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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
37
4,3 von 5 Sternen
Dark Souls
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:19,99 € - 149,95 €

am 13. Juni 2012
Hallo an Alle!

Tja, wo soll man bei so einem Spiel anfangen? Recht einfach: Das Spiel schafft es ohne größere Anstrengung, mich aus dem Zocker-Sessel aufspringen zu lassen, wild mit beiden Armen in der Luft herumwirbelnd und meinem Adrenalin- und Serotonin-Spiegel lauthals Ausdruck verleihend. Nachdem man einen Boss besiegt hat. Betonung: *NACHDEM* man diesen einen ver****** Boss beim 20sten Anlauf doch noch in den Allerwertesten getreten hat. Bis dahin ist es nämlich ein bockschwerer Weg. Übrigens: Das mit dem Aufspringen ist keine Metapher, sondern absolut wörtlich zu nehmen. Und das schafften in meiner Gelegenheits-Zocker-Laufbahn von nunmehr ~ 20 Jahren wirklich nur SEHR, SEHR wenige Spiele! Ich kann mich jedenfalls an kein vergleichbares Spiel erinnern, bei dem die Glücksgefühle so dermaßen ausgeprägt waren. Schon von daher kann ich dem mutigen Käufer nur wärmstens ans Herz legen, das Spiel mindestens Probe zu zocken - wobei "Probe zocken" hier heißt, dass man mal ~ 10 Stunden investieren sollte. Nach der ersten Stunde (= Tutorial - welches übrigens auch schon bockschwer ist (^_^) ) hat man nämlich noch gar keinen Plan von überhaupt nix.

Und jetzt für den weiterhin interessierten Leser zum etwas ausführlicheren Teil:

Woher kommt dieser dermaßene Dark-Souls-/Demon-Souls-Effekt?

Schauen wir uns mal die Historie an: In den 80ern gab es höchstens eine Handvoll Spiele mit Speicherfunktion - dafür hatten die meisten aber damals schon einen wirklich hohen Schwierigkeitsgrad (für heutige Verhältnisse). In den 90ern kamen immer mehr Spiele mit Speicherfunktion auf den Markt, die Spiele wurden vom Umfang her immer enormer (bspw. diverse FinalFantasy-Teile mit Spieldauern jenseits 100 Stunden). Schon zu der Zeit kam ein Effekt zu tragen: Fehlentscheidungen wurden relativ - man verlor Spielzeit, konnte aber eine bspw. falsch beantwortete Frage mit ein bisschen Aufwand berichtigen. In den 00ern trieb man es mit manchem Spiel auf die Spitze: Man konnte an JEDER x-beliebigen Stelle speichern (bspw. bei vielen Shootern der Fall) - die Spannung war mehr oder minder dahin - es gab ja keine Chance mehr, zu versagen. Manch ein Spiel hat heute noch eher "stop-and-go-Film" Charakter. Blödestes Beispiel: Zockt mal einen beliebigen R-Type Titel im Original - und dann auf einem beliebigen Emulator mit "Speichern-per-Tastendruck" Funktion. JEGLICHE Spannung, die das Spiel ausmacht, ist gnadenlos dahin. Eine positive Entwicklung ist aber, dass die meisten Spiele, die heute veröffentlicht werden, ein Speichern nur an definierten Stellen erlaubt (nach einem Level bzw. an Speicherpunkten) - also quasi etwas mehr "back-to-the-roots".

Dark Souls treibt diese Entwicklung auf die Spitze: Speichern? Was? Save-File-wie? Wo? HÄ?
Oder auch fies: Pausen-was? Pausen-Funktion? Was soll das denn sein?

Es gibt keine Save-Files, die man laden kann. Es gibt nur die Möglichkeit, das Spiel an bestimmten Punkten (sog. Leuchtfeuer) zu unterbrechen - also quasi ein ausgedehntes pausieren des Protagonisten. Das heißt aber auch, dass JEDE X-BELIEBIGE ENTSCHEIDUNG absolut final ist. Punkt. Nix nochmal laden. Lässt man den Händler leben, damit man weiterhin Sachen kaufen kann, oder meuchelt man ihn, damit man an sein super-geiles Schwert kommt, dass er ums Verrecken nicht rausrückt? Egal, wie Ihr Euch entscheiden würdet: Ihr entscheidet Euch EINMAL. Außer Ihr beginnt das Spiel ganz und gar von vorne (was nach spätestens > 20 h Stunden Spielzeit kein normaler Mensch macht). Damit kommt schon ein enormer Anteil Spannung von Haus aus auf.

Das Tolle ist jetzt: Ja, Ihr sterbt. Macht aber nix, weil Ihr seid dann halt untot und fertig. Ihr erwacht am nächsten Leuchtfeuer und weiter gehts. Sterben ist nicht so schlimm in Dark-Souls: Ihr verliert Euer "Geld" ('Seelen') und seid halt untot (was Euch hauptsächlich nur dann nervt, wenn Ihr mit anderen Spielern interagieren wollt - bspw. einem Boss im Co-Op den Hintern versohlen). Alles in Allem nicht weiter schlimm.

DIE KÄMPFE UND CHARAKTERE:

Dem Obigen entsprechend sind die Kämpfe wirklich herausfordernd - steht Ihr also auf Dynasty-Warrior-mäsiges "ICH SPRINGE IN DIE MASSEN DER UNTOTEN UND MÄZZEL ALLES NIEDER" Fantasy-Gedöhns, hört auf zu lesen und kauft Euch was Anderes. Dark Souls ist dann absolut das falsche Spiel. Die Kämpfe wollen überlegt angegangen werden - Ihr versucht, Gegner zu separieren - sie eventuell in eine Ecke zu drängen - hinter Ihren Rücken zu kommen etc. pp. Dabei will jeder Gegner mit einer angepassten Strategie in Richtung Jordan reisen - und die ist auch noch davon abhängig, was Ihr für einen Charakter spielt - schnell und wendig, ein "Tank" oder eventuell ein Magier oder Bogenschütze? Alles möglich, ohne wirklich auf echte "Klassen" zurückzugreifen ("Dann bau Dir halt Deinen Tank-Magier in MEGA-Rüstung selbst zusammen").

