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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Juni 2011
Buch und Cover
Was mir zu erst positiv auffiel war, dass die Seiten relativ dick sind und die Schrift eine angenehm große Größe hat.
Das Buch ist ein Hardcover mit Schutzumschlag. Irgendwie fühlt sich dieser etwas seltsam an, fast gummiartig. Besser kann ich es nicht beschreiben.
Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, findet man auf dem Buch selbst das selbe Bild wie auch schon auf dem Umschlag. Auch die Rückseite ist nicht leer und auf dem Buchrücken befindet sich der Titel. Kann sich also auch ohne Schutzumschlag sehr gut sehen lassen.
Das Cover selbst ist wie ihr seht relativ schlicht gehalten. Es gefällt mir ganz gut und ich finde, dass es ganz gut zum Inhalt passt. Besonders die Schriftart finde ich gut gewählt.

Meine Meinung
Wer hier aufgrund einiger Vergleiche ein "zweites Panem" sucht wird meiner Meinung nach eher enttäuscht. Natürlich sind beide Reihen Dystopien. Allerdings kann ich zumindest aus dem ersten Band nicht viele Ähnlichkeiten finden. Die Welt und die Spannung ist eine ganz andere.
Zudem ist Panem um einiges brutaler und direkter.
Okay, eine Ähnlichkeit ist mir natürlich aufgefallen: dieses Liebeschaos. Auf der einen Seite der beste Freund, auf der anderen Seite einer, in den man sich nicht verlieben dürfte. Die Umstände sind aber ganz ganz andere und ehrlich gesagt mag ich solche 3-Ecks-Geschichten mittlerweile nicht mehr besonders. Ich bin ihnen etwas überdrüssig. Scheint ja sehr in Mode zu sein.
Doch ich möchte hier die zwei Reihen eigentlich garnicht wirklich weiter miteinander vergleichen.
Ich denke nur, dass diese Punkte für viele von Interesse sind.

Die Charaktere sind mir zu perfekt. Es fiel mir sehr schwer, mit Cassia mitzufühlen. Dies geschah genau zweimal im letzten Drittel des Buches und da kamen mir dann auch leicht die Tränen.
Es gibt zu wenig Ecken und Kanten. Doch wie viele Ecken und Kanten darf ein Charakter überhaupt haben, wenn die ganze Geschichte von einer Zukunft handelt, in der genau das unerwünscht ist?
Diese Frage hab ich mich das ganze Buch lang gestellt und ich denke, dass die Autorin es eigentlich unter den Umständen nicht besser hätte lösen können.
Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass genau das zumindest im ersten Band für viele ermüdend sein könnte. Man sollte sich aber vor Augen halten, dass es ja erst der erste Band zu der Reihe ist. Ich erhoffe mir, dass die Charaktere sich in den nächsten Büchern mehr öffnen und man mehr wirkliche Charakterzüge zu Gesicht bekommt. Die Ansätze sind ja da.

Die Spannung.. ja.. ich glaube, das ist gerade bei dem Buch sehr subjektiv.
Ich spürte keine wirkliche Spannung beim lesen, es zog sich alles sehr hin. Trotzdem passierte eigentlich ständig etwas, was einen weiter lesen lies. Langweilig wurde mir also trotzdem nicht.
Diese Zeit braucht das Buch einfach, denke ich. Es muss immerhin viel beschrieben werden - wie die Zukunft aussieht, wie die Menschen leben, der Alltag .. und noch vieles mehr. Dann müssen natürlich auch Dinge passieren, damit Cassia beginnt an allem zu zweifeln. Denn am Anfang des Buches ist ja eigentlich noch alles Friede, Freude, Eierkuchen. Zu schnell darf so etwas ja auch nicht geschehen.
Wer mit sowas grundsätzlich überhaupt nicht zurecht kommt (wie zum Beispiel meine Mutter), sollte sich 3x überlegen, ob er dieses Buch lesen möchte.

Was mir sehr gut gefiel, war das Bild über die Zukunft, welches die Autorin dem Leser vermittelt.
Die Welt ist logisch durchdacht und nichts unpassendes passiert, trotzdem aber unerwartetes. Man hat auch nicht das Gefühl, dass alles auf Biegen und Brechen verdreht wird, zugunsten irgendeiner Wendung in der Geschichte.
Auch wie sie den Leser in diese Welt führt, empfand ich als sehr angenehm und es machte Spaß zu lesen. :)

Fazit
Die Geschichte hat meiner Meinung nach sehr sehr viel Potential. Das Ende verspricht viel.
Ich tippe momentan einfach mal darauf, dass diese Reihe zu der Sorte gehört, bei der sich manche Leser durch das erste Buch eher durchgähnen müssen, um dann zu den anderen, wirklich spannenden Büchern zu kommen. Wie bereits gesagt, baut sich die Geschichte sehr gut auf und brauch wahrscheinlich ihre Zeit.. doch genau kann ich das leider nicht sagen, da wir alle ja noch nicht den zweiten Band kennen.
Ich bin mir aber auch sicher, dass viele Leser es anders empfinden. Generell habe ich den Eindruck, dass bei diesem Buch Meinungen und Empfindungen sehr unterschiedlich ausfallen.
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am 21. März 2017
Spannendes Buch! Musste mir gleich den 2. und 3. Teil bestellen. Schnelle Lieferung. Wie beschrieben leichte Makel, die aber nicht gestört haben. Dafür war der Preis super
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am 13. November 2011
Ich kann die Begeisterung der anderen Leser nicht nachvollziehen. Die Welt in der die Geschichte spielt finde ich aber äußerst spannenden und faszinierend. Für diese Idee bekommt das Buch deswegen auch noch 3 Sterne von mir. Die Autorin hat die Welt relativ gut dargestellt. Nicht zu viele Details die mich persönlich schnell langweilen aber auch nicht zu wenige, so dass ich mich gut in die Bewohner dieser Welt hinein versetzen konnte. ABER: Mir persönlich ist die Liebesgeschichte und die persönliche Entwicklung der Charaktere in einer Geschichte sehr wichtig. So gut ich die Grundidee in dem Buch auch fand, so absolut schlecht gelungen empfand ich die herausgearbeitet Liebesstory. Sie war weder bewegend, noch nachvollziehbar. Normalerweise fibiere ich gerne mit den Protagonisten mit und schwärme auch nur zu gerne für den männlichen Hauptdarsteller. Das erwarte ich von einem Buch! Beim lesen habe ich aber rein garnichts gespürt. Ich fand es noch interessant genug, um das Buch zu ende zu lesen (jedoch mit einer 1 monatigen Pause zwischendrin). Aber "befriedigt" fühle ich mich nicht. Zumal das Ende auch viel zu offen ist. Ich finde auch ein Buch das auf mehrere Bände ausgelegt ist darf nicht so enden!
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am 19. Juli 2017
Ich war zuerst unsicher, ob mir dieses Buch gefallen würde, denn der Klappentext klang so, als wäre es nur eine von den vielen Geschichten, die nach dem Schema "Selection" aufgebaut sind.
Tatsächlich ging es aber um viel mehr als um die "Auswahl" des perfekten Partners. Insbesondere die Darstellung der dystopischen Welt hat mir hier sehr gut gefallen. Obwohl zunächst keine wirklich grausamen Dinge passieren, wie z.B. in den Tributen von Panem, spürt man doch, dass hier im System etwas nicht stimmt. Es schimmert gleich so eine Art Unbehagen zwischen den Zeilen hindurch, was eine schöne, spannende Atmosphäre erzeugt.
Ich fand, dass man durch dieses Buch viel zum Nachdenken kommt. Z.B. über die Bedeutung von Sprache, die Macht der Wörter, und was es eigentlich bedeutet, schreiben zu können.
Auch diese totale Kontrolle unter dem Deckmantel von "Wir sorgen dafür, dass es den Bürgern gut geht" war interessant zu lesen. Man kann viele Parallelen zu unserer eigenen Welt finden und sieht viele Dinge auch im eigenen Leben anders. Zumindest ging es mir so.
Die Liebesgeschichte ist eine klassische Dreiecks-Story, die aber schön erzählt wird.
Die Gestaltung der Welt und der wirklich angenehme Schreibstil haben dieses Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen beiden Teile lesen.
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am 22. Mai 2017
Ich muss gestehen, dass ich sofort wie magisch von den Covers angezogen wurde. Diese haben mich gleich neugierig gemacht und da es sich um eine Dystopie handelt, war mir schnell klar, dass ich die Reihe unbedingt lesen muss.

