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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
76
3,2 von 5 Sternen
Black Water
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am 21. September 2015
Schock nach drei Minuten.
Spritzendes Wasser, blitzartiges Zuschnappen von messerscharfen Zahnreihen. Unfassbar schnell- der urzeitliche Kiefer mit der Präzision von Millisekunden. Eine Explosion grausiger Kraft , die Sehnen und Fleisch durchtrennt. Ein Reissen, ein Gurgeln, aufpeitschende Gicht.
Wie eine Fata Morgana ist die geschuppte Bestie mit dem Höllenmaul wieder in die Tiefe getaucht.
Das Wasser wieder trügerisch ruhig, als hätte niemals dieses angsteinflössend kurze Inferno an der Oberfläche stattgefunden.
Die schwarzen Wellen gleiten wieder ruhig dahin.
Touristenzeit- Fütterungszeit.
" Black Water" ist Tierhorror der Todesangst erzeugt.

Reduziert auf das unmittelbare Durchstehen einer lebensbedrohlichen Gefahrensituation , ausweglos die ganze Zeit mit der entsetzlichen Möglichkeit konfrontiert als menschlicher Sonntagsschmaus von Zähnen zerfetzt im Magen eines Krokodils zu enden, ist Regisseurs David Nerlichs Regiedebüt ein extrem fieser Alptraumschocker geworden, der den Adrenalinpegel konsequent nach oben schraubt.
Die Natur und die in ihr lebenden uralten Kreaturen sind es einmal wieder, die hier der Mensch masslos unterschätzt, sich übermütig auf fremdes Terrain begibt, (hier die ausgedehnten Sümpfe Nordaustraliens) , und alsbald dem mitleidlosen Tod ins reptilienhafte Auge blickt.
Wieder einmal läuft uns ein Schauer über den Rücken , liest man im Vorspann " Basierend auf einer wahren Begebenheit" und wieder einmal sind wir , obwohl die Spielregeln des Tierhorror Genres bekannt sind, selbst gefangen, leiden mit, sind schutzlos ausgeliefert der unberechenbaren Gewalt der Natur.
Die Furcht der Protagonisten ist unsere Furcht, erweckt unsere Ur- Ängste, lässt uns den Atem anhalten bei jedem tastenden Schritt der hier im Urwald Gestrandeten über verschlungen glitschige Baumäste , die sich über der brackigen Wasseroberfläche erstrecken.
Ein Schritt, eine Bewegung zuviel, und der blutrünstige Schlund der Bestie könnte wieder aus dem Wasser herausstoßen , um den eigenen Körper zu zerreissen wie Papier.
Drei Urlauber sind es , die hier auf dem verzweigten Mangrovenbaum Schutz suchen, nach dem das kleine Holz- Boot, das sie auf einem angeblich harmlosen Angelausflug in die Sümpfe brachte, durch den Angriff eines Krokodils kenterte. Eine meterlange Echse, die sofort nach dem Umkippen des Bootes ihren Führer in einem Strudel aus Blut und Schreien zerfleischte.
Nackte Angst, die Hilflosigkeit, die bittere Verzweiflung, das Warten auf Rettung hier auf dem Baum in vollkommen unzugänglichen Dschungelgebiet, das Schwanken zwischen Hoffnung , Panik und mit vor Furcht glasigen Augen fieberhaft nach einem Ausweg suchend , das inszeniert der Regisseur meisterhaft.
Dabei ist die Inszenierung gnadenlos in ihrer Intensität, lebt sehr oft von der Stille über den Wassern, die vor Anspannung das Herz verkrampfen lässt, weil niemand weiß, wo die Kreatur nun wieder auftaucht. Schweisstreibendes ungewisses Grauen vor jeder nächsten Sekunde , wenn sich einer der Gestrandeten in das schwarze Wasser herunterläßt, um so leise wie möglich das meterweit vom Baum weggetriebene Boot zu erreichen.

David Nerlich verzichtet auf jedweden CGI Trick, seine furchteinflössende Urzeit - Echse ist real, und der Horror, der alleine das Wissen um ihre Anwesenheit irgendwo im Wasser rund um den Mangrovenbaum erzeugt, reicht aus um die Haare zu Berge stehen zu lassen.
Vorzüglich spielt der Regisseur mit der fast greifbaren Bedrohung. Wie soll man sich gegen etwas wehren, was man in dem trüben Wasser nicht erkennen kann, wohin soll man fliehen, wenn die Äste des Baumes den einzigen Schutz darstellen, mühsam verkrallt um bloß nicht in das Wasser zu rutschen.
" Black Water" dieser imposante kleine Schocker überreizt seine Thematik nicht, bleibt immer realitätsnah, und ist nur in kurzen, dafür vor Angst aufschreiend machenden Szenen explizit.
Den " weissen Hai" Effekt, der die Bestie nur kurz in Erscheinung treten lässt, ansonsten aber nur mit ihrer unsichtbaren Allgegenwärtigkeit die Sinne anspannt, den hat David Nerlich sehr genau studiert.
Geräusche in der Wildnis, das nervenaufreibende Plätschern in der Dunkelheit, das Knacken von Zweigen, das die Gegenwart der Kreatur verrät, sind es , die die andauernde Beklemmung zum effektiven Nervenschocker machen.

" Black Water" beweist einmal wieder, dass je reduzierter auf eine elektrisierende , stimmungsvolle Situation , je klarer und nachvollziehbarer die Unmittelbarkeit des Todes herausgearbeitet wird, desto intensiver kann ein Terrorfilm wirken.
Ein wenig schwächelt der Streifen allerdings doch bei dem ein oder anderen Dialog der drei Delinquenten. Denn leider muß die Zeit auf dem Mangrovenbaum auch überbrückt werden, mit einigen ziemlich einfältig klischeehaften Dialogen Marke " Hey Baby, alles wird gut ".
Das bekamen dann artverwandte Survival Thriller wie " Open Water" oder " Frozen" noch etwas glaubwürdiger hin. Seis drum, oft bleibt situationsbedingt das Herz fast stehen, rast der Puls , laufen Schauer den Rücken hinunter auch schon bei der zermürbend unheimlichen Musikuntermalung während keine Rettung in Sicht ist.
Fütterungszeit für australische Krokodile ist urbane Kinospannung für den Zuschauer .
Mahlzeit und Kaufempfehlung
1313 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Dezember 2015
Zu oft haben mich billig gemachte Horrorfilme um vollkommen überzogen dramatisierte Kreaturen wie Piranhas, Killerspinnen, -bienen, -ameisen etc. erfolgreich in den Schlaf aber schwerlich in einen verdienten heimischen Kinoabend begleitet.

Das besagt moderne an Black Water ist, dass die Situation, das Verhalten des Tieres und der Personen durchaus glaubwürdig wirken. Das wirklich angenehme ist, dass die Handlung weder während des Films noch zum Ende hin berechenbar wird.

Der Film ist bis zum Ende durch und durch spannend. Wer auf Tierhorror dieser Art steht, dem wird sicher auch Back Country gefallen, der ebenfalls auf einer wahren Begebenheit beruht.

