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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
2
Meth
Format: Audio CD|Ändern
Preis:20,65 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 12. Oktober 2011
Z-Ro, der selbsternannte König der Ghettos von Houston, ist (wieder einmal) zurück. Seit über einem Jahrzehnt bringt Joseph McVey, wie er bürgerlich heißt, nun mindestens eine neue Platte pro Jahr auf den Markt. Nach "Crack", "Cocaine" und "Heroin" ist "Meth" nun das vierte Werk, das den Namen eines Rauschmittels trägt. Von einem echten Rausch war mancher Fan jedoch zuletzt verschont geblieben, wurden Z-Ro's aktuellere Werke doch gerne für ihre teils einfallslosen Produktionen kritisiert. Für "Meth" wurden u.a. Beanz N Kornbread für einen Großteil der Beats verpflichtet, Z-Ro selbst schmiedete dieses Mal nur einen einzigen. Nun genug der Worte, rein mit der Platte in den Player und let's ride thru H-Town!

Dein Einstand des mit 14 Songs ausgetsatteten "Meth" gibt es mit "Real Or Fake" zu hören. Der Titel ist wahrhaftig nicht kreativ und auf gefühlt jedem zweiten texanischen Rap-Album zu hören, doch geben wir ihm eine Chance. Mit einem wirklich mächtigen Bass, Claps, ein bisschen E-Gitarre und einer dezenten Synthie-Melodie versprüht die musikalische Untermalung doch schon einige Power. Z-Ro glänzt dazu mit seinem einmaligen Mix aus Gesang und Rap, der natürlich wie so oft im Refrain seinen Höhepunkt findet. Bei "Ro & Bun" weiß man natürlich gleich, um wen es sich dreht, nämlich Z-Ro und Bun B. Texas typisch laid back dudelt die E-Orgel und lässt ein unheimlich chilliges und melodisches Instrumental entstehen, das sich geradezu an die Flows der beiden Veteranen anschmiegt. Ähnlich gut und ebenfalls wirklich traumhaft anzuhören sind die folgenden Stücke, "Never Had Love" und "H-Town Kinda Day". Insbesondere das Zweitgenannte groovt mit seinem funky Sound sommerlich frisch und hat obendrein noch das dunkle Organ von Slim Thug in petto. Wie wir es von Z-Ro aus den letzten Jahren kennen, hat er auch auf "Meth" einen Lovesong im Gepäck. "A Southern Girl" nennt sich dieses fröhlich und positiv anmutende Stück, bei dem Ro's Gesang natürlich optimal zum smoothen Style passt. Als Gast ist hier Yo Gotti dabei, der zwar bei Weitem nicht so geschmeidig rappt, dennoch eine nette Abwechslung darstellt.

Z-Ro's große Stärke waren schon immer Songs, die durch die Kombination von ihm selbst mit den geschmeidigen Produktionen unter die Haut gehen. Einen solchen finden wir u.a. mit "3 Way Relationship", der sich ebenfalls wieder um die Liebe dreht. Big E setzte dafür auf besonders viel Elektronik, die sowohl ein bisschen schrill aber eben auch emotional daher kommt, im Hintergrund wummert dazu ein behäbiger Bass und die E-Gitarre setzt dezente Highlights. Das der MC aus Houston sein Werk versteht, brauch an dieser Stelle wohl nicht mehr erneut erwähnt werden. Nachdem "Happy Alone" die dunklere und traurigere Schiene eingeschlagen hat, geht es mit "Murderer" in Richtung Gangsta Rap. Durch seinen Bläser-Sound kommt ein fast schon militärischer Drill auf, dazu marschieren Z-Ro und Just Brittany, die wie Ro Gesang und Rap kombiniert, und ergänzen sich im pompösen Refrain perfekt. Wem diese härtere Gangart gefällt, der wird auch "No Reason" mögen. Trocken, typisch Dirty South und eigentlich wenig innovativ klingt dieses Instrumental, das dennoch eine gute Bühne bietet, damit Z-Ro seinen schnellen und aggressiven Flow auspackt und zeigt, welch taffer Knochen er ist. Abgerundet wird dieses durchweg gelungene Album von den wieder recht relaxten "When We Ride" und "On Mo Time" (feat. Willie D), lediglich das von Z-Ro selbst produzierte "That Mo" zum Schluss, fällt in Sachen Qualität minimal ab.

Von den Drogen-Alben ist "Meth" definitiv das bisher beste und konstanteste. Ausfälle liefert Z-Ro keine, dafür so manches Highlight. Nach so vielen Jahren im Business darf man allerdings nicht mehr auf neue lyrische Offenbarungen hoffen, alles wurde schon einmal erzählt, weshalb die Texte eher Mittel zum Zweck sind, diesen allerdings erfüllen. Dass er mit einem Album dieser Klasse andere Down South Künstler wie Lil Wayne im Jahr 2011 um Welten hinter sich lässt, ist natürlich offensichtlich, doch auch Cousin Trae kann da leider schon länger nicht mehr mithalten. An alle Z-Ro Fans: schlagt zu! Jedoch sollte sich auch so manch neutraler Hip Hop Hörer die Scheibe einmal zu Gemüte führen.
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am 21. August 2012
So mit das Beste und chilligste was ich von Z Ro gehört habe, genau mein stil.

die anderen Drug alben können da nicht mithalten, liegt auch vielleicht daran das ich an den South stil nicht so gewöhnt bin.
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