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am 8. August 2016
Ich höre bei der Haus- und Gartenarbeit gerne Hörbücher. Preston und Child meine Lieblingsautoren; die Sprecherstimme gefällt mir auch sehr gut.
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am 30. Mai 2013
Mitlerweile besitze ich 14 Bücher von Preston/Child und bin trotzdem jedesmal wieder auf``s Neue total angetan wenn ich ein Exemplar der Autoren lesen kann! Auch diese Ausgabe hat mir wieder sehr gut gefallen und ist für Liebhaber dieser Bücher absolut empfehlenswert!
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am 22. Dezember 2014
Wer spannende Unterhaltung sucht, ist hier richtig. Zu dieser Reihe gibt es noch andere Bücher, die allesamt einzeln als auch als aufbauende Folgen gelesen werden können.
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am 30. Januar 2011
Die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Ein Jahr nach der Erscheinung von Cult dreht sich die Handlung in Fever um Pendergasts Vergangenheit, die ihn nach über 12 Jahren wieder einholt. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden - nur soviel: auch in diesem Buch geht es heiß her. Spannung bis zum Schluss, unerwartete Wendungen und viel Action. Leser, die die anderen Bücher kennen wissen wie oft Pendergast den Leser überrascht, verblüfft oder einfach nur fasziniert. Ich gebe dem Buch 9/10 Punkten - sehr lesenswert!

Oft wird gefragt, in welcher Reihenfolge die Bücher gelesen werden müssen. Die Bücher sind zwar in sich abgeschlossen, es empfiehlt sich aber - besonders wegen der Diogenes-Triologie - die chronologische Reihenfolge einzuhalten:

Relic (der erste Roman mit Pendergast)
Attic
Formula (wird in Burn Case aufgegriffen)
Ritual
Burn Case (1. Teil der Diogenes Trilogie)
Dark Secret (2. Teil der Diogenes Trilogie)
Maniac (3. Teil der Diogenes Trilogie)
Darkness (spielt nach den Ereignissen von Maniac)
Cult (eigenständig, bezieht sich aber teilweise auf andere Bücher)
Fever (Auftakt zur Trilogie um die Familie Pendergast)
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am 20. August 2012
Die amerikanischen Autoren Douglas Preston und Lincoln Child haben mit Ihrer Figur des immer eleganten, hochintelligenten und geheimnisvollen Special Agent Pendergast, einen „Helden“ geschaffen, der sich nun nach bisher 9 Bänden berühmt nennen darf.

Das Autorenduo schreibt seit einigen Jahren sehr, sehr erfolgreich wissenschaftliche, mystisch bekleidete Thriller, die neben der Spannung auch mit Geheimnissen glänzen, die eigentlich keine sind. Doch so geschickt wie die beiden ehemaligen Lektoren Preston/Child ihre Geschichten erzählen, lassen diese ihre Rätsel und manchmal auch Legenden, auf einer perfekt inszenierten Bühne spielen. Doch auch die Protagonisten die sich mehr oder minder in fast allen Pendergast-Romanen wiederfinden, haben einen sympathischen Wiedererkennungswert, doch sie sind weder unsterblich noch verfügen sie übermenschliche Eigenschaften.

Schon in der Diogenes-Trilogie erfährt der Leser mehr über die Familiendynastie der Pendergasts und oh ja – es ist nicht alles Gold was glänzt. Die Abgründe der Familie mit ihren Dramen wirken so herrlich ehrlich und lassen den perfekt erscheinenden Pendergast oftmals doch recht hilflos zwischen den Kapiteln handeln. Gerade das ist hinsichtlich einer persönlichen Entwicklung von Pendergast ein kluger Weg, denn wie heißt es doch „Nette Männer kommen in den Himmel, Böse überall hin“.

Auch im vorliegenden 10 Band der Pendergast-Reihe eröffnet sich mit „FEVER – Schatten der Vergangenheit“ eine neue Trilogie um den außergewöhnlichen Mann, der immer gekleidet in einem schwarzem Anzug, den Eindruck eines Totengräbers macht, die zweite Saga. Nun aber wird es noch persönlicher, denn hier erfahren wir noch mehr über Special Agent Pendergast.

