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am 2. Mai 2011
"Goldene Wasserhähne? Bedrucktes Klopapier? Eierlikör-Eis? - oder- Anklebebärte?
Diese Dinge sind schön...aber belanglos." (Zitat: Ich)

Am Freitag kam die neue Dredg-Platte namens Chuckles And Mr. Squeezy in die Läden, auf die ich, wie viele andere, lange gewartet habe.
Ich habe sie in den letzten Tagen mehrmals gehört.

Es gibt ja -und das sind dann oft die besten Alben- so genannte "Grower". An Grower muss man sich gewöhnen, sie oft hören, das Konzept verstehen.
Dredg's erste zwei Alben waren Grower. Sie waren mystisch, geheimnisvoll, gefühlvoll und inhaltvoll.
Ich spreche hier vom brachialen Leitmotif und dem zum schmelzen melancholischen El Cielo - Beides Meisterwerke.
2005 kam dann das an enthaltenen Hits kaum zu übertreffende Catch Without Arms. Man wurde nach diesem Album süchtig. Ich konnte es nicht oft genug hören. Zu schön waren Songs, wie "Ode To The Sun" oder "Bug Eyes".

Viele Leute behaupteten schon mit dem Release von The Pariah, The Parrot, The Delusion, Dredg hätten sich verändert, wären nicht mehr dieselben, würden sich dem Kommerz hingeben...
Dredg waren schon immer eine Band, die in sich geschlossen, zurückgezogen, mit hohem künstlerischen Anspruch genau das Taten, was sie am besten können: Sie selbst sein, auf eine unvergleichliche Art und Weise.

Bands müssen sich entwickeln, Neues schaffen.
Bands müssen ihren Klang über die Jahre in die eine oder andere Richtung neu definieren.
...und dabei immer sich selbst folgen.

Chuckles And Mr. Squeezy hat gute Momente - ohne Frage.
Vom ersten Höreindruck an fiel mir "The Ornament" auf, welches ein fall back zu Catch Without Arms ist. Ein starker Song, mit viel Gefühl.
Dann möchte ich an dieser Stelle noch "The Thought Of Losing You" erwähnen. Der Song ist nicht schlecht, würde man ihn jedoch direkt mit allen bisherigen Dredg-Singles vergleichen, sträuben sich einem die Haare.
"Upon Returning" geht nach dem dritten Hören dann doch noch ins Ohr.
"The Tent" wird mir immer ein Rätsel bleiben. Was haben sich Gavin und die Jungs nur dabei gedacht? Der Song ist als solches nicht zu erkennen. Da passt A nicht zu B und C scheint mir von einem anderen Song geklaut, der es nicht mehr auf die Platte geschafft hat. Verstanden? Ich auch nicht!
Der Opener "Another Tribe" (auch hier wieder ein fall back zu Leitmotif?) fängt so abrupt an, dass man erschreckt und denkt, man schaut sich das Intro einer schlechten deutschen Erotik-Sendung der 90er an.
(Mir tut es weh, hier so über eine meiner Lieblingsbands zu schreiben)
"Kalathat" ist ein akustischer Song - so gab's das noch nie auf einem Dredg Album. Der Song ist gut - nicht mehr und nicht weniger.
Die restlichen Songs des neuen Dredg Albums sind an dieser Stelle (leider) nicht erwähnenswert.

Alles in allem lässt sich das gesamte Album ganz gut mit dem oben stehenden Zitat beschreiben.

Dredg standen für mich bis heute für Kreativität, Eigenständigkeit, ein in sich geschlossenes Kunstwerk.
Viel scheint davon -zumindest auf diesem Album- nicht übrig.
Teilweise hören sich Songs so an, als ob hier ein Rock aus alten, überhaupt nicht zusammenpassenden Flicken zusammengenäht wurde. Man kann diesen Rock tragen, jedoch keine Schönheitspreis damit gewinnen - und warm halt er auch nicht wirklich.

Ich fühle nicht viel. Wo ist diese starke Band? Dino? Mark? Nicht viel scheint übrig.

