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Kundenrezensionen

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am 7. Oktober 2011
Die Story:

Nachdem wir Zeuge eines unschönen "Vorfalls" wurden, landen wir etwas unsanft auf der "Wandering Wrath", dem Schiff des für seine Grausamkeit berüchtigten Käpt'n Teal. Von ihm werden wir mit der Suche nach dem sagenumwobenen Schatz beauftragt, vom dem die alten Schriften sagen, dass "derjenige, der ihn findet, das erlangt, was er am meisten begehrt." Der zweite Auftrag, der mit dem ersten in Verbindung zu stehen scheint, besteht aus einem Gespräch mit einer zwielichtigen Frau. Leichter gesagt als getan, denn Maren, die schöne Schamanin, scheint nicht nur ein Geheimnis zu hüten. Und da wäre immer noch die "Flying Fortress", das fliegende Schiff am Horizont, vor dessen Fluch der Großteil der Piratenmannschaft geflohen ist. Das Abenteuer kann beginnen!

Die Quests:

Ganz ohne Pathos kann man wohl sagen, dass sich die Entwickler selbst übertroffen haben: Während es im Hauptspiel von Two Worlds II zwar weitestgehend überaus gelungene Quests gab, fehlte doch das ein oder andere Mal die nötige Spannung und Fantasie. Im AddOn erleben wir in den Hauptquests einige unvorhersehbare Wendungen: Wir helfen bei einer Seelenvereinigung, suchen nach einer dreiteiligen gläsernen Karte und tauchen sogar ein in das Unterbewusstsein eines verschollenen Kartographen.
Die Nebenquests reichen von schräg, über gruselig bis hin zu fesselnd. So dürfen wir die Aufgaben eines antaloorianischen Weihnachtsmanns, inklusive Outfit und - nun ja - "Rentieren" erledigen, eine Urne zu ihrem eigentlichen Bestimmungsort transportieren, auf einer Organtauschbörse für Untote teilnehmen, einen Basilisken, dessen Blick jedes Lebewesen versteinert, besiegen oder einen Varn trainieren, um nur wenige der vielen abwechslungsreichen Nebenquests zu nennen.

Die Charaktere:

Hier herrscht ein hoher Wiedererkennungswert. Die Charaktere sind prägnant und - im positiven Sinne - eigen. Die Synchronsprecher überzeugen bis in die Nebenrollen und verschmelzen mit den markanten Gesichtern, die in "Pirates of the Flying Fortress" - dank einer neuen Kameraführung sowie deutlich verbesserten Grafik - sehr gut zur Geltung kommen.
Neben den Antagonisten gibt es einige interessante Nebenrollen, wie z.B. den kannibalistischen Baum oder die - ähm - Kiste. Ganz besonders sollten Sie sich auf Weaver, "ein Freund, ein Albtraum, ein Silberstreif am Horizont", freuen, der Ihnen im letzten Abschnitt zur Seite steht. Chapeau für diesen genialen, überaus amüsanten Einfall! (Ich wüsste zu gerne, wer hier als Synchronsprecher gedient hat...)
Überhaupt sollte erwähnt werden, dass der Humor nicht zu kurz kommt: Situationskomik und pointierte Sprüche werden immer wieder eingestreut. ("Verschaff dir den Reschpekt von der Mannschaft!" "Und wie verschafft man sich den 'Reschpekt'?" "Hascht du'n Sprachfehler?" oder "Hat hier jemand eine Identitätskrise? Solltest du nicht eigentlich ein Drache sein?"

Die Landschaft:

Tatsächlich gibt es vier Inseln, die sich - zugegeben - in ihrer Flora und Fauna ähneln. Dennoch sind es malerische Wälder, urige verlassene (oder auch bewohnte) Häuser, ausladende Dungeons sowie ein, genauer gesagt: zwei detailverliebte Schiffe, die für Atmosphäre sorgen. Auch hier greift die neue Grafik: Die Umgebung wirkt weniger "kantig", die Lichtreflexe kommen wunderbar zur Geltung, die Szenerie wirkt klar und "in sich stimmig".

