Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen Unlimited Fußball longss17



am 28. April 2017
Ganz interessant wenn man es an der richtigen Stelle der Bücherserie liest.
Alleine oder zum Schluss gelesen , glaube ich nur halb so gut
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2013
EIn schönes Buch , welches eine andere Sichtweise der Twilight Saga aufzeigt , jedoch ist diese Buch keine must have
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2010
Ich bin eben mit dem Buch fertig geworden,es ist wiedermal so fesselnd (und leider auch nicht besonders "vielseitig", wortwörtlich ^^) das ich es am Stück gelesen und keinen Moment beiseite gelegt habe.
Die Sicht aus Bree zeigt das auch die andere Seite-die böse Seite der Vampirwelt, interessant und aufschlussreich ist. Und: Obwohl ich es selbst nicht glauben konnte,war Bree mir sympathischer wie ich dachte und auch ihre Handelsweisen nachvollziehbar,denn sie weiß schließlich nicht wie sie anders überleben sollte.

Story:

In dem Buch lebt Bree als Neugeborener Vampir mit ca. 20 weiteren ungebändigten Vampiren zusammen.Riley, der im 3.Buch(Biss zum Abendrot)der Geliebte von Victoria(die die jungen Vampiren erschafft) ist, "kümmert" sich um sie und belügt sie nach Strich und Faden.Sie haben ahnen nicht das sie nur benutzt werden.Doch das ist noch lange nicht alles...

FAZIT:

Man muss es nicht unbedingt lesen,denn es ist schließlich kein eigenständiges Buch,sondern eher eine Ergänzung. Für Fans sicher schön wieder etwas von Stephenie zu lesen zu bekommen,doch für keine echten Twilight-Fans ist es eigentlich nicht lesenswert,schließlich hat es zudem einen sehr stolzen Preis.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. November 2016
Sehr interessante Buch von Stefanie Niemeyer bis es zum letzten Sonnenstrahl ist sehr spannend kann ich nur empfehlen tolles Buch wolltest ursprünglich aber als Hörbuch haben warte noch auf das Hörbuch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2014
Cool es aus der Sicht zu sehen das Bella ein "Nachtisch" isst! :) :( das Ende ist traurig armer Diego!! ;(
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2017
Nachdem ich vor einigen Jahren (man, ist das schon lange her ...) einen Band nach dem anderen verschlungen hatte, wollte ich jetzt noch mal der süßen Nostalgie nachgeben und dieses "Bonusmaterial" rund um Bree Tanner lesen. Gesagt, getan. Und wieder erwartete mich der gewohnte locker leichte Schreibstil, der einem die Worte verbildlichte und die Seiten nur so dahinfliegen ließ, wie selten eine anderer.

Wie gewohnt waren (in diesem Fall die wichtigen) Charaktere gut ausgeleuchtet und obwohl man schon wusste, wie das Buch enden wird, hat Meyer es geschafft, dass man sie noch so ins Herz schließt, dass man ihnen auch bis zu diesem bekannten Ende gerne folgt.

Auf dem Weg dorthin lernen wir die Umstände besser kennen, bekommen Hintergrundwissen zu der ganzen Aktion die "sie" (Victoria) im geheimen geleitet hat und lernen auch die Volturi noch mal von einer anderen Seite kennen.

Wem also die Hauptbände gefallen haben, kann ich dieses Werk nur empfehlen. Es ist zwar kurzweilig, aber dadurch nicht weniger schön zu lesen. Daher auch von mir wohlverdiente 5 Sterne. :)
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2016
Die letzte Aufgabe des Lesebingos 2016 verlangte von mir, ein Buch mit einer Zeitangabe im Titel zu lesen. Ich entschied mich für „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“, eine Novelle aus Stephenie Meyers „Twilight“-Universum, die schon ewig bei mir versauerte. Ich denke, ich habe dieses Buch damals einfach zu spät gekauft. Meine Begeisterung für die „Twilight“-Reihe war bereits abgekühlt, sodass ich kein Bedürfnis verspürte, „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ sofort zu lesen. Es bekam seinen Platz im Regal und blieb dort jahrelang. Erstaunlicherweise sorgte ich mich jedoch nie, dass meine Erinnerungen an Bellas und Edwards Geschichte verblassen könnten. Ich fühlte mich stets gewappnet für die Novelle. Nun war es Zeit, herauszufinden, ob ich mit diesem Gefühl richtiglag.