Lovely
*Luke
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TOP 500 REZENSENTam 29. April 2011
Das wird jetzt schwierig, das wird richtig schwierig.

Für mich sind ,El Cielo` und ,Catch without arms' unter den Top 10 der Inselplatten und ich empfehle die Jungs seit Jahren mantramässig weiter. Wegen all der Attribute, wie sie immer wieder von Fans genannt werden: verspielt, emotional, mehrschichtig, unerwartet, genial, epische Tiefe. Das aktuelle Album geht dabei in eine etwas andere Richtung. Guitarist Mark Engles hat es in einem Interview so beschrieben, ,Chuckles And Mr. Squeezy` ist eine Abkehr Platte. Es ist aber keine komplette Abkehr von dem was Dredg eigentlich ausmacht, weder vom dem starken Storytelling, noch von den treibenden Drums und Percussions eines offensichtlich verrückten Drummers, oder von der herausragenden Gitarrenarbeit, sowohl an Lead Guitare als auch auch am Bass. Vielmehr sind noch alle Bestandteile vorhanden, werden nur reduzierter und anders zusammengesetzt. Kombiniert mit der mechanischen und synthetischen Exzellenz des Produzenten Dan the Automator (ob der so im Adressbuch steht?). Dabei kommt etwas anderes heraus, eine Entwicklung zur Simplizität, die sich vielleicht schon auf den letzten beiden Alben andeutetet oder auch, je nach dem mit welchen Fanohr man es hört, etwas komplett neues, an das man sich erst herantasten muss, um es im Detail zu erfassen.

Zu den Songs: ANOTHER TRIBE gibt die neue Richtung vor, poppig, eingänglich und syntheziserlastig. Irgendwo las ich was von a-ha Sequenzern, aber das ist natürlich masslos übertrieben. Die Vocals von Gavin Hayes zeigen wie immer deutlich, dass Dredg eben nicht klingt wie eine andere Band. Die Lyrics lassen das bekannte Tribal Image der Band neuaufleben, aber auch textlich reduzierter als in manchen Songs aus dem Backkatalog. DOWN WITHOUT A FIGHT folgt dieser synthetischen Spur, allerdings etwas härter und marschierender. UPON RETURNING wechselt sie dann, mit einem simplen aber antreibenden Rockriff, dass ein wenig nach oldschool Hard Rock klingt. Faszinierender Song, der auch auf ,Catch without Arms` gepasst hätte. THE TENT ist wieder ein Richtungswechsel, ein langsamer Funk Song mit Portishead Anleihen, der deutlich den Einfluss von Dan the Automator (was für ein Name übrigens, ich kann ihn nicht oft genug schreiben) zeigt. Das akustische KALATHAT, in dem die Geschichte eines High-Tech Professionals erzählt wird, der Eitelkeit und Erfolg über die Liebe seiner Familie stellt, ist wunderschön und einer der Höhepunkte des Albums. Überhaupt die Texte, sie sind diesmal zugänglicher, einfacher, haben aber trotzdem genug Substanz, um nicht zu langweilen und an Tiefe zu verlieren. Weitere Höhepunkte sind THE ORNAMENT, als Fragment schon lange bekannt, hier in einer vollen Version. Über einen bombastischen Beat und einen fantastischen Bass entwickelt sich der Song Minute für Minute. Das von nordafrikanischen Rhythmen durchzogene BEFORE IT BEGAN. Und natürlich THE THOUGHT OF LOSING YOU, die Vorabsingle, die den Fans etwas Angst rauben sollte, toller einfacher Song in der Tradition von ,Information`.

Nach den ersten Hördurchgängen hatte ich Angst eine Lieblingsband zu verlieren, nach und nach verstehe diese Aussage mit der Abkehrplatte etwas besser. Mit dem Produzenten bzw. mit der neuen musikalischen Kooperation, hat Dredg mal wieder eine neue Richtung eingeschlagen: diesmal die Komplexität reduziert, die einzelnen Puzzelteile neu zusammengesetzt, Dan the Automator (Yiihaaa) fügt dazu noch ein ganze neue Komponente hinzu. Das haut nicht bei allen Songs hin, bspw. THE SUN GOES DOWN, aber generell ist die Detailverliebheit des Produzenten bemerkenswert, vor allen weil es ihm gelingt, die fantastische Stimme von Hayes in einen perfekten Kontext zu bringen. Dredg hätte sicher ein ,El Cielo 2` produzieren können und ich bin mir sicher, es wäre hervorragend geworden. Aber wir als Fans können leider nicht immer auswählen, was von uns geschätzte Bands abliefern. Oft genug wird ganz im Gegenteil das Stillstandargument gezogen, dass es keine Entwicklung gibt. Das ist bei Dredg definitiv nicht der Fall. ,Chuckles And Mr. Squeezy` ist entdeckenswert.
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am 29. April 2011
Bereits im Vorfeld gab es genug Stimmen, die verlauten ließen, daß "Chuckles & Mr. Squeeze" das Ende von Dredg bedeuten würde. Wie beim Vorgänger wurde "Ausverkauf und Kommerzialisierung" geschrien. Poppig, elektronisch und catchy sind Dredg im Jahre 2011 und dies sei inakzeptabel.

Aber Moment mal, die Band macht seit Jahren das, was sie möchte und scheut sich nicht, Erwartungshaltungen zu untergraben.
Progressiv sind sie schon länger nicht mehr und spätestens seit "Information" weiß man, daß die US-Amerikaner auch Spaß an Popsongs haben.

Dennoch klingt "Chuckles & Mr. Squeeze" nach gezwungener Andersartigkeit. Die Markenzeichen der Band, Slideguitar und das kraftvolle Drumming Dino Campanellas wurden kompromisslos über Bord geworfen. Stattdessen herrschen Synthesizer und ein programmiert klingendes Schlagzeug.
Dies funktioniert zum Teil wie in "Down Without A Fight", in dem der Einfluß von Produzent Dan The Automator aus jeder Note herauszuhören scheint. Generell muß die neue Eingängigkeit nicht unbedingt Massenwarencharakter haben, sondern bildet viel mehr die Schnittstelle zu "The Pariah, The Parrot, The Delusion" (z.B. "Somebody Is Laughing", "The Thought Of Losing You")
Was sich Dredg jedoch beim Opener "Another Tribe", der gerade boygroup'esk abschreckt oder "Where I'll End Up", einem Song, der jede Schlagerparty bereichern würde, gedacht haben bleibt schleierhaft.
Bei so viel Ärger verblassen auch vermeintliche Akustikperlen wie "Kalathat", das mich weitaus weniger berührt als beispielsweise das herzergreifende "Cartoon Showroom" oder das gitarrenlastigere, zur Blaupause der Kollaboration Dredg/Dan The Automator gut geeignete "Upon Returning".

Schade. Ich selbst bin ein großer Freund von elektronischen Einflüssen, Dan The Automator hat gemeinsam mit DJ Shadow das trashig-unterhaltsame "Bombay The Hard Way" geschaffen und neue Wege zu beschreiten gefällt mir immer mehr als ständige Selbstzitate und das Haften an vergangenen Großtaten.
Trotzdem wirkt "Chuckles & Mr. Squeeze" wie ein Experiment des experimentierens wegen. Es ist trotz der steril wirkenden Instrumentierung nicht einmal seelenlos und dennoch lässt es kalt. Gitarrist Mark Engles selbst sagte, daß "Chuckles & Mr. Squeeze" eher als Projekt von Produzent und Band zu sehen ist, was mit der nächsten Veröffentlichung vielleicht überhaupt nichts zu tun haben könnte, was die Frage offen lässt, warum man es als "Dredg" herausgibt.
Ich selbst muß nicht alle Wege gehen, die meine favorisierten Bands anlegen und somit ist dieses Album für mich schon jetzt die Enttäuschung des Jahres.
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am 3. November 2012
dredg haben schon meisterwerke wie el cileo und catch without arms abegleifert und jetzt das? unglaublich, also eine frechheit, was sich diese band hier erlaubt!!!! wirklich? alles schwachsinn ...

natürlich haben dredg schon unglaubliche alben abgeliefert, die komplexer und viel anspruchsvoller waren, als chuckles&mr.squeezy, aber muss es das immer sein?
meiner meinung nach fast nur gute songs. es steht halt der name dredg drauf, da erwartet man vielleicht etwas anderes, aber deswegen lasse ich micht nicht dazu hinreißen, das album wegen fehlender qualität nieder zu machen. diese verbissenen möchtegern-musikkritiker sind immer recht amüsant.

nun, was bekommt man auf chuckles and mr. squeezy zu hören?
- eine mischung aus rock und pop
- sehr experimentiell
- eingänger als die vorgängeralben, weniger komplex als bisher

und vorallem: sehr interessant, würden wohl auch die meisten denken, wenn ein anderer name auf dem cover stehen würde
ich keine auch kein album einer anderen band, dass annähern diesen stil verfolgt ... gefällt mir sehr gut

anspieltipps: somebodys laughing, another tribe, the tent

und jetzt doch noch ein seitenhieb: die texte, die dredg gemacht hat, waren wirklich schon mal besser ... ;)
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am 14. Mai 2011
Ja die neue Dredg.

Was soll man nur zu diesem Album sagen? Cool? Verrückt? Gewagt? Total daneben?
Für jeden 'klassischen' Fan ist das erst mal ein Schlag ins Gesicht.
Es gibt wieder keine Zwischenstücke, keine Kanten, Ecken' Wo sind Dredg hin. Mit Dan gleich Richtung Pop.
Ich muss sagen, dass mir das neue Album sehr gut gefällt. Auch wenn es zu (fast) keinem Zeitpunkt das bietet, was Dredg eigentlich sind. Kein Prog, kein Rock, nichts mehr.
Nur noch bei 'Upon Returning' finden sich typische Merkmale. Ansonsten ist das Album eine ziemlich 'glatte' Angelegenheit, die sogar vor Bonny M nicht halt macht.
Statt dessen findest man viele düstere 'Dark-Pop'-Anleihen.
Wie man das findet bleibt jedem selbst überlassen. Ich mag die neuen Dredg, auch wenn ich ehrlich hoffe, dass die sich grad nur etwas austoben um später wieder die guten, alten Zeiten einzuläuten.
Ob diese Platte jetzt erzwungene Veränderung oder ein homogener Schritt weiter sind vermag ich jedenfalls nicht zu sagen. Aber für mich ist das kein kommerzieller Ausverkauf. Vielmehr ein logischer Schritt nachdem man z.B. mit "Gathering Pebbles" ja schon auf dem Vorggänger ähnliche Nummern hatte.

Der Sound an sich ist sehr druckvoll und atmosphärisch. Man kann in manchen Songs fast versinken. Eben eine Platte zum Träumen, mit Texten die sich um das menschliche Dasein drehen.

Another Tribe - Der Einstig fällt schon mal schwer. Da es nicht wie ein Dredg Album mit Einleitung anfängt, sondern man direkt im ersten Song landet'
Es klingt alles fremd, doch vertraut. Aber anders, viel glatter' aber doch genial.
Langsame Nummer, tolle Lyrics, emotionaler Gesang. Klasse Nummer.

Upon Returning - Vielleicht die beste Nummer auf dem Album. Hier merkt man noch, woher Dredg kommen. Vertrackte Strukturen, kleine Spielereien, typischer Gesang'
Ich kann diese Nummer kaum beschreiben. Schon so oft gehört und immer wieder was Neues entdeckt, typisch Dredg.

The Tent - Hat mich am Anfang schon ein wenig an ganz langsame Portishead erinnert. Getragener Sound, leise, sphärisch' die Stimme. Da passt alles. Im Refrain fällt das alles für mich ein wenig auseinander' insgesamt ein stimmiger Song. Nicht der Beste, der Refrain macht es ein wenig kaputt, aber solide. Strophe ist genial.

Somebody Is Laughing - Hm, was soll ich da sagen? Drum-Computer. Klingt alles sehr technisch. Ich mag die Nummer nicht. Sehr tanzbar, als Remix wäre das sicher ein Hit. Lyrics gefallen mir. Aber insgesamt gar nicht mein Ding, klingt mir zu technisch, zu wenig nach Dredg.

Down Without A Fight - Meine liebste Nummer. Für so was würden andere Bands töten. Klar, total Dredg untypisch, aber vielleicht genau deswegen genial. Elektrisch, viele Sampels.
Toller Text, tolle Stimmung.
Klasse Melodien. Die 'Drums' im Refrain, einfach nur klasse!!!

The Ornament - Kennt man zu teils schon live, da war es schon sehr bewegend. Jetzt gibt es ne Studioversion, schön und trotzdem schade.
Bisher kannte man die Version und hat die als Dredg gekannt, jetzt wird da was Neues draus.
Mit Saxophon, traurige Lyrics, toller Song. Mit der Beste auf der Platte.
Aber die 'alte' Stimmung geht dadurch leider ein wenig verloren. Weniger wäre hier mehr gewesen.

The Thought Of Losing You - Das sind Dredg!! Geniale Melodie, toller Text, da passt alles. Für manche etwas zu poppig. Aber für die, die Information mochten, ist der Song der Richtige. Vielleicht ein wenig zu glatt.

Kalathat - Schöne Akustik-Nummer, bewegender Text. Für Dredg Verhältnisse schon zu wenig instrumentiert, aber absolut schöne Nummer. Ganz ruhig. Gesang und Gitarre, kaum mehr. Schön.

Sun Goes Down - Fängt an wie ne ruhige Disco Nummer. So ziemlich der schwächste Song der Platte, sagt mir einfach nix. Der Refrain ist eingängig, mehr nicht. Klingt zu technisch.

Where I`ll End Up - Die STREITBARE Nummer. Das ist Volksmusik!! Absolut!! Aber - vielleicht deswegen - schön. Ich liebe die Nummer. Geht in den Kopf, kann man kaum vergessen. Pop, Volksmusik, all das - aber irgendwie traumhaft schön.

Before It Began - Komischer Song. Passt für mich gar nicht zum Rest der Platte, fühlt sich einfach fremd an.
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am 26. Mai 2012
Wenn man liest, was mancher zur DREDG-Scheibe zu sagen hat, könnte man den Eindruck gewinnen, dass es sich um eine wirklich schlechte CD handelt. Das ist aber Quatsch - DREDG sind immer noch kreativ, anders und durchaus in der Lage ein gutes Album zu machen. Man sollte meiner Meinung nach nicht hergehen und eine neue Platte von DREDG mit ihren alten Werken vergleichen. Warum sollte man das tun und welchen Sinn hat das? Besser als auf "El Cielo" oder besser noch "Catch without arms" wird es in diesem DREDG-Soundgewand nicht mehr werden können. Das sind zwei Meisterwerke und DREDG hat einen eigenen Soundkosmos für sich definiert. Zudem lagen zwischen "Catch without arms" und "Chuckles & Mr.Squeezy" 6 Jahre und ein Album.

Man kann aber nicht sagen, dass künftig dann auch alles andere gefälligst so zu klingen hat. Plötzlich finden sich ja elektronische Elemente - das geht ja mal gar nicht.......und hier klingen DREDG auf einmal etwas gefälliger.....klar, dann muss es sich um den kreativen Niedergang und den völligen Ausverkauf handeln....auch das ist völliger Blödsinn.....DREDG klingen immer wie DREDG und gerne auch mal in einem anderen Soundgewand und warum nicht mal mit Songs, die sich einem etwas schneller und direkter erschließen? DREDG machen Prog, Alternative und eben auch Art-Rock.....daran ändert sich nix......also einfach reinhören, selbst entscheiden.....eigentlich hat sich kaum was geändert, außer dass man mit Sounds experimentiert, die es vorher nicht gab und die Songs etwas "aufbohrt".....etwas gefälliger, aber definitiv nicht so schlecht, wie sie hier teils gemacht wird.
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am 7. Mai 2011
So wie es in anderen Rezensionen hier auch schon steht... weiter hören, bis es doch gefällt.
Doch das klappt nicht. Das einzige Lied was mir wirklich eingängig gut gefällt ist The Thought Of Losing You. Doch das war schon alles?! Leider ja.
Lediglich einige Lieder am Anfang haben noch das Talent ein wenig Experimentierfreude heraushören zu lassen, bzw. ein wenig dessen zu offenbaren, was von dredg erwartet wird. Doch das reicht mir nicht. Mittlerweile ist es beim Hören schon so, das ich weiß, das gleich das Lied kommt mit dem immer gleichen langweiligen Refrain und ich schon vorher weiterschalte.
Schade. Ich bin enttäuscht, habe mir von dem Album sehr viel erhofft.
Ich habe erst vor einem Jahr dredg "gefunden" mit dem Pariah-Album, welches mir vom ersten Hören an bis heute extrem gut gefällt. Mittlerweile habe ich auch Catch Without Arms und El Cielo für mich entdeckt.
Ich hoffe sehr, das dredg nach diesem Schaffenstief in meinen Augen beim nächsten mal wieder einen kreativen Höhenflug hat.
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am 31. Juli 2013
Nun, die Frage stellt sich mir nicht.
Ich kenne die Vorgängeralben nicht, ich hatte keine innere Erwartungshaltung. Mir haben einfach die Hörproben gefallen.

Und das ist auch immer noch so! Ich höre die CD sehr gerne im Auto. Sie fordert nicht meine volle Aufmerksamkeit, ist melodisch, hat eine Catch-und Mitsing-Phrasen, angenehme Stimmen und insgesamt eine gut abgestimmte Athmosphäre.

Klar, wenn ich mit Krawallstimmung im Büro ankommen wollte, würde ich etwas anderes hören müssen. Und zum "herunterkommen" vielleicht auch. Aber für den eigentlichen Zweck, gute Musik, nicht zu lahm, nicht trivial, aus meiner Sicht genau das richtige!
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am 27. Januar 2015
Eins vorweg. Ich habe selten ein Album gehört, dass so polarisieren wird wie dieses. Fans der ersten Stunde werden bitter enttäuscht sein. Freunde von guter zum Teil radiotauglicher Pop Musik können zugreifen. Auf die einzelnen Stücke möchte ich bei den vielen Kritiken gar nicht weiter eingehen. Mit alternativen prog Rock hat das nicht mehr viel zu tun. Ähnlich wie die Killers oder auch bei der letzten Blackfield CD wird scheinbar mehr Wert auf eingängige zu.T. doch sehr einfach gestrickte Songs gelegt.
Eigenständigkeit ist passe und alles irgendwie austauschbar. Dennoch gefallen mir ein paar Songs gut. Geamtwertung 2,5 Sterne.
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am 17. Mai 2016
'Welch ein Wunder: Diese Platte ist poppig, ein Stück klingt wie Boney M und eigentlich ist alles an der CD übersehenswert, belanglos. Und trotzdem höre ich sie immer wieder gerne, hat sie einen ganz bestimmten Charme, man merkt irgendwie ist das indie und doch wieder nicht. Dredg zwischen allen Stühlen. Sie machen was sie wollen. Schreiben Popstücke, geben keine Zugaben auf ihren Konzerten.
Dies ist eine verdammt selbstbewußte Band ohne Allüren und Rockstar-Gehabe. Irgendwie nerdig und außenseitermäßig. Ich mag's und kann es nicht erklären. Klingt mir aber einleuchtender als: Das ist Pop, das mag ich nicht.
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