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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
39
4,2 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Ändern
Preis:14,99 €+ 5,00 € Versandkosten
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am 22. Juni 2011
Ich habe Shadows of the Damned jetzt komplett durchgespielt und muss sagen Top!
Aber der Reihe nach!

Zuerst mal zu den Entwicklern den es sind drei sehr bekannte Männer hinter diesem Projekt.
Shinji Mikami der Schöpfer der Resident Evil Reihe,Suda51 der Spiele wie No More Heroes Entwickelt hat und Akira Yamaoka der die Musik und den Sound von Silent Hill gemacht hat! Wenn man diese drei Namen hört denkt man das Spiel kann ja nur gut werden und Tatsache so ist es auch!
Man kann sich das so vorstellen man wirft Resident Evil 4 für das Gameplay,Devil May Cry und Bioshock für das abgefahrene Setting und die Atmosphäre und Dantes Inferno und Alice im Wunderland für die Story, in einen Topf und heraus kommt dann Shadows of the Damned!
Alleine daran sieht man das Shadows of the Damned nicht für die Allgemeinheit oder Mainstream ist!

Story
Man spielt den übel gelaunten und äußerst kernigen Protagonisten Garcia Hotspur!
Als er nach einer erfolgreichen Dämonenjagd in sein Apartment zurückkehrt ist nichts so wie es scheint. Seine geliebte Paula findet er erhängt im Schlafzimmer wieder und als sei das nicht genug wird man auch prompt von Zombie artigen Wesen Attackiert! Aber das hat natürlich einen Grund und zwar ist der Dämonen Prinz Fleming äußerst erzürnt darüber das Garcia seine Dämonen Legion abgeschlachtet hat. Deshalb entführt er Paula in die Tiefen der Hölle und da Garcia alles unternehmen würde um sie zu retten springt er gleich hinterher! Immer wieder trifft man in der wohl abgedrehtesten Hölle auf Paula die aber nicht ganz das ist was es scheint. Ob Garcia seine Frau lebendig zurück bekommt und ob er Fleming besiegen kann verrate ich natürlich nicht ;)
Die Story wird aufjedenfall in vielen Zwischensequenzen erzählt wobei die Story sicher kein Nobelpreis erhält, was bei so einem Spiel aber nicht von Nöten ist!
Sie hält einen aber immer an der Stange da man wissen will wie es weitergeht.

Gameplay
Das Gameplay ist genau dasselbe wie in Resident Evil 4 nur das man jetzt während es Schießens laufen kann!
Sogar das mit dem Händler wurde übernommen aber natürlich sieht er viel Skurriler und wie ein Monster mit Lampen auf dem Rücken aus.
Man gibt ihm die von den Gegner dagelassenen Diamanten und er frisst sie auf und Kotzt dann das aus was man sich gekauft hat^^
ja ziemlich ekelhaft und krank! Zur Auswahl stehen Munition oder neue Upgrades sowie Getränke wie Sacke oder Tequilla die für die Lebensenergie bestimmt sind!
Im Spiel trifft man auf sehr viele Gegner die teilweise ziemlich abartig sind und andere Taktik erfordern z.B. kommen solche Art Strom Zombies die man nur töten kann indem man ihnen auf die Stromreaktoren schießt. Oder eine Art Kreissägen Monster der nur eine Schwachstelle auf dem Rücken hat ganz so wie die Garradors aus Resi4 und dann gibt es noch eine Art Elchskelett in Ritterrüstung die man natürlich vorher zerstören muss um dem Elchsskelett was anhaben zu können!
Boss kämpfe gibt es natürlich auch und die sind eines der Highlights im Spiel! Z.b. Kämpft man auf dem Kannibalen Jahrmarkt gegen den Montamonica George der wie ein
Blut Zombie/Frankenstein verschnitt mit zwei riesen Macheten aussieht! Oder ein Gigantischer Vogel der einer der Besten Endgegner ist wie ich finde ;)
Das Ende des Spiels ist auch sehr gut und nicht so vorhersehbar!
Garcia hat auch noch einen Kumpel und zwar Johnson die Dämonen Fackel die er in jeder Situation in eine Waffe verwandeln kann!
Johnson ist ein Plappermaul und reißt einen derben Witz nach dem anderen ;)
Die Gespräche zwischen Garcia und Johnson peppen das Geschehen mit viel Schwarzem Humor auf finde ich sehr gut!
Manchmal bekommt man sogar Panik wenn auf einmal die Dunkelheit alles umhüllt und man währenddessen Leben verliert, und man den Ziegenkopf finden muss.
Ziegenköpfe sind kleine Helferlein den sie saugen die Dunkelheit auf und dann kann Garcia so auch die finstere Brut töten die sich ihm in solchen Situationen in den Weg stellen! Es gibt auch diverse Rätsel die sogar als solche bezeichnet werden können später ist man z.B. in einem Turm und muss durch ein Treppenhaus finden das die Treppen über Kopf stellt usw. In solchen Momenten blitzt die Genialität der Entwickler auf ;)
Auch Cool ist die Bullet Cam die Köpfe in Zeitlupe zerfetzt!
Das Spiel geizt aber nicht mit Blut und Gedärmen wundert mich also das es Unzensiert nach Deutschland gekommen ist!

Grafik
Die Grafik sieht gut aus ist aber keine Referenz immerhin ist die Unreal Engine 3 schon etwas älter!
Aber dafür das sie mit so einer alten Engine gearbeitet haben muss man sagen haben sie gut hinbekommen^^
Gibt wesentlich schlechteres. Ich würde mal sagen gutes Mittelmaß!

Atmosphäre
Die Atmosphäre ist eines der vielen dicken Pluspunkte die ich dem Spiel gebe!
Diese ganzen bunten Farben und bizarren Umgebungen ergeben die Perfekte Hölle
die sogar die von Dantes Inferno um Längen Toppt wenn es darum geht Krank und Skurril zu sein ;)
Die Levels sind von der Umgebung auch sehr Abwechslungsreich so ist man unter anderem in einer Mittelalterlichen Stadt einem Wald, Jahrmarkt, eine Art Sünden Strip, Bibliothek einem Turm und einem Sumpf unterwegs! Im Spiel gibt es auch sehr viele witzige Anspielungen auf Genre Kollegen wie Evil Dead usw.

Sound
Mit das beste was ich bisher zu hören bekommen habe!
Die Musik reicht von Orchester Getrommel, Rock Musik bis hin zu Psychisch stillen fast schon bedrückenden klängen!
Auch die Schüsse hören sich klasse an.

Fazit
Wie ihr sicher schon bemerkt habt hat mich das Spiel wahnsinnig angetan und komme aus dem Staunen gar nicht mehr raus ;)
Ich fühle mich wie in alten Zeiten als ich Monatelang Resident Evil 4 gespielt habe!
Das gleiche Gefühl macht sich auch hier breit einfach klasse.
Man hat das Spiel in ungefähr 10-12 Stunden durch,der Wiedrspielwert ist Extrem hoch wegen den Upgrades und wegen den 51 Trophäen!
Man kann bei erneutem durchspielen seine verbesserten Waffen leider nicht benutzen, und auch sonst spielt man keinerlei Extras frei :(
Sicher das Spiel ist gewiss nicht für jeder man aber wer auf Psycho Spiele mit krankem Humor und Splatter steht kommt bei dem Spiel nicht vorbei!
Alle anderen leihen es sich erstmal aus!
Aber von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung ;)
Ich habe auf die Entwickler vertraut und wurde nicht Enttäuscht.

PS: Ich bewerte hier auf amazon nur Spiele die mir gefallen also bitte nicht denken das ich alles in den Himmel lobe!
Schlecht bewerten tun dann andere ;)
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am 25. Juli 2015
Eins vorweg, ich hab mich zwar für eine PS3 und inzwischen auch für eine PS4 entschieden,
aber meine Frau is bei uns einfach inzwischen die Haupt-Zockerin, da Sie die Konsole fast nicht mehr freigibt!!! Darum mach ich die Bewertungen als Background-Viewer!!
Sie hat bereits The Darkness, Darkness 2, alle Teile von Bioshock, F.E.A.R. usw. durchgespielt. Jetzt hängt Sie in diesem Spiel fest... macht aber momentan einen Abstecher in die Resistance-Reihe!! Ich konnte aber bei SHADOWS OF THE DAMNED einiges während des Laufs mit ansehen, super Grafik, Steuerung ist gut, aber auch anfangs nicht leicht weiter zu kommen. Alles in Allem ein Top Spiel, und für den Preis auch sehr zu empfehlen!!!
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am 22. Juni 2013
So, kommen wir jetzt mal zu Shadows oft he Damned (SotD) für die PS3!

Ich hatte mir das Spiel ohne bestimmten Grund geholt. Da es nicht all zu teuer war, dachte ich mir: „mal schauen“ 
Gestern kam es an und ich habs sofort angefangen. Den ersten Pluspunkt hat das Spiel bekommen, da nichts weiter installiert werden musste. Nach einem kleinen Vorspann gings rein in die Action.

Erst einmal zur STORY:
Man spielt den mexikanischen Dämonenjäger Garcia „fkng“ Hotspot, auf den der Dämonenobermotz Fleming ziemlich sauer ist, da er pausenlos dessen Untertanen abmetzelt. Deshalb wird kurzerhand Garcias Lebensabschnittsgefährtin Paula auf nicht so schöne Weise in die Hölle entführt. Also? Hinterher! Hier ähnelt die Story sehr „Dantes Inferno“! Ab in die Hölle um sein Mädchen zu retten. Also nichts neues unbedingt. Allerdings ist Garcia nicht alleine unterwegs. Der (ex)Dämon Johnny führt ihn durch seine alte Heimat und dient nicht nur als Fackel und Motorrad, sondern er verwandelt sich auch in den Hot Boner, eine Handfeuerwaffe. (Dazu später mehr)

GAMEPLAY:
SotD spielt sich ähnlich wie Resident Evil 5, nur dass man sich während des Zielens bewegen kann. (Das war der Grund, warum ich Resi 5 nach dem ersten Abschnitt nicht mehr gespielt hab). Also ist es ein Third-Person-Action-Psycho-Shooter! Das Spiel an sich ist Linear aufgebaut. Es gibt einige Dinge einzusammeln: Munition, weiße Diamanten, rote Diamanten, blaue Diamanten, Drinks (Gesundheit), und Schlüssel für versperrte Türen. Nur ist dies ja die Hölle und normale Türen wären langweilig. An solchen Türen hängt ein hungriger Dämon und der will gefüttert werden. Beim aktivieren der verschlossenen Tür wird angezeigt was man suchen muss. Entweder ein Gehirn, ein Augapfel, oder eine Erdbeere!!
Die Diamanten sind, wie schon erwähnt, in drei Farben aufzufinden:

Weiß: Diese Diamanten dienen in der Hölle als Zahlungsmittel. Es gibt überall Getränke Automaten und es gibt den Händler „Christopher“, den man schon bald über den Weg läuft. Bei ihm gibt es Munition, Drinks und rote Diamanten!

Rot: Mit diesen Edelsteinen kann man seine Waffen oder auch seine Gesundheit upgraden. Diese sind wie eben gesagt beim Händler zu kaufen aber auch in der Hölle zu finden. Meist versteckt z.B. in Kisten.

Blau: Diese Klunker sammelt man automatisch im Spielverlauf ein. Man bekommt einen, wenn man einen V.I.P. (Bossgegner) besiegt. Mit Hilfe eines blauen Diamanten kann sich Johnny in andere Waffen verwandeln oder die Waffen modifizieren.

