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Kundenrezensionen

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am 23. September 2013
Well written. Good Plot. Very credible. Parallel tracks are Easy to follow.
Expect surprising twists.
Interesting mix of real life Story and a virtual (MMORPG) universe.
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am 11. Oktober 2011
Vorab eine technische Info, hoffentlich hilfreich: Das Buch ist im rauhen Buchschnitt besäumt (engl. rough cut), d.h. auf den Außenseiten sind die Druckbögen nicht glatt geschnitten und erscheinen daher rauh bzw. grob. Soweit mir bekannt ist, handelt es sich dabei um eine technische Maßnahme (des Verlages), die das Buch individueller oder wertiger erscheinen lassen soll, nicht um einen Produktionsmangel (für den es unter Umständen andere Leser halten könnten, deshalb hier der Einstieg als erste Bewertung).

(Diese Info bezieht sich konkret auf die US Ausgabe (broschiert) vom Verlag William Morrow; Auflage: International (20. September 2011))

Im Übrigen ist auch meine mittlerweile ziemlich zerlesene gebundene englische Ausgabe von Stephensons Cryptonomicon im Rauhschnitt ausgeführt (1st. ed. aus dem Jahr 1999) . Ferner kann ich mich noch gut erinnern, dass ich das damals aus Unwissenheit bei Amazon reklamiert hatte und dann dankenswerterweise darüber aufgeklärt wurde, dass es erstens diese Technik überhaupt gibt und dass das zweitens beim Cryptonomicon gewollt war. Wieder etwas gelernt.

Inhaltlich fühlt sich Reamde im Schreibstil und vom Einstieg in den Plot her an wie damals Cryptonomicon. Sowohl von den auftretenden Personen als auch von der Handlung her bietet Reamde eine Mischung, die man so wohl nur bei Neal Stephenson finden kann.

Beispielhaft seien folgende interessante Charaktere erwähnt: eine Hybridpersönlichkeit Kriegsdienstverweigerer/Drogenschmuggler/Softwareunternehmermilliardär/Nerd/MMORG-Gott; ein adoptiertes Waisenkind aus Eritrea; deren leicht autistischer Hacker-Boyfriend mit Kontakten zur organisierten Kriminalität; ein Hinterwäldler mitsamt Familie, der unter anderm das Erwerben eines Führerscheins und das Bezahlen von Steuern aus grundsätzlichen Erwägungen ablehnt; ein kanadischer Buchhalter; ein schlaganfallgefährdeter russischer Mafiapate; einige russische Ex-Speznas; ein ungarischer Sysadmin; ein südchinesisches Mädchen mit großen Füßen; eine chinesische Hackergruppe; ein aus Wales stammender islamistischer Terrorist; eine britische Geheimagentin mit asiatischem Familienhintergrund; ein kanadischer Motorradrocker, der als Hausmeister arbeitet; ein US-amerikanischer Fantasyautor; ein britischer Historiker; ein auf den Philippinen stationierter CIA-Außendienstler.

Schätzungsweise die Hälfte der Personen ist schusswaffenaffin, wenn auch nur teilweise einsatzerfahren und es kommt mehrfach zum Einsatz von allem möglichen lauten und schweren Gerät, was höchst spannend beschrieben ist. Höchst interessant für mich, da ich lediglich eine Grundwehrdienstausbildung im Schießen mit der Pistole (und zwar mit der hier im Roman auch verwendeten Makarow) genießen musste (Motto: 8 Schuss, dann noch ein gezielter Wurf), waren die vielen einsatztaktischen Details, die Stephenson einfließen lässt - also wann welche Waffe sinnvoll einzusetzen ist und wann nicht. Stephenson lässt sozusagen nicht lediglich sinnlos die Luft durchlöchern, sondern liefert immer eine militärhistorische oder ingenieurtechnische Erläuterung dazu. Man braucht also kein schlechtes Gewissen zu haben, sondern kann die entsprechenden Romanstellen schon aus wissenschaftlichen Gründen gut finden.

