flip flip Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive



am 10. Mai 2016
„Das Spiel der Könige“ von Rebecca Gablé ist ein gewaltiger historischer Roman mit knapp 1200 Seiten, der dem Leser/In die englische Geschichte des Mittelalters und deren Rosenkrieg (1455 - 1485) spannend erzählt. Als abgeschlossene Fortsetzung von „Das Lächeln der Fortuna“ und "Die Hüter der Rose" geht hier die Geschichte der Waringhams weiter. Krieg, Intrigen, Hass, Spionage, Liebe und englische Geschichte hat die Autorin hier mit echten und fiktiven Persönlichkeiten bzw. Geschehnissen großartig kombiniert. Von dieser Schriftstellerin habe ich schon viele Bücher gelesen und bin von ihrem Schreibstil und Thema immer sehr gefesselt.
Großartige Leistung und ohne jegliche Langeweile, auch wenn sämtliche historische Romanfiguren alle ähnliche oder gleiche Namen (Edward, Margarete, Henry...) tragen, hat es die Autorin geschafft, das der Leser/In trotzdem den Überblick behält. Dieser Roman ist eine anspruchsvolle Lektüre. Am Anfang des Buches ist der Stammbaum der "Lancasters", der "Tudors", "Nevilles" und der "Yorks" enthalten.

Inhalt:
15. Jahrhundert: Nachdem John of Warinham, der treu dem Hause Lancaster und König Henry VI. gedient hat, ermordet wird, tritt sein 18-jähriger Sohn Julian als neuer Earl of Waringham in seine Nachfolge. Julian dient ebenfalls dem König Henry VI. und seiner französischen Gattin Marguerite d'Anjou. Doch die Yorkisten rebellieren gegen den Lancaster-König und stürzen diesen, um Edward IV. auf den Thron zu setzen. Jahrzehntelang währt ein Krieg zwischen dem Haus Lancaster und York. Waringham und seine Getreuen leben in Gefahr und im Untergrund, um den Tudor - Thronnachfolger Richmond (Henry VII.) zu schützen. Teilweise leben sie in Frankreich, um neue Truppen zu formieren und den grausamen König Richard III. zu stürzen, der Edwards Thron übernommen hat und dessen Nachkömmlinge ermorden ließ. Nicht nur der Thron soll an Henry VII. zurückerobert werden, auch das Gut Waringham will Julian zurück, von dem er enteignet wurde.

Großartige, opulente Mittelaltergeschichte, ein „dicker Schinken“, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Ein Geschichtsunterricht der Spaß und Laune macht.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 9. März 2018
Die Geschichte an und für sich ist spannend wie eh und je. ABER: Es ist unfassbar: bei diesem Hörbuch ertönt eine dünne, helle, weibliche Stimme, die ganz und gar nicht zum Thema und zur Geschichte passt! Diese Stimme lebt nicht mit der Geschichte. Sie hat keine Bandbreite an Sequenzen.
Die vorherigen Teile der Waringham Saga wurden von einer vollen, unglaublich beeindruckenden, fesselnden männlichen Stimme gesprochen. Ich hatte die Bilder direkt vor mir. Ich fühlte mich als Teil der Geschichte. Es war unbeschreiblich mitreißend. Man braucht keine Film dazu drehen.
Nun mein blankes Entsetzen: dieses Hörbuch wird von zwei Stimmen begleitet: die weibliche und die zuvor genannte männliche Stimme, wobei die weibliche Stimme auch den männlichen Part spricht. Es ist einfach eine Zumutung. Am liebsten Würde ich das Hörbuch zurückschicken (leider ist es schon gebraucht). Meine Empfehlung: nochmalige Aufnahme des Hörbuchs mit der männlichen Stimme. Meine eigene Lösung: Die weiblichen Sequenzen überspringe ich. Ich werde mir alsbald das Buch kaufen müssen. Ich hoffe, dass die nächste Folge nur mehr von der männliche Stimme gesprochen wird.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 14. März 2016
Ich schreibe diese Rezension für alle Warringham-Romane, daher gehe ich auch nicht näher auf die Handlung ein, da diese natürlich von Roman zu Roman unterschiedlich ist.
Ich habe in der Reihe bisher die Romane 1-4 gelesen und kann absolut alle empfehlen! Extrem gute ausgearbeitete Charaktere (nicht nur die Hauptperson, auch alle übrigen Personen sind extrem ausgefeilt gearbeitet) und ein fesselnder historischer Hintergrund! Absolut empfehlenswert!!!

Ich würde auch allen Lesern anraten, das Nachwort von Gable zu ihren Romanen zu lesen- hier geht sie nochmal auf einzelne Aspekte des historischen Hintergrunds ein, was ich bei jedem Buch ungemein aufschlussreich fand und was mich auch dazu bewogen hat, mich anschließend tatsächlich noch weiter mit einzelnen realen Personen aus dem damaligen Geschehen genauer zu beschäftigen...
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 4. Januar 2016
War sehr gespannt, nach den ersten beiden Teilen, wie es weitergeht. Leider kann die Autorin den Level nicht halten. Das Hörbuch wird toll vorgelesen von D. Bierstedt. Was sich die Autorin gedacht hat auch Teile zu lesen erschließt sich mir nicht. Man ist froh, wenn Herr Bierstedt weiter liest.
Die Story ist mir zu sehr in die Länge gezogen. Das ganze Gerangel um den Thron ist mir zu viel und auch die ganzen Namen von Cousins und Lords, die enteignet worden sind und dann wieder Lords sind. Ich bin da irgendwann nicht mehr mitgekommen.
Mehr Konzentration auf die Waringhams hätte mir besser gefallen. Leider endet das Hörbuch auch etwas merkwürdig. Dann müßte ich feststellen, das im 4. Teil auch Generationen übersprungen werden. Das finde ich schade. So weiss man nicht, wie es mit Julian und seiner Schwester weitergeht.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 13. August 2015
Vorweg: Ich habe die gesamte Reihe um die Familie Warringham gelesen, und war vom ersten bis zum letzten Buch absolut begeistert.

Rebecca Gablè schafft es in Ihren Büchern das Mittelalter zum Leben zu erwecken. Zusammen mit einer komplexen und spannenden Geschichte rund um die Familie Warringham, bietet sich für den Leser eine wundervolle Reise durch das England des Mittelalters. Man sieht Könige und Herrscher kommen und gehen. Die Zeiten verändern sich. Das Leben der Menschen verändert sich. Und bei all dem begleitet man die Familie Warringham durch die Wirren der verschiedenen Jahrhunderte, mit all ihren Höhen und Tiefen, freudigen Momenten und schicksalhaften Katastrophen.

Kurz um: In diesen Büchern wird das Mittelalter lebendig. Verpackt in eine großartige Geschichte über mehrere Jahrhunderte (über die gesamte Reihe gesehen).

Für JEDEN historisch interessierten Romanleser ein absolutes MUSS im Bücherregal.

Ich habe in den letzten Jahren selten Bücher so verschlungen wie die der Warringham Saga!

Absolute Kaufempfehlung!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 11. August 2017
Schon als ich den ersten Teil der Waringham Saga gelesen habe war ich begeistert. Ich wusste nicht, das Geschichte so spannend erzählt werden kann. Die Beschreibung der historischen Überlieferungen in Verbindung mit den fiktiven Gestalten fügt sich perfekt zusammen. Die Mitglieder der Familie Waringham wachsen einem ans Herz ebenso wie die Familie Tudor, die ja in diesem Teil mit Henry Tudor die köngliche Tudor-Dynastie begründet. Was mich auch fasziniert ist das besondere Verhältnis zu Pferden das jeder Waringham (fast jeder muss ich wohl sagen) besitzt. Die besondere Gabe, die mentale Verbindung zu den Pferden, haben nicht alle Familienmitglieder aber trotzdem gibt es kein Pferd das einem Waringham widerstehen kann.
Ich kann nur jedem Leser empfehlen sich auf dieses Abenteuer-die Waringham Saga- einzulassen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 14. September 2011
England 1455: Der Konflikt zwischen den Häusern Lancaster und York um die Königskrone beginnt zu eskalieren. Als der 18jährige Julian überraschend Earl of Waringham wird, ist er gezwungen, sich für eine Seite zu entscheiden. Obwohl er den amtierenden König Henry wegen dessen Schwäche verabscheut, entschließt er sich, den Lancastrianeren treu zu bleiben - auch dann noch, als die Yorkisten den Thron erringen und das Land beginnt, in immer blutigeren Auseinandersetzungen zu versinken.
Auch Julians Zwillingsschwester Blanche erlebt den Krieg hautnah mit. Nachdem sie aus England fliehen musste, schließt sie sich in Wales an der Seite Jasper Tudors dem Widerstand gegen die Yorkisten an.

Auch in diesem Roman vereinigt Rebecca Gablé wieder große Erzählkunst mit dem Bemühen um historische Genauigkeit. So kann man sich gut in die geschilderten Situationen einfühlen, vor allem den Schrecken eines Bürgerkrieges nachempfinden, wo die Frontlinien auch Familien und Dorfgemeinschaften zu zerreißen drohen. Die Auswirkungen der politischen Turbulenzen werden an Hand des Schicksals konkreter Personen dargestellt und auf diese Weise begreifbar gemacht.
Die Protagonisten sind sehr gut charakterisiert, es kommen keine strahlenden Helden vor, sondern echte Menschen mit Stärken und Schwächen, die unter oft schwierigen Umständen versuchen, ihr Leben bestmöglich zu meistern.
So bietet dieses Buch wirklich alles, was man von einem historischen Roman erwarten kann.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 17. März 2012
Der dritte Teil der Waringham-Geschichte beschäftigt sich diesmal mit dem Rosenkrieg zwischen den Häusern York und Lancaster. Das Land ist geteilt von den Brüderkriegen und die Bevölkerung ist gespalten, zu welchem Königshaus in England sie sich zugehörig fühlen.

Julian of Waringham wird plötzlich Lord und muss sich für eine Seite entscheiden... Wir begleiten die nächste Waringham-Generation durch ein Leben voller Intrigen, Kämpfe, Leid und Verrat. Aber auch Glück und Liebe, Freundschaft und Vertrauen sind mit von der Partie.

Diesem Band fehlt zwar eine charismatische Figur wie John of Gaunt oder Henry Beaufort (aus Band 1 und 2), was der Spannung aber keinen Abbruch tut.

Die Figuren sind teils böse und niederträchtig, teils rein und liebevoll, edel und mutig, verwegen und voller Loyalität gezeichnet.
Besonders Julien in seiner Widersprüchlichkeit hat mir sehr gefallen, eben weil er so anders ist, als sein Vater und Großvater war.

Rebecca Gablé versteht es geschickt, historische Fakten und Figuren mit erfundenen zu verbinden und daraus einen spannenden Roman zu fertigen.

Besonders gut gefällt mir an den Büchern dieser Saga, dass die Autorin die historischen Ereignisse sehr gut recherchiert hat und im Nachwort noch einmal aufklärt, was tatsächlich passiert ist und wo sie ihrer Fantasie, aufgrund Lücken in den historischen Überlieferungen, freien Lauf gelassen hat.

Das Spiel der Könige ist kein Buch, welches man einfach mal so liest, weglegt und nichts dabei gelernt hat. Es ist ein Roman, gespickt mit gut recherchierten Fakten und Zahlen, eingebunden in eine packende Geschichte.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 14. März 2012
England 1455: Der Beginn der Rosenkriege macht Julian unverhofft zum Earl of Waringham. Obwohl er in diesem Bruderkrieg eigentlich auf der Seite Yorks steht, sieht er sich von den Umständen sich gezwungen, für die Lancastrianer Partei zu ergreifen. Denn er ist aufgrund seiner Zwillingsschwester Blanche erpressbar und die lancastrianische Königin Marguerite weißt sich seiner Vasallentreue zu versichern. Doch das Kriegsglück ist mit Edward of March und als er die Krone für York erringt, brechen für Julian und die Seinen schwere Zeiten an ...

Die Geschichte im dritten Waringham wird aus der Sicht der Zwillinge Julian und Blanche erzählt. Julian ist zunächst ein Lancastrianer wieder Willen, doch schließlich wird er einer der treusten Fechter für das Haus Lancaster. Seine Schwester Blanche begeht in einer unglücklichen Ehe eine Verzweiflungstat und flieht als Verbrecherin nach Wales. Dort wird sie von Jasper Tudor aufgenommen, den Onkel des bald darauf geborenen Richmonds. Dieser wird dereinst den Thron als Henry VII. besteigen. Doch der Weg dahin ist lang, bitter und wechselhaft, was nicht zuletzt an einen bestimmten Mann liegt: Richard of Warwick, der Königsmacher. Er versteht es. die Karten immer wieder neu zu mischen - und den Krieg damit regelmäßig neu anzufachen ...

