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Kundenrezensionen

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am 28. Mai 2001
Der imponierende Erstling "Industrial Silence" hat den Schweden nicht nur einen ersten Platz in den heimischen Charts beschert, sondern ihnen auch die Türen im restlichen Europa geöffnet. Es ist MADRUGADA gelungen, ganz eindeutig nach Nick Cave, The Doors und vielleicht auch The Brandos zu klingen und dabei doch gleichzeitig eine einnehmende Selbständigkeit zu bewahren - so viele Newcomer neben ihnen bleiben nur an dem Vergleich kleben, ohne sich von der Stelle zu bewegen. Beim ersten Hören kommt dieses zweite Werk, verglichen mit dem weitestgehend sehr energischen Vorgänger, äußerst gemächlich, ja geradezu langweilig daher. Erst im Laufe weiteren Abspielens gibt diese CD ihren verborgenen Charme frei - und die Erfahrung lehrt, daß der Hörer gerade von solchen viel länger zehren kann, als von eingängigen Ohrwürmern. Die 12 Stücke sind länger geworden und ruhiger - aber keineswegs chartorientierter, wie vielleicht manch einer nach ihrem überraschenden Erfolg befürchtet haben mag. MADRUGADA haben mit "The Nightly Disease" Songs für traurige Herbstabende und einsame Winterspaziergänge geschrieben. Niemand sollte sie beim Abwaschen oder Staubsaugen hören!
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am 2. April 2001
Auch das zweite Album der Norweger ist wieder ein Volltreffer. Wer aber ein zweites Industrial Silence erwartet liegt falsch. Zwar gibt es auf dem Album wieder bittersüße melancholische Rocksongs, die an die Weite Norwegens erinnern aber die Vier lassen es auch richtig krachen. In "Lucy One" oder "We are go" schrammeln die Gitaren richtig laut und dreckig. Freunde der ruhigen, durcharangierten und perfekten Rocksongs werden mit Songs wie "Hands up - i love you" oder "Deadend Mind" mehr als bedient. Im großen und ganzen ist das Album vielschichtiger als der Vorgänger aber nicht besser.
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am 2. Mai 2001
Von einem tief düsteren, aber nie depressivem Standpunkt aus, spinnen Madrugada ein Song Netz, dessen dichte Atmosphäre durchgehend verzaubert.Vergleiche mit Nick Cave oder den Doors werden von den Norwegern zwar nicht gern gehört, haben meiner Meinung nach trotzdem ihre Rechtfertigung.So fällt es wirklich nicht schwer, sich den Black Mambo auf einer Doors Platte vorzustellen. Die Zeilen : "Don't let the children catch you" aus dem Opener Black Mambo , klingen beschwörend und kraftvoll und könnten mühelos auch aus dem Mund von Morrison stammen. Sister hingegen wäre auf einer älteren Nick Cave auch nicht weiter aufgefallen.Besonders positiv fällt der kräftige Blueseinschlag auf, welcher einem dann erneut eine Frau aus LA ins Gedächtniss ruft. Das große Kunststück von Madrugada ist jedoch, das sie trotz all dieser Ähnlichkeiten einen individualistischen Stil verfolgen.Dieser mag dann aber auch nicht jedermanns Sache sein, da die Songs doch allesamt sehr stimmungsabhängig sind.Trotzdem eine sehr empfehlenswerte Platte!
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am 30. September 2002
Schon der Opener "Black Mambo" der 4 Norweger Madrugada knüpft nahtlos an den 2000er Vorgänger "Industrial Silence" an. Ich möchte "Nightly Disease" nicht über das Debütalbum "Industrial Silence" heben und ebenfalls nicht für weniger gut befinden, da es sich um zwei vollwertig gute Scheiben handelt, die beide aus dem gleichen Holz geschnitzt sind.
Sangesmann Sivert HØyem entführt teilweise in eine Lone-Rider- Stimmung, in Verbindung mit dem Gitarrensound auf "A Deadend Mind" mit Chris Isaak vergleichbar, allerdings nicht ganz so verschnulzt. Insgesamt klingen alle Stücke gut durchdacht und überzeugen durch den Drang auszubrechen, es aber teilweise nicht zu tun (Step Into This Room And Dance With Me), sowie dem Happen "weniger ist mehr", wie das klare und unverschnörkelte Gitarrensolo auf Track 6.
Die intelligente Verknüpfung von Dur und Moll, die schwere Stimmung und wehende Melancholie machen "A Nightly Disease" zu einem wunderbaren Album, dass locker mit dem Debüt mithalten kann. Rocken sie auch ab und zu mal ab, ist die Scheibe im Großen und Ganzen eher als ruhig zu beschreiben. Wer "Industrial Silence" verinnerlicht hat, wird auch an diesem Album seine Freude haben...
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Auch der Nachfolger von Madrugadas grandiosem Debut 'Industrial silence' setzt wieder neue Maßstäbe im Bereich der Rockmusik. Aber ist es wirklich 'nur' Rockmusik?
Nein, es ist mehr: eine atmosphärische und genreuntypische Mischung aus Psychedelic, Country, Blues, Folk und ganz viel Gänsehäut. Die Baßstimme Sivert Hoyems variiert zwischen mal düster-geheimnisvoll, mal sinnlich-dramatisch und mal melancholisch und fast flehend.
Einfach genial - man wird hoffnungslos mitgerissen; spürt sowohl Einsamkeit und Dunkelheit, als auch - passend zum Bandnamen - die Magie der Morgendämmerung.
Die 12 Songs sind mit Drums, Bass und Guitar eher sparsam instrumentiert, was jedoch der Sogwirkung der Musik keinen Abbruch tut: eher im Gegenteil, denn Titel wie das hypnotische 'Step into this room...' oder das rockige 'Lucy one' wirken stets leidenschaftlich, stimmungsvoll, spannend und faszinierend.
Wer gerne Musik hört, die Fähigkeiten besitzt, Sinne und Seele derartig zu betören, sollte hier unbedingt und schnell zugreifen; die Musik von Madrugada ist einmalig genial und unvergesslich! Punkt.
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am 31. Mai 2001
madrugada selbst sagten, "industrial silence" ist ein album, das nach "die jungs kommen in die große stadt" klingt. "the nightly disease" klingt mehr wie "die jungs sind in der großen stadt". für mich ist das zweite album sex für die ohren, der dort anfängt und bis in die fußspitzen vordringt. wie auch beim ersten album, kann man durchaus einflüsse der doors, nick cave u.a. hören, aber welche band ist denn heute nicht von irgendeiner anderen beeinflußt? madrugada klingen wie madrugada und nicht wie eine mischung aus allem anderen. die stimme von sivert hoyem geht unter die haut und bleibt samt musik auch noch 'ne ganze weile nach dem letzten ton dort.
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am 31. Oktober 2008
irgendwann vor langer Zeit habe ich die CD mal geschenkt bekommen, aber nie wirklich bewußt gehört. Neulich beim aufräumen habe ich sie dann wieder entdeckt und noch einmal gehört. Sie ist wirklich fantastisch und die Amazon Rezension ist wirklich perfekt und trifft es wirklich wie die Faust auf`s Auge. Unglaublich atmosphärische Musik zwischen Cowboy / Rockabilly und 80`s New Wave. Romantisch, psychedelisch, wild, melancholisch, ruhig, einsam, sehnsüchtig, traurig-schön, ...
Das ist nicht nur einfach eine CD sondern der Soundtrack für einen Abend, ...für ein Leben ...
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am 26. September 2004
Nach 3 Alben dieser norwegischen Ausnahmeformation kann man durchaus ein Zwischenfazit ziehen, und für mich steht eindeutig fest, dass "The nightly disease" das bisher beste Werk der Band ist.
Dieses besondere Stück Tonkunst, das nach so unterschiedlicher Musik wie von den Stooges, Leonard Cohen und den Doors klingt, zog mich von Beginn an in seinen Bann. Von ruhigen atmosphärischen Songs bis zu rockigen Stampfern ist alles vertreten auf diesen Album. Meine persönlichen Favoriten sind das überragende "Step into this room and dance for me" - eine Hymne sondergleichen, die bei jedem Hören Gänsehaut verursacht, das ebenso atmosphärische "A deadend mind" sowie das Titelstück, das die rockige Seite der Band zeigt, die auf dem Nachfolgealbum "Grit" sehr deutlich zur Geltung kam.
Auf "The nightly disease" kommen die Stärken und Besonderheiten der Band - die prägnante Slide-Gitarre und der an Morrison erinnernde Gesang von Sivert Hoyem - am besten zur Geltung. Selten wurde atmosphärische Rockmusik besser dargeboten. Für Fans der angeführten Bands sowie des angesprochenen Genres ein absolutes Muss, und ein jeder anderer sollte zumindest ein Ohr riskieren.
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am 2. April 2001
Madrugada hat sich mit dem zweiten Album selbst übertroffen. Vor allem die Tracks "Hands up I love You" und "Step into the room..." sind echte Hinhörer. Das Album bietet musikalisch dichte Songs mit den Madrugada-typischen E-Bass Riffs und der unnachahmlichen Stimme von Sivert Høyem. Am besten an einem gemütlichen Abend mit einem guten Cocktail oder Wein geniessen, die Augen schließen und in die Klangwelten von Madrugada abtauchen. Mit "Nigthly Disease" ist es wie mit einem guten Film oder Buch. Je öfter man reinhört, umso besser wird es.
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am 7. Juli 2001
Das Quartett um Sänger Sivert Hoyem steht Vergleichen mit The Sisters Of Mercy, Nick Cave, R.E.M., ja wen soll ich noch alles benennen, sogar den Doors in nichts nach. Sivert singt vom sexuell sound und wahrlich den haben sie, die Jungs aus dem hohen Norden. Geniale Musik zum hinsetzen und zuhören, wer keine High-End Lautsprecher besitzt, dem rate ich, unbedingt zum Kopfhöhrer zu greifen. Ein genial produziertes Werk der Sonderklasse, welches die 5 Sterne mehr als verdient hat. Let`s do it, let`s do it right, ihr habt ja so recht...
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