lässt. Höchstens den Wunsch, noch einmal Kind sein zu dürfen...
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am 21. Mai 2007
Story:

Castle Rock 1959: Ist schon 'ne lange Zeit her, aber nur wenn man Zeit in Jahren misst...

Mit diesem Satz fängt Stephen King's Verfilmung des Buches "The Body" richtig an. Gordie, Teddy, Chris und Vern, 4 Freunde im Alter zwischen 11 und 13, machen sich auf den Weg den vermissten jungen Ray Brower zu suchen, der vom Blaubeerplücken nicht wieder zurück kam.

Von dem Wunsch beflügelt, nach dem Fund als Helden gefeiert zu werden, vergessen sie wie gefährlich es alleine draußen sein kann.

Jedoch sucht noch eine Andere Gruppe nach dem Jungen...

Kritik:

Genial! Mit diesem Wort kann man die wohl Beste King-Verflimung beschreiben! Der Film lässt Jugenderrinerung aufblühen und erzählt eine wunderschöne Geschichte von Freundschaft und Abenteuer.

Die Besetzung hätte besser nicht sein können. River Phoenix (Sneakers - Die Lautlosen) und Will Wheaton (Star Trek - The Next Generation) gaben hier ihr Schauspieldebut. Für Jerry O' Connell (Scream 2) und Corey Feldman (Die Goonies) fing ebenfalls eine neue Welt an!

Zur DVD:

Leider kommt jetzt der negative Part des ganzen!

Die DVD muss sich mit einem Musikvideo, einem Making-Of (dafür einem sehr langen und ausführlichen!) und der Filmographien der Darsteller zufriedengeben. Insgesamt ist alles sehr mager ausgefallen.

Das Bild geht in Ordnung. Nichts besonderes. Die Farben sind zwar relativ kräftig fallen aber trotzdem nicht über den durchschnitt.

Der Ton ist sehr enttäuschend. Es gibt zwar 5 Tonspuren (Englisch, Deutsch, Französisch, Italnienisch und Spanisch) diese sind allerdings alle nur im Monoformat auf dieser DVD, welcher auch noch sehr schlecht ist. Liebe Leute von Columbia, da hätte man sich mehr Mühe geben können!

Fazit:

Alles in einem ist die DVD nicht das Wahre. Der Film bleibt unbestritten genial, hätte aber eine bessere Ausführung verdient!

Allerdings sorgt der Film mit der genialen 50er Jahre Musik ala "Lollipop" und "Great Balls Of Fire" für gute Laune und weckt die eigenen Kindheitserrinerungen.

