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am 2. März 2014
In den letzten fünf Jahren habe ich etwa zweihundert Bücher gelesen, aber geweint hatte ich bis dato bei keinem.

Relativ untypisch kaufte ich mir von Thomas Raab seinen damals letzten und aktuellsten Metzger Krimi – Der Metzger bricht das Eis. Ich war sofort begeistert und ein paar Tage später befanden sich die restlichen vier Bände in meinem Besitz. Ein Buch nach dem anderen wurde gelesen und wie Raupen, die sich in Schmetterlinge verwandeln, war es auch den Protagonisten von Thomas Raab bestimmt, sich in einer Metamorphose in meinem Hirn zu wunderbaren Faltern zu entwickeln. Ich wurde praktisch Teil dieser Familie und mein Herz klopfte jedes Mal schneller, wenn einer von ihnen sich in Gefahr begab. Das in der literarischen Welt, so wie im wahren Leben, nicht immer alles so ausgeht wie man es sich wünscht, brauche ich hier nicht gesondert zu beschreiben. Und im Buch – Der Metzger holt den Teufel – wurde diese Tatsache von Thomas Raab so umgesetzt, dass es mir am Ende die Tränen in die Augen getrieben hat. Verdammt, ein Mann der weint, der ist doch kein Mann. Oder gerade deswegen?

Was mich an der Schreibweise von Thomas Raab so fasziniert, es gibt keine langwierigen Ortsbeschreibungen, keine Straßennamen (die sich ohnedies keiner merken kann), keine ausführlichen Wetterdarstellungen, nur kurze und prägnante Erläuterungen zu Schauplätzen, so als würde man mit einem Freund an einer schönen Windmühle vorbeifahren und eine Momentaufnahme machen, während man sich über Erlebnisse aus der Kindheit unterhält. Eine schöne Windmühle braucht nicht vieler Wort, sie brennt sich ins Gedächtnis, so wie der Willibald Adrian Metzger, seine Danjela, die Sophie, Irene, Eduard und Trixi und …, noch viele weitere Charaktere, die Thomas Raab hoffentlich noch zum Leben erwecken wird.
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am 22. März 2017
Ein sehr schönes Buch. Das Buch kann ich nur empfelen. Es ist sein Geld wert.Das war nicht das letzte. Danke
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am 27. April 2017
Der Schreibstil ist einmalig. Die Story ist packend. Die Protagonisten sind wie alte Freunde. Ich freue mich auf die nächste Geschichte.
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am 21. Oktober 2013
Ich kann diese Buch leider nicht Rezensieren, es war ein Geschenk.
Aber vom Leser habe ich erfahren, dass es angenehm zum lesen ist.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Oktober 2010
Inhalt:
Ausgerechnet der Kulturbanause Eduard Pospischill gewinnt bei einer Polizeifest-Tombola Karten für ein Strawinsky-Konzert. Der Metzger darf ihn begleiten und ist nicht allzu begeistert ob der schlechten Luft und der sich bei ihm zunehmend ausbreitenden Übelkeit. Zum Glück hat auch der Pospischill wenig Interesse daran, nach der Pause in den Konzertsaal zurück zu kehren, und die beiden machen sich auf den Nachhauseweg. Auf diesem wird dem Metzger dann das Sakko gestohlen - und mit ihm der Geldbeutel und der Wohnungsschlüssel. Am Morgen danach wird der Metzger in aller Frühe von Pospischill geweckt, der ihm brühwarm erzählt, dass eine der Musikerinnen ermordet wurde, und ihm eröffnet, dass er Ärger mit seiner Frau hat und für einige Tage beim Metzger einziehen muss.

Mein Eindruck:
Beim vierten Metzger-Band habe ich ein wenig länger gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Dann begeisterte mich 'Der Metzger holt den Teufel' jedoch mit unvorhergesehenen Wendungen und überraschenden Auflösungen. Insgesamt ist der vierte Metzger-Band gewohnt bissig, komplex und sprachlich gewandt, jedoch deutlich trauriger und verstörender als die anderen drei Bände.

