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Kundenrezensionen

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am 9. Januar 2006
Nach ,Piper At The Gates Of Dawn' mit Syd Barrett schien die Band darum bemüht zu sein, sich ohne ihren Songlieferanten frei zu schwimmen - was ihr nur manchmal gelang. Die letzten Jahre der Sechziger haben dem Hörer ein paar unvergessliche Songperlen und atmosphärische Instrumentals beschert, die Waters, Gilmour, Wright und Mason aufgenommen haben: ,Remember A Day', ,Set The Controls For The Heart Of The Sun', ,Cirrus Minor', Cymbaline' sind reiner Psychedelic-Pop, ,Careful With That Axe, Eugene', ,A Saucerful Of Secrets' und ,More - Main Theme' eine neue Form von instrumentaler Musik, die weder Klassik noch Jazz ist und Rock erwachsen werden lässt.
Mit ,Meddle' scheint sie einen neuen Schritt für sich zu vollziehen. Die Erfahrung mit dem Orchester-Werk ,Atom Heart Mother' wird mit einem ähnlich angelegten Long-Song verarbeitet: ,Echoes', der eine ganze Vinyl-Plattenseite ausfüllt. Um den Kern eines dreistrophigen Songs baut die Band ein experimentelles, episches Stück Musik. Schon das Intro ist fast so lang wie normalerweise ein ganzer Song und dazu noch selbständig und unglaublich atmosphärisch - vor allem durch das markante Keyboard-Tropfen am Anfang (das sich in der Mitte vor der Wiederaufnahme des Songthemas wiederholt). Der Song selbst besitzt zwei einfache Teile und eine ruhige, vor sich hin plätschernde Melodie, die bewusst introspektiv wirken soll. Als Zwischenteil das bekannte Hauptthema mit den chromatisch auf- und absteigenden Basstönen. Im Intermezzo spielen die vier wieder ihren Haupt-Trumpf aus: Sound-Experimente, die Fantasie anregen sollen, bevor sie durch ein ständig wiederholtes Akkord-Riff zum Song zurückkehren. Das Outro versandet als Improvisation über dem Song-Thema.
Bei ,Echoes' bemühten sich die Jungs gezielt um die Geschlossenheit, die ,Atom Heart Mother' nicht hatte, und die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. ,Echoes' ist ein Höhepunkt ihrer Bandgeschichte.
Die erste LP-Seite beinhaltete kürzere Songs und ein Intrumental, mit dem sie eröffnet wird. Die Stürme am Anfang von ,One Of These Days' stellen einen Bezug zu ,Echoes' her, was aber folgt, ist ungleich brachialer und unheimlicher. Auf zwei Akkorden improvisiert die Band eine Fahrt durch die Finsternis. Der Gipfel ist die verfremdete, fast satanische Stimme: ,One of these days I'm going to cut you into little pieces'. Warum denn plötzlich so böse, Jungs? - Vielleicht ist es ja einfach nur ,The Dark Side Of Echoes'?
,Pillow Of Winds' folgt direkt und absichtlich schroff als bewusstes Kontrastprogramm. Schläfrig träumt der Song vor sich hin und scheint irgendwo in den Wolken zu hängen, dem ,Kissen der Winde'. ,Fearless' formuliert als Folk-Song die Band-Philosophie: ,You'll climb the hill in you own way'. Sie haben nie etwas anderes getan. ,San Tropez' zeigt eine jazzige Seite der Band (wie schon ,Biding My Time') und kam deshalb wohl Rick Wright ziemlich entgegen, der im Solo-Teil auf dem Piano improvisieren durfte, für Floyd selten locker-flockig. ,Seamus' mit dem jammernden Hund geht als Musiker-Witz durch, der Blues selbst ist standardmäßig. Man wollte wohl einfach den sich anbietenden Effekt ausnutzen und sich einen kleinen Scherz erlauben. Deshalb darf das kleine Machwerk den Abschluss der ersten Seite bilden, bevor die Band zum Hauptwerk "Echoes" kommt.