Ach ja und Diana Glenn sieht aus wie Carrie-Ann Moss.
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am 19. Juni 2016
...des flachen, aber trüben Wassers in den ausgedehnten Sümpfen Nordaustraliens ist ein Krokodil, ein Tier, dessen Gattung schon seit der Zeit der Saurier existiert, wenig Großhirn, aber das Reptiliengehirn, auf dem das Gehirn höherer Tierarten aufbaut, reicht aus, dass diese Gattung offensichtlich ein Erfolgsmodell der Evolution ist.
Das müssen auch ein Touristenpärchen, die jüngere Schwester der Frau und der Führer und Bootsvermieter, der eine Pistole nur mitführe, weil es Vorschrift seines Chefs sei, spüren. Ein heftiger Schlag von unten gegen das Metallboot mit Außenborder, es kentert wie ein Spielzeugboot, die Touristen können sich auf einen der im Wasser stehenden Mangroven-Bäume retten, ihr Führer taucht nicht mehr auf.
Die drei Schiffsbrüchigen hocken auf ihrem Baum und sitzen fest. Die Wasseroberfläche ist ruhig, ab und zu tauchen Blasen auf, das urzeitliche Tier? Fäulnisgase?
Ohne Proviant und Kommunikationsmöglichkeit auf dem Baum hockend, abseits des Hauptarmes des Flusses, überlegen sie, wie sie sich retten können. In das ieloben liegende Boot gelangen? Heranziehen an den Zufluchtsort an dem im Wasser treibenden Bugtau gelingt nicht, es sitzt fest., und der Einwand, dass es sich ja nicht als sicher erwiesen hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Über die Bäume, die sich schon in geringer Höhe in kräftige Äste verzweigen, über die man von einem zum anderen gelangen kann, erweist sich bei einem Versuch der älteren Schwester als nicht zielführend, und das Tier läßt keine Zweifel daran, daß es in der Nähe lauert, es schießt aus dem Wasser hoch und verfehlt nur um Haaresbreite ein zu tief herabhängendes Bein.
Am Ende kommt mit Blessuren nur ein Tourist davon.

Ein Boot, vier Menschen und ein großes Krokodil, mehr braucht es nicht, um ein Horrorszenario in den Sümpfen Nordaustraliens mit verzweigten Wasserläufen innerhab von aus noch flacherem Wasser mit flach verzweigten Bäumen dicht an dicht zu inszenieren, wo das Grauen im wahrsten Sinne des Wortes unter der Oberfäche lauert. Die zunächst drei Überlebenden haben die Wahl zwischen Skylla und Charybdis, was sie auch wählen, groß ist die Gefahr, zwischen den Felsen der griechischen Sage zermalmt zu werden. Die unsichtbare Gefahr unter der Oberfläche erzeugt viel mehr Spannung als ein übermächtiger Gegner, dem man ins Auge blicken und die Chancen eines möglichen Fluchtweges abschätzen kann. Diese beklemmende Situation ist es, die dem Kroko-Horror seine Spannung verleiht, nicht die Szenen, in denen das urzeitliche Tier zuschlägt, ein Opfer findet oder ein Mensch um Haaresbreite entkommen kann.

Der Film beruhe auf einer wahren Geschichte, man mag es glauben oder nicht, mir erscheint nicht alles sehr realistisch. Auch wenn ich mich nicht als Versuchsperson zur Verfügung stellen werde, die tödliche Gefahr stellt nicht in erster Linie das Gebiß dar, dessen Zähne nicht so spitz und scharf sind wie die eines Haies, und auch nicht die Kraft des Kaumuskels. Wiederholt kann man in Tierdokumentationsfilmen sehen, wie ein Krokodil in einer Wasserstelle in Afrika bei einem größeren Säugetier zuschnappt, aber tödlich ist nicht der Biss, sondern das wilde Hin- und Herschleudern der Beute und/oder das Ziehen unter Wasser. Hochsensibel ist das Sensorium des Zahnhalteapparates, wie man sieht, wenn Krokodile oder auch Säugetiere wie Raubkatzen den Nachwuchs mit den Zähnen packen ohne ihn zu verletzen. Und wenn ein Exemplar unserer Gattung beim Zahnarzt eine Füllung oder einen Zahnersatz bekommt und meint, das Teil sei viel zu prominent, schleift der Zahnarzt nur Millimeterbruchteile ab, und es passt. Aber dass wie hier das Tier einen Menschen mit dem Maul um den Leib packt, einige Unterwasserrollen mit ihm dreht und ihn dann als lebenden und nur oberflächlich verletzten Proviant ablegt, mag ich nicht recht glauben, ganz zu schweigen von der Szene, wie das Tier dann ausgeschaltet wird, so beeindruckend reell wirkend sie auch gefilmt ist,aber unrealistisch.

Trotz seiner Schwächen ist der Film sehenswert und ein weiters Beispiel dafür, dass es für Spannung und Grauen nicht eines Budgets von hunderten Millionen Dollar, hunderten an Statisten und Litern an Kunstblut bedarf, um in fast kammerspielartigem Szenario Spannung zu erzeugen. Ein blendendes Beispiel dafür ist "Mord mit kleinen Fehlern", in dem sich Laurence Olivier und Michael Caine ein hochintelligentes Duell überwiegend mit Worten liefern, mit überraschenden Wendungen und dem Ausgang wirklich in letzter Minute, nicht nur für mich einer der besten Filme aller Zeiten.

Mit genannten Einschränkungen kann ich "Black Water" empfehlen, kein vordergründig spektakulärer Horror, sondern das lauernde Unheil, die unsichtbare Bedrohung verleiht dem Film überwiegend seine Spannung.

Doc Halliday
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Juli 2010
Der australische Film "Black Water" ist einer dieser beliebten Kroko-Schockerfilme und die Macher David Nerlich und Andrew Traucki hatten ein geringes Budget, aber eine recht innovative und minimalistische Idee. Warum nicht dem Ideal von Hitchock näherzukommen, der immer mal einen abendfüllenden Suspencefilm drehen wollte, der ausschliesslich in einer Telefonzelle spielt.
Nach 20 Minuten spielt "Black Water" fast ausschließlich in einer nicht einmal besonders hohen Baumkrone einer Mangrove in den Sümpfen von down under. Dort überlegen sich die Überlebenden, wie sie aus dieser Falle herauskommen, denn unten im Wasser schwimmt ein Krokodil, vermutlich sogar mehrere. Dabei fing alles so schön an. Die tolle Landschaft Australiens, der Wunsch ein paar Salzwasserkrokodile mal in freier Wildbahn bestaunen zu können: Die Schwestern Grace (Diana Glenn) und Lee (Maeve Dermody) sowie Graces Freund Adam (Andy Rodoreda) waren in den Sumpfgebieten Nordaustraliens unterwegs mit einem einheimischen Bootsführer namens Jim (Ben Oxenbould). Doch plötzlich gab es diesen gewaltigen Aufschlag, das Motorboot kenterte und ab hier fängt der Überlebenskampf "Grössere Tiere fressen kleinere" richtig an...
Ein sparsamer, aber intensiver Film über große wilde Viecher, die essen wollen wie wir auch und der vor allem die Eindrücke der Menschen, die in diese Falle geraten sind, in spröde Bilder fasst. Die Spannung kómmt auch nicht zu kurz, gerade weil die Echse nicht so oft zu sehen ist. Es genügt die Vorstellung, dass sie an irgendeiner Stelle in diesem etwa halstiefen dunklem Wasser lauert...
Lobend erwähnen sollte man noch, dass die Macher wert auf "echte" szenen legten, also "die Bestie" (grins) ist nicht computeranimiert...
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am 10. November 2007
Das ist wirklich ein ganz besonderer Krokodil Film. Er beruht nicht darauf, das in jeder Minute ein Mensch gefressen wird. Dieser Film ist wirklich der Hammer, und könnte auch der 3. Teil von Open Water sein. Eine Frau fährt mit ihrer Schwester und deren Mann in den Urlaub. Einmal fahren sie angeln. Ein Krokodil (Kein Genmanipuliertes, sondern ein ganz normales) greif sie an und schuppst das Boot um. Die Familie rettet sich auf einen Baum.
Und jetzt geht es los, sie kämpfen um ihr Überleben. Anfangs etwas langweilig.
Aber vor allem zum Schluss hin wird es richtig spannend!
Positiv ist auch:
-Die Schauspieler sind echt genial
-Das Krokodil sieht wirklich total echt aus
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am 14. Februar 2016
Ich mag es, dass der Film relativ unblutig daher kommt, also man sieht nicht so viel Gemetzel, wie ich erst dachte. Das ganze Drama um Grace ist natürlich furchtbar und wirkt ein bisschen zu sehr übertrieben.
An sich aber eine solide Leistung. Ich bin positiv überrascht, wie sehr mich dieses leise Warten (wann kommt die Bestie?) gefesselt hat.
Der Zeit verflog im Nu während ich diesen Film schaute.
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am 6. Januar 2009
3 Touristen verschlägt es in einen abgelegenen australischen Mangrovensumpf. Nach einer Krododilattacke stranden die 3 auf einem Mangrovenbaum und werden fortan von der hungrigen Bestie belagert.

So einfach die Ausgangssituation dieses kleinen aber feinen australischen Survivalhorrorstreifens auch ist, packt sie den Zuschauer schon nach wenigen Minuten. Mit minimalem Budget (1 Million Dollar!) haben die beiden Regisseure einen erstaunlich spannenden Film inszeniert, der geschickt mit den Urängsten des Zuschauers spielt. Selbt mir als "alten Horrorhasen" gefror in der einen oder anderen Szene vor Schreck das Blut.

Erinnern tut mich der Streifen ein wenig an "Open Water", der eine ähnliche Ausgangssituation besitzt. Dort werden 2 zurückgelassene Taucher auf dem offenen Meer von Haien bedroht. Für mich ist jedoch "Black Water" eindeutig der bessere der beiden Filme.

Als Bonus winken u. a. ein Making Of, geschnittene Szenen sowie eine Trailershow. Den deutschen und englischen Tonspuren sind deutsche und englische Untertitel zuschaltbar. Bild und Ton sind sehr gelungen.

Wer auf Survival- bzw. Tierhorror steht, sollte sich dieses kleine Juwel auf gar keinen Fall entgehen lassen. Wer jedoch ein eher blutiges Gore-Festival erwartet, wird mit diesem Film nicht unbedingt glücklich werden. Trotz einiger brutaler Szenen überzeugt "Black Water" vielmehr durch die nagenden Spannungsmomente.
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am 19. April 2016
Normaleiweiße schrecken mich "unbekannte" Low-Budget Filme ab, da sich die Schauspieler oftmals dümmer verhalten wie Fische, und/oder der Regisseur das Drehbuch in 5 Minuten angefertigt hat, doch bei diesem Film ist deutlich zu erkennen, dass die Schauspieler logisch denken und handeln, sowie sehr professionell wirken. Die Story ist zwar simpel doch dafür umso fesselnder.

Klar gibt es einige Szenen die unlogisch oder dumm erscheinen und mal wieder an der Intelligenz der Schauspieler zweifeln lassen z.B.
als versucht wird durch das gefährliche Wasser auf einen anderen Baum zu kommen, anstelle einfach ins Boot zu gehen. Doch es gab nur etwa 2 kurze Stellen solcher Art im Film, daher nicht wirklich ein Kriterium den Film nicht anzuschauen.

Sehr gut fand ich die Spannung, welche schon nach kurzer Zeit vorhanden war und bis zum Ende des Films aufrecht gehalten werden konnte. Einige Schock Momente waren auch dabei. Alles in Allem ein guter Film den man sich gerne ansehen kann vor allem wen man einen spannenden Film sucht, wird man hier nicht enttäuscht!
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am 1. September 2016
Gut gemachter und vorallem so realistisch wie möglich gehaltener Tierhorror!
Falls man bei diesem Genre überhaupt von Realismus sprechen kann...

Keine Bestie die sich anscheinend was beweisen muss - nein, nur einfaches Revierverhalten eines Krokodils, welches man in dem Fall und in der Situation auf jeden Fall nachvollziehen kann. Säßen die nicht genau dort in den Mangroven fest, hätten die auch kein Problem.
Stellenweise natürlich entsprechend ... öööhmm... langweilig?! ... man sieht im ersten 3/4 nicht viel vom eigentlichen Reptil, das wird uns für das fulminante Ende aufgespart - vorallem für die "Sharknado-Jünger" dieser Welt sicher sehr enttäuschend - aber hey, soll "Schnappi" Stepptanzen oder was???

Das Ende liefert uns dennoch genügend Zündstoff, damit sollten auch beide Lager wieder bedient werden.

Für mich ein Geheimtipp!!!
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am 29. Dezember 2015
Nicht jeder Film wartet mit dem Neusten und Überraschendsten auf. Dieser war so spannend, wie Touris auf Mangrovenbäumen nur sein können und er umschifft viele Klischees. Das fand ich erfrischend und ich will kein Krokodil haben. Die beißen!
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