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4,0 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
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am 4. Dezember 2011
Grob zusammend gefasst: Für Neueinsteiger oder Leute die Assassin's Creed noch nicht allzuhäufig gespielt haben, ist Revelations ein Muss. Denn das Spiel fesselt ungemein, allerdings kennen die Alt-Fans diesen Effekt schon.
Storymodus:
-Story ist vergleichesweise schwach zu Brotherhood oder Assassins Creed 2. Stört wohl aber nur Leute die diese Spiele gespielt haben. Sonst ist die Story gut gelungen, vielleicht ein wenig zu kurz. Während man in AC 2 eine unglaublichen Verschwörung aufdeckt, die sich über wenige kleinen Fische bis hin zum Papst erstreckt oder man eben diesen und seine brutale Familie und den heimlichen Herrscher über diese bekämpft (ACB), muss man feststellen, dass die Story um Ezio in Revelation's nicht wirklich ein unglaubliches Ausmaß hat.Schade, ich war trotzdem fasziniert. Top Pluspunkt sind die Altair- Zwischensequenzen.
-Ort, Konstantinopel hat seinen Flair, es gibt viel zu entdecken, wobei es um einiges kleiner als Rom ist. Doch die ganzen kleinen Gassen, die zum Teil sehr schöne Bauten und die regen Menschenmengen sind angenehm und schön zu bereisen und zu beobachten.
-Kämpfe sind sehr schön umgesetzt. Viele abwechslungsreiche Moves, Ezio ist trotz seines Alters sehr beweglich und haut durchaus n paar überraschende Konterangriffe raus. Zum Teil sind Kämpfe fast zu einfach, ein altes Problem in AC.
-Waffen. Hier sind es vorallem die Bomben die erwähnt werden müssen. Obwohl einige das Einbringen von diesen vor dem Release als sehr kritisch und unpassend für den Meisterassassinen empfand, ist inzwischen deutlich geworden, dass die Bomben sehr schnell zu eurer Lieblingskomponente werden. Man gewöhnt sich schnell an sie, die Bomben wirken unglaublich effektiv, die Möglichkeiten im Spiel sind stark erweitert geworden. Früher musste man Leichen als Ablenkung benutzten, durch einfache Akkustikbomben klärt sich dieses Problem. Die Bomben geben euch ein Spektrum an neuen taktischen Möglichkeiten, außerdem sind sie hervorragend in das Spiel miteingebunden. Sonst alles beim alten, Armbrust, Wurfmesser Geiftklinge/pfeile, Pistole, Doppelklinge, Kurzdolch und Schwert.
-Figuren. Ezio ist inzwischen ein Mann dessen besten Jahre schon eine Weile her sind. Trotzdem ungemein schnell, wendig und gewitzt, mn muss ihn einfach mögen. Sein Alter wird in die Story hervorragend eingebaut, es gibt viele Anspielungen darauf, er strahlt als Assassine immernoch eine gewisse Aura aus.
Altair ist auch wieder dabei, die Zwischensequenzen mit ihm sind eine Freude, es ist schlichtweg "geil" mit ihm zu spielen. Desmond bekommen wir in seiner etwas wirren Welt auch zu sehen, die Spielzeit mit ihm ist ein wenig komplex und verwirrt, viele werden sich wundern was das Ganze jetzt so soll:D War trotzdem mal eine intressante Spielerfahrung. Minus hier ist der Ersatz von Leonardo da Vinci. Mein ganz persönlicher Favorit ab AC2. Leonardo brachte viel Witz in das Spielgeschehen, und nicht nur mir war er ein gern gesehener Faktor in AC. Der Versuch Leo's fehlen durch Sofia oder Reis zu ersetzten schlägt fehl, der alte und beste Freund von Ezio wird schlichtweg weggelassen, er fehlt.
-Sound. Nunja, trägt dazu bei dass das Spiel unterhaltsamer wird, aber ich hatte nur 1, 2mal richtige Gänsehaut. Es gab schon bessere Tracks und Sounds in Ac, in Revelations eher durchschnitt.
- Grafisch ist AC R ähnlich zu den Vorgängern, was keine Kritik ist, denn die Grafik dort war beeindruckend. Noch beeindruckender sind die Actionszenen, Feuer, Wasser, Explosionen etc sind kinoreif umgesetzt, und vorallem der Spielbeginn ist in Sachen Kinoatmosphäre Oscar-reif.
-Fortbewegung. Brunnen, Gondeln und ganz neue Seile/Hakenklinge. Die Hakenklinge ist eine hammer erweiterung, sie lässt einen die Pferde vergessen, sie ist für alles brauchbar. Sonst AC typisch, klettern hier und dort, nicht sehr unterschiedlich, man kann da auch allerdings nciht mehr viel tun.
-Gilde/Stadt. Aus ACB übernommen, gleiches Prinzip, ein bisschen ausgebessert worden, aber relativ gleich geblieben. Man muss wieder Geschäfte freikaufen, Türme zerstören, eine Gilde aufbauen. Alles aus ACB übernommen worden, bietet wenig neues (doch:Turm verteidigen). Gerade dieses kleines "Minispiel" ist abunzu ganz lustig zu erleben, aber haut auch nicht gerade alles raus.
-Gegner. Templer, mal wieder :D aber diesmal steht kein Papst, kein starker Soldat und Anführer der päpstlichen Truppen hinter den bösen Machenschaften, dieses Mal bleibt das Gesicht eures wirklichen Feindes verborgen. Zum Schluss eröffnet sich euch allerdings einiges.