Die komplette Grundidee finde ich absolut genial. Dieses System als Zukunftsversion ist faszinierend und erschreckend zugleich. Vor allem fand ich es absolut toll vermittelt, man konnte viele Beweggründe tatsächlich nachvollziehen, obwohl sie natürlich falsch sind.

Cassia ist dem System erlegen und wirkt häufig sehr unsicher und ängstlich, aber ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mochte sie sehr gerne. Man merkt aber deutlich eine Entwicklung ihres Charakters, der am Ende deutlich stärker zu sein scheint und genau dieser Verlauf hat mir hier sehr gut gefallen. Xander war mir auch auf Anhieb sympathisch, wobei er schon eher den Eindruck eines „guten Kumpels“ vermittelt hat. Ky dagegen kam tatsächlich sehr geheimnisvoll und interessant rüber, gleichzeitig aber auch noch einen Tick farblos.
Die Handlung wird nach und nach aufgebaut. Man wird langsam in diese Welt hineingeführt und auch die Spannung wird langsam gesteigert. Ich hatte jetzt nie das Gefühl, dass es langweilig wäre, aber es hat mich auch nicht wirklich umgehauen. Zeitweise hat mir das gewisse Etwas gefehlt, der Tick, der mich einfach so sehr fesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Im letzten Drittel ist dies auch passiert, die Wendungen wurden überraschender und mitreißender und die Entwicklung der Geschichte macht absolut Lust auf mehr.

Fazit: Die Auswahl ist der vielversprechende Auftakt einer Dystopie. Der Verlauf des Buches hat mich gefesselt und neugierig gemacht. Es gibt viele Fragen, die offen geblieben sind, aber daher auch umso mehr Lust auf die Fortsetzungen machen.
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am 5. Oktober 2017
Da das Hörbuch leider gekürzt ist, fehlen hier sicherlich einige Hintergrundinfos und oft wechseln die Szenen ganz sprunghaft und übergangslos.
Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme, legt jedoch wenig Emotion in die Erzählung.

Die Welt:
Die dystopische Welt der Geschichte fasziniert mich. Alles folgt einer größeren Ordnung, jeder hält sich an seinen Tagesplan, Wochenplan... Lebensplan. Alles dient dem Wohle der Gesellschaft, jeder muss sich anpassen, Rücksicht nehmen und darf nicht rebellieren. Jeder bekommt Nahrung, Partner, Wohnort, Arbeitsplatz etc. von der Regierung zugeteilt und darf nur wenige Dinge selbst entscheiden. Dabei folgt die Gesellschaft berechneten Durchschnittswerten und gesammelten Daten aus der Vergangenheit. Dinge die kritische Gedanken begünstigen könnten, Dinge die nicht nützlich sind, Gegenstände die die Gleichheit der Menschen beeinträchtigen, werden aussortiert und vernichtet.

Die Charaktere:
Es gibt drei Hauptpersonen und wenige Nebencharaktere. Leider fehlt meiner Meinung nach hier deutlicher Tiefgang. Die Persönlichkeiten sind wenig herausgearbeitet worden und erscheinen quasi "blass" oder "grau".

Die Liebesgeschichte: kommt mir unglaubwürdig vor. Vielleicht aber auch nur, weil es durch das gekürzte Hörbuch alles so schnell ging. Richtig viel Gefühl kommt nicht auf.

Der Schreibstil:
kaum bildhaft, nichts besonders. überhaupt nicht spannend.

Fazit:
Empfehlenswert für Dystopie-Fans die die Welt und ihr System näher kennenlernen wollen. Regt auch wirklich sehr zum Nachdenken an.
Nicht empfehlenwert für Romantasy-Fans, denn die Liebesgeschichte berührt wenig.
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am 5. April 2017
Gestaltung:
Dieses Cover gefällt mir wirklich sehr gut! Es zeigt eine Person die ganz klar anders ist im Verhalten und weist auf eine ganz andere Welt hin und das ist es ja auch

Inhalt:
Cassias Weg ist von vorne bis hinten genau durchgeplant. Doch dann kommen ein paar Ereignisse die vielleicht alles auf den Kopf stellen und wird Cassia ihren Weg ohne zu Fragen weitergehen?

Meine Meinung:
Das Hörbuch hat mir eigendlich ganz gut gefallen, nun kommt das aber
Aber die Stimme hat mir nicht so ganz gepasst. Sie waren nicht so ganz stimmig und daher konnte ich nicht so wirklich in die Geschichte abtauchen.
Die Idee hinter der Geschichte finde ich super und auch reallistisch. So könnte vielleicht sogart tatsächlich mal unsere Zukunft aussehen, doch ich hoffe sehr das dies nicht der Fall ist!
Die Protagonisten gefallen mir auch sehr gut, obwohl für mich Cassia manchmal echt ein Rätsel ist und daher bin ich sehr gespannt wie sie sich in den nächsten beiden Teilen macht…
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am 13. September 2016
Die 17jährige Cassia lebt in einer Zukunftswelt, in der die Gesellschaft nicht nur den „perfekten“ Partner fürs Leben und die zu bekommende Kinderanzahl festlegt, sondern auch bestimmt, dass alle Menschen an ihrem 80. Geburtstag vergiftet werden. Dem nicht genug, wird jeder einzelne Tag bis ins Detail geplant. Cassia bekommt exakt auf ihren BMI abgestimmte Essensrationen, die untereinander in der Familie nicht geteilt werden dürfen, ihr Sportprogramm darf nicht über- oder untererfüllt werden und überhaupt scheint jeder einzelne Schritt in ihrem Leben, Schule, Freizeitbeschäftigungen unter Beobachtung bzw. Festlegung durch sog. Funktionäre zu stehen. Angeblich dienen all diese Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Bevölkerung bis zu dem bestimmten Lebensende von 80 Jahren.
Als Cassia überraschenderweise einer ihrer besten Freunde, der gut aussehende, allseits beliebte Xander als perfekter Partner zugeteilt wird, sollte sie glücklich sein. Aber etwas nagt in ihr und als auf dem Mikrochip, den sie über ihren „Paarungspartner“ erhält, versehentlich das Gesicht eines anderen jungen Mannes auftaucht, wachsen ihre Zweifel am System.
Die Idee zu einer totalitären Gesellschaft, die das Leben der einzelnen Mitglieder bestimmt, ist nicht neu, aber sehr eindringlich und streckenweise regelrecht gruslig beschrieben. Was mich persönlich jedoch stört, ist die Selbstverständlichkeit, mit der die einzelnen Mitglieder das alles hinnehmen. Ein derart unmenschliches System wie Condie es beschreibt, müsste doch zu viel mehr Aufstand führen. Als Notnagel setzen zwar die Funktionäre bei den Menschen rote Tabletten ein, die jeden alles vergessen lassen, was innerhalb der letzten zwölf Stunden geschah, aber das ändert nichts an dem alltäglichen Unterdrückungswahnsinn, dem die Menschen ausgesetzt sind.
Cassias Zerrissenheit und ihre Liebe zu Ky und zu Xander sind hingegen sehr eindrucksvoll geschildert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Februar 2011
Zum Inhalt: In einer weit entfernten Zukunft hat die siebzehnjährige Cassia Reyes gleich zwei Gründe zur Freude: Ihr Geburtstag und der Abend, an dem sie ihren perfekten Partner kennenlernen wird, fallen auf einen Tag. Vom System bestimmt, wird sie diesen Mann eines Tages heiraten und mit ihm Kinder zeugen. Umso überraschter ist Cassia, als ihr bester Freund Xander sich auf dem "Paarungsbankett" als ihr Idealpartner herausstellt und somit die Wahl auf ihn gefallen ist. Eine Situation, die nur äußert selten vorkommt, denn die meisten Partner leben in unterschiedlichen Bezirken. Während Cassia und Xander sich bereits ohne Vorbehalte in eine gemeinsame Zukunft denken, passiert etwas Ungewöhnliches. Als Cassia ihren Mikrochip ansehen will, auf dem Xanders Daten gespeichert sind, flackert für wenige Augenblicke das Gesicht eines anderen Jungen auf dem Bildschirm auf. Cassia ist verwirrt, denn auch ihn kennt sie nur zu gut - Ky. Ein unscheinbarer Junge, mit dem sie ebenfalls über drei Ecken befreundet ist, der ihr aber nie außergewöhnlich aufgefallen ist. Und plötzlich beginnt Cassia an dem System und deren Idealen zu zweifeln. Denn sie ist kurz davor sich in Ky zu verlieben und muss sich nun der Frage stellen, ob sie ihren Partner nicht selbst wählen kann.

Kritik:

Es ist immer so eine Sache, wenn ein Buch bereits vor Erscheinen dermaßen gehypt wird und zudem noch die Bezeichnung "Die besten Serie(n) der Welt" aufgedrückt bekommt. Ginge es nach dem wunderschön gestalteten Cover - ein richtiger Eyecatcher, der mich quasi zum Kauf anbettelte -, und nach der Idee, die hinter dieser dystopisch angelegten Trilogie steckt, würde ich dem sofort zustimmen. Doch leider ist dies nicht der Fall. Ein gelungener Auftakt einer Jugendbuch-Serie: JA. Eine der vielleicht besten Serien der Welt: NEIN. Denn für meinen Geschmack fehlt es hier einfach an emotionaler Tiefe. Der Rest wird sich in den Fortsetzungen zeigen...

Sofort, als ich die ersten Seiten gelesen hatte, musste ich an den erfolgreichen Science-Fiction-Blockbuster Die Insel (basierend auf der Buchvorlage "Geklont" von Michael Marshall Smith) denken, indem die Hauptprotagonisten Lincoln Six Echo und Jordan Two Delta in einer angeblich verseuchten Welt, unter der ständigen Kontrolle des Systems, ihr Dasein fristen müssen. Begleitet von der Sehnsucht irgendwann auf die kontaminationsfreie Insel zu kommen, deren Bewohner mit Hilfe einer Lotterie ermittelt werden. Somit hatte ich in etwa ein Bild im Kopf, wie die Welt um Xander, Cassia und Ky in etwa aussehen könnte. Schließlich ist das anfängliche Grundgerüst des Films vergleichbar mit Ally Condies Bestseller. In beiden Welten leben die Menschen in einer Gesellschaft die strengstens kontrolliert und von festen Regeln bestimmt wird. Nahrung, Kleidung, selbst die Arbeit wird den Bewohnern zugeteilt und leichte Freizeitaktivitäten wie Spiele, Sport oder der Kontakt zu den Artgenossen (natürlich überwacht) sollen sie bei Laune halten ... stellt jemand unangenehme Fragen und versucht aus diesem Glasgebäude (der "gläserne Mensch" wird hier sehr gut hervorgehoben) auszubrechen, bringt er sich in große Gefahr. Denn die scheinbar perfekte Welt ist nicht das, für was sie stets gehalten wurde. Und dementsprechend muss Cassia sich bald fragen, was SIE eigentlich will. Schweigen und so tun, als hätte sie Kys' Bild niemals gesehen oder der ganzen Sache auf den Grund gehen und somit das Risiko wählen? Wahrheit oder Pflicht?

Das Grundkonzept dieses Romans hat mich wirklich überzeugt und neben dem Buchcover entsprechend zum Kauf animiert. Bereut habe ich es nicht, aber meine (zugegeben) hohen Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt. Der sprachliche Stil des Buches ist sehr einfach gehalten, abgesehen von einigen wunderschönen Gedichten, und liest sich sehr flüssig und leicht weg. Nicht gerade die hohe Kunst des Schreibens, aber für ein Jugendbuch recht gut formuliert. Nur, was mir wirklich gefehlt hat, waren wahre Romantik und tiefe Gefühle. Gut, die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky wird in leiseren Tönen erzählt und baut sich gerade deshalb authentisch auf. Erzählt wird die Geschichte von zwei Menschen, die aufgrund eines Missverständnisses langsam verbotene Gefühle füreinander entwickeln und erfolglos versuchen dagegen anzukämpfen, denn sie sind sich der Tatsache bewusst, dass ihre Liebe keine Zukunft haben wird/darf. Beide wissen (Cassia erst nach und nach) um die Ungerechtigkeit in ihrer Gesellschaft, sehen aber keine Möglichkeit aus ihr auszubrechen, um zusammensein zu können. Das klingt im Prinzip nicht schlecht, reicht bei weitem aber nicht aus. Denn die Gefühle, die die beiden Schlüsselfiguren füreinander empfinden, sprangen auf mich nicht über. Stets fühlte ich mich, als sehe ich die beiden durch eine Nebelwolke und bekomme sie nicht zu fassen. Denn es fehlte mir an dem gewissen Etwas und der Funke wollte einfach nicht überspringen. Bekomme ich bei anderen Liebesgeschichten manchmal selbst ein Kribbeln im Bauch, wenn die Figuren zueinander finden, sich küssen und berühren, habe ich hier rein gar nichts gespürt. Denn entweder wird kurz vor dem heißersehnten Kuss abgebrochen - in diesem Fall verständlich - oder der Kuss an sich, ob zwischen Cassia und Xander oder Cassia und Ky, wird ernüchternd und oberflächlich beschrieben. Ein Kuss ist hier eben nur ein Kuss. Ohne Kribbeln, ohne Gefühl, ohne Wärme. Schade!

Ansonsten funktioniert die Story um Cassia & Ky eigentlich ganz gut und entführt den Leser für einige Stunden in eine fremde und erschreckende Welt, wie man sie sich nicht vorstellen möchte. Sind es doch gerade der freie Wille und der Drang nach Selbsverwirklichung, die uns Menschen ausmachen - Eigenschaften, die in dieser Gesellschaft undenkbar erscheinen. Leider ist der Plot einigermaßen durchschaubar, was der Geschichte an sich keinen Abbruch tut. Immer wenn Cassia eine Entscheidung treffen muss, kann man sich eigentlich denken, wie es ausgehen wird. Auch die Sache mit den gemeinsamen Freizeitaktivitäten kam mir ein bisschen zu gewollt rüber - ein Zufall zu viel (oder auch nicht?). Dennoch gibt es durchaus spannende und erschreckende Momente, wie die Tatsache, dass die Menschen in einem bestimmten Alter einfach getötet werden. Was in der heutigen Zeit im Gefängnis enden würde, gehört in "Die Auswahl" zur alltäglichen Normalität. Unfassbar! Genauso wie das Ende, das natürlich mit einem Cliffhanger endet und Hunger auf mehr machen soll. Trotz leichter Bedenken möchte ich wissen wie es weitergehen wird ... irgendwann in ferner Zukunft, zumindest in der deutschen Übersetzung. Vermutlich wenn "Die Auswahl" den Weg auf die große Kinoleinwand gefunden hat. Disney hat sich nämlich die Rechte an dem Buch gesichert und somit lässt die Verfilmung möglicherweise nicht lange auf sich warten.

Fazit:

Die Liebesgeschichte um "Cassia & Ky" ist nicht gerade meine erste Wahl, wenn es um die "besten" Serien der Welt geht, obgleich die Buchidee mir sehr gut gefällt und ich mich für einige Stunden recht gut unterhalten fühlte. Doch im Vergleich zu anderen Büchern dieses Genres (Dystopie) - wenn auch vom Grundkonzept weit voneinander entfernt - fehlte es mir hier an dem gewissen Etwas und vor allem an Tiefgang. Ein recht gelungener, aber nicht perfekter Serienauftakt. Aufgrund dessen gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

Für Fans von Serien wie Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele oder der Skinned-Trilogie kann ich "Die Auswahl" trotz dessen empfehlen. Denn alles ist eine Sache des persönlichen Geschmacks/der eigenen Empfindung. Und letztendlich muss jeder seine eigene Wahl treffen. ;)
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Oktober 2013
Ich bin seit kurzem ein großer Fan von Dystopie-Romanen jeglicher Art. Unweigerlich stößt man dabei auch auf die Cassia und Ky Trilogie.
Mit großen Erwartungen stieg ich dann in dieses Buch ein,legte mir auch direkt den 2ten Teil zu und weiß nun nach Teil 1 nicht ob ich Teil 2 noch anfangen soll.

Teil 1 plätschert so dahin, 2 Teenanger die es eigentlich nicht dürften, verlieben sich ineinander und ziehen damit die Aufmerksamkeit des Systems auf sich.
Letztendlich schildert dieser 1te Teil nur wie sich 2 Personen ineinander verlieben. Als Rahmen des Ganzen wird eine einigermaßen interessante Welt der Zukunft gesponnen, in der die Menschen gepaart (einander zugewiesen) werden und denen eigentlich alles vom System vorbestimmt wird.

Letztendlich frage ich mich nach dem lesen von Teil 1 nur: "Was ist denn auf diesen fast 500 Seiten eigentlich passiert???"

Leider wurde am Ende dann doch wieder meine Neugier geweckt, sodass ich den 2ten Teil wohl auch nochmal anlesen werde. Vielleicht wird es ja etwas ereignisreicher...

Fazit:
Eine weitere Love-Story á la "Twilight", die dem eh schon überschwemmten Markt eine weitere Alternative beschert.
Ich würde mich in Zukunft mehr über Bücher ohne die großen Lovestorys freuen!!
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