Falle nicht auf. Halte dich an die Regeln. Vermeide Konfrontationen. Diese drei einfachen Grundsätze helfen Bree Tanner, zu überleben. Als eine von vielen in einem Nest neugeborener Vampire muss sie täglich um ihre Existenz fürchten. Täglich besteht die Gefahr, von den anderen Neugeborenen in einem Wutanfall ausgelöscht zu werden. Bree hat keine Freunde. Sie vertraut niemandem. Als sie Diego kennenlernt, fällt es ihr schwer, ihr schützendes Misstrauen abzulegen. Doch der ältere Vampir zeigt ihr, dass Freundschaft auch unter ihresgleichen möglich ist. Bree träumt von einer gemeinsamen Zukunft, weit entfernt von den anderen. Sie ahnt nicht, dass sie zu einem bestimmten Zweck erschaffen wurde. Sie weiß nichts von den Cullens oder Bella Swan und erkennt das Vampirnest nicht als das, was es ist: eine Armee. Sie ist einfach nur ein Mädchen, das Pech hatte. Dies ist ihre Geschichte.

Ich empfinde „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ als Bereicherung für die „Twilight“-Reihe. Wie leicht haben wir uns damals von den Cullens einlullen lassen, glaubten an die Kultiviertheit der Vampire, an die absolute Kontrolle, die sie selbst in Momenten höchster Grausamkeit pflegten und vergaßen darüber, dass Vampire in ihrer Essenz Raubtiere sind, die erst mit zunehmendem Alter lernen, sich nicht von ihren Trieben beherrschen zu lassen. Wir lasen davon, dass es Neugeborenen angeblich schwerfalle, sich zu zügeln und erfuhren doch nie, wie das Leben eines durchschnittlichen neu erschaffenen Vampirs aussieht. „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ schließt diese Lücke. Bree Tanner ist eine Nebenfigur, die im dritten Band „Bis(s) zum Abendrot“ als Teil der Vampirarmee auftaucht, die die rachsüchtige Victoria zusammenstellt, um den Cullens zu schaden und Bella zu töten. Meyer fasst es im Vorwort dieser Novelle sehr schön zusammen: „Aus Bellas Perspektive lebt sie gerade mal fünf Minuten“. Durch die – wie Meyer es nennt – „Ich-Erzählungs-Scheuklappen“ widmete auch ich Bree damals kaum mehr als zwei Gedanken. Ich habe mich nie gefragt, wie dieses junge Mädchen überhaupt dort endete und vergaß sie schnell wieder. Nun wird sie mir wohl im Gedächtnis bleiben. Bree ist clever, nachdenklich und eher introvertiert. Sie liest gern. Na, an wen erinnert euch das? Richtig, sie ist Bella in ihrer Charakterkonstruktion sehr ähnlich. Ich hätte mir eine deutlichere Abgrenzung zur Heldin der Reihe gewünscht, weil es die veränderte Herangehensweise an die Thematik der Vampire betont hätte. Brees Geschichte erlaubte mir einen Einblick in die Lebensrealität Neugeborener. Ich erlebte ihre Triebhaftigkeit, ihre fehlende Impulskontrolle und spürte Brees Angst, ihre permanente Anspannung. Ohne Führung sind die Vampire im Nest völlig unberechenbar. Sie wissen nichts über ihre eigene Art und werden mit den Auswirkungen der Verwandlung allein gelassen. Victoria mag ihre Schöpferin sein, doch sie hat keinerlei Interesse daran, sie anzulernen oder sich um sie zu kümmern. Die Rolle des Babysitters überlässt sie einem gewissen Riley, der den wilden Haufen mehr schlecht als recht beaufsichtigt. Nichtsdestotrotz ist Riley die einzige Konstante im Leben der jungen Vampire, weshalb sie an seinen Lippen hängen und jeden Mist glauben, den er ihnen auftischt. Lediglich Bree und Diego hinterfragen seine Worte. Die Beziehung zwischen Bree und Diego entwickelt sich schneller, als man „insta-love“ sagen kann. Dieses rasante Aufflammen schicksalhafter Liebe war meiner Ansicht nach vollkommen vorhersehbar und überflüssig. Mir hätte es gereicht, wären die beiden Freunde geblieben, weil die Geschichte auch so funktioniert hätte. Die Lebensumstände im Nest sind unerträglich; ihre Fluchtgedanken hätten mich auch ohne Romanze überzeugt. Unglücklicherweise kommt es dazu gar nicht erst, was mir für Bree sehr leidtat, da ich sie trotz ihrer Ähnlichkeit mit Bella mochte. Ich wusste von Vorneherein, wie es ausgeht und doch hoffte ein Teil von mir auf ein Happy End.

