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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
56
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am 8. Juni 2017
This is the second Queen warped disc. Pity of these Queen editions... The sound is ok. Presentation excellent.
Label: Virgin EMI Records ‎– 00602547202727
Format: Vinyl, LP, Album, Remastered, 180 Gram, Gatefold
Country: UK & Europe
Released: 25 Sep 2015
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am 13. Oktober 2014
Es ist nicht ganz einfach, die 'signature songs' von Queen zu definieren - es gibt einfach zu viele Möglichkeiten. SIcher gehört BOHEMIAN RHAPSODY mit dazu, auch KILLER QUEEN und CRAZY LITTLE THING CALLED LOVE, sogar A KIND OF MAGIC oder I WANT TO BREAK FREE. Und wie steht es mit SOMEBODY TO LOVE, NOW I'M HERE und ANOTHER ONE BITES THE DUST?

Anyway, vermutlich können sich alle Queen-Fans und mehr noch, jeder und jede, der/die auch nur etwas Musikinteresse hat, darauf einigen, dass die aus zwei Eiern stammenden Zwillinge WE WILL ROCK YOU und WE ARE THE CHAMPIONS zur Signature Klasse, und zwar nicht nur von Queen, sondern der Rockmusik überhaupt, gehören.

WE WILL ROCK YOU spielt in derselben Liga wie Deep Purple's SMOKE ON THE WATER, Rolling Stone's SATISFACTION, Jethro Tull's LOCOMOTIVE BREATH, Led Zeppelin's WHOLE LOTTA LOVE und Beethovens SYMPHONIE 5.

WE ARE THE CHAMPIONS - das hat die Bedeutung von Rod Stewart's I AM SAILING und Frank Sinatra's Interpretation des all time Klassikers NEW YORK, NEW YORK, ist aber noch vielfältiger 'nutzbar', wenn dieser Begriff auf ein Lied angewendet werden kann.

Beide Songs eröffnen das Album NEWS OF THE WORLD, das somit ohne weiteres zu den wichtigsten Rock-Alben der Musikgeschichte gezählt werden muss - mit anderen Worten, nach gut 5 Minuten ist alles klar.

Und sonst?

Ja, das Album hat noch weitere Titel, und die traumwandlerische Sicherheit des gottbegnadeten Quartetts Mercury - May - Deacon - Taylor, Versatzstücke aus Varieté und Kirmesmusik, Rockabilly und 20er-Jahre-Schlager, Hard Rock und Jazz, Blues und Rock'n'Roll, Swing und Pop mit ironisch-süffisanten, augenzwinkernden und lasziven Texten zu verbinden, feiert auch in den anderen Titeln des übermenschlich-grossen NEWS OF THE WORLD fröhliche Urständ:

SHEER HEART ATTACK ist ein total überdrehter Hochgeschwindigkeitstrack, gefolgt vom trocken-sardonischen ALL DEAD, ALL DEAD, das eine echte Gemme im ohnehin glitzernden Queen-Werk darstellt.

SPREAD YOUR WINGS is a song of hope - groß, jung, frei und voller Breitwand-Optimismus.

Dann der vielleicht schwächste Song des Albums FIGHT FROM THE INSIDE, der allerdings immer noch jeder anderen Band zur Ehre gereichen würde, und der sozusagen als Server für einen weiteren Signature Song der Queen-Klasse dient:
GET DOWN MAKE LOVE, schwül, darkroomig, verschwitzt und doch ironisch.

SLEEPING ON THE SIDEWALK zeigt Queen einmal mehr in Schlager-Laune, gefolgt von einem weiteren echten Diamanten: WHO NEEDS YOU, das an melodiöser Vielfalt, stops, bridges und tempi-Wechseln wohl nur von Queen selbst übertroffen werden kann.

IT'S LATE ist dann wieder ganz großes Kino und zeigt nochmal und nochmal und immer wieder die geniale kompositorische Kunst der Queen, gefolgt vom erst verzweifelten, dann doch hoffnungsvollen MY MELANCHOLY BLUES - sehr britisch, sehr Freddie, sehr fein.

NEWS OF THE WORLD gehört mit Fug und Recht zu den 10 wichtigsten, strahlendsten, schönsten Rock-Alben der Welt und aller (bisherigen) Zeiten.

Meine Damen und Herren, erheben wir uns von den Plätzen!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. März 2017
Dass ausgerechnet ein recht simpel gestrickter, 2minütiger Bum-Bum-Tschak-Mitklatscher zum wahrscheinlich nachhaltigsten Vermächtnis einer Band werden sollte, die kurz davor pophistorisch bedeutsame, aufwändige Rock-Epen wie „Bohemian Rhapsody“ geschaffen hat, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man noch dazu bedenkt, wie häufig erstgenannter Track als Schablone für viele spätere Rocksongs (ähnlich einfachen Formats) herhalten musste. Andererseits beweist „We Will Rock You“, das das 6. Studioalbum der Briten eröffnet, eindrucksvoll, dass Queen ganz einfach auch eine richtig, richtig gute Rock-Band sein konnten, wenn sie Lust dazu hatten...

Nachdem „We Will Rock You“ nach exakt 2 Minuten abrupt endet, folgt mit dem zart eingeleiteten „We Are The Champions“ gleich ein weiterer Rock/Pop-Klassiker, der abseits von gesanglichen Vergewaltigungsversuchen zugedröhnter Stadionchöre (wie man sie so oft im Fernsehen über sich ergehen lassen muss), erstaunlich angenehm in den Ohren liegt, obwohl man ihn vermutlich schon gefühlte 1000 Mal gehört hat. Textlich geht Mastermind Freddy Mercury kompromisslos aufs Ganze, denn was er hier im Refrain singt, dürfte durchaus ernst gemeint sein – wenngleich sich die Band wohl selber nie so todernst genommen haben dürfte, wie ihr das von bösen Zungen manchmal nachgesagt wird. Für die Fachpresse war das anno dazumal jedenfalls ein gefundenes Fressen, die der Band allerspätestens jetzt Größenwahn und jeglichen Realitätsverlust ankreidete. Kritiker, die Queen von Beginn an, ob ihres extravaganten Auftretens, seit jäh streng beäugt hatten, fühlten sich nun bestätigt. Band und Fans mochten den Track trotzdem, der von nun an fixer Bestandteil des obligatorischen Zugaben-Blocks bei Live-Konzerten werden sollte. Der Tonträger läuft indes unbeeindruckt weiter und schießt den vermutlich punkigsten Song nach, den die Band im Laufe ihrer Karriere je aufgenommen hat. „Sheer Heart Attack“ sollte ursprünglich am ebenso betitelten Album (dem 3. übrigens) landen, war zum damaligen Zeitpunkt aber noch nicht fertig. Nun denn: Verpasstes wurde gewissenhaft nachgeholt – mit fiesen Übersteuerungen, schneidenden Riffs und einer schweißtreibend agierenden Rhythmusfraktion wird der Track zum rotzigen Gegenbild der zuvor dargebotenen Mitsinghymne. (Tipp: Von „Sheer Heart Attack“ sollte man sich unbedingt auch einmal eine Live-Fassung zu Gemüte führen!) Es ist in der Tat erstaunlich, welch geballte Dynamik bereits im Beginn der Scheibe steckt…

Haben Sie mitgezählt? Richtig: Gleich 3 Queen-Klassiker, zwei davon sogar von Weltformat, eröffnen „News Of The World“, das – trotz guter Verkaufszahlen – nie so recht zum Kritikerliebling werden wollte. Dabei hat das Album neben den starken Openern noch weit mehr zu bieten. Brian Mays zartes „All Dead, All Dead“ z.B. ist ein hervorragender Softer und schlägt die öfter unter Fans gelobte, ebenfalls hierauf enthaltene, Rockballade „Spread Your Wings“ um Längen, wie ich finde – aber gut, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Indiskutablen Kult-Status hat jedoch das dreckige „Get Down, Make Love“ inne, das mit pumpend-verschleppten Bass-Akkorden startet und in weiterer Folge lustvoll rasselt, scheppert und poltert, wenn Mercury schlüpfrige sexuelle Anspielungen mit absoluter Hingabe zum Besten gibt. Das Ganze gipfelt letztlich in einem Refrain, der jedem Led-Zeppelin-Track ernsthafte Konkurrenz macht. Nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle noch Deacons „Who Needs You“, das für kurze Zeit karibischen Flair auf der Scheibe verbreiten darf sowie das darauffolgende „It’s Late“, bei dem man Brain Mays Freude am Rocksongschreiben und Spielen direkt heraushören kann…

Auffällig, neben dem markanten (und optisch sehr ansprechenden) Plattencover ist, dass Frontsau Mercury hierauf verhältnismäßig wenige Beiträge abgeliefert hat – zumindest die wenigsten bis hierhin (lediglich 3 sind’s), wohingegen Basser Deacon und Drummer Taylor gleich je zwei Mal in den Songschreiber-Credits vertreten sein dürfen und Brian May mit ganzen 4 Stücken, die offiziell auf sein Konto gehen, hier offensichtlich federführend war.

Sound, Aufbau und Konzept von „News Of The World“ scheinen zu bestätigen, dass Queen hier offensichtlich versuchen wollten ganz einfach wieder einmal „nur“ eine stinknormale Rockband zu sein, nachdem vor allem verbissene Kritiker stets ein weiteres, noch besseres „Bohemian Rhapsody“ forderten und beleidigt ihre Nasen rümpften, wenn man mit verhältnismäßig schlichter Rockmusik daherkam. Die häufig abrupten, manchmal fast unmotiviert wirkenden (und zunächst auch gewöhnungsbedürftigen) Wechsel zwischen den einzelnen Tracks der Scheibe sollen wohl zusätzlich dafür sorgen, dass das Album atmosphärisch nicht an kurz zuvor geschaffene Platten („A Night At The Opera“ und „A Day At The Races“) und Songs (die teilweise ziemlich operettenhaft wirkten) erinnert. Das ist in jedem Fall geglückt…

FAZIT: Mit „News Of The World“ ist Queen ein exzellentes Rock-Album gelungen, das sich tatsächlich angenehm von manchmal verkrampft anmutenden Epos-Schaffensversuchen abhebt. Fans haben die Platte ohnehin immer schon gemocht – mit über 5 Millionen abgesetzten Exemplaren ist „News Of The World“ bis heute das meistverkaufte reguläre Queen-Studioalbum, das vor Freddy Mercury’s viel zu frühem Ableben veröffentlicht wurde (nur die ersten beiden Greatest-Hits-Compilations und das posthum erschienene „Made In Heaven“ überflügelten vorliegenden Tonträger diesbezüglich – und das sogar recht deutlich…)

Ich sollte abschließend vielleicht noch erwähnen, dass ich Queen lange Zeit ignoriert habe, ehe sie mich mit voller Wucht getroffen und begeistert haben. „News Of The World“ ist als Erstkauf für unentschlossene Interessenten jedenfalls äußerst empfehlenswert!

ANSPIELTIPPS:
- We Will Rock You
- We Are The Champions
- Sheer Heart Attack
- All Dead, All Dead
- Get Down, Make Love (!)
- It’s Late

Prädikat: ROCK-KLASSIKER
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am 24. Juni 2011
Vergleicht man "News of the world" mit den vorhergehenden Alben, fällt auf, das die Produktion wesentlich geradliniger und auch direkter ausfällt, die Songs sind so unterschiedlich wie auf kaum einem anderen zuvor
veröffentlichten Album. "We will rock you" & "we are the champions" wurden zu Legenden und eigentlich befinden sich auf diesem Album keine "Füller", was man ja nicht unbedingt zu jedem Album sagen kann...
Dennoch fällt auf, wie trocken und scharf die Bassläufe, aber auch die Gitarre von Brian May hier hervortreten.
Ich habe nie verstanden, warum man "It's late" nicht als Single veröffentlicht hat, außerdem hat man es relativ wenig live gespielt...
Das remasterte Album hier bietet einen ganz superben Klang, und erstmals ist bei den Bonus-Titeln auch ein bislang unveröffentlichter Song dabei: "feelings, feelings" so der Titel...
Er ist zwar nur knapp 2 Minuten lang, aber wunderschön anzuhören...
Solche "Schätzchen" wünschte ich mir natürlich auch bei den anderen Remasters, aber bislang ist das hier eine Ausnahme..
Weil das Album wirklich hervorragend "remastert" wurde und die Bonustracks auch gut dazu passen, aber vor allen Dingen weil man mal etwas "neues" hört, vergebe ich 5 Sterne.
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am 31. Dezember 2007
Im Herbst 1977 erschien "News of the world" zu einer Zeit, als Punk Rock ganz groß war und die Supergruppen eigendlich alle in Schwierigkeiten waren. Und trotzdem wurde "News..." ein großer Erfolg. Ein Grund dafür war und ist sicherlich die enorme musikalische Spannbreite, die von Queen bedient wird. Harte Rocker stehen neben kitschigen Balladen...und es passte einfach. Später kam dann noch Pop und Disco dazu, auch das passte.

Zu den Songs:
We will rock you: Von Brian May komponiert und getextet ist hier schon alles gesagt. Großartig!
We are the champions: Von Freddie Mercury. Hier gilt das Gleiche, einfach großartig!
Sheer heart attack: Eines der härtesten Stücke von Queen überhaupt (von Roger Taylor).
All dead, all dead: Wunderschöne Ballade von Brian May.
Spread your wings: Von John Deacon, erfolgreiche Single.
Fight from the inside: Hartes Stück, wieder von Roger.
Get down make love: Harter Rocker von Freddie.
Sleeping on the sidewalk: Nettes Stück von Brain, aber kein highlight.
Who needs you: Der 2. Track von John Deacon.
It`s late: Hard Rock-Song von Brain, klasse!
My melancholy blues: Kitschig, schöner Song, wie er nur von Freddie stammen kann.

"News of the world" ist härter als "Day at the races", aber die Abwechslung kommt auch hier nicht zu kurz. Ausserdem können Roger und John auch als Komponisten glänzen. Die Platte gehört zu d e n highlights der 70er und von Queen. Hier stimmt alles, auch die Produktion, daher 5 Sterne.
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am 29. Juli 2000
Queen - NEWS OF THE WORLD
Mit Erscheinen dieser Platte wurden Queen entgültig zum roten Tuch aller (inzwischen teilweise geläuterten) Kritiker. Schließlich war Freddie Mercury offenbar richtig durchgeknallt und bastelte sich hier mit "We are the Champions" das ultimative Monument völligen Größenwahns und totaler Selbstüberschätzung.
Dank unzähliger Sportveranstaltungen ist die Hymne heute, 23 Jahre später, eines der am meisten gespielten bzw. gegrölten Stücke überhaupt. Dabei ist "News" weit weniger maniriert als seine beiden Vorgänger. Das wahrlich fetzige Sheer Heart Attack scheint sich sogar am Punk zu orientieren. Ein simpelstrukturiertes Uptempostück, daß eigentlich nur aus dem Wiederholen immer des selben Gittarenriffs besteht und gut zum Pogotanzen (!) geeignet ist. Wer spricht da von "typisch" Queen? Lediglich der Gesang, bei dem Mercury kaum zu erkennen ist, klingt doch eher nach knallengem Satinhöschen, Lackjäckchen und Kokaindöschen, als nach verschlissenen Jeans, Sicherheitsnadeln und Flaschenbier.
Das Album spannt trotzdem wieder einen extrem weiten musikalischen Bogen wie es nur Queen konnten. Unbedingte Anspielpunkte sind das experimentel-obzöne "Get down make Love" - ich darf gar nicht dran denken wie wir als Teenager volltrunken dazu "getanzt" haben, jedenfalls wurde dabei der Fußboden sauber... Der aufgeblasene, pompösliche Bombast von "It's late" ist ein Lieblingstück vieler echter Queenfans. Bass, die endlich mal richtig wilde Gitarre und das rumpelige Schlagzeug steigern sich gegen Ende zu einem wahren Heavy-Rock n' Roll-Gewitter - dazu schreit Freddie mit sich überschlagende Stimme und solch' superfette Chöre sind sonst nirgends zu hören. Und beendet wird die Scheibe ganz fein und still mit "My Melancholy Blues", dem besten Barmusikstück aller Zeiten. (Nennt mir ein besseres!!!) Cool, lässig, sensationel. Den Song hat Mercury angeblich in der Badewanne komponiert. Das sich Queen so spielerisch leicht auf so völlig abseitigen Pfaden bewegen konnten, zeigt wie gut sie wirklich waren. Das Meisterwerk steht außerhalb jeglichere Wertungen.
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am 27. Mai 2011
Anno 1977 veröffentlichte die britische Kult-Band ihr 6.Studio-Album, dass in Frankreich, Holland, Portugal und Kanada Platz 1 der Charts erreichte. Das Album bricht mit dem klassischen Queen-Sound der Vergangenheit, und ist weit rauer und rockorientierter als seine Vorgänger. Die Rock-Hymnen "We will rock you"/"We are the champions" wurden als Doppel-A-Seite ausgekoppelt, und konnte sich in Frankreich/Neuseeland auf No.1, in England auf No.2 und in den USA auf No.4 der Charts platzieren. Künstlerischer Überflieger des Albums ist die unwiderstehliche Deacon-Ballade "Spread your wings", dessen Single nur Platz 34 der UK-Charts erreichte. Der vom Punk beeinflußte Taylor-Rocker "Sheer heart attack" ist einer der härtesten je veröffentlichten Queen-Tracks. Das geniale "It's late" wurde ausschließlich in den USA und Japan als Single veröffentlicht, konnte sich jedoch lediglich auf Platz 74 der US-Charts platzieren. Erwähnenswert ist noch Mercurys extravagantes "My melancholy blues". Die ambitionierte Veröffentlichung zählt weltweit zu den meistverkauften Studio-Alben der Band und mutierte zum Meilenstein des Rock. 2011 veröffentlichte Universal Music die remasterte 2 CD-Deluxe-Edition plus Zusatz-CD, die mit dem unveröffentlichten "Feelings feelings"(1977-Session-Outtake), "Spread your wings"/"My melancholy blues"(1977-BBC-Session-Live-Tracks), "Sheer heart attack"(1979-Paris-Live-Track) und "We will rock you"(1982-Tokyo-Live-Track-Fast-Version) 5 Bonus-Tracks beinhaltet.
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am 1. Mai 2015
Neben "Innuendo" ist "News of the World" für mich mein Lieblingsalbum von Queen. "My melancholy Blues", "All dead, All dead", Spread your Wings", "Fight from the inside", "It's late" sind zwar nicht so bekannt wie die ebenfalls auf dem Album enthaltenen Klassiker "We will rock you" und "We are the champions",aber kein bisschen weniger gut. Ein Album, das man durchgängig anhören kann, weil es darauf keine Lückenfüller gibt, sondern nur anspruchsvolle Musik mit intelligenten Texten. "News of the World" entstand zu einer Zeit, in der insbesondere in England Punk hoch angesagt war. Queen hat auch diese Hürde spielend bewältigt. Oft gegen den mainstream, immer authentisch, immer innovativ, immer kreativ und wie immer: zeitlos gut. Das war Queen.
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am 30. August 2006
NotW gehört natürlich zu den 4 besten Queen-Alben. Natürlich kann man "We are the Champions" und "We will Rock you" schon gar nicht mehr hören, nach all dem Gegröle in den Sportstadien dieser Welt. Aber der Rest ist ja auch so stark, dass man bei den erstgenannten Stücken ruhig mal auf "Skip" drücken darf.
"Sheer heart attack" ist reiner Punk (ja, es war auch die Zeit der Pistols) und dementsprechend schnell, "Spread your Wings" eine Queen-Hymne, die ihresgleichen sucht und "Get down, make Love" eine laszive Mercury-Nummer, wie eben nur er es hinkriegte.
"Who needs you" swingt wunderbar mit einer traumhaft gespielten Akkustikgitarre und "My melancholy Blues" lässt NotW schön ruhig und zärtlich ausklingen.
Die andern Nummern von Brian May und Roger Taylor fügen sich ebenfalls nahtlos ein, hier gefällt Brians "Sleeping on the sidewalk" mit feiner Gitarrenarbeit und Rogers "Fight from the inside" führt die Tradition der rauen Rocksongs Marke Taylor fort.
Verdientes Punktemaximum für Queens News of the World! So gut waren sie nachher nur noch selten ein ganzes ALbum lang.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2009
...hatten Queen zweifellos zwischen 1975 und 1980, zumindest was das Muskalische anbelangt. Die 5 Alben die Sie in jenen Jahren aufnahmen zählen zweifellos zum Besten, was die 70er Jahre im Rock hervorbrachten und: Sie sind einzigartig.

Die Mischung aus zwingenden harten Rockern, pathosschwangeren Balladen, melancholischen Liebesliedern und operettenhaften Pomp die schon ,A Day At The Races' und ,A Night At The Opera' bestimmt hatten, wird hier noch um Einiges erweitert. Man nehme nur den Psychofunk-Rock von ,Get Down, Make Love', oder den leichten Karibik-Pop von ,Who Needs You' (der ohne weiteres auch als 10CC Nummer durchgegangen wäre).

Die als Doppel A-Seite veröffentlichten ,We Will Rock You' und ,We Are The Champions' die das Album eröffnen, hätten ja schon gereicht um das Album unsterblich zu machen, aber es ist eigentlich vollgestopft mit großen songs. ,Sheer Heart Attack' mit seinem kompromisslos harten, fast mechanischen Gitarrenstakkato auf dem Taylor den shouter gibt, ist ebenso zwingend wie das auch von eben diesem gesungene ,Fight From The Inside'.

,Spread Your Wings', die große, vom wunderbaren und allzu oft unterschätzten John Deacon geschriebene Feuerzeugballade, wird von Brian May noch mit einem traumhaften outro Solo veredelt. Auf ,Sleeping On The Sidewalk' darf der dann auch vocalmäßig ganz ungeniert dem relaxtten Blues fröhnen.

Der für mich zentrale song hier, ist aber dann der Riff-Rocker ,It's Late'. Hier wird in 6einhalb Minuten alles zum Thema ,Rock' gesagt was es zu sagen gibt, und das auf herrlich abwechslungsreiche und eingängige Weise.

Was dieses Album von den Vorgängern unterscheidet: es kommt ohne viel Orchester aus - trotzdem hat es über weite Teile natürlich eine opulenten sound - alleine schon wegen Mays Effekt-Exzessen - einer Königin also durchaus würdig.

Wer Queen schätzt, kommt an diesem Album ebenso wenig vorbei, wie an den Nachfolgern ,Jazz' und ,The Game'. ,News Of The World' zeigt eine der besten 70er Jahre Rock Bands auf ihrem kreativen Höhepunkt und ist ein ganz klares 5 Sterne Album.
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