DIE ONLINE-FEATURES:

Was die Online-Features angeht, haben sich die Jungs von Namco wirklich Tolles und Innovatives einfallen lassen. Es gibt erstmal keine Möglichkeit, direkt Kumpels als Co-Op(er) einzuladen ("HÄ? Wie, und das soll innovativ sein, na super!"). Ihr könnt nur die leuchtenden Zeichen von Leuten aus Eurer "Netzwerk-Umgebung" - was das auch immer heißen mag - sehen, die sich bereit erklären, als Co-Op'er bei Euch mitzumischen. Ihr könnt Euch freilich auch selbst als Co-Op'er anbieten (was auch dringend nötig ist - da gibts nämlich massig Seelen (=Geld) abzugreifen). In beiden Fällen spielt der Co-Op'er (Client) als weißes Phantom in Eurer (Host-)Welt. Ähnliches gibts für Kämpfe PvP (meist an Stellen, die NICHT durch Namco vorgegeben sind, sondern von den Spielern selbst als solche auserkohren wurden).
Fies wirds jetzt: Seid Ihr (noch oder wieder) Mensch, können Fieslinge auch bei Euch eindringen und versuchen, als schwarze Phantome Eurer Seele den Gefallen zu tun, auf schnellstem Weg das nächste Leuchtfeuer aufzusuchen - wohl gemerkt ohne sterbliche Hülle ... bzw. mit dem, was davon übrig ist. Klingt unheimlich gemein, gehört aber zum Spiel einfach unumgänglich dazu (die meisten "Invasoren" sind auch ned fies, sondern recht cool - im Chat danach merkt man das recht schnell).
UND andere Spieler können Euch Nachrichten hinterlassen. UND zufällig bei Euch als durchsichtige Scheinbilder kurz auftauchen. WAS ZUR? Wie passt das alles in ein einziges, durchgängiges...

... SETTING (?):

Das alles passt super in das Setting: Kurz gesagt seid Ihr im Land der Untoten, in dem viele andere Helden über Jahrtausende hinweg schon versuch(t)en, dem Fluch zu entgehen. Oder was auch immer. Jedenfalls sowas in der Art. Denn: Anfangs (d.h. übrigens so an die 50 Stunden) habt Ihr durchweg keinen Plan, was eigentlich WIRKLICH hier abgeht und warum die alle (= Fieslinge) auf Euch rumhacken. Im Endeffekt seid Ihr in einem Fantasy-Mittelalter-Setting, in dem (UND JETZT KOMMTS) die Zeit mehr oder weniger völlig wurschd ist. D.h. Scheinbilder, Phantome, Nachrichten sind allesamt Echos anderer epochaler Zeit(stränge) und so gliedert sich Co-Op / PvP / Messaging nahtlos ein. Dabei gibts fiese Typen und herausragende Helden (= schwarze / weiße Phantome) - weshalb gerade für dieses Setting auch BEIDE Typen wichtig sind und zum Spiel gehören. Mehr möchte ich jetzt weiter gar nicht verraten (Spoiler).

FAZIT:

Meine Fresse, was für ein epochales Spiel. Wenn man auf Herausforderungen steht, dann kommt man hier nicht vorbei. Hier gibts kein Fast-Food-Serotonin alias Diablo (3), WoW, manchen Ego-Shooter etc. pp., sondern ausgewählte, feine und hart erarbeitete Serotonin-Schlemmereien mit einer Prise Adrenalin. Die Detailverliebtheit, die Abwechslung, die Online-Features, alles erscheint wie aus einem Guß. Einfach nur ein tolles Game, was man unbedingt mal angespielt haben sollte. Der Frust-Faktor ist enorm (mit fünfzehn Ausrufezeichen) - WIRKLICH enorm - aber dem gegnüber steht das genaue Gegenteil: Echte Glücksgefühle, die nur die wenigstens Spiele auslösen können. Das Spiel findet bei mir sicherlich noch in vielen Jahren und immer wieder den Weg zurück in die Konsole.

TIPS FÜR ANFÄNGER:
- NICHT, AUF KEINEN FALL, Walkthroughs anschauen (youtube) oder durchlesen. BITTE tut Euch den Gefallen und zockt das Spiel beim ersten Mal selbst durch. Ihr werdet manches Geheimnis nicht finden (nicht wichtig! Die könnt Ihr beim zweiten Durchzocken ja immer noch per Walkthrough abholen). Aber ohne Walkthrough kommt die Stimmung in DarkSouls noch VIEL, VIEL besser rüber - Adrenalin-Schübe eingeschlossen.
- Hilfe gibts vor Allem auf [...]-> hier aber auch nicht den Walkthrough anschauen (außer beim zweiten Mal eventuell). Aber die Tips für Anfänger sind Gold wert (New Player Help) - ebenfalls die "Character Builds" sind wirklich informativ.
- GEDULD, VIEL GEDULD. In die Massen reinzurennen - das könnt Ihr nur mit einem enorm starken Charakter und bei wirklich schwachen Gegnern. Versucht es IMMER auf einen 1:1 Kampf zu reduzieren. Und prägt Euch die Bewegungen Eurer Gegner ein.
- Nutzt (vor Allem bei Bossen) unbedingt die Online-Features. Weiße Phantome können Euch bei manchem Boss das Leben retten. Offline macht dieses Spiel wirklich keinen Sinn und ist an mancher Stelle unglaublich schwierig. Das Setting macht offline auch viel weniger Sinn. Falls Ihr kein XBox Live Gold habt: Plant es budgetmäsig wirklich mit ein.
- Für die meisten Anfänger sind schnelle, wendige Charaktere besser. D.h. nehmt nicht das größte Mörder-Schwert. Für so schwere Artillerie braucht man sehr viel Timing und Erfahrung. Erst dann kann man diese Mörderteile auch geschickt einsetzen. Kleine Schilde + Schwerter (oder Äxte) sind für viele Anfänger einfacher zu handhaben. Abgesehen davon rennt es sich in leichter Rüstung schneller weg - was ECHT praktisch ist. (^^) Und ebenfalls sehr wichtig: KEIN (!!) Button-Mashing. Drückt Ihr dreimal LB - dann greift Ihr auch dreimal an! Und wenns drei Sekunden dauert (= eine Ewigkeit), dann seid Ihr selbst schuld! ;)
- Springen: B halten (rennen), dann B kurz antippen (alles mit dem Left-Stick in die entsprechende Richtung gedrückt)

UPDATE 19.06.12:
Noch zwei *negative* Kleinigkeiten zum Spiel, welche die Wertung aber insgesamt nicht drücken können:
- An einigen Stellen im Spiel kommt es zu recht deutlichen Einbrüchen der Framerate (vor Allem bei Darstellung großer Wasserflächen - Sümpfe / Seen). Das stört doch schon an mancher Stelle sehr. Glücklicherweise wurde zumindest etwas darauf geachtet, dass in solchen Bereichen keine Kämpfe stattfinden. Und bei mir kam es bisher nur zwei Mal vor (2 von vielleicht insgesamt 20 Gebieten).
- Für's erfolgreiche Co-Op'en wären etwas mehr Hilfestellungen gut gewesen. Es ist bspw. so, dass man nur solche Co-Op'er herbeirufen kann, deren Level mit dem eigenen einigermaßen übereinstimmt (circa +/- 10% glaube ich). Da wäre es aber auch schön zu wissen, auf welchem Level man hier und da gerade so typisch unterwegs ist. Ansonsten fischt man ab und an im Trüben.
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am 2. April 2017
Wer sich für Dark Souls entscheidet, geht gleichzeitig einen Packt mit dem Teufel ein.
Dieses knallharte Spiel nimmt deinen Spielspaß, schmeißt es durch den Raum und tritt ohne zu zögern drauf bis man deren Existens in Frage stellt.
So viel dazu..
Das ist wirklich das netteste was man über dieses Spiel sagen kann. Aber ich Liebe es!
Zugegebeneraßen eine Hass-Liebe.
Es hat bei mir gedauert. 2 Jahre lag meine erste Session zurück bis ich das Spiel nach den etwa 10 Stunden Spielzeit von 2014 wieder angerührt habe und *Wusch*
Es hat mich gepackt.

Dark Souls lebt ganz klar von seiner Atmosphäre und Schwierigkeit..das sollte jedem bewusst sein.
Casuals die auf dieses Spiel stoßen und ein actionreiches Abenteuer erwarten, werden massloß enttäuscht.
Stattdessen wird es seeeehr schnell frustrierend da sich die Leichen stapeln..und zwar die eigenen. Es gehört zu Dark Souls einfach dazu zu sterben und bei dem Punkt sind wir heute viel zu sehr verwöhnt, da man das Spiel nicht mal eben so auf Einfach stellen kann.
Ich bin mittlerweile bei 100 Spielstunden und im 2 Durchgang - (new game plus).
Obwohl ich noch große Blockbuster im Regal stehen habe, investiere ich so viel Zeit in diesen nicht mehr zeitgemäßen Titel.
Damit möchte ich veranschaulichen das es einen zeitfressenden Suchtfaktor hat.

ABER wie auch überall, ist es Geschmackssache da das Spiel wirklich SEHR eigen ist.
Ich würde jedem zumindest raten sich wenigstens einmal drauf einzulassen
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am 4. März 2013
Hallo liebe Gamer.

Dark Souls ist ein Rollenspiel-Hack&Slay mix aus dem Hause Namco Bandai.

Optik ist toll, Story ist mehr oder weniger Nebensächlich jedoch gibt es zahlreiche Geschichten und viel Tiefe!

Das Spiel bietet verschiedene Charackterklassen mit jeweils unterschiedlichen Spielmechaniken. Auch die tausend verschiedenen Gegner und Bosse haben jeder ihren eigenen Kampfstyle auf den man sich erst einstellen muss!

Das Spiel richtet sich, aufgrund seines Schwierigkeitsgrads, eher an motivierte/hardcore Spieler. Man wird ziehmlich oft sterben, gewisse sachen immer wieder machen und an einigen Fallen unendlich oft verzweifeln. Aber genau das macht das Spiel auch irgendwie so interessant. Da man bei einem Sieg über einen Boss oder beim Beenden einer Fallen-Reihe wirklich stolz auf sich sein kann.

Das spiel hat auch einen Multiplayer-Modus. Entweder pvp (spieler kommen in deine welter um dich zu töten oder umgekehrt)
oder man spielt zusammen einen checkpoint part / bosskampf mit bis zu 2 anderen spielern. (man muss innerhalb 10% Level unterschied sein, sonst sieht man sich nicht) handling für coop ist bisle schwierig und gewöhnungsbedürftig.

Sofern man nicht ständig verzweifelt bietet dieses spiel viel spaß und abwechselung. Neben den reinen Monsterkämpfen kann man zahlreiche waffen/rüstungen sammeln und bei unterschiedlichen schmieden (mit unterschiedlichen seltenen rostoffen) zur perfektion schmieden.

Falls ihr euch immernoch nicht entscheiden könnt so schaut doch auf meinem youtube channel vorbei und guckt euch das spiel vorher an:

[...]

und dann den reiter dark souls

viel spaß
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am 26. November 2011
Nachdem die einzige hier anwesende Rezension dem Spiel nicht im Ansatz gerecht wird möchte ich hiermit noch einmal meine Einschätzung des Spieles geben.

- Geschichte -

Eine Welt, in der vor vielen hundert Jahren die großen Götter einen heftigen Krieg gegen die Drachen gefochten haben. Das Ende dieses Krieges besiegelte das Schiksal der Drachen. Aber auch die Götter haben in diesem Kampf schwere Verluste erlitten. Seit diesem Ereignis zieht ein Fluch der Untoten über das Land und Untote werden im Asyl der Untoten eingesperrt.

Der Hauptcharakter erwacht eingesperrt und Untot in diesem Gefängniss. Ein ihm freundlich gesinnter Ritter schmeißt ihm eine Leiche mit dem Türschlüssel herunter. Der Held nimmt diesen und startet seine Reise, diesen Fluch zu brechen. Auf dieser Reise werden sich Ihm viele Feinde und ein großes Schicksal offenbaren.

- Das Gameplay -

Die welt von Dark Souls ist groß, sogar sehr groß. Es sei gleich vorweg gesagt, dass es in Dark Souls keine Minimap gibt und die einzige Hilfe zur Orientierung bei einem selber liegt. In dieser Welt sind viele Geheimnisse und schätze versteckt, die nur darauf warten von dem Spieler entdeckt zu werden.

Der Spieler streift durch eine Welt, die von Untoten und Dämonen nur so wimmelt. Nahezu jedes Wesen (abgesehen von einer Handvoll Nebencharaktere) ist dem Spieler feindlich gesinnt. Es gibt kleine Feinde, aber auch Bildschirmfüllende Monster. All diese kennen nur ein Ziel: den Spieler zu töten.

Im Spiel verteilt gibt es immer wieder kleine Leuchtfeuer, die dem Spieler als eine Art Speicherpunkt, Ausrüstungshort und Level-Up-Bereich dienen. Bei einer Rast wird die Gesundheit des Spielers und die Heiltränke regeneriert.

Die Währung und Erfahrungspunkte werden durch Seelen dargestellt, die man durch das Besiegen von Feinden erhält.

Bei allen Kämpfen muss man auf vieles achten: die Angriffsart der eigenen Waffe, die Umgebung, die Fähigkeiten und die Kampfesweise der Feinde.