Es war interessant, nach all den Jahren aus einer anderen Perspektive in Stephenie Meyers „Twilight“-Universum zurückzukehren. Tatsächlich spiele ich mit dem Gedanken, die komplette Reihe noch einmal zu lesen, weil ich während der Lektüre von „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ meine alte Begeisterung aufflackern spürte. Natürlich sind die Bücher in vielerlei Hinsicht nicht perfekt und diese Novelle ist es ebenfalls nicht, aber die Idee, mit Ende 20 zu überprüfen, was ich heute für die Reihe empfinde, reizt mich. Ich denke, ich bin bereit, mit den Konsequenzen zu leben, denn ich rechne bereits damit, einige Kritikpunkte zu finden, die ich früher übersehen oder ignoriert habe. Vielleicht ist es Zeit.
Wenn ihr die „Twilight“-Reihe mochtet, kann ich euch „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl“ guten Gewissens empfehlen. Das schmale Buch ist eine wertvolle Ergänzung der Hauptgeschichte, weil es eine Wissenslücke füllt. Kultiviertheit muss erst kultiviert werden. Selbst in der Sonne funkelnde Halbgötter sind zu Beginn ihres Daseins rohe Wilde. Es ist schade, dass Bree Tanner nie die Chance erhielt, über diesen Status hinauszuwachsen. Das Potential hatte sie.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2016
Zum Inhalt:

Bree Tanner ist eine der neugeborenen Vampire, die Victoria im dritten Band, "Bis(s) zum Abendrot", zu einem dunklen Zweck erschaffen hat. An ihr Leben als Mensch kann Bree sich kaum noch erinnern. Ihr zweites Leben als Vampir ist von einigen wenigen, einfachen Regeln bestimmt. Doch als ihr Anführer sie und die anderen Neugeborenen dazu zwingt, auszuziehen, um ihre vermeindlichen Gegner - Bella Swan und die Cullens - zu vernichten, muss Bree erkennen, dass sie nichts als eine Schachfigur in einem unbekannten Spiel ist. Und das alles, was sie bisher über Vampire wusste, auf Lügen beruht. Ob sie zusammen mit dem Vampir Diego die Wahrheit herausfinden kann?

Bree lebt mit vielen anderen, jungen Vampiren in einem Versteck. Sie verhält sich unauffällig, hält sich an die gestellten Regeln und versucht Streit zu vermeiden, denn schnell passiert es, dass sich einige der jungen Vampire gegenseitig umbringen. Auch ist sie immer darauf bedacht vor Sonnenaufgang wieder in ihrem Versteck zu sein, denn die Sonne, so weiß sie, ist ihr einziger Feind, denn sie kann sie töten. Sie mag ihr Leben als Vampir, auch wenn sie sich kaum noch an ihr sterbliches Leben erinnern kann. Zwischen dem Alltagstrott und dem Geheimnis ihres Schöpfer um eine "sie", der sie alle in gewisser Weise dienen sollen, lernt sie den Vampir Diego kennen, der sich nicht immer an die Regeln hält und ihr zeigt, dass nicht alles wahr ist, was man ihr glauben machen möchte. Und dann ist Diego plötzlich verschwunden und Bree entdeckt eine ungeheuerliche Wahrheit...

Die Geschichte von Bree ist eine Hintergrundinformation zu der jungen Vampirin aus dem dritten Teil, nachdem die Cullens mit den Wölfen der Quilute gegen die Armee der rachsüchtigen Victoria angetreten sind. Bree's Sicht zeigt, wie es ist, ein Vampir zu sein, der sich fernab aller Regeln bewegt. Sie trinken Menschenblut, sie sind in Massen geschaffen worden und kaum zu bändigen. Ihnen werden Lügen erzählt und im Effekt müssen sie alle feststellen, dass sie nur Schachfiguren in einem perfiden Spiel sind. Bree hinterfragt oft Dinge und wenn man ihre Geshcichte liest, stellt man ganz schnell fest, dass sie gar nicht so ein blutrünstiges Monster ist, was sie eigentlich sein sollte. Bree ist trotzdem noch immer ein Mädchen, dass sich verlieben kann, dass fühlt und vor allem nach einem ruhigen Leben sehnt. Sie wirkt inmitten der wilden Meute einfach fehl am Platz und sie kann einem wirklich Leid tun. Die Geschichte zwischen ihr und Diego fand ich wirklich schön, jedoch auch tragisch. Dass es so ausgeht, wie es ausgeht ist wirklich schade, doch wer den dritten Teil von Bella und Edward aufmerksam gelesen hat, der weiß ja, wie die Geschichte für die Neugeborenen endet. Schade eigentlich, denn ich denke, dass Bree gut in die Familie der Cullens gepasst hätte.

Empfehlen möchte ich das Buch allen, die die Twilight-Serie mochten und noch ein paar Hintergrundinformationen möchten. Wer hier eine Fortsetzung von Bella und Edward erwartet, der sollte die Finger davon lassen, denn die beiden haben hier keine tragende Rolle. Wer tragische Liebesgeschichten mag, der sollte hier beherzt zugreifen, mir hat es wirklich gut gefallen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2017
Das Buch ist der fünfte Teil der Twilight Saga und spielt zeitgleich mit dem dritten Teil. Es geht um die neugeborene Vampirin Bree, die auch am Ende des dritten Teils kurz vorkommt. Hier wird ihre Geschichte erzählt, wie es dazu kam das sie zum Vampir wurde und wie sie mit diesem neuen Leben zurecht kam, bevor es ein viel zu schnelles Ende fand.
Die Geschichte ist auf jeden Fall lesenswert, aber kein Muss.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juni 2010
Als Anfang April die Erscheinung dieses Buches angekündigt wurde, habe ich es zunächst für einen klassischen Aprilscherz gehalten. Natürlich war es keiner und ich war nach dem Lesen der Inhaltsangabe und der damit verbundenen Offenbarung, dass es kein Aufleben von Bella und Edward in Band fünf geben wird, eigentlich guter Dinge. Mein zweiter Gedanke galt dann allerdings dem Titel und da muss man den Verlag allen ernstes mal fragen, wie lange sie das Bis(s)-Konzept noch melken wollen; selten einen so dämlichen Titel gehört, aber das wurde ja konsequent so durchgezogen und ich schätze mal, sollte sich Stephenie Meyer in Zukunft noch mal selbst motivieren wollen und einen weiteren Schinken dieser Saga auf dem Markt schmeißen, um sich den einen oder anderen Obolus zu verdienen, dann wird auch der Carlsen-Verlag wieder eifrig Überstunden schieben, um einen weiteren Geniestreich im Bis(s)-style zu entwerfen, der grammatikalisch genauso richtig wie sinnfrei ist. Aber nun zum Buch selbst.

Bree Tanner, ein neugeborener Vampir, erlebt ihren zweiten Sommer. Bekannt geworden aus dem dritten Band der Belward-Saga, werden wir als Leser nun Zeuge ihrer letzten Tage als Vampir. Zusammen mit einer Truppe aus etwa 20 anderen Neugeborenen lebt sie in den Kellern von Häusern, deren ehemalige Besitzer mal eben eliminiert wurden. Tagsüber mit ihren aggressiven Leidensgenossen zusammengepfercht, kann sie des Nachts ihrem ständig brennenden Durst nach Blut nachgeben. Sie freundet sich mit dem jungen Diego an, der als Einziger von allen nett zu ihr ist. Aber die Beziehung währt nicht von langer Dauer, denn als die Beide eine überraschende Entdeckung machen, verschwindet Diego plötzlich. Währenddessen bereitet Riley, die rechte Hand von Victoria, die Gruppe auf einen Kampf gegen die "Gelbäugigen" vor, die ihnen angeblich das Gebiet rund um Seattle streitig machen wollen. Bree ist hin und her gerissen zwischen ihrem Gehorsam, den Wunsch, ihren neuen Freund wieder zu sehen und der Frage, ob ihr ganzes Dasein nicht eine einzige große Lüge ist.

Ich nehme ja in der Regel kein Blatt vor den Mund und sage ganz offen, dass dieses Buch im Preis-Leistungs-Verhältnis eine einzige Abzocke ist. Die 200 Seiten kommen nur zusammen, weil die Schriftgröße riesig ist und die Ränder unglaublich verschwenderisch breit ausfallen. Aber selbst ich bin bereit, viel Geld für wenige Seiten zu bezahlen, wenn der Inhalt gelungen ist. Da das meiner Meinung nach nicht der Fall ist, wären höchstens sechs Euro gerechtfertigt gewesen. Oder man hätte es gleich ganz sein gelassen, denn wie viele andere hier auch bin ich der Meinung, dass die Autorin den Leuten nur das Geld aus den Taschen leiern wollte. Ist ihr bei mir zumindest gelungen.
Nach Beendigung von "Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl" (Unterhaltungszeit etwa 2 bis 3 Stunden) musste ich gleich noch einmal die Einleitung der Autorin lesen und habe dann herzhaft gelacht. Am Besten hat mir die Aufforderung gefallen, die Protagonistin doch bitte ins Herz zu schließen, obwohl man weiß, wie es mit ihr zu Ende geht. Ich soll also ein 15-jähriges Mädchen ins Herz schließen, dass an Naivität und fehlender Skrupellosigkeit nicht mehr zu toppen ist? Die ohne einen einzigen Gedanken zu verschwenden, jeden gnadenlos aussaugt und umbringt und hinterher ganz gekonnt die Leichen im Meer versenkt? Ich lese ja begnadet gerne Bücher über Vampire, aber selten wurden moralische Aspekte so außer Acht gelassen wie hier. Den Höhepunkt stellt übrigens der Ausflug auf den Dampfer dar. Ob mir das gefallen hat? Neeee, nicht wirklich...
Aber selbst, wenn man alles nur nüchtern betrachtet, bleibt ein bitterer Nachgeschmack zurück. Es passiert nämlich fast gar nichts. Man erfährt kaum was über die Hintergründe von Bree, sondern wird sofort mitten ins Geschehen geworfen. Zu Beginn geht es fast nur um Bree und Diego. Als Letzterer verschwindet, dreht sich fast alles nur noch um die Rivalitäten zwischen den neugeborenen Vampire und dem bevorstehenden Kampf, gelegentlich mit Gedankengängen der Protagonistin unterlegt, die sich fragt, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Dann geht es auch schon los, plötzlich sind alle tot und der Rest ist eigentlich eine aufgewärmte Wiederholung vom dritten Teil. Der Abschnitt mit den Cullens und Volturi hat das Buch insgesamt noch ein wenig gerettet. Erstmals bekam ich den Eindruck, dass Bree noch leicht menschliche Züge besitzt, aber bevor es irgendwie tiefgründiger wird, ist es auch wieder vorbei.
Leider bleibt von den restlichen Charakteren ebenfalls nicht viel übrig. Fast alle werden unsympathisch und grausam (und unheimlich... einfältig) dargestellt und man ist fast dankbar zu wissen, dass die alle als Kanonenfutter enden. Scheinbar keiner macht sich groß Gedanken über sein Dasein, das Wie und Warum und fristet die sonnigen Tage lieber abergläubisch im dunklen Kämmerchen mit lauter Musik, Videospielen und gegenseitigem Massakrieren.

Der Schreibstil war wie in den Vorgängern nicht herausragenden, aber angenehm und schnell zu lesen. Langeweile kommt schon aufgrund des Umfangs des Buches nicht auf, aber gut unterhalten gefühlt habe ich mich trotzdem nicht. Es liest sich so dahin, man ärgert sich wegen der Kohle, die man ausgeben hat und im Endeffekt macht die Lektüre nur noch optisch im Schrank was her.

Fazit:
Kann man, muss man aber schon gar nicht. Vielleicht für Hardcore-Fans der Autorin geeignet, die von dieser Vampirwelt nicht genug bekommen können und zu viel Geld haben. Ansonsten würde ich jedem Interessierten raten, es sich irgendwo aus dem Bekanntenkreis zu leihen. Mein Buch ist mittlerweile schon durch vier weitere Hände gegangen und der Eindruck war eigentlich immer gleich verhalten. Für weiteres aus dem Meyer-Universum bin ich nur noch eingeschränkt offen. Was anderes von der Autorin würde ich bestimmt noch mal lesen, aber vom Belward-Universum bin ich vom jetzigen Standpunkt aus für alle Zeit geheilt.
11 Kommentar| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden