flip flip Hier klicken Jetzt informieren PR Evergreen Cloud Drive Photos Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive



am 31. Januar 2015
Andreas Altmann schreibt über Meditation. Vipassana Meditation. Zehn Tage nimmt er den Leser mit auf eine Reise, gewährt ihm Einblick, lässt ihn teilhaben. Wer liest wird sich ertappen, selbst dem eigenen Atem zu folgen, wird spüren, wie er ruhiger wird, während des Lesens.
Andreas Altmann entführt einmal mehr ins von ihm so geliebte Indien und vermittelt, wie kein anderer, das Gefühl der Ruhe, die Meditation dem Geist bescheren kann.
Doch ebenso darf man erleben, wie hilflos selbst ein Zen geschulter Altmann, seinem undisziplierten Geist ausgeliefert ist, wenn dieser sich auf Wanderschaft begibt, um Geschichten aus dem Altmann'schen Leben zutage zu fördern. Mal bewegend,mal komisch, mal wüwütend. Mal nachdenklich, mal versöhnlich Stimmen.
Wie immer, von einem hundertprozentig authentischen Andreas Altmann, mit viel Liebe zur Sprache erzählt, gewürzt mit feiner Selbstironie. Altmann verführt, es selbst probieren zu wollen.
Prädikat: Unbedingt lesenswert!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 8. April 2010
Dieses Buch ist authentisch. Für mich ist hier Andreas Altmann derjenige, der am allermeisten von sich preisgibt, wichtig, dass
er sich so auf diese Reise gemacht hat. Nicht unbedingt zur Nachahmung empfehlenswert aber auch nicht so ausgelutscht wie der
Jakobsweg.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 14. April 2013
Niemand sollte sich vom Titel abschrecken lassen. Andreas Altmann ist ein radikaler Denker und Schreiber, aber kein Feind des Buddhismus. In seinem Buch geht es ums Meditieren. Er verzaubert den Leser mit der Entzauberung des "Sitzens". Wie kein anderer schafft er es, die damit verbundenen Anstrengungen in toller Sprache zu schildern. Die Mühe lohnt sich am Ende doch. Befreit von allem esoterischen Gehabe, zeigt dieses Buch auf eindringliche Weise einen Weg zur Meditiation. Großartig geschrieben. Einer der besten deutschsprachigen Autoren zur Zeit!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 8. Januar 2018
Der Reisebericht bzw. die Erfahrungen des Autors sind toll geschrieben und mit netten Geschichten geschmückt - allerdings scheint der Autor immer zu an Sex zu denken und muß dies dem Leser auch immer wieder kund tun...Jeder soll ja seine sexuellen Gedanken hegen und pflegen, aber der Autor muss es wohl immer wieder der Öffentlichkeit preis geben...
Der andere Sternabzug gilt seinem "Hass" auf alles was mit Gott zu tun hat. Es ist ja legitim sich zu bekennen nicht zu glauben, aber muss man das zig mal wiederholen und auf alles schimpfen was mit Gott zu tun hat, unabhängig von der Religionszugehörigkeit?
Das Buch ist inhaltlich toll und es gibt auch aus meiner persönlichen Sicht viele gute Ansätze für das Leben, aber die "Dauergeilheit" und "Antigotthaltung" des Autors nerven total und halten mich auch davon ab weitere Bücher von ihm zu kaufen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 14. November 2010
Triffst Du ein Konzept auf Deinem Weg, lege es ab und gehe weiter den Weg in die Freiheit. Ob dieses Motto vom Autor verstanden wurde ? Er kennt es, kann es sicher wiedergeben, aber geradezu trotzig verharrt auf " seinem Leben". Eher ein "Schlechtmensch" ,aber mit prallem Leben.

Es mag sein, dass für Altmann Vipassana eine Methode war, sich selbst ein wenig liebenswürdiger zu machen. Das ist völlig in Ordnung,merkt man doch seine tiefe Liebe zu Humanismus und Vernunft.

Dass dies für ihn stimmt, bedeutet aber nicht, dass es andere Wege nicht gibt. Natürlich ist in der Eso-scene viel Schmus untergekrochen, sicher sind Religionen Opium für das Volk, können den Verstand vernebeln. Können, aber nicht müssen.

Die Erweiterung der Vernunft gesteuerten Wirklichkeit ist vernünftig. Es gibt eine Quelle der Erkenntnis, die grösser ist, als das, was wir mit Vernunft erschliessen.
Für eine solche Dimension offen sein, wird nicht gelingen, wenn man von vornherein im Kopf hat,dies sei Schmus und diene unlauteren Zwecken.

Ein grundsätzlich erfrischender Bericht eines hoch- erfahrenen Menschen, der seine Brille nicht ablegen will ( was er wahrscheinlich weiss). Für mich kommt dadurch ein leicht falscher Zungenschlag hinein, ansnsten mit Genuss gelesen.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 9. Oktober 2010
Ein klasse Buch, das Vieles bietet: gewohnt spannende Reiseberichte, oft im Spiegel der Begegnung mit vielerlei Menschen in Indien, gleichzeitig aber auch persönliche Einsichten und Erfahrungen mit Vipassana,einer Meditationsmethode, die im Rahmen eines 10-tägigen "retreats" erlebt werden kann. Andreas Altmann vergleicht den Buddhismus mit monotheistischen Religionen, aber auch mit anderen "Göttern", z.B. im Hinduismus. Gedanken, die bereichern und dazu anregen, eigene Positionen zu überdenken.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 30. Mai 2014
Angesprochen durch das Cover und den fiesen Titel....
Dann erkannte ich die Menschen wieder, die ich bei verschiedenen Sri Lanka Reisen kennenlernen und oder auch nur erleben durfte.
Ich erlebte das Buch nicht als Lebensberatung, sondern als Gedankenmitteilung. Diese vielen Gedankensplitter die einem durch den Kopf gehen wenn man versucht zur Ruhe zu kommen.
Ganz offen ohne "Pling pling" ohne "Licht und Liebe" ohne "Alles wird gut".
Danke für ein Buch das in meiner Sprache geschrieben wurde....
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 26. Februar 2010
Der erste Gedanke ist ja nun : weshalb verlässt ein Reiseschriftsteller sein angestammtes Ressort und widmet sich einem scheinbar völlig anderen Thema ?
Doch bei genauerer Betrachtung wird schnell klar, es handelt sich, genau genommen, doch wieder um eine Reise. Eine Reise zu sich selbst, ins Innerste. Und das ist sicher die beschwerlichste Reise, die man antreten kann.
Andreas Altmann schildert seine persönlichen Erfahrungen unbeschönigt und gnadenlos ehrlich : Glücksmomente, verstörendes Hirnkino, die Härten eines 10-Tages-Retreats und wie schwer es ist, durchzuhalten.
Wieder als Meister der deutschen Sprache. Nicht umsonst hat er all die Preise erhalten und lässt nicht nach, ihnen gerecht zu werden.
Was er nicht will, ist Leser zum Buddhismus bekehren, nicht einmal sich selbst. Immer schaut er genau hin, ist niemals bereit einfach nur zu glauben. Und genau das wird vom Buddhismus auch gefordert : genau zu prüfen, selbst auszuprobieren. Manches ist für ihn eben nicht wahr, aber er versucht es stehen zu lassen (manchmal, nicht immer).
Nicht 1000 Bücher über Meditation helfen auch nur ein Schrittchen weiter, niemandem.
Und hier ist eines, das wahrheitsgemäß, ohne heiliges Gesabbel, den harten aber auch beglückenden Weg beschreibt und das animiert, es selbst zu tun. Derer gibt es nicht viele.
Reisen bildet ja bekanntlich, und mehr (Herzens)Bildung werden andere Reisen wahrscheinlich nicht bieten können.
Zu befürchten ist nur, dass der, meiner Meinung nach, provokativ gewählte Titel ( auch wenn es tatsächlich eine Aussage des Buddhismus ist ) den Einen oder Anderen von der Lektüre abschrecken könnte. Möge dies keinesfalls passieren, das Buch auf den Bestsellerlisten landen und so möglichst viele erreichen und anschubsen genauer hinzuschauen, bei sich, auf die Welt.
180 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|55 Kommentare|Missbrauch melden
am 17. Juni 2010
so, fertig. Selten hat mich ein Buch so hin- und hergerissen. Anfangs eher hin, zum Ende zu immer stärker her.

So schön die Reiseerzählung war, der Weg zur Meditation, die Sprache, mich widerten diese ständigen Herabsetzung anderer an: Dumme, Schwachköpfe, zerebral Minderbemittelte....Mir machte das Buch stellenweise das Herz richtig eng. Vieles im Buddhismus z.B. hat er unzulässig verkürzt, was nicht schlimm wäre, wenn nicht gleich wieder die Wertung schwachsinnig oder lächerlich käme. Ein persönlicher Rachefeldzug mit sehr guten Beobachtungen, Momente voller eigener Wärme, auch Aufarbeiten persönlicher Defizite, die mit einem gewissen Stolz zelebriert werden, das Ego als zentrales Thema und offenbar hat Andreas Altmann große Resonanzflächen dafür, die er auch ausgiebig kultiviert. Ich habe das Gefühl eines sehr sensiblen Menschen, der heftig austeilen kann, der alles will und vermutlich deswegen immer noch so auf der Suche ist. Mir hat sehr gut gefallen, wie der Menschen auf der Reise beschrieben hat, seine eigenen Unzulänglichkeiten manchmal, aber auch das Erlebnis der Meditation. Ich finde immer interessant, wie andere das zu erklären versuchen. Leider hab ich mich dennoch durch das Buch gequält, weil die für mich wirklich außergewöhnlichen Teile des Buches ständig unterbrochen wurden und ich mich immer darüber geärgert habe, schade.

Obwohl: sich ein Buch zu kaufen und sich beim Lesen zu ärgern, entbehrt aber auch nicht einer gewissen Komik. ;-)
131 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|77 Kommentare|Missbrauch melden
am 7. Juli 2012
Ich habe viele Bücher rund um den Buddhismus gelesen und bin mit der Thematik vertraut.
Genau aus diesem Grund empfinde ich das Buch von Andreas Altmann als eine herrliche Erfrischung! Pragmatisch, sachlich, gewürzt mit einer Portion trockenem Humor und einem ausreichendem Schuss Selbstreflexion.
Das Lesen hat mir wirklich Spaß gemacht und es wird nicht bei einem Mal bleiben!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden