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Kundenrezensionen

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Man in motion - ein Mann in Bewegung: Besser hätte Gitarrenheld Warren Haynes, der sich seine Meriten in den letzten 20 Jahren vor allem als Mitglied der Allman Brothers Band und seiner eigenen Combo Gov't Mule verdiente, wohl nicht nennen können. Denn Ruhe, so etwas gibt es für diesen Herrn wohl nicht. Ständig auf Achse, ständig neue Musik - das ist sein Leben. Aber trotzdem fand er nach 18 Jahren wieder einmal die Muße ein Soloalbum aufzunehmen.

Natürlich ist die musikalische Gewichtung etwas anders als bei seiner Hauptband. Haynes wagte einen langen Blick zurück in seine Jugend, als vor dem Blues vor allem Soul auf dem Speiseplan stand. Und so fühlt man sich nicht selten in die seligen 60er zurück versetzt, die hier noch äußerst lebendig sind. Und auch wenn der Gitarrist seine Saiten wieder mit einem tollen Ton wimmern lässt, steht auf Man in motion vor allem seine Stimme im Vordergrund. Leider vergisst man ja gerne mal, welch guter Sänger Warren Haynes doch ist. Er hat zweifelsohne jede Menge Soul und Gefühl, was er hier nicht nur einmal beweist.

Aber trotzdem ist das nur ein Bestandteil des Ganzen. Um sein Vorhaben umzusetzen, hat er sich mit Raymond Webber (Schlagzeug) und George Porter Jr. (Bass) eine einwandfreie Rhythmusgruppe gesucht, die (verständlicherweise) um einiges mehr swingt als es der relativ harte Blues von Gov't Mule vertragen würde. Mit Ivan Neville sitzt ein Mann hinter den Keyboards der nicht nur damit klangliche Akzente setzt, sondern sich zusammen mit Vokalistin Ruthie Foster für den Background-Gesang verantwortlich zeichnet. Und nicht vergessen darf man auch Saxofonist Ron Holloway. Was wäre denn rockig/bluesiger Soul ohne den einen oder anderen feurigen Bläsereinsatz? Bei einigen Stücken liefert sich der Mann gar heiße Soloduelle mit Warren Haynes, die für Gänsehaut sorgen.

Das Zusammenspiel dieser Spitzenmusiker, welches ganz altmodisch live im Studio aufgezeichnet wurde, ist gar traumhaft und es beeindruckt immer wieder, was man aus den Songs macht, von denen es hier keine Ausfälle gibt. Ganz geschmeidig spielt man sich durch 66 erstklassig produzierte Minuten, die derart entspannt und doch so mitreißend klingen. Einzelne Songs möchte man da gar nicht wirklich hervorheben. Aber als Anspieltipps lege ich Interessierten gerne das ruhige "Your wildest dream", das coole "River's gonna rise", den 60's Soul-Groover "Take a bullet" das extrem schmeichelnde William Bell-Cover "Everyday is a holiday" und die abschließende Klavierballade "Save me" ans Herz.

Eigentlich war es ja zu erwarten, dass Man in motion gut wird. Aber dass Warren Haynes' soulige Seite (die soviel mehr als nur "Gov't Mule light" ist) ganz soviel Spaß machen würde, hätte ich nicht gedacht. Hiermit hat einer der besten Musiker unserer Zeit sich nicht nur eine Herzensangelegenheit erfüllt, sondern der Musikwelt noch eine Großartigkeit mehr hinterlassen. Vielen Dank!
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am 28. Mai 2011
Gekoppelt mit seinem kongenialen Gitarrenspiel und seiner sehr einfühlsamen Stimme hat Warren Haynes ein unheimlich harmonisches Album geschaffen: Viel Soul, viel Emotion, perfekte Unterstützung durch Trompete, Piano und viel Background-Gesang. Im direkten Vergleich zum Vorgängeralbum "Tales Of Ordinary Madness" ist ein komplett anderes Album entstanden. Während "Tales ..." ein richtig blues-rockiges Album darstellt, dominiert hier deutlich die lockere Gangart, die den Zuhörer das gesamte Album hindurch begleitet. Cool, lässig mit Ansätzen einer Jazz-Soul-Blues-Session. Unaufdringlich aber doch sehr, sehr hörenswert!
Nur selten wird's ein wenig rockiger, nein, eher rockig-bluesiger. Und nicht selten erinnert mich der Sound, die Stimme, das Arrangement ein wenig an die Anfänge von Steve Winwood: Man höre nur den ersten Song "Man in Motion" - super!
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am 25. Mai 2011
10 zeitlose Songs, von einem Meister der Gitarre. Wer hier aber ermüdende Solis und endlose Gitarrenpassagen erwartet wird eines Besseren belehrt. Mr. Haynes spielt kurze prägnante Solis, schöne gefühlvolle Melodiebögen gespickt mit Slides und Bendings und lässt den anderen Musikern sehr viel Raum als Gegenspieler um Spannung zu erzeugen. Was für ein Sax - mal melodieführend, mal richtig jazzig und aggressiv. Eine Gänsehaut bekomme ich immer wieder beim Hören dieser Orgel. Endlich mal wieder Musik bei der die Orgel gleichwertiges Bandmitglied ist. Ein Bläsersatz vom Feinsten ( habe mir gleich mal ne Scheibe von Blood,Sweat&Tears auflegen müssen). Man hat nie das Gefühl, daß die Gitarre eines Meisters im Vordergrund steht, sondern alle Instrumente korrespondieren sehr gekonnt miteinander. Fast alle Songs über 5 min und trotzdem habe ich bei manchen Stücken das Gefühl sie sind noch zu kurz. Abgerundet wird das ganze noch durch W.H. begnadete Stimme. Ob Funk, Blues oder Soul - er kann es einfach !
Mein Tip - mehrmals hintereiander hören, dann erschließt sich erst richtig wieviel Können in dieser Scheibe steckt.
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am 26. August 2011
Ich gebe zu etwas anderes erwartet zu haben.Den positiven Rezensionen kann ich nichts hinzufügen.Die CD ist eine Wucht und das von der alten Schule.Die Musikanten begeistern,die Songs sind wieder Songs für Ohr ,Herz und zum mitsingen.Meine Fender steht aus gesundheitlichen Gründen über 8 Monate in der Ecke ,jetzt nicht mehr.Mein Tenor Sax hat auch wieder Arbeit.Auch wenn das nur im Kämmerlein ist,aber die Lebensfreude sprudelt nur so über. Danke Mr.Haynes.
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am 20. Mai 2016
Da muß ich Alfred beipflichten, denn Blechmusik geht mir ebenso auf die Nerven, auch bin ich überhaupt kein Freund von Warren's Stimme. Die ist mir auf Dauer zu kratzig-angestrengt, da hat Greg Allmann z.B. schon Einiges mehr an Ausdruck und Variation. Aber egal, Warren's Stärke ist nun mal sein Gitarrenspiel und davon ist für mich zu wenig auf dieser Scheibe. Man in Motion - der Titelsong - ist eine scharfe Nummer, die zum Tanzen (Motion) verführt, klasse! Der Rest aber hat mit "Motion" in meinen Augen nix zu tun, ist Gesäusel und - für mich - langweilig. Wenn das die hardcore Fans anders sehen, so ist das schön für sie, ich bleibe bei meiner Meinung.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Juli 2011
Beim ersten Hören fand ich diesen Silberling gut. Beim zweiten großartig, inzwischen göttlich. Was für Songs! Was für Sounds! Allein für die Hammond und das Saxophon muss man heute weit laufen. Das Gitarrenspiel des Mannes ist ja ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Sicher, dies hier klingt anders als Gov`t Mule, warum hätte Warren Haynes sonst ein Soloalbum aufnehmen sollen? Und da sind dann einige irritiert, ganz nach dem Motto "bloß keine Experimente!" So bleiben manche Schätze von vielen unentdeckt - etwa das auch dieser Tage erschienene Album von Roger Glover, das ebenfalls großartige Musik abseits der Stammtruppe bietet.
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am 23. Oktober 2011
Also ... ich fasse mich kurz!
Dieses Album hat mich berührt ... wie schon lange keines mehr! Liegt vielleicht auch daran, dass ich ein wenig den Blues habe im Moment! :-)
Das ganze Album klingt so perfekt ... wie aus einem Guss und ist doch abwechslungsreich und voller Emotionen!
Der Gesang ist warm, einfühlsam und offenbart so viel von dem Künstler selbst! Die Texte lassen einen mitfühlen, sind glaubhaft und wahrhaftig und verursachen fast durchgehend eine Gänsehaut! Die Instrumente passen ebenfalls perfekt in dieses Bild, auch und gerade die Gitarre. WH schafft es sein Instrument - ebenso wie seinen Gesang - so selbstverständlich und dezent klingen zu lassen, dass man fast gar nicht merkt, welche Qualität hier abgeliefert wird. Solche tollen Solos habe ich schon lange nicht gehört. Und nicht nur von der Gitarre!
Blues-Rock, wie er sein sollte ... nein ... eher wie er sein könnte, wenn alle Musiker so viel drauf hätten wie Warren Haynes!
Grüße
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am 29. Januar 2013
Tolle abwechslungsreiche Songs, guter Sound, einziger Wehrmutstropfen: die klasse Soli sind manchmal einfach einen Tick zu lang... da schimmern dann doch sehr die endlosen Sessions von Gov't Mule durch
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am 10. April 2012
Warren Haynes' langerwartete zweite Solo-Platte war für mich quasi die Gute-Laune-CD Nummer 1 im Jahr 2011 und läuft hier seitdem immer noch regelmäßig. In den letzten Jahren gab es für mich kaum einen Rock-/Bluesmusiker, der mich wie Haynes (vor allem mit seiner Hauptband Gov't Mule) mit seiner Stimme, der gefühlvollen Gitarrenarbeit und seinen einfach phantastischen Songs so bewegt hat. Wo Gov't Mule oftmals experimentelle Pfade im southernmäßig getränkten Blues-Rock wag(t)en, versprüht Haynes bei seinem Solo-Projekt eher funkig-souligen Charme (u.a. mit tollen Saxophon-Einlagen), natürlich nicht ohne seine altbewährten Blues-Wurzeln zu vergessen. Gov't Mule-Fans können hier eigentlich nicht nein sagen!
Geniales Album ohne Ausfälle.

Anspieltipps:

Man In Motion
Sick Of My Shadow
On A Real Lonely Night
A Friend To You
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am 10. September 2011
Diese vielseitige Art Lieder zu schreiben und zu interpretieren sucht seinesgleichen.
Unbedingte Empfehlung, wer das verpasst ist um eine intensive Erfahrung ärmer.
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