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am 20. Juni 2017
Ich muss zu Beginn sagen, dass ich leider sehr lang kein Buch mehr gelesen habe. Es fehlte immer irgendwie die Zeit, wenn sie da war, wusste man immer etwas, wofür man sie besser nutzen konnte.
Ich habe es ein paar mal mit anderen Büchern versucht und bin immer nach einigen Minuten des Lesens abgedriftet, es hat mich eher nervös gemacht, meine Zeit mit dem Lesen dieser Geschichten zu nutzen.

Dann kam dieses Buch. Ich habe begonnen, es zu lesen und die ersten 150 Seiten vergingen wie im Flug - und zwar in einem Stück. Wenn man es einmal in der Hand hat, legt man es so schnell nicht mehr weg.

Das Buch hat eine schöne Geschichte, erzählt aus den verschiedensten Perspektiven der verschiedensten Charaktere, um die es geht. Die einzelnen Geschichten sind, jede für sich und doch irgendwie alle zusammenhängend, herzerwärmend, nachvollziehbar und fesselnd zugleich.

Für dieses Buch lohnt sich jede für das Lesen genutzte Minute doppelt - ich würde es jederzeit weiter empfehlen und vermutlich wieder lesen, wenn dies auch die zweite Sache ist, gegen die ich mich normalerweise innerlich sträube.
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am 15. September 2014
Ich lese am liebsten Kriminalromane und bin eher zufällig an dieses Buch geraten. Meine Tochter wollte etwas "fürs Herz". Natürlich habe ich es dann auch gelesen und ... Ich war begeistert. "Gute Geister" ist eines der schönsten Bücher, das ich je gelesen habe. Die Autorin erzählt eindrucksvoll über das Leben der farbigen Dienstmädchen in Jackson, Mississippi, Anfang der sechziger Jahre. Aber nicht in schwarz und weiß, wie es viele andere Autoren vor ihr getan haben, sondern in hellen Grautönen. Das Buch ist gesellschaftskritisch, ohne anklagend zu sein. Was daran liegen mag, dass es von einer weißen Schriftstellerin geschrieben wurde. Einer Frau, die in einem Haushalt mit farbigem Dienstmädhen aufgewachsen ist.
Beachtlich sind die Parallelen zur Gegenwart. So organisieren zum Beispiel weiße Ladys eine Wohltätigkeitsveranstaltung für hungernde Kinder in Afrika, während in der eigenen Stadt Kinder nicht genug zu Essen haben. Daran hat sich bis heute eigentlich nicht viel verändert. Selbst in Deutschland kann dieses Phänomen beobachtet werden. Ob ich das Buch empfehle? Auf jeden Fall!
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am 25. Juni 2014
Aibileen und Minny sind Hausmädchen und leben genauso wie die junge wohlhabende Skeeter in Jackson, Mississippi in den 60er Jahren. Doch während Aibileen und Minny wie alle schwarzen Angestellten für einen Hungerlohn rund um die Uhr arbeiten müssen, kann Skeeter es sich als weißes Mitglied der Oberschicht bei Bridgerunden und Teekränzchen gut gehen lassen. Doch Skeeter scheint die einzige in der weißen Gesellschaft von Jackson zu sein, die der Ungerechtigkeit ein Ende machen will. Und so beginnt sie, ein Buch über und mit den Hausmädchen zu schreiben. Während immer wieder schwarze willkürlich umgebracht werden, haben zahlreiche der Hausmädchen den Mut, Skeeter ihre Lebensgeschichte zu erzählen, die positiven und die negativen Erfahrungen. All dies fasst Skeeter mit veränderten Namen und in einem erfundenen Ort in einem Buch zusammen. Alle beteiligten haben viel zu verlieren, falls ihre Identität auffliegen sollte, doch sie gehen das Risiko ein und erzählen ihre Geschichten.
„Gute Geister“ ist ein faszinierendes und bewegendes Buch. Die Geschichten der Mädchen sind keinesfalls ausschließlich negativ, viele erinnern sich mit viel Liebe an Kinder, die sie aufgezogen haben, gute Menschen, die ihnen geholfen haben. Doch die Willkür die sie immer wieder erfahren, trifft einen beim Lesen und auch wenn Skeeter etwas ändern will, wird schnell klar, dass sie als einzelne nicht viele Möglichkeiten hat. Sie verliert ihre Freunde und jeden Rückhalt in der Gesellschaft und wird immer isolierter. Doch auch wenn sie zu Aibileen eine enge Beziehung aufbaut, kann diese Freundschaft nicht funktionieren angesichts der gesellschaftlichen Gegebenheiten. So wird Skeeter eine einsame und fast tragische Figur, die sich der Situation nur noch durch Flucht entziehen kann. Trotz dieser traurigen Handlung überwiegen die positiven Elemente, der Stolz der Frauen auf das erreichte und den eigenen Mut ist bewegend. Kathryn Stockett ist es großartig gelungen, eine schwierige Epoche der Geschichte Mississippis in eine realitätsnahe und berührende Geschichte zu fassen und den Leser dabei noch zu unterhalten, ohne immer den erhobenen Zeigefinger zu schwingen und sich in Schuldzuweisungen zu ergehen.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Mai 2011
Das Debüt der Autorin Kathryn Stockett wird mir lange in Erinnerung bleiben, ist es doch mit viel Gefühl und Herzblut geschrieben, denn die Autorin selbst ist in Missisippi aufgewachsen und hatte ein farbiges Kindermädchen bzw.die Familie ein Hausmädchen, an die sie viele gute Erinnerungen hat. Doch nicht allen Farbigen ging es gut bei ihren weißen Arbeitgebern in der Zeit der Rassentrennung, die Anfang der sechsziger Jahren in den Staaten noch stark ausgeprägt war und genau in dieser Zeit siedelt die Autorin ihren Roman an.
Sie läßt in ihrem Roman drei Frauen zu Wort kommen, die in abwechselnden Kapiteln ihre Geschichten erzählen. Skeeter, eine junge Weiße, die nicht wie ihre Eltern es wollen, einen "guten Fang"machen und in Jackson ihr Dasein als Ehefrau und Mutter fristen möchte,sondern sie will heraus aus Jackson und in einem Verlag arbeiten möchte,am liebsten in New York,.Als sie Kontakt mit einer Verlegerin aufnimmt, schlägt diese ihr vor, erst einmal bei einer hiesigen Zeitung ihr Glück zu versuchen.Sie wird dort für das Haushaltsresort eingestellt und gibt Tipps in einer wöchentlichen Kolumne ab. Dabei lernt sie die Farbige Aibileen näher kennen, die sie um diese Tipps bittet, bis sie eines Tages darauf kommt, in einem Buch Farbige zu Wort kommen zu lassen, die in weißen Familien arbeiten.Ein gefährliches Unterfangen in dieser Zeit.Doch Aibilee, und Minny, eine schlagkrätige Freundin Aibileens wagen es und bringen damit etwas ins Rollen, mit dem sie nie gerechnet hatten.Dies Buch wird ein voller Erfolg, allein desshalb, weil es die Menschen, die damit zu tun haben verändert,sie stärker und unabhängiger werden läßt.