Sagte ich schon, dass ich jedes Stück auf der Platte liebe? Vielleicht sind Floyd nie so konsequent sie selbst gewesen wie auf ,Meddle' - vielseitig, experimentell, humorvoll und atmosphärisch. Zum ersten Mal haben sie kein völliges Neuland mehr betreten, sondern die inzwischen erarbeiteten Erfahrungen ausgebaut. Die üblichen technischen Ausrutscher und Spielfehler treten hier nicht auf oder werden so geschickt kaschiert, dass sie nicht auffallen und wie völlige Absicht wirken. Die Produktion ist sauber und liebevoll, wenn auch ein bisschen basslastig - doch das lässt mit der heutigen Technik leicht durch ein paar Reglerbedienungen ausgleichen. Die Remaster-Version auf CD bringt den Sound etwas klarer, verändert den dunklen Grundton aber nicht - wofür der Hörer und die Band dem Bearbeiter dankbar sein darf.
Ich meine, die Platte wartet noch auf ihre endgültige Entdeckung als Vorläufer der großen Alben aus den Siebzigern, ,Dark Side Of The Moon' und ,Wish You Were Here'. Alles, was dort den Ton angibt, ist in ,Meddle' schon formuliert. Pink Floyd hatten für die nächsten Jahre ihren persönlichen Stil gefunden.
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am 6. Januar 2004
"Meddle", 1971 aufgenommen, ist das letzte Album von Pink Floyd, das vor dem Durchbruch zur Mega-Gruppe der Rockgeschichte entstand. Verglichen mit den Nachfolgern "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" wirkt "Meddle" handgemachter und hinsichtlich der akustischen Spezialeffekte zurückhaltender. Die Stücke sind allesamt genial und auf ihre Art einzigartig, einige Male fühlt man sich vielleicht an die 1969 als Filmmusik produzierte "More" erinnert. Während "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" perfekt durcharrangiert und kristallklar sind, wirkt "Meddle" dagegen etwas experimenteller und mächtig bekifft. Es beginnt mit dem Sandsturm, der 4 Jahre später auch nochmal auf "Wish You Were Here" zu hören ist. Der Einsteiger, "One Of These Days", kommt dann auch ziemlich schrabbelig und kratzig dahergefegt, der Sturm legt sich bei "A Pillow Of Winds" das an einen verkaterten Morgen nach einer durchsoffenen Nacht erinnert. Fearless, Saint Tropez und Seamus sind recht entspannt, der Knaller kommt mit "Echoes". Zu Vinylzeiten habe ich die Platte immer mit Seite B (Echoes) begonnen und dann umgedreht. Zum Titel selbst ist eigentlich schon alles gesagt. Alles in allem eine klasse Scheibe, die Musikgeschichte geschrieben hat - ideal zum entspannen und eine super Alternative zur sogenannten Chill-Out-Musik. Übrigens: Bei "Echoes" haben die tatsächlich ein Klavier unter Wasser gesetzt. Muß wirklich ein gutes Zeug gewesen sein, was es damals so zu rauchen gab. Es kann sich heute wahrscheinlich kaum noch einer vorstellen, daß wir diese Scheibe früher auf Feten haben durchlaufen lassen. Noch ein Tip für die Jüngeren und diejenigen, die nur "The Wall", "The Dark Side Of The Moon" oder "Wish You Were Here" kennen und gut finden: Lieber vorher anhören, damit ihr keine Enttäuschung erlebt! Diese Platte ist anders! Floydianern meiner Altersgruppe erzähle ich nichts Neues, die haben die Scheibe ohnehin im CD- bzw. Plattenregal.
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am 27. Februar 2007
Meddle von 1971 ist für mich eines der besten Pink Floyd Alben.

One of these Days ist ein faszinierendes (fast-) Instrumentalstück, der Hörer wird perfekt in die Stimmung, ja die Welt von Meddle hineingezogen, um sich dann im wunderschönen "A Pillow of Winds" wiederzufinden. In diesem Stück wird man wirklich wie auf Wolken gebettet und langsam gewiegt. Instrumental fällt da das darauffolgende "Fearless" etwas ab, nicht aber im gesang- und textlichen. Jetzt wendet sich Meddle von den weichen, ätherischen Klängen ab und bietet "San Tropez". Ein vom Zigeunerjazz der 20er inpiriertes, leichtes, erheiterndes Stück. Darauf folgt das - Meiner Meinung nach - schlechteste Lied auf Meddle, wenn man nach normalen Gesichtspunkten geht. Im Grunde ein netter Blues, der von einem rumbellenden Hund und einem quäkenden Roger Waters "verhunzt" wird.

Nach diesem kurzen Intermezzo gelangt der Hörer zum Höhepunkt der Platte: Echoes. Ein unglaubliches Stück, über 20 Minuten lang, von kalten, "entfernten" Passagen bis hin zu klanglichen LSD-Trips reichend. Der Gesang lässt einem wie am Fliessband kalte Schauer über den Rücken laufen...

Ich habe neulich am Vormittag mich an meine Anlage gesetzt, Kopfhörer auf, Raum abgedunkelt und Meddle eingelegt. Nachdem ich durch das gesamte Album "gereist" bin, war ich für den Rest des Tages vollkommen paralysiert, nicht zuletzt wegen Echoes.

Ach ja: Wer 2001: Oddysee im Weltall und Meddle zuhause hat, kann Echoes zum letzten Teil von 2001 laufen lassen... und aus dem Grinsen nicht mehr herauskommen. Dieses Album ist ein Muss für jeden Rockfreund!
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am 29. Juli 2003
Pink Floyd ist eine der bekanntesten Rockgruppen der 70er Jahre, aber - wie auch bei anderen - sind es die eher unbekannten Alben, die die wirkliche Qualität dieser Band darstellen. Sicher sind "The Wall", "Dark Side of the Moon" und "Wish you were here" Klasse Alben und verdienen ebenso die fünf Sterne. Aber die wirklichen Meisterwerke von Pink Floyd sind für mich "Atom Heart Mother" und eben "Meddle" weil hier Kompositionen zu finden sind, die ein beinahe symphonisches Ausmaß haben - und das ist in der Rockmusik fast einzigartig (mir fällt in diesem Zusammenhang höchstens noch Mike Oldfield ein).
Das Album beginnt mit "One of these Days", einem für Floyd-Verhältnisse sehr harten und Rockigem Instrumentalstück, dass richtig reinhaut und sehr ungewöhnlich rüberkommt. Das letzte Stück auf der CD (den Rest kann man übrigens vernachlässigen) ist das Meisterstück von Pink Floyd. Eine 23-minütige Kurz-Symphonie der Sinne. Es beginnt mit sphärischen Lauten, die an ein Echolot erinnern (haben die vielleicht ein Klavier ins Wasser gestellt und/oder an den Rotationslautsprecher der Hammond-Orgel angeschlossen???) und geht in einen beinahe schwebenden Gesang von Gilmour und Wright über, der für's ganze Leben im Hirn kleben bleibt. Der größte Teil ist jedoch instrumental und wechselt zwishen düsteren Orgelklängen, genialen Bass-Riffs und nie gehörten Gitarren-Parts bis hin zu "unterirdischen" Geräuschen, die an Walgesänge erinnern. Das ganze findet nach einer viertel Stunde zielsicher zum gesungenen Hauptthema zurück und hat dann auch noch ein gelungenes Finale und einen passenden "Ausgang".
Echoes ist das Stück, dass ich in meinem Leben am häuftigsten gehört habe. Es ist fast wie ein kleiner Urlaub vom alltäglichen, den ich mir mehrmals monatlich ganz in Ruhe gönne. Auf einem hochwertigen MP3-Player mit Kopfhörer bei einem Spaziergang im Dunkeln meint man glatt, man schwebt 1 m über der Erde. und im Dunklen auf der Couch liegend fliege ich bei diesem Song - ohne weitere Drogen - wohin ich will.
Ich möchte nur wissen, was für Zeug die damals geraucht haben, um so etwas wundervolles zu schreiben und es auch noch so perfekt zu performen.
Hört euch Echoes einmal ganz in Ruhe an und ihr werdet wissen wovon ich spreche...
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am 19. Februar 2015
Ich möchte erstmal meinen 5-Sterne Kollegen zustimmen:One of these days und natürlich Echoes sind absolute Mörder-Stücke von PF.
auch fallen die anderen Stücke doch ganz schön ab.
Ich war vielleicht 10-12 Jahre alt als mir zum erstenmal Pink Floyd begegnete: Im Fernsehen! Und ich hatte keinerlei Ahnung was das war.
Die Sendung hieß "Höhlen Welt ohne Sonne" als Soundtrack wechselten sich das Intro von Time (die Roto-Drums!) und Echoes ab.Ich habe diese Musik schon Kind geliebt,genauso wie die frühere Titelmusik vom Brennpunkt der ARD:Das Intro von Astronmy Domine als Loop.
Meine Eltern hörten Klassik, Rock-Musik war verpönt.Es war dann höchst erstaunlich besagte Stücke auf verschiedenen Floyd-LPs wiederzufinden.
Erstaunlich auch,was sich damals TV-Redakteure noch trauten alldiweil Echoes bis zum heutigen Tag kein Mainsteam ist..
Dies ist vielleicht eine etwas merkürdige Rezension,aber es gibt irgendwo Leute denen es ähnlich ging ?
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am 11. September 2010
Zwischen dem großartigen Orchesterexperiment "Atom Heart Mother" und dem großen Floyd-Klassiker "Dark Side of the Moon" lieferten die 4 Engländer Anfang der 70er mit "Meddle" ein Werk, das man über weite Strecken als die Definition des Psychedelischen in der Rock-Musik betrachten kann. Allen voran geht hier das düster-unheimliche Instrumental "One of these Days", bei dem mir bis heute Schauer über den Rücken laufen - vor allem wenn man die Platte nachts auflegt. Mit "Pillow of Winds" und "Fearless" folgen zwei sanfte melodische Akustik-Nummern, deren tiefenentspannte, angenehme Charakteristik später im Hauptteil des Floyd-typischen Longtracks "Echoes" wieder aufgenommen wird. Auf letzterem, der das Album übrigens (im Gegensatz zum Vorgänger "Atom Heart Mother") abschließt statt es zu eröffnen, zeigen die Floyds einmal mehr alles, was sie einzigartig macht: ein überzeugender Hauptteil im Stile eines Songs im "üblichen" Sinne, umrahmt von experimentellen, atmosphärisch dichten und streckenweise unheimlich anmutenden klanglichen Versuchsanordnungen, gepaart mit großartigen Instrumentalpassagen, bei denen sich wie immer vor allem Gitarrist Dave Gilmour besonders hervortut. Dieser Gesamtatmosphäre etwas abträglich sind meiner Meinung nach der lässige Shuffle "San Tropez" und vor allem das wohl lustig gemeinte Mini-Blues-Stück "Seamus" mit dem lauthals jaulenden Hund, der alles übertönt. Nichts gegen humorvolle Elemente in der Rock-/Popmusik, doch diese beiden Songs, insbesondere "Seamus", wirken doch etwas zu "leichtfüßig"; man kann sich dem Eindruck nicht widersetzen, das sie einfach nicht hineinpassen wollen in dieses Ensemble von Stücken, das sich aus der hochinteressanten Vermengung des Düster-Unheimlichen mit dem Tiefenentspannt-Sanften speist. Der humorvolle Part ist hier des Guten, oder besser: des Kontrastiven zuviel. Doch dies ist auch schon der einzige Makel. Insgesamt ist "Meddle" ein typischen Floyd-Album der 70er, ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung dieser großartigen und einzigartigen Band, der in keinem Plattenschrank fehlen sollte.
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am 9. Februar 2012
Die Tontechniker haben hier mit der remastered-Version 2011 gezeigt was in der heutigen Zeit alles machbar ist. Ich habe echt gezweifelt ob, nach dem ersten remastered 1994 das schon gut war, es hier gravierende Unterschiede geben würde was den Klang angeht. Und es gibt ihn. Die Höhen/Mitten sind jetzt klarer und die Bässe sind in allen Variationen, (hart, weich)klar verzerr frei. Bestens.

Wer Pink Floyd auf einem neuen Level hören möchte, kommt an die remastered 2011 CD nicht vorbei. Kleines Manko gibt es dann noch. Alle 2011er CD's sind leider nur noch im Digipack (Papphülle) zu bekommen. Der eine mag es, der andere wiederum nicht.

Zur Musik ist doch schon alles gesagt und brauch nicht nochmals erwähnt werden oder?
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am 23. März 2006
Dieses album ist für alle die nicht nur an der Oberfläche von Pink Floyd kratzen wollen, sondern die gesamte musikalische genialität von Dave Gilmour, Roger Waters, Nick Mason und Rick Wright hören möchten. Das in großen Teilen Instrumentale Werk der 4 Engländer bringt eine teilweise ruhige, teilweise wilde atmosphäre in Ihr Wohnzimmer. Vor allem der Song "Echoes" der auf der LP die gesammte B-seite in Anspruch nimmt, strotzt nur so vor musikalischer kreativität. Dieses album ist nichts für leute die Pink Floyd nur im Zusammenhang mit "The wall" oder "Dark Side of the moon" kennen. Dieses Album ist, wenn man so will, das krasse Gegenstück zu diesen beiden Stücken!
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am 22. Januar 2001
1971 schien sich Gitarrist David Gilmour endlich in der Band wohl zu fühlen, in die er noch vor drei Jahren mit gemischten Gefühlen eingetreten war. Inzwischen dominierte er Pink Floyd sowohl durch sein Gitarrenspiel wie durch seinen Gesang. "One of These Days" wurde der Power- opener des Albums. Dann kommen mit "A Pillow Of Winds" und "Fearless" sonnig- entspannte Klänge mit deutlicher Dominanz vom Floyd- Gitarristen. Roger Waters einziger alleiniger Beitrag ist "San Tropez", schwungvoll im Zwanziger Jahre- Stil des Zigeuner- Jazz. Doch das ist alles nur Aufwärmen für das klangliche Vollbad auf Seite 2. "Echoes" beginnt mit einem geisterhaften Leslie- Piano- Intro. Dann steigt Gilmour mit seiner vollmundigen Bluesgitarre ein, während Rick Wright die warmen Orgelsounds im Background liefert und mit Gilmour schließlich in den intimen Fast-Flüstergesang einsteigt. Dann baut sich Gilmours Gitarre dramatisch auf und Drummer Nick Mason und Bassist Waters stimmen zum kraftvollen Hard- Rockjam ein. Gilmours Gitarre ufert schließlich in Geräuschimitationen aus, während Waters den Bass mit einem Bottleneck bearbeitet und wir langsam in einzigartige nächtliche floydianische Spukschlösser geschickt werden. Dieser dreiundzwanzigminütige Song vereint praktisch alles, was Pink Floyd je ausgemacht hat: Die einschmeichelnden Melodien wie die aberwitzigen Klangkombinationen. "Meddle" ist fraglos ein Alltime- Classic von Pink Floyd.
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am 21. Juli 2015
Die Audioqualität ist für eine über 40 Jahre alte Aufnahme einfach hervorragend.
Aber hier hat sich Pink Floyd ja noch nie etwas zu schulden kommen lassen.
Sollte bei jedem Fan im Regal stehen :-)
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