Ebenso schillernd wie die Auswahl der Charaktere ist die Auswahl der Schauplätze. Wieder beispielhaft seien genannt: eine Farm in Nord-Iowa im Winter mit Family Re-union und gemeinsamem Rumgeballere von 6-99; ein Ski-Hotel in British Columbia, eingerichtet in einem Schloß, welches ein deutscher Baron und Minenbesitzer im 19. Jahrhundert als Wohnsitz mit importierten Steinen errichtet hatte und welches zwischenzeitlich aufgegeben worden war; ein Loft in Seattle; ein Learjet; Xiamen in China; Inseln vor Taiwan; die Philippinen; nahezu unzugängliche Wälder von British Columbia und Iowa. Als Transportmittel werden unter anderem verwendet: ein Mercury Grand Marquis; diverse SUVs und Pickups; mehrere Learjets; chinesische Taxis und ein Van; eine Fahrradrikscha; diverse Fähren und Wassertaxis; ein Containerschiff; Linienflugzeuge; ein Fischkutter; ein Monstertruck mit Kettenantrieb; ein Kombi-PKW; ein RV (Wohnmobil, groß); Mountainbikes; ein philippinisches Segelboot mit Außenbordmotor; Überlandbusse; ein Helikopter und ein Quad.

Wie Stephenson aus all diesen Komponenten einen überaus spannenden Roman formt, der in der Handlung einige Überraschungen bereithält, ist grandios. Mir hat Reamde sehr gut gefallen. Lediglich der Schluss hätte etwas ausführlicher sein können, nach meiner Einschätzung war der Showdown etwas plötzlich zu Ende und einige Handlungsstränge blieben unaufgelöst. Trotzdem gebe ich 5 Sterne.
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am 17. April 2013
Spannende und packende Story. Nie langweilig trotz 1000 Seiten. Stephenson kann es eben!
Jetzt muss ich noch sieben Wörter schreiben.
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am 22. Dezember 2013
Es hat alles sehr gut geklappt und das Produkt ist heile bei mir angekommen. Genau so sollte es doch sein.
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am 8. Januar 2013
Normalerweise mag ich es, wenn in einem Buch gewisse irreale Annahmen getroffen werden, oder wenn sich ein Autor eine eigene Welt zusammenspinnt. Eigentlich sind solche Elemente genau der Grund, wieso ich gerne Bücher lese. Wenn aber die Utopie nur aus konzentrierter Dummheit besteht, und sich nur eine abwärts gerichtete Spirale von unterirdischem Schwachsinn entwickelt, dann wird's problematisch. Genau diesen Fall haben wir hier. Bereits auf den ersten Seiten versucht ein "Sicherheitsberater" ernsthaft, der Lösegeld-Forderung eines BKA-Trojaners nachzukommen - als ob jemals in der EDV-Geschichte die Bezahlung einer solchen Forderung die Daten zurückgebracht hätte. Dazu noch eine lustige Sammlung von Terroristen, Russenmafia, Geheimdiensten, was auch immer des Paranoikers (oder Verschwörungstheoretikers) Herz begehrt, garniert mit mystischen Exkursen über ein vorgeblich geniales Spielkonzept.. ich gebe zu, ich habe das Buch nach ca. 300 Seiten aus der Hand gelegt.

Man kann das als eine Form von "Dark Future" betrachten - bei mir sträubt sich Alles gegen eine Gesellschaftsvision die bestimmt ist durch steinerne Doofheit und rücksichtslose Gewalt. Traurig öde und leer ist dieses Buch.
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am 26. November 2011
Unglaublich langatmig, langweilig, seicht, unfundiert, unwitzig, unsinnig, unplausibel, un-überhaupt-alles. Mit Abstand schlechtestes Buch von Stephenson, und von den guten alten Zeiten von Cryptonomicon Lichtjahre entfernt. Schade um die Zeit. Hoffentlich stimmt das Geld für Neal, dann kann er wieder etwas vernünftiges schreiben, sofern er es nicht verlernt hat.
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