Ziel des Spiel ist es, in das Schloß von Fleming einzudringen und Paula zu retten. Aber auf dem Weg dorthin gibt es eine Unzahl an Dämonen die einem ans Leder wollen. Zum Glück ist man ja bewaffnet und verfügt über (geringe) Nahkampffähigeiten. Es wird also nur geschossen! Dämonen kann man meist in guter“ Dead Space“- Manier die Gliedmaßen abschießen, so dass sie z.B. ohne Beine auf einen zu robben. Schießt man den Kopf ab, wars das für den Gegner. Solche Schüsse werden oft mit einer speziellen Kameraperspektive verfeinert.
Es gibt verschiedene Gegnertypen. Einigen verlangt es an mehr (oder stärkerer)Munition, anderen an Taktik um sie zu besiegen. Besonders die Bossgegner. Oftmals passiert es, dass die Finsternis eintrifft. In der Finsternis können Menschen nicht lange überleben und Garcias Seelenanzeige nimmt schnell ab. Einige Finsternis-Passagen müssen schnell durchquert werden. Auf dem Weg zum Ausgang sammelt man Herzen ein, um die Seelenanzeige zu füllen. Andere Finsternisse können beseitigt werden. Dank dem Sekundärfeuer „Lichtschuss“! Findet man in der Finsternis einen Goldenen Ziegenkopf und schießt mit dem Sekundärfeuer auf ihn, verschwindet die Dunkelheit in diesem Bereich. Auch Gegner die mit Finsternis überzogen sind müssen erst mit dem Lichtschuss „gereinigt“ werden, bevor sie verwundbar sind.
Natürlich gibt es auch einige Rätseleinlagen, die einem aber kein großes Hindernis darstellen.
Ein paar Level heben sich von den Anderen ab und bringen Abwechslung ins Spielgeschehen. Das ganze wird mit einem sarkastischen, schwarzen und anstößigem Humor untermalt.

Es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsgrade!

STEUERUNG:
Alle Tasten sind belegt, bis auf L3 und Steuerkreuz Unten! Ganz am Anfang fand ich die Steuerung ziemlich komisch, aber man kommt schnell rein und man hats dann auch schnell drauf. Die X Taste dient als Ausweichknopf. Im Stand dreht sich Garcia mittles dieser Taste ruck zuck um 180°! Beim Interagieren , bei Brutal Kills und wenn ein Genger hinter einem ist (Nahkampf), wird immer eingeblendet wenn man die entsprechenden Tasten drücken muss/kann. Manuelle Tastenkonfiguration geht nicht. Man kann lediglich nur die X-und Y Achse umkehren und dessen Bewegungsgeschwindikeiten einstellen

GRAFIK/SOUND:
SotD basiert auf der Unreal Technology. Es sieht alles ein BISCHEN(!!) nach Comic aus. Was ich gut verstehen kann. Bei dem was in der Hölle so zusehen ist wäre eine „reale“-Grafik doch vielleicht ein bisschen krass! Trotz alledem sieht die Hölle ziemlich gut aus. Die Vorstellung ist zwar ein wenig was Anderes von dem, was man aus anderen Spielen so kennt, aber sie kommt gut rüber! Es gibt viele kurze Cutscenes, was dem einen oder Anderen nervig vorkommen mag.
Der Sound ist sehr passend. Immer gibt’s irgendwo Geräusche zu hören…meistens Schreie :D
Die musikalische Untermalung ist sehr gut inszeniert worden. Das Spiel kommt im Originalton, wird aber mit deutschen Untertiteln unterstützt.
Insgesamt geben Sound und Grafik eine höllisch gute Atmosphäre wider, die den Schauplatz glaubhaft darstellt. Bugs habe ich soweit keine Entdecken können. Das Spiel hat sich zweimal aufgehängt (kann aber auch ein meiner PS3 liegen). Was, dank fairer Checkpoints, auch nicht weiter schlimm war.

WARUM FSK 18? :
SotD ist auf keinen Fall ein Kinderspiel! Starke Gewaltdarstellung (viel Blut), Alkoholmissbrauch (Sake, Tequila und Absynth geben einem Gesundheit wieder), obszöne und anstößige Dialoge und Darstellung (man merkt dass das Spiel von Japanern entwickelt wurde^^). Also nicht unbedingt jedermanns Sache! Freunde des schwarzen Humors sind hier gut aufgehoben

Einziger Minuspunkt:
Aufgrund dessen, dass es keine Installation gibt, muss man mit nervigen Ladezeiten zwischen den Akten rechenen (die man aber auch als "Spielpause" ansehen kann ;)

FAZIT:
Nach 10,5 Stunden hatte ich es durch. SotD ist jetzt kein Spiel was aus der Menge herausragt. Alles schon einmal irgendwie und irgendwo dagewesen. Trotzdem macht es nichts Falsch. Es ist ein geradliniger, „Horror/Psycho“ Thriller, in dem man sich bis zum Abspann durchballert. Wer so etwas spielen möchte und auch (ich sag mal) halbwegs gut unterhalten werden möchte. Sollte hier mal reingucken. Für mich ist es das bessere Resident Evil 5 :D Auch für Trophyhunters vielleicht ein kleiner Geheimtipp unter den Spielen. Immerhin hatte ich beim Abspann 41 neue Trophäen! Insgesamt gibt es 57!

Das Spiel hat mich zwar nicht umgeworfen, aber ich habe für nicht viel Geld einige Stunden Spielspaß gehabt und es kitzelt mich in den Fingern, noch einmal von Vorn anzufangen!

Wenn ich alles in einen Topf werfe: Inhalt, Spielspaß, Preis….kommen bei mir 5 Sterne raus!
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am 27. Oktober 2011
Der mexikanische Dämonenjäger Garcia Hotspur macht sich gemeinsam mit seiner sprechenden Fackel Johnson auf den Weg in die Unterwelt, um seine Flamme Paula aus den Klauen des Bösen zu befreien. Die Unterwelt wird hier übrigens nicht von Satan regiert, sondern vom ganz demokratisch auf Lebenszeit gewählten Oberdämon "Fleming". ;)

Hatten wir doch alles schon zig Mal, mag man sich jetzt vielleicht denken. Was Shadows of the Damned aber auszeichnet ist weniger die Story, als vielmehr der schwarze, zweideutige Humor und die liebevoll gestaltete Unterwelt mit ihren ganzen Anspielungen. Da gäbe es zum Beispiel die Sensenschwestern ("Sisters Grimm" genannt), die eine ganz klare Anspielung an die Gebrüder Grimm sind, was mich auch schon zum nächsten Punkt bringt, den Märchenbüchern im Spiel. Diese erzählen völlig überzogen den Leidensweg der Endgegner. Zum Teil ist das wirklich zum Schreien komisch. Ein nicht geringer Teil trägt auch Johnson mit seinen bissigen Kommentaren dazu bei. Der mürrische Garcia und sein Begleiter sind für mich das lustigste Duo seit Ratchet & Clank!

Dies aber nur mal am Rande, es gibt wirklich viel zu entdecken und wer Dante's Inferno gespielt hat wird auch hier Parallelen erkennen, Stichwort Bücherei. Dann gibt es auch viele lustige Lichtreklameschilder, einen Jahrmarkt, Kneipen, Erotikshows und vieles mehr! Man hat sich hier wirklich alle Mühe gegeben das etwas ausgelutschte Szenario neu zu beleben - mit Erfolg.

Auch das Gameplay gestaltet sich abwechslungsreich genug. Natürlich ist es in erster Linie ein Action-Adventure/Third-Person-Shooter, hat allerdings auch 2D-Sequenzen und einen großen Anteil an Rätsel- und Geschlicklichkeitspassagen, die dafür sorgen, dass das Ganze nicht zu einem reinen Zombie-Shooter verkommt. Langeweile kam bei mir zu keinem Zeitpunkt auf.

Das Waffenarsenal besteht grundsätzlich nur aus Johnson, den man in seiner Fackel-Form als Nahkampfwaffe verwenden kann, um sich Monster vom Leib zu halten. Auf Geheiß verwandelt er sich aber auch in Schusswaffen, z.B. den "Boner", "Teether" oder "Skullcussioner". Durch blaue Diamanten, die man nur von Endgegnern bekommt, werden die Waffen erweitert, so wird aus einem "Boner" beispielsweise der "Hot Boner". Mit rote Diamanten, die man in den Levels finden kann, lassen sich Waffen oder Gesundheit dann jeweils individuell verbessern, wie mehr Kapazität, Schaden oder kürzere Nachladezeit. Es gibt zwar nur wenige verschiedene Waffen, diese sind aber sehr gut ausbalanciert sodass keine unnötig wirkt.

Weiße Diamanten, die die normale Währung in der Unterwelt darstellen, können beim Händler oder an Automaten gegen Ausrüstungsgegenstände eingetauscht werden. Hauptsächlich Alkohol, Munition oder eben rote Diamanten. Kleiner Hinweis am Rande: Alkohol "untötet" einen in der Unterwelt.

Ein wichtiger Bestandteil des Gameplay ist auch die Dunkelheit. Bricht diese ein, muss man mit dem Sekundärfeuer seiner Waffe einen Ziegenkopf treffen oder einen Feuerwerkskörper abschießen, da die Dunkelheit einen tötet, wenn man ihr zu lange ausgesetzt ist. Was sich nach Zeitdruck anhört, gestaltet sich in der Praxis relativ simpel und sorgt auch hin und wieder für das kontrastreiche Flair des Spiels.

Die einzigen Negativpunkte, die mir einfallen, sind die Grafik und die Länge des Abenteuers. Erstere ist sicher nicht sooo~ schlecht, dass man dafür große Abzüge verteilen müsste, aber unscharfe Texturen und eher mittelmäßig animierte Zwischensequenzen sind leider ein vorhandenes Manko. Auch stellenweise leichtes Tearing und Clipping-Fehler kamen bei mir vor.

Die Länge ist mit 5 Akten, zu jeweils 3 - 5 Level, zwar normal, für meinen Teil hätte es aber gerne etwas mehr sein gedurft. Speziell Flemings Schloss kam mir etwas kurz vor, so als hätte hinten raus etwas die Zeit gefehlt.

Ansonsten fällt mir nichts Nachteiliges zu diesem Überraschungshit ein. Klare Kaufempfehlung meinerseits. Ich hoffe inständig auf ein Sequel.

Wendecover ist leider nicht vorhanden, das USK-Siegel geht im vorwiegend roten Cover aber eh unter.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Juli 2011
+ nette Geschichte ...
+ wirklich witzige Sprüche, Gimmicks (skurile Wandtafeln, Telefons** der kurzzeitig die Waffe upgradet etc.) und ein unüblicher, aber sehr gelungener, schwarzer Humor!
+ paradoxe, super passende Einlagen (Lv. in 2D und in Papergrafik, Zombiebowling etc.) - hiervon hätte ich mir wesentlich mehr gewünscht.
+ selbstverständlich darf das fleischliche Laster nicht zu kurz kommen, Paula ist dementsprechend meist nur mit einem Korsett+Tanga unterwegs, wenn überhaupt.
+ tolle, kreative und neue Upgrades.
+ ein zynischer, witziger Begleiter.
+ Storys in der Story (in Form von Geschichten, die man lesen bzw. sich vorlesen lassen kann).
+ Ausgewogenes Gameplay und faire Schwierigkeitsstufen.
+ annehmbare Spielzeit von ca. 8-10 Std.
+ nettes Leveldesign, z.B. die Dunkelheit, die einem Lebenskraft raubt, wenn man nicht schnell wieder für Licht sorgt.

o Kreaturen und Ambiente sind bestimmt Geschmackssache, meiner war es nicht ganz. Vor allem der Obermufftie entspricht nicht so ganz meinem Horrorgeschmack ^^ Es ist alles ein bisschen zu monoton, clean und unkreativ. Ausserdem verstehe ich nicht, warum man im Land der aufgehenden Sonne die Hölle immer mit einem europäischen Mittelalterdorf assoziiert?! Ich stelle mir die Hölle iwie anders vor - aber wie gesagt, das ist subjektiv.
o Soundtrack ist i.O.
o Ladezeiten halten sich im Rahmen.
o zu wenig Abwechslung, was die Gegner betrifft.

- ... bei der zu viele Fragen offen bleiben.
- unterdurchschnittliche Grafik, leider!

Grundsätzlich kann ich das Game jedem empfehlen, der eine kurzweilige Abwechslung vom Mainstreambrei sucht, trotzdem aber realistische Vorstellungen und Ansprüche hat. Ein wirklich unterhaltsamer Shooter für zwischendurch, der mir viel Spaß gemacht hat, den man 1x gespielt haben kann - aber nicht muss - und gut is ^^
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am 3. Juli 2011
Shadows of the Damned ist eine Offenbarung für jeden Actionfan, der die immer gleichen, tristen West-Settings leid ist. Hier wird Action auf höchstem Niveau in extrem abgedrehter Japano-Tradition geboten, die nur so mit sexuellen Anspielungen um sich wirft. Fette Action, dumme Sprüche und nackte Brüste gibt es eben nicht nur beim Duke. Und nicht einmal der ballert mit einem "Big Boner" "sticky Payloads" auf Feinde ... Ihr seht schon, hier wird nicht an Versautheit gespart und obendrein ist das Ganze auch noch äußerst blutig. Fliegende Körperteile, in Zeitlupe explodierende Köpfe und ein höchst groteskes Feindkabinett halten stets bei Laune. Gut, dass sich der Titel dabei selbst nie wirklich ernst nimmt. Hier wird vor allem eines geboten: Sinnloser Fantasy-Horror-Trash mit obercoolem Dude in der Haupt- und noch coolerem untotem Dude in der Nebenrolle die gemeinsam das Hot Chick retten wollen. Natürlich hat das Traum-Entwickler-Trio Mikami/Suda51/Yamaoka auch dafür gesorgt, dass Gameplay und Atmosphäre nicht auf der Strecke bleiben. Das Spiel ist hervorragend designt und bietet die perfekte Balance aus wahnwitzigen Zwischensequenzen/Dialogen seichten Rätseln/Suchaufgaben, brutaler Action und glorreichen Bosskämpfen. Das Gameplay an sich erinnert stark an Resident Evil 4, nur, dass man sich beim Zielen auch bewegen kann. Schade nur, dass die technische Gestaltung auf optischer Seite nicht mithalten kann. So genial die Musik, Soundeffekte und (englische) Sprachausgabe sind, so schwach ist die Grafik abseits des skurrilen Artdesigns. Zwar läuft der Titel stets flüssig, allerdings sind matschige, spät ladende Texturen, staksige Animationen und ein generell sehr verwaschenes Bild einfach unzeitgemäß. Auch lässt sich das Lebensenergie-System zu leicht austricksen. Wozu massenweise Alkohol saufen, wenn ich bei den sehr häufigen Checkpoints nach dem Sterben ohnehin mit voller Energie wiederbelebt werde? Auch beim Umfang hätte ich mir einfach mehr gewünscht. War Resident Evil 4 noch gute 15 Stunden lang, wird hier nur knapp die Hälfte der Spielzeit geboten. Zudem fehlt es an Bonus-Modi und New Game+ Optionen. So schrammt Shadows of the Damned knapp an der Höchstwertung vorbei, auch wenn es für mich persönlich bereits jetzt zu den geilsten Spielerfahrungen dieses Jahres gehört. Unbedingt einmal näher anschauen!

Pro
Trashige Fantasy-Horror-Unterhaltung | Geniale Musikuntermalung | Tolle Bossfights | Durchdachtes, abwechgslungsreiches Leveldesign | Schräges Charakter- und Grafikdesign ...

Contra
... welches technisch leider schwach daher kommt | Relativ kurz | So gut wie kein Wiederspielwert | Lebensenergie-System zu leicht austricksbar
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am 8. März 2015
Cooles Spiel mit dem geilsten Humor Ever. Spielerisch gut gemacht Grafik auch okay und am ende mit einer ganz lustigen Wendung dre Geschichte Trophäen sind auch alle machbar muss nur 3x durchspielen auf jeden Schwierigkeitsgrad aber es macht dafür richtig Spaß
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am 23. Juni 2015
Bin durch zufall auf dieses game gestoßen und muss sagen, es ist sehr amüsant und hat einen gewissen grad an suchtfaktor weil man es unbedingt durch zocken will. jeder der auf horror und humor steht ist hier richtig
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am 2. Juli 2012
Nachdem ich viele Reviews zu dem Spiel gelesen habe, war ich etwas enttäuscht, weil ich mich sehr darauf gefreut habe. Als das Spiel dann etwas günstiger wurde, habe ich es mir dennoch gekauft - und hatte eine Menge Spaß.

Ich beginne mit den Pros und Contras:

Pros:

+ Unverbrauchtes Setting und verrücktes Bild der Hölle, generell ist das Design sehr gut
+ Interessante Charaktere und witzige Dialoge, Johnson und Garcia harmonieren sehr gut zusammen
+ Viel Humor und ständige Doppeldeutigkeit
+ Stimmige, gute Grafik. Ein Feuerwerk wie Uncharted 3 ist es nicht, aber ich finde sie trotz ein paar Macken gut und vor allem zum Spiel passend
+ Sehr kreative Welt und Gegnervielfältigkeit
+ Viele verrückte Einfälle und nette Details (Bücher, Plakate usw.)
+ Das Leveldesign ist zwar schlauchig (aber wen stört das schon? CoD, RE5, Uncharted etc. sind es doch auch), aber sehr abwechslungsreich, weil ständig neue Spielelemente/Umgebungen/Gegner eingeführt werden
+ Abgefahrene Waffen, die sich aufrüsten lassen und dadurch sinnvolle und taktisch interessante neue Fertigkeiten erlangen
+ Die neuen Fertigkeiten der Waffen müssen auch durchgehend genutzt werden, weil sie z.B. in Rätseln vorkommen
+ Ordentliche Spielzeit (auf schwer ca. 10 Std. wenn man nach den roten Diamanten sucht)
+ Imposante Bosskämpfe
+ Das Spielelement der Dunkelheit wird ständig erweitert, bleibt dadurch interessant und nutzt sich nicht ab
+ Sehr guter Soundtrack
+ Gutes Ende

Contras:

- Texturen brauchen öfters, bis sie geladen sind
- Die Steuerung wirkt steif (aber um Welten besser und dynamischer als bei RE5)
- Manche Ideen sind nicht perfekt umgesetzt (z.B. 2D Sidescrolling-Abschnitte = stellenweise Trial&Error)
- Die Story ist nicht sonderlich komplex (hat mich aber trotzdem gut bei Laune gehalten)
- Die Moorhuhn-Stellen mit dem BigBoner wirken aufgesetzt
- Cutscenes können nicht übersprungen werden, an manchen Stellen muss man sich diese bei jedem Tod ansehen
- Auch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad keine besondere Herausforderung
- Nach dem Durchspielen gibt es nichts mehr zu entdecken und auch keinen höheren Schwierigkeitsgrad

Mein Fazit:

Shadows of the Damned hat mir sehr viel Spaß bereitet. Das Spiel bietet gutes Gameplay und kann auch bis zum Ende mit neuen Ideen/Spielelementen aufwarten (nicht so wie bei anderen Games, bei denen man nach der Hälfte schon alles gesehen hat). Mir hat das Leveldesign auch gut gefallen und mich stört es überhaupt nicht, dass man nur durch "Schläuche" läuft. Das ist schließlich kein Rollenspiel und kein GTA. Was haben die Leute denn erwartet? Dieses Spiel ist im Grunde RE5 mit besserer Steuerung, verrücktem Setting, abwechslungreicherem Gameplay, nicht ganz so bombastischer Grafik und kleineren Design-Macken. Mich haben die Contras des Spiel nicht großartig gestört, lediglich die Steuerung war in hektischen Situationen nicht optimal. Leider gibt es nach dem Durchspielen keinen Anreiz mehr, das Spiel noch ein mal einzulegen. Trotzdem ein super Spiel, ich bin froh, es gespielt zu haben. Es bietet viele verrückte und coole Ideen und sehr solides Gameplay. Wer auf der Suche nach einem verrückten, blutigen und sehr guten 3rd-Person-Shooter ist, sollte auf jeden Fall zuschlagen.
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am 13. Februar 2015
Die Grafig des Spiels ist toll, die Steuerung aber ist sehr gewönungsbedürftig. Die Geschichte ist nicht neu.
Bei Diablo III ist das Ganze sehr viel besser gelöst.
Ansonsten ist es schwer eine Beschreibung abzugen ,wenn man nicht in der Lage ist nach der Einleitung den ersten Pad gewinnt.
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