Sollte man gesehen haben!
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am 6. Mai 2001
"Stand by me-Das Geheimnis eines Sommers" ist einer der besten Filme die ich jemals gesehen habe. Die Geschichte über eine Jungenfreundschaft in den Wirtschaftswunder verklärten 50er Jahren ist eine der mit Abstand genialsten die jemals verfilmt wurden und besitzt eine Intensität, die sie vor Allem aus dem großartigen Spiel der Hauptdarsteller River Phoenix (Chris) und Wil Wheaton (Gordie) zieht, obwohl beide nicht älter als ihre Charaktere sind. Trotz der auch enthaltenen lustigen Stellen (unter anderem die Geschichte vom Kuchen-Wettessen), sind die wirklich großartigen Szenen die ernsthaften. So zum Beispiel wenn der scheinbar abgebrühte Chris dem von seinem Vater vernachlässigten und offenbar von Selbstmordgedanken geplagten Gordie unter die Arme greift und ihn bestärkt Schriftsteller zu werden. Das die, insgeamt vier, Freunde sich auf der Suche nach der Leiche eines Jungen befinden macht die Situation nicht gerade besser. Auch die Szene in der Gordie den Stadt bekannten Halbstarken (Kiefer Sutherland) und dessen Drohungen widersteht und das unfreiwillige Bad im Blutegel verseuchten Wasser sind große Klasse. Eine absolute Meisterleistung Wil Wheatons. Das Ende (den Ruhm nicht einzustreichen und die Leiche von der Polizei bergen zu lassen) zeigt die Größe die die Vier auf ihrer Reise erst erlernen und dann unter Beweis stellen müssen. Durchaus erstaunlich ist, dass Gordie der einzige sein wird, der trotz schlechter Vorzeichen, seinen Weg macht. Alles in allem ein "kleiner", aber feiner Film mit großen Momenten und Emotionen, die man von amerikanischer Massenware nicht gewohnt ist. Eine Geschichte die man sich immer wieder anschauen kann und auch wenn ich sie die letzten Fünfzehn Jahre nicht mehr gesehen habe, nie vergessen werde. Empfehlung: unbedingt kaufen und auch das Original-Buch von Steven King und der Soundtrack mit Ben. E. Kings Originalversion von "Stand by me" sind zweifellos ihr Geld wert.
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am 3. November 2007
"Stand by me" ist, obwohl über 20 Jahre alt, ein ganz besonderes guter Film. 1986 gedreht, spielt er Ende der 50er in der Gegend eines amerikanischen 1000-Seelen-Ortes und handelt von einer Expedition vierer Freunde. Hervorragende Schauspieler, wobei jeder seine individuelle Rolle innerhalb der Jungenfreundschaft wirklich überzeugend vertritt - Gordie der schlaue geistige Führer, Chris der herzensgute Verantwortungsbewusste, Teddy der risikofreudige Draufgänger, Vern der kleine dumme Mitläufer - aber alle wirkliche Freunde, trotz Streit sich immer wieder vertragend und helfend. Die inhaltliche Aussage des Films "die besten Freunde waren die, die man als Junge hatte" wird anhand eines Abenteuers so eindrücklich vermittelt, dass das eigentliche Geschehen mehr oder weniger unwichtig wird - die Freunde und ihre Freundschaft rückt in den Mittelpunkt. Die Jungenfreundschaft scheint so ganz natürlich und doch so unnachahmlich schön, man geht trotz temporärer Differenzen letztlich doch gemeinsam durch Dick und Dünn. Ohne Ausschmückungen, ohne Schönreden, ohne Grausamkeiten, aber mit Späßen, Sorgen, Leichtsinn der Jungs, mit Szenen a la "alle auf einen" ebenso wie echten Freundesgesprächen unter vier Augen. Eine Zeit ohne Fernsehen, PC, Chat, eine Zeit, in der noch wirklich erlebbare Qualitäten Jungen freundschaftlich verband.

Ein sehr sehenswerter Streifen, nichts Oberflächliches, nichts nur Vorgespieltes. Weder tiefenpsychologisch, noch zu romantisch, noch an Historie oder Handlungsvorgaben gebunden, eben echt. Alles ist schlüssig, passt zusammen, ist ausdrucksstärker als man es in irgendeiner Rezension schreiben könnte. Daher: Selber anschauen!

Zusatzfeatures: Interview mit Autor Stephen King, Regisseur Bob Reiner und einigen der Actors (leider starb River viel zu früh...*), Kurzinfos zu diesen sowie Musikvideo "Stand by me". Wem das nicht reicht: Allein der Film ist den Kauf wert!

