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am 26. November 2013
Georg Simmel ( geboren 1858) war für zwei Jahre noch gerade Zeitgenosse von Schopenhauer (gestorben 1860) und echter Zeitgenosse Nietzsches. Er stand diesen Philosophen somit zeitlich und auch örtlich nahe, und war, wie man heute sagen würde, in der "Scene" zuhause.
Dieses Buch über Nietzsche und Schopenhauer ist nicht leicht zu lesen. Es ist in acht Vorträge aufgeteilt. Der erste Vortrag betrifft Schopenhauer und Nietzsche und beschreibt die Zusammenhänge zwischen dem früher lebenden Schopenhauer und dem ihn fortführenden aber einen anderen Weg gehenden Nietzsche. Beide Philosophien werden erläutert.
Die zweiten und dritten Vorträge sind für den Nicht-Philosophen kaum zu verstehen. Der Leser muss sich schon sehr konzentrieren, um ihm wenigstens zeitweise folgen zu können.

Sehr gut ist jedoch der vierte Vortrag über den Pessimismus, der sich auf Schopenhauers Philosophie bezieht und den lebensverneinenden Pessimismus klar erläutert und in beeindruckender Weise widerlegt oder besser gesagt korrigiert. Dem Leser wird deutlich gemacht, dass Schopenhauer an dieser Stelle seiner Philosophie sicher falsch lag. Bekanntlich wiegen bei Schopenhauer bildlich und simpel gesprochen 10 kg Glück selbst nur 100 g Leid nicht auf. Dieses wenige Leid ist durch eine Summe reichlichen Glücks oder Lust nicht auszugleichen. Somit erscheint es laut Schopenhauer besser, gar nicht erst zu leben als diese leidvolle Existenz bestreiten zu müssen.

Simmel legt unter anderem dar, dass für Schopenhauer dem Glück immer ein Mangel und damit Leid vorausgeht. Denn wenn man etwas haben will, hat man es noch nicht, es besteht also laut Schopenhauer ein Mangel und das heißt, man leidet.
Das Erreichen des Zieles bringt dann ein kurzes Glück, bevor der alles treibende Wille ein neues Ziel, also damit einen neuen Mangel erkennt und wieder den leidvollen Weg zu diesem Ziel gehen muss.

Simmel sagt dagegen klar, der Weg zum Glück und zur Lust muss nicht unbedingt Leid bedeuten. Auch wenn angestrebte Ziele den Mangel zeigen mögen, kann doch der Weg schon voller Erwartungsfreude, Glück und Lust sein. Wenn jemand "Shoppen" geht, ist die Zeit vor dem Kauf die lustvolle Spanne. Steht das 48. Paar Schuhe zu Hause im Schrank, ist die eigentliche Lust vorbei.Bei Beziehungen kann es bekanntlich ähnlich sein. Siehe auch das Gedicht von H. Hesse. "Verführer".
Wir alle kennen den Ausspruch: "Der Weg ist das Ziel".
Dieses und eine Reihe weiterer Dinge werden in diesem Kapitel über den Pessimismus eindrucksvoll beschrieben, und der Vortrag endet absolut nicht pessimistisch.

Dies alles zeigt nur einen Teilaspekt der Philosophie Schopenhauers und mag jetzt hier etwas verworren klingen, während des Lesens werden einem die Dinge jedoch klar und deutlich.

Insgesamt sicher ein sehr schwieriges Buch, dieser vierte Vortrag entschädigt jedoch für die Mühe. Man sollte bei Interesse ruhig mal hineinschauen, zumal das Buch (Kindle) kostenlos zu beziehen ist.
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am 1. Juli 2012
Schopenhauer und Nietzsche zu lesen ist nicht einfach und erfodert Konzentration. Wer meint, sich den Philosophen mit diesem Werk besser erschließen zu können, wird nach den ersten Seiten eines besseren belehrt. Nach 10 Seiten habe ich noch immer nicht verstanden, was er mir sagen will. Es liegt wohl an mir. Ich habe aufgegeben.Besser das Orginal. Mühsam, aber aus erster Hand.
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