Es soll unbedingt erwähnt werden, dass Dark souls nicht leicht ist. Ich bin selten in einem Spiel so oft gestorben. Fast immer durch eigene Dummheit und die Feinde waren immer überwindbar. Dark Souls ist ein Spiel, in das man sich reinfuchsen muss. Aber wenn es geschehen ist öffnet sich vor einem ein großes Spiel.

Es ist noch zu erwähnen, dass ich für das erste Durchspielen ca. 120 Stunden gebraucht habe.

Ich kann für das Spiel nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, wenn der Spieler auch einen gewissen Ehrgeiz aufweist.
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am 16. Mai 2012
Also eines vorneweg:
Für mich ist dieses Spiel schon jetzt ein absoluter Klassiker.
Ich spiele schon seit gut 20 Jahren Computer- und Videospiele; in den letzten Jahren haben mich aber die meisten Spiele irgendwie nicht mehr so recht gepackt.
In der Vergangenheit habe ich mich schon diverse Male z. B. mit Morrowind und dergleichen versucht zu beschäftigen, empfand aber die "Elder Scrolls"-Spiele stets von der Spielmechaniker als zu behäbig und unübersichtlich. Irgendwie wollte der Funke nicht überspringen.

Bei "Dark Souls" war das - zu meinem Erstaunen - ganz anders.
Das letzte mal, dass ich teilweise bis spät in die Nacht gezockt habe, war zu Zeiten, als "Diablo 2" noch aktuell war.

Aber was macht (für mich) die Faszination des Spiels aus?
Zum einen wird - ähnlich wie bei "Diablo" - die "Sammel- und Auflevel-Wut" enorm geschürt.
Im Gegensatz zu Blizzards Kultspiel ist hier aber die eigentlich Steuerung bzw. das gesamte Kampfsystem erheblich mehr auf Fingerfertigkeit und Timing getrimmt. Wo es bei Diablo lediglich um "totklicken" geht, übernimmt man hier jede Aktion der Figur direkt mit dem Gamepad. Die Steuerung ist vergleichbar z. B. mit "Ninja Gaiden" oder "God of War", aber für meinen Geschmack sogar noch etwas besser. So muss man beispielsweise blocken, parieren, ausweichen etc. . Stures "Button-Mashing" wird hier unbarmherzig bestraft.

Von der Atmosphäre ist das Spiel (meiner Meinung nach) vergleichbar z. B. mit "Shadow of the Colossus": Eine düstere, melancholische Stimmung und riesige (und besonders fiese) Endgegner sorgen für ein großartiges Flair.
Selten hat mich ein Spiel so in seinen Bann gezogen - die Spielwelt wirkt absolut "rund".

Ich finde auch, dass das Spiel grafisch voll überzeugt - lediglich einige (wenige) Spielabschnitte (z. B. New Londo Ruins oder Blighttown) sind leider etwas ruckelig. Die gelegentlichen Slowdowns stören zwar den Spielfluss nur in ganz, ganz seltenen Fällen, sind aber trotzdem ein (kleiner) Makel.

Thema Schwierigkeitsgrad: Ich habe - wie bereits erwähnt - schon seit langer Zeit nicht mehr intensiv "gezockt", und würde mich eher als Gelegenheitsspieler bezeichnen. Und trotzdem habe ich das Spiel durchspielen können (insgesamt hat dies aber ca. 80 Stunden gedauert!) und wurde in dieser Zeit großartig unterhalten. Zugegeben, manchmal war ich kurz davor, den Controller gegen die Wand zu knallen, aber den eigenen Fortschritt zu spüren und den zuvor unbesiegbar geglaubten Endgegner schließlich doch niedergerungen zu haben, ist schon eine großartige, angenehm "altmodische" Spielerfahrung.
Zu Dark Souls gehört auch, dass man teilweise bestimmte Spielabschnitte häufiger absolvieren sollte, um so an die begehrten Seelen und nützliche Gegenstände zu kommen. Außerdem sollte man sich damit anfreunden können, dass hier und da "Trial-and-Error"-Passagen vorkommen; stets aber lernt man daraus und kommt schrittweise weiter.

Also, das Spiel nimmt in meiner persönlichen "Top-Ten-Liste" der besten Spiele aller Zeiten einen Platz ein. Ich finde, es ist auf auf Augenhöhe mit Klassikern wie "Zelda" oder "God of War" (klar, man kann die Spiele nicht vergleichen, dies bezieht sich rein auf den Spielspaß).

Ich kann daher nicht nachvollziehen, wieso manche von dem Spiel abgestoßen sind - hey, klar, es ist schwer, aber das ist Teil des Erlebnisses. Außerdem lernt man recht schnell, wie man weiterkommt.
Das Spiel ist insofern "realistisch", als auch das wahre Leben nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Den schmalen Grad zwischen Ansporn und Frustration nimmt Dark Souls aber mit Leichtigkeit, und hält dem Spieler stets eine neue Belohnung in (scheinbar) greifbare Nähe.

Außerdem hat das Spiel einen innovativen Online-Modus, der mit seinen häufigen Tipps und sporadischen PvP-Duellen für zusätzliche Abwechslung sorgt.

Es gibt aber ein paar weitere - minderschwere - Makel (zusätzlich zu den sporadischen Slowdown => s. o.), welche ich mir bei einem Nachfolger ausgebügelt wünschen würde:

- die Intelligenz vieler Gegner ist leider suboptimal: die meisten werden erst "getriggert", wenn man ihnen zu nahe kommt. Mittels Pfeil und Bogen z. B. kann man viele Gegner in Seelenruhe ausschalten (auch wenn mitunter Dutzende Pfeile dabei verschossen werden).
Die Gegner suchen z. B. keine Deckung, sondern bleiben teilweise stehen oder rennen wie hirnlose Zombies auf den Spieler zu. Andere Gegner stehen untätig herum und sehen mit an, wie man einen nach dem anderen "abschnetzelt".
Klar, man ist ehrlich gesagt auch manchmal froh, dass man sich somit das harte Leben in "Dark Souls" ein wenig leichter machen kann. In Zukunft würde ich mir aber wünschen, dass die Gegner lieber weniger einstecken respektive austeilen würden, und dafür intelligenter agierten.

- schade ist auch, dass die wenigsten gegnerischen Angriffe andere feindliche Spielfiguren verletzen können ("Nito", der erste Drache oder die explodierenden Köpfe in den Katakomben sind eine Ausnahme). So wäre es ein tolles taktisches Element, wenn z. B. gegnerische Feuerbomben oder Pfeile auch andere Feinde verletzen könnten.

- in den seltensten Fällen findet man in Vasen oder Behältern wertvolle Gegenstände. Schön wäre es, wenn man zumindest hier und da Seelen abgreifen könnte. Klar, es gibt Schatztruhen oder Leichname, in (bzw. bei) denen oft wertvolle Gegenstände versteckt sind. Reguläre Vasen oder Kisten sind aber zumeist reine Zierde.

- ein paar Schalter- bzw. "Schiebe"-Rätsel (wie bei "God of War") und mehr Geschicklichkeitpassagen (wie z. B. in dem großartigen Abschnitt "Sen's Fortress") wären auch prima.

- die "Rag-Doll"-Physik (bei erledigten Feinden) sollte noch einmal überarbeitet werden. Selbst Leichen von riesigen Gegnern können von der eigenen Spielfigur wie Blätter im Wind durch die Gegend gewirbelt werden. Dies hat keinen Einfluss auf das Spiel selbst, sieht aber mitunter etwas albern aus.

***Kleiner Spoiler***
Ich empfand das Ende des Spiels als ein wenig "unspektakulär". Nicht schlecht, aber da hätte ich mir mehr erwartet. Wobei ich bisher nur eines von zwei (oder noch mehr?) Enden gesehen habe und gerade erst das "New Game +" begonnen habe.
***Spoiler-Ende***

Auf der Haben-Seite steht aber die großartige Atmosphäre, der knackige Schwierigkeitsgrad, die hohe Spieldauer ohne echte Längen, die brillante Spielmechanik, die motivationsfördernden Rollenspielelemente und dieses gewisse "Etwas", was echte Klassiker ausmacht.
"Dark Souls" gehört meiner Meinung nach definitiv dazu und sollte in keiner Sammlung fehlen - insbesondere, wenn man eine Faible für "Hack 'n Slay-Action-RPGs" hat.
Ein richtiges "Rollenspiel" ist "Dark Souls" zwar nicht (dafür ist das Spiel dann doch zu actionorientiert), vereinbart aber die besten Elemente aus verschiedenen Genres zu einem unvergleichlichen Cocktail!
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am 11. Juli 2012
Wenn man etwas über Dark Souls hört dann ist es meistens der Schwierigkeitsgrad des Spiels, der viele in die Knie zwingt. Aber das Spiel bietet noch mehr, aber schlussendlich ist Dark Souls nicht für jedermann.

Dark Souls ist wie bereits gesagt ein einzigartiges Spiel, das was es vor allem so genial macht ist das Gameplay, Atmosphere und das Seelensystem.

-Grafik:
Dark Souls sieht ziemlich gut aus, die verlassenen Gebäude und Ruinen sehen atmosphärisch aus. Manche Texturen sind etwas verwaschen und wiederholen sich zu teils öfters. Die Charaktere sehen alle prima aus und detaillreich. Genauso wie die Waffen und Rüstungen, manche haben tolle Details und sehen stylish aus. Die Spielwelt sieht wirklich sehr schön aus und kann schon mal atemberaubend sein, manche Orte sind fantasievoll gestaltet. Die Pyromancy Effekte sehen hübsch aus und haben alle einen Knall dahinter. Animationen sind echt gelungen und flüssig, die Kämpfe sehen realistisch und toll aus. Hier und da gibt es ein paar Framerateeinbrüche, vor allem in dem Level "Blighttown". Das kann sehr frustrierend sein aber ist eher selten.

-Sound:
Die Sounds sind sehr stimmig und passen wunderbar zum Spiel. Schwerter klirren, Fleisch wir aufgespießt, Luft rauscht in höheren Türmen. Vor allem ist der Soundtrack genial und passt perfekt zu den verschieden Situationen. Meistens ertönt während dem Spiel keine Musik, nur bei den Bossgegner. Was die Atmosphäre umso mehr erhöht. Es sind stimmige himmlische Chöre verbunden mit dramatischen Orchester, manchmal aber auch traurige Klaviermelodien.

-Story/Geschichte:
Manche behaupten dass Dark Souls eine minimale Story habe und eher in den Hintergrund gerät. Da kann ich einfach nicht zustimmen, Dark Souls vermittelt eine unglaubliche Tiefe Story die nur durch genaues analysieren und beobachten von Item Beschreibungen, Dialogen und Orte. Der Hintergrund wird dem Spieler nicht einfach erzählt, er muss sie selbst finden. Dies macht das Spiel unglaublich interessant, da es eine etwas ungewöhnliche und spannende Story bietet. Vor allem die Charaktere mit ihren (genialen) Dialogen sind interessant, jeder einzelne NPC hat ein anderes Schicksaal je nachdem wie der Spieler handelt. Manchmal ist es subtil, doch es kann große Konsequenzen mit sich bringen. (Für alle die interessiert sind an der Story, sucht auf Youtube "EpicNameBro". Er erklärt viele Dinge)

-Gameplay:
Das Gameplay ist definitv der Höhepunkt des Spiels. Die Kämpfe sind sehr dynamisch und fordernd, man muss klug auswählen welcher Angriff man nutzt. Timing und Präzision sind ein Muss! Da die Steuerung super von der Hand geht ist das kein Problem. Angreifen, Kontern, Blocken und Fußtritte sind nötig um die verschiedenen Gegner zu bezwingen. Man muss sich allerlei Taktiken einfallen lassen für die jeweiligen unterschiedlichen Gegner. Dabei haben viele Waffen ihre eigne Kampfstyle, womit die Kämpfe noch dynamischer werden. Das Aufleveln geht nur mit den Seelen die von besiegten Gegner gewonnen werden, dabei kann man unterschiedliche Stats erhöhen die jeweils einen Impakt auf den Charakter haben. Es gibt eine Vielzahl an verschieden Variablen die ändern können, es gibt so viele Details in den Stats was ungewöhnlich ist für RPGs. Aber die Seelen fungieren auch als Währung zum Kauf von Equipement.

-Schwierigkeit:
Dieser Punkt schreckt viele Spieler aber, daher versuch ich was dazu niedezuschreiben. Dark Souls ist schwierig, sogar frustrierend. Aber meistens fair, Checkpoints findet man nicht oft, Gegner sind stark und haben viele Angriffe um den Spieler zu besiegen, fiese Kämpfe in nähe von Schluchten, Fallen die tödliche Folgen haben können usw.
Solche Dinge findet man in Dark Souls, aber das Spiel bleibt meistens fair. Meistens ist es die eigne Schuld dass man stirbt, weil man zu hastig oder unvorsichtig vorangeht. Trotzdem wen der Spieler Geduld und ein bisschen Motivation hat wird es nicht so schwierig. Jedoch gibt es verschiedene Stellen die sehr schwierig sein können. Aber viele haben es schon geschafft. Vor allem ist das Spiel am Anfang sehr unübersichtlich und als Anfänger fühlt man sich überfordert mit alle den Optionen die einem zu Verfügung stehen. Die Funktionen der Gegenstände sind auch am Anfang unbekannt und minimal erklärt, man erlernt doch durch weiteres Spielen alles kennen. Also wenn man ein wenig Zeit investiert kann das Spiel sehr fordernd sein und damit sehr viel Freude bereiten, vor allem Spielern die Challenges mögen.

-Anderes:
Das Spiel ist so aufgebaut das es mehrmals durchgespielt werden kann, denn man kann nicht alles in einem Playthrough erledigen. Dies motiviert sehr und hat einen Suchtfaktor. Vor allem ist das Spiel recht lang, was mich umso mehr erfreut. Man muss mindestens 35 Stunden spielen um es zu schaffen, doch wenn man sich Zeit nimmt und alles erforscht und mehr auflevelt kann man locker bei 60 Stunden für ein Playthrough sein. Ich habe schon etliche Charaktere erstellt, das Spiel hat Langzeitmotivation. Unter Anderem kann man das Spiel unendlich spielen nach dem Ende, man startet von Vorne, doch mit allen Gegenstände die man am Ende hatte und es wird noch schwieriger, Gegner haben dafür aber auch mehr Seelen.

Für mich persönlich war das Spiel einer meiner besten Käufe, es bietet soviel, aber vor allem Langzeitmotivation. Die schiere Anzahl an Freiheiten die man hat und verschiedene Items macht es sehr spannend es wieder erneut zu spielen. Die Schwierigkeit macht es immer wieder von Neuem interessant. Auch jedes mal wenn man ein neues Spiel startet entdeckt man etwas Neues was man vorher übersehen hat.

Auf die Online-Komponente werde ich nicht eingehen, sie ist auf jeden Fall sehr kreatif und kann für coole Kämpfe sorgen.
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am 26. Juni 2012
Ach Nein! Es heißt ja "Hülle ärgere Dich nicht"!
Man kämpft und kämpft und kämpft und ist kurz vor dem Ziel! Zack! Ein Schlag und man ist auch schon wieder tot! Alle gesammelten Seelen sind hinüber. Jede Menschlichkeit geht verloren.
Mein erster Gedanken bei diesem Spiel war: "Wo lässt sich denn der Schwierigkeitsgrad ändern?!"
Nun ja, es gibt keinen Schwierigkeitsgrad. Zumindest nicht im ersten Durchgang (Denn im zweiten wird es noch ein bisschen schwieriger!). Zur Auswahl steht nur "höllisch schwer"! Dabei ist dieses Spiel gar nicht so schlecht! Man kann nur leider nichts davon erkennen, da man permanent in Rage versetzt ist, oder in seinem eigenen Angstschweiß badet, da der nächste Boss so unglaublich mächtig zu sein scheint!
Es ist wahr! Es ist frustrierend! Aber das Gefühl, einen mächtigen Gegner getötet zu haben, der nicht noch einmal auftaucht, ist unbeschreiblich gut!

Um allen zukünftigen Käufern die Angst zu nehmen (oder allen, die es bereits weggeschmissen haben), hier eine kleine Liste, um es dennoch anzupacken:

- Die Spielwelt ist sehr riesig! Ja, und? Tja, zudem ist sie auch nahtlos! Was heißt das? Das heißt, dass es (so gut wie) keine Ladezeiten während des Spiels gibt! Erkundungen durch Wälder, Ruinen und Burgen und keine einzige nervtötende Ladezeit! Überall befinden sich geheime Schleichwege, die die langen Wege angenehm abkürzen und die Frustration nach einem Tod senken. Stets motiviert hält man also die Augen offen, um erneut eine Abkürzung freizuschalten. Hauptsache man hat ein Leuchtfeuer (ein Platz an dem man sich regeneriert) in seiner Nähe, dann fühlt man sich sicher!

- Die einzelnen Klassen können sehr verschieden aufgebaut werden, dank der guten alten Attribute! Intelligenz, Stärke, Kondition, Beweglichkeit... Magier, Ritter, Pyromant, Bogenschütze, und viele mehr... Der Charakter kann erstellt werden, wie man es gerne möchte. Man kann bis über Level 700 aufsteigen (ich denke nicht, dass das verheimlicht werden muss) und somit endlos in den Wahnsinn hineinleveln.
Wenn folglich jemand sehr oft stirbt und den Mut verliert: Einfach mal ein wenig leveln! Irgendwann klappt das schon!

- Wer einen Online-Zugang hat, darf sogar mit einer weiteren Person gegen die Bosse kämpfen oder Duelle austragen!
Spieler gegen Spieler, oder Spieler mit Spieler, das bleibt einem selbst überlassen. Möchte man einen Kampf erleichtern oder seine eigene Macht demonstrieren?

- Es gibt im Verhältnis zu anderen Spielen sehr viele Ausrüstungsgegenstände unter den Waffen und Sets. Die Rüstungen und Gewänder sind sehr gut gestaltet und können auch unterschieden werden. Auch die Waffen sehen immer wieder anders aus.

Ein paar Dinge haben mich aber natürlich auch gestört:

- Die Welt und seine (wenigen) NPCs sind sehr leblos. Jeder Charakter, dem man begegnet, hält langweilige Texte parat, kann sich kaum bewegen und kann in der Regel nur zwei Aktionen: Verkauf oder Unterstützung in Kämpfen. Quests gibt es keine. Jedenfalls kann man sie nicht sehen. Es sind lieblose kurze Geschichten ohne Inhalt, die man gerne mal übersieht. Auch die Gegner haben wohl nie das Laufen gelernt. Sie stehen nur in der Gegend herum und warten darauf, dass jemand vorbeikommt, den sie angreifen können (Dann bewegen sie sich natürlich!). Es liegt wohl hauptsächlich daran, dass die große nahtlose Spielwelt viel einbüßen muss, um auch ohne Stottern zu funktionieren (Und selbst die tauchen manchmal auf!).

- Wie schon erwähnt: Es ist sehr schwer zu meistern! Ich habe ebenfalls wie viele andere zu Beginn den Mut verloren und gedacht: "Da stimmt doch etwas nicht!" Aber doch! Es stimmt alles! Man benötigt nur einen eisernen Willen, um sich gerade am Anfang durchzukämpfen! Später wird es sogar leichter, da man genug Erfahrung hat. Beim Start ist und bleibt es jedoch immer eine harte Nuss!

- An Musik und Soundeffekten mangelt es ein wenig. Wenn überhaupt schläft man bei der Hintergrundmusik eher ein, als wachsam zu bleiben.

- Die Story lässt sich mit 3 Worten beschreiben: "Glocke", "Dämonen" und "Herrschergefäß". Ich möchte nicht viel verraten, da es auch nicht viel zu verraten gibt. Man erhält kaum Anweisungen, wo man nun hin muss. Die Welt ist riesig und man verläuft sich häufig in die falsche Richtung. Im Spiel hilft einem niemand.

Da das Spiel an sich aber dennoch qualitativ sehr hochwertig ist, verdient es 4 Sterne! Nur etwas mehr Story hätte ich mir gewünscht und nebenbei einige interessante Quests! Es fehlt nun mal die filmische Seite des Spiels...
Grafisch ist es sehr gelungen und hält atemberaubende Aussichtspunkte bereit! Allein dafür lohnt es sich schon, sich dieses etwas andere Abenteuer anzulegen!
Starke Dämonen hin oder her... Man weiß ein leichtes Spiel erst zu würdigen, wenn man ein schwieriges erlebt hat!
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am 25. Juni 2012
Warum sollte man sich Dark Souls kaufen?

In erster Linie weil es ein Spiel ist wie man es sich wünscht, in dem jeder Erfolg reich belohnt wird, nicht immer mit neuer Ausrüstung, sondern mit einen Glücksgefühl welches ich schon länger nicht mehr bei einem Spiel dieser Art gefunden habe.

Warum will ich es spielen?

Andere größere Reihen locken mit sich immer wiederholenden Dialogen, welche es hier klar zwar auch gibt, aber man trifft so selten auf Leute mit denen man quatschen kann, und dann auch will, man wird sie eh 'skippen', weil man simpel wissen mag wie es weiter geht (mache ich persönlich auch bei den anderen Titeln).
Die Welt ist riesig, man könnte es sagen es sind mehrere Areale aneinander gereiht, aber alle haben ein Anfang und ein Ende, das geht soweit bis man wieder am Anfang ist, klingt jetzt vielleicht doof, aber das trifft es gut.

Warum mache ich weiter?

Dieses Spiel erinnert mich sehr stark an das Gefühl das ich damals bei Resi 4 hatte, auch der Look kommt da sehr nahe ran, besonders am Anfang. Es ist die gleiche Angst mit der man zu tun hat und es ist dasselbe Vorantasten an neue Regionen in denen man sich (noch) nicht Auskennt.

Beim Spielen fühlte ich mich gerne an die Castlevania Teile vom GBA und DS erinnert, da ist es ähnlich.

Was bleibt zu sagen'

Dies ist kein Elder scrolls, kein Final Fantasy, kein Diablo, nichts was man als Rollenspiel der letzen Jahre vielleicht in Ansätzen mit der Gothic reihe gesehen hat,(mit Ausnahme vom Geistigen Vorgänger) man ist einsam und das ist auch Sinn und Zweck der Reise, wer das Spiel spielt versteht es dann auch.

Das Spiel kann schwer sein, muss es aber nicht, es ist fair, jeder Gegner kann bezwungen werden, Geduld ist der Schlüssel.

Es ist riesig, aber übersichtlich, nicht alle Regionen, aber das macht weiter den Reiz aus, jedoch kommt man ans Ziel.

Erkunden wird groß geschrieben, so viele Ecken wo man was übersehen hat, das kannte ich aus noch kaum einem anderen Spiel.

Das Spiel hat keine Karte, also malt euch eine, sucht euch eine, oder merkt euch die Gegend, mit der Zeit rennt man durch als hätte man dort seine Kindheit verbracht, sollte der Spieler jung genug sein, wird er es.

Mein Fazit: Dieses Spiel ist großartig, jeder kann seinen eigenen Stil entwickeln bei der herangehensweise an diesen Brocken von Herausforderungen, der eine mit Sturm, Drang und Glück, der andere mit Geduld und Spucke, jedoch ist das Resultat immer gleich: 'Wow ich habe es geschafft'.
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am 2. November 2013
Dark Souls

Dark Souls ist ja bekanntlich der Nachfolger von Demon's Souls, welches als PS3-Exclusive veröffentlicht wurde. Dieses Spiel bietet eine atemberaubende Fortsetzung der aus Demon's Souls bekannten düsteren Atmosphäre des dämonischen Mittelalter RPGs. Was kann man dazu sagen, es ist ein absolutes Sucht-Spiel. Nicht weil es wirklich süchtig macht, sondern weil es dazu anregt, es wieder und wieder zu versuchen. Und das muss man auch, wenn man in Dark Souls Erfolg haben will.
Das Gameplay ist eine Erweiterung aus dem Vorgänger, zudem flexibler und ein Stück variabler. Mann kann nun auf bestimmte Weise springen und einen vernichtenen Sprungangriff durchführen. Zwei wirklich nützliche Moves, welche das Gameplay um einiges Erweitern und taktisch verbessert haben.
Die Grafik hat sich ein Stück weit gebessert und die noch immer sehr eigenartigen physics bereiten einem doch immer wieder Freude, wenn man die besiegten Feinde auch noch vom Rand der Erde schubsen kann.
Und Schadenfreude wird man bei diesem Spiel mehr als genug haben, wer das auch so sieht, anstatt in Frust zu ertrinken, für den ist dieses Spiel genau richtig. Es fordert, es fordert richtig und es braucht viel Geduld. Denn wie in dem Vorgänger muss man vieles sehr oft wiederholen um eine halbwegs faire Chance zu haben. Es sei denn man ist taktisch gut genug, dann kann man sogar vieles viel früher schaffen.
Zu den RPG Elementen, Demon's Souls war ja auch kein Model-Atelier und Dark Souls ist es auch nicht. Aber da man ohnehin einen Großteil des Spiels als Leiche verbringt ist das auch nicht weiter schlimm. Fähigkeiten, Waffen und Rüstungen sowie Statuswerte können beliebig angepasst udn erweitert werden, was ein komfortables und individuelles Gameplay ermöglicht. Ob man sich den gigantischen Dämonen nun als flinker Magier, robuster Kämpfer oder ausdauernde Furie stellt ist einem selbst überlassen, sodass man ganz seinen Spielrythmus finden kann.
Die grenzenlos offene Welt macht den Entdeckungsdrang zu einem spannenden Erlebtnis... oder zur bösen Überraschung, denn man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke auf einen Wartet - etwa ein optionaler Boss oder ein mächtiger Ritter?
Und auffällig ist auf jeden Fall der Soundtrack. Er beschränkt sich auf wenige Hintergrundgeräusche während des alltäglichen Dämonenkloppens. Aber bei Bosskämpfen kommt die Wirkung des meist weiblichen Chor- und Einzelgesanges so gut zur Geltung, dass jeder Boss um einiges beklemmender und unheimlicher wirkt als er es ohnehin schon tut. (Ohne zu spoilern, es gibt einen Boss, der nahezu märchenhaft-lächerlich wirkt, aber der Gesang dazu ist so düster, dass es unheimlich wirkt °v^).
Also, Dark Souls, eine klare Empfehlung für ehrgeizige Spieler, die sich gerne lange vor ein Spiel klemmen und es mit jeder Frustattacke aufnehmen können. Namco Bandai, bravo! Geiles Game!
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am 7. September 2012
Kurzfassung:

eine rießige erforschbare phantasievolle Welt, die auch durch den hohen Schwierigkeitsgrad viele viele Spielstunden garantiert.
Ein Spiel das mich über Monate gefesselt und seinem hohen Preis rechtfertigt!

Ich hab noch nie ein Spiel erlebt, dass eine so stimmige und intensive Atmossphäre aufbaut, ohne großes Storytelling

wer sich unsicher beim kaufen ist sollte auf jeden fall es zumindest ausleihen (von freunden, videothek wie auch immer ) um es auszuprobieren, ich bin sehr froh darüber dass dark souls nicht unbemerkt an mir vorbeigegangen und ich so ein einzigartiges Spiel auf meiner persönlichen Liste der besten Spiele gefunden habe

Langfassung:

Pro:

- eine detailierte, liebevolle, düstere, geniale und unglaublich große Spielwelt, die den Spieler in seinen Bann zieht
- individuelles Anti-Mainstream Spiel-erlebnis: man bekommt nicht viele Infos (im Spiel) und so erforscht man auf sich allein gestellt die rießige Spielwelt allein und ohne vorgeschriebene
Richtung.
Man muss zwar bestimmte Quests erfüllen, aber es ist kaum vergleichbar mit den 0815-Aufgaben in den meisten anderen Spielen, wo es nur ein Weg, eine Richtung gibt und nach 7h ist der
Singeplayer dann durch. Die große Anzahl an Waffen/Rüstungen/Gegner/Skills (abhängig vom gewählten Charakter,von denen es einige) bieten eine große Komplexität --> Langeweile kommt so nicht
auf

Contra:

- an einigen Stellen, musste ich etwas farmen für Waffen/um Aufzuleveln (fällt aber kaum ins Gewicht, da nur ein geringer Teil der Spielzeit)
- die Framerate bricht an manchen Stellen in der Welt ein (bisher nur in einem Gebiet [nach kurzer Zeit ist man durch, zum Glück gibts da kein Bossgegner] bei mir passiert, aber ich hab das
Spiel noch nicht durch. es hilft hier aber im offline modus zu spielen, um weniger Ruckler und mehr FPS zu haben)

die Dark Soul Spezialität: manche Eindrücke kann ich nichtmal in Pro oder Contra einsortieren

1.) Die Schwierigkeit: die meisten Spiele heutzutage kann doch jeder durchzocken. Dark Souls NICHT! es ist verdammt schwierig, einfache Standardgegner, die überall rumstehen, können einen unvorsichtigen Spieler leicht töten, ganz zu Schweigen von den Bossgegner. aber gerade diese Schwierigkeit macht unglaublich Laune. wenn man ein gebiet geschafft hat und den nächsten Speicherpunkt gefunden hat oder ein Bossgegner gekillt hat verschafft einem das ein unbeschreibliches Glücks- und Erfolgsgefühl.
Auf der anderen Seite kann man auch an einige Stellen festhängen und sich dran die Zähne ausbeißen, einfach weil man etwas falsch macht.

und damit komm ich zum zweiten punkt

2.) manchmal verliert man sich in dieser rießigen Parallelwelt, das Spiel bietet einem kaum Feedback, was man wie machen soll, man muss es selber (oder via internet) selbst herausfinden. man sollte sich daher auch vorm beginn des spiels die verschiedenen charaktere und ihre spielweisen durchlesen (auch hier: gute informationen muss man im internet suchen, zum Glück gibt es einige gute fanseiten). im spiel selbst läuft man dann eigenständig, ja macnhmal sogar planlos umher und durchstöbert die endloserscheinende Spielwelt. gerade das macht sowohl viel spaß kann aber auch für frust sorgen: ich habe schon über 100h in dem Spiel verbacht und hab trotzdem das Gefühl als hätt ich ständig etwas übersehen. (abgesehen davon dass ich das spiel nochnichtmal durch hab, da fehlen mir noch die letzten Gebiete vor dem Endboss). es ist eigentlich unmöglich die ganze welt von dark souls zu entdecken.
zB: der Multiplayer, eine Facette von Dark Souls die mir praktisch verborgen blieb da ich bisher kaum gelegenheit hatte ihn auszuprobiern bzw auch zugeben muss dass ich kaum weiß was man da alles machen kann und vorallem wie das geht, daher kann ich dazu nur sagen: es gibt einen Multiplayer ;)

zur Online Funktion kann ich noch etwas hinzufügen: wenn man (ich hab das Spiel für die Xbox, wird aber bei PC/PS3 wahrscheinlich gleich sein) mit Internetverbindung spielt, ist man automatisch in einer gemeinsamen "OnlineWelt" d.h. dass man Nachrichten von anderen Spielen in Form von Markierungen auf dem Boden lesen kann, oder andere Spieler einen angreifen oder auch helfen können.(wenn man das will, es ist spieltechnisch möglich sich für andere spieler unangreifbar zu machen) auch kann man die letzten sekunde vor dem tod von menschlichen spielern, die in der nähe waren, als einen art "Geist" sehen. diese online funktionen sind ein weiterer mosaikstein der genau in die Atmossphäre des Spiels passt und zeigt mit welcher detailverliebtheit die entwickler eine nahezu perfekte Atmossphäre erschaffen haben.

es ist mir nicht möglich (und da würde mir meine ehemalige deutschlehrerin sicher zustimmen) Dark Souls in Worten zu beschreiben. meine rezension kratzt nur an der Oberfläche des Spiels und ich kann nur empfehlen diesem Spiel eine Chance zu geben.
die gute Grafik, die tolle (Hintergrund-)Musik und die genialaufgebaute in-sich-stimmige Phantasiewelt saugen den Spieler ein.
dark souls sollte man wie einen guten film genießen: in Ruhe und vorallem ungestört.
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