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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 28. August 2002
Mir fehlen eigentlich die Worte um die Genialität dieser Platte zu beschreiben. Deshalb will ich auch gar nicht weiter auf einzelne Song-Highlights eingehen (es gibt eigentlich ausschließlich Highlights auf diesem Album), sondern nur meine absolute uneingeschränkte Kaufempfehlung an jeden geben, der wenigstens ein bisschen was mit etwas härterer Musik anfangen kann (es gibt aber auch durchaus ruhigere Passagen wie den 'Mosquito Song', zusammen mit Dean Ween aufgenommen - Ween, auch so eine geniale Gruppe, die deutlich mehr Erfolg verdient hätte...).
Wer die QOTSA schon kennt wird sich diese Platte ohnehin zulegen, da habe ich keine Zweifel, an alle andern:
ES GIBT ZUR ZEIT NICHTS BESSERES!!!
Der Vorgänger 'Rated R' wird durch dieses Album zwar nicht getoppt (das war aber auch definitiv gar nicht im Bereich des möglichen...), aber ebenbürtig ist 'Songs for The Deaf' auf jeden Fall.
Die bei der limitierten Erstauflage beigelegte Live-DVD ist eigentlich schon alleine das Geld locker wert, auch deshalb möchte ich es mal als absolutes Verbrechen bezeichnen überhaupt auf die Idee zu kommen sich dieses Album aus dem Internet runterzuladen (zumal die Queens nun wirklich nicht zu den Großverdienern im Musikgeschäft gezählt werden können...).
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am 18. August 2004
Normalerweise bin ich ja kein Freund großer Worte, aber diesem Album wird man wirklich nur mit Ausdrücken wie "genial", "Meilenstein" oder "in diesem Ausmaß nicht für möglich gehaltener Volltreffer" gerecht. Zugegeben, es braucht seine Zeit, bis man mit Sound der Queens warm wird. Wer von einer Platte erwartet, gleich auf's erste Hinhöhren restlos überzeugt zu sein und einer anfangs doch recht sperrig wirkenden CD keine zweite, dritte oder vierte Chance geben will, dem sei hiermit vom Erwerb dieses Albums abgeraten. Anders lassen sich auch meiner bescheidenen Meinung nach viele schlechte Kritiken zu diesem Werk nicht erklären, denn Easy Listening ist das hier bestimmt nicht. Songs for the deaf ist vielmehr ein Album, das den Höhrer fordert, endeckt und ergründet werden will. Doch wenn man sich einmal der geballten Genialität dieser Scheibe bewusst ist, wird man sie jeden Tag mindestens einmal in den CD-Player/PLattenspieler/Tapedeck/was auch immer legen, und jede andere Veröffentlichung in diesem Genre an ihr messen. Josh Hommes cleaner Gesang bildet einen wunderbaren Kontrast zur schroffen, trockenen Härte der Musik, Dave Grohls Drumming ist das beste, was ich jemals von ihm gehört habe (nicht umsonst bezeichnet er Songs for the deaf als das beste Album, bei dem er je an den Drums saß - und das von dem Mann, der schon bei Nirvanas Nevermind das Schlagzeug bediente!)und auch der Rest sitzt einfach perfekt, jedoch ohne dabei irgendwie steril oder künstlich zu wirken. Dieses Album ist blood, sweat and tears, Drogentrip, Wüstenstaub, Andrenalin und Testosteron... und die Scheibe, die mir als erstes einfällt, wenn man mich nach drei Alben für eine einsame Insel fragen würde (die anderen zwei wären übrigens Monster Magnet's Spine of God, und, man mag es kaum glauben, Loco von den Fun Lovin' Criminals). Also, genug geredet: believe the hype, this is history in the making!
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am 6. September 2002
Kennt Ihr das Gefühl, wenn man meint, alles gehört zu haben ? Nach jeder gehypten Platte zu denken "na ja" ? Mit 42 als alter Sack sich auf jedes Lebenszeichen von Henry Rollins oder Tom Waits zu warten ? Bei dem ganzen NuMetal-Quatsch, den mir meine 14jährige Tochter vorspielt zu sagen "hatten wir schon" ? Tja, ich war mit dem Leben und der Musik soweit durch, und dann kam "Songs for the deaf". Ich weiß überhaupt nicht, wann mich eine Platte zu letzt so BEGEISTERT hat. Heavy Rock ohne Klisches, druckvoll und intelligent. Es ist wie früher, als ich den CD-Player auf repeat gestellt habe, und ich habe alle, die ich kenne angerufen und gesagt,"hört Euch das an". Für mich die Platte des Jahres.
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am 28. Juli 2003
Als Musikfreund macht man in seiner Eitelkeit ja häufig den Fehler, einer euphorisch besprochenen, überall präsenten und erfolgreichen Platte nicht mehr über den Weg zu trauen. Das muß man sich abgewöhnen, denn sonst entgehen einem Brecher wie "Songs for the Deaf"! Das Album ist tatsächlich so gut wie sein Ruf und übertrifft meiner Meinung nach auch die vorangegangenen Queens-Alben. Das ist straighter, aber keineswegs glatter Rock, mit dem hardest working man of alternative rock, Dave Grohl, an den Drums in Bestform. Um die Qualität der rundum gelungenen Platte anzudeuten, sei hier erwähnt, daß es sich bei der beliebten Single "No One Knows" um den SCHWÄCHSTEN Song handelt. Und der ist ja nun auch alles andere als schlecht. Favoriten: "Go with the Flow" und "First it giveth", mittlerweile auch schon als Singles erhältlich.
Einziger Kritikpunkt wäre das Konzept - sprich die Einbindung von gefaketen Radioansagen, deren Absicht (Kritik am Kommerzradio) mir zwar klar ist, die jedoch ausgesprochen unsubtil ausfällt ("Clone Radio"? Ist angekommen). Aber das macht gar nichts. Kaufen!
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am 2. Juli 2014
GITARRENROCK IST VON UND FÜR PROLETEN???!!!!
NEIN..nööö!!
UND TOT...wird er auch nie sein!!

Mann, die Scheibe hier kann man echt rauf und runter hören.
Diese Scheibe ist ein Hit, diese Scheibe müsst ihr kaufen!

Artist: QOTSA

Album: Songs for the Deaf

Label: Interscope

Release: 26.8.2002

Genre: ROCK!!

Spieldauer ca. 63 Minuten!!

Die Königinnen der Steinzeit:
Gemeinsam erschaffen sie gewaltige Gitarrenwände und beschallen
das Trommelfell mit wahren und kompromisslosem Stoner- Rock.
Die einzelnen Songs wirken zum Teil recht düster( nicht schlimm, haha),
und sehr abgedreht( auch nicht tragisch)........
und dann wieder total gut gelaunt.
Mich persönlich erinnert QOTSA stilmässig stark an "Soundgarden",
" Nine Inch Nailes ",- stellenweise mit einer Prise " Placebo "
wunderbar untermalt.

FÜNFZEHN zerrissene, bitterschöne Songs zwischen musikalischer Groteske
und konzentriertem Grössenwahn. Hahha. Super!

----------------------------------------

MEIN Fazit:

Geniekult hin, Rock- Ikonografie her-
dieses Album der kultigen Band QOTSA kann man zweifelsohne als deren
"White Album" bezeichnen.
Und wie jede gute Platte/ Cd funktioniert auch diese nicht nur durch
fantastisches Songwriting, bombigen( knochentrockenen) Sound, sondern
auch durch das Zusammenprallen der dramaturgisch geschickt eingesetzten,
fast leisen Gegensätze.

UND in Wikipedia steht: ;-))

"Songs for the Deaf" ist ein Konzeptalbum, das den Zuhörer auf eine Fahrt
von L. A. in die Mojave- Wüste mitnimmt.
So sind beispielsweise zwischen den Titeln Einspieler von lokalen Radio-
sendern zu hören, die auf dieser Route liegen.
Das Konzept spiegelt sich auch im Artwork wider; so befindet sich im entfalteten
Booklet des Covers ein Bild vom Innenraum eines Autos.
**********

UND klickt mal, falls noch nicht gesehen, das coole Video zum Supersong
" Go with the flow " an. HAMMER!! SCHÖN!!

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Für all dies- FÜNF völlig überzeugte Sterne, und.......
i don`t care about the girls( wahlweise auch boys)^^,
i don`t wanna see the world,
i don`t care if i`m all alone,
as long as i can listen to the Ramones!

KAUFEN!!
HOPP!!
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HALL OF FAMEam 13. September 2002
Beim ersten Hören wirkt "Songs for the Deaf" noch wie ein widerspenstiger Kloss, an dem sich die Ohren verschluckt haben, aber nach einiger Zeit löst sich der Brocken auf und eine seltene Reinheit durchdringt die Gehörgänge. Wie immer bei QOTSA wird es einem nicht leicht gemacht. Nur wer sich darauf einlässt, wird belohnt. So oft habe ich mir diese CD angehört, und je öfter ich es tue, desto mehr fehlen mir die Worte, die schiere Größe des dritten QOTSA-Albums zu beschreiben.
Die Songs reichen von erdigem Punk ("You Think I Ain`t Worth A Dollar But I Feel Like A Millionaire"), der einem durch die Gehörgänge fetzt, bis hin zu unmelodischen Zerstörungsmonstern wie "Six Shooter", einem brachialen Song, bei dem alle Dämme brechen und der den reinen Wahnsinn von QOTSA darstellt. Die Gitarren werden allenthalben nach vorne geprügelt, Verschaufsmöglichkeiten gibt es nur wenige. Dennoch tauchen vereinzelt Elemente der 70er Jahre Hippiemusik auf ("The Sky is Falling"). Überhaupt: "The Sky is Falling", was für ein Meisterwerk! Man beachte die kleinen unscheinbaren Melodien, die hineingewoben sind und ohne die der Song ein knallhartes brachiales Monster wäre.
Ein Wort noch zur Besetzung: Nachdem QOTSA sich als eine Art loses Bandgemenge verstehen, in dem jeder mitspielen darf und nur Gitarrist Josh Homme und Bassist Nick Oliveri gesetzt sind, wurden für das neue Album kurzerhand der Ex-Nirvana-Drummer Dave Grohl und Mark Lanegan (Screaming Trees) als dritter Sänger engagiert. Und das hat sich ausgezahlt. Die Drums, die ja leider oft nur eher nebenbei mitlaufen, fallen hier angenehm aus dem Rahmen und übernehmen eine führende Rolle: So wird in einem der eingängigsten Song der CD, "First It Giveth", Grohls hartes stakkato-artiges Spiel zunächst von einem zarten Gesang kontrastiert, um dann im Refrain zu einem Orkan auszuarten, wo einem die Trommeln nur so um die Ohren fliegen. Dave Grohl, bekennender Kyuss-Fan, hält "Songs for the Deaf" übrigens für das beste Album, auf dem er je Schlagzeug gespielt hat. Eine mutige Aussage, wenn man bedenkt, dass Grohl immerhin bei "Nevermind" mitgewirkt hat. "Songs for the Deaf" ist trotz seiner Vielfältigkeit ein homogenes, geschlossenes Ganzes, eine Symphonie der Härte, ein Klassiker.
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am 14. Oktober 2003
Songs for the Deaf ist eines der besten Alben die ich je gehört habe. Und das gute daran : Je öfter ich die Songs höre desto besser gefallen sie mir. Die Sogs sind enorm virtuos und interessant arrangiert, nicht zuletzt wegen dem genialen Ex-Nirvana-Drummer und Foo-Fighters Frontmann Dave Grohl an den Trommeln...
Man entdeckt immer wieder neue Nuancen an den Songs, wodurch die kaum langweilig werden. Anders als das bei so kreativer Musik ansonsten der Fall ist, sind die Songs durchaus zugänglich und stellen sich im Ohr des Hörers nicht quer.
Stücke wie "No one Knows" oder "Go with the Flow" haben durchaus Ohrwurm-Qualitäten ohne im negativen sinne poppig zu wirken. Das ganze Album kommt irgendwie dirty rüber, vor allem so schräge Nummern wie "A Song for the Dead", diese Tatasache macht alles aber noch hörenswerter !
Dieses Album sollten alle kaufen die auch nur annähernd ein Interesse an Alternativer Rockmusik haben. Die Queens of the Stone age sind aber ohnehin nur schwer einzuordnen. es ist eine Mischung aus Metal, klassischem (Hard-)Rock, Punk und einer kleinen Prise Punk-Rock. Achja und ein bisschen Queens of the Stone Age. Man kann diese Band nur mit ihrem eigenen Namen beschreiben.
Einfach mal reinhören !
Von mir gibts eine eindeutige Kaufempfehlung, diese CD ist nicht umsonst CD des jahres 2002 der Fachzeitschrift "VISIONS" geworden !
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am 19. Oktober 2002
Die Autotür knallt zu. Der Zündschlüssel wird herumgedreht. Der Motor läuft an. Aus dem Autoradio schallt die Stimme des Moderators, die mit den Worten endet: "...you can't even hear it". Und eine Stunde später sind wir allen Göttern, die die Menschheit im Laufe der Äonen, angefüllt mit zerschmetternden Schlachten, großen Entdeckungen, kranken Erfindungen undundundund, irgendwann mal zur Definition ihrer unlösbaren Probleme ausgespuckt hat (oder umgekehrt), dankbar, dass wir es doch können. Gleich im ersten Song kreischt, speit, kotzt, geifert Nick in unnachahmlicher Weise wie ein mammutjagender Neandertaler alles aus und trotzdem ist man erstmal erleichtert, wenn dann im zweiten Song Josh am Mikro die Hörer ganz auf die Welt von QotSA einzuschwören beginnt. Und diese besitzt keinen irdischen Charakter. Von Titel zu Titel stellt das kleine zuhörende, unbedeutende Individuum immer deutlicher fest, wie die Töne sich tiefer und tiefer in die Schädel hineinbohren und Wunden hinterlassen, die niemals wieder verheilen sollen.
Dass Mr Grohl himself sich sehr lange auf Entzug von seinem Schießstand befand, merkt man ihm deutlich an und ist für die Platte sehr erfreulich. Man nehme nur den "Song for the Dead", in dem Mark Lanegans charismatische Stimme und Dave Grohls hämmernde und immer wieder kehrende Drums eine hypnotische Wirkung entfalten, mit der jegliche üblichen Bestattungen ihre Bedeutung verlieren und man geradzu zur Reinkarnation gezwungen ist.
Bei Song N° 10 "Do it again", dessen Refrain Josh regelrecht in die karge Wüste hineinweint, wird jeder Trauerkloß sich seine Verflossene so sehr wie nie zuvor zurückwünschen und diesen Titel deswegen in einer Endlosschlaufe laufen lassen.
Der alles abrundende Titelsong dieses durch sich ständig wiederholende und im Kreis drehende Gitarren-Riffs, Bass-Lines und Drums verstörenden (Wüsten-)Meilensteins, vorangetragen durch Gesänge, die die Sehnsucht nach der Anarchie der Steinzeit erwecken, wird dann endgültig den Hörer gedanklich sich nackt im heißen Wüstensand von Nevada wälzen lassen.
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am 6. Oktober 2003
Soso, die Queens Of The Stone Age sind also ein Hype. Hm, fragt sich nur womit die das verdient haben. Die Antwort findet sich auf diesem Album: MIT RECHT!
Es ist einfach keine Frage, dass dies das Album des Jahres 2002 war und dass man sich dem Bann von Hits wie "First It Giveth", "Hangin' Tree" oder "Go With The Flow" nicht entziehen kann. Was soll man auch sonst von einer Band erwarten, die die Bezeichnung "Supergroup" wahrlich verdient hat.
War man am Anfang noch im Zweifel, ob die Queens Of The Stone Age ihren Quasi-Vorgängern Kyuss gerecht werden können, bestehen jetzt keine Zweifel mehr, die sie sie längst überholt haben.
Der bisherige Höhepunkt in der Geschichte der QOTSAs findet sich hier auf diesem Album.
Eigentlich kann man zu dem Album nicht viel sagen, da jeder Song etwas für sich hat. Herausheben möchte ich nur mal den überragenden, wenn auch völlig Queens-untypischen "Mosquito Song". Was einem am Anfang noch als verträumte Ballade im Ohr zergeht, entwickelt sich nach ein paar Durchläufen zu einem wahren Trauermarsch. Wer hier dann kein Taschentuch zückt...
Die "Songs For The Deaf" ist noch mehr als die ebenfalls glorreichen Vorgänger ein Pflichtkauf für ALLE Rockfans. Was jetzt noch kommt - no one knows...
Highlights: No One Knows; First It Giveth; Go With The Flow; A Song For The Deaf; Mosquito Song
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am 8. September 2014
Es gibt wenige Bands die es schaffen einen ganz eigenen Sound, einen prägenden Sound zu erschaffen. QOTSA ist das insbesondere hier auf diesem Album gelungen.

Und dieser Sound klingt verglichen mit dem "üblichen" dann teilweise doch erstmal etwas schräg und gewöhnungsbedürftig. Aber genau das macht das Album so spannend. Es gibt endlich mal etwas anderes, etwas Neues zu hören.
Dennoch ist das einfach nur Rockmusik wie sie eigentlich sein muss.

Highlight ist natürlich "No one knows" und gibt einem auch schon einen Einblick was einen da noch so erwartet.
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