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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
134
4,0 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
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am 8. Oktober 2015
Ich finde es etwas Schade was für einen extremen Zeitsprung es gab von 35-40 auf 55-60 aber ich will mich hier nicht beschweren. An sich ist das Spiel gut außer dass es leider ein wenig seine Schnelligkeit verloren hat was wohl am Alter von Ezio liegt.
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am 31. Januar 2014
Habe das Spiel ziemlich bald und ohne Probleme zugeschickt bekommen.
Jeder der Assassins Creed kennt und spielt, wird auch diesen Teil lieben... :D
Viel Spaß
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am 4. Dezember 2011
Grob zusammend gefasst: Für Neueinsteiger oder Leute die Assassin's Creed noch nicht allzuhäufig gespielt haben, ist Revelations ein Muss. Denn das Spiel fesselt ungemein, allerdings kennen die Alt-Fans diesen Effekt schon.
Storymodus:
-Story ist vergleichesweise schwach zu Brotherhood oder Assassins Creed 2. Stört wohl aber nur Leute die diese Spiele gespielt haben. Sonst ist die Story gut gelungen, vielleicht ein wenig zu kurz. Während man in AC 2 eine unglaublichen Verschwörung aufdeckt, die sich über wenige kleinen Fische bis hin zum Papst erstreckt oder man eben diesen und seine brutale Familie und den heimlichen Herrscher über diese bekämpft (ACB), muss man feststellen, dass die Story um Ezio in Revelation's nicht wirklich ein unglaubliches Ausmaß hat.Schade, ich war trotzdem fasziniert. Top Pluspunkt sind die Altair- Zwischensequenzen.
-Ort, Konstantinopel hat seinen Flair, es gibt viel zu entdecken, wobei es um einiges kleiner als Rom ist. Doch die ganzen kleinen Gassen, die zum Teil sehr schöne Bauten und die regen Menschenmengen sind angenehm und schön zu bereisen und zu beobachten.
-Kämpfe sind sehr schön umgesetzt. Viele abwechslungsreiche Moves, Ezio ist trotz seines Alters sehr beweglich und haut durchaus n paar überraschende Konterangriffe raus. Zum Teil sind Kämpfe fast zu einfach, ein altes Problem in AC.
-Waffen. Hier sind es vorallem die Bomben die erwähnt werden müssen. Obwohl einige das Einbringen von diesen vor dem Release als sehr kritisch und unpassend für den Meisterassassinen empfand, ist inzwischen deutlich geworden, dass die Bomben sehr schnell zu eurer Lieblingskomponente werden. Man gewöhnt sich schnell an sie, die Bomben wirken unglaublich effektiv, die Möglichkeiten im Spiel sind stark erweitert geworden. Früher musste man Leichen als Ablenkung benutzten, durch einfache Akkustikbomben klärt sich dieses Problem. Die Bomben geben euch ein Spektrum an neuen taktischen Möglichkeiten, außerdem sind sie hervorragend in das Spiel miteingebunden. Sonst alles beim alten, Armbrust, Wurfmesser Geiftklinge/pfeile, Pistole, Doppelklinge, Kurzdolch und Schwert.
-Figuren. Ezio ist inzwischen ein Mann dessen besten Jahre schon eine Weile her sind. Trotzdem ungemein schnell, wendig und gewitzt, mn muss ihn einfach mögen. Sein Alter wird in die Story hervorragend eingebaut, es gibt viele Anspielungen darauf, er strahlt als Assassine immernoch eine gewisse Aura aus.
Altair ist auch wieder dabei, die Zwischensequenzen mit ihm sind eine Freude, es ist schlichtweg "geil" mit ihm zu spielen. Desmond bekommen wir in seiner etwas wirren Welt auch zu sehen, die Spielzeit mit ihm ist ein wenig komplex und verwirrt, viele werden sich wundern was das Ganze jetzt so soll:D War trotzdem mal eine intressante Spielerfahrung. Minus hier ist der Ersatz von Leonardo da Vinci. Mein ganz persönlicher Favorit ab AC2. Leonardo brachte viel Witz in das Spielgeschehen, und nicht nur mir war er ein gern gesehener Faktor in AC. Der Versuch Leo's fehlen durch Sofia oder Reis zu ersetzten schlägt fehl, der alte und beste Freund von Ezio wird schlichtweg weggelassen, er fehlt.
-Sound. Nunja, trägt dazu bei dass das Spiel unterhaltsamer wird, aber ich hatte nur 1, 2mal richtige Gänsehaut. Es gab schon bessere Tracks und Sounds in Ac, in Revelations eher durchschnitt.
- Grafisch ist AC R ähnlich zu den Vorgängern, was keine Kritik ist, denn die Grafik dort war beeindruckend. Noch beeindruckender sind die Actionszenen, Feuer, Wasser, Explosionen etc sind kinoreif umgesetzt, und vorallem der Spielbeginn ist in Sachen Kinoatmosphäre Oscar-reif.
-Fortbewegung. Brunnen, Gondeln und ganz neue Seile/Hakenklinge. Die Hakenklinge ist eine hammer erweiterung, sie lässt einen die Pferde vergessen, sie ist für alles brauchbar. Sonst AC typisch, klettern hier und dort, nicht sehr unterschiedlich, man kann da auch allerdings nciht mehr viel tun.
-Gilde/Stadt. Aus ACB übernommen, gleiches Prinzip, ein bisschen ausgebessert worden, aber relativ gleich geblieben. Man muss wieder Geschäfte freikaufen, Türme zerstören, eine Gilde aufbauen. Alles aus ACB übernommen worden, bietet wenig neues (doch:Turm verteidigen). Gerade dieses kleines "Minispiel" ist abunzu ganz lustig zu erleben, aber haut auch nicht gerade alles raus.
-Gegner. Templer, mal wieder :D aber diesmal steht kein Papst, kein starker Soldat und Anführer der päpstlichen Truppen hinter den bösen Machenschaften, dieses Mal bleibt das Gesicht eures wirklichen Feindes verborgen. Zum Schluss eröffnet sich euch allerdings einiges.