Inhalt

Musalangu, Sambia: Aloysius und Helen Pendergast die seit zwei Jahren verheiratet und verbringen eine Jagdsafari in einem afrikanischen Wildpark. Das junge Ehepaar wird gebeten sich an einer Jagd auf einem menschenfressenden Löwen zu begeben. Dieser hat bereits einen Touristen getötet und verschleppt und somit werden die Pendergast gebeten die Leiche zu finden und den Löwen zu töten.

Doch die Jagd auf den Löwen endet tragisch. Helens Waffe versagt und sie wird durch den Löwen in Stücke gerissen, ihr Mann schwer verletzt. Nun 12 Jahre später als Pendergast den Familiensitz besucht, schwelgt der FBI Agent melancholisch über das Inventar dieser Räume. Vor dem Waffenschrank stehend fällt ihn die Krieghoff-Doppelbüchse seiner getöteten Frau auf. Das herrliche Gewehr, eine Sonderanfertigung für Helen weckt Erinnerungen an eine schöne, scheinbar unbeschwerte Zeit herauf. Als Pendergast das Gewehr in den Händen hält und mit der Reinigung der Waffe beginnt, fällt ihm auf, dass das Gewehr sabotiert wurde. Damit wird Pendergast klar, dass dieser Unfall ein sorgsam inszenierter Mord gewesen ist. Helen Pendergast wurde von irgendjemanden ermordet – sie hat nicht daneben geschossen, denn es waren Platzpatronen in den Doppelläufen dieses großkalibrigen Gewehres.

Pendergast will den oder die Mörder zur Rechenschaft ziehen, auch wenn es, dass weiß er, die Spur nach 12 Jahren eher schwer bis gar nicht zu rekonstruieren ist. Pendergast bittet seinen alten Freund und Weggefährten Lieutenant Vincent D’Agosta um Hilfe. Vincent lässt sich vom Dienst bei der Polizei New York freistellen und begleitet ohne viel Fragen zu stellen Pendergast auf seinem ganz persönlichen Kreuzzug ins ungewisse. Die Reise führt die beiden Ermittler über Afrika wieder in den Süden der USA.

Die letzten Monate ihres jungen Lebens verbrachte die junge Ärztin Hellen auf der Suche nach dem einzigartigen und nun verschollenen Bild eines berühmten Tiermalers. Bei ihren Recherchen erfahren die Pendergast und D’Agosta, dass Helen unkonventionelle Wege beschritt und auch vor Diebstahl eines Papageis nicht zurückschreckte. Was suchte und erforschte die junge Frau, eine talentierte Ärztin die quasi ihre Laufbahn noch vor sich sah und letztlich nichts anderes wurde als den brutalen Tod in afrikanischer Steppe.

Mit jedem Schritt der beiden kommen sie Helens Mörder näher und als sich die Spur immer weiter verdichtet, werden sie durch einen Scharfschützen unter Beschuss genommen und einer von den beiden tödlich verletzt....

Kritik

„Fever“ von Douglas Preston und Lincoln Child ist routiniert gut, zwar überrascht es noch nicht, aber es ist ja auch der erste Band einer Trilogie um Pendergast. Doch haben Sie keine Sorge: Für spannende Unterhaltung ist gesorgt, denn die beiden Erfolgsautoren wissen wie man die Leser faszinieren und begeistern kann.

So spannend wie „Fever“ auch ist, manchmal übertreiben es die Autoren mit ihrer Fantasie. Durch das hohe Tempo das Preston und Child der Handlung und ihren Protagonisten auf den Leib schreibt, fallen diverse erzählerische Schnitzer gar nicht großartig ins Gewicht. Zwar fallen sie auf, aber nur zwei, drei Seiten später sind sie vergessen. Zum Beispiel finde ich es höchst merkwürdig, dass das Gewehr von Helen erst nach 12 Jahren aus dem Waffenschrank geholt wird. Kann es sein, das diese nie wieder wirklich benutzt oder gereinigt worden ist? Der Haushalt der Pendergast läst also die „Sauberkeit vermissen?!

Die Rezeptur der Handlung ist gleich, der Geschmack allerdings deutlich intensiver wie in den letzten Romanen mit dem routinierten Pendergast. Wie schon in der „Diogenes-Trilogie“ wird es nun sehr persönlich für den Agenten, eigentlich noch viel persönlicher, denn seine Frau wurde schließlich ins Jenseits befördert. Also kein Wunder das Pendergast manchmal seine formvollendeten, kulturvierten Manieren über Bord schmeißt.

In „Fever“ lernen wir einen Pendergast kennen der von Rache getrieben jenseits der Legalität ermittelt, dass ganz bewusst und ohne zu zögern. Selbst vor psychischer Folter macht er keinen Halt und wer ihn hier in die Quere kommt, der wird „geärgert“. Pendergasts Charakter ist schwierig zu entwickeln, also sollte möglichst ein dramatischer Schicksalsschlag hier die Routine durchbrechen können. Damit ist Pendergast nun aufgefordert auch über seinen Schatten zu springen und es überraschte mich, den gutgekleideten Agenten mal drastischer handeln zu sehen.

Die anderen Charaktere allerdings bewegen sich auf sicherem Terrain. Hier fällt niemals wirklich aus seiner bisherigen Rolle. Einzig und allein eventuell und nur ein wenig wird Laura Hayward, ebenfalls Polizistin und Freundin von D’Agosta gefordert. Die Zusammenarbeit mit Pendergast fällt ihr schwer, zumal die gute von ihm zwar wenig eingeschüchtert ist, doch es nicht verzeihen kann, dass ihr Freund fast seine Karriere zerstört für ihn. Nach und nach allerdings bricht das Eis zwischen den beiden.

Die Schauplätze der Handlung wechseln wie eh und je. Für meines Erachtens ist es aber zu schnell. Ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd wechseln Pendergast und D’Agosta die Linienmaschinen und die Kontinente. Klar, Tempo muss sein, aber hier bleibt mir dann die Plausibilität auf der Strecke stehen.

Auch wenn bei „Fever“ die Hintermänner schnell aufgedeckt werden und man die eine oder andere Überraschung erlebt und sehr schnell klar ist, wer auf die Seite der „Bösen“ gewechselt ist, bleibt es spannend. Der mittlere Teil dieser Trilogie wird eine Duell sein, zwischen Pendergast und jemanden den er bisher vertraut hat. Das Pendergast diese Auseinandersetzung überlebt ist logisch, denn es wird ja schließlich noch einen dritten Teil geben.

Fazit

„Fever – Schatten der Vergangenheit“ von Douglas Preston und Lincoln Child ist deutliche Steigerung zu den letzten beiden Bänden aus der Pendergast-Reihe.

Es wird persönlich und damit wird der Handlung und der Person Pendergast quasi alles an Möglichkeiten und Freiheiten gegeben sich zu entwickeln. Auch die Überraschungen und die dunklen Familiengeheimnisse werden hier wie bei der Diogenes-Trilogie wieder ihren festen Platz haben.

„Fever“ ist ein starker Pageturner mit einem dunkeln Pendergast der sich ziemlich nahe an seinem ganz persönlichen Abgrund befindet.

„Fever“ ist wie ein leicht steigendes Fieber. Ein heißer Garant für unterhaltsame und spannende Lesestunden.

Michael Sterzik
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am 4. August 2011
Ich habe alle Bücher vom Autorenteam Preston u. CHild gelesen - dieses hier ist in meinen Augen dasjenige welche, bei dem die Story am meisten konstruiert und an den Haaren herbei gezogen ist. Das man einen Löwen "dressiert", um einen unliebsamen Mitwisser aus dem Weg zu räumen, den man auch einfacher hätte loswerden können, ist nun wirklich nicht glaubwürdig. Darüber hinaus gondelt man ohne jede Ortskenntnis durch die Sümpfe Louisianas und findet nicht nur eine versteckte Insel (nachts!), sondern hat es nicht mal nötig, Schutzmaßnahmen zu treffen, wie z. B. Verstärkung zu fordern, wenn man schon vorher weiß, dass einen ein wütender Mob verfolgen wird. Hauptprotagonist Pendergast ist so dermaßen allwissend, vorausschauend und cool wie eh und je - da kann sich James Bond doch glatt eine Scheibe abschneiden. Obwohl es im Buch um ein sehr persönliches Erlebnis bzw. eine sehr persönliche Suche von Pendergast geht, erfährt man nach wie vor herzlich wenig über den FBI-Agenten, was nach dem x-ten Buch nicht mehr mysteriös, sondern eher langweilig ist.

Nichts desto trotz, war es ein kurzweiliges Lesevergnügen mit überraschenden Wendungen für mich. Und da das Ende wieder einmal offen ist (ein Mittäter am Mord an Pendergasts Frau ist noch auf freiem Fuss und hinter ihm her und Pendergasts Mündel Constance sitzt wg. Kindsmord im Gefängnis), werde ich natürlich auch das nachfolgende Buch kaufen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. März 2011
Dieses Buch hat mich in mehrfacher Hinsicht sehr überrascht:
Zum Einen handelt es sich um den nun mittlerweile zehnten Fall des Special Agents Pendergast, der mit seinen nicht ganz konventionellen Einstellungen und Vorgehensweisen interessant vorgeht, dennoch zu überzeugen weiß. Dies ist natürlich etwas abschreckend, da die Gefahr groß ist, dass man als Leser (ich kannte bisher nur ein Pendergast-Werk) nicht umfänglich in die Geschichte eintauchen kann, da bereits zuviele Besonderheiten bekannt sein müssten. Glücklicherweise ist dies nicht der Fall und die vorliegende Geschichte wirkt in ihrer Gänze ganz alleine - eventuell vorhandene Bezüge zu Vorgängerbüchern verstecken sich recht gut, da sie dem unbedarften "Neu-Leser" nicht als ungenügend erklärte Wissenslücken auffallen. Man kann also problemlos in dieses Werk einsteigen ohne sich davor zu fürchten, etwas zu verpassen beziehungsweise nicht zu verstehen.
Als nächstes die Geschichte: Prinzipiell ging ich von einer simplen Lösung aus - ist doch ganz simpel die Frau Pendergasts bei einer Jagd nach einem menschenfressenden Löwen in Afrika von eben diesem zerfetzt worden und somit umgekommen.
12 Jahre später entdeckt Pendergast anhand einer Kleinigkeit, dass es sich wohl um Mord handelte - und ab hier überraschten mich die beiden Autoren gewaltig: Es gibt keine einfach gestrickte Suche nach den Beteiligten oder anderen Personen innerhalb des Umkreises der damaligen Safari - Nein! Preston und Child bauen einen Plot auf, der seine erzählenden Kreise immer weiter ausbreitet und man zeitweise atemlos das Gefühl hat, den Faden zu verlieren. Zuweilen fragt man sich, was die erzählten Begebenheiten noch mit dem ursächlichen Fall zu tun haben.
Keine Sorge, man wird von dem Autorenteam niemals vergessen! Sobald es zu anstrengend werden könnte, nehmen sie einen bei der Hand und führen ihn wieder in kongenialster Weise auf den richtigen Weg. Dadurch ergeben sich diverse Aha-Effekte und man findet sich wieder in nächster Nähe der Suche nach dem Mörder seiner Frau.
FEVER ist natürlich als ein sehr persönlicher Fall aufgebaut - immerhin geht es ja um des Hauptdarstellers Frau - dadurch entstehen sehr interessante und teilweise dramatische Szenen, die jedoch durch diese persönliche Empfindung als durchweg glaubwürdig empfunden werden. Und davon abgesehen ist die Ermittlungsarbeit von Pendergast eher als nicht gerade konventionell zu betrachten - dies meines Wissens auch ohne persönliche Betroffenheit.
Des weiteren werden einige etwas dunklere Themen innerhalb der Pendergastschen Familie aufgedeckt (hat nicht jeder die ein oder andere Leiche im Keller?).
Kurzum ein absolut gelungener Thriller, der den Leser mit allem was zu einem guten Genuss eines Buches gehört befriedigt und dadurch jede vermeintlich vergeudete Leseminute als Hochgenuss betrachtet wird.
Nachdem es sich beim vorliegenden Buch um den Auftakt einer dreibändigen Reihe handelt, die sich in den dunkelsten Geheimnissen der Familie Pendergast "herumtreiben" möchte, bin ich schon sehr auf die beiden folgenden Bücher gespannt.
Eine absolut empfehlenswerte Mischung zwischen Krimi und Thriller!
Jürgen Seibold/27.03.2011
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am 29. Mai 2017
Preston und Child sind in Ihren Büchern immer für Überraschungen gut und sorgen für Abwechslung.Inkl. einer spannenden und faszinierenden Hauptfigur über die man u.a.in diesem Buch etwas mehr erfährt. Toller Thriller mit stätigem Mix aus James Bond und Akte X . Das richtige für Leser die es real, aber auch etwas Spooky moegen;o)
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am 17. Januar 2011
FEVER ist inzwischen der zehnte Roman aus der Reihe um den unkonventionellen FBI-Ermittler Aloysius Pendergast - und es geht endlich wieder bergauf. Nachdem DARKNESS und CULT gegenüber den früheren Romanen deutlich abfielen, ist FEVER wieder ansprechender und spannender geschrieben. Zudem ist die Story doch etwas glaubwürdiger als das in den letzten Fällen Pendergasts der Fall war.

FEVER beginnt mit einem Rückblick. 12 Jahre vor der eigentlichen Romanhandlung beteiligen sich Pendergast und seine Frau Helen in Afrika an der Jagd auf einen rotmähnigen Löwen, wobei Helen ums Leben kommt - ein folgenschweres Unglück, so glaubt Pendergast.
In der Gegenwart stößt er allerdings auf einen Hinweis, der nahe legt, dass Helen ermordert wurde. So begibt sich Pendergast auf die Jagd und die Unterstützung des New Yorker Polizisten Vincent D`Agosta ist ihm dabei sicher.

Es entwickelt sich eine spannende Schnitzeljagd mit interessanten Schauplätzen und zum Teil widersprüchlichen Hinweisen. In jedem Fall offenbart sie viele dunkle Geheimnisse im Leben Helens, die für Pendergast persönlich zuweilen außerordentlich verletzend sind. Je näher die Ermittler dem Geheimnis Helens kommen, desto gefährlicher wird die Jagd auch für ihre eigene Sicherheit.

FEVER ist in vielerlei Hinsicht der persönlichste Fall Pendergasts und man erfährt viel Interessantes über den sonst so verschlossenen Ermittler. Pendergast wirkt zuweilen erstaunlich verletzlich und längst nicht so gelassen wie gewohnt. Der Fall ist überaus spannend und durchaus glaubwürdig - auch wenn der Mystery-Faktor auch bei diesem Pendergast-Fall nicht fehlt. Etwas ärgerlich ist, dass die Story nur in gewisser Weise abgeschlossen ist und so wieder einen ungeduldig auf die Fortsetzung wartenden Leser zurücklässt. Und die kommt gewiss, denn FEVER ist der Auftakt einer Trilogie um die dunkelsten Geheimnisse der Familie Pendergast.

Ach übrigens spielen natürlich auch Laura Hayward und Constance Greene eine gewichtige bzw. verwirrende Rolle in diesem gelungenen Spannungsroman, der wieder Lust auf die nächsten Fälle Pendergasts macht.
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am 19. Februar 2015
Der zehnte Band der Pendergast Reihe beginnt mit einem Rückblick auf die tragischen Ereignisse, die vor 12 Jahren in Afrika zum Tod von Helen Pendergast, der Frau des Special Agent Pendergast, geführt hat. Doch mehr oder weniger zufällig stößt der Agent bei einem Besuch auf dem alten Familienlandsitz in Lousiana auf ein schockierendes Indiz, dass darauf hindeutet, dass der Unfalltod durch einen Löwenbiss gar kein Zufall war. Pendergast aquiriert seinen Freund Lt. D’Agosta und gemeinsam beginnen sie in der Vergangenheit zu wühlen. Sie verfolgen Helens Spuren in der Zeit vor ihrem Tod und stoßen so auf ihr rätselhaftes Interesse an einem berühmten Südstaaten-Maler. Doch der Weg wird steinig, denn anscheinend haben sie in ein Hornissennest gestoßen, weil sie zur Zielscheibe mehrerer Mordanschläge werden.
Dieser Band zeigt eine neue, menschlichere Seite an dem stets rätselhaften Agent Pendergast. Unverändert bleiben allerdings seine Auftreten: Mysteriös, geheimnisvoll, mit Talenten auf unterschiedlichsten Ebenen und sehr unkonventionellen Ermittlungsmethoden. Nach zwei etwas schwächeren Romanen gefällt mir der Auftakt der Helen Trilogie wieder sehr gut. Super Spannend von der ersten Seite an bleibt selten Zeit zum Luft holen. Einziges Manko ist das offene Ende. 5 Sterne!
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