Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt festival 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
407
4,2 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:9,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 18. November 2011
"Die Auswahl" von Ally Condie ist mir durch das außergewöhnlich schön gestaltete Cover direkt ins Auge gefallen und auch der Klappentext sowie im Allgemeinen ziemlich gute Bewertungen, haben mich auf ein wirklich überdurchschnittlich gutes Jugendbuch hoffen lassen. Leider wurde die Hoffnung nicht vollständig erfüllt...

Zum Inhalt: Die 17-jährige Cassia lebt in einer Gesellschaft aus völliger Gleichheit und Fremdbestimmung. Alles, von der Art und der Menge der Nahrung, über die Freizeitaktivitäten und Berufswahl bis hin zur Partnerwahl wird von der "Gesellschaft", repräsentiert durch die Funktionäre, vorgeschrieben. Auch für Cassia ist es Zeit, ihren idealen Partner zugeteilt zu bekommen. Es ist ihr langjähriger bester Freund und Nachbar Xander und zuerst ist Cassia sehr glücklich mit dieser Wahl. Doch dann erfährt sie durch einen Zufall von einem anderen, der ebenfalls ihr idealer Partner hätte sein können, und auch diesen kennt sie flüchtig. Doch Ky gilt durch seine geheime Vergangenheit als so genannte "Aberration", eine Abweichung in der perfekt organisierten Welt der "Gesellschaft", und darf daher keinen Partner haben - doch Cassias Interesse ist geweckt und so entdecken sie heimlich ihre Gemeinsamkeiten und Gefühle für einander.

Das Positive an diesem Buch ist zum einen die erdachte Welt, in der es spielt. Es ist die gekonnte Vorspiegelung einer Utopie, die sich für den Leser sofort und für die Ich-Erzählerin Cassia nach und nach in eine Dystopie wandelt. Alles an der "Gesellschaft" ist gut und vollständig durchdacht und beim Lesen wirklich interessant und in vielen Teilen, wie zum Beispiel bei der Idee des kontrollierten, terminierten Todes, auch erschreckend.

Auch die Idee der Kontrolle des Wissens ist gut. So wurden alles Kunstformen, wie Musik, Lyrik oder Malerei, auf nur 100 Werke beschränkt, neue kommen nicht hinzu und jeder lernt nur das, was er für seine Zukunft wirklich benötigt. Cassia entdeckt durch ihren Großvater ihr Interesse an Worten, Gedichten - erst recht den verbotenen, die nicht zu den 100 gehören - und fängt an sich zu fragen, warum sie zum Beispiel nicht einmal selbst schreiben kann.

Die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky kann mit der interessanten Welt im Hintergrund aber nur bedingt mithalten. Sie ist zwar in manchen Punkten durchaus packend, prickelnd und emotional, aber leider verliert es sich häufig in Wiederholungen oder Nebenhandlungen um die Familie oder Cassias Freundin, deren Relevanz sich für mich als Leser nur bedingt zeigte.
Auch fehlt der Liebesgeschichte irgendwie der Schwung, was für mich nicht zuletzt daher rührte, dass die Idee der "verbotenen Frucht" durch Weichei-Xander nicht wirklich umgesetzt werden konnte. Die Liebe zu Ky soll etwas Verbotenes, etwas Unereichbares an sich haben, um das Cassia kämpfen müsste, aber Xander verfällt trotz kleiner Versuche von Eifersucht immer wieder in die Rolle des verständnisvollen Unterstützers. Das hat mich gelangweilt.

Auch die Sprache des Romans ist leider nicht das Wahre. Sehr emotionslos und glatt, ohne Spannung, Höhen oder Tiefen. Erstaunlich finde ich das gerade deshalb, weil die Ich-Perspektive und das Präsens sich meiner Erfahrung nach zum Übermitteln von Emotionen bestens eignen, aber die Autorin schafft das hier nicht. Cassia wirkt irgendwie, selbst wenn sie nervös ist oder Schmetterlinge im Bauch hat, immer ein wenig teilnahmslos.

Insgesamt war der Roman für mich trotz schönem Cover und guter Grundidee daher nur durchschnittlich. Der Geschichte fehlt einfach der Schwung. Vielleicht kann sich das in den beiden Nachfolgebänden noch ändern, aber der Auftakt der Trilogie ist für mich leider nicht überzeugend und es gibt nur drei Sterne für einen mittelmäßigen Roman.
0Kommentar| 52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 27. Januar 2011
Ich habe immer noch feuchte Augen. Ich habe das Buch gerade geschlossen und frage mich wie ich es bis 2012 aushalten soll - bis ich endlich erfahre wie es weitergeht.