Eine Sache für sich ist der Multiplayer. Dieser ist genial:D Negativ ist vielleicht dass man die Abstergokredits nur langsam verdient, da war das System der Freischaltung in ACB besser, aber sonst top. Gefühlsmässig geil, macht Spaß. Gerade der Multiplayer macht AC R spielenswert, ist noch besser wie in ACB. Viele neue Modi, neue Karten etc. Gerade Deathmatch oder Aussätziger macht unglaublich Fun. Ich hätte slesbt wenn der Storymodus absolut Schei*e gewesen wäre,jedem empfohlen AC R zu kaufen, weil gerade der Multiplayer das Spiel ausmacht. Es ist auch leichter gewordne Sitzungen zu finden, es gibt viele möglichkeiten für seinen Spielstil.

Fazit!: Ein gelungenes Spiel, das trotz wenig Neuem aber viel Altem trotzdem einen AC-Fan für mehrere Tage bindet. Der Multiplayer ist absolut empfehlenswert, für Fans der Serie ein lohnenswerter Muss. Doch, kritisch muss man sagen, dass durchaus mehr drin gewesen wäre, die Entwickler haben ihr Potential nicht voll ausgenutzt. Gerade die kurze Spieldauer, wenig Spielermissionen, mangelnde Kontakte wie in AC2 oder ACB mit Niccolo Machiavelli oder La Volpe oder Claudia fehlen. Neueinsteiger werden also mehr Spaß haben als alte AC-Zocker, da gerade diese stärker bemerken was gleich ist oder fehlt.
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am 31. Juli 2017
Da es dem Spiel an Inhalt mangelt, ist die Geschichte schnell zu Ende erzählt. Die fragwürdigen Nebenmissionen sind kurz und redundant, fast jede Aktivität macht den Anschein, einzig und allein dem kläglichen Zweck zu dienen, die spärlich ausgefallene Spielzeit ein wenig zu verlängern. Die Handlung findet auf einer großen und zwei kleineren Karten statt, wodurch schnell Langeweile entsteht. Generell hat man als Spieler das Gefühl, dass Ubisoft mit der Entwicklung von AC Revelations einen möglichst schnellen Abschluss der Ezio-Geschichte bezwecken will, um die Lücke zum nächsten Spiel zu füllen. Auch ist im Vergleich zum Vorgänger so gut wie nichts Neues ins Spiel implementiert worden. Schade.
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am 22. Juli 2012
Sohn war erstaunt, dass es die Borgias wirklich gab.
Vielleicht können manche Spiele ja doch ganz lehrreich im gewissen Grad sein!
Er guckte dann gleich nach, wer dieser Mensch bzw. die ganze Familie war. Und das es sich tatsächlich um ein Stück Geschichte handelte.
Ich denke mal anders als im Spiel, aber immerhin...
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am 11. Mai 2015
Über die Graphik der AC-Spiele muss man nicht diskutieren. Sie ist großartig. Musikalisch betrachtet stellt der Soundtrack von "AC: Revelations" einen Höhepunkt dar (absolute Kaufempfehlung). Und auch, was die Erzählung angeht, bietet der dritte Teil der Ezio-Saga Überraschungen und Aha-Erlebnisse. Ich gestehe, dass für mich mit dem Ende von "Revelations" auch die offizielle, glaubwürdige AC-Reihe ihr Ende findet. AC III hat mich nicht im Geringsten überzeugt. Der Flair der alten Städte fehlte dort vollkommen. In "Revelations" darf man sie noch einmal erleben, durch ein farbenprächtiges, aber auch vielerorts verwahrlostes Konstantinopel schlendern, rennen und klettern und die Höhlensysteme von Kappadokien erkunden. Und neben Ezio erhält auch Altaïr hier endlich eine tiefgreifendere Charakterisierung, die ihm im 1. AC-Teil leider noch verwehrt gewesen war.