Das Spiel allgemein:

Auch ich war nostalgisch und habe meinen bereits geskillten und "altbewährten" Helden gewählt - nur um bald darauf mit einem neuen "Reisenden" zu starten. Mittlerweile kann ich diese Wahl nur weiterempfehlen.
Viele Skills, insbesondere die Assassinen-Skills (vom Schlösserknacken einmal abgesehen), sind für das AddOn vollkommen überflüssig: So werden Sie beispielsweise im gesamten Spiel keinen Taschendiebstahl oder gar einen Meuchelmord begehen können. Dafür sollten sogar die Krieger unter Ihnen ein wenig Erfahrung mit dem Bogen haben, da es auf den Inseln von wirklich gemeinen, giftigen Pflanzen nur so wimmelt.
Was die Optik betrifft, so gibt es nicht nur bei dem "Erbauen" des Helden einige neue Möglichkeiten, wie etwa zusätzliche Optionen in Bartwuchs oder Frisur, auch die neue Rüstung, mit der man (als Krieger) startet, macht - finde ich jedenfalls - einen schönen optischen Eindruck, ganz im Gegensatz zu den oftmals kitschig bunten, mit Glanz überzogenen Rüstungen aus dem Hauptspiel. Wer allerdings darauf hofft, besagte Rüstung im AddOn kaufen zu können, der hofft vergeblich. Jene (bereits aufgewertete und mit Kristallen versehene) Rüstung findet nur noch einen Nachfolger im Spiel, welchen man sich wiederum hart erkämpfen muss.
Zudem ist der "neue" Held gut versorgt: die richtige Menge an Auras, Ausrüstung sowie Rohmaterialien ist bereits vorhanden. Wer umskillen möchte, findet gleich zu Beginn einen relativ günstigen Seelenmeister - auch hier zeigt sich, wie durchdacht das AddOn ausgefallen ist. Hinzu kommt, dass der Levelaufstieg weder zu schnell noch zu langsam verläuft, was bei der Dauer des Spiels (bei mir waren es 16 Stunden) von großem Vorteil ist.

An Waffen findet man erwartungsgemäß nicht allzu viele neue Sorten, dafür sind sie überaus "Piraten-like". Leider stehen wir hier vor demselben Problem, wie schon bei den Rüstungen: Den "Olurumschlächter", das stärkste Einhandschwert, kann man beispielsweise bereits mit Level 51 spielen - finden wird man es aber erst einige Level später, da es, ebenso wie die Äxte, Bögen oder Stäbe mit der größten Schadenswirkung, nicht käuflich und nur als Kampfesbeute zu erhalten ist. Doch das Warten lohnt sich, also verarbeiten Sie die wertvollen Rohmaterialien nicht zu früh!

Die neuen Gegner sind teilweise wirklich garstig. Um zwei Beispiele zu nennen: Da gibt es die Olurum-Hexenmeister, die nicht nur mit Kisten und Fässern, sondern sogar mit bereits getöteten Gegnern oder Felsbrocken um sich schleudern können, oder Elementargeister, die scheinbar aus dem Nichts feuern und, nicht immer sofort erkennbar, in der Luft schweben. Die Kämpfe sind ausgefeilt: So ziehen sich die hominiden Gegner zurück, sobald sie zu schwer verwundet wurden, um aus der Ferne zu attackieren. Andere Boss-Gegner haben eine Schutzaura oder bedienen sich an Altären, um ihre Lebensenergie wieder aufzufrischen.
Die Aussage, dass sich manche Gegner immer noch stupide in den Rücken hämmern ließen, kann ich nicht bestätigen.

Das Segeln ist dank der Automatikversion wesentlich angenehmer, auch wenn man des Öfteren glaubt, der Wind würde mit böswilliger Absicht aus der Richtung kommen, die man gerade ansteuern will. Hierbei werden sicherlich viele auf entsprechende "Über-das-Wasser-Gehen-Tränke" oder das schlichte Schwimmen zurückgreifen, was übrigens bei jeder Inselentfernung möglich ist. Nichtsdestotrotz ist es ebenso ein unterhaltsamer Zeitvertreib wie das Reiten (s.u.).
Und wo wir gerade beim Thema Segeln sind: Hier zeigt sich auch der scheinbar einzige Bug im Spiel, denn das Boot hat die nette Angewohnheit nach längerer Abwesenheit des Helden einfach zu verschwinden. Möglicherweise herrscht manchmal ein extrem hoher Wellengang, denn auch das "Parken" auf dem Festland verschafft keine Abhilfe. Wer dennoch nicht auf sein Boot verzichten möchte, sollte sich den Cheat eq_boat_01 merken.

Kritikpunkte:

Über die Rüstungen für Pferde (gesprochen wurde stets im Plural) sowie über den Wetterwechsel wurde im Vorfeld viel gesprochen. Tatsache ist, dass man nur ein Pferd auf einer (!) Insel mit nur einer Rüstung reiten kann. Schlimm ist das eigentlich nicht, denn das Reiten ist keine lohnenswerte Sache, obwohl es mit dem neu kreierten, sehr realitätsnahen Pferd sicherlich nicht nur Spielern, die auch außerhalb der virtuellen Welt reiten, Spaß machen wird. Dennoch tummeln sich nicht nur in den Wäldern zu viele Feinde, es gibt auch genügend Teleports und einige Strecken sind zu Fuß einfach leichter zu bewältigen. Für mich gehört das Reiten zwar definitiv zu Two Worlds II dazu - wirklich von Nutzen ist es jedoch nicht.

Das Problem mit dem Sound wurde bereits angesprochen: Leider sind die Dialoge via Kopfhörer/Headset nur sehr schwer zu verstehen. Erhöht man den Pegel und schaltet nicht rechtzeitig um, zuckt man dank der nun völlig übersteuerten Nebengeräusche zusammen. Die optimale Lösung hat mein Vor-Rezensent Stefan Scholz "Stefan71242" bereits treffend beschrieben.

Wäre da noch der hoch angepriesene Wetterwechsel. Nun - es regnet zwischendurch. Ach ja, und donnern tut es gleichzeitig auch. Habe ich etwas vergessen? Nein. Sicherlich geht es hierbei um eine Frage des Geschmacks, von daher kann ich nur für mich sprechen: Mich hat dieser plötzlich eintretende Wetterumschwung, der ebenso abrupt und (glücklicherweise) schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist, nur genervt. Gerade noch strahlender Sonnenschein und dann eine zweite Sintflut? Das muss nicht unbedingt sein.

Diese wenigen, eher kleinen Kritikpunkte fallen allerdings nicht ins Gewicht.

Fazit: Eine fesselnde Story, spannende, teils skurrile Quests, interessante Charaktere mit einer tollen Vertonung (großes Kompliment an die Synchronsprecher), äußerst detailverliebte Locations und gute Kampfszenarios. Ein AddOn mit Wiederspielwert - ich kann nur eine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen!
33 Kommentare| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2011
Isntallation verlief fehlerfrei; nach Start kann man auswählen, ob man
das Hauptspiel oder das neue AddOn spielen möchte. Den Charakter vom
Hauptspiel kann man importieren; hier kam komischerweise die Meldung,
dass dieser zu schwach sei (Level 43) und ob man ihn aufwerten wolle.
Dies bestätigt (überflüssig!) und dann los... In den Optionen gibt es
neue Funktionen, vor allem für das Interface. Unbedingt die Looten-
Animation abschalten (manuelles Plündern der Feinde; extrem nervig)!

Positiv:
- Grafik verbessert, vor allem detaillierter
- Sound verbessert (Punkt bei Negativ beachten)
- Neue Feinde
- neue Tierwelt (Fuchs, Hirsch usw.)
- wesentlich lebendiger, z.B. in Höhlen mehr Wurzeln und Lichteffekte
- Wetter (Regen)

Negativ:
- Gespräche so leise, kaum zu verstehen (nach Kontakt mit Support, der
sehr schnell reagierte - sehr gut - keine Abhilfe). Nach langem
Probieren habe ich den Fehler gefunden: ein angeschlossenes Headset
am Subwoofersystem von Logitech muss ich zum Spielen abziehen, dann
sind auch die Gespräche normal. Das war beim Hauptspiel nicht, daher
eindeutig ein Problem mit dem AddOn)
- Immer noch keine Sortierung von gleichen Gegenständen im Inventar
- Zuordnung von Kristallen zur Ausrüstung eine Zumutung: ich habe ca.
40 Kristalle
- Fehlerhafte Einsortierung von neuen Gegenständen im Inventar bei
Waffen und Kleidung (kommt durch das Importieren; alle neuen hängt er
teilweise ans Ende, teilweise mittenrein; keine Logik erkennbar. Nervig,
kann man aber mit leben)

Alles in allem ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis. Hoffentlich kommt
irgendwann Two Worlds III :-)
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am 23. September 2011
Das neue Piratenabenteuer ist von der Handlung losgelöst vom Hauptspiel. Für mich einen gute Sache, die meisten werden das Hauptspiel vor einem 3/4 Jahr gespielt haben und somit nicht mehr alles im Kopf haben, da ist es so für mich ganz praktisch. Man kann den Charakter aus dem Hauptspiel importieren oder mit einem neuen leicht vorgeskillten Kämpfer, Magier oder Waldläufer. Bei denen hat man noch sehr viele Skillpunkte zur freien Verfügung, das wirkt durchdacht.

Es gibt etwas mehr Zwischensequenzen als früher und es gibt neue Monster, im Grunde sieht es so aus wie früher. Auch bei den Fähigkeiten hat sich nichts getan, okay, es gab ja auch schon sehr sehr viele, Nachteil ist halt dass es keinen echten Grund gibt das Hauptspiel nochmal zu machen und der Charakter (man startet i.d.R. mit Stufe42) eigentlich schon alles kann. Die Innovation hält sich also in Grenzen, das ist das einzige was ich bemängeln könnte.
Im Vergleich zu anderen Rollenspielen der letzten Zeit wirkt aber alles sehr rund. Die Balance passt, Sound und Grafik sind auf hohem Niveau, gleichzeitig ist die Performance sehr gut. Auf meinem 2 Jahre alten Rechner der Standardklasse sieht Two Worlds PofFF besser aus als The Witcher 2 und läuft deutlich besser. Dies mag auf Toprechnern anders aussehen, aber mich mich ist es ein Vorteil.
Technisch habe ich nur eine kleine Macke gefunden bisher, die Sprachlautstärke in den Zwischensequenzen ist niedriger als im Rest des Spiels, damit kann man aber leben.

Der ganze Spielablauf ist ähnlich harmonisch wie im Hauptspiel, es ist einfach wenig da das nervt (an Dinge wie das Menü hat man sich halt nach Durchspielen des Hauptspieles gewöhnt), ich habe aber keine Quick Time Events oder ähnliches, keine ausufernden Zwischensequenzen, gleichzeitig bemüht sich das Spiel eine gute Geschichte zu erzählen, es macht einfach Spaß!

Einziger Kritikpunkt bleibt halt die fehlende Innovation, bei einem Add-On kann ich damit aber leben, schließlich richtet es sich an Leute die schon das Hauptspiel mochten!

Ich finde diese Erweiterung sehr empfehlenswert.
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am 3. November 2013
Ich finde, dass Addon hat den Titel "Two Worlds" erst richtig verdient. Nun geht es wirklich stellenweise bizarr in der Handlung voran. Die feine Linie zwischen Diesseits und Jenseits verschwimmt völlig und endet am Ende ganz in einer perfiden Persönlichkeitsstörung, in dessen Welt der Protagonist sich bewegen muss. Ich fand die Idee mit den Piraten toll und dem dunklen Geheimnis, dass den Käpt`n umgibt. Toll auch die kleinen Nebenquests mit zum Teil skurrilen Hintergründen. Insgesamt war mir das Addon etwas zu langatmig. Und sonderlich schwierig war es an keiner Stelle. Aber o.k., nicht jeder Rollenspieler ist ein Profi. Für mein Talent war es ganz gut und ich finde, da ist viel Kreativität und Herzblut in die Handlung geflossen. Ich kann es für Rollenspieler nur empfehlen. Two Worlds 2 und Addon gehört für mich zu den wirklich Top Rollengames.
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am 10. Dezember 2011
Nachdem Two Worlds 2 mich voll und ganz überzeugt hatte hab ich mir beschlossen auch das Addon zuzulegen. Two Worlds 2 hatte mir vor allem wegen der Abwechslungsreichen Spielwelt, den Interessanten Quests und dem coolen Magiesystem sehr gut gefallen.
Das Addon beginnt nun nach dem Ende von Two Worlds 2, daher erhält man die Möglichkeit den Char aus dem Hauptspiel zu importieren oder einen neuen anzufangen der automatisch auf Level 42 gebracht wird.
Um diese Rezession/Test übersichtlicher zu gestalten werd ich ihn am besten in für Rollenspiele wichtige Punkte unterteilen.

Grafik (8/10)

Die Grafik des Addons entspricht im Grunde der des Hauptspiels und wurde nur leicht überarbeitet. Alles in allem ist sie sehr ansehnlich und stimmungsvoll, allerdings stören noch immer die etwas wachsartigen Gesichter (wobei hier Verbesserungen im Vergleich zum HS auszumachen sind) und die "glänzende" Umgebung.

Sound (8/10)

Die Hintergrundmusik ist nicht herausragend aber erfüllt ihren Zweck, da hat man schon schlechteres aber auch schon wesentlich besseres gehört. Die deutschen Sprecher sind durchweg gut bis sehr gut und machen ihren Job allesamt ohne Tadel.

Balance (8/10)

Das Balance ist gut gelungen. Die Kämpfe sind fordernd aber auch nicht zu leicht. Über drei verschiedene Schwierigkeitsgrade kann man alles seinen Individuellen Vorlieben anpassen. Als importierter Charakter hat man es aufgrund der Ausrüstung und der "Bonus-Skillpunkte" aus dem Hauptspiel natürlich etwas einfacher. Schade dass der Endgegner etwas zu schwach ausfällt, da hätte ich mir eine größere Herausforderung gewünscht.

Items (9/10)

Im Addon gibt es einige neue Items. Nicht unglaublich viele aber auch nicht zu wenige. Die neuen die es gibt, sind größtenteils ziemlich cool und optisch ansprechend. Endlich gibt es nun auch andere Magierhüte abseits dieser albernen Zipfelmützen.

Kampfsystem (9/10)

Das Kampfsystem funktioniert wie im Hauptspiel. Das Magiesystem ist herausragend, es lassen sich zig verschiedene coole Zauber kreieren, der Kreativität ist keine Grenzen gesetzt.
Als Nahkämpfer kann man mit der linken und rechten Maustaste verschiedene Angriffe durchführen. Mit den Zahlentasten lassen sich zudem Spezielle Moves ausführen, die massiv Schaden verursachen. Allerdings mangelt es dem System in meinen Augen noch an taktischer Finesse.
Das Bogensystem kann ich nur aus wenigen Erfahrungen heraus beurteilen. Auch hier können mit den Zahlentaste spezielle Pfeile abgeschossen werden. Ansonsten spannt man wie in jedem RPG den Bogen mit der linken Maustaste, wartet bis der Bogen gespannt ist und lässt die Maustaste dann los. Das Spannen wird leider nicht in Form einer Animation angezeigt, sondern nur über einen sich füllenden Kreis, was der Atmosphäre nicht sonderlich gut tut.

Charaktersystem (6/10)

Die Talente sind wie im Hauptspiel ziemlich cool und haben im Hauptspiel auch ungemein motiviert. Da man jedoch mit mindestens lvl 42 ins Addon startet hat man im Grunde alles schon gelernt was man lernen wollte. Neue Skills sind nicht hinzugekommen, daher weiß man irgendwann nicht mehr in was man seine Skillpunkte investieren soll, da man alles schon kann was man braucht. So entfällt eine wichtige Antriebsmotivation des Hauptspiels.

Spielwelt (4/10)

Im Addon bereist man 4 große und einige kleine Inseln. Auf allen Inseln herrscht ein Mitteleuropäisches Setting. Das ist zwar schön aber irgendwann hat man sich daran sattgesehen. Etwas mehr Abwechslung hätte gut getan. Später bereist man zwar eine Traumwelt, in der es kleine Gebiete aus dem Hauptspiel zu sehen gibt (Savanne, Swallows, New Ashos), diese Gebiete sind aber ziemlich klein und der ständige Sepia Überzug nervt auf Dauer gewaltig.
Viel zu entdecken gibt es auch nicht. Außer den Piratenschiff gibt es keine größere Ansammlung von NPCs. Städte sucht man vergeblich. Trifft man auf ein Dorf leben in diesem nur Monster. Generell gibt es im ganzen Spiel kaum NPCs. Man verbringt seine Zeit vor allem mit dem Verprügeln von Monstern was auf Dauer ziemlich anödet.

NPCs (4/10)

Die NPCs im Addon kann man an zwei Händen problemlos abzählen. In der gesamten Spielwelt gibt es nur Monster die zum vermöblen da sind (wird zugegebenermaßen mehr schlecht als recht während der HQ erklärt). Interagieren kann man mit kaum jemanden. Manche der vier Inseln sind sogar ganz menschenleer und nur gefüllt mit Mobs.
Die NPCs die da sind teilweise ganz sympathisch, haben aber nur selten Tiefe. Mit Kapitän Teal zum Beispiel, der auf der Verpackung abgebildet ist, hat man außer geh da hin und mach das kaum Kontakt.
Lediglich über den "Kartographen" erfährt man im Laufe des HQ ziemlich viel, und kann unter anderem an seiner Vergangenheit teilhaben.
Alles in allem gibt es aber einfach zu wenige NPCs mit zu wenig Tiefe.

Nebenquests (7/10)

Die Nebenquests sind manchmal ganz cool. So darf man einmal als Weihnachtsmann Geschenke verteilen, damit der Geist des Weihnachtsmannes in Frieden ruhen kann. Oder man nimmt an einem Organhandel für Untote teil mit anschließendem Besuch einer Zombiedisko.
Leider sind viele Nebenquests vor allem Hole und Töte Aufgaben, außerdem kann man keine Entscheidungen treffen und Quests nur nach einem Muster abschließen

Hauptquest (6/10)

Die Hauptquest dreht sich, wie könnte es bei einem Piraten Addon auch anderes sein, um einen großen Schatz. Anfangs kann vor allem dass, sowie die Fliegende Festung das Interesse des Spielers wecken. Gegen Ende hin, jedoch wurde zumindest mir alles zu langweilig und ich konnte mich kaum noch motivieren mich durch die ganzen Monsterhorden zu kämpfen, sodass ich mich schon fast dazu zwingen musste das Spiel durchzuspielen.
Folgenschwere Entscheidungen kann der Spieler nicht treffen. Zwar gab es eine Entscheidung im Laufe des HQ allerdings hatte die keinen Einfluss auf das weite Geschehen. Die angepriesenen drei Enden, sind im Grunde nicht mehr als eine Entscheidung die man ganz zum Schluss, unabhängig von seiner vorherigen Spielweise trifft und die auch nichts unterschiedliches mehr bewirkt.

Fazit (69/100 => 3/5 Sterne)

Das Addon hat mich im Vergleich zum Hauptspiel enttäuscht. Die Nebenquest waren bis auf Ausnahmen nur Standartkost und auch die HQ konnte nicht motivieren. Im Grunde machte man im Addon nichts anderes als Wälder und Dungeons von Monstern zu säubern. Auch die Motivation eines Level Ups entfiel vollkommen, da man schon alles konnte. Wer das Hauptspiel wirklich mochte so wie ich, kann trotzdem über einen Kauf nachdenken, sobald es günstig zu haben ist, denn man bekommt 10h annehmbaren Spielspaß serviert. Allen anderen würde ich raten das Spiel nur zu kaufen wenn man auf Monster schnetzeln steht, wer eine gute Story, schöne Städte und herausragende NQs erwartet wird enttäuscht werden.
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am 1. August 2013
Habe das Hauptspiel (das man installiert haben muss) schon gut gefunden aber das Addon topt das ganze noch! Ich konnte meinen Charakter Level 42 direkt vom Hauptspiel importieren, ohne Veränderungen vornehmen zu müssen. Die Gegener sind gut balanced und endlich kann man auch mal Geld für neues lohnenswertes Equipment ausgeben. Das Schifffahren ist zwar nicht notwendig, macht aber eine Zeit lang Spaß. Ich spiele halb Waldläufer und halb Wassermagier. In diesen Bereichen wird man mit Upgrades super versorgt und das Sammeln und das Mikromanagement machen wieder richtig Laune, auch wenn mein Inventar inzwischen überfüllt ist und das Menü (eben wie im Hauptspiel) sehr umständlich gehalten ist. Die deutschen Sprecher sind filmreif und die Story lockt mit derbem Humor und lustigen Charakteren. Grafisch hat sich seit Two Worlds 2 (was mir optisch gut gefallen hat) wenig getan, außer dass die Filmsequnzen besser gemacht sind. Alles in Allem bekommt man zum Preis von inzwischen unter 10 € ein (je nach Spielweise) ca. 14 h dauerndes, sehr gutes Addon, dass mit neuen Waffen, Gegnern und einem echt coolen Piraten-Setting auftrumpft und näher an seiner Hauptstory verläuft, als das Hauptspiel. Wer sich die Zeit bei Two Worlds 2 genommen hat, um mit dem komplexen Kampfsystem zurecht zu kommen, (das, wenn man es erst beherrscht, sehr abwechslungsreich ist) der wird beim Addon auch sehr viel Freude haben. Mehrmals musste ich wegen des schrägen Humors laut lachen!
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am 31. Mai 2016
Die Erweiterung ist vermutlich von einem pupertierenden 16 jährigen geschrieben worden.Stress mit Papa und der Held soll es im Unterbewusssein richten.So viel Mist hab ich selten erlebt,ganz klar keine Kaufempfehlung.Jeder Cent ist zu viel für das Spiel
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am 30. September 2011
Ich darf gleich zu Beginn meiner Rezension bereits mit einem breiten Grinsen verkünden, dass ich schon lange nicht mehr einen derartigen Spass mit einem Spiel hatte wie mit der Erweiterung "Pirates of the flying Fortress" für Two Worlds II.

In einer Zeit, in der mich selbst ein vierter Gothic-Teil nicht mehr begeistern konnte und irgendwo in ferner Zukunft noch Bethsedas Elder Scrolls V einen Lichtblick darstellen könnte, hat das polnische Entwicklerstudio Reality Pump bereits mit dem Two Worlds II-Hauptspiel eine sehr schöne Alternative veröffentlicht. Die Ernüchterung folgte allerdings nach einigen Wochen, als man realisierte, dass das Spiel alles andere als bugfrei war. Sieht man von diesen ärgerlichen Fehlern ab, war ich aber bereits vom Hauptspiel sehr angetan, allerdings war das im direkten Vergleich zur aktuellen Piraten-Erweiterung bestenfalls eine Fingerübung der Entwickler.
Nahezu bugfrei, sehen wir einmal von diversen Clippingfehlern ab, die in PC-Spielen heute eh fast ins Auswahlmenü integriert werden könnten, läuft die Erweiterung nämlich flüssig, sauber und in schöner Grafikpracht.

Das mitunter einzige nennenswerte Manko des Spiels nenne ich gleich zu Beginn, nämlich die extreme Dunkelheit in den Nachtszenarien und Dungeons, die schon arg die Augen strapaziert. Ohne hier spoilern zu wollen, wird aber auch dieses Manko ab einem gewissen Entwicklungsstand des Helden ausgebügelt, nervt aber vorher schon.
Was aber meine Begeisterung geschürt hat ist, dass der ohnehin schon recht amüsante und etwas gewöhnungsbedürftige Humor des Hauptspiels in der Erweiterung geradezu exzessiv ausgelebt wird. So treibt sich der Spieler auf einer Organspende-Party für Untote herum, diskutiert mit Geistern über deren Wohnqualität in den Grüften, oder trifft auf sehr obskure Figuren, die man selbst bei reger Phantasie in einem Spiel eher weniger erwarten würde. Ein wenig weht der Geist Michael Endes durch die Erweiterung.

Eingebettet wurden diese Kuriositäten in eine völlig neue Geschichte, die mit dem Hauptspiel lediglich durch Andeutungen verbunden ist, meiner Meinung nach aber noch einmal deutlich spannender und ungewöhnlicher ist. So tendiert die Erweiterung zum Ende hin sogar in die Gefilde des Survival Horror-Genres, was ich nun absolut nicht erwartet hätte. Und was geschieht, wenn ein Spieler durch das Spiel überrascht wird? Richtig, er fiebert mit und ist begeistert.
Und ich wüsste ehrlich gesagt nicht, von welchem Titel ich das im Rollenspielgenre in den vergangenen Jahren noch hätte sagen können, die allesamt nach Schema F funktionierten.

Sollte der Kurs der Erweiterung tatsächlich Rückschlüsse auf das kommende Two Worlds III gestatten, dann würde ich das Spiel bereits jetzt am liebsten bei Amazon bestellen, denn das kann dann nur noch ein Oberhammer werden.
Ich halte mich mit Details hier ganz bewußt zurück, denn einige der Überraschungen im Spiel möchte ich potentiellen Interessenten auf gar keinen Fall nehmen.

Ich kann diese Erweiterung hiermit nur schwerstens empfehlen. Selten hat ein Rollenspiel in den vergangenen Jahren so schön ausgesehen und dazu einen ungeheuren Spass gemacht. Und wenn man bedenkt, dass ich an einer Erweiterung nun bereits seit einigen Tagen spiele, selbst wenn ich jemand bin, der in einem Spiel selbst das kleinste Detail sehen möchte, dann ist auch der Umfang und die Spieldauer beachtlich.
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am 15. Dezember 2011
Das Spiel ist, wie das Hauptspiel auch schon, ein gutes RPG. Für ein Add-On ist es wirklich gut gemacht.

glaubhafte Charaktere
schöne Grafik
niedrige Hardwareanforderungen
gute Story

negativ
kaum Anreize zum Wiederspielen
zu einfach

alles in Allem eine sehr gute Ergänzung zum Hauptspiel und insgesamt ein Spiel der RPG-Oberklasse.
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am 2. Oktober 2011
Ehrlich gesagt verstehe ich die vielen positiven Bewertungen mit 5 Sternen nicht. 5 Sterne würden ein durchweg gelungenes Spiel bedeuten, aber davon ist es m.E. weit entfernt. Es sind einige schöne Dialoge und Aufgaben enthalten, aber 90% des Spiels bestehen darin, alles was sich bewegt nieder zu knüppeln. Sorry, das ist kein Rollenspiel, sondern ein Ego-Shooter! Mein momentaner Höhepunkt: Um eine Hauptmission zu erfüllen, muss ich drei Baumgeister samt ihrer Bewacher elimimieren??? Elfen und Baumgeister - sollten das nicht in einem Rollenspiel die Guten sein? Aber hier gibt es eh kein Gut und Böse - wie schon gesagt, außer einigen questrelevanten NPC muss alles was sich irgendwie bewegt, eliminiert werden. Man kann keine 10 m im Wald, in einer Höhle oder irgendwo zurücklegen, ohne angegriffen zu werden. Ich hatte mir zumindest etwas anderes vorgestellt. Schade.

Und eine andere Kleinigkeit sei noch erwähnt: Entscheidungen? Pustekuchen! Egal was man in Gesprächen antwortet, es läuft immer auf das Gleiche hinaus.
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