Die Autorin hat es verstanden,die sechziger Jahre der Südstaaten wieder aufleben zu lassen.Unterhaltsam, humorvoll,warmherzig aber auch nachdenklich machend, werden die Geschichten der drei Hauptprotagonisten erzählt und man hat das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein.Die Geschichte lädt an einigen Stellen zum Lachen ein, ließ mich aber auch einige
Tränen vergießen. Ein Satz hat sich mir beim Lesen eingebrannt, den die Autorin in ihrem Anhang stehen hat."Wir sind einfach nur zwei Menschen.Uns trennt gar nicht so viel.Nicht annähernd so viel,wie ich dachte."
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am 11. April 2017
Eins von den Büchern, bei denen man zum Ende hin "sparsamer" liest, in der Hoffnung, es ginge nicht zu Ende. Ich hätte noch tagelang weiterlesen wollen von Minny, Aibileen, Skeeter und den anderen weißen Ladies in Jackson, Mississippi. Hätte auch gerne noch länger Miss Celia begleitet...
Volle Sternenzahl und wärmste Leseempfehlung!!
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am 29. April 2017
Nachdem ich den Film "The help" gesehen habe, musste ich unbedingt das Buch nochmals lesen.
Spannend geschrieben, sollte es tatsächlich so sein (oder gewesen sein) in Tennesssie?
Gegen Ende wurde es etwas zäh, die Pointe liess auf sich warten.
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am 19. Dezember 2016
Dieses Buch ist so schön und interessant geschrieben! Es ist sehr emotional, aber auch stellenweise witzig geschrieben. Ich werde mir wahrscheinlich noch mehr Bücher von Kathryn Stockett kaufen. Immer wieder gerne!
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am 19. November 2013
Das Buch beschreibt die Situation der schwarzen Bevölkerung in den USA der 60er Jahre aus Sicht der Hausangestellten. Mir hat besonders gut die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, gefallen. Dabei ist das alles noch gar nicht so lange her. Wer gerne Geschichten aus dem Leben in den Südstaaten der USA liest,dem ist dieses Buch sehr zu empfehlen.
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am 9. Februar 2014
Dieses Buch ist wirklich ein ganz toller Südstaatenroman. Historisch eingebundene Frauengeschichte im USA der 60er.
Viel Spaß beim Lesen! EIne klare Kaufempfehlung.
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am 8. März 2012
Nur allzu gerne reihe ich mich in den Club der Fünf-Sterne-Bewerter ein:
Sehr liebenswertes, sehr emotionales und herzerwärmendes Buch: gesellschaftskritisch bis zum berühmten "Kloß im Hals" und doch anrührend und liebevoll geschrieben.
Zunächst fürchtet man, dass die tlw. sehr authentische Sprache einen irgendwann stören könnte, aber dieses Gefühl legt sich, je weiter die Lektüre fortschreitet und je mehr man in die Personen und den Inhalt eintaucht, sie gehört einfach dazu und könnte, ja dürfte, gar nicht anders sein.
Meine Empfehlung: Erst Buch , dann Film , so bleibt der Genuss noch länger im Herzen.
Kathryn Stockett - und natürlich auch die hervorragende Übersetzung- zeichnen ein Bild des Amerikas zu Kennedys Zeiten, das geprägt von Rassentrennung, sich dennoch auf einen unaufhaltsamen Weg gemacht hat, an dessen Ende ein schwarzer Präsident im Weißen Haus steht.
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