find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Storyteller PrimeMusic AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

  • Utopia
  • Kundenrezensionen



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 23. September 2017
Habe das Buch kostenlos bekommen und war daher sehr neugierig was mich da erwartet. Habe das Buch nun fast zur Hälfte durchgelesen und ich muss sagen ich bin mehr als positiv überrascht. Es ist gut geschrieben und sehr spannend aufbereitet.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2017
Sehr gute Qualität des Buches. Rasche Lieferung. Überzeugender Preis. Ich bin absolut zufrieden. Der Anbieter ist zu empfehlen, was ich damit tue.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2014
Sehr gut. Interessant. Ich hette gern in so ein Land (Stadt) gelebt. Es wird leider nie so eine geben. Danke
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juli 2014
Ich musste das Buch ehr geszwungender massen lessen, für einen Vortrag aber jetzt im nach hin ein bin ich froh darüber den es hat meine Blickweisse auf das ein oder andere erweitert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 2. Juni 2016
Der 1478 geborene Autor Thomas Morus war Jurist, diente am Königshof von Heinrich VIII. und wurde 1529 sogar zum Lordkanzler ernannt. Dennoch fand Morus Zeit, seinen literarischen Neigungen nachzugehen.

Als Rahmenhandlung von "Utopia" dienen die Erzählungen eines fiktiven Seemanns, der in der Republik Utopia gelebt haben will. Der Roman befasst sich mit dem Leben der Utopier, und beinhaltet Kritik an den damaligen polititschen und gesellschaftlichen Verhältnissen wie Todesstrafe, Monogamie und vielem mehr. Überbevölkerung wird durch Migration verhindert. Man sieht, allzuviel hat sich bis heute nicht geändert.

Noch immer sind wir auf der Suche nach staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen, die möglichst vielen Menschen ein glückliches Zusammenleben garantieren können. Auch die Diskussion über Privateigentum läuft bis heute und macht diesen Klassiker von Thomas Morus bis heute zeitgemäß. Der Autor selbst wurde 1535 aufgrund eines politischen Zerwürfnisses mit König Heinrich VIII. leider enthauptet.

Eine (aktuell kostenfreie) englische Version des Buchs ist ebenfalls verfügbar: Utopia (English Edition)
Auch unser Wort "Utopie" verdanken wir diesem bis heute topaktuellen Buch. Unbedingte Kauf- und Leseempfehlung.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2011
"Ferner glaube ich, daß es dem gut geht, der in seiner
Handlungsweise mit dem Geiste der Zeit zusammentrifft."
(Niccolò Machiavelli in: Der Fürst)

Wenn man aus dem frühen 16. Jahrhundert diese Welt betrachtet, dann ist es die Welt des Aufbruchs. Aus der terranen Depression und dessen Begrenztheit fliehen zu wollen, heißt, einfach an Bord zu gehen. Herman Melville im Moby Dick hat es verstanden, diesen einfachen Topos zu beschreiben und so ist die Welt um Thomas Morus (1478-1535) nicht anders zu sehen.

Geboren 1478 wurde Thomas More (Morus) zu einem geachteten Mann, Diplomat, Richter und auch Freund von Erasmus von Rotterdam. Sein Lebensziel war die Eintracht mit sich selbst. Sich daher zu verweigern gegenüber Heinrich VIII war notwendige Konsequenz über den Tod hinaus. Hingerichtet im Jahre 1535 wurde er im Sinne der Kirche heilig gesprochen ca. 400 Jahre später. Utopia, erschienen im Jahre 1516, ist eine Vision eines Staatsgebildes auf Basis eines christlichen Weltbildes mit dem Verzicht auf Privateigentum, Geldwirtschaft und Hierarchie. Stolz, Neid, Machtgier wurden geopfert zu Gunsten einer Gleichheit unter dem Verzicht der Freiheit durch Differenz.

Thomas Morus hat erkannt, dass in Wonne schwelgen unter Stöhnenden heißt, ein Kerkermeister zu sein. Dieses zu sehen und den Willen zu ändern zu haben, heißt, sich den Gegebenheiten der Zeit zu widersetzen. Eine stumme Rolle sagt mehr, als Unpassendes aufzusagen, so die Morus Idee einer Zeit, die Klarheit im Aufbruch wünscht. So gelingt es ihm, in den Worten alter Meister, Gemeinwohl zu fördern im Sinne der Lehre Christi und der gültigen Sitten, ohne andern zu folgen, die mit besserem Gewissen Böses tun. Und so waren vielleicht die Zweifel berechtigt: "Um die Wahrheit zu sagen, so bin ich mit mir selbst noch nicht einig, ob ich die Utopie überhaupt herausgeben soll". Schließlich und mit Zureden des Erasmus von Rotterdam erschien der "Bericht des vortrefflichen Herrn Raphael Hythlodeus über die beste Staatsverfassung: Herausgegeben von dem berühmten Herrn Thomas Morus, Bürger und Vicecomes der weltbekannten britischen Hauptstadt London".

Thomas Morus gelingt es über die Insel der Utopier so berichten zu lassen, dass die Insel der Jetztzeitigen genügend Motivation erhält, die eigene Situation zu überdenken. Utopia liefert eine Gesellschaft, die schon im 16. Jahrhundert die Welt des Karl Marx vorweg denkt. Unter dem Primat der Gleichheit werden die Vorteile geboren, die jeden in Utopia treffen und zu einem zufriedenen Bürger machen. Und doch verwundert, dass die Idee der Religion auch hier von herausragender Bedeutung ist. Jenseits, epikureerisches Denken und naturgemäße Tugend sind die Botschaften aus einer anderen Welt ins Diesseits. Nicht jedoch ohne auf Ironie zu verzichten. Ist Morus der Verfasser und gleichzeitig der Protagonist als kritischer Dialogpartner des Erzählers, verfremdet er denjenigen zusätzlich als Possenreißer. In einer Zeit der diktatorischen Herrschaft lässt man sich besser alle Seiten offen, folgt man Machiavellis Ratschlag.

Morus Idee eines Staates Utopia findet neue Diskussion im Diskurs von Ungleichheit. So wie Morus sich den Themen Gleichheit und Gerechtigkeit gewidmet hat, so tat es Rousseau zur Aufklärung und später im Jahre 2009 Norbert Bolz im "Diskurs über Ungleichheit". Auch wenn Morus mit seiner Idee nicht nur den glücklichen Staat, sondern auch einen, der ewig dauern wird, projiziert, so ist sein Bestreben eine Grundfeste aller Staatsgründer. Zwietracht zwischen den Richtungen zu vermeiden, scheint Morus Ziel in den übertragenden Ausführungen von Raphael, einem Seemann.
Morus Hommage an die Zeit ist, einem Seemann das Wort zu geben, weil dieser berichten kann von der terra incognica, dem unbekannten Land und den gewünschten Verhältnissen. Dass Morus Jahrhunderte später Auslöser neuer Ideen und Romane war, zeigt sich bei H.G. Wells Literatur-Spektrum. Bloch hält Utopia für menschenwürdig, weil die Menschen von der Arbeitsfron befreit sind. Für ihn ist somit das Leben jenseits der Arbeit maßgebend für die Beurteilung und die Definition von Utopia. Nun obliegt es dem Leser, sich die Welt neu anzusehen und neu zu beurteilen. Für Morus bleibt der Schluss: "so muss ich doch ohne weiteres gestehen, dass es im utopischen Staatswesen eine Menge Dinge gibt, die ich in anderen Staaten verwirklicht zu sehen wünsche. Freilich wünsche ich das mehr, als ich es hoffe".

Die beiden Gesprächspartner im Dialog haben sich profund geschlagen, überraschend ist, dass die Gewichtung beider Meinungen in einer Dritten sein muss. Daher ist der Leser Teil der immer währenden Diskussion um eine Utopie (Utopia wie Dystopia), die seit Platons Politeia in der Idee des Idealstaates die Menschen in den Bann zieht.
~~
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Mai 2016
ich habe es mir geholt um die Zusammenhänge in dem neuen Buch von T. Sarrazin "Wunschdenken" besser zu verstehen. Interessant sind die Vorstellungen zum Staat in der Auseinandersetzung mit den Vorstellungen von Platon ~ 2000 Jahre früher zum Staat. Interessant sind hier Vergleiche zu den Vorstellungen von Karl Marx aus der annähernd gleichen Zeit. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, welche sich u.a. mit den Vorstellungen zu T. Sarrazin's Buch "Wunschdenken" befassen und sich nicht nur mit nachgeplapperten Weisheiten begnügen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2013
Dank der kostenlosen Kindle-Klassiker habe ich mir dieses Buch besorgt, was ich mir so nicht unbedingt gezielt gekauft hätte.
Ich war absolut überrascht über die gute Lesbarkeit und die hochaktuellen politischen und philosophischen Gedanken des Autors aus dem 15.Jh. Es lohnt sich allemale, Klassiker zu lesen. Das kurze Büchlein schildert den Aufbau einer utopischen Gesellschaft ohne Konsumspirale, Arm-Reich-Schere. Manche Ideen sind in der heutigen Zeit vielleicht nicht haltbar, wie das Geschlechterverhältnis und Sklavenarbeit als Bestrafung, wobei Morus dies als Alternative zu Todesstrafe bei Diebstählen empfielt. Das Buch muss natürlich historisch gelesen werden und doch entbehrt es nicht einer gewissen Aktualität, besonders was die Ökonomie anbelangt...
das Buch ist kurzweilig zu lesen, verändert den eigenen Blickwinkel.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2013
Das Werk ist bereits 500 Jahre alt aber noch heute sehr lesenswert. Das Werk ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil ist eine Kritik an der Todesstrafe, dem Adel, Kriegen und anderen Problemen im England des 16. Jahrhunderts. Im zweiten Teil beschreibt bzw. entwirft Morus ein utopisches Gesellschaftsbild auf Grundlage von Gemeinschaftseigentum statt Privatbesitz und niedrigen Hierarchien. Man sollte nur nicht den Fehler begehen, den Text 1:1 auf die heutige Zeit zu übertragen - weder die Kritik an den Zuständen im England des 16. Jahrhunderts, noch die Gesellschaftsutopie auf der Insel "Utopia". Aber grade die Utopie enthält einige interessante und progressive Ansätze, die zum eigenen Denken anregen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2013
Interessante Darstellung einer Gesellschaftsform auf sozialistischer Grundlage, mit bis heute aktuellen Gedanken zu Ökonomie, Ökologie & Religion bis hin zur Ökumene. Leicht lesbar, da flüssig romanhaft erzählt. Etwas unkritisch dem Sozialismus gegenüber, trotzdem sind die Gedanken von T.M. bis ins 19. & 20./21. Jhdt. noch aktuell. ein wirklich großer Geist! Habe das Buch nach Wölfe & Falken von Hilary Mantel gelesen. Schön, daß Amazon-Kindle uns auch dieses Buch - sogar kostenlos zur Verfügung stellt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)