Eine Sache für sich ist der Multiplayer. Dieser ist genial:D Negativ ist vielleicht dass man die Abstergokredits nur langsam verdient, da war das System der Freischaltung in ACB besser, aber sonst top. Gefühlsmässig geil, macht Spaß. Gerade der Multiplayer macht AC R spielenswert, ist noch besser wie in ACB. Viele neue Modi, neue Karten etc. Gerade Deathmatch oder Aussätziger macht unglaublich Fun. Ich hätte slesbt wenn der Storymodus absolut Schei*e gewesen wäre,jedem empfohlen AC R zu kaufen, weil gerade der Multiplayer das Spiel ausmacht. Es ist auch leichter gewordne Sitzungen zu finden, es gibt viele möglichkeiten für seinen Spielstil.

Fazit!: Ein gelungenes Spiel, das trotz wenig Neuem aber viel Altem trotzdem einen AC-Fan für mehrere Tage bindet. Der Multiplayer ist absolut empfehlenswert, für Fans der Serie ein lohnenswerter Muss. Doch, kritisch muss man sagen, dass durchaus mehr drin gewesen wäre, die Entwickler haben ihr Potential nicht voll ausgenutzt. Gerade die kurze Spieldauer, wenig Spielermissionen, mangelnde Kontakte wie in AC2 oder ACB mit Niccolo Machiavelli oder La Volpe oder Claudia fehlen. Neueinsteiger werden also mehr Spaß haben als alte AC-Zocker, da gerade diese stärker bemerken was gleich ist oder fehlt.
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am 11. Mai 2015
Über die Graphik der AC-Spiele muss man nicht diskutieren. Sie ist großartig. Musikalisch betrachtet stellt der Soundtrack von "AC: Revelations" einen Höhepunkt dar (absolute Kaufempfehlung). Und auch, was die Erzählung angeht, bietet der dritte Teil der Ezio-Saga Überraschungen und Aha-Erlebnisse. Ich gestehe, dass für mich mit dem Ende von "Revelations" auch die offizielle, glaubwürdige AC-Reihe ihr Ende findet. AC III hat mich nicht im Geringsten überzeugt. Der Flair der alten Städte fehlte dort vollkommen. In "Revelations" darf man sie noch einmal erleben, durch ein farbenprächtiges, aber auch vielerorts verwahrlostes Konstantinopel schlendern, rennen und klettern und die Höhlensysteme von Kappadokien erkunden. Und neben Ezio erhält auch Altaïr hier endlich eine tiefgreifendere Charakterisierung, die ihm im 1. AC-Teil leider noch verwehrt gewesen war.
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am 18. Dezember 2011
Vorweg: Bei einem Bewertungssystem, das mehr Differenzierung zuließe, hätte ich die Note "7/10" vergeben. Aber angesichts der zahllosen kaum kritischen "Rezensionen" kann das Spiel auch mal eine "zu niedrige" Bewertung verkraften.

Für Fans der AC-Reihe ist natürlich auch 'Revelations' ein Pflichtkauf. Man will schließlich wissen, was nach dem dramatischen Cliff-Hanger vom Ende von 'Brotherhood' der Stand der Dinge ist. Und wie es weitergeht.
Allerdings ist das auch schon ein zentrales Problem der jüngsten Fortsetzung: zwar klärt sich die Situation durchaus, bis zu einem gewissen Grade, aber wirklich Neues passiert trotzdem nicht. Worin die im Spieltitel verheißenen "Enthüllungen" bestehen sollen, das ist mir persönlich nicht recht klar geworden.

Natürlich hat es mir grundsätzlich Spaß gemacht, Ezio durch ein weiteres Abenteuer, in einer diesmal wirklich deutlich anderen städtischen Umgebung, steuern zu können. Nach wie vor vermag Ubisoft es unübertroffen, so einen riesigen Schauplatz zu quirligem Leben zu erwecken, angefüllt mit vielen pittoresken Szenen und liebevoll gestaltetem Detailreichtum.
Wieder steht ihm dabei eine Assassinen-Bruderschaft zur Seite, und diesmal gewinnen deren Mitglieder erfreulicherweise ein klein wenig mehr Kontur als im Vorgänger 'Brotherhood'. Sie sind nicht mehr nur die "magische" übermächtige Wunderwaffe, die fast jederzeit und überall zuhilfe gerufen werden kann, sondern es lassen sich z.B. gelegentlich auch gemeinsame Missionen starten.

Neue Gameplay-Features bietet 'Revelations' auch: So spielen neuerdings Bomben eine enorm wichtige Rolle. In jedem Winkel der Stadt, bei fast jedem getöteten Gegner findet man Zutaten zu deren Fertigung. Wie man hört, lassen sich Bomben in hunderten Variationen herstellen.
Wer das Ganze wie ich für ziemlich fragwürdig hält, der sei getröstet: man kann das gesamte Spiel auch ganz gut ohne Bombenbenutzung bewältigen. Und zugegeben: es besteht durchaus die Möglichkeit, ja man wird sogar dazu ermuntert, Bomben zur Ablenkung oder "taktisch" einzusetzen, nicht nur als brachiales Gewaltmittel. Ich finde es vor allem höchst unpassend, dass das Bomben-Thema auf einmal so in den Mittelpunkt gerückt wird, wie das 'Revelations' nun einmal eindeutig tut.
Meines Erachtens hätte man stattdessen lieber an anderen Stellen der Spielmechaniken feilen sollen; mehr Gelegenheiten für "Stealth" bzw. für ein "subtiles", zielgerichtetes Vorgehen wünschen sich beispielsweise viele Fans seit Langem. Dass sich sonderlich viele Leute fortlaufend Explosionen gewünscht hätten, ist mir hingegen nicht bekannt...

Eine weitere Neuigkeit, die ich persönlich sogar für einen noch eindeutigeren Fehlgriff halte als die Bomben: "Tower-Defense". Hierbei gilt es, einen bereits unter Kontrolle gebrachten Stadtteil gegen einen Angriff zu verteidigen. Macht mir persönlich überhaupt keinen Spaß, beinhaltet eine Steuerung, die aus dem sonst vorherrschenden System total herausfällt. Ist also spielerisch ein Fremdkörper, ist überflüssig, für viele Spieler sogar nichts weiter als lästig. Wer kam auf so eine blöde Idee, Ubisoft?

Zurück zu den 'Revelations': Es gibt ein Wiedersehen mit dem Über-Assassinen des allerersten AC-Teils in Form von "Erinnerungen". Ich für meinen Teil fand die Inszenierung dieser Abschnitte nicht wirklich gelungen; aber das ist womöglich eine sehr subjektive Angelegenheit. Ganz nett ist jedenfalls, wie am Schluss der Lebensweg Ezios mit dem seines legendären Vorgängers verknüpft werden.
Über Desmond, den Assassinen in spe der Jetztzeit, erfährt man ebenfalls das eine oder andere, in optional zu startenden, spielerisch sehr eigenwilligen Abschnitten (z.B.: Egoperspektive). Leider führte dies nicht dazu, dass er mir nun bedeutungsvoller erschiene. Im Gegenteil, am Ende von 'Brotherhood', wo man mit ihm einige außergewöhnliche Erfahrungen durchlebte, war er mir sympathischer und erschien eher als geeigneter Kandidat, im kommenden AC-Finale die Welt zu retten...

Zusammenfassend habe ich den Eindruck, dass man 'Revelations' an (zu) vielen Stellen (unter anderem auch: Musik!) anmerkt, dass es in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft worden ist, um auch dieses Jahr wieder zur Weihnachtszeit Kasse zu machen. Die spielerischen Neuerungen vermögen mich jedenfalls größtenteils nicht richtig zu überzeugen oder sind gar störend. Inhaltlich tritt man auf der Stelle oder fällt gar wieder hinter Erreichtes zurück, nämlich was den Spannungsbogen über die gesamte Spiele-Reihe betrifft.
Das Resultat ist sicherlich immer noch ein Spiel der "gehobenen" Qualitäts-Stufe - dank der Hundertschaften an Entwicklern, die bei Ubisoft dafür zur Verfügung stehen -, bleibt aber hinter den hohen Erwartungen, die die beiden Vorgänger erzeugt haben, deutlich zurück.

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Nachtrag für Interessenten von stereoskopischem 3D: Wie schon bei den vorherigen Teilen ist der 3D-Effekt größtenteils sehr gut und nur durch leicht ignorierbare Fehler beeinträchtigt. Auf jeden Fall gewinnt das Visuelle durch 3D enorm... Schnittszenen insbesondere sind weniger angenehm, dort stören regelmäßig "falsche" Schatten, dasselbe gilt für manche Innenräume in spielbaren Abschnitten.
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am 3. Januar 2016
... ein würdiges Ende der Ezio Reihe. Die ganze Ezio Auditore Reihe kann ich nur empfehlen. Sie greift schön ineinander über, spielt sich gut und die Story ist fließend ohne klaffende Löcher oder schrottigen Lösungen. Einfach nur Topp.
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am 15. November 2015
Ich finde die Spielreihe der Assassinen richtig hammer. Ich hab zwar auch viel negatives gelesen, aber jeder hat halt seinen eigenen geschmack. Ich finds klasse und kann es sogar mit dem Gamepad am PC zocken.
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am 5. Januar 2012
Wieso nur 3 Sterne?

- Story 3,5/5
Die Hauptstory von Revelations ist kurz. Recht gut und auch spannend, aber zu kurz. Das liegt vor allem auch daran, dass keine optionalen Bedingungen für das Fortführen der Story vonnöten sind. Das heißt, man braucht keine x Meisterassassaninen, muss keine Mission der Fraktionen (Roma, Diebe, Söldner) erledigen, keine Festen erobern und auch sonst garnichts erfüllen um das nächste Kapitel freizuspielen. Weniger Zwang ist zwar manchmal ganz schön, aber ich hatte Probleme neben der Hauptstory die ganzen anderen Sachen hochzuziehen. Schwupps steht man vor dem Abspann und fragt sich, wieso man so ohne weiteres durchs Spiel rennen kann, wobei ich noch nichtmal die Söldner gesehen habe. Die Meisterassassinenmissionen sind außerdem sehr gut gemacht und vertiefen den Storyhintergrund um einiges. Schade dass man die sich gezielt suchen muss, so dass viele Spieler die garnicht vor dem Abspann gesehen haben.

- Sound 2,5/5
Da ist man von den Vorgängern anderes gewohnt. Gerade hier fragt man sich, wieso sich Revelations nicht wie in allen anderen Bereichen auch bei Brotherhood/AC2 bedient. Da sind sogar die Bewegungen der Assassinenrekrutierung identisch mit Brotherhood, aber den Sound haben sie vergessen zu kopieren.

- Gameplay 3/5
Alles wie gewohnt, plus die komischen Neuerungen Bomben und Hakenklinge. Die Klinge ersetzt den Klettersprung und macht auch so einiges leichter. Die Bomben sind nett, aber warum sie zur Ablenkung benutzen wenn man damit auch eine ganze Patrouille einfach wegsprengen kann? Von den ganzen Trailern hätte ich da mehr erwartet, es wirkt eher als wolle man eine kleine Neuerung als großen Durchbruch verkaufen, weil man sonst nichts besseres hat.
Dabei hat Revelations eine gute große Neuerung, die leider total untergeht: Festenverteidigung!
Ein spaßiges kleines Towerdefense-Spiel, das Laune macht und dabei sogar ein kleines bischen Können erfordert. Wo sonst nur ein Schwierigkeitsgrad vom blöden Kamerawinkel beim Klettern in den Gruften erzeugt wird, ist das eine gute Abwechslung zum öden Blocken-Konter-Attentatsserie Gemetzel der Kämpfe. Das Kampfsystem könnte auch ein bischen Liebe vertragen.
Leider sahen das die Herren von Ubisoft anders und haben Bomben gehypt und die Verteidigungen nur als Nebensache implementiert. Gleiches gilt für die mediterrane Verteidigung. Ein schöner Ansatz, auf der Weltkarte gegen die Templer zu kämpfen, leider aber nur minimal verbessert gegenüber Brotherhood. Daraus könnte man doch eine Art Assassinen-Risiko machen.

- Desmond-Levels 3,5/5
Naja, es ist mal was anderes, aber da hätte er auch mehr erzählen können. Außerdem schaltet man die 5 Level quasi neben den ersten 2 Sequenzen frei, weil man viel zu wenig Animusfragmente braucht.. 30 von 100 auf einer überschaubaren Karte wie Konstantinopel ist mal echt kein Vergleich zu den Wahrheits-Glyphen der Vorgänger. Statt vielem Geklettere und Suchen fällt man schon von allein über die nötigen Fragmente.

- Grafik 4/5
Aufpolierte Vorgängergrafik und die Gesichter wurden nochmals ein gutes Stück besser. Manchmal stören einen falsche/schiefe Texturen in Ingamesequenzen, z.B. Ahmeds Schwert, dass sich ständig verbiegt oder der Rock von Sofia. Sowas stört die Atmosphäre und sollte die Qualitätssicherung doch auf Anhieb bemerken und ausbessern.

- Multiplayer 3,5/5
Für mich ist Assassins Creed kein MP-Spiel und obwohl der Multiplayer sehr nett gemacht und durchaus auch spaßig ist, fesselt er mich kaum länger als ein par Tage. Die Spielmechanik lässt leider nicht viel zu.

Fazit:
Es war von Anfang an klar, dass es kein dritter Teil wird sondern eher wie Brotherhood ein großes Addon. Leider merkt man das auch deutlich: Wo ist Da Vinci? Wieso nur 3 Rüstungssets, von denen man sich bis Spielende eh nur 2 leisten kann? Wieso drölfzig verschiedene Bomben (mit teils nutzlosen oder gleichen Funktionen) aber wenig Liebe für Festen/mediterrane Verteidigung?
Es bleibt zu hoffen, dass der dritte Teil nicht in diesem Jahr rausgeprügelt wird. Auch wenn ingame im Oktober die Welt untergeht, will ich echte, ausgeprägte Neuerungen haben. Nach 3 Spielen hängen mir die ewig gleichen Abläufe zum Hals raus.
Alles in Allem kann man Fans der Reihe das Spiel empfehlen, wer aber ein Pseudo-Sandbox Spiel sucht, bei dem es an jeder Ecke was zu entdecken gibt, der ist hier leider falsch.
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am 26. Januar 2016
Es ist lange her... aber, ich erinnere mich, dass es mir gut gefallen hat, auch wenn ich kein Freund der Bomben war und das Verteidigungsspiel (ich nenne es mal so, dieses Platzieren der Assassinen auf den Dächern etc) mich nicht überzeugt hat.

Es gab erneut sympathische Charaktere und die Geschichte war gut.

Weniger gefallen hat mir, wie sie die Hintergrundgeschichte von Desmond rasch durchgearbeitet haben. So wirkten jedenfalls diese Ausflüge in die Erinnerungen Desmonds (wo man diese Blöcke zur Wegerstellung formen musste) auf mich. Es war als wollten sie einem Charakter Tiefe geben, wie sie es bisher verabsäumt hatten, da das Hauptaugenmerk auf der "virtuellen Welt" von Ezio lag. Schade, da Desmond vermutlich ein recht glaubwürdiger Charakter gewesen wäre, den man durchaus hätte mögen können.

Für Ezio war es ein schöner Abschluss.
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am 12. Januar 2013
Der dritte Teil der Enzio-Auditore Reihe von Assassins Creed überzeugt vor allem durch ein sehr sehr lebendiges und farbenfrohes Istanbul. Die Story und die Neuerungen (z.b. Fanghaken) sind ganz gut und machen viel Spaß.

Allerdings wirkt das Spiel relativ schnell "zu leicht" da man durch die vielen "Hilfsmöglichkeiten" einfach fast eine unschlagbare Ein-Mann-Armee ist.

Leider spielt die Story fast ausschließlich in Istanbul - dies war vor allem im ersten Enzio-Assassins-Creed viel schöner gemacht. Wenn ich alleine an die Aufenthalte in San Gimigniano, Monteregioni und Venedig denke... so viele "zusätzliche" Schauplätze zum eigentlich Hauptschauplatz in Florenz!

Lediglich die Ausflüge in das alter Ego von "Assasins-Creed Teil 1" bringen ein wenig Abwechslung hinein. Die Jump-And-Run "Ausflüge" in die Virtuellen-Welten in denen man irgendwelche Speicherbausteine wiederfindet sind hingegen eher ein Graus.
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am 5. August 2013
Schliesst nahtlos an den 2. Teil Brotherhood an. Grafik sehr schoen, Steuerung noch wesentlich verbessert, Storyline sehr
interessant, kann es nur jeden empfehlen, der gerne etwas klettert, dreinhaut und keinen reinen Shooter mag. Die
Charaktere in den Sprach-und Zwischensequenzen sind sehr schoen gemacht. Wer Tomb Raider spielt, sollte auch auf
die EZIO-Trilogie nicht verzichten, da auch hier manchmal taktisch kluges Vorgehen richtig Spass macht.Da seit dem 2. Teil Brotherhood im Spiel schon einige Jahre vergangen sind, haben die
Entwickler auch das berücksichtigt und EZIO aelter und reifer dargestellt. Alle Achtung toll gemacht.
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am 8. Oktober 2015
Ich finde es etwas Schade was für einen extremen Zeitsprung es gab von 35-40 auf 55-60 aber ich will mich hier nicht beschweren. An sich ist das Spiel gut außer dass es leider ein wenig seine Schnelligkeit verloren hat was wohl am Alter von Ezio liegt.
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