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am 27. Februar 2017
WOW... durch eine ebenfalls heidnische Bekannte wurde ich auf diese Reihe aufmerksam.
Ich bin beeindruckt, das diesmal der ganze katholische Kirche-, Internet-, Disneyfilm-Schmonz außen vorbleibt und dem Heidnischen eine größtmögliche Authenzität gezollt wird.
Zudem findet sich meine, fast altersgleichen, Töchter wunderbar in Mara`s Alltag und ihre Selbstgespräche wieder.
Die Geschichte als solche ist herrlich humorvoll geschrieben und passt vom "Slang" wunderbar in unsere Zeit. Mara spricht, wie Kinder heutzutage denken und sprechen.
Wir werden sicher die ganze Reihe lesen denn hier wird, neben dieser tollen Geschichte, dem Ursprungsglauben vor der Verunglimpfung durch den Klerus Respekt gezollt.
Eine absolute Rarität!
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am 1. Juni 2017
Sehr schönes Jugendbuch mit einigen sehr gruseligen Momenten, die es für jüngere Kinder etwas zu düster gestalten könnte. Außerdem wird man durch cartoonartigere Szenen manchmal aus der Immersion gerissen, und viele Fragen bleiben am Ende offen, um den Kauf der Fortsetzung zu forcieren. Ansonsten aber uneingeschränkt zu empfehlen: Tommy Krappweis' typischer Humor und der geschickte Umgang mit mythologischen Bildern macht "Mara und der Feuerbringer" zum besten deutschen Fantasyroman, den ich in den letzten Jahren gelesen habe.
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am 17. April 2017
Was soll man groß sagen? Eine Fantasy-Geschichte, zu der Leute jeden Alters Zugang finden können. Werde direkt im Anschluss die weiteren Bände verschlingen. Und das sage ich als jemand, der normalerweise nur recht schwer zu überreden ist, ein Buch zu lesen. Aber Tommy Krappweis gelingt es offenbar, mich eines besseren zu überzeugen :)
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am 27. Januar 2015
Einer der Vorteile des Fantasy-Genres ist, dass darin Altersschranken aufgehoben werden. Bücher, die aus Kindersicht geschrieben sind, müssen keine reinen Kinderbücher sein, sondern können gegebenenfalls auch einen erwachsenen Leser in ihren Bann ziehen (vor allem, wenn dieser noch nicht vergessen hat wie es war, selbst ein Kind zu sein).
Tommy Krappweis Trilogie-Auftakt 'Mara und der Feuerbringer' ist ein ebensolches Werk, welches sich mit 14 Jahren genauso gut lesen lässt, wie mit 41.

Zum Inhalt:
Mara Lorbeer ist ein vierzehnjähriges Mädchen aus München. Ihre Eltern sind geschieden. Der Vater lebt weit weg in Berlin und meldet sich nicht mehr. Ihre Mutter hat einen galoppierenden Esoterik-Hau und droht, den Kontakt zu ihrer Tochter zu verlieren, während sie mit ihrer Frauen-Gruppe, den 'Wiccas von der Au', von einem schrägen (und gnadenlos überteuerten) Seminar zum nächsten eilt, wehrlosen Bäumen eine Klinke an die Borke quasselt oder sich auch mal, á la Engerling, in Rindenmulch verscharren lässt.

Mara selbst möchte eigentlich nur ganz normal sein. Insbesondere wäre sie gerne die seltsamen Tagträume los, welche sie immer wieder heimsuchen und alles um sich herum vergessen lassen, was ihr bei ihren Mitschülern - allen voran Biest Larissa - den Ruf der 'Spinnerin' eingebracht hat und sie zur Außenseiterin macht.
Doch gerade als Mara beschlossen hat, ab sofort nicht mehr tagzuträumen sondern das langweiligste Musterbeispiel eines durchschnittlichen Teenagers zu sein, welches sich in ganz Bayern finden lässt (inklusive Hello Kitty-Bettwäsche), überschlagen sich die Ereignisse.
Durch einen überaus ungewöhnlichen, dendrologischen Kurier wird ihr eröffnet, dass sie eine Spákona sei, also eine altnordische Seherin und Weissagerin. Wahrscheinlich die letzte auf Erden. Und damit dummerweise auch die einzige Kandidatin, um die heraufziehende Ragnarök - grob gesagt: das Ende der Welt - zu verhindern.
Als hätte sie mit ihrer verschrobenen Mama und der Schule nicht schon genug Probleme, bürsten ihr unbekannte Mächte nun also auch noch auf, dafür Sorge zu tragen, dass der gefangene Unheilsstifter Loki - seines Zeichens germanischer Gott und Vater einer höchst suspekten Sippschaft von Monstern und Totengöttinen - weiterhin in seiner Höhle gefesselt bleibt.

