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am 26. August 2014
Vieles haben meine Vorrezensenten bereits treffend geschrieben.
Die Story hat eine Menge Potential- ich habe nicht den Vorband gelesen und konnte trotzdem ganz gut einsteigen.
Baxter ergeht sich in faszinierenden technischen Details- er ist ja Mathematiker….und das merkt man leider auch in der mangelnden Tiefe der Charaktere.
Baxter hat vieles geschrieben, aber einiges überhaupt nicht geschafft:
keine Spannung.
Keine Lieblinge, keine Intensität. Keine Helden, keine Antihelden.
Lange dachte ich, Holle ist die Protagonistin.
Aber sie blieb, wie man sie auch beschimpfte, eine graue Maus.
Als die Arche dann endlich startete- war das nicht etliche spannende Seiten wert? Nichts da- zack, abgehandelt.
So, im All. Mal eben. Niemand ist sonderlich beeindruckt.
Wie fühlt man, wie denkt man in dieser unglaublichen, extremen Situaton….Baxter schreibt in der 3. Person- alle Möglichkeiten stehen ihm offen, Gedanken und Gefühle der Charaktere zu beschreiben. Aber weder Tiefe noch Vielschichtigkeit kommen zum Zuge, keinmal. Alles bleibt blass.
Es gab viele Möglichkeiten: sich auf Emotionen einzulassen, Sozialstrukturen zu beschreiben.
Man hätte extraterrestrische Lebensformen einbringen können.
Was ist mit den Ruinen auf Erde II? Was wurde aus der Crew? Was wurde aus Venus’ Signal…wozu reißt er das an, wenn dann nichts mehr kommt?
Es zieht sich und es wird durch die endlosen Jahre gesprungen…wenn man mal die vielen Fragezeichen (40 Jahre Endloskaffee etc, von vielen schon angesprochen) einfach hinnimmt, frage ich mich dennoch, wieso er nicht ausarbeitet, wozu die Story mehr als tauglich ist- den atemberaubenden Flug durch die Galaxie.
Stattdessen wartet er völlig nebenher mit massivem Kindesmissbrauch auf, der offenbar tatenlos von allen jahrelang hingenommen wurde, wartet mit multiplen, schizoiden Persönlichkeitsstörungen auf…ich könnte jetzt noch endlos schreiben, beschränke mich aber auf meinen Eindruck, dass Baxter zig Ideen hatte, die alle unbedingt in das Buch mussten. Es wirkt dadurch wie ein sehr gutes Skript, dem aber das notwendige Leben fehlt, um ein Buch zum Wiederlesen zu werden.
Zu gern hätte ich erlebt, was aus Holle und Venus wurde, den am Ende älteren Damen auf dem Weg in die Unendlichkeit.
Fazit: interessant, aber nicht spannend. Emotionslos und sachlich. Ein Skript, das von mir 3 Sterne bekommt, weil die Sprache okay war und weil ich ein Sci-Fi- Nerd bin.
Ein Stern Abzug für Leblosigkeit, ein Stern Abzug für zu viele angerissene Themen, die schon fast ein eigenes Buch wert wären.
Ich werde mehr von Baxter lesen und wünsche ihm einen Co- Autoren, der seine Charaktere mit Leben füllt.
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am 18. April 2016
Stephen Baxter erzählt diese Geschichte spannend und mit deutlich wissenschaftlichen Hintergrund. Auf Basis anerkannter physikalischer und psychologischer Theorien ist das Science Fiction, wie sie sein soll. Der Autor springt gekonnt durch die Jahrzehnte und kann die eigentlich gigantische Handlung in dieses eine Buch verpacken, ohne dass man etwas vermisst.
Eines der seltenen Bücher, die man gar nicht mehr aus der Hand legen will, da man immer mehr in die Story eintaucht.
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am 16. Februar 2016
noch besser als das vorangegangene Buch "Die letzte Arche". Schade, dass es nicht auch 6 Sterne zu vergeben gibt. Fortsetzung erwünscht, da noch offen ist, was auf Erde II passiert und wie es auf Erde III nun weitergeht.
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am 24. Februar 2013
Zusammen mit "Die Flut" sticht dieser Thriller, der schon ob seines Umfangs ein echtes "Epos" ist positiv heraus, weil er die Folgen eines steigenden Meeresspiegels konsequent und in allen Facetten zu Ende denkt. Nicht die Katastrophe steht im Vordergrund, sondern immer wieder die Art und Weise, wie die Menschen versuchen, mit- und auch ohne einander zu überleben. Sehr spannend, sehr eindrucksvoll.