Meinung

Der dritte Teil um die Waringhams entführt in die wohl turbulentesten Zeit des englischen Mittelalter, in den englischen Bruderkrieg zwischen Lancaster und York. Mittendrin ist natürlich auch wieder ein Waringham: Julian. Dieser ist ein schwieriger Protagonist. Zum einen zweifelt er im Gegensatz zu seinen Vorfahren zunächst an Lancaster, sowohl an der Rechtmäßigkeit Thronanspruch als auch an der Eignung von König Henry. Doch diese Einstellung ist glaubwürdig, ist Henry doch schon zu Beginn der Handlung ein schwacher, frömmelnder König und Julian in seiner Jugend zum Glaube an York durch Richard of Warwick beeinflusst worden. Später hingegen setzt es sich gradezu halsstarrig für Lancaster ein, obwohl die Sache völlig hoffnungslos scheint. Zum anderen bringt es ihn Negativprodukte ein, dass er sich als Lustknabe missbrauchen lässt und auch später in seiner Ehe fremdgeht. Dies mag in der Zeit üblich gewesen sein, aber romantisch ist das nicht unbedingt. Seine spätere Ehefrau tat mir deshalb öfters leid, war sie mir doch immer sehr sympathisch. Dennoch macht dies alles seinen Charakter fraglos interessanter, wenn auch nicht uneingeschränkt sympathisch. Seine Schwester Blanche taugt ebenfalls nicht zur strahlenden Heldin, ist sie wegen ihres Pragmatismus relativ kaltblütig und lebt aufgrund ihres Verbrechen und ihrer Liebe zu Jasper ein Leben als Outlaw. Aber dennoch mochte ich die beiden Protagonisten fast immer sehr gern und es tut der Geschichte gut, dass es dieses Mal keinen makellosen Helden gibt.

Denn dieser Krieg ist schmutzig, blutig und voller Verrat. Allianzen werden ständig neugeschmiedet und wieder fallen gelassen. Brüder erschlagen ihre Brüder und ganze Familien werden gespalten über die Frage, welchem Haus die Krone rechtmäßig gehört. Damit bei all den ganzen Personal, welches allzu oft das Zeitliche auf englischen Schlachtfeldern segnet, nicht vollends die Orientierung verloren geht, hat Rebecca Gablé hier intensiv mit Spitznamen gearbeitet. So gibt es angesicht der ganzen Henrys, Edwards und anderen Namensvettern keine Verwirrung. Zwei Charaktere stechen neben den Königen und Anwärtern auf die Krone besonders hervor. Da ist natürlich zum einen Richard of Warwick, ein brillianter Machttaktiker, der nicht umsonst als Königsmacher in die englische Geschichte einging. Dadurch, dass Julian sein Knappe war, besteht eine recht enge Verbindung zwischen den beiden, die Einblicke in sein Denken ermöglicht. Und zum anderen ist Megan Beaufort zu nennen, die Mutter von Henry Tudor. Rebecca Gablé versteht es, diese bemerkenswerte Frau so zu porträtieren, dass sie trotz ihrer Schwächen - wie ihrer fehlenden Mütterlichkeit - symapthisch wirkt und ob ihrer überragenden Klugheit ehrfurchtgebietend. Doch auch andere Figuren fand ich sehr beeindruckend und geschickt eingebunden, seien hier Anne Neville und Elizabeth of York als Beispiel genannt.

Insgesamt ist dieses Buch sicherlich das brutalste Buch der Reihe, denn so viel Tod und Intrigen war selten. Die Zeit der Rosenkriege war wahrlich für keine der Seiten ein Ruhmesblatt. Am meisten schaudertes es mich vor Richard, Duke of Gloucester und späterer König Richard III. Das bekannteste Verbrechen aus dieser Zeit ist fraglos das Verschwinden der beiden Prinzen, welches bis heute nicht endgültig aufgeklärt ist. Wenn am Ende schließlich dieser Mann sein verdientes Ende findet, macht sich beim Leser Erleichterung breit: Endlich hat dieses Gemetzel ein Ende. Nur zu schade, dass auch der dritte Waringham an dieser Stelle endet.

Fazit

Ein weiterer faszinierender Opus aus der Feder Rebecca Gablés, der einen die Rosenkriege unter die Haut gehen lässt.

4,5 Sterne
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 28. März 2017
Anfangs hat sich die Geschichte etwas gezogen, aber dann wurde es wieder interessant und spannend. ETWAS schwierig bei den vielen Charaktere sich alle zu merken, trotzdem werde ich mir auch das 4 Band holen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden