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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
18
3,7 von 5 Sternen
Vater Morgana
Format: DVD|Ändern
Preis:5,66 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. März 2012
STORY

Lutz (Christian Ulmen) arbeitet als Disponent in einer Security-Firma, die Geldtransporte erledigt. Eigentlich wollte er mal Polizist werden und jetzt schafft er es noch nicht mal zum Fahrer eines Geldtransporters. Nicht ganz unschuldig an seiner vermeintlichen Nicht-Karriere war sein Vater (Michael Gwisdek), den er aber seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Mit ihm hat Lutz abgeschlossen. Deswegen ist er jetzt auch recht zufrieden, und weil er eben auch an sich schon ein genügsamer, guter Kerl ist. So freut er sich aktuell auf die bevorstehende Hochzeit mit der Polizisten Annette (Felicitas Woll), die auch die Tochter seines Chefs (Heinz Hoenig) ist. Doch plötzlich taucht Lutz' Vater wieder auf. Und das sorgt nicht nur wegen dessen eventueller Alzheimererkrankung für zahlreichen Trouble und knifflige Verwirrungen.

MEINUNG

Christian Ulmen ist ein besonderer Schauspieler, der einiges zu bieten hat, der den Zuseher binden kann. Mit "Vater Morgana" droht ihm aber allmählich, dass er in die berühmte Schublade gesteckt wird, wenn er immer wieder den trotteligen Gutmenschen spielt. Wesentlich mehr als seine durchaus liebenswerte und witzige Rolle gibt dieser Film nicht her. Da ist zwar der Alt-Ganove, der Alzheimer hat oder auch nicht, aber dieser lohnenswerte, aber eben auch nicht einfache Aspekt erfährt keine gelungene Umsetzung. Weder im Humor noch in der Tragik. Michael Gwisdek macht dabei auch nicht die erwartet gute Figur. Er wirkt vom Drehbuch her verwirrter als es seine Rolle eigentlich sein sollte.

Die Story ist doch arg konstruiert, wandelt zwischen Klamauk und fehlender Systematik. Die Darstellerriege abseits von Ulmen, die Kamera, das Szenenbild, das ganze Flair liegt auf dem Boden eines TV-Films. Das bekommt man mittwochs um 20.15 Uhr auch schon mal in der ARD geboten.

FAZIT

Ulmen braucht dringend bessere Drehbücher und eine facettenreichere Forderung. Und manche Filme gehören ins TV, nicht ins Kino.
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am 13. Juli 2011
Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zur Handlung steht genug geschrieben, damit werde ich mich nicht aufhalten. Sie ist sehr gelungen und wirklich mal was anderes. Über das Genre bin ich mir noch nicht ganz bewußt, allerdings würde ich es sicher nicht als romatische Komödie beschreiben. Eine Komödie ist es ohne Zweifel, aber die Krankheit des Vaters geht eher in Richtung Drama, wobei diese auch von Michael Gwisdek genial dargestellt wird.

Das ist auch das Auffälligste, die Bestzung diese Filmes ist sehr gelungen. Ob nun Christian Ulmen als Mann von nebenan oder Michael Gwisdek als "Vater auf abwegen" so nenn ich es mal. Die Schauspieler verkörpern die Rollen und machen den Film zu was besonderen. Nicht zu vergessen Felicitas Wolf als Freundin und Polizisten von Lutz (Christian Ulmen)

Wie im Flug sind die 90 Minuten vergangen, was sicherlich sehr positiv ist. Allerdings muß ich auch eingestehen, das dieses Gefühl beim zweiten Mal schon verflogen war und ein drittes mal sicherlich nicht so schnell stattfinden wird.

Für mich also kurzweilige Unterhaltung mit viel Lachern, aber langfristig wird der Film im Regal versauern.
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am 28. Juli 2011
...wenn man ihn wirklich gebraucht hat." So beginnt Till Endemann seinen -Vater Morgana- mit der Erzählstimme von Lutz Stielike(Christian Ulmen). Lutz wird uns im Verlauf des Films noch einiges aus seiner Vergangenheit erzählen. Sein Vater Walter(Michael Gwisdek) kommt dabei nicht ein einziges Mal gut weg...

Lutz ist Sicherheitsbeamter. Er versieht seine Arbeit im Büro des Chefs Guenther(Heinz Hoenig). Guenthers Tochter Annette(Felicitas Woll) ist mit Lutz zusammen. Während Annette als Hauptkommissarin bei der Polizei arbeitet, ist Lutz damals von der Polizeischule geflogen, weil sein Vater ihm wieder mal einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber egal...jetzt will Lutz Annette heiraten. Einen Ring hat er schon gekauft und die anstehende Betriebsfeier scheint der ideale Background für einen Antrag zu sein. Leider kommt etwas dazwischen. Was? Natürlich Walter Stielike! Der taucht, nachdem er Jarhezehnte verschwunden war, plötzlich wieder in Lutz Leben auf. Walter hat Alzheimer und er will seinen Sohn noch einmal sehen, ehe er alles vergisst. Aber Walter wäre nicht Walter, wenn er dabei nicht Lutz Leben komplett umkrempelt. So findet sich Lutz ziemlich schnell als verdächtiger Täter für einen Raubüberfall im Gefängnis wieder, ist dann auf der Flucht, um seine Unschuld zu beweisen, und verliert Annette fast an den übereifrigen Polizisten Lothar(Marc Hosemann). Mittelpunkt des Chaos ist Walter; und der will doch eigentlich nur, dass Lutz ihn liebt...

-Vater Morgana- beginnt ein wenig ruckelnd und holprig. Till Endemann braucht eine halbe Stunde, bis der Plot läuft. Ab da läuft er dann jedoch wirklich gut. Der Film überzeugt vor allem durch gute Schauspieler. Michael Gwisdek, Christian Ulmen, Marc Hosemann und Felicitas Woll spielen ihre Charaktere glaubhaft, komisch und überzeugend. Endemann, der schon einige Filmpreise eingeheimst hat, bringt seine Story ziemlich kreativ, auf eine Art und Weise zu Ende, die man so nicht jeden Tag im deutschen Film sieht.

Ich gehe davon aus, dass -Vater Morgana- nicht gleich zu einem Meilenstein im deutschen Filmgeschäft werden wird. Der Film wird jedoch ganz sicher seine Anhänger finden. Er unterhält, ist gut gemacht und stark besetzt. Zur Filmmusik hat vor allem der junge Hamburger Musiker Wellbad einige Songs beigesteuert. Die passen hervorragend zu den bewegten Bildern.
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am 7. Juni 2012
Naja!
Diesen Film fanden wir so langweilig, dass wir an mehreren Stellen etwas vorgespult haben. Vieles wirkt sehr konstruiert, so unglaubwürdig, dass man sich nicht in den Film hineinfühlen kann. Christian Ulmen spielt ganz nett und sympathisch, Michael Gwisdek als Vater aber spielt, als würde er Harald Juhnke in einem seiner Sketche imitieren. Was bei Juhnke lustig war, ist hier aber einfach nur nervig.
Da ich schon schlechtere Filme gesehen habe, gibts gutgemeinte 2 Sterne. Schade, hatte mich schon länger auf den Film gefreut.
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am 6. September 2012
Bin ein großer Fan von Christian Ulmen und habe mir deshalb auch "Vater Morgana" angeschaut! Angsichts einiger eher mittelmäßiger bis negativer Kritiken, die ich hier und da gelesen habe, waren meine Erwartungen dann auch eher mittelmäßig, doch zum Glück wurde ich im positiven Sinne sehr überrascht!
Der Film war wirklich sehr, sehr lustig und an zahlreichen Stellen natürlich auch mit dem typisch Ulm'schen Humor versehen! Die Figuren sind einem, ob sofort oder erst mit der Zeit, sehr sympathisch und auch die tragischen Elemente passen gut in den witzigen Filmverlauf und sprechen das Thema älter und schwächer Werden gekonnt an! Feinfühligkeit gibt es in diesen Augenblicken zwar selten, doch das bewahrt den Film immerhin davor in familiären und gefühlsduseligen Kitsch abzurutschen! Zu allem ebend Genannten kommt dann noch ein, eigentlich ziemlich großer, Schwung Spannung und fertig ist die perfekte Christian-Ulmen-Komödie mit guten Darstellern, viel Witz und herzhaftem Charme!
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Juli 2011
Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Es ist die immerwährende Suche nach dem Vater, die das Leben von Lutz begleitet. Schon zeitig verlässt der Walther die Familie und Lutz vermisst ihn immer dann, wenn er ihn am dringendsten brauchen würde.

Ab und zu aber taucht Walther auf und wenn Lutz meint, ihn festhalten zu können, ist der Vater wieder weg. Eine Fata Morgana halt, oder eben ein Vater Morgana, der sich verflüchtigt, wenn er eigentlich da sein sollte. Und ist er doch mal da, zieht er das Chaos magisch an, so dass es der erwachsene Lutz fast schon genießt, den Vater kaum noch zu sehen.

Doch dann kommt alles anders, denn Walther bleibt, erfährt vom Tode seiner Frau und es gelingt ihm in Sekunden, seinen Sohn und sich selber in den Knast zu bringen. Wie es den beiden schließlich mithilfe von Lutz seiner Angebeteten, einer Polizistin, gelingt, frei zu kommen und sich auf den Weg zum Glück zu machen, zeigt die wunderbar subtile und köstlich komische Komödie "Vater Morgana" von Till Endemann, die soeben als DVD erschienen ist.

Allen voran Michael Gwisdek als Walther, Christian Ulmen als Sohn Lutz und Felicitas Woll als dessen Freundin spielt das erlesene Darstellerensemble herrlich erfrischend auf und lässt den Film zum kurzweiligen Genuss werden. Ein Bravourstück des jüngeren deutschen Films!
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am 25. August 2015
Orientierungslos stolpern die Akteure durch den Film, der weder spannend, unterhaltsam noch sonstwie sehenswert ist. Der Versuch, den Zuschauer - u.a. mit Hilfe der Alzheimer Krankheit - zum Lachen zu bekommen scheitert. Der Film ist wirklich langweilig. Dass sich ein Schauspieler wie Heinz Hoenig für eine Nebenrolle hergibt ist erstaunlich. Es muss nicht immer Action-Kino oder Tiefgang-Drama sein. Aber es sollte wenigstens unterhaltsam sein. Das Schlimmste ist aber, dass so ein Film mit unseren Steuergeldern über die Filmförderung gesponsert wird.
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am 14. Januar 2013
Nicht schlecht - es fiele mir schwer, etwas anderes zu diesem Film zu sagen. Die Geschichte kann sich wirklich sehen lassen, ich persönliche finde die Umsetzung teilweise jedoch etwas fad. Die Rollenbesetzung halte ich dahingegen für gut gelungen.

Stellenweise habe ich mich wirklich gefragt, ob das tatsächlich der Film sein soll, der sich hinter dem lustigen Kino-Trailer verborgen hat. Auf den ganzen Film betrachtet bereue ich die 5 € jedoch nicht.
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am 29. Dezember 2013
Schöner Film - sehr zu empfehlen!
Witzig, unterhaltsam, gute Schauspieler und auch noch ein bißchen nachdenklich stimmend.

Alles drin!

Mehr gibts nich zu sagen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Juli 2011
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Lutz (Christian Ulmen) ist der personifizierte Durchschnitt: Nachdem er von der Polizeischule geflogen ist, hat er nun einen Posten bei einer Werttransportfirma. Auch hier reicht es allerdings nicht zum Traumjob - statt selbst am Steuer sitzt er im Büro und plant die Termine der Kollegen, und zuhause züchtet er mit Hingabe und Kaffeesatz Würmer als Angelköder.

Das Leben von Lutz ist also andere als aufregend - bis zu dem Moment, als er während einer Firmenfeier seiner Freundin und Polizistin Annette (Felicitas Woll), Tochter seines Chefs (Heinz Hoenig), einen minutiös geplanten Heiratsantrag machen will und plötzlich sein Vater vor ihm steht, den er seit seiner Kindheit nicht mehr gesehen hat, weil der eigentlich immer weg war, als er ihn gebraucht hätte. Der Zuschauer weiß inzwischen, dass der alte Mann im Altersheim lebt und dort regelmäßig den Westentaschen-Sinatra gibt und als Charmeur alter Schule die Heimbewohnerinnen umgarnt, bis er eines Tages den Text von "Fly Me To The Moon" vergisst: Alzheimer!

Lutz kann den schusseligen Alten, der ständig Pistolen mit Kartoffelschälern, Austern mit Socken und Würfelzucker mit Matjes verwechselt, für seine weitere Lebensplanung jedoch überhaupt nicht gebrauchen. Verhängnisvoll wird es am Tag nach der Feier, als er als Beifahrer einspringen muss und sein Tansport überfallen wird - von Vater Walther. Der jedoch kann sich anschließend an nichts erinnern, während Lutz ins Visier der Polizei gerät. Angestachelt von ihrem schmierigen Kollegen ermittelt nun Annette gegen ihren Freund, während dieser versucht, der verblassenden Erinnerung seines Alten auf die Sprünge zu helfen...

Christian Ulmen in seiner bislang stärksten Rolle als Schauspieler und ein hervorrgend schrulliger Michael Gwisdek spielen eine bisweilen ergreifende, aber niemals schwermütige Vater-Sohn-Beziehung, die sich des Themas Alzheimer mit Humor, aber nicht albern annimmt. Ja, und die Sache mit dem Zucker und dem Matjes soll bei der Aufklärung des Falles, in dem auch Kaugummis, die keine sind und ein altes sowjetisches U-Boot eine Rolle spielen, noch von Bedeutung sein...

Eine solide Komödie mit wohl dosierten nachdenklichen Momenten, aber ohne aufgetragene Betroffenheit, dafür mit pointiertem Ende.

Unbedingt empfehlenswert sind auch das 11-minütige "Making Of" und die Interviews mit Schauspielern, Regisseur und Produzent, die einen Eindruck vermitteln, welchen Spaß das Team am Set gehabt hat. Schade nur, dass es weder im Abspann noch im Bonusteil zumindest ein paar der sonst fast schon obligatorischen "Deleted Scenes" gibt.

Zur DVD selbst: Das Bild ist scharf mit angenehm natürlichen Farben, das Tonformat 5.1. Ich habe den Film allerdings nur in Stereo gesehen. Dabei gehen für meinen Geschmack die Stimmen gelegentlich etwas in den Hintergrundgeräuschen unter, was sicherlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass Ulmen nicht gerade ein Meister der klaren Aussprache ist.
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