------- in memoriam: River Phoenix -------
* Der in dem Film grandiose River Phoenix (15, wirkt jünger) weist echte Parallelen des gespielten Chris zu seinem eigenen Leben auf: Aus nicht einfachen familiären Verhälnissen kommend, schafft er den Sprung in ein ordentliches Leben und stirbt am Ende doch durch Gewalt. River starb (ärztlich bewiesen) nicht, wie oft zu lesen, an einer Drogen-Überdosis. Sein Tod mit 23 war ein verschleierter Racheakt der Sekte, in der er groß werden musste und die ihn als Kind ab 4 missbrauchte - was er viel später einmal in einem Interview erzählte. Allein der Todestag (Halloween 1993) zeigt ein markantes Datum im Zusammenhang mit Sektenmorden. River, wir vermissen dich... Umso wichtiger, sein Andenken in Form seines wohl besten Filmauftritts zu besitzen: "Stand by me".
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am 1. Januar 2014
Bild und Ton wurde ,meiner Meinuing nach sehr gut "rausgeputzt."Man hat es sogar geschafft,aus einem Mono Ton(!) einen wunderbaren 5.1 zu basteln. Übrigens ohne neue Synchro und so. Geht also doch. Extras sind sehr informativ. Klasse !
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am 13. September 2004
Ich bin ein großer Filmliebhaber mit einer großen Filmsammlung, und doch gehört "Stand by Me" zu den von mir mit Abstand am öftesten gesehenen Filmen (und er ist mein persönlicher Lieblingsfilm).
Ich weiß nicht mehr, wann ich "Stand by Me" zum ersten Mal gesehen habe, denn der Film wurde 1986 gedreht und ich wurde 1985 geboren. Ich weiß nur, daß ich ihn damals im Fernsehen gesehen habe (da müsste ich 7 oder 8 gewesen sein) und ich so begeistert von ihm gewesen sein muß, daß ich, als ich ihn durch Zufall zum zweiten Mal sah (ein paar Jährchen später), mich noch genau an ihn erinnern konnte. Beim dritten Mal habe ich ihn dann aufgenommen und als die DVD raus kam war es für mich selbstverständlich, mir diese dann auch zu holen.
Ich finde, daß das Buch von Stephen King "The Body" (welches ich natürlich auch gelesen habe) hervorragend umgesetzt wurde. Besonders gut finde ich aber das Feingefühl bei der Besetzung der Charaktere, denn nur durch das hervorragende Spiel dieser wird der Film zu etwas Besonderen. River Phoenix, Wil Wheaton, Corey Feldman und Jerry O'Connell spielen ihre Rollen so realistisch, daß man ihnen jedes einzelne Wort, welches sie im Film sagen, glaubt. Besonders schön finde ich die Szene zwischen Chris (River Phoenix) und Gordy (Wil Wheaton) nachts am Baum, als Chris Gordy die Wahrheit über das gestohlene Milchgeld erzählt. Ich bekomme jedes Mal eine Gänsehaut, wenn ich diese Szene sehe.
Die Extras auf der DVD sind auch klasse: Es gibt u.a. ein langes Interview mit den Darstellern (mit Ausnahme von River Phoenix, der ja tragischer Weise im Alter von 23 Jahren starb) und Rob Reiner aus dem Jahre 2000 sowie das Musikvideo zum Film ("Stand by Me" von Marvin Gaye; in dem Musikvideo spielen auch River Phoenix und Wil Wheaton mit).
Ich schaue mir den Film auch heute noch regelmäßig an (auf englisch, da das Spiel dadurch besser rüber kommt) und bis jetzt hat er nichts von seiner Magie auf mich verloren. Also falls Ihr den Film noch nie gesehen habt: Absolut sehenswert (für Kinder aber auch Erwachsene)!
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am 12. Oktober 2006
"Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers" ist ein wunderschöner Film über das Erwachsenwerden. Er entführt in die Zeit, in der man noch sorglos Spaß hatte, neugierig war und Freundschaft einfach alles bedeutete.
Die vier Hauptcharaktere könnten gar nicht unterschiedlicher sein.
Da ist zum einen Gordie (Wil Wheaton), der vor kurzem erst seinen älteren Bruder Dennis verloren hat. Dieser Verlust quält ihn sehr, aber viel schlimmer für ihn ist die Tatsache, dass er nun zu Hause schlichtweg ignoriert wird, da Dennis immer derjenige war, der bevorzugt wurde. Gordie ist ein äußerst sensibler Junge, der auf den ersten Blick gar nicht in diese Gesellschaft, in der er sich befindet, zu passen scheint. Er ist sehr intelligent und ein großes schreiberisches Talent.
Chris (River Phoenix) sticht vom ersten Augenblick an als der Anführer hervor. Er kommt aus einer schlechten Familie und ist dadurch gebrandmarkt, da seine ganze Umgebung eine voreingenomme Meinung von ihm hat. In den Augen der meisten ist er einfach nur ein weiteres verdorbenes Kind. Aber in ihm steckt sehr viel mehr. Er hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, ist ein guter Streitschlichter und ein Freund, auf den man sich immer verlassen kann. Er und Gordie haben eine ganz besondere Beziehung zueinander, denn Chris ist derjenige, der Gordie zeigt, dass er nicht mit seinem Bruder verglichen werden kann, weil er ein völlig anderer Mensch ist.
In Teddy (Corey Feldman) erkennt man sofort die tragische Figur, die er verkörpert. Sein ganzes Aussehen mutet schon merkwürdig an und es wird schnell klar, dass der Junge einfach nur verrückt ist, was nicht weiter verwunderlich ist, da sein Vater in einer Anstalt sitzt. Er begeistert sich sehr für das Militär und hat einen Hang zu risikoreichen Aktionen. Chris' Aussage ("Der Junge wird keine 20.") scheint sehr treffend.
Zuletzt wäre Vern (Jerry O'Connell) zu nennen, der etwas dickliche und tollpatschige Junge, der für die meisten Lacher sorgt. Er ist recht zerstreut und wird von seinen Freunden oft auf eine liebevolle Art und Weise aufgezogen. Man kann durchaus sagen, dass Vern der wohl am wenigsten mit Intelligenz beschenkte ist und dadurch auch am unreifsten wirkt. Trotzdem ist er in keinerlei Weise überflüssig.
Die Besetzung dieser vier Jungen könnte gar nicht besser sein. Man hat die Kinder in den Castings bestens ausgewählt, weil man darum bemüht war, solche auszusuchen, die sich für den Film nicht großartig verstellen brauchten, weil sie eben schon einen ähnlichen Charakter hatten wie ihre Filmfiguren.
Natürlich dürfen die obligatorischen Bösen nicht fehlen, hier dargestellt durch ältere Jungs (z.T. auch Geschwister der Hauptcharaktere), allen voran Kiefer Sutherland als der grausamste von ihnen. Er verkörpert die Rolle wirklich überzeugend und man nimmt es ihm ab, wenn er eine Drohung wie "Das werdet ihr bezahlen!" ausspricht.
Die Handlung des Films ist schnell erzählt und bietet keine Spannung (außer vielleicht die Frage, ob sie die Leiche finden oder nicht), aber meiner Meinung nach ist sie vollkommen nebensächlich. Im Vordergrund steht nämlich die Freundschaft der vier Jungens und ihre Beziehungen untereinander.
Eine zusätzliche tragische, aber zugleich schöne Note wird dem Film durch die Rahmenhandlung verliehen.
Die Sprache, die die Jugendlichen benutzen, ist natürlich so locker wie möglich und sehr authentisch. Stellenweise ist sie außerdem sehr belustigend und man denkt vielleicht daran zurück, dass man sich früher selbst mit den eigenen Freunden über solche belanglosen Dinge unterhalten hat.
Im Großen und Ganzen ist dieser Film sehr stimmig und gefühlvoll. Ernste Gespräche wechseln mit heiteren Albernheiten ab und verleihen somit Authentizität.
Die Protagonisten sind schnell ans Herz gewachsen und man lacht und leidet mit ihnen.
Es ist wirklich ein Film, zu dem man immer wieder gerne greift, und der mit Sicherheit bald zu den eigenen Favoriten zählt.
Die Anschaffung lohnt sich also.
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am 8. Oktober 2014
Der Titel,das Geheimnis eines Sommers trifft die Geschichte auf den Punkt.
Vier Jungs machen sich auf die Suche nach der Leiche eines Jungen "Ray"der zum Blaubeerpflücken ging und nie mehr Nachhhause zurückkehrte.
Das ist wohl die Story.
Aber all die Kleinigkeiten,Genauigkeiten und Dramatisierung die von Diesem Film ausgehen machen den Film auf eine Kindliche Art,so besonders.
Streiten,Verbotenerweise eine Eisenbahngleise überqueren,nur von einem Zaun getrennt dem Wachhund eines Schrottplatzpächters gegenüberstehen,zusammen Singen,beim Baden von Blutegeln befallen werden,Weinen,Familienprobleme untereinander Austauschen,...
mich rührt der Film nach nun gut 25-30 Jahren genauso,aber tiefer wie damals.
Ein Ruhiges aber Intensives Filmabenteuer mit 4 Jungs wie DU und ICH.
Ein Film für die Ewigkeit!
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