Mein Resümee:
Wer den Wiener Schmäh und clevere Kriminalromane mag, der ist hier richtig.
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am 10. März 2011
Mit dem etwas seltsamen, aber absolut lebenserfahrenen Restaurator Willibald Adrian Metzger hat der Wiener Musiker, Komponist und Autor Thomas Raab eine Ermittlerpersönlichkeit geschaffen, wie sie derart skurril und pointiert wohl kaum in der Krimiliteratur anderswo zu finden ist.

Die drei ersten Bände seiner Reihe um den Metzger verkauften sich sensationell gut und wurden mehrfach ausgezeichnet. Nun legt Thomas Raab mit "Der Metzger holt den Teufel" einen vierten Band vor, der den anderen in Spannung und im Unterhaltungswert in nichts nachsteht.

Metzgers Freund, der Kommissar Eduard Pospischil hat bei einer Tombola Konzertkarten gewonnen und nimmt Metzger mit zu einem Strawinskykonzert. Doch ihnen gefällt die Musik nicht und vor allem die immer schlechter werdende Luft im Saal ist die Ursache dafür, dass die beiden nach der herbeigesehnten Pause nicht mehr in den Konzertsaal zurückkehren.

Am Morgen danach schreckt der Kommissar Pospischil den schwergewichtigen Metzger aus dem Bett mit zwei Nachrichten: eine der drei Frauen des Sinfonieorchesters ist ermordet worden, und er, Pospischil müssen nach einem furchtbaren Streit mit seiner Frau für einige Tage bei Metzger unterkriechen.

Da liegt es nahe, dass die beiden zusammen zu ermitteln beginnen. Zumal es nicht bei einem Mord bleibt. Durch seine auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückschreckende Ermittlungstechnik ermöglicht es Metzger, bei der Lösung des spannenden Falles, der ihn in die höheren Kreise der Gesellschaft führt, die entscheidenden Hinweise zu geben.

Eine Krimireihe aus Wien mit viel Lokalkolorit und Schmäh, die sich nach nur wenigen Titeln einen Platz in der Reihe der Topkrimis gesichert hat.
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am 21. Dezember 2012
Bei „Der Metzger holt den Teufel“ handelt es sich um Thomas Raabs vierten Krimi um den Restaurator Willibald Adrian Metzger. Zu Beginn des Romans besucht unser eigenbrötlerischer Metzger mit seinem alten Schulfreund Edgar Pospischill – inzwischen Kriminalkommisar und dem Leser aus den ersten beiden Metzger-Krimis als solcher bereits gut vertraut – ein klassisches Konzert. Während auf dem Nachhausesweg dem Metzger von einem Skateboard fahrenden Jugendlichen das Jacket mit Brieftasche und Schlüsselbund gestohlen wird, wird einem der drei einzigen weiblichen Orchestermitglieder die Kehle durchgeschnitten und ihr Körper in einer Mülltonne entsorgt.

Im Laufe des Krimis verlieren nicht nur die anderen beiden Damen des Orchesters ihr Leben, sondern noch einige weitere Personen. Auch einige Vergewaltigungen spielen eine gewichtige Rolle. Wie beim dritten Fall um Willibald Adrian Metzger - „Der Metzger geht fremd“ - liegt der Ausgangspunkt für die Verbrechen weit in der Vergangenheit zurück.

Die Handlung des Krimis hat Thomas Raab einmal mehr sehr spannend gestaltet. Ähnlich wie beim dritten Fall kommt es auch diesmal zu einem spannenden Showdown, für den Thomas Raab sich so einiges an überraschenden Wendungen einfallen lassen hat. Nicht zuletzt wird dabei auch der Diebstahl von Metzgers gestohlenem – und später samt Inhalt wieder aufgetauchten – Jacket geklärt.

Aber das Typische für die Krimis um Willibald Adrian Metzger sind nicht nur die spannende und teilweise komplexe Krimihandlung, sondern die eigenwillige Sprache mit ihren vielen liebenswerten am Österreichischen angelehnten Schachtelsätzen sowie die Protagonisten des Romans – allen voran unser Restaurator und Danjela, die Dame seines Herzens.

Und im Privatleben von Metzger tut sich in diesem Roman so einiges, neue Personen tauchen auf, alte verschwinden. So tritt eine überaus hübsche Dame auf und gibt sich als Metzgers Halbschwester aus. Eine andere – den Lesern aus den Vorgängerromanen gut vertraute, hier aber um die Spannung nicht zu verderben nicht namentlich genannte Person – reiht sich in die Liste der Ermordeten ein. Eduard Pospischill zieht aufgrund ehelicher Probleme sehr zum Leidwesen bei Willibald Adrian Metzger ein, worunter die geliebte Zweisamkeit desselben mit Danjela vorübergehend empfindlich leidet, zumal sich Danjela mit Pospischills Ehefrau gegen die Männer solidarisiert. Am köstlichsten fand ich wieder einmal Danjelas Art, mit ihrem holprigen Deutsch die Sachen umso deutlicher auf den Punkt zu bringen. So stellt sie bezüglich eines wiederholten Vergewaltigers fest: „Weil gehört er auf elektrische Stuhl, aber nix tot, sondern nur so lange bis gegrillt sind Eier“. Der zu Beginn der Romanserie sehr eigenbrötlerische Willibald Adrian Metzger entwickelt sich im vierten Krimi mehr und mehr zu einem sehr sympathischen Zeitgenossen, dem es zunehmend leichter fällt, sich selbst seine Gefühle gegenüber Danjela einzugestehen und ihr diese – auf seine Art und Weise – zu zeigen. Ich freue mich bereits auf den fünften Fall mit den beiden.
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Nur 3 Frauen haben es in ein bekannt frauenfeindliches Wiener Sinfonieorchester "geschafft". Sie werden hier aber - im wahrsten Sinn des Wortes - nicht alt, denn alle 3 werden auf ziemlich brutale Art und Weise ermordet. Es bleibt allerdings nicht bei den 3 Morden; die Polizei und Willibald Adrian Metzger, Restaurator und Hobbydetektiv, tappen lange, sehr lange im Dunkeln - aber wieder liefert Willibald Adrian den Hauptbeitrag zur Ergreifung des Täters.
Thomas Raabs 4. Krimi mit dem phlegmatischen, ziemlich fülligen Restaurator spielt vorwiegend in den (konservativen) Adels- und Musikerkreisen. Beide kommen nicht gerade gut weg; in beiden fühlt sich unser Held fremd. Viel wohler fühlt er sich da schon bei seiner Danjela (wobei es auch eine räumliche Veränderung gibt).
Raabs Krimi ist sehr spannend, er fordert den Leser voll. Immer wieder kommt es beim Lesen zu Aha-Erlebnissen, wenn man etwa hinter einer (fiktiven) Figur oder Institution eine reale Person oder Einrichtung erkennt (wobei sich diese diverse Ohrfeigen einfangen).
Dass Raab auch virtuos mit der Sprache spielen kann, weiß jeder Leser, der den Autor von einem seiner 3 früheren Krimis kennt. 2 Beispiele: eine "Traube paarungswilliger Primaten"; ein "begamsbarteter Hut".
Summa summarum: Raab ist ein ganz großer Glücksfall für die deutschsprachige Krimilandschaft!
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am 28. Juni 2012
Es ist für mich das 3. Buch von Thomas Raab, allerdings fand ich es etwas verwirrend. Das soll nicht heissen, dass man sich handlungsmäßig nicht zurechtfindet, aber es kommen diesmal sehr viele Personen vor, deren Namen man sich gut einprägen sollte. Es ist kein Buch für "nur hie und da lesen". Vielleicht habe aber auch nur ich Schwierigkeiten, mir all die Namen zu merken.
Ansonsten finde ich das Buch wie die 2 vorherigen, amüsant, böse, schwarzhumorig, süffisant und auf jeden Fall weiterempfehlenswert. Es war sicher nicht mein letzter Thomas Raab.
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am 25. August 2011
Das Buch ist einfach ein Thomas Raab, sehr, sehr gut, unterhaltsam, spannend, wortgewandt und hintergründig. Geschrieben von einem wahren Sprachkünstler. Eine wunderbare Urlaubslektüre!
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