Hilfe findet sie, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, bei Professor Reinhold Weissinger von der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität, welcher Mara nicht nur dabei hilft, ihre mittlerweile ausufernden Visionen zu deuten, sondern sie fortan auch begleitet, wenn es quer durch Edda, Nibelungenlied, Tolkien-Referenzen und wagnerianisches Operngeschwurbel gegen den so geheimnisvollen wie grausamen Feuerbringer ins Felde geht, wobei nicht nur halb München sondern auch Maras komplettes Leben wortwörtlich aus den Fugen gerissen werden.

Tommy Krappweis hat sich für seine Roman-Trilogie um 'Litilvölva' Mara in die germanisch-skandinavische Mythologie vertieft und geht mit dieser bewundernswert locker und spielerisch um, vermeidet pathetische Untiefen wie auch jedweden völkischen Beigeschmack, mit welchem diese Thematik immer noch allzu oft serviert wird.
Hilfreich zur Seite stand ihm hierbei Professor Rudolf Simek, der nicht nur ein anerkannter Experte für die vorchristliche Glaubensgeschichte Nordwesteuropas ist und dem Buche selbst einen detaillierten, dennoch leicht verständlichen Anhang zur altnordischen Mythologie und ihren Figuren beigesteuert hat, sondern dem auch Professor Weissinger einiges seiner äußeren Erscheinung zu verdanken haben dürfte.
Solcherart wohlberaten schafft es Krappweis eine spannende, verschachtelte und überraschende Handlung zu entwickeln, welche sich auf schelmische, jedoch niemals platte oder alberne Art an die Skaldendichtung der Sagas anhängt und diese in moderner Weise fortführt.

Titelheldin Mara bleibt dabei in ihrer Gestalt eher grob umrissen, bietet dem Leser aber umso mehr innere Reflektionsfläche, wenn sie sich mit trockenem, beinahe pragmatischem Humor den Gefahren einer ungeahnten Welt hinter der Realität stellt und an ihren kleinen Erfolgen wie auch Fehlern wächst und zur Persönlichkeit reift.

Gewiss, die Ausgangslage erfindet das Genre nicht neu: Junger Außenseiter wird unversehens zum Mittelpunkt so dramatischer wie fantastischer Ereignisse, muss unwillig die Welt retten und gleichzeitig sich selbst finden.
Wie dieses Geschehen jedoch dem Leser dargeboten wird steht auf einem anderen Blatt. Und das hat Tommy Krappweis in einer Sprache beschrieben, die einfach Spaß macht. Der Autor erzählt spannend, einfühlsam, manchmal unheimlich aber immer mit einem verschmitzten Humor, welcher das Herz wärmt und seine Charaktere liebevoll zu literarischem Leben erweckt. Man fiebert mit, kommt ins Grübeln - und lacht bisweilen unvermittelt auf, wenn beispielsweise der unerwartet treffende Vergleich eines Gesichtsausdrucks mit einem Sofakissen aus dem Text winkt.
Akademiker und Freunde der Living History amüsieren sich über 'Insider', wenn die Möglichkeit eines Suebenknotens im frühmittelalterlichen Skandinavien heiß debattiert wird.
Kritiker wie bodenständige Freunde des Esoterik-Booms und Neoheiden dürfen sich über Maras Mutter und ihre abstrusen Aktivitäten und Erwerbungen ins Fäustchen lachen.
Wagner-Geschädigte schließlich können sich mit einem Augenzwinkern darin bestätigt finden, dass bombastischer Operndonner, Walkürenritt und Stabreim einfach nichts anderes als Unglück bringen können.
Und Freunde alter Mythen und frischer Fantasy kommen ohnehin auf ihre Kosten.
Wie also eingangs erwähnt ist dieses Buch angetan, einem breiten Publikum jenseits aller Altersschranken spannende Unterhaltung zu bieten und macht Heißhunger auf die weiteren Teile.

Fazit: Es lohnt sich!
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am 19. Juli 2016
Mara möchte nichts sehnlicher, als nicht aufzufallen. Doch leider ist ihr dies nicht vergönnt. Durch ihre träumerische Art schafft sie es nämlich, öfter in Fettnäpfchen zu treten, als ihr lieb ist. Als sie zusammen mit ihrer Mutter an einem Seminar teilnimmt, in welchem mit Bäumen Kontakt aufgenommen werden soll, weiß Mara ganz genau, dass sie diesen Quatsch nicht mehr mitmachen will. Doch dann spricht ein Ast zu ihre und Maras Welt wird auf den Kopf gestellt. Den plötzlich ist sie diejenige, die als einzige die Welt retten kann.

Schon in "RTL Samstag Nacht" ist mir Tommy Krappweis aufgefallen. Seine lockere Art hat mir damals sehr gefallen. Und auf Facebook "verfolge" ich ihn schon länger. Als er im letzten Jahr (2015) auf den Sci-Fi-Tagen in Grünstadt zu Gast war, war es für mich ein Muss, ihn mir auch mal persönlich anzusehen. Und mir natürlich auch seine Trilogie "Mara und der Feuerbringer" zuzulegen.

Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, den ersten Teil zu lesen und habe nach Beenden auch gleich bereut, es nicht vorher getan zu haben.
Einfach auch, weil es mal etwas erfrischend anderes war. Ich liebe Dystopien und Urban Fantasy-Romane, in denen es um Fantasygestalten geht. Dass mir nun vorliegend eine Geschichte erzählt wird, in der es um die nordische Göttersage geht, hat mich positiv überrascht.

Mara wil nichts sehnlicher, als nicht aufzufallen. Da sie aber durch ihre träumerische Art immer wieder ins Visier ihrer Mitschülerin Larissa fällt, wird sie als Spinnerin und Freak abgestempelt.

Dabei ist Mara eigentlich ein sehr schlaues Mädchen, dass sich nur zu wenig zutraut. Erst versucht sie, ihrer neuen Fähigkeit gleichgültig gegenüberzustehen. Doch dann lässt sie sich darauf ein und erlebt das größte Abenteuer ihres noch jungen Lebens.
Ganz deutlich merkt man dabei, dass Mara erst 14 Jahre alt ist und eigentlich mitten in der Pubertät steckt. Ratschläge nimmt sie gar nicht bis zögerlich an. Gerade von ihrer Mutter, die aber auch kein leichtes Leben führt. Vom Ehemann verlassen, versucht sie, ihr eigenes Leben wieder in den Griff zu kriegen. Dass sie dabei fast nur an sich denkt, merkt sie gar nicht. Mara fühlt sich deswegen auch unverstanden und nabelt sich von ihrer Mutter ab.
Beide haben es noch nicht richtig verkraftet, dass der Vater sie alleine gelassen hat, können sich aber auch nicht zusammenraufen, um diesen Verlust gemeinsam zu verarbeiten.
Gut, dass es da Professor Weissinger gibt, der mit seiner leicht trotteligen Art zu einem Vaterersatz für Mara wird.

Der Professor wirkt sehr sympathisch und ist Mara mit seinem Wissen über die nordische Mythologie auch ein wunderbarer Begleiter und Freund.
Mara und der Professor sind ein tolles Team und das wirkt sich auch positiv auf Mara aus. Hier auch gerade gegenüber ihrer Mutter.

Spannend wird es dann ab dem Zeitpunkt, als Mara herausfindet, warum sie plötzlich mit Pflanzen reden kann. Man fliegt förmlich durch die Geschichte und es kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und vor allem sehr packend.
Die "jugendliche" Aussprache beherrscht er bewundernswert. Sie steht manchmal im krassem Gegensatz zur Redeweise des Professors. Dieser Kontrast hat mir sehr gut gefallen.

Die nächsten beiden Bände warten schon auf mich und ich bin mir sicher, dass diese genauso interessant und informativ sind, wie der Auftakt der Trilogie.
Denn ganz nebenbei wird einem noch die nordische Mythologie näher gebracht, die auf mich persönlich schon immer einen großen Reiz ausgeübt hat.

Am Ende erwartet einem natürlich ein Cliffhanger. Man muss dann einfach weiterlesen.

Und so habe ich natürlich Lunte gerochen und mir auch gleich mal die neue Reihe des Autors angesehen. "Ghostsitter" hat mich nun auch sehr neugierig gemacht und wird baldmöglichst bei mir einziehen.
Ich bleibe auf alle Fälle dran.

Der erste Teil "Mara und der Feuerbringer" wurde auch schon verfilmt. Auch hier ist nun mein Interesse geweckt und ich werde mir den Film bestimmt ansehen.

Fazit:
Eine faszinierende Reise in die nordische Mythologie.
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*
Fast hätte ich dieses Buch nicht gelesen. Doch als ich die beiden Trailer zur Buchverfilmung sah, habe ich mir den Roman besorgt, weil meine Neugier geweckt wurde. Zuerst allerdings die broschierte Filmausgabe und dann nach dem Lesen derselben, gleich die ganze Trilogie als gebundene Ausgabe (da ich weiterlesen MUSSTE und ich meine Buchreihen gerne optisch einheitlich habe). Übrigens ist die Hardcover-Version vergleichsweise günstig zu haben. Soviel kosten normalerweise Taschenbuchausgaben. Was nicht an der mangelnden Qualität der Bücher liegt (sie sehen innerlich wie äußerlich gut aus), sondern wohl an der Großzügigkeit des Schneider Verlages. Danke schön!
Also dann.
Vor ein paar Jahren habe ich den ersten Band im Buchladen liegen sehen. Das Cover war sehr ansprechend, also habe ich mir die Inhaltsangabe durchgelesen. Diese klang äußerst interessant. Was mich jedoch letzten Endes davon abgehalten hat, mir das Buch zu besorgen, war die Tatsache, dass es in der Kinderbuchabteilung lag, und zwar im Regal für die 10 bis 12 Jährigen. Nee, dachte ich, germanische Mythologie schön und gut, aber eine kindliche Handlung für Zehnjährige brauche ich nun doch nicht unbedingt. Zwar lese ich des Öfteren Jugendbücher, aber dann sollten diese auch ab 12 oder ab 14 Jahren empfohlen worden sein. Tja, mein großer Fehler (und der der Buchhandlung ><).
Ich möchte ganz speziell darauf hinweisen, dass "Mara und der Feuerbringer" eben nicht nur was für 10-12 Jährige ist, sondern auch für Erwachsene tauglich ist. Erwachsene, welche sich ihre Fantasie bewahrt haben. Erwachsene, welche auch die Harry Potter" Bücher verschlungen haben.
Von der Art der Erzählung erinnert die Story an jene aus den "Percy Jackson" Romanen. Ein junges Mädchen von heute erfährt nicht nur, dass die Figuren der germanischen Mythologie tatsächlich existieren, sondern dass sie selber quasi ein ganz besonderer Teil davon ist. Sie ist die letzte Spákona, eine Seherin, welche zwischen den Welten wandeln kann. Die Aufgabe, welche ihr ein Zweig (!) dann allerdings aufbürdet, ist mehr als eine Jugendliche ertragen kann. Sie soll nicht weniger leisten, als die Ragnarök, das Ende der Welt, zu verhindern. Um das zu erreichen muss sie dafür sorgen, dass der Halbgott Loki nicht aus seinem Höhlengefängniss entflieht. Uffz. Und dabei dachte sie, ihre größten Probleme wären ihre ständigen Tagträumereien, die mobbenden Klassenkameraden und ihre esoterische Mutter.
Doch zum Glück muss sie diese Bürde nicht alleine tragen. Ihr zur Seite steht Uni-Professor Weissinger, ein Fachmann für germanische Mythologie und Geschichte.

Die Handlung ist sehr abenteuerlich (oft sogar action-lastig), ziemlich spannend (Vorhersehbarkeit sucht man hier vergeblich), extrem humorvoll (besonders Maras trockene gedankliche Anmerkungen) und lehrreich noch dazu (man erfährt so einiges zur germanischen Mythologie und sogar ein paar Details aus der Historie). Auch aus dem Mund des Professors, welcher gerne doziert, egal in welcher haarsträubenden Situation die beiden sich grade mal wieder befinden. Und in solche Situationen geraten sie oft, auf ihrer Suche nach Antworten, wie man die Ragnarök verhindern kann. Diesbezüglich spielt nicht nur Loki eine Rolle, sondern auch der titelgebende Feuerbringer.

Ich muss schon sagen, der Autor hat sehr gute passende Ideen. Der Feuergott Loge z.B. spricht nur in Stabreimen (Wagners Oper lässt grüßen) und der Drachentöter Siegfried kann nur mittelhochdeutsch. ^^
Gruselig ist die Tatsache, dass Loki durch andere Leute mit Mara sprechen kann, und diese dann auch seine gänzlich schwarzen Augen währenddessen aufweisen (was ich sonst nur von Darstellungen dämonischer Besessenheit kenne).
Besonders gut mag ich die Idee, dass die Handlung (sofern sie nicht in einer anderen Welt stattfindet) in München spielt. Ich selber bin Münchnerin und sehe deshalb viele im Buch genannten Orte regelrecht vor meinem inneren Auge. ^^

Interessant ist auch Maras esoterische Mutter. Ihre Eskapaden kommen - durch die Augen ihrer Tochter - sehr albern und dadurch auch witzig rüber. Ich möchte dazu allerdings noch sagen, dass diese Frau sich zwar eine "Wicca" nennt, dies jedoch eigentlich gar nicht ist. Ich habe einschlägige Literatur und Homepages zu dem Thema durchgelesen (sowie eine Praktizierende - welche eine Bekannte meiner Mutter ist - mal eben ausgefragt ^^) und möchte erwähnen, dass das was Frau Lorbeer hier so treibt, nicht besonders viel (um nicht zu sagen, eigentlich gar nichts) mit der neuheidnischen, erdverbundenen Religion Wicca (also solche in den USA auch anerkannt) zu tun hat. Die Frau jagt eigentlich nur dem neuesten esoterischen Schnickschnack (dazu noch aus unterschiedlichen Glaubenssystemen) hinterher und macht diverse kostspielige Esoterik-Seminare, aber sonst scheint sie mit ihrer Frauengruppe nichts anderes zu machen (keine Rituale zu den Jahreskreisfesten, welche das A und O der Wicca-Religion sind, keine Anbetungen zur Göttin und Gott, nix ... niente ... nada!). Ein schräges teures Hobby für die Dame, keine ernsthaft betriebene Natur-Religion. Das nur als Anmerkung, damit die Leser keinem Missverständnis aufsitzen (und gleich alle neuheidnischen Religionen als reinen Mumpitz abstempeln).
Ich kann diesen religiösen Fauxpas dem Autor jedoch nicht übel nehmen, denn dafür sind seine Beschreibungen von Frau Lorbeer einfach zu witzig. ^^

Und weiter im Text.
Die Charaktere (allen voran die Protagonistin Mara) sind gut ausgearbeitet. Man kann sich beim Lesen daher gut in sie hinein versetzen. Selbst die wenigen Nebencharaktere, welche nur selten auftreten, werden dem Leser interessant präsentiert. Manche wie z.B. Siegfried, sind zwar klischeehaft dargestellt, aber das mit voller Absicht, denn es ist dem Humor sehr dienlich.

Ich hab selten so viel Spaß und Begeisterung beim Lesen verspürt. Daher die volle Punktzahl.
Ich mache mich gleich ans Lesen der Fortsetzung! Zwar hat "Mara und der Feuerbringer" einen abgeschlossenen Erzählbogen, doch es gibt immer noch einige (v.a. gegen Ende erwähnte) Geheimnisse, die ich möglichst bald lüften möchte. ^^

Im Anhang gibt es ein Nachwort des Autors und diverse Erklärungen zu bestimmten Charakteren bzw. Dingen aus der Mythologie, sowie eine Aufzählung der Bücher mit Anmerkungen, welche bei Herrn Krappweis` Recherchen dienlich waren.
Die Filmausgabe des Buches enthält zudem noch ein Vorwort, in welchem der Autor die Unterschiede des Filmes zur Romanvorlage nachvollziehbar erläutert.
In der gebundenen Ausgabe gibt es einige kleine hübsche Zeichnungen. ^^ In der Filmausgabe stattdessen mehrere Seiten mit untertitelten Filmszenen (wie üblich).

So. Das wär's!
Wer schon die Percy Jackson Bücher mochte, oder auch wer sich für germanische Mythologie in Form eines unterhaltsamen Jugendbuch-Romans interessiert, dem kann ich die Trilogie nur wärmstens empfehlen.

Trilogie:
Mara und der Feuerbringer, Band 01
Mara und der Feuerbringer, Band 02: Das Todesmal
Mara und der Feuerbringer, Band 03: Götterdämmerung

PS:
Es gibt - wie gesagt - jetzt auch eine Verfilmung des ersten Bandes. Der Autor Tommy Krappweis ist übrigens auch der Drehbuchautor und der Regisseur. Ein Spezial-Effekte-Gewitter à la Hollywood, darf man aufgrund des geringeren Budgets jedoch nicht erwarten. Also nix für CGI-verwöhnte Gören. ^^
Wer jedoch auf eine gute Story sein Hauptaugenmerk legt, der sollte sich den Film ruhig reinziehen.
Bei Erfolg werden auch die Fortsetzungen verfilmt. Möglicherweise dann mit einem größeren Budget.
Und die "Unendliche Geschichte" hat schon vor Jahrzehnten gezeigt, dass Fantasy à la Deutschland nicht unbedingt schlecht sein muss und sogar internationalen Status erhalten kann.
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am 16. Januar 2015
Mara ist ein ganz normales 14-jähriges Mädchen, das ein wenig zum Träumen neigt – denkt sie. Doch es stellt sich heraus, dass sie eine Spákona ist, eine Seherin. Plötzlich soll sie nicht nur den Schulalltag überstehen, sondern gleich auch noch die Welt retten.

Der Autor Tommy Krappweis gibt uns Lesern nur wenige Seiten Zeit, die Rahmenbedingungen der Geschichte kennenzulernen. Mara und ihre etwas (ganz ganz wenig) durchgeknallte Mutter werden kurz vorgestellt, dann geht die Geschichte schon los. Mit einem sprechenden Zweig. Dieser erklärt nicht nur Mara, sondern praktischerweise auch gleich dem Leser, was eigentlich genau los ist. Da abgebrochene Zweige bekanntlicherweise keine lange Lebensdauer haben, ist Mara bald auf weitere Hilfe angewiesen, die sie in der Person von Professor Weissinger findet, der mit seinen profunden Kenntnissen der germanischen Mythologie Maras Wissenslücken stopfen kann.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Mara erzählt, in einem der humorvollsten Schreibstile die ich je gelesen habe. Tommy Krappweis ist ein Meister der überraschenden Metaphern, die ich zwar so noch nie gelesen oder gehört hatte, aber vollkommen einleuchtend sind, beispielsweise wenn Professor Weissinger guckt wie ein Sofakissen (vielleicht auch wie ein Gummistiefel, aber eigentlich wirklich eher wie ein Sofakissen). Der Schreibstil soll dabei die Gedankenwelt einer 14-jährigen abbilden, ein Vorhaben, dass ich als doch schon eine Weile nicht mehr 14-jährige als durchaus geglückt erachte (wie präzise Tommy Krappweis den Geist eines weiblichen Teenagers wirklich getroffen hat, sollten am besten andere weibliche Teenager beurteilen).

Der Autor hat in „Mara und der Feuerbringer“ die perfekte Balance zwischen Action und ruhigeren Momenten gefunden, ohne dabei die Spannung absacken zu lassen. Der Humor ist dabei omnipräsent, ohne zu aufdringlich zu wirken (ausser man mag nur ernste Bücher). Die Protagonistin Mara habe ich sofort in mein Herz geschlossen und habe auf jeder Seite mit ihr mitgefiebert. Durch die regelmässigen Erläuterungen durch Professor Weissinger erhält der Leser viele interessante Informationen zur germanischen Mythologie, ohne dass der Roman zum Sachbuch abschweift (ja, die Erläuterungen wirken manchmal etwas belehrend, aber er ist ja immerhin ein Professor, zu lehren ist sein Beruf). Im Anhang finden sich für Interessierte noch genauere Ausführungen über die Germanen und ihre Mythologie, denn nicht nur Mara hat ihren „eigenen“ Professor, sondern auch Tommy Krappweis: Professor Simek von der Uni Bonn hat sich darum gekümmert, dass Tommy keinen mythologischen Quatsch schreibt (die Beiden geben zusammen übrigens ein fantastisches Unterhalterduo ab).

Die „Mara“-Reihe (bei „Mara und der Feuerbringer“ handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie) ist, wie man an der Protagonistin sieht, als Jugendbuchreihe aufgebaut, aber auch erwachsene Fantasy-Fans werden daran ihren Spass haben. Die Gewalt hält sich in Grenzen, sexuelle Aspekte sind kaum (lediglich in ganz ganz winzigen Andeutungen) vorhanden, daher denke ich, dass auch aufgeweckte Kinder (vielleicht so ab 10 Jahren) Mara kennenlernen können. Zum Thema "Trilogie" möchte ich hier noch erwähnen, dass Tommy Krappweis zwar einen einzigen Handlungsbogen über alle drei Bände hinweg geschrieben hat, jedoch trotzdem jeder Band in sich abgeschlossen ist. Somit endet das Buch zwar in einem Cliffhanger, aber nicht mitten in einer Szene (nicht wie beispielsweise die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier)

Nun kommt die Frage: wem empfehle ich dieses Buch weiter? Kurz: Jedem! Wer Tommy Krappweis mag, muss es einfach lesen (oder hat es sehr wahrscheinlich schon gelesen). Auch für jeden Fantasy-Fan, der nicht immer alles bierernst sieht, ist die Reihe ein Muss. Wer Monty Python mag wird daran wahrscheinlich auch seinen Spass haben. Die einzigen, die Mara wahrscheinlich nicht mögen werden sind Fantasy-Hasser und Trauerklösse. Die sind aber selber Schuld, denn sie verpassen hier eine wirklich wirklich tolle Trilogie.Darum: Lesen (und ab Ostern ins Kino gehen, dann kommt nämlich die Verfilmung)!
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am 3. Dezember 2015
Tommy Krappweis Geschichte, um die 14 jährige Mara, erschien bereits im Jahr 2009. Aber diesem Jahr (2015) hatte “Mara und der Feuerbringer” sein Kinodebüt.
332 Seiten füllte der Autor mit einer witzigen, germanischen Handlung.

Mara ist ein ganz normales 14 jähriges Mädchen, na gut, wären da nicht diese merkwürdigen Träume und … ihre Mutter.
Diese gehört zu einer Verbindung, die sich “Wiccas von der Au” nennen und Seminare abhalten. Nein, keine normalen Seminare, sondern Baumsprechseminare und all solchen Selbstfindungskram. Mara kann damit so gar nichts anfangen, bis sie eines Tages einen sprechenden Zweig in den Händen hält.
Ja, er sprach tatsächlich und teilte ihr mit, dass sie auserwählt ist und den germanischen Gott Loki daran hindern soll, sich zu befreien.
Zusammen mit dem Professor für germanische Mythologie geht Mara auf eine gefährliche Entdeckungsreise und muss … ja tatsächlich … die Welt retten …

Als ich den Trailer zu dem Kinofilm gesehen hatte, dachte ich natürlich gleich wieder: Na, ob es als deutsche Produktion was wird. Nun konnte ich mich überzeugen und ich kann ehrlich sagen: Ja, es kann!
Denn “Mara und der Feuerbringer” ist nicht nur eine Fantasiegeschichte mit tollen germanischen Einflüssen, sondern auch ein überaus humorvoller Popcornfilm.

Was liegt da näher, als auch das Buch dazu zu lesen. Also war mein Entschluss schnell gekommen und ich wollte in die Idee hinter dem Film eintauchen.
Leider konnte mich Tommy Krappweis nicht ganz von seinem Buch an sich überzeugen, da er viele Dinge einfach übererklärt hat.
Nehme ich den Faktor, für dessen Altersgruppe dieses Buch geschrieben wurde, so komme ich zu dem Entschluss, dass es doch teilweise langweilig für die Leser erscheinen kann.

Mara ist eine tolle und sehr angenehme Protagonistin und jeder in ihrem Alter, kann sich wohl in ihre Lage versetzten. Klar ist ja, dass die Eltern in der Pubertät eh total doof sind, aber Maras Mutter ist echt eine Krönung.
Sie denkt, dass sie in ihrem Zirkel magische Fähigkeiten besitzen würde. Nun ist Mara auch nicht auf den Mund gefallen und macht ihrer Mutter auch klar, dass sie nur Anschluss, nach der Scheidung von ihrem Mann, sucht.

Als Mara dann auch noch entdeckt, dass SIE die magischen Fähigkeiten hat, ist es gänzlich mit ihrem Verstand vorbei. Allein diese Situation ist schon ein tränendes Auge wert, denn nicht geringeres als ein Ast teilt ihr mit, dass sie, Mara Lohrbeer aus der Au, eine Seherin ist.
Erst jetzt wird der Leser bemerken, dass die Geschichte einen kleinen Schub gebrauchen wird, doch hier kommt Reinhold Weissinger großer Auftritt. Er ist ein Professor für germanische Mythologie und glaubt Mara nun wirklich kein einziges Wort.

Der Autor hat alles ganz toll verpackt und verfrachtet seine Protagonistin in einen großen Kampf, der schon seit Jahrtausenden zu toben scheint. Fern ab des normalen Lebens gibt es sie wirklich - Thor und sein Bruder Loki.

Rätsel werden gestellt, Fallen ausgelöst und Visionen führen Mara und den Professor zu des Rätsels Lösung, nur um ihnen dort noch schwierigere Aufgaben zu stellen.
Wäre da nicht diese überzogenen Erklärungen, würde der Verlauf des Leseflusses einen mitreißen und ein in sich gelungenes Buch aufzeigen.

“Mara und der Feuerbringer” ist ein unterhaltender Roman, der auch sehr lehrreich ist, aber auch witzige Seiten parat hat.

Rezension unter: [...]
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am 9. November 2009
Tommy Krappweis kennt sich aus. Mit Comedy, mit Musik, mit depressiven Kastenbroten und nun auch noch mit germanischer Mythologie und dem Seelenleben eines 14jährigen Teenagers: Mara.

Diese durchlebt in `Mara und der Feuerbringer' einen Tagtraum nach dem anderen und stürzt von einem Abenteuer in das nächste: Sie erfährt, dass ausgerechnet sie die letzte Spákona - eine germanische Seherin - ist, und die Welt vor der drohenden Götterdämmerung retten soll. Uns Leser rettet Tommy Krappweis damit die grauen Herbsttage und die dazugehörigen Nächte, die man schlichtweg durchlesen MUSS, da das Buch mit den eigenen Händen zu verschmelzen scheint. Auf wunderbare Art und Weise wird es dem Leser unmöglich gemacht, den Roman aus der Hand zu legen, bevor er bei der letzten Seite angelangt ist. 2 Nächte habe ich gebraucht und bin nun VÖLLIG ENTTÄUSCHT: Weil ich monatelang warten muss, bis endlich Band 2 der geplanten Trilogie erscheint.

Neben einer äußerst spannend geschriebenen Abenteuergeschichte und zahlreichen interessanten, sorgfältig recherchierten Fakten über die Götter- und Sagenwelt der Germanen, fällt vor allem eines auf: Tommy Krappweis` Wortwitz! Soviel ist klar, dieser Mann hat Humor! Zeile um Zeile hofft man als erwachsener, offiziell nicht mehr der Zielgruppe zugehöriger Leser, auf einen der nächsten Scherze. So lässt Tommy Krappweis beispielsweise gekonnt-beiläufig seine Erfindung Bernd das Brot sowie RTL-Samstag-Nacht-Produzent Hugo Egon Balder in die Geschichte einfließen. Ganz eindeutig, dieser Roman ist nicht nur für Teenager ein wahres Lesevergnügen, dieser Roman ist für alle da! Ich sage nur: 7 Sterne, kaufen (Wie, es gibt nur 5 Sterne? Meinetwegen, dann eben 5 Sterne, KAUFEN!)! Und Tommy Krappweis: Bitte! Schnellstmöglich! Verfilmen! ;-)
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Die junge Mara war schon immer etwas anders als ihre Mitschüler. Eine Außenseiterin, die gerne in der Schule gerne gehänselt wird, wenn sie sich mal wieder in ihren Tagträumen verliert und nicht mehr in der Realität weilt. Als ihr eines Tages ein sprechender Zweig begegnet, der sie dazu auffordert nichts geringeres zu tun als die Welt zu retten, indem sie Ragnarök verhindern soll, zweifelt sie dennoch an ihrem Verstand, bis sie sich in einer längst vergangenen Zeit wieder findet und plötzlich nicht nur der Midardschlange gegenüber steht. In ihrer Verzweiflung wendet sich Mara an Professor Weisslinger, der aber auch nicht glauben kann, was das junge Mädchen vor ihm ihn da von seinem Spezialgebiet, der nordischen Mythologie, erzählen will...

Ja, ich gebe es zu, ich war sehr skeptisch, als ich diesen Roman von Tommy Krappweis in die Finger bekam, denn bis dato kannte ich den Autor nur als Komiker und Schauspieler und wusste gar nicht, dass Herr Krappweis so vielseitig begabt ist. Aber darum soll es hier ja gar nicht gehen, das nur als Erklärung, dass ich an dieses Buch wirklich skeptisch gegangen bin. Sehr zu unrecht, denn die Geschichte der 14jährigen Mara hat mir ausnehmend gut gefallen!

Der Einstieg in die Geschichte wird dem Leser einfach gemacht. Mara ist einfach nur sympathisch und schlägt sich mit den üblichen Problemen junger Teenager herum: peinliche Eltern, Schule, missgünstige Mitschüler. Das können wohl die meisten selbst nachvollziehen und deswegen war ich direkt von Anfang an in der Geschichte gefangen und habe Sympathien für Mara gehegt.
Mit dem spannenden Fantasy-Aspekt, der ziemlich schnell hinzu kommt, baut sich dann nach und nach die Spannung auf.

Neben der realen Welt spielen hier viele fantastische Elemente aus der germanischen Mythologie mit rein. Hier wird tatsächlich neben einer spannenden und interessanten Geschichte, auch einiges an Wissen vermittelt, was mir immer besonders an Büchern gefällt - ja, ich weiß, ich bin ein Streber. Aber es ist doch wirklich klasse, wenn Bücher, die als Hauptzielgruppe Jugendliche haben, auch so ganz nebenbei noch ein paar wissenswerte Fakten vermitteln.
Erwähnenswert ist hier auf jeden Fall noch, dass die Protagonistin hier zwar eine vierzehnjährige ist und die Zielgruppe hier tatsächlich Jugendliche, aber trotzdem haben auch Erwachsene viel Spaß mit diesem Buch, was auf keinen Fall zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass es mit dem Professor und Maras Mutter auch noch interessante erwachsene Protagonisten gibt. Wäre dieses Buch ein Film, dann würde ich es als Familien-Abenteuer bezeichnen.

Stichwort Film: Mara und der Feuerbringer wurde im letzten Jahr tatsächlich verfilmt und wird im nächsten Jahr ins Kino kommen. Ich bin schon sehr gespannt, denn dieses Abenteuer klingt wirklich richtig toll.

Tommy Krappweis hat es hier geschafft ein wirklich tolles Abenteuer zu erzählen, dass sowohl Jung als auch Alt anspricht. Gespickt mit einigem Sarkasmus und einem herrlich bissigen Stil unterhält dieses Buch einfach wunderbar, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen, aber vor allem auch ohne irgendwelche Längen oder gar Langeweile. Hier hat die Lektüre einfach nur viel Spaß gemacht und den zweiten Teil habe ich direkt nach dem ersten schon begonnen! Meine Skepsis war also unnötig, ich bin von Tommy Krappweis' Autorenqualität mittlerweile überzeugt.
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