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Kundenrezensionen

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am 30. Dezember 2010
Ein Tor zu einer anderen Welt ist "Die Pforte" im gleichnamigen Roman. Und was da alles in unsere Welt kommt, lässt sich sehen. Erst nach und nach erfährt der Leser, um was es sich bei der Pforte und den seltsamen Objekten, die daraus kommen, handelt.
Bis dahin erfährt man einiges über die beiden Hauptfiguren Travis Chase und Paige Campbell. Letztere arbeitet für Tangent, eine Geheimorganisation, welche die Pforte überwacht. Ihre Gegenspieler haben einen gewaltigen Plan - und ebenso gewalthaltig ist der Roman auch.
Schießereien, Schlägereien, Verfolgungsjagden, Explosionen - nur in der Mitte des Romans verliert die Geschichte kurrzeitig an Fahrt. Diese Zeit nimmt sich der Autor, um zu erzählen, was es mit der Pforte auf sich hat. Ansonsten ist der Roman durchgängig sehr rasant, packend und actionreich - auch wenn keine Actionszene besonders spektakulär oder innovativ ist.

"Die Pforte" beginnt langsam, nimmt dann aber schnell Fahrt auf und hält dadurch den Leser bei Laune. Der Hammer ist allerdings der Schluss, welchen ich nicht als unbefriedigend empfunden habe. Was passiert und wie (nicht) alles aufgelöst wird, soll natürlich nicht verraten werden. Aber zunächst einmal sitzt man vor dem Buch und ist einfach nur überrascht. Endlich mal wieder ein absolut abgedrehtes, so nicht erwartetes Ende. Das gibt es im Action-Blockbuster-Genre ziemlich selten und ist dem Autor hoch anzurechnen.

Zusammenfassend gibts 4 Sterne für eine innovative Idee, viel Tempo, Spannung und Action. Auf der Gegenseite stehen lediglich einige Hänger und die etwas unausgegorene, weil nicht zu Ende erzählte Story um Travis' frühere Arbeitgeber.

Fazit: Wer Matthew Reilly, James Rollins und Michael Crichton liebt, wird Patrick Lee zumindest mögen. Lesen und auf die Fortsetzung freuen!
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am 24. Januar 2011
Die Idee des Buches und damit das Neuartige ist, dass der Menschheit seit Jahren durch ein mehr oder weniger aus Versehen geöffnetes Portal in eine fremde Welt / fremde Dimension (oder beides?) lustige Gegenstände in unsere Welt hineinsegeln. Ohne Packungsbeilage oder Bedienungsanleitung. Bei einigen wurde der Nutzen schnell klar bei anderen weiß man noch nicht so genau.

Natürlich gibt es den skrupelosen bösen Menschen, der die Welt vernichten will. Dazu hat er einige dieser Portalsgegenstände gestohlen und nun müssen in die wackeren Menschen aufhalten, die bei der Portalsfirma arbeiten - übrigens eine - natürlich - geheime Behörde, bei der die größten Nationen der Welt irgendwie beteiligt sind.

Der Roman ist spannend geschrieben und durch den langsam wachsenden Wissensstand der Hauptperson und damit des Lesers bis zum Ende spannend. Für meinen Geschmack wird beim Nutzen der Portalsgegenstände ein wenig zu sehr auf die Tube gedrückt, vielleicht auch um logische Probleme in der Handlung geschickt zu umsegeln.

Den Roman kann man gut in wenigen Tagen durchlesen, es gibt keine Längen und das Lesen macht Spaß. Das größte Meisterwerk der Horrorgeschichte ist er vielleicht nicht unbedingt weil es weniger um philosophische, ethische oder wissenschaftliche Themen geht (hier hat es sich der Autor etwas einfach gemacht) aber lesenswert ist er auf jeden Fall. Daher 3,5 Punkte, die ich auf vier aufwerte.
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am 28. Dezember 2012
Eine grandiose Idee für einen Thriller!! Es ist auch bis zur Mitte gut geschrieben und absolut spannend. Doch die Erklärungen und die Auflösung der Story sind wirklich haarsträubend schlecht. Zum Ende hin muss man sich immer häufiger fragen: muss denn schon wieder ein Kopf "explodieren", eine Kniescheibe "zerschmettern" u.ä.? Und warum zum Geier exekutiert der Held der Story jeden Gegener per Kopfschuss oder schlägt ihnen brutal den Schädel mit einem Gewehrkolben ein? Es fiel mir wirklich schwer dieses Buch zu Ende zu lesen weil mit jeder Gewalttat des Helden meine Sympathie ihm gegenüber nachließ. Schlussendlich stellt sich noch die Frage wozu in diesem Buch ungefähr 500.000 Menschen niedergemetzelt werden nur um diese lächerliche Zeitreiseidee zu verwirklichen?!?
Wirklich schade um die gute Idee. Deswegen auch 3 Sterne. Denn für die letzen 50 Seiten gibts von mir nicht mal nen halben Stern!!!
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am 19. Mai 2013
Rückblick zur Triologie: Jede Geschichte startet von null auf Hundert und schafft es, dieses Tempo bis zum Ende durchzuhalten. Das Puzzle wird geschickt ausgestreut und hält die Spannung bis zum Ende aufrecht.

Die Science Fiction Elemente in der Geschichte fügen sich gut ein und werden sehr realitätsnah präsentiert. Erst mit dem letzten Buch, in dem das große Geheimnis um die Pforte gelöst wird, muss der Leser ein paar überzogene technische Science Fiction Details verarbeiten. Wahrscheinlich konnte der Autor nur so alle seine Puzzleteile einer Lösung zuführen.

Für Fans von temporaler Science Fiction sind die Bücher ein Muss - sowohl Reisen in die Zukunft, als auch der Vergangenheit werden behandelt und finden auf völlig neue Art statt. So viel sei verraten - Probleme mit Paradoxien sind nicht zu befürchten. Es empfiehlt sich, die dreiteilige Geschichte mit dem ersten Buch zu beginnen.

Grundsätzlich eignet sich die Geschichte hervorragend für eine Verfilmung, allerdings wäre dann sicherlich die FSK ab 18.

Hier noch mein Vorschlag für die Besetzungsliste:
Travis Case - Clive Owen
Paige Campell - Kate Beckinsale
Bethany Stewart - Hayden Panettiere
Präsident Garner - Aaron Eckhart
Aaron Pilgrim - Robert Carlyle
Isaac Finn - Alfred Molina
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am 4. Januar 2011
Patrick Lees im Original unter dem Namen 'The Breach' im Jahr 2009 erschienener Thriller beschreibt das 'bestbehütetste Geheimnis' unseres Planeten: In einem Forschungszentrum in der Wüste Wyomings geschieht Mitte der siebziger Jahre das undenkbare als ein Teilchenbeschleuniger bei Erstinbetriebnahme ein Tor zu einer anderen Welt öffnet. Von diesem Portal aus geht eine unglaubliche Macht aus, die mit dem Experiment betrauten Wissenschaftler werden verrückt und beginnen sich selbst umzubringen, während aus dem Portal ständig außerirdische Geräte auftauchen.
Das Gefahrenpotential erkennend wird eine streng geheime internationale Organisation gegründet mit dem Ziel die Welt vor gefährlichen Objekten aus diesem Portal zu schützen und die fremden Technologien zum Nutzen der Menschheit anzuwenden. Die Existenz dieser 'Pforte' muss um allen Preis geheim gehalten werden um Missbrauch zu verhindern.
Der Roman beginnt aus der Perspektive des Protagonisten Travis Chase erzählend, als dieser bei einer Expedition in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack stößt. Abgeschlossen von der Zivilisation beginnt dieser dies genauer zu untersuchen und findet sich schon bald in einem Alptraum wieder. Alle Besatzungsmitglieder des unbeschrifteten Flugzeuges wurden nach dem Absturz eliminiert, unter ihnen die First Lady der USA, welche kurz vor ihrem Tod schriftliche Instruktionen hinterlassen hat und Travis mit einer beinahe unlösbaren Aufgabe verseht: Der Rettung der gesamten Erde.
Es beginnt ein apokalyptisches Spiel, in welchem Travis in rasantem Tempo in ein actiongeladenes Inferno hineingezogen wird, geprägt von raffinierten neuen Technologien und Waffen, atemloser Spannung und ständig neuen Wendungen.

