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am 25. Juli 2013
Fridtjof Nansen ist einer der berühmtesten Nationalhelden Norwegens. Er war Zoologe, Diplomat, Friedensnobelpreisträger und natürlich berühmter Polarforscher in Personalunion.

Diesen Reisebericht habe ich vor allem gelesen, weil mich Nansen als Polarforscher interessiert. Die beschriebene Reise von Bergen nach Kristiana (heute Oslo) erscheint unspektakulär im Vergleich zu seinen Reisen durch Grönland oder in Richtung Nordpol und doch bieten sie alle Aspekte, warum die norwegische Polarforschung so erfolgreich, effektiv und ihrer Zeit voraus war.

Der Schlüssel dazu dürften die Schneeschuhe sein, die auf jeder Reise verwendet wurden, aber auch ernährungsphysiologische Einschläge sind bereits erkennbar. Im Vergleich zum britischen manhauling, oft ohne Skieer, im Schnee, ist das Nutzen von Schneeschuhen oder Skieern weitaus effektiver, und dass bestimmte Nahrungsmittel besser vorhalten war ebenfalls bekannt und bewusst.

So beschreibt Nansen in dem relativ kurzen Bericht gleich mehrere Routen: Von Bergen nach Kristiana, mit dem Teilabschnitt zwischen Kristiana und Voß sowie Voß und Hallingthal.

Von Schwierigkeiten in der Navigation, wird genauso berichtet, wie die Schwierigkeiten im Terrain und den bereits bemerkten “Selbstverständlichkeiten”. Die geradezu unbekümmerte Naivität Nansens, oder ist es Selbstsicherheit, verwundert einen oft, wenn er aufs Blaue hinaus hofft noch einen nächtlichen Unterschlupf zu finden und sich wie selbstverständlich in Bauernhöfen zum essen einlädt.

Aber das ist eine andere Zeit, das merkt man auch sprachlich. Mich stört das nicht, sondern trägt auch zur Atmosphäre bei.

32 Jahre nach dieser Erstbegehung beschreibt er eine Reise mit einem Freund von Hallingskeid nach Vossevangen. Jene endet damit, dass er sich traurig zeigt, dass die sonst so unberührte Landschaft nun touristisch erschlossen und nunmehr auch überlaufen ist. Er endet mit einer Erinnerung von der Einfahrt der berühmten “Fram” (Amundsen segelte mit diesem Schiff in die Antarktis zu seiner Südpolerstbegehung Das Eis und der Tod: Scott, Amundsen und das Drama am Südpol) in Norwegen, in der er Stille, Ruhe und Erfüllung in der Einsamkeit des Eismeeres gefunden hat.

So kurz dieser Bericht doch ist, offenbart er als Primärquelle das, was das norwegische Selbstverständnis in Sachen Reisen und Entdecken damals ausmachte.

5 Sterne
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am 15. Januar 2016
Das Buch, dessen Ursprung mehr als 100 Jahre zurück liegt, ist nicht ganz leicht zu lesen und man muß sich gedanklich in diese Zeit umstellen. Es zeigt dafür sehr schön, wie selbstverständlich und unbekümmert sich Fridjof Nansen, später die Leitfigur der Polarforschung, in 1884 im winterlichen Gebirge auf den damaligen Skiern (damals noch Schneeschuhe genannt) fortbewegt hat.
(Die Durchquerung Grönlands erfolgte 1888 und die Fram Expedition 1993 bis 1996)
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am 22. Dezember 2013
...als das Werk nachher hält. Eigentlich ganz nett geschrieben und irgendwie steckt auch Euphorie in dem Geschriebenen mit drin, so dass man den Protagonisten auf seiner Reise begleiten wolle, aber irgendwie fehlt etwas...
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