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am 3. Dezember 2015
Mich hat dieses Buch vor allem deswegen enttäuscht, weil ich in diversen Rezensionen las: es sei kein Trash, es sei sozialkritisch und wandle auf auf den Pfaden von George A. Romero.

Wollen wir vor der Bewertung kurz den Inhalt streifen: durch ein spontanes Ereignis, das von den Figuren im Buch als Virus gedeutet wird, fällt (offenbar) die gesamte Menschheit bis auf einem minimalen Prozentsatz an Überlebenden von einer Minute auf die andere tot um. Eine kleine Gruppe von Überlebenden einer mittelgroßen britischen Stadt verschanzt sich daraufhin in einem Gemeindezentrum. Warum? Keine Ahnung. Denn dass aus den Toten Zombies wird, ahnen die Protagonisten zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht.

Als schließlich einige Leichen zum „Leben“ erwachen, flüchten drei der Überlebenden aus der Stadt zu einem abgelegenen Bauernhof, wo sie gegen immer mehr und immer aggressiver werdende Zombies ankämpfen müssen.

Nun, viel mehr an Inhalt auf der primären Ebene der Handlung hätte ich mir gar nicht erwartet. Doch leider strotzt es vor gar argen Logikfehlern. Milliarden Menschen sterben gleichzeitig. Und was vermutet Protagonistin Emma? Einen Virus. Als ansonsten nicht minderbemittelt wirkende Medizinstudentin - sollte sie da nicht wissen, dass sich Viren viral verbreiten? Doch nicht nur die Menschen sind tot, auch die Stromversorgung funktioniert ab dem Katastrophen-Initialmoment nicht mehr. Ein Stromvirus?

Aber sei's drum. Logikfeher sind ja in Wahrheit nachrangig, solange die Geschichte gut ist (naja), die Figuren glaubhaft sind (einigermaßen) und es einen interessanten Subtext gibt. Einen Subtext gibt es hier freilich nicht, daher führt jeder Vergleich mit Romeros Zombie-Filme extrem in die Irre.

Bei Romero spiegeln Zombies bzw. das Verhältnis der Überlebenden zu ihnen immer eine Metapher wider: mal handelt es sich um eine Satire auf die Konsumgesellschaft, mal um eine Metapher für die Unmenschlichkeit des Militärs und der Wissenschaft, die sich ihm andient, mal stehen die Zombies gar für die Ausgestoßenen der spätkapitalistischen Gesellschaft, deren Eliten, verschanzt in ihren Bürotürmen, die wahren Unmenschen sind.

Nichts Vergleichbares findet sich in diesem Buch. Umso schmerzlicher ist es lesen zu müssen, dass bereits eine Woche nach Ende der Menschheit die Straßenschilder mit Moos bewachsen sind und Medizinstudentin Emma nach Kontakt mit verwesenden Leichen keine Gedanken an Desinfektion verschwendet.
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am 7. Oktober 2011
David Moody versteht es perfekt den Leser zu Tode zu langweilen.
280 Seiten lang passiert so gut wie nichts das einem auch nur ansatzweise interessieren würde.
Für Leser die einen guten Zombie Roman suchen definitiv das falsche.
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am 18. September 2013
Dieses Buch ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie.
Ich habe es aufgrund der guten Empfehlungen hier gekauft und habe beim nachlesen der Rezensionen das Gefühl ich hätte ein anderes Buch gelesen, als die vielen 5-Sterne Bewerter hier.

Die Handlung ist unfassbar langweilig. Es passiert eigentlich nichts. Nichts überraschendes, nichts spannendes, nichts relevantes.
Die sich entwickelnden Zombies wurden schon öfter wesentlich besser dargestellt.
Die Charaktere, besser: zufällige Personen, denn sie haben eigentlich keinen Charakter, sind nur in Details voneinander zu unterscheiden, ich bin immer wieder durcheinandergekommen aus wessen Sicht wann erzählt wird und sowas passiert mir sonst wirklich nicht.

Zudem sind die drei Personen um die es hauptsächlich geht unfassbar weinerlich, dumm, unüberlegt, handeln unlogisch, führen nicht einen einzigen sinnvollen Dialog und ihre "Gefühlswelt" ist einfach ein Witz. Ständig erhält man irgendwelche vollkommen irrelevanten Informationen, die keine Rolle spielen und die einen lediglich irritieren. Eines der nervigsten Dinge ist wie die Autor in die Adjektivfalle geht. Und er kann auch definitiv weder Dialoge inhaltlich gut gestalten noch sie gut in die Erzählung einbetten.

Kostprobe? Hier mal durchschnittliche Einbettung in eine Szene: "meldete sich zu Wort" "meinte" "murmelte" "seufzte" "verlange plötzlich und unerwartet heftig zu wissen" (<- lol), "forderte ruhig ,aber mit Nachdruck auf" "fauchte" "zischte" "fragte etwas ruhiger, obwohl seine Stimme immer noch aus einer Mischung frustrierter Wut und Angst zitterte" "antwortete leise" "bohrte nach, der unverkennbar wieder in Rage eriet" "gab hitzig zurück" "brüllte" "murmelte und fuhr sich mit den Fingenr durch die strähnigen Haare" "fragte" "erwiderte" "meldete zu Wort" "fragte, mittlerweile leiser und gefasster" "hakte verwundert nach" "erwiderte schlicht" "gab zu bedenken"
Alles auf zwei Seiten! Das ist viiiel zu viel und liest sich grauenhaft. Als hätte der Autor sich eine Liste gemacht, mit allen möglichen Verben, die man verwenden kann und sie dann stupide nach jedem Satz eingefügt, ohne Rücksicht auf den Inhalt. (Das scheint auch so die einzige Überlegung gewesen zu sein, die er sich im Vorfeld zu dem Buch gemacht hat). Daher wirkt es oft wie ein unfassbar schlechtes Drehbuch und es startet bei mir ein Kopfkino mit schlechten Schauspielern und hölzernen Dialogen. Die Formulierungen sind so auch nach etwa 4 Seiten abgeklappert und wiedderholen sich dann einfach extrem aufdringlich.

Zudem ist die Übersetzung echt das hinterletzte. Ich hab mir lange überlegt, ob das einfach ein Stümper war oder die Originalvorlage nichts besseres hergegeben hat. Zum Ende des Buches hin bin ich mir sicher: Sowohl als auch.

Der Autor wusste auch ganz offensichtlich zu Anfang des Buches nicht wo er hin will.
Auch ein Witz: der Personenregister! Jeder der das Buch gelesen hat wird wissen was ich meine.
Eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe, normalerweise lese ich diese Buchlänge in 1-2 Tagen, diesmal habe ich fast 10 gebraucht, da ich mich nervlich zwischendrin immer wieder von Unsinn erholen musste.

Einziger Pluspunkt: Über die Absurdität mancher Gedanken und die Sinnlosigkeit der Dialoge habe ich ein paar Mal wirklich laut gelacht.
Weitere Minuspunkte: Die Liste ließe sich fast beliebig lange weiterführen, je mehr man ins Detail geht.

Fazit: Für jeden mit einem Minimum an Sprachgefühl und rudimentären Erwartungen an die Story eine Qual auf ganzer Linie.
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am 27. August 2012
Zunächst möchte ich anmerken, dass ich wohl schon fast sämtliche Bücher gelesen habe, die sich mit dem auf unserem Planeten grassierenden Super Virus auseinandersetzten, wo zunächst der Großteil der Menschheit flachliegt, um danach mehr oder weniger gefräßig, den wenigen Überlebenden zuzusetzen. Schaurig fand ich zumeist nur das einfache Gedankengut der zumeist amerikanischen Autoren, die sich wohlig in ihren "Exnaviseal jagt Zombie" Fantasien ergehen, Gähn-Attacken sind da vorprogrammiert.
Die vier Bände David Moodys sind da wohl die große Ausnahme, mein Tipp - kauft Sie alle. Im Gegensatz zu seinen amerikanischen "Schriftstellerkollegen" kann's der David wirklich. Ich langweile hier niemanden mit einer Inhaltsangabe, sondern berichte nur von meiner eigenen Erfahrung mit diesem Werk - es ist wirklich unheimlich und bedrückend.
Moody schafft, was sonst noch kaum einer geschafft hat - er macht einem wirklich Angst. Er beschreibt hervorragend die extreme Ausnahmesituation, in der sich die wenigen Überlebenden befinden, formt Figuren, Menschen, mit deren Ängsten man sich identifiziert, total glaubhaft und intensiv. Natürlich, es ist die übliche Odyssee, der Trail der Überlebenden in das "sichere" Camp, das diese wohl nie finden werden.
Die Untoten Moodys, sie sind nicht so verfressen, schnell und grausam, wie die "amerikanischen", aber auch sie stehen auf, Millionen um Millionen, und sie haben nur ein Ziel, die zu finden, die nicht so sind wie sie - sie folgen einzig einem primitiven Instinkt, der sie in großen Herden vorantreibt, dabei nicht ziel- und planlos, sondern immer den leisen Geräuschen der Überlebenden folgend.
Diese unglaublichen Ansammlungen von Untoten, von reißenden Händen und trampelnden Beinen, die erschrecken den Leser sicherlich bis zum letzten Band, wo er dann mit einer gewissen Erleichterung feststellen wird, dass auch der Tod "vergänglich" ist.
Beginn, wie schon der Titel nahelegt, ist der grandiose Auftakt einer Geschichte, der man sich nicht mehr so leicht entziehen kann. So richtig entspannen, erholen kann man sicher erst dann, wenn man den letzten Band - Zerfall - aus den Händen legt.
David Moody hat sich fünf Sterne verdient und zwar für alle vier Bände!
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Eine tödliche Seuche hat fast die komplette Menschheit innerhalb eines Tages ausgerottet. Einige Wenige überleben völlig geschockt, die aus heiterem Himmel hereingebrochene Katastrophe. Zu ihnen gehören auch Michael Collins, die Medizinstudentin Emma Mitchell und der ehemalige Familienvater Carl Henshaw, der durch den Virus Frau und Tochter verloren hat. Wie viele andere Überlebende auch flüchten die Drei in das Gemeindezentrum. Bald schon wird die Enge und Trostlosigkeit der Situation unerträglich und die Emotionen kochen über. Doch dann geht eine grauenhafte Veränderung mit den tausenden und abertausenden von Toten, die überall herumliegen, vor sich. Die Leichen erheben sich und bewegen sich stupide in eine Richtung hin fort. Da entschließen sich Emma, Michael und Carl auszubrechen und auf dem Land einen ruhigen Platz zu finden, wo sie leben können, bis sich die Situation geklärt hat. Tatsächlich finden sie eine Farm, dessen Besitzer zwar tot, aber nicht wiederauferstanden ist. Sie sichern die sogenannte Penn Farm und quartieren sich dort ein. Kurz darauf mutiert das Virus erneut und macht aus den Untoten reißende Bestien, die alles und jeden angreifen, dass lebt '

David Moodys Beginn seines gefeierten Zombie-Zyklus 'Herbst' wandelt auf den Pfaden von George A. Romeros 'Night of the living Dead' und 'Dawn of the Dead' und verbindet gekonnt die reizvollen Plots beider Filme. Im ersten Streifen verbarrikadieren sich mehrere Menschen ebenfalls in einer verlassenen Farm, während sich im zweiten Film vier Leute in einem Supermarkt niederlassen. Im Gegensatz zu den Filmen beginnt Moody seine Geschichte am Anfang ohne allerdings Erklärungen für das unheimliche Virus zu liefern. Ein äußerst geschickter Schachzug, bleibt der Leser doch ebenso im Ungewissen, wie die Protagonisten, was die Bedrohlichkeit der Situation gekonnt unterstreicht. Allein die plötzlich auftauchende, rasend schnell sich verbreitende Seuche kann sensiblen Lesern einen Schauer über den Rücken jagen. Eindringlich beschreibt der Autor wie seine Figuren durch Straßen wandern, die von Toten übersät sind, die in ihren alltäglichen Verrichtungen gestorben sind. Es dauert geraume Zeit, bis die Leichen wieder zum Leben erwachen und noch viel länger bis sie eine gewisse Aggressivität entwickeln. Bis dahin beschreibt Moody einfühlsam und sehr realistisch die Emotionen der Überlebenden und den Druck, der auf den Menschen lastet, die als einzige eine scheinbar globale Katastrophe überlebt haben. Doch selbst als feststeht, dass diese Zombies nicht ungefährlich sind, vermeidet es der Autor gekonnt sein Buch in einen trivialen Splatterroman abgleiten zu lassen. Dadurch, dass er den Fokus des Lesers auf drei Personen richtet, nämlich Michael, Carl und Emma, gelingt es Moody hervorragend die Gefühle und Gedanken dieser Menschen glaubhaft zu beschreiben. Allerdings reicht das nicht immer aus, um den Leser zu fesseln und so hat der Roman einige Längen. Insbesondere viele Dialoge und Streitereien zwischen den Protagonisten sind schnell sehr anstrengend. Leider weist der Roman auch stilistische Schwächen auf, was vor allem in einigen Wortwiederholungen zum Tragen kommt. Ein häufig vom Verfasser benutzter Satzanfang ist 'Binnen in (einer bestimmten Zeit)'. Es ist wahrlich kein Zufall, dass der Klappentext ebenso beginnt. Ein weiteres Manko sind die vielen Druckfehler. So wird aus 'nähern', beispielsweise immer 'nähren'.
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am 10. Oktober 2008
David Moody schreibt eher einen sozialkritischen Roman, in dem Zombies ein Element des externen auferlegten psychischen Drucks darstellen, der auf einer Gruppe Überlebender lastet. Ja, ich denke so könnte man die vorliegende Story auch beschreiben.

Denn brutal, blutig und trashig ist die Geschichte nicht. Vielmehr steht die Reaktion der wenigen Überlebenden auf die so plötzlich geänderte Situation einer globalen Katastrophe im Vordergrund. Aus heiterem Himmel sterben 95% der Bevölkerung, und die Überlebenden werden ohne Vorwarnung aus ihren gewohnten und - selbstverständlich gewordenen - sicheren Lebensumständen gerissen. Dies ist alleine schon furchtbar und schwer zu verdauen. Wenn dann jedoch auch noch die Toten wiederauferstehen....

Wie reagiert ein Mensch dann? Was fühlt er, und was macht er dann? Wie geht es einer ganzen Gruppe von Überlebenden, die mit diesem Horror konfrontiert sind?

Leser, die das klassische Zombi-Thema mit viel Blut, Gedärmen, Gemetzel und einem Helden bervorzugen, werden bei dieser Geschichte nicht glücklich werden. Denn die nahezu sozialkritische Beobachtung einer Gruppe Überlebender wirkt für diese Lesergruppe zu langatmig und langweilig.

Wer jedoch mit einem inhaltlichen Niveau jenseits des Trash leben kann, wird an diesem Roman seine helle Freude haben. Wohlverdiente vier Sterne für inhaltliche Tiefe, die nicht von der Anzahl an Kämpfen und Brutalität abhängig ist!
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am 31. Mai 2014
Ich habe mir auf der Suche nach neuem Lesestoff in meinem derzeitigen Lieblings-Genre (Zombielektüre) diese Buchreihe gegönnt und will nun hier ein erstes Feedback abgeben, nachdem ich nun den dritten Band beendet habe.

"Herbst - Beginn" ist ein solider Zombieroman, dem der ganz große Wurf leider nicht gelingt. Dabei ist die Geschichte durchaus originell und weicht durchab von der Masse der anderen Bücher ab. Zombies, die sich zunächst gar nicht wie solche Verhalten. Buchseiten, die ohne das ständige Blutgemetzel anderer Buchreihen auskommen. Da steckt durchaus Potential drin, das David Moody leider nicht ausschöpfen konnte.

Doch der Reihe nach - nach den ersten Seiten dachte ich noch, dass diese Neuerungen durchaus ansprechend sind und ich hier eine echte Perle entdeckt hätte. Diverse Charaktere und deren kurze Geschichte rund um den Tag der Tage wurden ins Buch geworfen, die Seiten flogen nur so dahin. Die Geschichte ist stimmig und lässt einen erschauern, ohne abstrus zu wirken oder zu sehr in die Fiktion abzurutschen.
Doch leider konnte David Moody dieses Niveau nicht halten. Schon bald verflog der Reiz der ersten Kapitel und die Geschichte nahm leider so gar nicht an fahrt auf. Vielmehr sprang einem das ein oder andere mal der beschränkte Schreibstil des Autors ins Auge, der sicherlich viel erzählen wollte, ihm dazu aber die Worte fehlten. Und so plätschert das Buch so vor sich hin, ohne dass viel geschehen würde. Moody versucht die drei "Hauptcharaktere" herauszubilden, deren Persönlichkeiten aber sehr blass bleiben und keinerlei Identifikationsgrundlage bieten. Hier hätte es mehr Sorgfalt benötigt, die Charaktere auszugestalten und die Spannung /Identifikation damit zu erhöhen.
Gegen Ende des Buches rücken dann die Zombies wieder mehr in den Vordergrund, doch auch hier bleibt der "Showdown" des 1. Bandes vieles schuldig. Zu schnell, zu blass, zu viele offene Fragen. Sehr schade, da mir persönlich der 2. Band gezeigt hat, dass der Autor durchaus dazu in der Lage ist, besser zu schreiben. So wird am Ende ein Leser jeder Stilrichtung etwas enttäuscht sein. Für soziale Dramen im Endzeit-Mantel fehlt der Tiefgang, für Freunde von Splatter und Gemetzel fehlt die Action, die dieses Genre auszeichnet. Ein Buch zwischen den Stühlen, das sich am Ende von mir persönlich auch nur eine mittelmäßige Bewertung verdient.
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am 3. August 2014
Als ich den Titel las war ich etwas naja iritiert . Ich kjonnte nicht viel damit anfangen . Aber dann habe ich mir doch gesagt das ich es lesen sollte als ich etwas mehr erfahren habe über dieses Buch und auch Autor. Und ich muss sagen es ist sehr gut. Man ist gleich mitten in der Geschchte , die verwirrtheit der Überlebenden was da passiert ist und wie die Leichen am Anfang sind alles ist sehr gut beschrieben .
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am 28. August 2016
VORSICHT SPOILER!!!!

Gefallen hat mir, daß der Beginn der Seuche aus der Sicht von mehreren Personen beschrieben ist und somit die verschiedenen Blickwinkel auf den Angang von allem ganzen aufgezeigt werden. Außerdem ist es nicht wie in den meisten Romanen wo die Menschen umfallen und Zack, plötzlich Zombies sind, sondern das ganze entwickelt sich nach und nach in verschiedenen Stufen.
Nach mehreren Tagen stehen die Toten wieder auf und laufen rum. Wieder ein paar Tage später fangen sie an auf Geräusche zu reagieren und wieder später werden sie erst anderen Lebewesen (egal ob Mensch oder Tier) gegenüber agressiv und verfolgen sie richtig.
Also an sich ein wirklich gute Geschichte.

Leider tröpfelt die Story an sich doch eher vor sich hin. Die Protas haben keine wirkliche Tiefe, sondern sind teilweise doch recht platt beschrieben. Denn obwohl auch im späteren Verlauf ab und zu aus der Sicht einzelner Personen geschrieben wird, konnte ich mich kaum in die Personen hinein versetzen, so das manche Handlungen doch sehr unverständlich waren.
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am 26. August 2012
Zunächst möchte ich anmerken, dass ich wohl schon fast sämtliche Bücher gelesen habe, die sich mit dem auf unserem Planeten grassierenden Super Virus auseinandersetzten, wo zunächst der Großteil der Menschheit flachliegt, um danach mehr oder weniger gefräßig, den wenigen Überlebenden zuzusetzen. Schaurig fand ich zumeist nur das einfache Gedankengut der zumeist amerikanischen Autoren, die sich wohlig in ihren "Exnaviseal jagt Zombie" Fantasien ergehen, Gähn-Attacken sind da vorprogrammiert.
Die vier Bände David Moodys sind da wohl die große Ausnahme, mein Tipp - kauft Sie alle. Im Gegensatz zu seinen amerikanischen "Schriftstellerkollegen" kann's der David wirklich. Ich langweile hier niemanden mit einer Inhaltsangabe, sondern berichte nur von meiner eigenen Erfahrung mit diesem Werk - es ist wirklich unheimlich und bedrückend.
Moody schafft, was sonst noch kaum einer geschafft hat - er macht einem wirklich Angst. Er beschreibt hervorragend die extreme Ausnahmesituation, in der sich die wenigen Überlebenden befinden, formt Figuren, Menschen, mit deren Ängsten man sich identifiziert, total glaubhaft und intensiv. Natürlich, es ist die übliche Odyssee, der Trail der Überlebenden in das "sichere" Camp, das diese wohl nie finden werden.
Die Untoten Moodys, sie sind nicht so verfressen, schnell und grausam, wie die "amerikanischen", aber auch sie stehen auf, Millionen um Millionen, und sie haben nur ein Ziel, die zu finden, die nicht so sind wie sie - sie folgen einzig einem primitiven Instinkt, der sie in großen Herden vorantreibt, dabei nicht ziel- und planlos, sondern immer den leisen Geräuschen der Überlebenden folgend.
Diese unglaublichen Ansammlungen von Untoten, von reißenden Händen und trampelnden Beinen, die erschrecken den Leser sicherlich bis zum letzten Band, wo er dann mit einer gewissen Erleichterung feststellen wird, dass auch der Tod "vergänglich" ist.
Beginn, wie schon der Titel nahelegt, ist der grandiose Auftakt einer Geschichte, der man sich nicht mehr so leicht entziehen kann. So richtig entspannen, erholen kann man sicher erst dann, wenn man den letzten Band - Zerfall - aus den Händen legt.
David Moody hat sich fünf Sterne verdient und zwar für alle vier Bände!
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