Schon nach ein paar Seiten schafft es der Autor den Leser in seinen Bann zu ziehen, indem er es durch ein Gemisch aus actiongeladener Spannung, rätselhaften Andeutungen und einer ausgetüftelten Handlung unmöglich macht das Buch zur Seite zu legen, sondern den Detektivsinn seiner Leser anspricht tiefer in die Materie einzutauchen und selbst das Geheimnis der Pforte zu lüften.
Hierbei wird man durch einen herrlich erfrischenden Schreibstil begleitet, der durch ein Ensemble aus passenden Rückblenden, alternativen Erzählmethoden wie etwa Tagebucheinträgen und einem spannendem Wechsel der Perspektiven aufwartet und keine Langeweile aufkommen lässt.
Die frühere Beschäftigung von Patrick Lee als Drehbuchautor wird dabei besonders ersichtlich und man findet sich Abtauchend in die Handlung eines skurril-einnehmenden Filmes wieder.

Tatsächlich nämlich wird die Handlung immer unglaubwürdiger. Was mit einer interessanten Idee beginnt wuchert immer mehr in eine aberwitzige Verschwörungstheorie die sich unaufhaltsam ausbreitet. Es scheint als habe der Autor selbst Probleme seine übermächtig erschaffenen Objekte aus dem Portal unter Kontrolle zu halten und je weiter er den Leser durch Explosionen, wütende Schießereien und plötzliche Wendungen hetzt, desto unaufhaltsamer werden diese. Die Art und Weise wie der Autor schließlich den Roman abschließt erscheint plump und wenig überzeugend ' tatsächlich ist es jedoch die einzige Möglichkeit die von ihm geschaffene Unaufhaltsamkeit halbwegs vernünftig anzuschließen.
Was bei einem Film funktionieren mag, gelingt hier nicht: Zu ausartend und übermächtig war die Phantasie des Autors um das Buch vernünftig zu schließen.

Zurückgelassen wird der Leser somit außer Atem vom rasanten Tempo des Thrillers jedoch mit Fragen und Ungereimtheiten die im Nachhinein klar das Fundament und die Konsistenz der Glaubwürdigkeit des Thrillers, die noch von Lee Child gepriesen wurde, ins Wanken bringen.
Die erzeugten Gegenstände außerirdischer Technologie beispielsweise entbehren aufgrund ihrer Beschaffenheit jedweder Logik, zumal ihr Auftreten allein nicht in Verbindung mit vom Autor postulierten Theorie der Pforte gebracht werden kann.
Das Problem des Zeitreisens, insbesondere des Großvater-Paradoxons versucht der Autor elegant zu umgehen indem er es von einem allwissenden Objekt als gegeben beschreiben lässt, strauchelt allerdings dann selbst daran, da das Eintreffen des von Paige verfassten Briefes einen Widerspruch dazu darstellt. (Sobald sie diesen losgeschickt hätte, wäre die Zukunft derart verändert worden sodass Travis keine Gelegenheit mehr gehabt hätte den Blackbird ebenfalls loszuschicken. Somit bleibt nur noch die Möglichkeit, dass er diesen vor ihr losschickte um sie präventiv aufzuhalten, dies allerdings käme einer paradoxen Endlosschleife gleich, aus der es kein Entrinnen gäbe.)
Obwohl man die Existenz einer solchen Pforte und ihrer Verbindung zu einer anderen Welt noch akzeptieren kann, stößt man bei ihren Auswirkungen auf derarte Ungereimtheiten die er Autor nie zu lösen vermag.

Es bleibt bei einem zugegeben sehr spannenden Film, der bei genauerer Betrachtung allerdings zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint. Offensichtlich hat der Autor nach zu großem gestrebt, was ihm allerdings lediglich bedingt gelungen ist.
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am 23. Februar 2011
Nach den ersten Seiten dieses Buches war ich enttäuscht. In Zeiten, in denen Reilly und Rollins schwächeln, McDermott und Beck nur langsam übersetzt werden und viele Autoren dieses Genres gar nicht, hat Patrick Lee eindeutig die aktuelle Aufmerksamkeit der Actionfans. In den USA ein Bestseller, landet "Die Pforte" nun auch in Deutschland. Und zu guter Letzt überzeugte sie auch mich. Woher der plötzliche Meinungswandel? Nun, schauen wir mal...

Story: Travis Chase, ein ehemaliger Häftling, macht sich nach seiner Entlassung dazu auf, durch die Berge zu wandern. Doch mit der Ruhe ist es nicht weit her: Travis entdeckt ein abgestürztes Flugzeug, mit der Leiche einer Person, deren Tod durchaus Aufmerksamkeit erregen könnte: Die First Lady! Travis stellt fest dass die Insassen erst nach dem Absturz ermordet wurden. Kurz darauf trifft er auf die Schuldigen. Und die sind ganz und gar nicht freundlich...

Protagonisten: Travis Chase ist die Hauptperson des Buches. Er bleibt, ebenso wie der Rest der Handelnden, recht oberflächlich. Es reicht aber um mitfiebern zu können. Zum Ende hin bessert sich seine Charakterzeichnung noch etwas, insbesondere durch mehrere Wendungen, die ich hier aber nicht vorweg nehme. Ihm zur Seite steht u.a. die (natürlich) hübsche Paige, eine Agentin der Geheimorganisation Targent. Als Gegenspieler haben wir einen Mann namens Aaron Pilgrim sowie das "Flüstern", ein Artefakt welches über alles Wissen dieser Welt verfügt.

Stil: Lees Roman beginnt, wie Eingangs erwähnt, enttäuschend. Auf den ersten Hundert Seiten gibt es zwar reichlich Action, aber letztendlich bleibt der Stil oberflächlich, die Personen unnahbar. Was nicht heißt es sei langweilig, das ist sicher nicht der Fall. Unterhalten kann Lee bereits dort. Aber sobald er die Story mehr in den Mittelpunkt rückt (Lobenswert ist hier die Tatsache, dass er dafür keinesfalls die Action zurückfährt, sondern im Gegenteil noch mehr durchstartet.) fesselt das Buch dann doch. Die Personen wachsen einem irgendwann dann doch ans Herz und die Handlung macht mehr Sprünge als ein Flummi auf Drogen. Es wirkt beinahe als habe sich Matthew Reilly mit Sebastian Fitzek zusammen getan. Deutliche Science Fiction Anteile in der Handlung sorgen zusammen mit dem, für das Genre sehr aufwendigen, Storygerüst am Ende dann doch für einen futuristischen Actionthriller dessen Ende dann doch irgendwie Thrill erzeugt. Es ist halt nichts unheimlicher als ein Feind der auf alles eine Antwort kennt. Terminator trifft Fitzek... Oder so ähnlich.

Fazit: Schön spannender Actionkracher mit starkem Science Ficton Einschlag und überraschend kluger Story!
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. April 2013
Travis Chase ist auf einer Wandertour in Alaska, bei der er sich über seine Zukunft klar werden will. Einerseits könnte er in die Computerfirma seines Bruders einsteigen oder aber komplett neu anfangen in Alaska. Da stürzt mitten im Wald ein Flugzeug ab, nach dem augenscheinlich niemand sucht. Travis begibt sich zur Absturzstelle, findet aber nur noch Tote vor und die letzten Anweisungen der Präsidentengattin, die sich auch in der Maschine befunden hat.

Das Buch fesselt von der ersten Seite, die Story ist unterhaltsam und spannend. Zwischendurch artet es ein bißchen in Gemetzel aus, mir hat es aber trotz sehr, sehr vieler Toter, sehr gut gefallen. Ich fand auch das Ende sehr gut und vor allem war es nicht vorhersehbar. Die Fortsetzungen liegen schon im Regal bereit und ich bin gespannt wie es weitergeht mit Travis und Paige.

Teil 1 - Die Pforte
Teil 2 - Dystopia
Teil 3 - Das Labyrinth der Zeit
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am 21. Februar 2012
"Die Pforte" von Patrick Lee ist ein rasanter Actionthriller mit Science-Fiction-Elementen, der einen kaum zum Luft holen kommen lässt. Ich habe das Buch innerhalb von 48 Stunden verschlungen und werde definitiv auch die Fortsetzung "Dystopia" lesen, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.

Travis Chase findet in den Bergen Alaskas eine verunglückte Boing 747, die dort anscheinend tagelang unbemerkt lag. Nachdem er das Wrack inspiziert hat, ist Travis auch klar warum: Alle sich an Bord befindenen Menschen sind tot - hingerichtet durch zwei Kopfschüsse. Unter den Toten ist auch die First Lady der USA, die in einem Brief Instruktionen hinterlassen hat. Travis geht diesen nach und wird so in eine geheime Organisation und deren Taten verwickelt, die die Welt verändern könnte. Travis muss dies mit der Agentin Paige Campell verhindern.

Genau wie Travis wird auch der Leser mitten in die Geschichte hineingeschmissen. Man versteht noch keine Hintergründe, muss genauso wie Travis erstmal mit der Lage klarkommen. Nach und nach klärt sich immer mehr auf, bis alles in einem fulminanten Finale endet, dem eine Wendung vorgestellt ist, die ich jedenfalls absolut nicht vermutet habe. Ganz viel Action mit enormen Potential für kommende Romane, ich freu mich drauf!
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am 9. Januar 2011
Der Expolizist Travis Chase wurde vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen und entdeckt auf seiner Reise durch Alaska einen riesiges Flugzeugwrack. Da es keinerlei Beschriftungen trägt, macht es für Travis umso interessanter, es zu erkunden.
Doch nachdem er sich Zutritt verschafft hat, macht er einen grausigen Fund: das Flugzeug ist voller Leichen, die alle auf dieselbe Art gestorben sind- einen sauberen Kopfschuss.
In einem kleinen Raum stößt er auf eine Frauenleiche, die sich nach näherer Betrachtung als die First Lady herausstellt. Neben ihr auf dem Boden liegt ein Zettel mit Anweisungen für jene, die das Wrack finden- das Flugzeug wurde angegriffen und einige Geiseln entführt, die sich in einem nahen Lager aufhalten müssten. Diese müssen, neben den Entführern ebenfalls getötet werden, da sie wertvolle Informationen preisgeben könnten.
Travis sammelt einige Gewehre auf und macht sich auf die Suche nach den Entführern und wird einige Meilen entfernt tatsächlich fündig, erschießt kurzerhand die Geiselnehmer, verschont allerdings die verbliebene weibliche Geisel und bringt sie in ein nicht weit entferntes Dorf.
Dort macht er Bekanntschaft mit einem Agenten, der sich allem Anschein nach mit einem Artefakt unsichtbar machen kann, und gerät kurz darauf in einen Strudel aus Macht, Korruption, Intrigen und verrückten Wissenschaftlern.
Travis weiß jedoch noch nicht, dass dies nur der Anfang ist und er die Zukunft der Menschheit entscheidend verändern wird'

'Die Pforte' von Partick Lee ist ein erfrischend actionlastiger Sci-Fi-Thriller der besonderen Art. Es passen nicht nur die Personen perfekt in die Geschichte, sondern auch die gute Story, die zwar anfangs etwas verwirrt, sich zum Schluss hin jedoch ganz gut aufklärt.
Da es mehr oder weniger nur einen Handlungsstrang gibt, liest sich das Buch praktisch wie von selbst. Herr Lee hält sich auch nicht lange damit auf, Personen, Orte oder Dinge ausführlich zu beschreiben, sondern baut sie gleich in die Geschichte ein.
Zeit zum Verschnaufen hat man selten, da die Geschichte auf keiner Seite langweilig wird.
Ein besonderes Zuckerl ist die Pforte, aus der verschiedene Artefakte erscheinen, deren Wirkungsweisen von Wissenschaftlern enträtselt und einer Geheimorganisation zur Verfügung gestellt werden, um das 'Böse' in Schach zu halten.
Das Ende hat mich nicht richtig überzeugen können und die Professionalität, mit der Travis seine Gegner ausschaltet grenzt schon fast an einen Superhelden.
Ansonsten gibt's nichts zu meckern.

Mein Fazit: Ein sehr actionreiches Werk, das viele Elemente aus Sci-Fi, Thriller und Krimi in sich vereint und den Leser von der ersten Seite an zu fesseln vermag.
Fans der Miniserie 'The lost Room' kommen hier garantiert auf ihre Kosten.
Sci-Fi-Fans die gerne mal einen Thriller lesen, sei dieses Buch ans Herz gelegt.
Bitte mehr davon!
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am 9. Oktober 2014
Ich kann das Buch empfehlen. Es handelt sich um eine spannende Agentenstory mit Science Fiktion gewürzt und ein bisschen Love ist auch dabei. Das Buch liest sich gut, der Schreibstil ist packend. Manchmal übertreibt der Autor bei der Wahl der Mittel seiner Protagonisten - dies gehört aber zu einem spannenden Thriller (übrigens auch das völlig unerwartete Ende) dazu. Daher "Daumen hoch".
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