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am 5. Januar 2012
Wieso nur 3 Sterne?

- Story 3,5/5
Die Hauptstory von Revelations ist kurz. Recht gut und auch spannend, aber zu kurz. Das liegt vor allem auch daran, dass keine optionalen Bedingungen für das Fortführen der Story vonnöten sind. Das heißt, man braucht keine x Meisterassassaninen, muss keine Mission der Fraktionen (Roma, Diebe, Söldner) erledigen, keine Festen erobern und auch sonst garnichts erfüllen um das nächste Kapitel freizuspielen. Weniger Zwang ist zwar manchmal ganz schön, aber ich hatte Probleme neben der Hauptstory die ganzen anderen Sachen hochzuziehen. Schwupps steht man vor dem Abspann und fragt sich, wieso man so ohne weiteres durchs Spiel rennen kann, wobei ich noch nichtmal die Söldner gesehen habe. Die Meisterassassinenmissionen sind außerdem sehr gut gemacht und vertiefen den Storyhintergrund um einiges. Schade dass man die sich gezielt suchen muss, so dass viele Spieler die garnicht vor dem Abspann gesehen haben.

- Sound 2,5/5
Da ist man von den Vorgängern anderes gewohnt. Gerade hier fragt man sich, wieso sich Revelations nicht wie in allen anderen Bereichen auch bei Brotherhood/AC2 bedient. Da sind sogar die Bewegungen der Assassinenrekrutierung identisch mit Brotherhood, aber den Sound haben sie vergessen zu kopieren.

- Gameplay 3/5
Alles wie gewohnt, plus die komischen Neuerungen Bomben und Hakenklinge. Die Klinge ersetzt den Klettersprung und macht auch so einiges leichter. Die Bomben sind nett, aber warum sie zur Ablenkung benutzen wenn man damit auch eine ganze Patrouille einfach wegsprengen kann? Von den ganzen Trailern hätte ich da mehr erwartet, es wirkt eher als wolle man eine kleine Neuerung als großen Durchbruch verkaufen, weil man sonst nichts besseres hat.
Dabei hat Revelations eine gute große Neuerung, die leider total untergeht: Festenverteidigung!
Ein spaßiges kleines Towerdefense-Spiel, das Laune macht und dabei sogar ein kleines bischen Können erfordert. Wo sonst nur ein Schwierigkeitsgrad vom blöden Kamerawinkel beim Klettern in den Gruften erzeugt wird, ist das eine gute Abwechslung zum öden Blocken-Konter-Attentatsserie Gemetzel der Kämpfe. Das Kampfsystem könnte auch ein bischen Liebe vertragen.
Leider sahen das die Herren von Ubisoft anders und haben Bomben gehypt und die Verteidigungen nur als Nebensache implementiert. Gleiches gilt für die mediterrane Verteidigung. Ein schöner Ansatz, auf der Weltkarte gegen die Templer zu kämpfen, leider aber nur minimal verbessert gegenüber Brotherhood. Daraus könnte man doch eine Art Assassinen-Risiko machen.

- Desmond-Levels 3,5/5
Naja, es ist mal was anderes, aber da hätte er auch mehr erzählen können. Außerdem schaltet man die 5 Level quasi neben den ersten 2 Sequenzen frei, weil man viel zu wenig Animusfragmente braucht.. 30 von 100 auf einer überschaubaren Karte wie Konstantinopel ist mal echt kein Vergleich zu den Wahrheits-Glyphen der Vorgänger. Statt vielem Geklettere und Suchen fällt man schon von allein über die nötigen Fragmente.

- Grafik 4/5
Aufpolierte Vorgängergrafik und die Gesichter wurden nochmals ein gutes Stück besser. Manchmal stören einen falsche/schiefe Texturen in Ingamesequenzen, z.B. Ahmeds Schwert, dass sich ständig verbiegt oder der Rock von Sofia. Sowas stört die Atmosphäre und sollte die Qualitätssicherung doch auf Anhieb bemerken und ausbessern.

- Multiplayer 3,5/5
Für mich ist Assassins Creed kein MP-Spiel und obwohl der Multiplayer sehr nett gemacht und durchaus auch spaßig ist, fesselt er mich kaum länger als ein par Tage. Die Spielmechanik lässt leider nicht viel zu.

Fazit:
Es war von Anfang an klar, dass es kein dritter Teil wird sondern eher wie Brotherhood ein großes Addon. Leider merkt man das auch deutlich: Wo ist Da Vinci? Wieso nur 3 Rüstungssets, von denen man sich bis Spielende eh nur 2 leisten kann? Wieso drölfzig verschiedene Bomben (mit teils nutzlosen oder gleichen Funktionen) aber wenig Liebe für Festen/mediterrane Verteidigung?
Es bleibt zu hoffen, dass der dritte Teil nicht in diesem Jahr rausgeprügelt wird. Auch wenn ingame im Oktober die Welt untergeht, will ich echte, ausgeprägte Neuerungen haben. Nach 3 Spielen hängen mir die ewig gleichen Abläufe zum Hals raus.
Alles in Allem kann man Fans der Reihe das Spiel empfehlen, wer aber ein Pseudo-Sandbox Spiel sucht, bei dem es an jeder Ecke was zu entdecken gibt, der ist hier leider falsch.
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am 7. Dezember 2011
Und wieder bringt die Assassins Creed Reihe ein gutes Spiel hervor, das bis zum Schluss einigermaßen zu unterhalten weiß. Man spielt zum inzwischen dritten Mal Ezio Auditore, nun schon fortgeschrittenen Alters (er ist 52), und erkundet auf der Suche nach wichtigen Schlüsseln, die zu der Bilbiothek seines Ahnen Altair führen sollen, das Konstantinopel des frühen 16. Jahrhunderts.
Doch so schön und spaßig das neue Setting und der etwas ergraute und weisere Ezio auch sein mögen, so richtig vom Hocker haut einen das Spiel nicht mehr. Es ist eben einfach nichts neues mehr, auch dieser Teil wirkt wie schon Assassins Creed Brotherhood eher wie eine Erweiterung zu Assassins Creed 2. Bis auf einige kleinere Neuerungen, wie z.B. der Hakenklinge oder den verschiedenen Bomben, die man selbst zusammenstellen kann, gibt es kaum neues zu entdecken. Auch die Grafik hat sich nur minimal verbessert. Nur damit nicht genug, zum altbekannten Spielprinzip kommt nun auch noch eine im Vergleich zu Brotherhood recht fade Story. Ezio reist nach Konstantinopel, um eben jene Schlüssel zu finden, welche die Bibliothek Altairs öffnen und es damit Ezio ermöglichen sollen, mehr über seine Rolle, die er in der ganzen Geschichte spielt, zu erfahren. Nebenbei mischt er sich noch in die Intrigen der Osmanen ein und bekämpft die Templer. Dabei fehlen jedoch so markante Charaktere wie da Vinci, Machiavelli oder auch große Gegenspieler wie es in Brotherhood noch Cesare Borgia war. Des öfteren habe ich mich auch im Spiel gefragt, was ich genau jetzt eigentlich mache oder besser gesagt