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Kundenrezensionen

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am 9. Juli 2015
"Chemie des Todes" war das dritte Buch über Dr. Hunter, das ich von Simon Beckett gelesen habe. Obwohl wieder spannend, war es das schwächste Buch. Das lag aber nicht an der Geschichte, sie war wieder sehr originell konstruiert, die Täterschaft überhaupt nicht vorhersehbar und das Ende überraschend. Trotzdem gab es zwischendurch einige Längen, ohne die das Buch fünf Sterne bekommen hätte.
Aber alles in allem wieder ein empfehlenswerter Thriller.
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am 2. August 2007
Wer die Gerichtsmediziner-Thriller der letzten Jahre verfolgt, dem fällt auf, daß sie sich zunehmend im Beschreiben des Schreckens zu überbieten suchen. Frei nach Motto: Was ekelt, wird gelesen. In Simon Becketts Roman steht mit David Hunter zwar auch ein Forensiker, aber Beckett teilt uns nur das Notwendige mit. Er verläßt sich auf die psychologische Beschreibung zunehmenden Mißtrauens und Angst in einem Dorf, das ihm dem Zugezogenen, der vor einem persönlichen Schicksalsschlag in die Anonymität geflüchteten Koryphäe seines Fachs mit der Enthüllung seines Geheimnisses zum Kreis der Verdächtigen zählt.

Die Verknüpfung von privater Flucht und dem Zwang, sich einem Psychopathen stellen zu müssen, ist gelungen und spannend erzählt. Wenn auch das Ende sehr dramatisch und in seiner scheinbaren Zufälligkeit konstruiert erscheint.
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am 3. August 2008
Simon Becketts Erstling entführt den Leser in das Leben des forensischen Anthropologen David Hunter, der sich nach einem Schiksalsschlag von seinem bisherigen Leben verabschiedet und sich eine neue Existenz als Landarzt in dem kleinen Ort Manham aufgebaut hat. Auch eine neue Liebe scheint sich anzubahnen. Als ein Serientäter dort sein Unwesen zu treiben beginnt, sind Hunters Fähigkeiten gefragt. Während der polizeilichen Ermittlungen kocht die Stimmung unter den eigenbrötlerischen Einwohnern allmählich hoch, denn der Täter könnte aus ihren Reihen stammen.

Der Krimi ist aus der Ich-Perspektive des Protagonisten erzählt, außerdem erhält der Leser Innenansichten der Opfer. Nach einem furiosen Auftakt geht das Tempo zunächst zurück. Der Autor erhält jedoch durch Andeutungen des Ich-Erzählers einen soliden Spannungsbogen aufrecht, manchmal erscheint der Gebrauch dieser Vorahnungen jedoch ein wenig zu inflationär und nutzt sich dadurch ab. Die forensische Arbeit steht, wie man vielleicht erwarten würde, nicht im Fordergrund, ermöglicht aber dennoch interessante und lohnenswerte Eindrücke. Die Suche nach dem Täter führt zu vielerlei Verdächtigungen, so dass sich auch der Leser nie wirklich sicher sein kann. Das Leiden der Opfer ist psychologisch dicht erfahrbar, die Sequenzen der Brutalität gehen in ihrer Beschreibung jedoch nicht über die Grenzen des Ertragbaren hinaus. Die stimmige Psychologie des Täters wird am Ende leider durch ein zusätzliches Täterkonstrukt verwässert. Hier wäre weniger mehr gewesen. Auch die dargelegte Ich-Stärkung eines der Opfer durch das Verbrechen erscheint unlogisch.

Die "Chemie des Todes" ist ein spannender Krimi mit vielen Facetten.
Trotz kleiner Einschränkungen ein empfehlenswertes Buch.
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David Hunter ist seit drei Jahren Landarzt in einer kleinen, eingeschworenen Gemeinde. Nach einem schweren Schicksalsschlag hatte er sich dazu entschieden die Großstadt zu verlassen, in der er als forensischer Anthropologe gearbeitete hatte. Keiner im Dorf wusste von seinem früheren Job, in dem er eine Koryphäe war, bis eines Tages im Ort eine Frauenleiche gefunden wurde. David Hunter wird ungewollt in die Ermittlungen hineingezogen und untersucht die zum Teil verweste Leiche. Als eine weitere Frau vermisst wird, wird es immer wahrscheinlicher, dass es sich bei dem Täter um einen Dorfbewohner handelt. Die Situation scheint zu eskalieren, als die Bewohner anfangen, sich gegenseitig zu beschuldigen und Selbstjustiz ausüben

"Die Chemie des Todes" war für mich das erste Simon Beckett-Buch, welches ich gelesen habe. Allerdings hatte ich schon sehr viel Gutes über seine Bücher gehört und entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Zum Glück hat mich der Roman nicht enttäuscht. Der Schreibstil hat mit sehr gut gefallen und mit David Hunter hat Beckett einen sympathischen Protagonisten erschaffen. Außerdem bietet der Roman genügend Verdächtige, so dass ich ständig irgendwelche Charaktere des Mordes verdächtigt habe, und trotzdem kam das Ende überraschend - genau, wie es sich für einen guten Thriller gehört. Positiv fand ich außerdem, dass der Inhalt und das Verhalten der Charaktere die ganze Zeit über glaubhaft geschildert wurde, der Roman am Ende eine komplette Aufklärung bot und alle Beweggründe für die Tat geschildert wurden.

"In dem Fall möge Gott uns schützen, denn wenn es nach Scarsdale geht, wird alles noch wesentlich schlimmer, bevor sich irgendetwas zum Guten wandelt." (Seite 137)

Man merkt, dass sich Simon Beckett gut mit der Materie auskennt und die Body-Farm in Tennessee, USA besucht hat, auf der menschliche Leichen unter verschiedenen Bedingungen verwesen und somit Aufschluss darüber geben, wie schnell eine Verwesung von statten geht oder wie sich z.B. Maden und Käfer bei diesem Prozess verhalten. Dieses Wissen baut er gekonnt und glaubhaft in seinen Roman ein. Der Roman bietet eine spannende Unterhaltung, die zwischendurch von kleinen Verschnaufpausen unterbrochen wird. Beckett schafft es aber immer wieder problemlos die Spannung nach diesen kleinen Pausen aufzubauen.

"Er hatte Recht, ich machte mir aber trotzdem meine Gedanken. Natürlich gab es Zufälle, bei Morden ebenso wie bei allen anderen Facetten des Lebens. Aber wenn man bedachte, wie sich der Mörder bisher verhalten hatte, erschien es keineswegs unmöglich, dass er so selbstsicher war, seine Opfer im Voraus zu markieren." (Seite 169)

Fazit: Ein toller Start für die David Hunter Reihe. Ich freue mich schon sehr auf die Nachfolgebände Kalte Asche, Leichenblässe und Verwesung.
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am 20. April 2010
Mein erstes Treffen mit Beckett war "Voyeur". Ein durchaus spannendes, interessantes, kurzweiliges, ja intelligentes und zum Teil unvorhersehbares Vergnuegen. Leider kann ich meiner 1. Begegnung mit Dr. David Hunter gleiches Vergnuegen nicht uneingeschraenkt abgewinnen. Dr. David Hunters 1. Fall ist dabei nicht uninteressant, auch spannend und zum Teil kurzweilig, allerdings kein wirklich neues Erlebnis, dass das Weiterlesen zur Sucht werden laesst. Eher Massenware ohne wirklichen Tiefgang. Die Handlung ist vorhersehbar, oftmals konstruiert mit den notwendigen Wendungen und zum Teil anderen Krimis und Autoren dieses Genres angelehnt. Das Ende kommt ueberraschend wie der Tod selbst. Ein wenig weit hergeholt. Ohne viel verraten zu wollen, genuegte es nicht, eine einigermassen logische Erklaerung und Taeterfindung abzugeben, nein, es musste mehr sein, um sich zu unterscheiden. Und um den Weg in die Serie zu finden. Sicherlich wird man dem 2. Teil aehnliche Elemente entnehmen koennen wie dem 1. Teil. Der gemeine Leser mag nun mal keine Ueberraschungen und gibt sich mit Wiederholungen und Altbekanntem zufrieden. Sicherlich eine Erklaerung dafuer, dass die Bewertungen der Hunter Serie so gut und die Leserklassifizierungen individueller Leseerlebnisse wie "Voyeur" so durchschnittlich sind. Ein durchschnittliches Lesevergnuegen, nicht mehr und nicht weniger.
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am 6. April 2014
Nachdem ich "Der Hof" von Simon Beckett gelesen habe und mir der Schreistil gefallen hat, habe ich mich an den ersten Fall von David Hunter gewagt.
Ich frage mich warum erst jetzt.
Da habe ich wirklich etwas verpasst.
Denn das Buch hat mir sehr gut gefallen.

David Hunter flieht vor seiner Vergangenheit. Er zieht von London ist ein kleines Dörfchen, irgendwo in England um dort eine Stelle als Arzt anzutreten.
Als er sich nach ein paar Jahren gerade richtig eingelebt hat und sich heimisch fühlt wird eine Leiche gefunden.
Da David Erfahrungen als Forensiker hat greift er den örtlichen Ermittlern widerwillig unter die Arme.
Die Mordserie geht natürlich weiter und das idyllische Dorfleben wird auf den Kopf gestellt. Wer in dieser kleinen Gemeinde ist nicht der, der er vorgibt zu sein? Wer ist der Mörder?

Das Buch ist in der "Ich" Perspektive geschrieben. Die Spannung ist gleich von Anfang an da und Herr Beckett schreibt wirklich sehr gut und auch interessant. So lernt man z.B Einiges über die Forensik. Wie Leichen verwesen, was in den verschiedenen Stadien geschieht bringt er sehr gut und verständlich rüber. So hat man sogar noch etwas gelernt.
Da ich mir schon in der Mitte des Buches gedacht habe wer der Mörder ist war das Ende für mich keine große Überraschung aber das macht gar nichts. Wenn man schon viele Krimis/Thriller gelesen hat, hat man irgendwann ein Gefühl dafür :-)

So, und jetzt lese ich den 2. Fall von David Hunter
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am 28. Juli 2016
Gute Story, mit Luft nach oben, aber es war ja auch erst der Anfang. Ich hoffe die folgenden Romane werden etwas spannender.

Mein Buch war in einem sehr guten gebrauchten Zustand.
Nur die großen Barcodeaufkleber gehen schwer oder gar nicht ab, was mich persönlich sehr stört...
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am 12. September 2007
Mit diesem Thriller hebt sich der Autor auf wohltuende Weise von allzu vielen Splatter-trächtigen Werken aus dem verwandten Genre ab, will sagen, die Szenen, in denen das Blut spritzt, halten sich in erträglichen Grenzen. Der Nervenkitzel speist sich eher aus dem dörflichen Milieu, das sich aus vordergründig freundlichen Szenarien zusammensetzt und nichts Böses ahnen lässt. Dass der Mörder oft nur nur einen Schritt weit entfernt ist, ahnt der Protagonist lange Zeit nicht. Der Zuschauer hingegen schon, nur fällt die Auswahl unter den angebotenen Verdächtigen überaus schwer ... Ein dramaturgischer Kniff, der einen erheblichen Teil der Spannung bei diesem Roman ausmacht. Ebenso wie die faszinierenden, detailgenauen Schilderungen der Arbeit eines forensischen Anthropologen. Kathy Reichs lässt hier manchmal grüßen, doch Beckett mit seinen summenden Fliegen ist eine Klasse für sich. Unbedingt empfehlenswertes Debüt!
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TOP 500 REZENSENTam 21. Februar 2016
Nach dem tragischen Tod seiner Familie kehrt David Hunter seinem Beruf als Rechtsmediziner den Rücken und sucht und findet eine Stelle als Arzt auf dem Land. Doch nirgendwo ist die Welt nur schön und heil, das muss auch Hunter feststellen. Als drei Jahre später eine verweste Frauenleiche gefunden wird, ahnt er es schon. Doch dann wird seine Freundin Jenny verschleppt und Hunter gerät in Panik. Die örtliche Polizei nimmt alles nicht so ernst, wie sie sollte und macht es fast unmöglich, den Täter zu ermitteln. Hunter kämpft mit seiner Vergangenheit und seiner Gegenwart gleichermaßen.

Dies ist mein erster Beckett und deshalb habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Aber mir gefällt, wie Johannes Steck den Protagonisten Leben einhaucht und ihnen quasi mit seiner Stimme auch Gesichter verleiht. So wird das Hörbuch fast zum Hörspiel. Es ist ein wahrer Genuss. Nur seine „Fraueninterpretationen“ finde ich nicht ganz so gelungen. Da es eine Serie mit David Hunter gibt, bin ich schon auf den zweiten Fall gespannt. Da warte ich dann ebenfalls auf die Hörbuchversion, denn die ist richtig toll gelungen.

Dieses Hörbuch ist eine ungekürzte Lesung. So kommen elf Stunden Hörvergnügen zusammen. Keine Minute davon war langweilig, auch wenn das Buch wenige Spannungsspitzen hat. Es versteht dafür aber, jedes Wort interessant sein zu lassen und den Leser damit bei Stange zu halten. Der Autor trifft meinen Geschmack sehr gut und der Sprecher Johannes Steck hat eine Stimme nach meinem Geschmack. Außerdem versteht er, sie passend einzusetzen.

Für mich ist dies ein Wohlfühl-Hörbuch, weil alles stimmt: Die Story, der Sprecher, die Modulation. Ich fühle mich in die Geschichte hineingezogen und in ein etwas altmodisches Dorf versetzt. Es ist, als würde ein alter Freund von seinen Erlebnissen erzählen. Alles fängt ganz harmlos an und steigert sich dann enorm. Einige Protagonisten bleiben etwas blasser als andere, aber das ist okay für meinen Geschmack. Der Showdown hat mir den Atem geraubt und ich hatte tatsächlich Gänsehaut. Ich habe mit allem gerechnet, aber mit dieser Wendung nicht. Mich hat Beckett also komplett aufs Glatteis führen können.

Die Protagonisten sind fast schon klischeehaft ländlich, aber auch wenn das negativ klingt, mir gefällt das extrem gut. Klischees sind ja nicht wirklich völlig aus der Luft gegriffen und wenn man geschickt damit spielt, kommen geniale Bücher dabei heraus. Mir jedenfalls gefällt das, so wie es hier gemacht ist. Wer mal auf dem Lande lebte, kennt das: Fremde bleiben immer Fremde, ganz gleich, wie lange sie schon da leben. Dieses Gefühl kommt auch in diesem (Hör-)Buch perfekt rüber.

Oft ist das Ende eines Buches seine größte Schwäche. Hier ist das Ende gelungen. Es ist rund, abgeschlossen, stimmig und lässt dem Leser dennoch Raum für eigene Fantasie. Es ist kein Cliffhanger, dennoch offen für einen neuen, weiteren Teil. Nicht viele Autoren bringen das so perfekt hin.

Fazit: ich bin bestens unterhalten worden, hatte Gänsehaut und war kein bisschen gelangweilt. Das ist eindeutig ein fünf Sterne (Hör-)Buch und für mich ein Grund, den Autor auf meine Lieblingsautoren-Liste zu setzen und mehr von ihm zu lesen bzw. hören.
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am 8. April 2013
Nachdem sich David Hunter von seinem Beruf des Forensikers und früheren Leben völlig zurückgezogen hat, neigen sich die Tage des selbst gewählten Exils dem Ende zu. Denn in dem kleinen Dorf, in dem er nun seit einiger Zeit still vor sich her lebt, wird eine verunstaltete Leiche gefunden. Seine Hilfe bei der Aufklärung des Mordes ist nun gefragt.

David Hunter wird seinem Namen nicht gerade gerecht. Er ist keineswegs ein "Jäger", der begierig ist mit seiner Arbeit den Fall zu klären. Eher widerwillig nimmt er seine Arbeit auf. Doch gerade die verworrene Figur des David Hunter, macht diesen Thriller und die ganze Reihe zu etwas Besonderem.
In diesem ersten Teil der Reihe merkt man bereits, dass dies kein einzelner Roman bleiben soll. Denn die Figur David Hunter wird sehr klar konstruiert und beschrieben.
Neben der interessanten Hauptperson ist aber auch der Handlungsstrang der Mordserie äußerst geschickt aufgebaut. Immer wieder kommt es zu unerwarteten Wendungen und bis zuletzt tappt man im Dunklen.

Ich habe dieses Buch - sowie dessen Nachfolger - wahrhaft verschlungen! Ich kann diese Reihe also nur weiterempfehlen!
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