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am 13. Mai 2012
Spannend ohne erzählerische Längen werden einige junge Leute begleitet, die in einem Raumschiff jahrzehnte lang unterwegs sind.
Um die Spannung nicht zu nehmen, will ich nicht mehr verraten, dieses Buch habe ich nicht aus der hand gelegt, bis ich es durch hatte.
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am 2. Oktober 2011
Normalerweise kauft man sich ja nicht den Nachfolgeband eines Buchs, das man eher langweilig gefunden hat. Hier habe ich es gewagt, weil die Rezensionen zu "Die letzte Arche" eine Steigerung gegenüber "Die letzte Flut" versprachen. Tatsächlich ist dieser Folgeband besser, aber es gab auch sehr viel Luft nach oben. Und die bleibt auch noch, denn wirklich befriedigend ist "Die letzte Arche" nicht.
Erstmal zur Glaubwürdigkeit: Da runzelt der kritische Leser des öfteren skeptisch die Stirn. Wenn man bedenkt, wieviel schon bei der bisherigen Raumfahrt schief gehen konnte, bei der es gerade mal darum ging, die Erdumlaufbahn und ab und zu den Mond zu erreichen - und da standen den Menschen alle Ressourcen zur Verfügung - wie wahrscheinlich ist es da, ein derart kompliziertes Projekt unter extrem schwierigen Bedingungen auf die Beine zu stellen, das dann auch noch reibungslos funktioniert (wenn nicht gerade jemand etwas sabotiert)? Überlichtgeschwindigkeit, Warp-Blasen? Das hört sich doch eher nach Fantasy an, und wenn man heute trotz Vernetzung aller Wissenschaftler der Welt keine Idee hat, wie man das erreichen könnte, wie klappt das denn mit einem Haufen Versprengter auf einer Insel in einer untergehenden Welt?
Aber nun gut, lassen wir uns auf das Gedankenspiel ein - es ist nicht schlimm, wenn die Geschichte unrealistisch ist, solange der Rest stimmt, Spannung aufkommt und die Charaktere gut geformt sind. Doch hier liegt gleich das nächste Problem: Wie im vorherigen Band bleiben alle Figuren blass. Und wie könnte das auch anders sein, wenn immer nur 15 bis 20 Seiten über sie geschrieben wird und dann ein Sprung acht Jahre in die Zukunft erfolgt?
Die Mitglieder der Besatzung wurden in einem strengen Auswahlverfahren bestimmt, damit nur die Allerbesten auf die Arche können. Da gibt es aber einen Fehler, der mir als Leser aufgefallen ist, aber keinem der Protagonisten im Buch - offenbar wurde nur auf Intelligenz geachtet und zu null Prozent auf soziale Kompetenz. Anders lässt sich nicht erklären, was da im Raumschiff abgeht, denn das geht doch sehr über kleinere Reibereien hinaus. Auch die Streitigkeiten hätten der Geschichte Würze geben können, aber leider gibt es keinen tauglichen Bösewicht und keine tauglichen Helden. Die Charaktere sind einfach nicht mit Leben gefüllt.
Zum Ende hin werden die Zeitsprünge immer größer. Ein wesentlicher Handlungsstrang wird nicht zu Ende erzählt. Eine Hauptfigur stirbt, was aber nur in zwei Zeilen wie eine Nebensache abgehandelt wird. Der Autor hechelt durch die Jahre, nie verweilt man irgendwo länger. Emotionale Momente werden so trocken erzählt, dass es nicht berührt.
Was bleibt, ist eine Geschichte mit großem Potenzial, das einfach ungenutzt geblieben ist. Ich habe sie trotzdem schnell weggelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie es denn jetzt ausgeht mit der Arche. Aber lange im Gedächtnis bleiben wird mir diese Story nicht. Ich vergebe knapp drei Sterne, mit Tendenz zu zwei.
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am 20. August 2011
Stephen Baxter greift im Nachfolger zu "Die letzte Flut" die Geschichte des Vorgängers nahtlos wieder auf. Auch dieses Buch erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten und beginnt etwas früher als das Ende der "letzten Flut".
Beleuchtet wird hier vor allem das Projekt "Arche 1", also das Kolonieschiff, welches die Saat der Menschen ins All und somit zu einer neuen Welt bringen soll.

Während im Vorgänger die Vorgänge über Flucht und Vertreibung eher oberflächlich behandelt werden, bietet sich hier ein Einblick in die Vorgänge in um die Flüchtlingslager. Gesetzt wird diese Betrachtung um den Produktionsort des Raumschiffes und auch hier wird deutlich, dass nur die (so lange wie möglich auf der Erde) überleben dürfen, die über ausreichende Mittel oder Status verfügen.

Heldentaten, von denen es ein paar gibt, werden gut dargestellt und gleiten nicht, wie bei anderen Büchern/Filmen, in eine typisch amerikanische Selbstopferung für Flagge und Vaterland ab. Letztlich geht die Welt unter (im wahrsten Sinne des Wortes), so dass sich die Motivation der "Helden" durchaus als rational ansehen läßt.

Einen Großteil des Buches nimmt die Reise im Raumschiff ein. Letztlich erstreckt diese sich ebenso auch über (am Ende) mehr als vierzig Jahre. Interessant (und beinahe überraschend) sowie schonungslos beschreibt Baxter die Motive für die genetische Auswahl der "Kandidaten" genannten Mannschaft und die bewußte "Kreuzung" aller Insassen miteinander, um die genetische Durchmischung zu begünstigen.

Ein wenig enttäuscht bin ich allerdings davon, dass ein paar Handlungssplitter des ersten Buches noch nicht mal kurz aufgegriffen worden sind. Es wäre schön gewesen zu erfahren, was sich der Autor für die vielen Figuren der "letzten Flut" hätte ausdenken können.

Aber weiterhin zu empfehlen. Ich habe mir "Die letzte Arche" umegehend bestellt, nachdem ich "Die letzte Flut" durch hatte. Und ich habe es nicht bereut.
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am 30. Oktober 2011
"Die letzte Arche" ist die Fortsetzung des Romans "Die letzte Flut" desselben Autors. Baxter erzählt darin die Geschichte der Arche, mit der eine Truppe Auserwählter, aber auch einiger unerwartet an Bord gekommener Menschen als Kolonisten zu den Sternen geschickt werden. Die zentrale Figur ist dabei die bereits aus dem Vorgänger bekannte "Holle". Baxter schildert im ersten Drittel des Romans die Auswahl und Ausbildung der künftigen Kolonisten, wobei sich dieser Zeitrahmen noch mit dem Ende der "letzten Flut" überschneidet. Daher entdeckt man noch einige der aus diesem Vorgänger bekannten Figuren wieder und schildert Baxter die Flut und deren Folgen nur noch am Rande. Wer den Vorgänger nicht gelesen hat, wird der Geschichte daher nicht wirklich folgen können.

Wirklich spannend wird die Geschichte aber eigentlich erst mit dem Start der Arche, denn nun sind 78 Personen an Bord des Raumschiffs eingeschlossen und begeben sich auf einen Jahre währenden Flug, vermeintlich ohne Rückkehr zur Erde, die derweil endgültig im Wasser versinkt. Baxter geht dabei zum Teil relativ genau auf die technische Realisierung des Überlichtflugs ein, der diese Reise erst möglich macht, allerdings bleibt er recht vage bei der Schilderung der biologischen und chemischen Prozesse, die etwa den Kreislauf der Wiederverwertung aller Ressourcen wie Luft, Wasser und Nahrung ermöglichen. Wer sich schon mal näher mit den bereits stattgefundenen Experimenten etwa zu einer Mars-Biosphäre beschäftigt hat, weiss warum der Autor sich zu diesem Aspekt lieber zurück hält ;-)

Auch scheint die Besatzung der Arche kaum unter psychischen Problemen zu leiden, obwohl die kleine Truppe jahrelang auf engstem Raum eingesperrt ist und teils schwerwiegende Konflikte austragen muss. Und die Sterblichkeitsrate ist ebenfalls überraschend niedrig, gemessen an der Situation der Raumfahrer. So stirbt scheinbar kaum ohne an natürlichen Ursachen, zumindest kaum einer der Hauptdarsteller.

Wer die Story aber nicht all zu sehr hinterfragt und sich auf die Spannungselemente wie etwa den Anflug der "Erde II" etc. einlassen kann, wird gut unterhalten. Für mein Empfinden jedenfalls etwas besser als im ersten Teil, daher vier Sterne für dieses Buch. Trotzdem kommt Baxter mit beiden Romanen zusammen nicht über durschnittliche Sci-Fi Unterhaltung hinaus. Eine Fortsetzung, die sich mit der Besiedelung der neuen Erde und dem endgültigen Schicksal der "echten" Erde beschäftigen würde, wäre sicher spannend, würde aber wahrscheinlich ebenfalls nicht über das Niveau guter Unterhaltung hinaus kommen, betrachtet man die beiden bisherigen Romane des Autors.
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am 10. August 2011
Kein Computer Virus, keine Zombieplage bringen die Welt zu Fall.
Es hat eher biblische Ausmaße, denn die Welt wird , wie bei Noah und seiner Arche, überschwemmt.

Wohin mit den Menschen? Auf ein Raumschiff und ab ins All.

Klingt ein wenig an den Haaren herbei gezogen, aber wenn man sich auf die , wirklich gut geschriebene Geschichte, einlässt, wird es richtig spannend.

Interessante Personnen, etwas Astrophysik, Wissenschaft und viel Elend der Menschheit.

Ein gutes und abwechselungsreiches Buch.
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am 17. Mai 2017
man sollte einfach alles von Baxter lesen wenn man gerne ließt.
Aber den hier auf jeden Fall.... ( der beste gesehen auch auf die Fortsetzungen )
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