mit welchem Ziel. Auch die kurzen Spielabschnitte, in denen man wieder in die Rolle Altairs schlüpft, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Assassins Creed Revelations wieder nur wie eine bessere Erweiterung des 2. Teils daherkommt und den Spieler aufgrund des leicht verbrauchten Spielprinzips und der eher langweiligen Story, nicht mehr so recht zu motivieren vermag. Jedenfalls kam bei mir nicht mehr dieser Suchtfaktor auf, wie noch im 2. Teil der Reihe oder bei Brotherhood. Meiner Meinung nach hätten sich die Entwickler nach Brotherhood erstmal eine Auszeit nehmen sollen, ehe sie mit einem neuen Teil aufwarten. Dann wären sicherlich grafische Fortschritte sichtbar gewesesen und es hätte evtl. mehr Neuerungen gegeben. So bleibt jedenfalls irgendwie das Gefühl, das mehr möglich gewesen wäre.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Die Spieldauer ist recht knapp bemessen, jedoch hat mich das diesmal gar nicht mehr so großartig gestört, da die Story wie gesagt zwischenzeitlich sehr gelahmt hat und ich einfach nur wissen wollte, was mit Altair passiert ist bzw. wie überhaupt das ganze mit Altair, Ezio und Desmond zu verstehen ist.
Doch dann eigentlich eine weitere Ernüchterung: Am Ende erklärt einem einer dieser Götter (oder was auch immer, so richtig erklärt wird einem das ja nicht), dass ein großes Unglück vor lange Zeit die Menschen heimsuchte und nur wenige überlebten und das Desmond zu einem bestimmten Ort reisen muss, an dem diese Götter gearbeitet hätten oder so ähnlich. Am Ende stehen also wieder mehr Fragen im Raum, als es eigentlich Antworten gibt und man wird das Gefühl nicht los, dass die Gesamtstory den Entwicklern so ein bisschen über den Kopf gewachsen ist und sie selbst nicht so wirklich wissen, wie sie das ganze ordentlich zu Ende bringen sollen. Jedenfalls wurde die Geschichte seit dem 2. Teil immer abgespaceter und wirkt, nachdem man nun Revelations gespielt hat, ein bisschen zu sehr zusammengeschustert und konstruiert.

Ich hoffe deshalb also, dass ein möglicher 5. Teil wieder zur alten Stärke zurückfindet und mich wieder vom Hocker haut, sowohl was Neuerungen im Spielprinzip angeht, als auch im Grafik- und Storybereich.

Fazit:
+ Setting wirkt erfrischend, der Orient wird überzeugend dargestellt
+ Kleinere Neuerungen wie die Hakenklinge, die Bomben oder die "Revierkämpfe" zwischen Assassinen und Templern fügen sich gut ins Spielprinzip ein
+ Die kurzen Spielabschnitte mit Altair sind eine gute Abwechslung und es ist lustig zu sehen, wie sich Altair mit z.B. 82 Jahren bewegt hat

- Eben diese kleineren Neuerungen "reformieren" das Spielprinzip nicht und man braucht sie, bis auf die Hakenklinge, auch nicht wirklich
- die Grafik ist mit Ausnahme minimaler Verbesserungen noch die von Assassins Creed 2
- Die Story ist recht langatmig und fade und kann durch das Fehlen von spannenden Charakteren nicht wirklich überzeugen
- Die Hauptstory wird wieder nicht überzeugend geklärt, am Ende standen zumindest bei mir wieder mehr Fragen als Antworten im Raum

Da das Spiel insgesamt aber ohne den Kontext der Vorgänger ein gutes solides Spiel ist von mir trotzdem 4/5 Sterne.
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am 18. Dezember 2011
Vorweg: Bei einem Bewertungssystem, das mehr Differenzierung zuließe, hätte ich die Note "7/10" vergeben. Aber angesichts der zahllosen kaum kritischen "Rezensionen" kann das Spiel auch mal eine "zu niedrige" Bewertung verkraften.

Für Fans der AC-Reihe ist natürlich auch 'Revelations' ein Pflichtkauf. Man will schließlich wissen, was nach dem dramatischen Cliff-Hanger vom Ende von 'Brotherhood' der Stand der Dinge ist. Und wie es weitergeht.
Allerdings ist das auch schon ein zentrales Problem der jüngsten Fortsetzung: zwar klärt sich die Situation durchaus, bis zu einem gewissen Grade, aber wirklich Neues passiert trotzdem nicht. Worin die im Spieltitel verheißenen "Enthüllungen" bestehen sollen, das ist mir persönlich nicht recht klar geworden.

Natürlich hat es mir grundsätzlich Spaß gemacht, Ezio durch ein weiteres Abenteuer, in einer diesmal wirklich deutlich anderen städtischen Umgebung, steuern zu können. Nach wie vor vermag Ubisoft es unübertroffen, so einen riesigen Schauplatz zu quirligem Leben zu erwecken, angefüllt mit vielen pittoresken Szenen und liebevoll gestaltetem Detailreichtum.
Wieder steht ihm dabei eine Assassinen-Bruderschaft zur Seite, und diesmal gewinnen deren Mitglieder erfreulicherweise ein klein wenig mehr Kontur als im Vorgänger 'Brotherhood'. Sie sind nicht mehr nur die "magische" übermächtige Wunderwaffe, die fast jederzeit und überall zuhilfe gerufen werden kann, sondern es lassen sich z.B. gelegentlich auch gemeinsame Missionen starten.

Neue Gameplay-Features bietet 'Revelations' auch: So spielen neuerdings Bomben eine enorm wichtige Rolle. In jedem Winkel der Stadt, bei fast jedem getöteten Gegner findet man Zutaten zu deren Fertigung. Wie man hört, lassen sich Bomben in hunderten Variationen herstellen.
Wer das Ganze wie ich für ziemlich fragwürdig hält, der sei getröstet: man kann das gesamte Spiel auch ganz gut ohne Bombenbenutzung bewältigen. Und zugegeben: es besteht durchaus die Möglichkeit, ja man wird sogar dazu ermuntert, Bomben zur Ablenkung oder "taktisch" einzusetzen, nicht nur als brachiales Gewaltmittel. Ich finde es vor allem höchst unpassend, dass das Bomben-Thema auf einmal so in den Mittelpunkt gerückt wird, wie das 'Revelations' nun einmal eindeutig tut.
Meines Erachtens hätte man stattdessen lieber an anderen Stellen der Spielmechaniken feilen sollen; mehr Gelegenheiten für "Stealth" bzw. für ein "subtiles", zielgerichtetes Vorgehen wünschen sich beispielsweise viele Fans seit Langem. Dass sich sonderlich viele Leute fortlaufend Explosionen gewünscht hätten, ist mir hingegen nicht bekannt...

Eine weitere Neuigkeit, die ich persönlich sogar für einen noch eindeutigeren Fehlgriff halte als die Bomben: "Tower-Defense". Hierbei gilt es, einen bereits unter Kontrolle gebrachten Stadtteil gegen einen Angriff zu verteidigen. Macht mir persönlich überhaupt keinen Spaß, beinhaltet eine Steuerung, die aus dem sonst vorherrschenden System total herausfällt. Ist also spielerisch ein Fremdkörper, ist überflüssig, für viele Spieler sogar nichts weiter als lästig. Wer kam auf so eine blöde Idee, Ubisoft?

Zurück zu den 'Revelations': Es gibt ein Wiedersehen mit dem Über-Assassinen des allerersten AC-Teils in Form von "Erinnerungen". Ich für meinen Teil fand die Inszenierung dieser Abschnitte nicht wirklich gelungen; aber das ist womöglich eine sehr subjektive Angelegenheit. Ganz nett ist jedenfalls, wie am Schluss der Lebensweg Ezios mit dem seines legendären Vorgängers verknüpft werden.
Über Desmond, den Assassinen in spe der Jetztzeit, erfährt man ebenfalls das eine oder andere, in optional zu startenden, spielerisch sehr eigenwilligen Abschnitten (z.B.: Egoperspektive). Leider führte dies nicht dazu, dass er mir nun bedeutungsvoller erschiene. Im Gegenteil, am Ende von 'Brotherhood', wo man mit ihm einige außergewöhnliche Erfahrungen durchlebte, war er mir sympathischer und erschien eher als geeigneter Kandidat, im kommenden AC-Finale die Welt zu retten...

Zusammenfassend habe ich den Eindruck, dass man 'Revelations' an (zu) vielen Stellen (unter anderem auch: Musik!) anmerkt, dass es in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft worden ist, um auch dieses Jahr wieder zur Weihnachtszeit Kasse zu machen. Die spielerischen Neuerungen vermögen mich jedenfalls größtenteils nicht richtig zu überzeugen oder sind gar störend. Inhaltlich tritt man auf der Stelle oder fällt gar wieder hinter Erreichtes zurück, nämlich was den Spannungsbogen über die gesamte Spiele-Reihe betrifft.
Das Resultat ist sicherlich immer noch ein Spiel der "gehobenen" Qualitäts-Stufe - dank der Hundertschaften an Entwicklern, die bei Ubisoft dafür zur Verfügung stehen -, bleibt aber hinter den hohen Erwartungen, die die beiden Vorgänger erzeugt haben, deutlich zurück.

------

Nachtrag für Interessenten von stereoskopischem 3D: Wie schon bei den vorherigen Teilen ist der 3D-Effekt größtenteils sehr gut und nur durch leicht ignorierbare Fehler beeinträchtigt. Auf jeden Fall gewinnt das Visuelle durch 3D enorm... Schnittszenen insbesondere sind weniger angenehm, dort stören regelmäßig "falsche" Schatten, dasselbe gilt für manche Innenräume in spielbaren Abschnitten.
22 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2012
Nachdem ich bisher alle Teile gespielt habe schreibe ich hier nun mal etwas zu dem (noch) aktuellen Teil der Assassin's Creed Reihe:
Fangen wir mal mit den negativen Dingen an, welche sich auf den Vorgänger (brotherhood) beziehen:
- Grafik nicht sichtbar verbessert
- Missionen nicht ganz so einfallsreich (subjektive Meinung)
- Einfach eine gefühlte Erweiterung des Vorgängers
- Umfang des Spiels fällt geringer aus als beim Vorgänger
- Geschichte mit der Menschheit und diesen Wesen für mich nicht wirklich nachzuvollziehen (allerdings darf man sich daran nicht aufhängen,
da die Geschichte sich ja eventuell mit dem Teil 3 logisch beenden lässt)

Positiv:
+ Erneuerung der Verteidigungskämpfe der Festen gegen die Templer
+ Enterhacken ist ganz nützlich beim klettern
+ Sequenzen auf der Insel als Desmond (sein Leben wird in abstrakten Kurzmissionen erzählt)
+ Instanbul zur damaligen Zeit hat seinen Reiz (mit der Geschichte zu den Sehenswürdigkeiten wie Hagia Sofia etc)
+ Altair-Sequenzen

Fazit: Alles in allem war mir das zu wenig für einen komplett neuen Teil der Serie. Es war wie Brotherhood bloß mit kleinen Änderungen.
Das Spiel ist für 15 Euro allerdings kein schlechter Deal, da man doch einige Stunden beschäftigt ist und ein echtes Assassinengefühl aufkommt.
Wer den Vorgänger mochte kann meiner Meinung nach bedenkenlos zugreifen :-)
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