Die 17jährige Cassia lebt in einer Welt in der es keine Zufälle gibt. In ihrer Welt gibt es strikte Gesetze an die sich jeder Mensch hält und alles ist vorbestimmt - sogar wann und wen man zu lieben hat. Cassia ist überglücklich als sie erfährt, daß Xander - ihr bester Freund - ihr vorbestimmter Partner ist. Doch als sie zu Hause in Ruhe noch mal den Mikrochip mit Xanders Daten und den Verlobungsregeln ansehen will, erscheint plötzlich das Bild eines anderen Jungen - und bringt Cassias Welt gehörig zum Wanken.

Ich gebe zu, daß ich mich anfangs etwas mit dem sterilen Schreibstil schwer tat. Ally Condie berichtet von einer sehr bedrückenden Welt in der keiner wagt selbstständig zu denken. Alle sind nur auf ihren ausgebildeten Bereich spezialisiert und sind somit alleine nicht überlebensfähig. Es ist wirklich alles geregelt: Angefangen bei der Kleidung, über die Arbeit, bis hin zu Freizeitaktivitäten und Ernährung. In Cassias Welt ist die Menschheit "von der Gesellschaft / dem System" abhängig sind. Und so berichtet Ally Condie in leisen Tönen von einer erschreckend leisen Welt. Wie gesagt, der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht und ich hatte schon die Befürchtung, daß das Buch vielleicht doch nicht das hält was ich von ihm erwartet habe.

Und das Buch hielt meine Erwartungen nicht. Es war anders. Und es war so-so-so schön. Ich bin vielleicht mit anderen Vorstellungen an das Buch rangegangen, aber ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

Es ist bezaubernd zu lesen wie Cassias Leben sich langsam und leise durch Ky - den Jungen auf dem Mikrochip - verändert. Ich habe mich selbst ertappt wie ich immer öfter lächelnd da saß während ich das Buch gelesen habe, wie ich mich in die Charaktere verliebt habe von denen ich anfangs dachte ich könnte nicht wirklich mit ihnen warm werden. Und während ich erst stückchenweise gelesen habe, war dann schließlich irgendwann der Punkt erreicht an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte! Ich habe vor mich hingelächelt als wäre ich selbst verliebt - und ich habe mich verliebt. In das Buch und die Charaktere von "Die Auswahl - Cassia & Ky".

Letzten Endes war es genau der sterile Schreibstil, dem ich anfangs kritisch gegenüber stand und der es mir etwas schwer machte in das Buch einzutauchen, der mich so bewegte. Die leisen verliebten Töne zwischen Cassia und Ky waren einfach ein absolutes Highlight in dieser Welt und so unglaublich berührend.

Ich kann nur jedem raten dieses wunderschöne Buch zu lesen. Ich bin so traurig darüber, daß es nun zu Ende ist und ich ein Jahr (!!!) warten muß bis ich weiß wie es weitergeht. (Denn natürlich gibt es einen schönen Cliffhanger am Ende!).

Dieses Buch ist so anders - das muß man lesen. Ich würde gerne mehr als 5 Sterne vergeben, wenn ich könnte. Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen wie sehr mir dieses Buch gefallen hat, deshalb sage ich nur noch: LESEN!
88 Kommentare| 154 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2011
brenn, Alter, rase, wenn die Dämmerung lauert.Im Sterbelicht sei doppelt zornentfacht..." Dieses Gedicht von Dylan Thomas spielt in "Die Auswahl" eine große Rolle und trifft wunderbar den Geist der Geschichte. Sich nicht einfach mit den Gegebenheiten und seinem vermeintlichen Schicksal abzufinden, darum geht es in erster Linie in diesem wirklich schönem Buch, mit einem wie ich finde sehr plumpen und unglücklich gewählten Titel.

Natürlich fällt auf dem Umschlag wieder der Name Stephenie Meyer (zumindest auf meiner Vorab- Buchhändlerausgabe )- für mich eigentlich immer ein Grund das betreffende Werk nicht zu lesen. Nicht weil ich die Bücher von Stephenie Meyer nicht mag, im Gegenteil, sondern weil doch das neue Buch so direkt in eine Schublade gedrängt wird, der es nur in den seltensten Fällen gerecht werden kann.
Da ich aber gerne Zukunftsutopien lese, habe ich dem Auftakt zur 'Ky und Cassia'-Trilogie trotzdem eine Chance gegeben. Und ich muss gestehen: tatsächlich liegt der Vergleich mit der Biss-Reihe diesmal nah. Und das obwohl der Inhalt doch so ganz anders ist...

Irgendwann in einer weit (?) entfernten Zukunft gibt es das Zusammenleben, wie wir es heute kennen schon lange nicht mehr. Die Menschen leben in verschiedenen Provinzen einer gut strukturierten und perfekt organisierten Gesellschaft.
Darunter gehört zum Beispiel, das jeder Mensch mit 80 Jahren kontrolliert stirbt, weil dies statistisch gesehen nun mal das beste Alter zum sterben ist: man hatte genug Zeit, ein erfülltes Leben zu führen, aber der Verfall des Körpers und des Geistes ist noch nicht zu stark vorangeschritten.
Für die 17jährige Cassia steht der Höhepunkt ihres gesellschaftlichen Lebens an- ihr Paarungsbanket, jene Feierlichkeit auf der ihr ihr zukünftiger Ehemann zugeteilt wird; der Junge mit dem sie perfekt zusammen passt. Und Anfangs kann sie ihr Glück kaum fassen: der Auserwählte ist Xander, ihr bester Freund seit Kindheitstagen. Doch dann geschieht das unfassbare, der ach so perfekten Gesellschaft unterläuft ein Fehler und auf Cassias Mikrochip erscheint nicht Xanders, sondern Kys Gesicht, ein Junge der am Rande der Gesellschaft lebt und deswegen niemals heiraten darf...Und plötzlich regen sich in Cassia Zweifel. Sind Gefühle kontrollierbar? Kann die Gesellschaft bestimmen, wen man liebt?

Tatsächlich wirkt der erste Band der Trilogie ein bißchen wie ein Prolog, weil eigentlich recht wenig geschieht. Wer also auf Action und große Kämpfe steht, für den ist dieses Buch sicher nicht das richtige. Gegen Ende hin nimmt die Geschichte aber deutlich an Fahrt auf, sodass ich es wirklich gemein finde, dass ich nun über 10 Monate auf den zweiten Teil warten muss.
Die Beschreibung der Gesellschaft finde ich persönlich jetzt gar nicht mal so originell, solche Zukunftsvisionen hat man so oder so ähnlich schon öfter gelesen (Ich denke da an 'Die Tribute von Panem'oder 'Güter der Erinnerung'...ja ich weiß ich bin scheinheilig weil ich jetzt selber Vergleiche ziehe).

Was hat mir dann an 'Die Auswahl' so gut gefallen?
Zum einen ist Ally Condie die Charakterzeichnung sehr schön gelungen. Cassia ist ein Mädchen, was man sehr schnell in sein Herz schließt, weil sie zwar nicht alles bedingungslos schluckt, was die Gesellschaft ihr diktiert, sie aber trotzdem am Anfang noch keine kämpferische Rebellin ist. Dadurch kann man sich gut mit ihr identifizieren. Auch Cassias Familie, ihre beste Freundin Em und der nette Xander sind alles sehr sympathische Figuren, die durchaus ein paar Ecken und Kanten haben. Und grade die Geschichte von Cassias Eltern wirft einige Fragen auf und ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.
Die mit Abstand interessanteste Figur ist aber der mysteriöse Ky. Man kann verstehen, warum Cassia so in seinen Bann gerät und genau wie sie fühlt man sich immer mehr zu ihm hingezogen, je mehr man von seiner persönlichen Geschichte erfährt.

Und jetzt kommt der Vergleich zu Stephenie Meyer noch mal ins Spiel:
Was mich an 'Bis(s)' erinnert hat, war die Art und Weise wie Condie die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky aufgebaut und deren Gefühle beschrieben hat. Dieses vorsichtige Aneinander rantasten, sich langsam öffnen und einander vertrauen hat mich stark an die Entwicklung von Bella und Edward erinnert. Und das meine ich jetzt ganz positiv, da die Geschichte wie schon gesagt an sich ganz anders ist und es nur um das Kribbeln geht, dass ich beim Lesen bei allen Szenen mit Cassia und Ky hatte. Einfach wunderschön geschrieben, es erinnert einen an die eigene erste Liebe.

Und deswegen sage ich allen Romantasy-Fans, für die es nicht immer die ganz große Action sein muss: gebt diesem tollen Buch eine Chance!
33 Kommentare| 60 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 11. Februar 2011
Zum Inhalt: In einer weit entfernten Zukunft hat die siebzehnjährige Cassia Reyes gleich zwei Gründe zur Freude: Ihr Geburtstag und der Abend, an dem sie ihren perfekten Partner kennenlernen wird, fallen auf einen Tag. Vom System bestimmt, wird sie diesen Mann eines Tages heiraten und mit ihm Kinder zeugen. Umso überraschter ist Cassia, als ihr bester Freund Xander sich auf dem "Paarungsbankett" als ihr Idealpartner herausstellt und somit die Wahl auf ihn gefallen ist. Eine Situation, die nur äußert selten vorkommt, denn die meisten Partner leben in unterschiedlichen Bezirken. Während Cassia und Xander sich bereits ohne Vorbehalte in eine gemeinsame Zukunft denken, passiert etwas Ungewöhnliches. Als Cassia ihren Mikrochip ansehen will, auf dem Xanders Daten gespeichert sind, flackert für wenige Augenblicke das Gesicht eines anderen Jungen auf dem Bildschirm auf. Cassia ist verwirrt, denn auch ihn kennt sie nur zu gut - Ky. Ein unscheinbarer Junge, mit dem sie ebenfalls über drei Ecken befreundet ist, der ihr aber nie außergewöhnlich aufgefallen ist. Und plötzlich beginnt Cassia an dem System und deren Idealen zu zweifeln. Denn sie ist kurz davor sich in Ky zu verlieben und muss sich nun der Frage stellen, ob sie ihren Partner nicht selbst wählen kann.

Kritik:

Es ist immer so eine Sache, wenn ein Buch bereits vor Erscheinen dermaßen gehypt wird und zudem noch die Bezeichnung "Die besten Serie(n) der Welt" aufgedrückt bekommt. Ginge es nach dem wunderschön gestalteten Cover - ein richtiger Eyecatcher, der mich quasi zum Kauf anbettelte -, und nach der Idee, die hinter dieser dystopisch angelegten Trilogie steckt, würde ich dem sofort zustimmen. Doch leider ist dies nicht der Fall. Ein gelungener Auftakt einer Jugendbuch-Serie: JA. Eine der vielleicht besten Serien der Welt: NEIN. Denn für meinen Geschmack fehlt es hier einfach an emotionaler Tiefe. Der Rest wird sich in den Fortsetzungen zeigen...

Sofort, als ich die ersten Seiten gelesen hatte, musste ich an den erfolgreichen Science-Fiction-Blockbuster Die Insel (basierend auf der Buchvorlage "Geklont" von Michael Marshall Smith) denken, indem die Hauptprotagonisten Lincoln Six Echo und Jordan Two Delta in einer angeblich verseuchten Welt, unter der ständigen Kontrolle des Systems, ihr Dasein fristen müssen. Begleitet von der Sehnsucht irgendwann auf die kontaminationsfreie Insel zu kommen, deren Bewohner mit Hilfe einer Lotterie ermittelt werden. Somit hatte ich in etwa ein Bild im Kopf, wie die Welt um Xander, Cassia und Ky in etwa aussehen könnte. Schließlich ist das anfängliche Grundgerüst des Films vergleichbar mit Ally Condies Bestseller. In beiden Welten leben die Menschen in einer Gesellschaft die strengstens kontrolliert und von festen Regeln bestimmt wird. Nahrung, Kleidung, selbst die Arbeit wird den Bewohnern zugeteilt und leichte Freizeitaktivitäten wie Spiele, Sport oder der Kontakt zu den Artgenossen (natürlich überwacht) sollen sie bei Laune halten ... stellt jemand unangenehme Fragen und versucht aus diesem Glasgebäude (der "gläserne Mensch" wird hier sehr gut hervorgehoben) auszubrechen, bringt er sich in große Gefahr. Denn die scheinbar perfekte Welt ist nicht das, für was sie stets gehalten wurde. Und dementsprechend muss Cassia sich bald fragen, was SIE eigentlich will. Schweigen und so tun, als hätte sie Kys' Bild niemals gesehen oder der ganzen Sache auf den Grund gehen und somit das Risiko wählen? Wahrheit oder Pflicht?

Das Grundkonzept dieses Romans hat mich wirklich überzeugt und neben dem Buchcover entsprechend zum Kauf animiert. Bereut habe ich es nicht, aber meine (zugegeben) hohen Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt. Der sprachliche Stil des Buches ist sehr einfach gehalten, abgesehen von einigen wunderschönen Gedichten, und liest sich sehr flüssig und leicht weg. Nicht gerade die hohe Kunst des Schreibens, aber für ein Jugendbuch recht gut formuliert. Nur, was mir wirklich gefehlt hat, waren wahre Romantik und tiefe Gefühle. Gut, die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky wird in leiseren Tönen erzählt und baut sich gerade deshalb authentisch auf. Erzählt wird die Geschichte von zwei Menschen, die aufgrund eines Missverständnisses langsam verbotene Gefühle füreinander entwickeln und erfolglos versuchen dagegen anzukämpfen, denn sie sind sich der Tatsache bewusst, dass ihre Liebe keine Zukunft haben wird/darf. Beide wissen (Cassia erst nach und nach) um die Ungerechtigkeit in ihrer Gesellschaft, sehen aber keine Möglichkeit aus ihr auszubrechen, um zusammensein zu können. Das klingt im Prinzip nicht schlecht, reicht bei weitem aber nicht aus. Denn die Gefühle, die die beiden Schlüsselfiguren füreinander empfinden, sprangen auf mich nicht über. Stets fühlte ich mich, als sehe ich die beiden durch eine Nebelwolke und bekomme sie nicht zu fassen. Denn es fehlte mir an dem gewissen Etwas und der Funke wollte einfach nicht überspringen. Bekomme ich bei anderen Liebesgeschichten manchmal selbst ein Kribbeln im Bauch, wenn die Figuren zueinander finden, sich küssen und berühren, habe ich hier rein gar nichts gespürt. Denn entweder wird kurz vor dem heißersehnten Kuss abgebrochen - in diesem Fall verständlich - oder der Kuss an sich, ob zwischen Cassia und Xander oder Cassia und Ky, wird ernüchternd und oberflächlich beschrieben. Ein Kuss ist hier eben nur ein Kuss. Ohne Kribbeln, ohne Gefühl, ohne Wärme. Schade!

Ansonsten funktioniert die Story um Cassia & Ky eigentlich ganz gut und entführt den Leser für einige Stunden in eine fremde und erschreckende Welt, wie man sie sich nicht vorstellen möchte. Sind es doch gerade der freie Wille und der Drang nach Selbsverwirklichung, die uns Menschen ausmachen - Eigenschaften, die in dieser Gesellschaft undenkbar erscheinen. Leider ist der Plot einigermaßen durchschaubar, was der Geschichte an sich keinen Abbruch tut. Immer wenn Cassia eine Entscheidung treffen muss, kann man sich eigentlich denken, wie es ausgehen wird. Auch die Sache mit den gemeinsamen Freizeitaktivitäten kam mir ein bisschen zu gewollt rüber - ein Zufall zu viel (oder auch nicht?). Dennoch gibt es durchaus spannende und erschreckende Momente, wie die Tatsache, dass die Menschen in einem bestimmten Alter einfach getötet werden. Was in der heutigen Zeit im Gefängnis enden würde, gehört in "Die Auswahl" zur alltäglichen Normalität. Unfassbar! Genauso wie das Ende, das natürlich mit einem Cliffhanger endet und Hunger auf mehr machen soll. Trotz leichter Bedenken möchte ich wissen wie es weitergehen wird ... irgendwann in ferner Zukunft, zumindest in der deutschen Übersetzung. Vermutlich wenn "Die Auswahl" den Weg auf die große Kinoleinwand gefunden hat. Disney hat sich nämlich die Rechte an dem Buch gesichert und somit lässt die Verfilmung möglicherweise nicht lange auf sich warten.

Fazit:

Die Liebesgeschichte um "Cassia & Ky" ist nicht gerade meine erste Wahl, wenn es um die "besten" Serien der Welt geht, obgleich die Buchidee mir sehr gut gefällt und ich mich für einige Stunden recht gut unterhalten fühlte. Doch im Vergleich zu anderen Büchern dieses Genres (Dystopie) - wenn auch vom Grundkonzept weit voneinander entfernt - fehlte es mir hier an dem gewissen Etwas und vor allem an Tiefgang. Ein recht gelungener, aber nicht perfekter Serienauftakt. Aufgrund dessen gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

Für Fans von Serien wie Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele oder der Skinned-Trilogie kann ich "Die Auswahl" trotz dessen empfehlen. Denn alles ist eine Sache des persönlichen Geschmacks/der eigenen Empfindung. Und letztendlich muss jeder seine eigene Wahl treffen. ;)
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2015
Ich hatte von dem Buch erwartet das es gut ist, so wie es gelobt wird. Und was man wirklich sagen kann: das ganze Setting und die Story an sich ist etwas besonderes und interessant.
ABER: es gibt viel zu wenig Hintergrundinformation! Ich habe deutlich bessere Bücher gelesen, in dem der Autor/ die Autorin die Hintergrundgeschichte gut dargestellt hat, so dass man sich wirklich reinfühlen konnte. Hier wird nach und nach mal was erwähnt wie es da so läuft und das wars.
Die Charaktere sind so stumpf und langweilig! Ich hatte noch nie ein Buch in der Hand in denen die Charaktere nicht beschrieben sind( bzw minimal).
Die hauptcharakterin hat sowas von wenig Persönlichkeit... Keine Ahnung was sich da die Autorin gedacht hat, wahrscheinlich nichts. Cassia ist naiv, nervig und ist so langweilig das man sich echt wünscht das was im Buch passiert.
Das Buch ist langweilig ohne Ende, es wird ewig lang von Sachen geschrieben die nichts zu der story beitragen oder weiter wichtig sind.
Und wo bitte ist da die romanze oder Liebesgeschichte?? Wenn das eine sein soll, dann bitte lieber Gott, lass es Hirn regnen !
Sry aber so ein Müll dürfte auf keiner Bestseller Liste stehen, wer hat den Quatsch denn veranlasst ?!?!??
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2014
Cassia wächst in einer Umgebung auf, in der sie und alle anderen vollkommen überwacht und kontrolliert werden. Dieses Leben ist berechenbar, stumpfsinnig, aber auch angenehm sicher. Vom faden Essen, das rationiert geliefert wird, über Partnerschaftsbildung und sogar den eigenen Tod wird alles vom System bestimmt. Man lebt und arbeitet. Doch wofür? Leidenschaft ist unerwünscht, doch da es um Menschen geht, bricht sich die Leidenschaft ihre Bahn. Der geliebte Großvater ist es, der Cassia mit Hilfe eines geheim gehaltenen und versteckten Gedichtes auf den Weg bringt, denn auch jegliche Art von Kunst ist in dieser Welt untersagt.
Die brave Cassia wird gepaart mit ihrem Jugendfreund Xander, den sie in- und auswändig kennt. Doch durch kleine Fehler, welche aber vom System beabsichtigt waren, wird sie auch auf Ky aufmerksam, der als Aberration eigentlich für eine Paarung nicht in Frage kommt. Sie beginnt ihn wahr zu nehmen, sie verliebt sich in ihn und ihm ergeht es genauso. Sie beginnt das System zu hinterfragen, das vordergründig so schützend und friedlich wirkt, doch totalitär unterdrückt und auch mit brachialer Gewalt nicht davor zurückschreckt, Gegner und auch Leute, die zu viel wissen zu unterdrücken. Sie stellt sich die Frage, weshalb sich alle kampflos in ihr Schicksal ergeben, niemand gegen die Unterdrückung aufbegehrt. Als sich herausstellt, dass sie ohne ihr Wissen für ein psychologisches Experiment missbraucht wurde, entwickelt sie einen eigenen Willen, den Wunsch nach Freiheit, für die es sich zu kämpfen lohnt. Für ein Leben in Freiheit mit Selbstbestimmung und mit ihrer großen Liebe Ky.
Ich musste mich in diesen Roman erst richtig reinlesen, der Anfang war so fade wie Cassias Leben auch wirklich war vor dem Experiment. Dadurch wirkt es aber sehr authentisch und richtig spannend war dann die zweite Hälfte.
Die Charakterentwicklung von Cassia, die praktisch vom kontrollierenden System für ein Experiment selbst zur Rebellin gemacht wurde, ist sehr gelungen. Die dystopische Zeichnung der kontrollierenden Gesellschaft mit ihren Funktionären wirkt sehr realistisch.
Alles in allem eine zum Nachdenken anregende, spannende und gefühlvolle Geschichte!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2015
Ich muss zugeben, es hat eine Weile gebraucht, bis mich dieses Buch in seinen Bann gezogen hat. Mir kam die Geschichte zu langatmig vor und irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht wirklich voran zu kommen. Auch mit den Charakteren bin ich lange nicht warm geworden. Da ich aber die "perfekte" Welt so interessant finde, wollte ich unbedingt dran bleiben - und das hat sich gelohnt.

Ungefähr ab der Mitte hat sich alles geändert. Cassia & Ky haben es geschafft, mich restlos zu überzeugen. Plötzlich konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand nehmen. Ich MUSSTE wissen, wie es weitergeht. Die Liebesgeschichte ist wundervoll geschrieben, man spürt förmlich, wie ihre Gefühle füreinander wachsen. Dabei driftet es zum Glück niemals ins Kitschige ab.
Auch der Wandel von Cassia hat mich begeistert. Sie akzeptiert das System zunächst - weil sie es nicht anders kennt - und bekommt im Laufe immer mehr Zweifel daran, was ihrem Charakter unglaublich gut tut. Damit hat sie einige Sympathie-Punkte bei mir gesammelt.

MEIN FAZIT:
Ich bin begeistert!
Mein Tipp an alle Leser: Haltet durch! Der Anfang ist langatmig, aber es lohnt sich!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2013
sind diese drei Bände ein Muss. Ich würde das Buch nicht mit Twillight-Bücher vergleichen und die Romanze der beiden Hauptakteure bzw. der drei, schon gleich gar nicht. Die ist eigentlich ziemlich normal und rückhaltend beschrieben und nicht der Mittelpunkt. Gut, manches hätte man vielleicht noch mehr ausführlicher beschreiben können, der Lesestiel ist flüssig und es war immerhin so spannend, dass ich den zweiten Band gleich danach gelesen habe, wo noch mehr Spannung (Kämpfe) warteten. Jedoch empfand ich auch den ersten Band nicht als langweilig, weil er eben erst mal die Lage beschrieben hat. Ein Buch, was ich nicht bereut habe u. mich auf den dritten Band freue bzw. gespannt bin auf das Ende. Der Inhalt nichts neues, jedoch bei welchen Thema gibt es dies noch? Wer Seelen als Buch gut fand, dem gefällt dieses ebenfalls. Wer einen überzogenen Romantikkitsch wie Twillight braucht, wird enttäuscht sein.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. August 2012
Der Inhalt:

Cassia lebt in einer Welt in der alles vom System geregelt wird. Sie bekommen ihr Essen, werden ausgebildet und bekommen ihren Arbeitsplatz zugewiesen. Auch den zukünftigen Partner legt das System fest. Cassia freut sich schon sehr auf ihr Paarungsbankett, bei dem sie ihren zukünftigen Partner das erste Mal sehen wird. Dieser ist niemand anderes als ihr bester Freund und Nachbar Xander. Aber als sie sich zuhause den Mikrochip über Xander ansehen will erscheint plötzlich ein Bild eines anderen Jungen, nämlich von Ky. Kann dies ein Fehler sein und wenn ja, macht das System überhaupt Fehler? Und für wen entscheidet sich Cassie letztentlich?

Das Cover:

Die Grundfarbe des Covers ist weiß. Darauf ist ein Mädchen mit braunen, langen Haaren in einer Seifenblase abgebildet. Dieses Mädchen stellt die Hauptprotagonistin Cassia dar. Darunter findet man in pinker Schrift den Titel des Buches. Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Es spiegelt super den Inhalt des Buches wieder, da das Leben dort wie in einer Luftblase ist. Das Buch selbst ist als Hardcover mit Schutzumschlag gearbeitet. Auch unter dem Schutzumschlag findet sich das schöne Cover vom Umschlag wieder.

Meine Meinung:

Cassia ist ein unbeschwertes 17 jähriges Mädchen. Alles wird vom System geregelt und sie muss sich wirklich um nichts Sorgen machen. Erst als das Bild von Ky auf ihrem Microchip auftaucht fängt sie an das System zu hinterfragen. Zwar fühlt sie sich zu Xander hingezogen, der nach dem System eindeutig ihr idealer Partner wäre, aber sie spürt auch gegenüber Ky eine gewisse Zuneigung.

Ky ist sehr verschlossen und versucht nirgens aufzufallen. Das liegt zum einen daran das er ein Ausgestossener ist und nicht wirklich vom System unterstützt wird. Ky wirkt sehr geheimnisvoll und man bekommt nach und nach Einblicke in seine Vergangenheit. Mir hat eindeutig dieser Charakter am besten gefallen und ich möchte unbedingt mehr über ihn erfahren.

Das Buch wird aus der Sicht von Cassia erzählt und man bekommt so einen Einblick in ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr schnell lesen. Ich selbst hatte dieses Buch binnen 2 Tagen durch. Allerdings lässt die Spannung etwas zu wünschen übrig. Bei einigen Stellen war die Spannung so greifbar das man schnell weiterlesen wollte und im nächsten Moment war von dieser Spannung nichts mehr da und es war einfach nur langweilig und langwierig zu lesen. Hier hätte ich mir eindeutig einen höheren und fortlaufenderen Spannungsbogen gewünscht.

Die Geschichte für sich ist nicht schlecht. Der Grundgedanke von einer Welt in der alles von einem System geregelt wird und man nichts mehr selbst entscheiden muss finde ich spannend. Es gibt kaum noch Krankheiten und die Menschen werden alle gleich alt. Jeder hat seinen Arbeitsplatz und keiner muss Hunger leiden. Irgendwie hat diese Idee was, allerdings stört mich der Punkt mit der Paarung. Ich bin gespannt wie es mit dem System im Band 2 weiter geht.

Mein Fazit:

Die Geschichte finde ich klasse und es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es war flüssig und zügig zu lesen, allerdings ließ die Spannung an manchen Stellen zu wünschen übrig. Das Cover finde ich wirklich gelungen und für den ersten Teil einer dreiteiligen Serie war das ein gelungener Auftakt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 28. Januar 2011
Eigentlich ist Cassia ein ganz normales 17 jähriges Mädchen in einer für sie ganz normalen Welt. Für sie ist es selbstverständlich, dass alles von der Regierung vorgegeben und entschieden wird. Sie kennt es nicht anders und es funktioniert allem Anschein nach ja auch. Tödliche Krankheiten wurden ausgerottet, jeder bekommt die, auf seine Bedürfnisse abgestimmte Nahrung praktischer Weise direkt ins Haus, zur Arbeitsstelle oder in die Schule geliefert. Jeder wird seinen Fähigkeiten entsprechend schulisch gefördert und erhält im Anschluss daran eine passende Arbeitsstelle. Man muss sich also um nichts kümmern, nicht einmal um seinen Lebenspartner, denn selbst der wird nach genetischen Gesichtspunkten absolut passend und fehlerfrei ausgewählt. Deshalb verwundert es nicht, dass Cassia sich auf ihren Geburtstag freut, an dem sie ihr 'Paarungsbankett', bei dem bekannt gegeben wird, wen sie mit 21 Heiraten wird, feiern darf.
Alles läuft bestens und zur Überraschung aller wird für Cassia auch noch Xander, ihr bester Freund ausgewählt. Das ist zwar ungewöhnlich, kommt aber in seltenen Fällen vor, denn normalerweise sehen sich die Paare auf einem Bildschirm in der Festhalle zum ersten Mal, da die Jungen und Mädchen aller Distrikte verpaart werden. Dann erhält jeder ein silbernes Kästchen mit einem Chip, auf dem persönliche Informationen über seinen Partner gespeichert sind, um diesen besser kennen zu lernen.
Cassia erscheint dieser Chip eher sinnlos, da sie und Xander sich besser kennen als es ein Stück Plastik vermag. Dennoch wirft sie einen Blick auf die Informationen und muss mit erstaunen feststellen, dass zwar Anfangs Xanders Foto auf ihrem Monitor erschein, dieses jedoch sofort durch ein Foto von Ky, ebenfalls ein Junge aus ihrer Nachbarschaft, ersetzt wird.
Das System macht keine Fehler, oder etwa doch? Eine Funktionärin kann Cassia zunächst beruhigen und bestätigt, dass Xander die richtige Wahl für sie ist, aber nach und nach beginnt sie zu zweifeln.

Auch, wenn es nichts Neues ist, eine Geschichte in einem totalen Überwachungsregime anzusiedeln, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Vergleiche wie, das erinnert mich an dieses oder jenes möchte ich mir sparen, denn sowas mag ich nicht, und ich finde, diese ganze Vergleicherei nimmt gerade im Jugendbuchbereich in letzter Zeit überhand.
Ich habe das Buch, zum Leidwesen meiner Familie, an einem Tag durchgelesen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Obwohl, oder gerade weil die Geschichte um Cassia, Xander und Ky absolut ruhig erzählt wird, flirrt sie vor Spannung und man muss einfach immer noch ein Kapitel weiterlesen. Und noch eins und noch eins, bis man am Ende angekommen ist.
Ally Condy benötigt keine blutrünstigen Szenen oder andere reißerische Schockmomente, um den Leser zu fesseln. Hier im ersten Teil der Trilogie ist es eher so, dass man sich in den Gedanken verbeißt, wie es wäre, wenn es so etwas wirklich gäbe. (Manche Regierungsformen sind ja dicht dran.) Man verspürt sogar den Drang sich mit Cassia zu verbünden, um dieser Bevormundung ein Ende zu setzen.
Es macht Spaß, Cassia und Ky dabei zuzusehen und mitzufühlen wie sie langsam aber sicher ihre gänzlich eigenen Gedanken entwickeln, sich über Verbote hinwegsetzen, oder erst einmal begreifen, was es bedeutet eigene Entscheidungen treffen zu können/müssen. Und wie sie immer ein bisschen mehr darum kämpfen.
Natürlich könnte man an einigen Stellen denken: Meine Güte, warum stellen die sich jetzt so an oder warum agieren sie so, wie sie es tun, ist dies oder jenes authentisch oder überhaupt machbar? Muss man aber nicht.
Die Story ist so schön und liebevoll geschrieben, dass man über diese wenigen Momente gerne hinwegsieht und lieber mit Cassie Pläne schmiedet, es zu ermöglichen, dass sie ihr Leben in eigener Regie führen kann.
Ich bin total gespannt auf den nächsten Teil, in dem es wohl nicht mehr ganz so ruhig zugehen wird, denn in den äußeren Bezirken um Oria herum scheint sich auch was zu bewegen.

Eine absolut fesselnde Geschichte, die einen nicht mehr loslässt, wenn man sich erstmal darauf eingelassen hat.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,49 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken