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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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Mit Arthur haben die Kinks ihre Leidenschaft, gegen den Strom zu schwimmen und keine Hits zu produzieren auf eine grossartige Spitze getrieben.
Als Mystizismus und King-Arthur-Kult zu blühen beginnen, schreiben sie 1969 ein Album über Arthur - aber nicht über den legendären König, sondern über einen netten Spiessbürger aus einer Londoner Vorstadt und seine Verbundenheit mit der vergangenen Grösse des Britischen Königreiches.
Zusammen mit der "Village Green Preservation Society" bildet "Arthur" für mich den absoluten Höhepunkt der kink'schen Kreativität.

Das Originalalbum umfasst die ersten 12 Track der CD (von "Victoria" bis "Arthur"). Eigentlich kann man von 20 Liedern sprechen, da fast jeder Song aus 2 kunstvoll verwobenen Melodien besteht. Während die Beatles mit "Lady Madonna" bereits das Ende der fein gesponnenen und subtil arrangierten Songs der 60'er eingeleitet hatten, steigern die Kinks den Einsatz "altmodischer" Instrumente zB. mit einem Cembalo.
Das Album skizziert in 40 Minuten den Niedergang des British Empire : Von Viktoria - der letzten Königin des Weltreiches - spannen sie den Bogen hin zu dem kleinen Backstein-Reihenhaus in London, das Arthur hochtrabend "Shangri-La" nennt.
Wie bei Ray Davies üblich fügt er Schnappschüsse zu einem Bilderbogen zusammen : der Tod eines Soldaten im Ersten Weltkrieg ("Some Mothers Sun"), die Gleichschaltung der Bevölkerung durch Propaganda ("Brainwashed") usw.
Mir ist das Album nicht sofort ins Ohr gegangen (die meisten Songs sind sehr hintergründig) - aber das genaue Hinhören hat sich gelohnt.
(Anspieltips : Some Mother's Son, Shangri La, Arthur)

Dem Originalalbum wurde noch eine Bonus-LP mit damals eher erfolglosen Singles (A&B-Sides) beigefügt. Auch sehr gute Songs von Dave Davies sind dabei. Vom Stil her passen sie nicht zu "Arthur" und sind nachher entstanden. Aber das soll nicht stören - sie sind alle Raritäten von bester Kinks-Qualität.
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am 1. Juli 2011
... denn so gut wie auf dieser DELUXE Ausgabe hat man Arthur noch nie gehört. Einfach ein Genuss nach 20 Jahren (solange kenne ich es) dieses Album in einer sensationellen Qualität zu hören. Ferner gibt es auch die raren Mono-Tracks. Schön auf der 2. Disc sind die Stereo-Bonus-Tracks: "Drivin'" in einer nicht überladenen Version, der Backing Track zu Shangri-La zum Selbersingen usw ...

Also nicht länger warten, zuschlagen!
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am 3. Mai 2014
Dieses Album wurde nach 40 Jahren remastered und das war bitter nötig, denn das Original klang dermassen dünn, dass man den Produzenten besser geteer und gefdert hätte. Das hier klingt voll fett und hat sich gelohnt. Mit: Victoria!
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am 19. November 2014
Eigentlich wollte ich gar keine Rezension zu diesem Kinks-Album schreiben, zumal es für mich persönlich dasjenige ihrer Studioalben ist, zu dem mir der Zugang bisher am schwersten fiel. Erst nach mehrmaligem Hören des Albums konnte ich richtig gut mit den einzelnen Songs warm werden. Mittlerweile halte ich es nicht nur für das beste Album der Kinks aus ihrer Zeit bei dem Plattenlabel Pye Records/Reprise Records, sondern auch für eines der besten Musikalben der Sixties.

In ihrem siebten Studioalbum "Arthur (Or the Decline and Fall of the British Empire)" zelebrierten The Kinks den Zerfall von Kultur und menschlichen Werten. Im Jahr 1969 gehörten die Kinks längst nicht mehr zum Mainstream im Musikbusiness, die beiden Vorgänger "Something Else by the Kinks" (1967) und "The Kinks Are the Village Green Preservation Society" (1968) waren kommerzielle Flops. Vielleicht liegt es daran, dass sie auf "Arthur" in ihren Liedtexten so offen und unverhohlen Kritik am Britischen Empire und System üben konnten ("Victoria", "Some Mother's Son", "Brainwashed", "Australia", "Mr Churchill Says", "She's Bought a Hat Like Princess Marina", "Nothing to Say"). Dafür wählten sie Melodien, die eine fröhliche und euphorische Stimmung verbreiten. Musikalische Stimmung und Textliche Aussagen stimmen hier für meine Begriffe irgendwie nicht miteinander überein. Auf diese Weise erzielen die Kinks, die ihre Hörer auch gerne mal provozierten, einen interessanten Effekt. Müsste ich die Musik auf dem Album mit nur einem einzigen Wort zusammenfassen, so würde ich sagen: süffisant. "Arthur" ist ein freimütig-fröhliches und elektrisch-rockendes Kinks-Album, das die Verwendung elektrischer Gitarren jedenfalls deutlich heraushören lässt. Auf ihrem ein Jahr später folgenden Studioalbum "Lola Versus Powerman" (1970) sollten die Kinks dies noch verfeinern und ein Album vorlegen, das auch mehrere Lieder enthält, die dem Hard Rock Musikgenre zugezählt werden müssen - aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Auch die Bonustracks auf diesem Album sind alle richtig gut. Meine Favoriten sind ganz klar "Mindless Child of Motherhood" und "This Man He Weeps Tonight". Dave Davies hat mit diesen beiden Songs zwei unvergessliche Gänsehautmelodien erschaffen. Beide Lieder sind jeweils in Mono- und Stereoversion als Bonus enthalten. "Arthur" ist ein echter Geheimfavorit unter den Kinks-Alben und hätte eigentlich schon längst ein größeres Maß an Beachtung bei aufgeschlossenen Musikfans verdient.
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am 18. September 2013
Die Kinks kenne ich schon lange, hauptsächlich durch ihre Hits aus den 60' ern, und natürlich LOLA. Als Teenager haben wir den Text übersetzt- und natürlich erstaunt was es so alles gibt. Das war Anfang der 70'er. Wurde ja immer nur hinter hochgehaltener Hand darüber gesprochen, von den Alten. Ist trotzdem ein geiler Song. Rief uns auf die Tanzfläche und wir hotteten los, und das obwohl wir dann doch eher dem Hardrock zugetan waren. Letztens kaufte ich eine CD von Ray D.. Es waren alte Hits von den Kinks und ihm. Interessant wie er das aus heutiger Sicht sieht. Na ja, und so entschloss ich mich weiter ran zu Tasten. Arthur finde ich gut, passt in seine Zeit. Ich bin mit dem Kauf zufrieden, also keine Reue.
Jürgen
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am 1. März 2013
Für einen alten KINKS-Fan ist es ein must have. Trotz alter Aufnahme ein gutes Klangbild. Musik wurde hier noch mit der Hand gemacht.
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